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Das Eis
Die Mutter rief aus der Küche: "Monika, Brigitte, kommt in die Küche, helft mir."
Monika und Brigitte waren Schwestern. Beide waren im Kinderzimmer. Monika las ein interessantes Buch, und Brigitte spielte. Monika wollte weiter lesen, und Brigitte wollte weiter spielen. Doch Brigitte dachte: Jetzt gehe ich in die Küche und helfe meiner Mutti und dann spiele ich wieder. Und sie ging in die Küche. Nach einigen Minuten kam sie zurück und fragte Monika: "Warum kommst du nicht?" "Ich kann nicht, ich bin jetzt in Afrika. Hier wachsen grüne Palmen und fliegen schöne Papageien."
Brigitte ging in die Küche zurück. Nach 20 Minuten kam sie und spiel weiter. Monika saβ im Zimmer und las.
Plötzlich rief Monika: "So, jetzt bin ich wieder zu Hause." Sie sah auf die Schwester und das ah sie, dass die Schwester etwas aβ.
"Was iβt du da?" fragte sie. "Ich esse schon das zweite Eis. Zuerst habe ich mein Eis aufgegessen. Und jetzt esse ich dein Eis."
"Ja, warum iβt du denn mein Eis?" fragte Monika böse.
"Mutti hat gesagt: 'Man weiβ nicht, wann Monika aus Afrika zurückkommt. Das Eis kann aber tauen. Iβ du das Eis', und sie hat mir dein Eis gegeben."
Vokabeln
das Eis (-es) - мороженое
aufessen (aβ auf, aufgegessen) - съесть
Die Wassermelone
Einmal ging ein Tourist durch den Kaukasus. Es war sehr heiβ, und der Tourist wollte trinken. Das ah er, dass nicht weit vom Weg schöne Melonen und Wassermelonenwuchsen. Niemand war da, nur ein alter Wärter schlief. Der Tourist nahm eine Wassermelone und begann sie zu essen. Als er dann weiter gehen wollte, hörte er, wie ihn der alte Wärter rief.
"Warte, warte, warte doch", rief der alte Wärter. Der Tourist sah, wie der Wärter zu ihm ging. Er trug eine groβe Melone. "Nimm diese Melone mit!" sagte er.
"Warum gibst du mir diese Melone?" fragte der Tourist erstaunt
"Weil sie fϋr dich hier wächst", antwortete der Wärter.
"Weiβt du denn, wer ich bin?" fragte der Tourist.
"Und weiβt du denn nicht, dass die Melonen und Wassermelonen hier für alle wachsen. Im Kaukasus scheint die Sonne heiβ, die Wege sind schwer. Darum habe ich hier am Wege Melonen und Wassermelonen gepflanzt", erzählte der Wärter.
Der Tourist antwortete: "Ich wuβte das nicht. Besten Dank."
Er nahm die Melone und wollte schon weitergehen, doch da sagte der alte Wärter: "Wenn du das nicht wuβtest, warum hast du dann die Wassermelone genommen? Das war nicht schön."
Vokabeln
der Kaukasus - Кавказ
der Wärter - сторож
erstaunt - удивленно
Der Geburtstag meines Bruders
"Heinz, Inge, kommt doch!" - "Wir warten auf euch." - "Warum kommt ihr nicht?" - "Wir wollen baden gehen", rufen die Kinder.
Heinz und Inge basteln. Morgen hat ihr kleiner Bruder Uwe Geburtstag. Und da wollen sie ihm ein Geschenk machen. Das erzählen sie ihren Freunden und darum gehen sie nicht baden. Sie basteln ein Puppentheater. Dieses Puppentheater wollen sie Uwe, ihrem kleinen Bruder, schenken.
Da sagen die Kinder: "Wisst ihr was? Wir gehen jetzt alle zusammen baden und dann helfen wir euch."
Nach dem baden sagt Peter: "Jetzt gehen wir nach Hause und machen das Puppentheater fertig."
"Aber wir müssen auch ein Puppenspiel aufführen. Ja, laβt uns 'Das Rübchen' aufführen", rief Renate.
Und so machten die Kinder es auch.
Vokabeln
der Geburtstag - день рождения
ein Puppenspiel aufführen - сыграть пьесу в кукольном театре
laβt uns - давайте
die Rübe - репа
das Rübchen - репка
Die Sonne und der Mond
Die Sonne und der Mond stritten miteinander. Die Sonne sagte, dass die Blätter an den Bäumen grün sind.
"Nein", sagte der Mond, "sie sind nicht grün, sie sind silbern."
Dann sagte der Mond: "Die Menschen schlafen die ganze Zeit."
Die Sonne antwortete: "Nein, die Menschen bewegen sich."
"Aber warum ist es so ruhig auf der Erde?"
"Wer hat dir das gesagt?" wunderte sich die Sonne.
"Auf der Erde ist es nicht ruhig, es ist sehr laut dort."
Und sie stritten weiter.
"Ich verstehe nichts, ich sehe silberne Blätter und du siehst grüne Blätter", sagte der Mond böse.
Sie stritten noch lange.
Das hörte der Wind, denn sie stritten sehr laut.
"Warum streitet ihr? Ich sehe die Erde am Tage und in der Nacht. Am Tage, wenn die Sonne scheint, arbeiten die Menschen. Sie bewegen sich. Nachts, wenn der Mond scheint, da schlafen die Menschen, und auf der Erde ist es ruhig."
Da wollte der Mond sehen, was die Menschen am Tage machen. Und er erschien früher und sah, wie die Menschen sich bewegten. Und er sah, dass die Bäume grün waren.
Die Sonne kann aber die Erde nachts nicht sehen. Wenn die Sonne am Himmel erscheint, beginnt der Tag.
Vokabeln
streiten (stritt, gestritten) - спорить
silbern - серебряный
sich wundern - удивляться
Warum der Mond kein Kleid hat
Einmal wollte der junge Monde in Kleid haben. Er ging zum Schneider und sagte: "Nähe mir bitte ein schönes Kleid. Ich möchte gern ein Kleid haben."
"Gut", sagte der Schneider. "Komm wieder in fünf Tagen zur Anprobe".
Nach fünf Tagen kam der Mond zum Schneider. Das Kleid war zur Anprobe fertig, aber es war eng und kurz.
"Etwas habe ich nicht richtig gemacht", wunderte sich der Schneider. "Komm bitte noch einmal in einer Woche."
Der Mond kam nach einer Woche, aber das Kleid war wieder eng und kurz.
"Etwas stimmt nicht, das Kleid ist eng und kurz, du musst noch einmal zur Anprobe kommen", bat der Schneider, "ich nähe dir ein neues Kleid.
Nach fünf Tagen kam der Mond wieder zum Schneider. Das neue Kleid war fertig. Doch was sah der Mond? Er war zwei Mal gröβer als das letzte Kleid, und das Kleid war wieder eng und kurz. Da wurde der Mond böse und liefe fort.
Vokabeln
der Schneider- портной
ich möchte - я хотел бы
eng - узкий, тесный
die Anprobe - примерка
Der groβe weiβe Vogel
Es war in der groβen Regenzeit. Die Bäche und Flüsse waren groβ und stark geworden. Viele Häuser standen im Wasser.
In einem kleinen Haus lag eine Frau schwer krank. Die kleinen Kinder waren da bei der Mutter. Aber sie waren noch klein und verstanden nichts. Der älteste Sohn war zwölf Jahre alt. Er wollte der Mutter helfen. Was sollte er nun tun? Er brachte ihr Wasser. Er saβ neben der Mutter. Aber nichts half ihr. Sie brauchte eine Arznei.
Aber der Junge konnte nicht ins Dorf fahren. Er hatte kein Boot. Der Junge dachte nach, wie er der Mutter helfen konnte, und schlief ein. Da träumte er von einem groβen weiβen Vogel. Der Vogel flog über den Fluβ nach Hause zurück. Der Junge erwachte, und da kam ihm ein Gedanke.
Schnell machte er sich an die Arbeit. Er holte Bambus und Papier. Der Junge baute einen Drachen. Dann schrieb er einen Brief. In dem Brief stand: "Mutter ist sehr krank. Sie braucht eine Arznei. Bitte schickt uns die Arznei!" Den Brief band er an den papiernen Vogel. Dann liefe er schnell aus dem Haus. Er lieβ seinen Drachen steigen. Der Drachen stieg hoch in die Luft. Er flog über den Fluβ. Die Menschen im Dorf sahen den Drachen. Sie fingen den Drachen und lasen den Brief. Sie schnitten den Drachen ab und schickten ihn dann mit der Arznei zurück. Sie waren Meister im Drachenspiel, die kleinen wie die Groβen, und halfen alle mit. Viele Male flog der Drachen über den Fluβ, bis die Mutter des Jungen gesund war.
Vokabeln
die groβe Regenzeit - время больших дождей (зимой)
die Arznei - лекарство
einschlafen (schlief ein, eingeschlafen) - засыпать
träumen - видеть во сне
erwachen - просыпаться
binden (band, gebunden) - привязывать
lieβ steigen - запустил
gesund - здоровый
Der Zar und das Hemd
Eines Tages wurde der Zar schwer krank. Es kamen viele Ӓrzte und kluge Männer zum Zaren, keiner aber wusste, was man tun sollte. Nur einer sagte: "Ich weiβ, was man tun muss. Man muss ein Hemd bringen. Das muss ein Hemd eines glückliches Mannes sein. Wenn der Zar dieses Hemd anzieht, ist er gesund."
Der Zar rief seine Soldaten und sagte: "Geht und sucht einen glücklichen Mann. Nehmt diesem glücklichen Mann sein Hemd und bringt es mir."
Die Soldaten suchten lange nach diesen glücklichen Mann, aber sie konnten keinen glücklichen Mann finden. Der eine Mann war reich, aber krank, der andere war gesund, aber er hatte kein Geld, der dritte hatte schlechte Kinder, der vierte liebte seine Arbeit nicht, der fünfte hatte eine böse Frau usw.
Einmal ging der Sohn des Zahren spazieren. Er kam an einem kleinen Hause vorbei. Da hörte er einen Mann sagen: "Wie glücklich bin ich! Ich habe heute viel und gut gearbeitet. Meine Arbeit hat mir Freude gemacht, dann haben wir gut gegessen, und nun kann ich schlafen gehen".
Da sagte der Sohn des Zaren zu seinen Soldaten: "Geht und bringt mir das Hemd dieses Mannes".
Nach einiger Zeit kamen die Soldaten zurück.
"Gebt mir schneller das Hemd", rief der Sohn des Zaren.
Die Soldaten antworteten: "Nein, das können wir nicht, der Mann ist sehr arm, er hat kein Hemd."
Vokabeln
der Zar - царь
usw. - und so weiter и так далее
Wie ein Delphin
Das Boot war schon in der Mitte des Flusses. Es war ein breiter schneller Fluβ. Da sagte Jörg plötzlich: "Damit du es weiβt, Gerd, schwimmen kann ich nicht."
"Warum hast du es nicht früher gesagt?" fragte Gerd böse. "Warum machen wir dann eine Bootfahrt? Wozu haben wir das Boot genommen?" Gerd war sehr böse, "Nein, du muβt mir erklären, warum du mir gesagt hast, dass du wie ein Hei schwimmst."
"Das ist wahr, ich habe es gesagt, aber nachdem du gesagt hast, dass du wie ein Delphin schwimmen kannst", sagte Jörg.
"Was, ich habe zuerst gesagt, dass ich wie ein Delphin schwimmen kann? Das ist nicht wahr. Du hast zuerst gesagt, dass du wie ein Hei schwimmen kannst", rief Gerd.
"Vielleicht, aber was macht das schon, wenn du wie ein Delphin schwimmen kannst, dann rettest du mich, wenn ich ins Wasser falle."
"Ja, siehst du", antwortete Gerd, "ich kann nicht schwimmen. Ich habe gesagt, dass ich wie ein Delphin schwimme, nachdem du gesagt hast, dass du wie ein Hei schwimmst".
Jörg antwortete nichts mehr. Vorsichtig ruderte er zum Ufer zurück.
Vokabeln
wozu - для чего
der Hai - акула
das ist wahr - это правда
nachdem - после того как
was macht das schon - что из этого
vorsichtig - осторожно
Der stolze Berg
Vor vielen, vielen Jahren, in alten Zeiten, lebte ein stolzer Berg. Der Berg war groβ und schön. Er liebte aber nur sich und machte nichts.
Eines Tages Fragte die Sonne: "Warum bist du so stolz und böse? Ich schenke dir immer die ersten Sonnenstrahlen."
Und der Fluβ fragte: "Warum bist du so stolz? Warum tust du nichts?"
"Gefallen dir meine Lieder nicht, du, stolzer Berg?" wollte auch der Wind wissen.
Da antwortete der stolze Berg böse: "Ich bin der gröβte und schönste Berg. Ihr müsst alles fϋr mich tun."
Da wurden Sonne, Wind und Fluβ böse. Und der Wind wehte kalt, und die Sonne schien heiβ, und es regnete stark. Aus dem Berg fiel ein Stein nach dem anderen. Es vergingen viele Jahre. Eines Tages sah der stolze Berg in den Fluβ. Aber was sah er dort? Das war doch nicht mehr er, der stolze schöne Berg. Er sah einen kleinen Berg. Dieser Berg war gar nicht schön. Und da weinte der stolze Berg. Er weinte und weinte. Er weinte sehr lange. Er weinte so lange, bis an der Stelle des Berges nur weiβer Sand blieb. Die Menschen fanden diesen Sand und machten aus dem Sand Glas.
Jetzt weiβt du, warum das Glas und alles, was aus Glas ist, so durchsichtig ist wie die Tränen des stolzen Berges.
Vokabeln
stolz - гордый
vor vielen Jahren - много лет тому назад
die Sonnenstrahlen - солнечные лучи
der Stein - камень
an der Stelle - на месте
das Glas - стекло
durchsichtlig - прозрачный
die Träne - слеза
Affen sammeln Kokosnüsse
In Malaysia helfen Affen den Menschen. Sie helfen bei der Kokosernte. Sie klettern auf die Kokospalmen. Diese Palmen sind sehr hoch, bis 25 Meter. Die Affen halten sich mit den Händen am Baume fest und mit den Füβen pflücken sie die Nüsse. Wenn der Affe alle Nüsse von einem Baum gepflückt hat, klettert er hinunter. Unten steht sein Herr mit einem Fahrrad. Der Affe setzt sich auf das Fahrrad, und nun fahren beide zur nächsten Palme. An einem Tag kann ein dressierter Affe Kokosnüsse von zehn Palmen pflücken. Dressierte Affen sind teuer.
Vokabeln
die Kokosernte - урожай кокосов
klettern - лазить
hinunter - вниз
teuer - дорогой
Das Faultier
Die Faultiere leben in Südamerika. Sie leben in Wäldern. Ihr ganzes Leben verbringen sie auf Bäumen. Sie hängen an dem Baum mit dem Kopf nach unten. Das Faultier friβt Blätter. Es befindet sich so lange auf einem Baum, bis es alle Blätter aufgefressen hat. Dann fällt es auf die Erde und sucht sich einen anderen Baum.
Das Faultier bewegt sich sehr langsam. Es braucht einige Minuten für nur einen Schritt. Nach jedem Schritt erholt es sich einige Minuten. An einem Tag läuft es nicht mehr als einen Kilometer. Wenn das Faultier vom Baum fällt und dann seine Reise beginnt, ist es dick, wenn es den nächsten Baum erreicht, ist es mager.
Vokabeln
das Faultier - ленивец
nach unten - вниз
sich erholen - отдыхать
Der weiβe Hase und das weiβe Hermelin
Das weiβe Hermelin saβ im Schnee. Da kam der weiβe Hase gelaufen. Er sah das Hermelin nicht und sprang ihm auf den Rücken. Das Hermelin bekam Angst und biβ den Hasen ins Bein. Da ging der Hase zum Bären und sagte: "Das Hermelin hat mich ins Bein gebissen".
"Warum hast du den Hasen gebissen?" fragte der Bär streng.
"Der Hase ist ganz weiβ. Wie konnte ich ihn im Schnee erkennen? Er sprang mir auf den Rücken."
"Warum bist du dem Hermelin auf den Rücken gesprungen?"
"Das Hermelin ist ganz weiβ. Wie konnte ich es im Schnee erkennen?"
Der Bär dachte nach. Der Hase wollte nichts Böses tun, und das Hermelin wollte nichts Böses tun. "Was soll ich mit euch machen?" sprach er und zog den Hasen an den Ohren und das Hermelin an dem Schwanz. Seine Pfote war aber schmutzig. Und darum hat das Hermelin jetzt einen schwarzen Schwanz und der Hase schwarze Ohren. Darum können sie sich jetzt im Schnee sehen.
Vokabeln
das Hermelin - горностай
beiβen (biβ, gebissen) - кусать
streng - строго
die Pfote - лапа
An der Brücke
Pferd und Esel kamen zu einem Fluβ und sahen dort eine neugebaute Brücke. "Ei", sagte das Pferd, "Das ist praktisch, dass man nicht mehr die Füβe zu nässen braucht, um an das andere Ufer zu kommen."
"Ich gehe nicht über die Brücke", sagte der Esel, "diese neumodische Dinge liebe ich nicht."
"Esel, hier ist das Wasser tief, du aber kannst nicht schwimmen. Es ist besser, du gehst über die Brücke", meinte das Pferd.
"Was sprichst du für Dummheiten," antwortete der Esel, "mein Vater, mein Groβvater, mein Urgroβvater, alle sind durch den Fluβ gegangen. Ich mache es auch."
Der Esel sprang ins Wasser und ertrank.
So etwas passiert natürlich nur den Eseln.
Vokabeln
nässen - мочить
um ... zu - чтобы
neumodische Dinge - новомодные штучки
tief - глубоко
die Dummheit - глупость
der Urgroβvater - прадедушка
ertrinken (ertrank, ertrunken) - тонуть
passieren - случиться, происходить
Das Mädchen und das Stein
Anja Mamedowa war ein kleines kasachisches Mädchen. Sie hatte schwarze Augen und schwarzes Haar. Sie lebte hoch in den Bergen. Jeden Tag ging sie zur Schule. Sie kam in die Schule um acht Uhr und sagte: " Guten Tag, da bin ich."
Manchmal war es kalt, manchmal war es heiβ. Manchmal regnete es, manchmal schneite es. Anja kam aber immer um acht in die Schule.
Einmal war der Wind sehr stark. Die Lehrerin saβ in der Schule, aber sie wuβte, heute kommt niemand. Heute ist der Wind sehr stark. Plötzlich hörte die Lehrerin eine Stimme. Sie machte die Tür schnell auf und da sah sie ein kleines Mädchen. Das war Anja Mamedowa. Sie hielt einen groβen Stein fest.
"Wozu hältst du diesen Stein fest?" fragte die Lehrerin.
"Ich habe Angst, dass der Wind mich fortträgt, darum halte ich diesen Stein fest."
Vokabeln
pünktlich - пунктуально
forttragen (trug fort, fortgetragen) - уносить
Der Zauberstock
Diese Märchen hat der Schriftsteller Tomilin erzählt. Er erzählte es am Anfang des Schuljahres im Radio.
Es lebte einmal ein Zauberer. Dieser Zauberer hatte einen Schüler. Der Schüler war aber sehr faul. Eines Tagessagte der Zauberer zu seinem Schüler: "Geh zum Fluβ und hole Wasser! Ich bin müde und will schlafen." Und der Zauberer ging schlafen. Der faule Junge ging aber nicht zum Fluβ. Er dachte: ‚Ich bin Schüler eines Zauberers. Der Zauber hat einen Zauberstock. Dieser Zauberstock kann alles tun, er kann auch Wasser holen, ich kenne die Zauberformel.' Der Junge holte den Zauberstock und sagte: " Zauberstock, hole Wasser!" Und sieh da, bald waren die Eimer voll. "Es ist genug", sagte der Junge. Aber das Wasser lief weiter. Der Junge kannte die zweite Zauberformel nicht. Das Wasser lief in das Zimmer. Bald war das Zimmer voll Wasser. Der Junge lief in den Garten und rief: "Genug, genug!" Aber das Wasser lief weiter, und bald war der Garten voll Wasser. Der Junge musste in den Wald laufen. Er rief: "Genug, genug Wasser!" aber das Wasser lief auch in den Wald, und bald war auch der Wald voll Wasser und auch die Wiese und das Feld, und der Junge ertrank.
Vokabeln
der Zauberstock - волшебная палочка
der Zauberer - волшебник
ertrinken (ertrank, ertrunken) - тонуть
Wer ist stärker?
Es waren einmal ein alter Mann und eine alte Frau. Sie hatten eine Tochter. Die Eltern wollten sie dem Stärksten von der Welt zur Frau geben. Nun machte sich der Alte auf den Weg. Er musste über das Eis gehen. Das Eis war glatt, und der Alte fiel hin.
"He, du Eis, du bist sehr stark, du hast mich umgeworfen", rief der Alte.
Das Eis aber sagte: "Nein, die Sonne ist stärker. Sie schmilzt mich."
Die Sonne aber gab zur Antwort: "Nein, die Wolke verdeckt mich. Sie ist stärker."
Die Wolke antwortete: "Der Regen durchschlägt mich. Er ist stärker als ich."
Der Regen sagte: "Ich bin nicht sehr stark. Die Erde trinkt mich aus. Sie ist die stärkste."
"O, Erde", rief der Alte, "du bist am stärksten von allen!"
Doch die Erde sprach: "Mich durchstöβt das Gras. Es ist sehr stark."
Das Gras aber sagte: "Das Pferd ist stärker. Es frisst mich auf."
Das Pferd antwortete: "Stärker als alle ist der Mensch, mein Herr, denn ich gehorche ihm."
Und so gab der Alte seine Tochter einem Menschen zur Frau, weil der Mensch am stärksten war.
Vokabeln
sich auf den Weg machen - отправиться в путь
glatt - гладкий
umwerfen (warf um, umgeworfen) - опрокинуть
schmelzen - таять
verdecken - прикрывать
durchschlagen (durchschlug, durchschlagen) - пробивать
durchstoβen (durchstieβ, durchstoβen) - пробивать
gehorchen - слушаться, подчиняться
Warum trinkt man Wasser?
Die Menschen sagen: " Wir trinken Wasser, weil wir Durst haben."
Aber warum haben wir Durst?
Weil wir ohne Wasser nicht leben können. Das ist richtig, aber warum können wir ohne Wasser nicht leben?
Auf diese Frage geben nur wenige Menschen eine richtige Antwort.
Jedes Tier und jedes Mensch braucht Wasser.
Im Organismus des Menschen sind 65 % (Prozent) Wasser, im Organismus eines Tieres 60 %, im Organismus eines Fisches 80%. Wenn der Mensch 10 - 20 % Wasser seines Organismus verliert, kann er nicht weiter leben, dann stirbt er. Wenn der Mensch schnell läuft oder schwer arbeitet, beginnt er zu schwitzen und verliert Wasser aus seinem Organismus. Wenn er viel Wasser verliert, hat er Durst.
Der Mensch kann ohne Wasser nicht lange leben.
Vokabeln
wenig - мало
sterben (starb, gestorben) - умирать
schwitzen - потеть
verlieren - терять
das Wasser - вода
der Durst - жажда
Affe als Hirt
Man brachte eine zweijährige Ӓffin auf eine Farm. Die ersten Tagen wohnte sie zusammen mit kleinen Ziegen und trank Ziegenmilch. Bald ging sie mit den Ziegen zusammen auf die Wiese. Und nach einiger Zeit wurde Alla, so nannte man die Ӓffin, eine Hirtin. Jeden Morgen führte sie auf die Wiese 80 Ziegen. Wenn eine Ziege in die Büsche ging, sprang Alla auf den Rücken der Ziege und führte sie zurück auf die Wiese. Wenn ein Zicklein zur Welt kam, brachte Alla es auf die Farm. Alla war eine gute Hirtin. Sie verteidigte die Herde vor wilden Tieren.
Vokabeln
das Zicklein - козленок
die Ziege - коза
verteidigen - защищать
der Busch (Büsche) - куст
die Herde - стадо
der Hirt - пастух
die Farm - ферма
Eine sonderbare Familie
Mein Bruder wohnt in einem kleinen Dorf. Es liegt nicht weit von Wyborg. Im Dorf gibt es nur drei Häuser. Überall ist Wald. Ich kam zu meinem Bruder zu Besuch. Und da sah ich etwas ganz sonderbares. Auf dem Boden lag eine Katze und neben der Katze lagen vier Eichhörnchen. Die Eichhörnchen waren damals ein Monat alt. Man erzählte mir folgendes.
Jeden Tag lief die Katze fort. Den ganzen Tag war sie nicht zu Hause. Sie fraβ zu Hause und lief wieder schnell fort. "Wohin läuft die Katze?" wollten die Kinder wissen. Und sie gingen hinter der Katze her. Sie fanden die Katze in einem Nest. Im Nest lagen vier kleine Eichhörnchen. Die Katze lag mit den Eichhörnchen im Nest. Die Kinder brachten die Katze und die Eichhörnchen nach Hause. Jetzt sorgt Murka, so heiβt die Katze, für die Eichhörnchen wie eine richtige Mutter.
Vokabeln
sonderbar - удивительный
auf dem Boden - на полу
folgendes - следующее
das Eichhörnchen - белка
das Nest - гнездо
Die Eichhörnchen
Die schönen lustigen Eichhörnchen, die Springer und Kletterer, sind für unsere Wälder und Parks nicht nützlich, besonders wenn im Walde oder Park viele Eichhörnchen leben. Sie leben nicht nur von Nüssen, Pilzen und Zapfen. Sie fressen oft Vogeleier und junge Vögel, wenn diese noch nicht fliegen können. Den Winter verbringen die Eichhörnchen manchmal in Nestern, welche sie selbst gebaut haben, manchmal auch in fremden Nestern. Sie haben auch keinen festen Winterschlaf. An schönen Tagen turnen die Eichhörnchen gern auf den Bäumen. Gefährlich für die Eichhörnchen sind von den Tieren nur der Marder und der Habicht.
Vokabeln
gefährlich - опасный
der Habicht - ястреб
der Marder - куница
der Zapfen - шишка
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nadja0501
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