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Chemisch-physikalische Vitaminbestimmungsmethoden fr das chemische physiologische und klinische Laboratorium. Von F. Gstirner. 2. umgearb. und erw. Aufl. 226 S. 56 Abb. 52 Tab. im Text. F. Enke Stuttgart 1940. Pr. Kart. RM. 15 Ц geb. RM

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V e r e i n Deutscher Chemiker
Hydrolasen, die gegeneinander gut abgegrenzt siud, treten die Uberschneidungen noch nicht so storend hervor, lediglich bei den Phosphatasen (H. A l b e r s , Danzig), Lecithasen (A. E r c o l i ) und Nucleasen
(H. B r e d e r e c k) macht sich die fehlende Fiihlungnahme der einzelnen
Autoren untereinander starker bemerkbar. Auch der an sich gute
Beitrag von J . H. N o r t h r o p uber die Chemie der kristallisierten
Enzyme steht etwas zusamnienhanglos im Rahmen dieses Buches.
Dagegen hatte man bei der Darstellung der Desmolyse und der desmolytischen Vorgange in einem derartigen Handbuch der Enzymologie zweifellos eine straffere Gliederung des Stoffes erwartet. Es
ware wiinschenswert, wenn der Abschnitt von H. F r a n k e ,,Die
Enzyme der Desmolyse" und der ausgezeichuete Beitrag von
H. T h e o r e l l ,,Chemisch-konstitutive Ergebnisse an Fermenten" zu
einer Einheit zusammengefaBt waren. Die historische Entwicklung
der Theorie der Sauerstoff- und Wasserstoffaktivierung hatte dafiir
etwas kiirzer gefaot werden konnen, tumal bei den anderen Beitragen ebenfalls das Historische mehr in den Hintergrund tritt. Auch
bei der anschlieBenden Darstellung desmolytischer Vorgange wie der
Glykogenolyse ( J . K . P a r n a s ) , deralkoholischen Garung (F.F . N o r d )
und der oxydativen Garung (K. B e r n h a u e r ) ware eine einheitlichere
Zusammenfassung erwiiuscht, d a viele Teilreaktionen bei diesen
Vorgangen identisch sind.
Trotz dieser Mangel wird sich das Buch jedoch wegen der ausgezeichneten Zusammenfassung einzelner Teilgebiete manche Freunde
erwerben.
G . Schramm. [BB. 177.1
Garungschemisches P r a k t i k u m . Von K . B e r n h a u e r . 2. Aufl
XX. u. 317 S., 40 Abb. J . Springer, Berlin 1939. Pr. geh. RM. 15,-,
geb. RM. 16,50.
Die bei der Besprechung der ersten Auflage an dieser Stelles)
an das Buch gekniipften Erwartungen haben sich erfiillt. Nach
zwei Jahren liegt jetzt die zweite Auflage vor. Anlage und Rahmen
der ersten Auflage hatten sich bewahrt und sind in die Neuauflage
iibernommen worden. Die in der Zwischenzeit auf den1 Garungsgebiet im weitesten Sinne in theoretischer und praktischer Beziehung gewonnenen Erkenntnisse sind vollstandig beriicksichtigt.
Auch die Ubungsbeispiele, die gegeniiber der ersten Auflage auf
nahezu 150 in 56 Ubungen angewachsen sind, wurden dem neuesten
Stand der Kenntnis angepaBt, wobei die im eigenen Laboratorium
des Verfassers gesammelten Erfahrungen verwendet werden konnten.
Die Umarbeituug und Neuaufnahmen betreffen vor allem die Erzeugung von PreBhefe, die Fettsynthese durch Mikroorganismen
sowie die oxydativen Garungen der Essigbakterien und Schimmelpilze, . hier insbesondere die submersen Verfahren.
Die Starke des Buches liegt nach wie vor in der gliicklichen
Verbindung von Theorie und Praxis. I n dieser Form ist das Praktikum hervorragend geeignet, auch dern Studierenden Wesen und
Sinn der Garungskunde und dariiber hinaus der Biochemie zu
erschlieBen. I n der T a t sollte an jeder Hochschule fur Chemiker
und Physiologen ein garungschemisches Praktikum obligatorisch
sein. Die Beschaftigung rnit dem vorliegenden Buch miiBte solchen
EntschluB erleichtern.
R . Weidenhagen. [BB. 158.]
Chemotherapie bakterieller Infektionen. Von G. D o m a g k 11.
C. Hegler. S. Hirzel, Leipzig 1940. 185 S., 31 Abb. Pr. kart..
RM. 9,50.
L. Lendle. Miinster i. W., und R . Schoen, Gottingen, geben eine
neue Schriftenreihe ,,Beitrage zur Arzneimitteltherapie" heraus.
die zusammenfassende Darstellungen von experimentellen und
klinischen Erfahrungen iiber Heilmittelwirkungen bringen wird.
Das Ziel der Sammlung ist, auf einzelnen Gebieten der arzneilichen
Therapie ein Bild der gegenwartigen Auffassungen und zuverlassige
Richtlinien fur die Praxis zu geben. Damit ist ein erfreulicher Beitrag zur literarischen Forderung der arzneilichen Therapie in Angriff
genommen.
I n dem ersten Abschnitt des vorliegenden Bandchens behandelt
G. Domagk, Wuppertal-Elberfeld, hauptsachlich vom Gesichtspunkt
des experimentellen Pathologen die experimentelle Chemotherapie
bakterieller Infektionen. Kein anderer w%re dazu so berufen wie
der Verfasser, hat er doch dieses Gebiet gemeinsam mit den Chemikern Mietzsch und Klarer in den Laboratorien der I. G. Farbenindustrie A.-G., Werk Elberfeld, vor 8 Jahren begriindet und seither
erfolgreichst ausgebaut. Vorher gab es keine praktisch anwendbare
Chemotherapie der bakteriellen Infektionen. Es wird die Chemotherapie der experimentellen Infektionen durch Kokken nnd Anaerobier mit den Praparaten der Prontosilreihe, deren Wirkungsweise,
Nachweismethoden, Ausscheidung, Toxikologie und Nebenwirkung
besprochen. Das letzte Kapitel iiber die Chemotherapie weiterer
bakterieller Infektionen und Virusinfektionen 1aBt erkennen, welch
groBe Zukunft diesem neuen Zweig der Chemotherapie noch o f f a
steht. Eine Ubersicht iiber die bisher in der Praxis gebrauchlichsten
Sulfonamide beschlieat den ersten Teil.
Der zweite, von C. Hegler, Hamburg, bearbeitete Abschnitt
bringt die klinischen Erfahrungen und zeigt, mit welcher Schnelligkeit sich die Beobachtungen des Laboratoriums in die Praxis haben
umsetzen lassen uqd welch groBe Erfolge den neuen Praparaten
') Val. d i ~ ZtsOhr.
?
60,2GO 119371.
d i z ~ t w u n d l cChemie
5 4 . J u h r y . 1941. Nr. 11.t
dort beschieden waren. Richtlinien f i i r die praktische Verwendung
der Chemotherapie bilden den SchluB des Buches.
Das besprochene Buch wird als wertvolle Bereicherung der
chemotherapeutischen Literatur freudige Aufnahme finden. Leider
fehlt ein Register, das die Brauchbarkeit des Werkes noch wesentlich erhohen wiirde. Mogen auch die nachsten Bande der ,,Beitrage zur Arzneimitteltherapie", unter denen diejenigen iiber die
Behandlung von Coronarinsuffizienz, Schwefeltherapie, Eisentherapie,
Therapie von Herzirregularitaten, Hormontherapie u. a. in Vorbereitung sind, ebenso gut gelingen.
Th. Wagner-Jawegg. [BB. 170.1
D e r Korrosionsschutz metallischer Werkstoffe und ihrer
Legierungen. Von 0. K r o h n k e und G. Masing. (Bd. I11 des
Werkes ,,Die Korrosion metallischer Werkstoffe") . Unter Mitarb.
von H. W. C r e u t z f e l d t , F. E i s e n s t e c k e n , W. H a r t m a n n ,
R. H e s s e n , I
,. L u x , H. R o h r i g , M. S c h l o t t e r , G. S c h u l t z e ,
G. T h a n h e i s e r , H. Wolff.
615 S. 198 Abb. Gr. 8O.
S. Hirzel. Leipzig 1940. Pr. geh. RM. 47.50, geb. RM. 50,--.
Die Herausgeber weisen darauf hin, daB es bei der Mannigfaltigkeit des Gebietes nicht moglich ist, Vollstandigkeit in der Behandlung aller Schutzverfahren zu erreichen. Liicken sind daher
auf dem Gebiete der metallischen Uberziige nach den SchmelzTauch-Verfahren, die nur verhaltnismaBig kurz behandelt werden,
und auf dem Gebiete des Korrosionsschutzes von Magnesiumlegierungen entstanden. Dieser Mangel wird aber durch die griindliche Behaudlung der iibriyen SchutzmaBnahmen ausgeglichen.
Dariiber hinaus ist es besonders zu begriiBen, daW die Verfahren,
die zur Vorbereitung der Oberflache fiir das Aufbringen von Schutziiberziigen durch Beizen und Reinigen dienen (deren Bedeutung fiir
die Giite der Uberziige nicht geniigend hervorgehoben werden kann),
eingehende Beachtung auch unter Beriicksichtigung der theoretischen
Grundlagen dieser Gebiete finden. Das gleiche gilt fiir Anwendbarkeit der Schutzverfahren in der Praxis und die chemischen Grundlagen, die zur Herstellung der Uberziige und Deckschichten f i i r e n .
Ausgezeichnet und umfassend sind die organischen Uberziige
behandelt, bei denen man sich nicht auf die Olfarben, Lacke, bituminosen Anstriche und kiinstlichen Harze beschrankte, sondern auch
die Vinylpolymerisate einbezogen hat. Besondere Abschnitte sind
dem Emaillieren, der Phosphatbehandlung sowie der chemischen
und elektrochemischen Metallfirbung gewidmet. Bei den metallischen Uberziigen sind die elektrolytischen Niederschlage herausgehoben worden; fiir den Schutz von Aluminium und Aluminiumlegierungen stehen die chemischen und anodischen Verfahren im
Vordergrund.
Samtliche Abschnitte sind von anerkannten Fachleuten mit
Sachkenntnis, FleiB und Hingabe bearbeitet worden, so daB man
das Buch germ zur Hand nimmt.
Wie die ersten beiden Bande, so wird der vorliegende Band in
kurzer Zeit als Standardwerk anerkannt werden.
Wiederholt. [BB. 185.1
AUS DEN BUlRKSVERElNEN
Bezirksverein Rheinland. O r t s g r u p p e C g n n . Sitzung am
1. Oktober 1940 gemeinsam mit der Bonner Chemischen Gesellschaft im Chemischen Institut der Universitat. Vorsitzender : Prof.
Dr. 0. Schmitz-Dt~nont.Teilnehmerzahl: 112.
Prof. Dr. W. Dilthey, Bonn: Das Parbproblem des Indigos.
Vor kurzem haben 12. Pummerer u. H . Fiesselmann'), sowie
G . Scheibe. H. Dorfling u. J . Assmann') an Hand neuer wertvoller
Experimentalergebnisse die Konstitution des Indigos erortert. Die
Autoren geben, nachdem Unterschiede im Molekulargewicht nicht
vorliegen, unter Anerkennung der Schwierigkeiten. die Eigenschaften des Indigos durch e i n e Formel darzustellen. dem roten
Indigo die Ketoformel, dem blauen eine Dipolformel, zwischen
denen durch das jeweiligeLosungsmitte1 beclingte mesomere Zustande
angenommenwerden. Als negative Pole werdrn 0-Atome der Carbonylgruppen, als positive N-Atome der NH-Gruppen angenommen.
Die Aufstellung des Begriffes eines Carbeniumsalzfarbstoffs3)
und seine Ubertragung auf intramolekulare Dipole ermoglicht, den
Indigo als intramolekulares Carbeniumsalz aufzufassen, dessen
Hauptchromophore die heteropolaren C-Atonie der semipolaren
CO-Gruppen sind, wobei dieser polare Zustand in den roten Losungen
weitgehend zuriickgedrangt, vielleicht nur noch eiirseitig vorhanden,
in den blauen Losungen weitgehend ausgepragt ist.
Als Beleg fiir diese Auffassung sei zunachst festgestellt, da5
Indigo kein Athylenfarbstoff (Hauptchromophor die Athylenliicke)
sein kann. Dies wkre nur moglich, wenn durch entgegengesetzte
Induktion ein Dipol in der Athylenliicke erzeugt wiirde4). Die
beiderseits gleichsinnige Induktion schliefit dies aus. Als experimentelle Stiitze hierfiir dime die Feststellung, da9 das Athylen,
I)
Liebigs Ann. Chem. 544, 206 [1940].
*) Vgl. R. Wisinger: Organische Farbstoffe, S. 44ff.
4) J . wan A l p h a , Recueil Trav. chim. PapBas 59, 260 [1940].
Ebenda S.263.
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