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Solanicin.

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Zersetzung des Cafleks.
- Soluniciit.
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selbe stickstoffreiche krystallisirbare Verbindung, das
Thein oder Caffein enthalten ist, welche im chinesischen
Thee, im Kaffee und der Guarana sich gefunden hat.
S t e n h o u s e erhielt 0,13 Proc. Thein, d. h. etwa halb so
vie1 als irn Kaffee und l i l 0 von der im chinesischen Thee
enthaltenen Menge.
Der k. Generalconsul fur die L a - Plata - Staaten
v o n Giilich iibersandte dem Verfasser vor einiger Zeit
eine griissere Xlenge Paraguay - Thee End Dr. S t a h 1fi ch m i d t iibernalini die chemisclic Untersuchung, insbesondere den Theingehalt betreffend, zu wiederholen.
Die Extraction des Tlieins gelingt gut niit rectificirtcm Steinkohlentheerble (sogenannteni Reriznl) als Liisungsmittel. Das TheYn krystallisirt beini Erkalten heraus.
Dr. S t a h l s c h m i d t hat auf solche Art, indeni er freilich
init 18 Pfunden Thee arbeiten konnte, 0,44 Proc. Thein
erhalten, d. h. die 3Jj3fachc Blenge von der, die S t e n li o u s e angiebt. D a eine Elementaranalyse unnothig erschicn, begniigte sich Ilr. S t a h 1s chin i d t init der Platinbestiminung des betreffenden IJoppelsalzes und fand der
Theorie entsprechend d4,4 Proo. Platin in dernselben.
Dieses Platindoppelsalz ist in lieisseni Wasser und Alkohol
ziemlich leicht aufloslich.
Die nicht krystallisirbaren Kbrper des ParaguayThees erlauben keine prlicise Untersuchungen. Die reichlich vorhandene Gerbsaure farbt Eiseiisalze dunkelbraun.
(Bericht des- Aliad. dev If7isse,uc1i.zu Berlin.)
Bkb.
Zersctzung des Caflefns.
Beiin Kochen einer uwtnen concentrirten Losung
von Caffein mit einer kocliend gesiittigtcn Lbsung von
Barythydrat erhielt A . S t r e c k e r neben Aininoniak, Methylamin und Kohlensaure eine neue Base, das Caffendin
-- Cl4Hl2 K402, welches iilartige Beschaffenheit hat, in
Wasser und Weingeist sehr leicht loslich ist und sich
nicht unzersetzt destilliren lasst. I h s dargestellte schwefelsaure Salz krystallisirt in farblosen langen Nadeln.
{Ann. der Chem und Phami. C X X I I L 360 -- 36'4.)
G.
___-
Solanicin.
Das von C. Z w e n g e r und A. K i n d entdeckte SOlanicin entsteht bei der Einwirkung von concentrirten
S#uren auf Solanin, oder beim Kochen von verdiinnten
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Ceratophyllin.
Siiuren mit Solanidin, dem Spaltungsproduote den Solanins.
Zu seiner Darstellung, iibergiwt man Sslagin mi4 kdbr
I
concentirter Salzsaure, 6ltrirt nach 4 bis 6 ,Tsgen dpo
entstandenen Niederschlag ab, eiisst ihn einmal ,wit yarr0er aus, lost ihn dann in Weingeist yad fallt wieder rnit
Ammoniak. I-Iierauf wird er wiederholt mit Webgeist
zur Entfcrnung von unzersetztem Solanin unEl Solanidin
ausgekocht und dann mit kaltem Aether behandelt, welcher eine leichter losliche Base, die sich aber nicht in
chemisch reinem Zustande gewinnen lass& avszieht und
das Solanicin zuruckliisst.
Im reinen Zustande stellt dieses Alkaloid eine amorphe,
hellgelb gefarbte, sprode Masse dar, weIche sich schwer
in Aether, Weingeist und Wasser lost, fast ohne Geschmack
ist und mit Siiuren amorphe, harzartige, hellgelb bis rothgelb gefarbte Salze giebt. Die Losungen der Salze besitzen einen adstringirenden bitteren Geschmack und eeichnen sich durch eine intensiv gelbe Fiirbung aus. Die
Formel fur das Solanicin ist C50H39NO. Demnach unterscheidet sich diese 13aae von dem Solanidin durch
einen Minusgehalt yon einem Aeq. HO. (Ann. der Cliem. u.
G.
mama.c x x m 341 - 347.)
Cemtophyllii.
Ccratophyllin nennt 0. H e 8 s e eine Substane, die e r
in der Parmelia cerato hylla var. physodes (such Parmelia
physodes genannt) au and. Der #orper wird erhalten,
wenn man die Fleohte mit Kalkwasser auszieht, die Losung mit Salzsaure versetzt, den entstandonen getrockneten Niederschlag durch Behandlung mit kochendem 75procentigen Weingeist von unkrystallinisehen Substanzen befreit und dann mit eoncentrirter waaseriger Sodalosung
aufkocht. Beim Erkalten scheidet sich das Ceratophyllin
ab. E s besteht durch Umkrystallisiren RUS Alkohol gereinigt, aus weissen diinnen Prismen, lost sich leichter
in heissem Wasser als in kaltem, verursacht auf der
Zunge einen schwachen kratzenden Geschmack und sohmilzt
bei 1470. Die alkoholische, neutral reagirende Losung
giebt mit wenig Eisenchlorid eine .purpurviolette, rnit
Chlorkalklosung .eine blutrotlie Fiirbung. (Ann. d. Chem.
und Pharm. CJIX. 365-367.)
G.
f
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