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Metallurgical Thermochemistry von O. Kubaschewski und E. Ll. Evans. Pergamon Press Ltd. London 1956. 2. Aufl. XIV 410 S. zahlr. Tab. geb. 2.15

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Literatur
Mein Mann und das Atom, von Laura Fcrmi. Ubers. von A . L.
Wentzel. Eugen Diederichs Verlag, Diisseldorf 1956. 1. Aufl., 286
S., geb. DM 13.80.
Das Buch ist eine von Enrico Fernhis Frau sehr fliissig geschriebene Biographie Permis. D a bei ihm in ungewohnlichem MalJe
Arbeit und Leben miteinander verwachsen waren, bietet es zugleich lebendige Einblicke in die Physik der ersten Halfte unseres
Jahrhuuderts. Das Schicksal vieler Physiker, nach der Emigration
in Anierika sieh in einen anderen Lebensstil eingewohnen zu mussen, spiegelt sich auf manchen Seiten wider. Einen breitcn Raum
iiimmt die Schilderung der Bemiihungen urn die Nutzbarmachung
der Uran-Spaltuug ein. Die Atmosphare in Chicago, wo unter
Fermis Leitung der erste Reaktor gebaut wurde, und in Los
Alanios, wo unter vereinten Anstrengungen vieler bedeutender
Physiker die Uran-Bombe entstand, wird sehr lebendig gesehildert.
Viele der Physiker werden plastisch und treffcnd charakterisiert,,
freilieh entschuldigt sich Frau Fernti bei ihnen in ihrcm SchluDwort, daD sic vielleicht :,mehr Gewicht auf ihre belustigenden als
auf ihre ernsthaften Seiten gelegt habe". Bei ihrer unmittelbaren
Einsicht in das Geschehen gibt Frau Beriiii ein sehr vie1 richtigeres
Bild der Entwicklung als manche andere Darstellungen, die kurzlich erschienen sind.
Die ubersetzeriu war mit Clem Fermischen Hause befreundet.
Es ist ihr gclungen, die Atmosphare der englischen Originalfassung
im deutschen Texte zu hewahren.
H , Jensen
,NB 2831
.4norg~nisch-ehernise)losYraktikum, von E. H . Riesenfeld, neu
bearbeitet von H . Reiny. Rascher Verlag, Zurich. 1956. 17. Aufl.,
XIX, 462 S., 35 Abb., geb. sfrs. 24.80.
Nach einer zeitbedingten Untcrbrechung von 16 Jahren liegt
nunmehr das bekannte und fruher i m Unterricht vielverwendete
Praktikumsbuch von E . H . Riesenfeld in einer Neuauflage vor, die
H . R e m y grundlich umgearbeitet hat,.
In den ersten Kapiteln werden praktische Anweisungen fur die
wichtigsten chemischen Arbeitsvcrfahren gegeben und der Studierende wird an Hand von Vorversuohen an die grundlegenden
Begriffe und Geset.zmaBigkeiten der Chemie herangeluhrt. Naoh
Versuchen iiber die wichtigsten Nichtmetalle uncl Sauren werden
Chemie und Trennungsgang dcr Kationen abgehandelt, geordnet
nach analytischen Gruppen. Neu und instruktiv ist die Gliederung
der Kationen innerhalb einer Gruppe nach ihrem Verhalten gegeniiber einem hestiminten Fiillungsmittel (0€1-, S2-, CN- usw.),
wodurch Analogien und Uiiterschiede im chemischen Charakter der
Metnllionen besonders zutage treten. Die folgenden Kapitel sind
den sog. ,,Reltencn Elementen" uud den Reaktionen der Anionen
gewidmet. Den AbschlulJ dos Buches bilden eine Zusammenfassung
des Analysenganges und einige Loslichkeits- und Dichtetabellen.
Wie die alteren Auflagen, geht auch der neue ,,Riesenfeld-Reiny"
vom stoffliehen Verhalten der Elernente und ihrer Verbindungen
aus. Die knapp und anregend gehaltenen theoretischen Abschnitte sind weitgehend umgearbeit.et worden; nur weniges ist
revisionsbedurftig geblieben, wie 8. B. die Strukturformeln von
HNO, und HNO, rnit 5-bindigem StiekstofI (S. 94, 388), die Ni -0Bindungen im Nickel-dimethylglyoxim (S. 316) und die Struktur
der Millonsehen Base und ilirer Salze (S. 241, 2581, die inzwischen
vollig geklart wurde'). Der analytisohe Teil des Buches wurde
durch eine Reihe von Mikroreaktionen erganzt und mit den Methoden der praparativen anorganisohen Cheniie wird der Student
dureh zahlreiche Prapsrate verschiedener Schwierigkeitsgrade vert r a u t gemacht.
Ilit dem neuen ,,Riesenfeld-Remy" ist dem Hochschullehrer ein
weiteres Praktikumsbuch in die Hand gegeben, das dem Chemiestudenten eine solide Grundlage seines Faehes vcrmittelt.
R. Nasl
[NB 2751
IIiihere Mathematik fur den Praktiker, von G. Joss und Th. Iialuza t.Verlag Johann Ambrosiua Rarth, Leipzig 1956. 8. Aufl.,
VII, 399 S., 97 Taf., geb. DM 83.90.
Die 8. Auflage des Joos-Kctluzaschen Buohes stellt bis auf ainige
unwesentliche formelle Anderungen eineu Abdruck der vorigen
Auflage dar. Lediglioh d r r Anhang ist Fegeniiber den friiheren
Auflagen urn einen Ahschnitt iiber die ~apZnce-Transformat,ionerweitert, in dem naoh Darlegung der wichtigsten methndischen
Hilfsmittel die Anwendung des Verfahrens auf die Different.ia1gleichungen gedampfter und ungedampfter harmonischer Schwingungen sowie auf die Abelsche Integralgleichung gezeigt wird.
Ifber den Crebrauchswert dPs Buches gilt infolgedesscn das bereits
bei den friiheren Auflagen Gesagte. DaD etwa alle zwei J a h r e eine
Neuanflaqe des Buches notwendig ist, bestatigt den auoerordent1)
W . Rudorffu. K . Brodersen, Z . anorg. allg. Chem. 274, 323 [1953].
Angew. Chern. 169. Jahrg. 1957
f h'r. I 0
lichen Wert, den das Buch fur nlle besitzt, welche die Xathematik
, sondern ais Hilfsmittal fur
uieht u m ihrer selbst willen
ihre spezirlle nnfurmjssensoha
Disziplin benntigen.
Iil. Schiifzr [NB 2701
A Short Texthook of Colloid Chemistry, VOR B. Jirgensons und M .
E . Straumnizi~.Pergamon Press Ltd., London 1954. 1. Aufl.,
XVI, 420 S., 179 Abb., geb. $ 2.0.0.
Das Buch stellt die f.herset,zmg des voa den A*Jtore!l 1949 bei
Springer & Berqmnnn publizicrten ,,Knrzen Lehrbuehs der Kolloidchemie" dar. Es ist in allen Teilen durchgesehen und uoter Beriicksichtipuu: der Literatur bis 1953 erganzt worden. I n cineni
ersten Tail werden i n drei Kapiteln die grunc'r-atz!ivhen Definitionen, die Einteilung der Kolloide sov?ic die einfaehsten Exprrirnentierniet,hoden er!%ntert. Der zweitc Ted enthalt in 15 Kapit.eln
Pine ausfiihrlichere Darstellung des mclekularkinetiPcheii Verheltens, der Oberflacbeneigensohaften, der optisrhen, rlektxischen und
ViscositLtseigenschaIton von Kolloiden, ihre Bestimmung naah
T i."o D e und Form, Augaben u h e r die FIerstellung von ltolloidalen Losungen, Stabilitat und Koagulation von Solen und schlieDlieh das
Wichtigste iiber Gele, Emulsionen, Schfum?, -4erosolc und Glaser.
Man ist e n t a u n t , wieviele Details und welche Rtoffiille die Verfasser anf 400 Seiten ini DIN A 5-Format nntergebraoht habpn.
Dabei wird weniger eine systemst.ische Einfuhrnng mzestrebt. als
vielmehr eina miigliehst 1Uckenlose Vcrmittlung von kolloidchemischern Tat,sachengut. Freilich reichen die Angaben in dru meisten
Fallen nicht zur kritischen Bcnrteilnng des Oebotenen, dazu ist
Iiteraturstudium notwendig, auf das hinreichend hingewiesen
wird. Lediglich einige gegenuber der deutschen Auflagc erganzende
Kapitel sind urn rlas Grundsii~tzliahe gruppiert gesclirieben, bewirken aher daduroh eine gewisse Heterogenitat gegenuher der
sonstigen Darstellungsweise. Wer sich in irgendeiner knlloidchemischen Frage einen ersten und recht vollstandigen Uterblick verschaffen will, wird das Buch rnit Frfolg heranziehen. Ziim Studiurn
der Kolloidcheniie erecheint cs dem Referenten weniger geeignet.
F . Patnt [NB 2691
(7
Experiinental Pliysical Chemistry, von F . Daniels. J . Ii. Mntheccs ,
.I. JV. Williatns, P . Beizder u n d R . A . Albert). XcGraw-Hill
Publishing Company, New York-Toronto-London 1956. 5.
Aufl., XI, 482 S., 134 Abb., geb. E 0.49.0.
Dieses ist die 5. Aufl. eines fast seit 30 Jahren bewahrten amerikanischcn Laboratoriumsbuchs. Es sollte ,,die Priuziyien der Physikalischen Cheniie illustrieren, in sorgIlltigem Expwimentieren
trainieren, Vertrautheit mit Apparaten entwickeln, PBhigkeit in
der Forschung ermutigen . . .". Ea ist wiederholt modornisiert worden, Versuche aus neu-entwickelten Gebieten sind dazu gekommen; der zweite Teil des Buches beachreibt Apparate und Technik,
beaonders fiir fort,geschrittenere Arbeit. Es sol1 dem Studenten
auoh noch in spateren Jahren bei der Liisung praktischer Probleme
behilflich sein.
Die Aufgaben des I. Teiles entsprechen etwa deneu eines modernen deutschen Praktikumsbuchs.
Der 11. Teil bringt u. a.: Behandlung experimentellcr Dat.en,
Fehlerrechnuug (20 S.); optisohe Messungen; Elektronik (29 S.) ;
Photochemie; Isotope, RadioaktivitLt ; Reinixung von Materialien.
Das Buch ist i m Durchschnit,t wesentlich moderner als die u n s
altmodisch anmutenden Apparateskizzen zunachst vermuten lassen konntcn. Fur deutsche Leser wird es bcsonders wertvoll sein
als Vergleich rnit dem bei uns liblichen.
W , Jest
[ N B 2821
Metltllurgionl Thermochemietry, von 0. Kubascheccski und E . Ll.
Evans. Pergamon Press Ltd., London 1956. 2. Aufl., XIV, 410 S.,
zahlr. Tab., geb. f 2.15.0.
Seit seinem ersten Erscheinen 1951 h a t das Buch groDes Interesse sowohl bei Chemikern und Metallurgen in d w Praxis als
aueh bei zahlreichen Forschcrn gefunden. Die Vereinigung eines
kritischen Naehschlagewerkes rnit einer Einfiihrung i n die Thermochemie mit ihren theoretischen Gruudlagen uud MeDnicthoden hat
das Buch zu eincni unentbehrlichen Hclfcr vieler Praktiker ge macht, dcuen es nicht nur die Zahlcn, sondern such die Rechengange zur Vorausbestimmuug oder Beurteilung von Reaktionen
und ihren Gleichgewichten lieferte. Aber auch Clem in der Forschung tiitigen Wissenschaitler hat es Anregungen gegeben, sei es
zur Bestimmung neuer thermochemischer Werte oder auch z u r
Ausarbeit,ung geeigneter MeDmethoden fur diese Untorsuchungeu.
Das groBe Interesse weiter Kreise und zahlreiche Hinweise v i e k r
Forscher veranlaDten die Verfasser, ihr Buch in iiberarbeiteter
Form unter Berucksichtigung der zahlreichen Forschungserqebnisse jungster Zeit neu herauszugeben.
339
Dabei wurde die Gliederung der ersten Ausgabe beibehalten und
die Abhandlung der theoretischen Grundlagen an den Anfang gestellt. Die in diesem Kapitel wiedergegebenen Gleichungen und
Hinwcisr zu ihrer richtigen Anwendung sind an einigen Stellen, die
in der ersten Ausgabe zu Irrtumern AnlaB gebrn konnten, verbessert worden. Thermochemischc Untersuchuugen in den letzten
Jahren haben gczeigt, daB sich weit weniger Losungen ideal oder
auch r u r regular verhalten als urspriinglich angenominen wurde.
Dieser Erkenntnis folgend haben d i e Verfasser dem ersten Kapitel
cine Behandlung der rcalen Losungen hinzugefugt. Neu sind auch
die Betrachtungen z u den Gleichgewichten zwischcn Meta.11- und
Schlackenphasen.
Das zwrite Kapitel is1 im wesentliclien unverandert aus der ersten Auflage ubcrnominen worden und bescbreibt die vcrschiedcnen Arheitsweisen unrl die dazu notwendigen Apparaturen zur Bestiminung der thermochemischen Grofien hei kritiseher Gegeniibrrstellung der cinzelnen Methoden.
Das dritte Kapitel, das die Moglichkeiten aufzeichnet, wie inan
bpi exprrimentrllen Schwierigkeiten noch nicht geniessene tlierinodynainische GroBen aim bekannten Werten herleiten kann, ist
mit einigen Erganzungen versehen worden. Einigc Beispicle sol(:her Berechnungen sollen dahei klarmachen, dafi diese abgeleiteten
Werte n u r mehr odcr wmiger gute Niherungen an den wirklichen
Wert sein konnen.
Die bedrutendsten Erganzungen hat der riertc Teil des Buchrs
rrfahren. in d e m sich Zahlentafeln fur vcrsehiedene thernincheniifirhe Groacii befinden. Die Verfasser haben hier vor allem die in dcr
lrtzten Zeit voiii National Bureau of Standards in Wasliinrtori grsaniinelten Untersuchuiigser~ebnisscliinzugcfiigt. Der Wert r l r s
Buches kiinnte noeb erhiiht wcrden, wenn bei der kritischen Answahl d r r Werte untl bei der Angahe d e r Sehrift.tuinsstei1en die
Originalarbeiten gepeniibrr den refcrierenden st,iirker beriicksichtigt worden wlren. Einen gewissen Nachteil mag man s u c h darin
crhlickcn, dalJ Iiir die A n w e n d u n g d r s Buehcs - uni z. B. die Wiriiieinhiiltc von IClemrnteii und ehemischen Vcrbinrlnngcti z u rrhalt c n - zeitraubendc Hecbnungcn notwendig sind. Vielleiclit ware
einr Tabellierung auch solcher Werte eine weitrre Verbesserririq d r s
Rurlies.
Wie mit d e n Zalilen fur die thermodynariiischen GroWen zu rrchnen ist, zcigcn einigr aus d e r Fiille der Mbglichkeitcn herausqegriffrne Rechpnbeispirle, die in1 abselilieflendcn fdnften Teil des
Buches vorgefuhrt werden.
Mit rler uberarbritrten Neuauflage d ~ Ruches,
s
das sowohl als
Einfiihruirg in die Thernioclieniic als auch als ltritischea iYaehschlagewerk qleichcrmafien brdeutsam ist? wurde den Bediirfnisgen
vieler Chcmiker untl Xrtallurgen n a e b einem in seiner Benotzung
riiirachen und seiner Hrrichterstattung (loch aktuellem Buch
Rerhnuiiq getlacen.
I'. Ziihllre
[ K B 27R]
Nedizin, C'hernir und iiwbr, r o i l I l . T m t i t ~ i n .1. Tcil: Die G e srhlcchtlichkeitrn und ibrc Auswirkungcn. Vcrlag fiir Medizininche Wissenschaften, Wilhelni Maudrirh, Wien 1954. 2 . Aufl.,
XI. I55 S., 70 Abb., gch. DM 27.-.
Uas Buch v o n Tricttzcin gehBrt zu d e n erstaunlichstcn Erscliein n n g r n tler lrtzten Jalirc aus eincrn ,,Verlag fur Medizinische Wiswnschaftcn". Erstannlich ist berrits, dafl dimes Bneh iibrrliaupt
in cler Gc.grnwart gedruckt wurtlc, tlenn es h a t mit Medizin, Cheniie,
Krrbs untl CTesclilechtliclikcit im naturwissenscliaftliclien Sinne
nichts zu t u n . Bei dcr Lektiirc fiihlt man sich urn niehr als 150
.Jahrc zuruckvrrsetat in die Zeit der Naturphilosophie. Es ist uniniiglich, das Buch zu bcsprpohen; da Bewcisfiihrung, Sinn uiid
Ziel diesrs Buches sicli mil d e n Begriffen dcr jetzigen wissenschaftlichen Mcdizin odcr Cheniie nicht erfassen lassen. So sei dein Verfasscr, dcr iin Vorwort erwBhnt, vor mehr als 20 Jahren sich fiir
..Chrmic auch i n medizinischer Kichtung" habiliticrt zu haben,
tias Wort gegcbcn:
h u s der Einfiilirung r l r s Buches: ( 8 . 1 X ) : ,,Der Mathematiker,
als Aer grnauestr Wicdergther der scharfcn Betrachtung, vcrftigt
uber das klassische Integralzeichen (Summe von unendlich vielcn
uuendlieh k1cint.n GriiGcn) fiir diese Grundauffassung dcs stantligpn ,,alles fiie8t" - : Den nienschlichcn Korper kann man als Integral a m Keinizellenvertinigung unrl dem ewig jungcn lipithe1
suffassen -, der Chetniker wiederum vcrniag niit, dem Wort
anipholer d a s Wechselspiel innerhalb jener Dualismmi iin weitesten
Sinne klnr z u kennzeicl~i~en.
Cherblickl inan das Krcbsproblcm von eincr Plattforni, welche
die clurcli miihsarrie Einzelsrbcit errungcnen Erkenntnisse aller
Disziplinen berdcksicht,igt. tnit denen es verknupft ist, 80 kornmt
man zu d e r Auffassnng, die dtiologie dieser Krankheit niclit in
eiiier Wurzel zu suchen, sondern im amphoteren unrl zwar gestorten Spiel cines oder melirerer anlagcmaeig vorhandener Antipodenp a r e ; bcispielsweise ist sic kein Problem der S h e r u n g , auch kein
Problem der Alkalisiernng, sondern beider Erscheinungen zngleich,
ein Dualismus-Problem, ein Problem des Unreifen, Unfertigen,
der Ungesattigtheit i m weitesten Sinne, eines Mankos in der vollkommen harmonisch spielonden Amphoteritat, die Krebsfreiheit
bedingt".
S. X : ,,Spricht oder schreibt man schlechthin von Geschlechtlichkeiten, so m i n t man die mannliche und weibliche hormonale
oder Geschleelitszellengeschlechtliehkeit.,bedenkt aber nicht, daG
es nicht diese 2, sondern 4 auf dem Geschlechtlichen ruhenden
Gegenteiligkeiten wohl geben miisse, ebenburtig einander u n d richtunqsformend fiir das Gesamtbild eines Individuums.
Wie diese 4 ,,Geschlcchtliehkeiteu" sieh bilden, entwickeln,
wirksam und heeinfluBbar sind, welchen Platz sie i m gesamtfunktionellen Leben einnehmen, welche Arbeitsprogramine sic erijffnen, - auch das sol1 die vorliegende Arbeit darzulegen versnchen".
U n d in einem tiherblick a m Schlufi des Buches sagt der Verfasser
u. a. (S. 129): ,,Urn zu riner wenigstens teilursichlichen Erklirung
des Krebses beizutragen, s o komme ich zur Annahme des Bestehens einer urspriinglichen, priinitiven GeschlechtsiuOrrung, die
nach beiden Geschlechtsseitcn wirkt,, anf detn zweipoligen Zeugungsvnrgan.: beruht, vielleieht ahnlich dem Neutrum Salz, das
sich unter Dissoziationsbkdingungen unter Unistandrn wieder als
Alkali oder Saure iunern kann". Und weiter: ,,Die Rnergie der
Bpwegung des Spcrmas und die Energie der Lage dcs Eics konnen
sich i m Verschmelzutigsaugenblick nur in eine Verschniclzungsenergie, Neuhildungsenergie, verwandeln. Sie saniinelt sich im
Plasma. Ihr chemisches oder eleltt~risehes Potential (Irrahilitiit,
Iiciz) fiihrt iiber die Strahlungsencrgie des Ceiitrosoms u n d mit
der Energie der Wtirme zur nicehanisehen Energie des Waehst,unis". ,,Jener erstc ursprungliche Folgrzustantl des zwcipoligcn
Zeugungsvorganges ist, eine amphotcr angelegte uiid weiter wirkende Gegensatz-Aufierung, ich nenne sie Binphobiosc (Androbiose plus Gyiiaekobiose), die sich meiterliin allon Kijrperzellnn
niitteilt; c r ist d e r sexual-abgeleitete Sektor o h n e das Gonadol~ormo~ialsexurlle".Und 8 . 130: ,;In1 w e i t r r ~ nZusairiiiieuwirkeii
dar hormonalen Geschlerhtszcllengesclil~~chtigkeit
mit, d e n innrrsckretorischen Driisen uiid dcni Faktor des Stoffwechscls brinqt
dcr gonado-hiotisrhe Knbus eitie Einrngung der klinischcti liiiyat
als versehieden erfiihlten oder sich in versehiedenen Rich1 U I ~ ~ P I I
auswirkcnden -&tiologie des Krebses auf tiiatheiiiatischern W
auf dem cs ja krin Ausweichen giht,". S. 131: ,,Dic hier geze
graphisnhe Darstellbarkeit. d e r 4 Gesehlechtliclikcit.s~~irkungcn
deckt die Mnglichkeit logischrr Schlussc hinsirlillich d e r Bcziehungen dcr 4 Geschlecht,lichkcitsauficrting~iiz u m innersrkretorischen
1)rusensyst.em. z u m Wachstuni, zur Vcrcrhung, z u r Fort~pllanzung.
z n m Stolfwechsel, zuni Krehs auf. Uas dazu fiihrendc hier (1art.rlcgtc graphische System nenne ich gonado-biotisrhes Kreuz bzw.
gonado-hiotischer Kubus" und , , I m Yittelpunkt des Krrbsgpschehens st.eht der Xifiakkord inncrhalb dcr Ainphobiow unil ilrr
Geschleclitszcllengesclilechtlicl~keiten. Die Manniqfaltigkeit i n 1
Krehsgcsrhehen ist durcli die 8 moglichen liicht,ungen und Stiirkr'ii
der 4 GesehlechtlichkeitsBiiGeriing~n in1 gonado-hioti?clicn K r c u z
niitbcrlingt".
Nachdeiii a n versehiedenen St
i dcs Buches , . z w Clicniotlicrapie tlcs Krcbses" das ,,Trutt
chc Andriol-Wismut", , , A m
diriqau", sowie d e r ,.Kunstteer nach Truttaiiz'' empfohlen wurdc.
schlieBt das Buch init dein Satz: ,,Man wird dahcr auch nur in den
seltenstcn Fallen mit einrin einzigen Mittel irn Sinne der drci Koordinaten den Krehs beeinflussen konnen - dann n&mlicli,wenn n u r
die eine der drei Kornponenten palholo~isclistark belastct is!. inau wird vielniehr i n weitaus den meisten F i l l r n eine ICornhinationstherapie, die alle drei Koordinaten d e s gonado-biotischen Kubusses, also die Amphobiose, die Gonaditat und den Stoffwcchsel
bctrifft, ius h u g e fassen muaseu".
Sapienti sat! Das Studium dieses exzeplionpllen Buclies ist deni
psychologisch interessierten h r z t zu empfchlcn. n e r Referent sirht
init grijI3ter Spanuung dem zweiten Teil dirses Uuches rntgcwu.
I f . Oeftei
[ K B 2733
Die Wiedereabe von Gebrauchsnarnen. Handelsnamen. Warenbezeichnungen und-dgl. in dieser Zeitschrift berechtigt nicht z u der Annahme,
dQj3 solche Narnen ohne weiteres Yon jederrnann benutzt werden durfen.
Vielmehr handelt es sich haufie urn eesetzlich eeschutzte eineetraeene W a renzeichen, auch wenn sie niihhfYeigeGsmit ,, (@.Z.)"gekenn;eich>et sind.
Redaktion: (17a) Heidelberg, Ziegelhauser Landstr. 35; Ruf 2 4 9 7 5
Fernschreiber 046-1855 Foerst Heidelbg.
@ Verlag Chemie, G m b H . 1957. Printed in Germany.
Aiie Rechte vorbehalten, insbesondere die d e r Obersetzung. - Kein
Teil dieser Zeitschrift darf in irgendeiner F o r m - durch Photokopie,
Mikrofilm oder irgendein anderes Verfahren - o h n e schriftliche Genehmigung des Verlages reproduziert werden. - All rights reserved
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Verantwortlich f u r den wissenschaftl. Inhalt: Dipl.-Chem. F.Boschke, (17a) Heidelberg; fur den Anzeigenteil: W . Thiel. Verlag Chemie, G m b H .
(Geschaftsfiihrer Eduard Kreuzhage), WeinheimlBergstr., Pappelallee 3. Fernsprecher 3635. Fernschreiber 046381 chemieverl w n h ;
Druck: Druckerei W i n t e r , Heidelberg
340
Angew. Chem.
/
69. Jahrg. 1957
1 X r . 10
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