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Metallorganische Chemie A. F0rstner ausgezeichnet Biologische Chemie A. Skerra erhlt Preis Struktur und Dynamik F. Kremer gewrdigt

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A. Skerra und F. Kremer mit
Beckurts-Preis ausgezeichnet
Ausgezeichnet…
A. Frstner erhlt Bayer-Preis und
Mukaiyama Award
Der Otto-Bayer-Preis 2006 wurde an
Alois Frstner (Max-Planck-Institut fr
Kohlenforschung in Mlheim/Ruhr) bergeben.
Frstner wurde damit fr
seine Pionierarbeiten an
der Schnittstelle zwischen metallorganischer
Chemie und organischer
Synthese geehrt; besonders gewrdigt wurden
seine Beitr-ge zur Alkenund
Alkin-Metathese
A. Frstner
und deren Anwendung
bei Totalsynthesen komplexer Naturstoffe wie Macroliden, Alkaloiden und Glycoconjugaten. Der
Festvortag trug den Titel „Vom Teilen
und Verbinden – Anmerkungen zur
Metathese“. Er erhielt darber hinaus
als Erster den Mukaiyama Award der
japanischen Society of Synthetic Organic Chemistry. Frstner promovierte
1987 an der Technischen Universit-t
Graz bei H. Weidmann und habilitierte
sich dort 1992 nach einem Postdocaufenthalt bei W. Oppolzer (Universit-t
Genf). Seit 1993 ist er Arbeitsgruppenleiter am Max-Planck-Institut, seit 1998
Direktor. Sein Aufsatz ber Roseophilin
und Prodigiosin-Alkaloide war Titelbildbeitrag in Heft 31/2003 der Angewandten Chemie.[1a] Krzlich berichtete
er in dieser Zeitschrift ber die ungewEhnliche Struktur und Reaktivit-t
eines homoleptischen Super-At-Komplexes des Eisens.[1b] Frstner ist unter
anderem Mitglied der Redaktionsbeir-te von Advanced Synthesis & Catalysis
und ChemMedChem. Der Bayer-Preis
ist mit 50 000 E dotiert.
1706
Der Karl-Heinz-Beckurts-Preis der
gleichnamigen Stiftung, die auf eine
Initiative der Helmholtz-Gemeinschaft
Deutscher Forschungszentren zurckgeht, wurde fr das
Jahr 2005 unter
anderem an A.
Skerra
(Technische Universit-t
Mnchen) und F.
Kremer (Universit-t Leipzig) vergeben. Der Preis ist
mit je 30 000 E
dotiert und wird
fr wissenschaftliA. Skerra
che
Leistungen
vergeben, aus denen industrielle Innovationen hervorgehen.
Arne Skerra studierte Chemie an
der Technischen Universit-t Darmstadt
und promovierte 1989 an der LudwigMaximilians-Universit-t Mnchen bei
A. Plckthun und E.-L. Winnacker.
1990 arbeitete er als Postdoc am Laboratory of Molecular Biology des Medical
Research Council in Cambridge (Großbritannien) bei G. Winter. Anschließend
wurde er Gruppenleiter am MaxPlanck-Institut fr Biophysik in Frankfurt/Main in der Abteilung des Nobelpreistr-gers H. Michel. 1995 habilitierte
er sich an der Frankfurter Universit-t.
Bereits 1994 wurde er Professor fr
Proteinchemie an der Technischen
Universit-t Darmstadt; 1998 wurde er
als Professor fr biologische Chemie an
den Campus Weihenstephan der Technischen Universit-t Mnchen berufen.
Skerra wird fr seine bahnbrechenden
Arbeiten auf dem Gebiet der molekularen Biotechnologie und des Proteindesigns ausgezeichnet, insbesondere fr
die Entwicklung der Wirkstoffklasse der
Anticaline. Krzlich berichtete er in
ChemBioChem ber die Konstruktion
eines solchen knstlichen Rezeptorproteins auf der Grundlage des menschlichen Apolipoproteins D.[2] Skerra grndete 2001 die Firma Pieris Proteolab, die
die Erkenntnisse vermarktet.
Friedrich Kremer wird fr seine
Arbeiten zur Dynamik in kondensierter
Materie ausgezeichnet, insbesondere fr
die Weiterentwicklung der breitbandigen dielektrischen Spektroskopie im
2006 Wiley-VCH Verlag GmbH & Co. KGaA, Weinheim
Gigahertzbereich. Diese Technik wurde
gemeinsam mit der Firma Novocontrol
zu einem vollautomatischen MessSystem entwickelt. Krzlich berichtete
Kremer ber die dielektrische Relaxation von flssigkristallinen Seitenkettenionomeren, die Alkalimetallionen enthalten.[3] Kremers Arbeitsgruppe setzt
ber die dielektrische Spektroskopie
hinaus auch die Kernresonanz- und
Infrarot-Spektroskopie (auch zeitlich
aufgelEst) sowie
optische und Rasterkraftmethoden
zur Untersuchung
der Struktur und
Dynamik supramolekularer Systeme ein, beispielsweise
am
Glasbergang. Sie
untersucht
daF. Kremer
rber
hinaus
Wechselwirkungen zwischen einzelnen Biomoleklen
mit Hilfe von optischen Pinzetten als
mikroskopische Sensoren und Aktuatoren. Kremer studierte Physik und
Biologie an den Universit-ten Mnchen
und Freiburg und promovierte 1977 in
Biologie bei B. Hassenstein. Anschließend arbeitete er am Max-Planck-Institut fr FestkErperphysik bei L. Genzel
in Stuttgart und ab 1985 am MaxPlanck-Institut fr Polymerforschung in
Mainz (E. W. Fischer), wo er sich 1991/
92 habilitierte. 1993 wurde er auf eine
Professur fr Experimentalphysik an
der Universit-t Leipzig berufen. Er
gehErt unter anderem den Beir-ten von
Macromolecular Chemistry and Physics
und Macromolecular Rapid Communications an.
[1] a) A. Frstner, Angew. Chem. 2003, 115,
3706; Angew. Chem. Int. Ed. 2003, 42,
3582; b) A. Frstner, H. Krause, C. W.
Lehmann, Angew. Chem. 2006, 118, 454;
Angew. Chem. Int. Ed. 2006, 45, 440.
[2] M. Vogt, A. Skerra, ChemBioChem 2004,
5, 191.
[3] N. A. Nikonorova, E. B. Barmatov, D. A.
Pebalk, R. Diaz-Calleja, F. Kremer,
Macromol. Chem. Phys. 2005, 206, 1630.
DOI: 10.1002/ange.200600522
Angew. Chem. 2006, 118, 1706
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