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2838.Medienwelt

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Copyright ОАО «ЦКБ «БИБКОМ» & ООО «Aгентство Kнига-Cервис»
Министерство образования и науки Российской Федерации
Федеральное государственное бюджетное образовательное учреждение
высшего профессионального образования
«Оренбургский государственный университет»
Т. И. Мясникова
MEDIENWELT
Deutsch als Fremdsprache für Journalistik-, PR-Studierenden
Рекомендовано Ученым советом федерального государственного бюджетного
образовательного учреждения высшего профессионального образования
«Оренбургский государственный университет» в качестве учебного пособия для
студентов, обучающихся по программам высшего профессионального
образования по направлениям подготовки 031300.62 Журналистика, 031600.62
Реклама и связи с общественностью
Оренбург
2014
Copyright ОАО «ЦКБ «БИБКОМ» & ООО «Aгентство Kнига-Cервис»
УДК 81.112.2:070(075.8)
ББК 81.432.4я73+76.01я73
М 99
Рецензент - доцент, кандидат педагогических наук Л.А. Пасечная
М 99
Мясникова, Т. И.
Medienwelt. Deutsch als Fremdsprache für Journalistik-, PRStudierenden: учебное
пособие
по немецкому языку
/
Т. И. Мясникова; Оренбургский гос. ун-т. – Оренбург: ОГУ, 2014. –
104 с.
Учебное пособие включает в себя аутентичные тексты, а также
комплекс упражнений и предназначено для практических занятий по
немецкому языку со студентами факультета журналистки, обучающихся по
направлениям подготовки 031300.62 Журналистика; 031600.62 Реклама и
связи с общественностью.
УДК 81.112.2:070(075.8)
ББК 81.432.4я73+76.01я73
© Мясникова Т.И., 2014
© ОГУ, 2014
Copyright ОАО «ЦКБ «БИБКОМ» & ООО «Aгентство Kнига-Cервис»
Содержание
Введение ........................................................................................................... 4
1 Mediennutzung................................................................................................ 5
2 Printmedien ................................................................................................... 14
3 Bilder, Karikaturen ........................................................................................ 26
4 Fernsehen ...................................................................................................... 37
5 Computer und Internet................................................................................... 46
6 Film............................................................................................................... 58
7 Lesetexte ....................................................................................................... 78
Список использованных источников .......................................................... 102
3
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Введение
Данное учебное пособие по немецкому языку рекомендовано студентамбакалаврам направлений подготовки 031300.62 Журналистика; 031600.62
Реклама и связи с общественностью.
Целью учебного пособия является формирование у студентов умения
пользоваться
немецким
языком
в
личностной
и
профессиональной
коммуникации, для чтения литературы (общей и профессиональной), работы в
интернет-сети, а также умения применять его в связи с профессиональными
задачами.
Пособие состоит из 7 разделов, каждый из которых включает немецкорусский глоссарий по теме, информацию о медиа, тексты для чтения по истории
и функционированию медиа в современном мире, упражнения на закрепление
лексического материала, устные коммуникативные упражнения. Кроме того, в
пособии представлены дополнительные тексты для чтения и перевода на русский
язык по представленной тематике и две дидактические разработки к фильмам:
«Die Welle» («Волна», реж. Д. Ганзель), «Knallhart» («Круче не бывает», реж.
Д. Бук). Последовательное выполнение упражнений для развития умения читать
c полным или общим пониманием немецкоязычного текста, а также выполнение
коммуникативных заданий, совершенствующих речевые навыки, развивает у
студентов способность критического анализа, аргументированного суждения,
умение выражать собственную ценностную позицию на немецком языке.
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1 Mediennutzung
1.1 Medienkunde
Medienklassifikation nach Harry Pross:
„Primäre Medien“
(mündliche) Sprache, Mimik, Gestik;
alle Kommunikationsformen, die keine Technik benötigen.
„Sekundäre Medien“
Schrift und Bilder, z.B. Bücher, Texte, Briefe, Fotos, Gemälde
Der Produzent der Kommunikation benötigt technische Medien.
„Tertiäre Medien“
z.B. Radio, Fernsehen, Internet
Beide Seiten der Kommunikation benötigen technische Medien.
1.2 Wortschatz
der Artikel, =  статья
die Auflage – тираж
das Buch, Bücher – книга
der Computer – компьютер
das Fernsehen – телевидение
die Gedankenfreiheit – свобода мысли
die Gleichberechtigung – равноправие, паритет
der Laptop – ноутбук
die Marktforschung – исследование рынка, изучение рынка
die Mediennutzung – медиапотребление
das Medium, Medien – медиа
die Nachrichten – новости
die Quote – квота, доля
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das Radio, der Rundfunk – радио
die Sendung, -en (z.B. die Quizsendung, Musiksendung) – передача
die Talkshow, Talkshows – ток-шоу
die Überschrift, -en – заголовок
der Verleger – издатель
die Zeitung, -en – газета
aktuelle Geschehen – актуальные события
die gesellschaftliche Veränderungen – общественные преобразования
kritische Vierte Gewalt – критичная Четвертая власть
das nationale Gedankengut – национальная идея
öffentlich-rechtlich – общественно-правовой
Meinung in Wort, Schrift und Bild äussern – выражать мнение устно,
письменно и посредством изображения
sich (Dat.) anschauen – смотреть
die Bürger beeinflüssen – влиять на граждан
betonen – выделять, отмечать, подчеркивать
drücken (z. B. die Taste) – нажимать
herunterladen (z. B. den Anhang) – скачать
sich informieren über etw.(Akk.) – осведомляться, получать информацию о
чем-л.
umschalten – переключать
sich verbreiten über – распространяться где-л.
ziehen (z. B. die Musik auf den MP3-Player) – закачивать
1.3 Lesen
1.3.1 Wie informieren sich Jugendliche über das aktuelle Geschehen?
Lesen Sie den Text und beantworten Sie die Frage: Wer informiert sich wie?
Machen Sie eine Tabelle 1 und kreuzen Sie an
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Florian: Ich informiere mich sowohl durch das Fernsehen als auch durch das
Radio. Wenn ich nachmittags zu Hause bin, höre ich Radio, und abends schaue ich mir
meistens die Nachrichten im Fernsehen an.
Tim: Also ich informiere mich weder durch das Fernsehen noch durch die
Zeitung. Ich höre sehr viel Radio. Dort sind die Nachrichten immer ganz aktuell.
Außerdem kann man beim Radiohören nebenher noch etwas anderes machen, z.B.
Hausaufgaben.
Vanessa: Es kommt darauf an, wie ich Zeit habe. Ich sehe dann entweder die
Nachrichten im Fernsehen oder lese die Zeitung. Durch das Fernsehen wird man
schneller über alles informiert, das Zeitunglesen braucht viel Zeit. Die Artikel sind
auch manchmal schwierig zu verstehen.
Sarah: Ich sehe zwar ab und zu die Nachrichten im Fernsehen, aber meistens
schaue ich im Internet nach, das ist praktischer. Da brauche ich nicht auf die Zeit zu
achten, ich kann mich informieren, wann ich will.
Jonas: Ich blättere morgens die Zeitung durch und überfliege die Überschriften.
Wenn mich etwas interessiert, dann lese ich den Artikel. Meistens sehe ich abends die
„Tagesschau" oder das „heute-journal". Durch die Bilder versteht man vieles besser.
Tabelle 1
durch
Zeitung und
Fernsehen
1
2
durch
nicht durch
Zeitung oder Fernsehen
Fernsehen
und nicht
durch
Zeitung
3
4
durch
Internet,
manchmal
Fernsehen
5
durch Radio
und
Fernsehen
6
Florian
Tim
Vanessa
Sarah
Jonas
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1.3.2 Lesen Sie den Text und stellen Sie fest: Um welche Medien handelt es
sich in diesem Beispiel? Was leisten diese Medien für die Menschen, die sie
benutzen?
Die unterschiedliche Bedeutung von Kommunikationsmitteln und Medien sogar
innerhalb einer einzigen Familie wird hier erkennbar:
Es ist schon spät. Vater ist immer noch nicht zu Hause. „Sollen wir schon
anfangen zu essen?“, fragt Mutter sich. „Ruf doch den Papa auf dem Handy an!“, sagt
Lisa etwas vorwurfsvoll. „Das will der doch gar nicht“, murmelt Olaf (11) und
quengelt: „Ich hab' so einen Hunger, was gibt es denn?“  „Nur Schnitten!“  „Und
wann gibt es die Melone, die Papi am Samstag gekauft hat?"  „Meinetwegen als
Nachtisch.” Da geht das Schloss der Haustüre. Vater kommt eilig in die Küche: „Ist
das Essen fertig? Ich hab' Hunger. Gleich fangen die Nachrichten an, und ich will
unbedingt wissen, ob morgen noch gestreikt wird oder nicht.” „Warum hast du denn
nicht vom Handy aus angerufen?“, will Mutter wissen. Keine Reaktion. Hastig
schmiert sich nun jeder selbst eine Schnitte, und Vater bewegt sich kauend zum
Fernsehapparat, da klingelt das Telefon. „Könnt ihr das Mistding nicht abschalten!",
schimpft Vater. Während Olaf ins Bett geht, stellt Muttter ihm den Kassettenrekorder
an. „Ich komme gleich noch mal und geb' dir einen Kuss.“ Dann schaut auch sie sich
an, ob sie wegen des Streiks morgen früher aufstehen muss. Kurze Zeit später ruft ein
Kollege bei Vater an und sagt, er komme morgen früh vorbei und nehme ihn mit dem
Auto mit zur Arbeit; also doch nicht früher aufstehen.
Am nächsten Tag fragt Olaf seinen Freund Daniel, was er denn gestern gemacht
habe. Daniel erzählt: „Meine Eltern haben sich wieder gestritten, und dann ist meine
Mutter immer ganz nervös. Erst ist ihr eine Tasse runtergefallen, und dann hat sie
einfach losgeheult. Als ich den Fernseher anmachen wollte, hat sie mich angebrüllt, ich
solle meine Hausaufgaben machen. Da hab' ich ihr gesagt, wir hatten nichts auf, und da
durfte ich dann erst so eine blöde Kindergeschichte und schließlich ein Asterix-Video
sehen. Und wie war's bei dir?”
„Mein Vater kam wieder so spät nach Hause, und ich musste so lange mit dem
Essen warten. Am Nachmittag hat meine Mutter mich in die Stadtbücherei
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mitgenommen, und da hab' ich mir gleich vier Bücher mitgenommen. Meine Mutter
wollte das nicht. Sie sagte, ich würde das sowieso nie lesen, aber das sind ganz
spannende Sachen. Abends hat meine Mutter mir wieder dieselbe Kassette eingelegt 
das war furchtbar langweilig. Aber die wissen halt nicht mehr richtig, was Spaß
macht.”
1.3.3. Lesen Sie den Text und ergänzen Sie die Wörter: aussuchen,
Klingeltöne, Telefon, Musikzeitschriften, werden, Klingelton, Menschen, Betrag,
Problem, vergessen, Euro, abonnieren, klingelt. Machen Sie die Aufgabe nach dem
Text
Mit Klingeltönen Geld verdienen
Kennen Sie das? Da (a) _________________ etwas und alle suchen in ihren
Taschen nach dem Handy. Warum? Viele Handy-Besitzer haben den gleichen (b)
_________________, nämlich den von der Handyfirma. Meist gibt es zu einem neuen
Handy eine
Hand
voll Klingeltöne
dazu.
Davon kann man sich einen
(c)_______________. Aber vielen ist das nicht genug. Sie möchten sofort am Klingeln
hören: „Aha, das ist mein Handy.“ Dazu braucht man einen ganz besonderen
Klingelton und selten muss er auch sein.
Dabei ist es noch gar nicht so lange her, da klingelte jedes (d)
_________________, gleich, im Festnetz natürlich. Das erste Handy kam erst 1983 auf
den Markt, groß und schwer. Gleiche Klingeltöne waren damals kein (e)
_________________, weil kaum jemand ein schweres Handy bei sich hatte. Heute
aber möchten wir es möglichst individuell. Und so entsteht ein neuer Markt – ein
Markt für (f) _________________,.
Klingeltöne kann man übrigens auch aus dem Internet herunterladen. Dafür
muss man natürlich viel bezahlen. Im Jahr 2004 haben allein die Deutschen circa 247
Millionen (g) _________________ nur für Klingeltöne ausgegeben und es soll noch
mehr werden. Am meisten Geld haben die (h) _________________ in Asien für
Klingeltöne ausgegeben, ganze 1750 Millionen Euro. Dagegen waren es in den USA
nur 321 Millionen Euro.
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Für die Firmen aber ist es nicht interessant, wenn die Leute nur hin und wieder
mal einen neuen Klingelton herunterladen. Nein, die Firmen bieten einen ganz
besonderen Service an: Die Kunden sollen Klingeltöne (i) _________________ wie
eine
Tageszeitung.
Erst
wenn
die
Kunden
monatlich
einen
festen
(j)
_________________ dafür bezahlen, verdienen die Klingeltonverkäufer richtig. So
gibt es seit 2005 in Deutschland eine offizielle Klingeltonhitparade. Diese Charts
werden in (k) _________________ veröffentlicht.
Besonders bei Kindern und Jugendlichen spielen diese Hitparaden eine große
Rolle. Sie sind besonders häufig Abonnenten von Handytönen. Der Markt mit
Klingeltönen wächst und wächst. Trotzdem haben die Firmen schon das nächste
Projekt im Auge: Die Kunden sollen Handyspiele herunterladen und abonnieren. Denn
erst dann … Aber das habe ich schon geschrieben. Übrigens (l) _____________
Handys
in
Deutschland
nicht
älter
als
knapp
zwei
Jahre.
Also,
(m)
_________________ Sie nicht : Kündigen Sie Ihr Klingeltonabonnement pünktlich!
Was steht im Text? Markieren Sie
1 Die Menschen möchten ihr Handy am Ton erkennen.
2 Auch 1983 gab es schon verschiedene Klingeltöne.
3 1983 hatten schon viele Leute ein Handy.
4 Die Menschen kaufen Handys, weil sie ihre Individualität betonen möchten.
5 Klingeltonanbieter haben 2004 247 Millionen Euro allein in Europa verdient.
6 Am wenigsten gaben die Amerikaner fürs Klingeln ihrer Handys aus.
7 Wenn man einen neuen Klingelton benutzt, muss man monatlich dafür bezahlen.
8 Für Kinder und Jugendliche sind Klingeltoncharts besonders wichtig.
9 Auch mit Spielen für das Handy wollen die Firmen Millionen verdienen.
1.4 Übungen zum Wortschatz
1.4.1 Ergänzen Sie die Sätze mit den Wörtern: Handy, Buch, Radio, Laptop,
Zeitung
Pia kann ohne_______nicht leben, weil sie gern im Internet surft.
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Paul telefoniert nur mit dem_______weil er viel unterwegs ist.
Roman hört bei der Arbeit immer_______. Dann kann er besser arbeiten.
Miriam liest abends gern die_______oder ein_______.
1.4.2 Englische Wörter im Deutschen: Übersetzen Sie ins Russische
Nomen
Verben
der Blog
bloggen
der Chat
chatten [
die E-Mail
mailen, checken
das Internet
googeln, skypen, surfen ...
die SMS
simsen (ugs. für SMS schicken)
der Computer
downloaden
tn ]
der MP3-Player
der USB-Stick
(Fernsehen)
zappen (auch: [ z pn])
1.4.3 Ordnen Sie die Wörter und Ausdrücke zu. Kennen Sie noch andere
Wörter?
der Anhang  der Blog  das Buch  der Chat  die E-Mail  der Fernseher 
die Festplatte  der Film  das Handy  das Internet  der MP3-Player  das Radio 
die Sendung  die SMS  das Telefon  der USB-Stick  die Zeitung  die
Zeitschrift...
abschicken  anrufen  anschalten  ausschalten  empfangen  fernsehen 
googeln  herunterladen  hören  mailen  online sein  skypen  telefonieren 
twittern  umschalten  zappen  ziehen (auf) ...
Ruf mich bitte zurück.  Ich ruf dich später noch mal an.  Es war immer
besetzt.  Ich schreibe dir eine SMS.  Ich habe dir eine Mail geschickt.  Ich komme
zurzeit nicht ins Netz.  Hast du schon den neuen Blog gelesen?  Kannst du mir den
Anhang herunterladen?  Ich ziehe mir die Musik auf den MP3-Player...
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1.5 Kommunikation
1.5.1 Welche Medien benutzen Sie im Alltag? Schreiben Sie und erzählen Sie
Morgens um sechs klingelt mein Radiowecker. Ich wache gern mit Musik auf.
Wenn ich ins Bad gehe, ...
Beim Frühstücken lese / höre / sehe ich ...
Auf dem Weg zur Universität habe ich immer meinen MP3-Player dabei.
Bei der Arbeit... / Nach der Arbeit...
Am Wochenende ...
1.5.2 Umfrage: Interviewen Sie Ihren Partner und berichten Sie
Beispiel:
Die Tageszeitung liest er / sie nie, aber regelmäßig eine Musikzeitschrift. Er /
Sie sieht auch regelmäßig fern, sowohl Talkshows als auch Filme, besonders
Familienserien. ...
Was machen Sie regelmäßig, manchmal, gar nicht?
fernsehen, Tageszeitung lesen, Zeitschrift lesen, Radio hören, im Internet
surfen…
Was sehen Sie gern?
Nachrichten, Filme, Quizsendungen, Talkshows, Musiksendungen…
Was lesen Sie in der Zeitung?
Politik, Sport,Werbung...
Was für Zeitschriften lesen Sie?
Hobbyzeitschriften, Tiermagazine, Modezeitschriften...
Welche Sendungen hören Sie im Radio?
Musiksendungen, Reportagen...
Was suchen Sie im Internet?
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Nachrichten, Sportergebnisse, Info zu Pop-Stars…
1.5.3 Haben Sie ein Handy? Fragen und erklären Sie, wie es funktioniert
Wo schaltet man das Handy ein/aus?
Hier.
Wie macht man Fotos?
Man drückt im Menu auf Foto und
dann...
Diese hier.
Welche Taste muss ich drücken, wenn...?
Wie schreibe ich eine SMS?
Wo spreche ich?
1.5.4 Pro und Contra: Lesen Sie die Thesen. Welche finden Sie wichtig?
Welche nicht?
Neun Thesen
Jeder Bürger muss einen kostenlosen Internetanschluss haben.
Ein fernsehloser Tag pro Monat ist wichtig für die Familien.
Der Computerunterricht muss schon im Kindergarten beginnen.
Mit zehn Jahren braucht jedes Kind ein Handy.
Täglich fünf Stunden am Computer sitzen macht die Kinder krank.
Die Rechnungen vom Online-Shopping sind für viele nicht mehr kontrollierbar.
Online-Shopping ist praktisch und spart Zeit und Geld.
You Tube, My Video usw. machen die Privatsphäre der Menschen kaputt.
You Tube, My Video usw. bringen die Menschen in Kontakt.
Wählen Sie drei Thesen aus und notieren Sie Ihre Meinung. Begründen Sie
Ihre Meinung (Gebrauchen Sie die Argumente)
Ich finde / meine, dass ..., weil ...
Ich finde nicht, dass ..., weil ...
Es ist doch klar, dass …
Das glaube ich nicht. Ich ...
Das stimmt! Aber ...
Das ist Unsinn. Ich glaube, dass ...
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Das ist eine ganz gute / gute/super Idee.
Man muss doch nicht ...
Argumente
 Das Internet ist Privatsache.
 Damit kommen alle an wichtige Informationen.
 Ich will selbst bestimmen, wann ich fernsehe.
 Man kann die Leute dann immer erreichen.
 Das ist viel zu teuer.
 Die Kinder können damit gar nicht umgehen.
 Man kann doch nicht alles verbieten.
 Dann haben alle mal Zeit für die Familie.
 Es gibt auch viele interessante Sendungen.
 Aber nur, wenn man selbst mitmacht.
 Kinder sollen draußen spielen.
2 Printmedien
2.1 Medienkunde
Die in Straßburg 1605 erstmals erschienene ‚Relation’ gilt als erste Zeitung der
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Welt, die den Definitionskriterien des Mediums (aktuell, periodisch, öffentlich,
universell) im Großen und Ganzen genügt.
2.2 Wortschatz
das Abendblatt, -er  вечерняя газета
das Abonnement, -e – подписка
die Aktualität, -en – актуальность
die Annonce, -n, die Anzeige, -n – анонс, объявление
der Artikel, -,  статья
die Ausgabe, -n – выпуск
die Beilage, -n – приложение, вложение
der Bericht, -e – сообщение, отчет
das Blättchen, =  листок, листовка, газета
die Boulevardzeitung, -en; der Regenbogen, ...bögen – таблоид, бульварная
газета
die Darstellungsform, -en – форма изложения
die Druckmedien – печатные медиа
das Editorial [edı t :rıəl] – колонка редактора
das Feuilleton, -s  литературный отдел в газете, литературное приложение
к газете, газетная статья
die Illustrierte, -n – иллюстрированный журнал
das Jugendmagazin, -e – молодежный журнал
der Kommentator, ... toren – комментатор
der Korrespondent, -en – корреспондент
das Lokalblatt, -er – местная газета
die Meldung. -en – сообщение, заметка
das Nachrichtenbüro, -s – информационное агентство
die Reportage, -n – репортаж
der Reporter, =, der Berichterstatter, =  репортер
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die Pressemeldung, -en – сообщение в прессе
die Schlagzeile, -n – заголовок
die Tageszeitung, -en – ежедневная газета
die Wochenzeitung, -en  еженедельная газета
das Zeitungswesen - газетное дело, журналистика, печать
die Zensur, -en – цензура
abonnieren – выписывать, подписываться
abbestellen – отписаться (в Интернете), отменить заказ
aufgeben (z. B. eine Annonce) – давать (анонс)
benachrichtigen über Akk – извещать , уведомлять о чем-л
drucken  печатать
herausgeben – выпускать , издавать
informieren über Akk – информировать о чем-л.
inserieren  помещать объявление в газете
melden / mitteilen – сообщать
recherchieren – проводить (журналистское) расследование
veröffentlichen – опубликовать, огласить, предать гласности
die unabhängige Zeitung – независимая газета
an einer Zeitung mitarbeiten – работать в газете
etwas in der Zeitung bekannt geben – извещать о чем-л в газете
auf dem Laufenden halten – держать в курсе событий
zwischen den Zeilen lesen – читать между строк
2.3 Lesen
2.3.1 Es gibt verschiedene Arten, wie ein Journalist einen Text gestalten kann.
In
den
folgenden
Texten
werden
die
verschiedenen
journalistischen
Darstellungsformen beschrieben. Lesen und übersetzen Sie die Texte und setzen Sie
passenden Begriffe ein: Reportage, Umfrage, Bericht, Kommentar, Feature,
Meldung, Porträt, Interview
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Der Journalist stellt die gleiche Frage verschiedenen Personen, die sie kurz
beantworten. Die mit Fotos der Befragten illustrierte ______________(1) ist besonders
bei Lokalzeitungen eine beliebte Form. Da nämlich kennt der Leser mit einiger
Wahrscheinlichkeit die befragten Personen, was motivierend wirkt.
Texte
dieser
Art
haben
einen
vorgegebenen
Aufbau.
In
einem
______________(2) wird zuerst das Besondere an einer Person erzählt. Im Hauptteil
geht es um die Karriere, die mit dem Lebenslauf verwoben wird. Am Schluss kommt
noch
das
Private
Einfühlungsvermögen,
zur
Sprache.
Diese
Beobachtungsgabe
und
Darstellungsform
Sprachgefühl.
erfordert
Wenn
in
viel
einer
Illustrierten die Fotos und Privates zur Hauptsache werden, spricht man von „HomeStory“.
Hier handelt es sich um eine von den elektronischen Medien übernommene Art
der Vermittlung von Fakten und Meinungen aus erster Hand. Das abgedruckte
______________(3) entspricht gewöhnlich nicht genau dem ursprünglichen Gespräch.
Es wird meist gekürzt oder sogar in Form einer Zusammenfassung wiedergegeben.
Üblich ist es, dem Gesprächspartner den Text vor dem Druck vorzulegen, z.B. per Fax
oder als Anhang zu einer E-Mail.
Dieser Text umschreibt einen aktuellen Sachverhalt nur sehr knapp. In seiner
vollständigen Form gibt die ______________(4) oder die Nachricht Antwort auf die so
genannten sieben W-Fragen: Was geschah? Wo und wann geschah es? Wer war
beteiligt? Wie geschah es? Warum kam es zu diesem Ereignis? Wer hat informiert?
Interessante, lebendig geschriebene Texte, die sich um ein spezielles Thema drehen,
werden als ______________(5) bezeichnet. Das Thema wird recht anschaulich
dargestellt. Zu diesem Zweck werden alle journalistischen Hilfsmittel eingesetzt:
Bilder, Tatsachen und Meinungen schaffen die Atmosphäre. Diese Darstellungsform
finden wir vor allem in Zeitschriften.
Hier handelt es sich um eine erzählende Textform. Die ______________(6)
enthält nebst Beschreibungen oft auch Interviewelemente. Außerdem vermittelt sie
Stimmungen und persönliche Eindrücke des Autors. Auswahl und Gewichtung des
Erlebten ist subjektiv gefärbt.
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Der ______________(7) enthält die Meinung des verantwortlichen Redakteurs
zu einem aktuellen Thema. Meist ergänzt er einen Bericht oder eine Nachricht. Der
Text sollte möglichst süffig und einprägsam geschrieben sein und am Anfang
nochmals kurz die Ausgangslage zusammenfassen.
Ein ______________(8) ist meistens eher kurz und basiert auf einem aktuellen
Ereignis. Er kann zwar Zitate von Betroffenen und Beteiligten enthalten, sollte aber
dennoch möglichst objektiv sein. Wesentlich ist der Aufbau: Am Anfang muss das
Wichtigste stehen.
2.3.2 Lesen Sie den Text und machen Sie die Aufgabe
Ein idealer Platz zum Lesen und Studieren
Die Österreichische Nationalbibliothek bietet über 3 Millionen Bücher und vieles mehr
Jeden Tag besuchen rund 1.000 Menschen die Lesesäle der Österreichischen
Nationalbibliothek, rund zwei Drittel von ihnen sind StudentInnen. Wegen des
reichhaltigen Angebots an Zeitschriften, Zeitungen, Büchern und weiteren – zum Teil
sehr wertvollen – Sammel-Objekten ist die Österreichische Nationalbibliothek die
wichtigste Adresse für wissenschaftliches Arbeiten in Österreich. ForscherInnen,
Studierende und andere Interessierte haben die Möglichkeit, in 2.600 Datenbanken
aller Fachgebiete zu recherchieren.
Multimediale Bibliothek ...
Schon bevor man in die Nationalbibliothek geht, kann man viele Informationen
auf der Homepage (www.onb.ac.at) finden. Man kann via Internet in den Katalogen
suchen und Bücher online bestellen. Auch in der Bibliothek selbst, am Heldenplatz in
Wien, stehen rund 50 Computerarbeitsplätze zur Verfügung, zudem sind die Lesesäle
mit Netzanschlüssen ausgerüstet, sodass BenützerInnen auch mit ihrem eigenen
Notebook in der Bibliothek arbeiten können.
Derzeit gibt es in der Bibliothek Arbeitsplätze für etwa 540 Personen. Da die
BenützerInnenzahlen in den letzten Jahren erfreulich angestiegen sind, überlegt die
Direktorin der Nationalbibliothek, einen weiteren Lesesaal zu bauen, um noch mehr
Menschen die Möglichkeit zu bieten, hier zu lesen und nach Informationen zu suchen.
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Wer die Bibliothek benützen will, braucht eine Benützungskarte. Für die
Benützung
werden
Tageskarten
oder
Jahreskarten
verkauft.
Neben
der
Benützungskarte ist auch ein gültiger amtlicher Lichtbildausweis erforderlich.
Natürlich wird die Bibliothek von vielen WienerInnen besucht, aber viele kommen
auch aus anderen Teilen Österreichs oder aus dem Ausland, weil sie das reiche
Angebot der Nationalbibliothek nützen wollen.
Die Österreichische Nationalbibliothek ist eine Präsenzbibliothek, das heißt, die
Werke können normalerweise nur in den Lesesälen benützt und nicht entlehnt werden.
Die Öffnungszeiten (an Wochentagen bis 21 Uhr) ermöglichen auch Berufstätigen das
Lesen vor Ort.
In den Lesesälen stehen Regale, in denen Lexika, Wörterbücher und andere
Nachschlagewerke beim Lesen, Lernen und Forschen helfen. Für all jene, die sich für
tagesaktuelle Themen interessieren, bietet sich der Zeitschriftenlesesaal mit 1.300
verschiedenen in- und ausländischen Tages- und Wochenzeitungen sowie Magazinen
an.
... in historischen Räumen
Die Sammlungen umfassen ca. 8 Millionen Objekte, darunter 3,5 Millionen
Bücher,
Buchreihen,
Zeitschriften
und
Zeitungen.
Daneben
verfügt
die
Nationalbibliothek über neun Sondersammlungen, die verschiedene wertvolle Objekte,
wie Handschriften, Plakate oder Landkarten umfassen. Die Bestände stammen zum
Teil aus dem 16. Jahrhundert, manche sind sogar noch älter.
Ein besonderer Saal der Bibliothek, der auch von TouristInnen gern besucht
wird, ist der Prunksaal, der im 18. Jahrhundert für Kaiser Karl VI. erbaut und dekoriert
wurde. Der wahrlich prunkvoll gestaltete Saal ist fast 80 Meter lang und 20 Meter
hoch. Mehr als 200.000 Bände sind hier aufgestellt, unter anderem die Bibliothek des
Prinzen Eugen von Savoyen sowie eine der größten Sammlungen von Schriften Martin
Luthers.
Besonders wichtig ist der Direktorin der Bibliothek die Serviceorientierung.
Dafür sollen nicht nur die Online-Dienstleistungen ausgebaut werden. Die
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Österreichische Nationalbibliothek bietet ihren BenützerInnen auch kostenlose
Präsentationen und Workshops an. Dabei können Interessierte zum Beispiel lernen,
wie sie die vielen Datenbanken, die über die Homepage der Nationalbibliothek
zugänglich sind, noch besser benützen können.
Wer sich erst einmal informieren will, was die Bibliothek zu bieten hat und wie
sie aussieht, kann auch an Veranstaltungen in der Biblothek teilnehmen. Es werden
allgemeine Einführungen angeboten, beispielsweise zum Thema „Wie benütze ich die
Nationalbibliothek“. Es gibt auch Führungen zur Geschichte der Bibliothek, die bis ins
14. Jahrhundert zurückreicht, und Spezialführungen durch einige der
Sondersammlungen wie das Bildarchiv oder das Papyrusmuseum. Bei
Veranstaltungen, die speziell für Kinder angeboten werden, können diese Teile der
Bibliothek kennen lernen.
KreuzenSie die richtige Antwort (A, B oder C) an
1 Die Lesesäle der Bibliothek
A bieten mehr als 500 Menschen Platz zum Lesen und Forschen.
B sind vor allem wegen der Computer bei den BenützerInnen beliebt.
C werden selten besucht, da man alles Wichtige im Internet lesen kann.
2 In der Nationalbibliothek
A arbeiten vor allem Menschen aus dem Ausland.
B bezahlt man weder für das Ausleihen noch für die Benützung des Lesesaals.
C kann man von Montag bis Freitag bis neun Uhr abends Bücher benützen.
3 Wer sich für aktuelle Themen interessiert,
A findet in der Nationalbibliothek unter anderem Tageszeitungen aus
Österreich.
B kann an den Computerarbeitsplätzen Zeitschriften online lesen.
C sucht in den Sondersammlungen nach Neuerscheinungen.
4 Den Prunksaal der Bibliothek
A benutzte Prinz Eugen von Savoyen um die Werke von Martin Luther zu
studieren.
B erleben Besucherinnen und Besucher als besondere Attraktion.
20
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C ließ Kaiser Karl VI nach dem Jahr 1800 einrichten.
5 BesucherInnen der Nationalbibliothek
A kommen vor allem wegen des tollen Angebots im Internet.
B können sich die Benützung der Bibliotheksangebote erklären lassen.
C müssen zuerst eine Einschulung machen, wie die Bibliothek benützt wird.
2.4 Übungen zum Wortschatz
2.4.1 Was passt? Ergänzen Sie: Wochenzeitungen, Nachrichtenmagazine,
Tageszeitungen, Boulevardzeitungen (Regenbogenpresse), Fachzeitschriften
______________ berichten genau über Aktuelles aus Politik, Wirtschaft, Kultur
und Sport. Überregionale ______________ werden auch an anderen Orten gelesen,
regionale und lokale ______________ berichten vor allem über die Region.
______________ illustrieren geschriebene Berichte und Kommentare mit vielen
Fotos und erscheinen meistens wöchentlich.
Sie sind auffällig bunt. ______________ bieten Skandalgeschichten,
Prominenten-Klatsch und „Geschichten fürs Herz".
______________ befassen sich wegen ihrer Erscheinungsweise mehr mit den
Hintergründen von Ereignissen und beleuchten wichtige Themen von verschiedenen
Seiten.
______________ richten sich an eine sehr spezielle Zielgruppe und bieten viele
und genaue Informationen zu dem jeweiligen Wissensgebiet.
2.4.2 Ordnen Sie die folgenden Wörter den Erklärungen unten zu:
Schlagzeile,
Redakteur,
recherchieren,
inserieren,
abonnieren,
Feuilleton,
Druckmedien, Illustrierte, Artikel, Ausgabe
Eine fettgedruckte Überschrift meist auf der Titelseite einer Zeitung ist eine
______________.
Ein Journalist, der Texte für eine Zeitung aussucht und bearbeitet, ist ein
______________.
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Zeitungen, Zeitschriften, Bücher usw. nennt man ______________.
Den kulturellen oder
unterhaltenden
Teil einer
Zeitung
nennt
man
______________.
Die meisten Tageszeitungen haben pro Woche sechs ______________.
Gegen Bezahlung kann jeder in der Zeitung ______________.
Besonders auf der ersten Seite stehen oft viele kurze ______________.
Wer eine Zeitung bestellt hat und sie per Post oder Boten bekommt, hat sie
______________.
Eine bunt bebilderte Zeitschrift ist eine ______________.
Bevor ein Journalist einen Artikel schreibt, muss er oft lange ______________.
2.4.3 Von den drei Antworten ist jeweils eine richtig. Kreuzen Sie diese an
1 Die Sparten einer Zeitung heißen auch…
 Retorten;
 Ressorts;
 Resorts.
2 Zeitungen, die vorwiegend Storys von prominenten Leuten bringen, gehören
zur…
 Mondscheinpresse;
 Sternschnuppenpresse;
 Regenbogenpresse.
3 Die Zeitungen beziehen ihre Informationen u.a. …
 vom Nachrichtendienst;
 von der Presseagentur;
 vom Pressoir.
4 Wer liest die Manuskripte der Redaktoren durch?
 Eine Korrigenda;
 Ein Konrektor;
 Ein Korrektor.
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5 Wie nennt man die Presse manchmal?
 Die zweite Verunsicherung;
 Die dritte Kolonne;
 Die vierte Macht im Staat.
6 Der vom Herausgeber oder Chefredaktor geschriebene Leitartikel heißt …
 Editorial;
 Episkopat;
 Eklat.
7 Eine Pendlerzeitung wird vor allem von …
 jüngeren Bahn- und Buskunden gelesen;
 Rentnern auf dem Nachmittagsspaziergang gelesen;
 Gästen in Luxushotels gelesen.
8 Wenn eine Firma oder eine Organisation über eine wichtige Neuerung
informieren will, dann lädt sie die Journalisten zu einer …
 Redaktionssitzung ein;
 Pressekonferenz ein;
 Audienz ein.
9 Johannes Gutenberg erfand den Buchdruck mit beweglichen Lettern im …
 15. Jahrhundert;
 17. Jahrhundert;
 19. Jahrhundert.
10 Die Boulevardzeitung nennt man auch …
 Revolverküche;
 Sissy Stuff;
 Skandalblatt.
11 Die Verfassung sichert den Bürgern ...
 Pressereinheit zu;
 Pressefreiheit zu;
 Presseüberlegenheit zu.
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12 Wenn eine staatliche Institution Redaktoren kontrolliert, ist das ...
 eine Zensur;
 eine Zäsur;
 ein Zensus.
13 Die Frontpage ist ...
 die Kriegsberichterstattung;
 die erste Seite;
 eine Gegendarstellung.
14 Die Anzahl der gedruckten Zeitungen heißt ...
 Auflauf;
 Auflage;
 Auftisch.
15 Ein Pressecommuniqué ...
 richtet sich an die Journalisten;
 kommt von den Journalisten aus;
 hat mit Journalismus nichts zu tun.
2.5 Kommunikation
2.5.1 Welche Zeitungen, Zeitschriften, Magazine und Illustrierten aus den
deutschsprachigen Ländern sind Ihnen noch bekannt? Welche gibt es in Ihrem
Land zu kaufen? Welche lesen Sie regelmässig oder gelegentlich?
1
Sie haben bereits verstanden, dass man Zeitungstypen nach drei Kriterien
unterscheidet:
a) Erscheinungsweise
(Morgen-,
Tages-,
Abend-,
Sonntags-
und
Wochenzeitung),
b) Verbreitung (lokal, regional, überregional) und
c) Vertrieb (Abonnement, Strassenverkauf).
24
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Charakterisieren Sie die Zeitungslandschaft Ihres Landes nach diesen
Kriterien.
2.5.2 Nehmen Sie ein paar deutschsprachige Zeitungen und untersuchen Sie
ihre Gliederung
a) suchen Sie auf der Front- oder Titelseite: den Kopf mit dem Namen der
Zeitung, dem Untertitel, den Leitartikel, den Kommentar, Kurznachrichten über die
aktuellsten Ereignisse und eventuell eine Übersicht über die wichtigsten Themen mit
Seitenzahl;
b) blättern Sie in den Zeitungen, lesen Sie die Seitenüberschriften und notieren
Sie Ressorts: Innen- und Aussenpolitik, Wirtschaft, Wissenschaft, Kultur, Sport,
Anzeigen oder Inserate, Fernsehprogramm, Wetterbericht, Lokales;
c) lesen Sie die Schlagzeilen (Überschriften) von einigen Artikeln und sagen
Sie: Was bringt heute die Zeitung? Worum geht es in den einzelnen Artikeln?
2.5.3 Wählen Sie eine Situation aus und spielen Sie die Situation weiter
a) Sie müssen eine Bewerbung für Tageszeitung schreiben, Sie kennen Ihre
Schwächen und Stärken. Womit werden Sie beginnen, was ist für die Redaktion am
wichtigsten?
b) Sie haben einen Verlag, Ihr Geschäft ist letzte Zeit nicht so ausgezeichnet.
Welche Wege wird Ihr Verlag weiter gehen?
c) Sie haben einen netten Kerl (eine nette Frau) kennen gelernt. Mit großen
Vergnügen würden Sie mit ihm (ihr) die Beziehungen weiterentwickeln. Aber er (sie)
hasst die Journalisten, weil er (sie) schlechte Erfahrungen mit ihnen hatte. Und er (sie)
weiß noch nicht, dass Sie in der Zeitung arbeiten.
d) Ihr Redakteur ist mit Ihnen unzufrieden, obwohl Sie Tag und Nacht
arbeiten. Sie sind sehr ärgerlich darüber und wollen mit ihm ernst sprechen.
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2.5.4 Bilden Sie zwei Gruppen und diskutieren Sie über Vor- und Nachteile
von Printmedien bzw. elektronischen Medien, wie Fernsehen oder Internet. Stellen
Sie Pro- und Contra-Argumente zusammen.
2.5.5 Führen Sie in Ihrer Gruppe Interviews zu folgenden oder ähnlichen
Fragen durch:
Lesen Sie selbst regelmäßig bestimmte Zeitungen oder beziehen Sie Ihre
Informationen eher aus anderen Medien?
Für welche Informationen brauchen Sie die Zeitung besonders (Politik, Sport,
Stellenanzeigen...)?
Für wie wichtig halten Sie das gedruckte Medium?
Können Sie sich eine Zukunft ohne Zeitungen vorstellen?
Welche Auswirkungen hätte es auf Ihr Leben, wenn es keine Zeitungen mehr
gäbe?
3 Bilder, Karikaturen
3.1 Medienkunde
26
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Diese Bauform der Camera obscura wurde im 18. Jahrhundert als
Skizzierinstrument genutzt. Mit einem Blatt Papier auf der Glasscheibe konnte das
betrachtete Objekt direkt kopiert werden.
3.2 Wortschatz
der Aufnahme – снимок
die Beautyretusche – бьюти ретушь
die Belichtung – экспонирование; экспозиция
das Bild aufnehmen – делать фото, снимать
die Fotomanipulation – обработка фотографии
die elektronische Bildverarbeitung – цифровая обработка изображений
die digitale Kamera – цифровая камера
der Knopfdruck – нажатие на кнопку
gestalten – изображать, придавать вид, оформлять
3.3 Lesen
3.3.1 Bildmanipulation
3.3.1.1 Aus welchen Gründen wurden diese Bilder verändert?
1930: Von der Fotografie ist Volkskommissar des Wassertransportes Jeschow
verschwunden, der entlassen war.
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1937: Von der Fotografie mit Hitler ist Goebbels verschwunden. Der Grund
blieb nicht klar
September, 1971 Bundeskanzler Willi Brandt an einem Treffen mit Leonid
Breschnew.
28
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September 2000: Um zu zeigen, dass an der Universität Wisconsins die
Menschen verschiedener Rassen studieren, war auf das Foto der Afro-Amerikaner
eingetragen.
3.3.1.2 Wo, wann, mit welchem Zweck konnte dieses Foto gemacht werden?
Wie kann es interpretiert werden?
3.3.1.3 Lesen und übersetzen Sie den Text. Analysieren Sie anhand des
Textes die oben stehenden Fotos
Fotomanipulation
Unter einer Fotomanipulation versteht man die Veränderung bzw. Manipulation
einer Fotografie unter Zuhilfenahme technischer Mittel, um einen fremden
Sachverhalt vorzutäuschen.
29
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
Die Manipulation kann vor, während oder nach der Aufnahme erfolgen.

Vor der Aufnahme wird es Inszenierte Fotografie genannt.

Während der Aufnahme ist es die Korrektur der Belichtung. Ein Beispiel
hierfür ist der Einsatz der Mehrfachbelichtung.

Nach der Aufnahme wird heutzutage der Begriff Bildbearbeitung
verwendet. Ältere Begrifflichkeiten verwendeten die Namen einzelner Techniken, wie
Retusche.
Machthaber nutzen gerne die Tatsache, dass der durchschnittliche Betrachter
dazu neigt, die Glaubwürdigkeit von Fotos zu überschätzen. Der Gebrauch von
Fotomanipulationen für politische Zwecke ist besonders leicht, wenn die Medien der
Kontrolle von Personen unterstehen. Solcher Missbrauch fand und findet in allen
Gesellschaften statt, in denen Individualinteressen gegen die Gemeinschaft eingesetzt
werden können.
Seit den 1980er Jahren wuchsen die Möglichkeiten, Fotos zu verändern,
beträchtlich.
Das
ist
vor
allem
der
Entwicklung
in
der
Elektronischen
Bildverarbeitung zu verdanken, die die Bildmanipulation um einiges einfacher
gestaltet hat. So genügt heutzutage oft nur ein Knopfdruck, um Veränderungen herbei
zu führen - und das meist so, dass diese für das ungeschulte Auge kaum ersichtlich
sind. Vor dem Computerzeitalter waren Fotografen für solche Vorhaben auf ihre
handwerklichen Fähigkeiten angewiesen; die Methoden sind jedoch deutlich als
Vorläufer der heutigen Techniken zu erkennen.
Heutzutage ist die Fotomanipulation ein dominierender Bestandteil der
Massenmedien.
Neben politischen Gründen ist die Beautyretusche allgegenwärtig. Es gibt (fast)
kein veröffentlichtes Porträt ohne die Manipulation der gewünschten Schlüsselreize.
Als Beautyretusche bezeichnet man Fotomanipulationen mit dem Ziel der Darstellung
menschlicher Gesichter und Körper entsprechend eines Schönheitsideals.
3.3.2 Bilder, die Geschichte machten
Lesen Sie den Text und beantworten Sie die Fragen zum Bild
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Wo ist das Bild aufgenommen?
In welchem historischen Kontext steht es?
Wer war/en der/die Täter, wer die Opfer?
Warum wurde Napalm abgeworfen?
Warum war die Zivilbevölkerung betroffen?
Was empfinden Sie beim Anblick des Bildes?
Was würden Sie am liebsten sagen, tun ...?
Dieses Bild ging 1972 um die Welt
„Auf einmal wurde geschrien: „Bomben, sie werfen Bomben.“ Dann horten wir
ein schreckliches Heulen und gleich darauf die ersten Explosionen ... Wir hatten
panische Angst. Mein Onkel schrie: „Alle raus, sonst verbrennen wir noch!“ Und so
rannten wir ins Freie und auf der Straße entlang
zur Brücke.
Und da kamen die Flugzeuge noch einmal zurück
und stießen auf uns nieder.
Auf einmal dachte ich, die Welt geht unter: Eine Explosion, ein Wald aus Feuer
rings um uns. Wir fielen alle hin und schrien, schrien, schrien. (...)
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Sie deutet auf das Foto: „Ganz links, das ist mein Bruder. Und rechts von mir,
da lauft mein Cousin. Wir rannten und rannten, und endlich kamen wir an die Brücke,
dort warteten die Reporter.“
Unter ihnen war der Fotograf Huynh Cong Ut, der das Bild seines Lebens
schoss. Er erhielt dafür den Pulitzer-Preis.
„Sie haben Wasser über uns geschüttet, und wir haben geschluckt und
getrunken, und mir war heiß, so heiß.
Dann wusste ich auf einmal gar nichts mehr. Ich wurde ohnmächtig.“
Das Napalm hatte sich in ihren Rücken, in den Nacken und vor allem in den
linken Arm gefressen. Kim Phuc (Ким Фук) wurde nach Saigon gebracht, in das
amerikanische Coray-Hospital. (...)
Vierzehnmal haben die Arzte ihr gesunde Haut verpflanzt, von den eigenen
Beinen auf die Wunden. Doch die Narbenstrange schmerzen zwei Jahrzehnte spater
immer noch. “
(Cuido Knopp: Bilder, die Geschichte machten. München 1992, S. 13 ff. Auszuge)
3.4 Kommunikation
3.4.1 Notieren Sie, was Ihnen zu diesem Bild einfällt
Verwenden Sie dabei gegebenenfalls auch den Text.
Was ist zu sehen? (Wer? Was? Wo?)
Wie wirkt das Bild auf mich?
Was ist an diesem Bild interessant oder ungewöhnlich?
Wie fühlen sich die Personen/ Tiere auf dem Bild?
Wie ist die Atmosphäre auf dem Bild?
Woran erinnert mich das Bild?
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Wild, aber nicht frei
Weltraumschrott
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Entenblockade
http://www.spiegel.de/thema/augenblick/
3.4.2 Denken Sie eine kurze Geschichte zu einem Bild aus
Was erklären Überschrifte?
Was haben die Personen / Tiere erlebt? Was denken / fühlen sie?
3.4.3 Beschreiben Sie die Karikatur
Leitfragen der Analyse von Karikaturen
Aussage:
Was sieht man?
Was?
Welches Problem/Ereignis ist dargestellt?
Welche Personen kann man erkennen?
In welchen Lebenssituationen?
Welcher Widerspruch wird aufgedeckt?
Stil:
Was fällt besonders auf?
Wie?
Welche Mittel verwendet der Karikaturist?
Auf welche Weise spricht er uns an?
Sender:
Wer hat die Karikatur gezeichnet?
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Wer?
Was ist über den Karikaturisten bzw. seinen Auftraggeber bekannt?
Welche Ziele verfolgt der Karikaturist?
Welche bzw. wessen Partei ergreift er?
Zeit / Ort: Wann ist die Karikatur entstanden?
Wann?
Wo ist sie entstanden?
Was wissen wir aus anderen Quellen über diese Zeit?
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4 Fernsehen
4.1 Medienkunde
1936
Ein Jahr
nachdem
in
Deutschland
das
weltweit
erste
regelmäßige
Fernsehprogramm gestartet ist, werden die Olympischen Spiele 1936 mit drei
Kameras live übertragen - aber nur in Berlin, in 28 öffentlichen Fernsehstuben
4.2 Wortschatz
ARD = Arbeitsgemeinschaft der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten der
Bundesrepublik Deutschland,  Союз общественно-правовых вещательных
станций Федеративной Республики Германия
ZDF = Zweites Deutsches Fernsehen  Второе немецкое телевидение
der Bildschirm, -e  экран (телевизора), телеэкран
der Entertainer [
nt te n ] – шоумен
der Fernsehansager, =  диктор телевидения
die Fernsehanstalt, -en  телерадиокомпания, телевизионный канал
der Fernseher, =  телевизор
das Fernsehstudio, -s  телевизионная студия
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der Fernsehzuschauer, =  телевизионная аудитория, зрители
der , die Prominente, -n – известная личность, видный деятель
die Quizsendung  передача -викторина
die Satellitenantenne, -n  спутниковая антенна
das Satelliten-Fernsehen – спутниковое телевидение
die Schüssel, -n  спутниковая антенна, тарелка
die Talkshow, -s – ток-шоу
der TV-Sender, = – телевизионный канал
die Unterhaltungssendung, -en – развлекательная передача
die Werbung  реклама
der Wetterbericht – прогноз погоды
anbieten  предлагать
einschalten / umschalten / ausschalten – включать / переключать / выключать
erläutern – объяснять
installieren / montieren lassen  инсталлировать, монтировать
zappen  щёлкать пультом, бесцельно переключать телеканалы
wetten, dass… – спорим, что…
auf Sendung gehen – выйти в эфир
live übertragen – транслировать в живом эфире
die jüngsten Nachrichten – последние новости
über Neuigkeiten informieren – информировать о новостях
die Witze machen über Akk – подшучивать над кем-л.
4.3 Lesen
4.3.1 Lesen Sie die einzelnen Aussagen. Wer sagt was?
Fernsehtypen
Text 1: „Wenn ich aus der Schule komme, schalte ich meinen Fernseher gleich
an. Ich habe einen eigenen Fernseher in meinem Zimmer. Er läuft eigentlich den
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ganzen Nachmittag. Auch wenn ich Hausaufgaben mache. Meine Mutter findet das
nicht gut. Es gibt oft Streit. Aber ich mag es, wenn es nicht so leise ist.”
Text 2: „Ich habe mir gerade einen neuen Fernseher gekauft. Das ist ein bißchen
verrückt in meinem Alter, aber ich sehe gerne fern. Meistens sehe ich am Nachmittag
Talkshows, dann die Nachrichten und am Abend vielleicht einen Film. Aber oft ist das
Programm wirklich zu dumm. Dann mache ich den Fernseher aus und gehe früh ins
Bett.”
Text3: „Also, ich bin ein echter Fernseh-Fan. Ich habe in der Woche nicht
gerade viel Zeit dafür. Eigentlich nur am Abend. Ich habe Satelliten-Fernsehen. Ich
kann 60 Programme in vielen Sprachen sehen. Und am Abend lese ich das Programm
und suche etwas aus. Manchmal schalte ich auf verschiedene Programme. Ich zappe
eben gerne durch die Sendungen. Manchmal sehe ich nur 10 Minuten ein Programm.
Meine Frau findet das nicht so gut. Sie hat ihren Fernseher im Schlafzimmer.”
Text 4: „Ich habe einen Fernseher, stimmt. Aber so oft sehe ich nicht fern. Mich
interessieren die Nachrichten und Dokumentationen. Aber viele interessante
Sendungen kommen immer viel zu spät, so ab 23:00 Uhr. Leider habe ich keinen
Videorekorder. Dann konnte ich die guten Sendungen aufnehmen und später sehen.
Manche Informationen können auch für mein Studium interessant sein.“
Das sind die Personen:
Person A: Hans-Dieter Karsowski, 72, Rentner
Person B: Lukas Mattmann, 25, Student (Sozialwissenschaften)
Person C: Oliver Müller-Freitag, 12 Jahre, Schüler
Person D: Gunter Wolfmann, 38, Auto-Mechaniker
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4.3.2 Lesen und übersetzen Sie den Text. Stellen Sie drei Fragen zu jeder
Person
Deutsche Entertainer
Bekannte Gesichter aus dem Fernsehen
Das Fernsehen spielt auch in Deutschland eine besondere Rolle. Beliebt sind vor
allem Unterhaltungshows. Wichtig ist den Deutschen, dass der Moderator der Show
überzeugt.
Freund der Stars
Thomas Gottschalk
Er ist eine Legende. Thomas Gottschalk moderierte 24
Jahre lang die erfolgreichste deutsche TV-Show „Wetten,
dass,..?". In dieser Show waren schon viele Weltstars zu
Gast wie Michael Jackson, Madonna und Robbie
Williams. Gottschalk ist bekannt für seine extravaganten
Anzüge und für seine lockeren Spüche. Ende 2011
moderierte er zum letzten Mai „Wetten, dass...?". Viele Deutsche sind traurig, dass er
aufhört. Aber seit Januar hat der Moderator eine neue Talkshow. Sie heißt „Gottschalk
live" und läuft viermal pro Woche im Ersten Deutschen Fernsehen.
Präsident der Herzen
Günther Jauch
Bekannt
wurde
Günther
Jauch
als
Sportjournalist. Manchmal kommentiert er
noch heute Fußballspiele. Aber eigentlich
kennt man ihn als Moderator der QuizShow „Wer wird Millionär?". Außerdem
moderiert Jauch sonntags eine politische
Talkshow im Ersten Deutschen Fernsehen.
Der
Moderator
wurde
2002
zum
„Intelligentesten Deutschen” gewählt. Er
ist so beliebt, dass ihn viele Deutsche sogar zum Präsidenten wählen würden. Über das
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Fernsehen sagt Günther Jauch: „Es gibt nichts Demokratischeres als einen
Fernsehapparat: Man kann einschalten. umschalten und ausschalten.“
Böser Bube
Harald Schmidt
Der „böse Bube" des deutschen Fernsehens ist
Harald Schmidt. Seit 1995 moderiert er seine
„Harald Schmidt Show". In dieser Sendung
macht der Schwabe Witze über alles und jeden:
Politiker, Sportler und Kollegen aus dem
deutschen Fernsehen. Schmidt findet: „Wenn
man sagt, 80 Prozent des Fernsehprogramms
sind Müll, tut man niemandem Unrecht." Der
Moderator wird gehasst und geliebt. Manche Leute finden, dass seine Witze unter die
Gürtellinie gehen. Andere lieben Harald Schmidt, weil er zeigt, dass es intelligenten
deutschen Humor gibt.
4.4 Übungen zum Wortschatz
4.4.1 Wer steht, „vor" „und wer steht, „hinter" der Kamera? Was macht
eine Moderatorin, ein Regisseur ...? Berichten oder schreiben Sie
Moderator/in, Regisseur/in, Nachrichtensprecher/in, Schauspieler/in,
Ansager/in, Kameramann/frau, Showmaster/in, Reporter/in
filmen, spielen, moderieren, einen
Spielfilm
drehen,
Regie
führen,
berichten
Interviews, eine Sendung, das Programm, die Nachrichten, eine Talkshow,
aktuelle Ereignisse, eine Quizsendung, das Ausland
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4.4.2
Setzen
Sie
bitte
die
Wörter
korrekt
ein:
Bundesländern,
Hörfunkprogramme, Programmauftrag, Radio, Sender, Sender
Öffentlich-rechtliche und private Sender
Für den Rundfunk (TV und ______________1)) gibt es in Deutschland zwei
grundlegend verschiedene Organisations- und Finanzierungsformen. Die privaten
______________2) leben fast nur von Werbeeinnahmen – die öffentlich-rechtlichen
Sender werden über Gebühren und Werbung finanziert und sind an einen rechtlich
vorgegebenen ______________3) gebunden. Es gibt neun öffentlich-rechtliche
Sender, die nach ______________4) gegliedert und in der Arbeitsgemeinschaft der
Rundfunkanstalten in Deutschland (ARD) zusammengeschlossen sind. Sie sind
gemeinsam für das Erste Deutsche Fernsehen (Das Erste) zuständig, strahlen aber auch
eigene
TV-
und
______________5)
aus.
Weitere
öffentlich-rechtliche
______________6) sind das ZDF, das keine Regionalprogramme und keinen Hörfunk
betreibt, und Deutschlandradio.
4.5 Kommunikation
4.5.1 Ordnen Sie den Dialog
 Ja, gern.
 Was kommt heute im Fernsehen?
 Ja, das stimmt. Das ist auch interessant.
 Super. Wollen wir dann lieber das Quiz sehen?
 Um 20.15 Uhr kommt ein Krimi. Hast du Lust?
 Hm, Krimis sehe ich nicht so gern. Ich glaube, dass es auch ein Quiz gibt.
Variieren Sie den Dialog und spielen Sie
1.19.00 Uhr: Nachrichten / Tiersendung
2. 20.15 Uhr: Sportsendung / Musiksendung
3. 22.00 Uhr: Fernsehfilm / Krimi
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4.5.2 Machen Sie eine Umfrage: Fragen Sie Ihren Nachbarn / Ihre
Nachbarin
Wie oft sehen Sie in der Woche fern?
eine Stunde
drei Stunden
sechs Stunden oder mehr
gar nicht
Was sehen Sie am liebsten?
Nachrichten
Sport
Krimis…
Wann sehen Sie meistens fern?
morgens
am Nachmittag
abends / nachts
nur am Wochenende
Wo steht bei Ihnen der Fernseher?
in der Küche
im Wohnzimmer
im Schlafzimmer
Was glauben Sie: Fernsehen...
macht dumm
macht intelligent
lügt
ist wichtig für aktuelle Informationen
ist unterhaltsam
Könnten Sie ohne Fernsehen leben?
Ja.
Nein.
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4.5.3 Wählen Sie eine Sendung aus dem Fernsehprogramm aus und
überlegen Sie, für welche Personen (Kinder, Tierfreunde, Sportfans etc.) diese
Sendung gedacht ist. Beantworten Sie dabei die Fragen:
Die Sendung
1. Was ist das Thema der Sendung?
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2. Welche Art von Sendung ist es?
3. Was ist das Besondere an der Sendung?
4. Wann wird sie gesendet?
Welche Person sieht diese Sendung?
1. Wie alt ist die Person?
2. Welche Interessen hat sie?
3. Was mag diese Person nicht?
4. Wie viel Zeit verbringt die Person vor dem Fernseher?
4.5.4 Es ist Mittwochabend, 17.45 Uhr. Familie Glotz sitzt im Wohnzimmer
und diskutiert über das Fernsehprogramm. Jeder möchte etwas anderes sehen.
Spielen Sie die Diskussion
Vater, Rudi, 45 Jahre, Geographielehrer, interessiert sich für Politik und Sport.
Er möchte gern regelmäßig Nachrichten sehen. An diesem Tag muss er um 20 Uhr in
die Schule zum Elternabend und kann deshalb die Tagesschau nicht sehen.
Mutter, Helga, 43 Jahre, schreibt für eine Zeitung und findet Fernsehen blöd. Sie
sagt, Kinder sollen lieber mehr lesen. Sie meint, Fernsehen macht dumm und
aggressiv. Sie arbeitet abends zu Hause und möchte dann ihre Ruhe haben.
Sohn, Ricky, 15 Jahre, spielt Fußball und sieht am liebsten amerikanische
Action-Filme im Fernsehen. Er sitzt schon nachmittags vor dem Fernseher, nachdem er
seine Hausaufgaben gemacht hat.
Oma, Else, 71 Jahre, liebt Familienserien und Quiz- und Musik-Sendungen.
Fernsehen ist ihr Leben. Sie hat einen eigenen Fernseher in ihrem Zimmer, aber der ist
im Moment kaputt.
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5 Computer und Internet
5.1 Medienkunde
1941
Die Geburtsstunde des Computers: In Berlin präsentiert der Bauingenieur
Konrad
Zuse
seinen
„Z3",
den
ersten
voll
funktionstüchtigen,
programmgesteuerten elektromechanischen Rechner der Welt. Eine revolutionäre
Erfindung und der Beginn des digitalen Zeitalters
5.2 Wortschatz
der (Computer-)Arbeitsplatz – рабочее место за компьютером
die Datei, -en – данные, файл
das Druckerkabel, = – кабель для подключения принтера
der Drucker, = – принтер
die Internet-Suchanfragen – поисковые запросы в Интернет
der / die Internetsüchtige, -n – Интернет-зависимый / зависимая
der Laptop – ноутбук
die Mailbox – электронный почтовый ящик
die Maus, Mäuse – мышь
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das Mobbing – травля, моббинг
der Mobbingopfer, = – жертва моббинга
das Cybermobbing – травля в cети, кибермоббинг
der Medienwissenschaftler – ученый, изучающий медиа
der Monitor / der Bildschirm – монитор
der Ordner, = – папка для документов
der Rechner, = – компьютер
die Software [ s f(t)w
] – программное обеспечение
das Suchfeld, -er – поисковое поле
die Suchmaschine, -n – поисковая машина
die Tastatur, -en / das Keyboard [ ki b
d] – клавиатура
der USB-Stick [u | s be st k] – USB-флеш-накопитель, флешка
digital speichern – сохранить в цифровом формате
schneiden –монтировать
mit Ton unterlegen- накладывать звук
speichern - сохранять
chatten – находиться в чате
sich von einer Internet-Seite zur anderen klicken – кликать одну
Интернет-страницу за другой
das Informationsangebot im Internet (Texte, Bilder, Videos ) информационный продукт в Интернет (тексты, картинки, видео)
das Textverarbeitungsprogramm aufrufen – открыть программу обработки
текстов (текстовый редактор)
den Computer aufbauen / einschalten / ausschalten – собрать / включить /
выключить компьютер
ein Dokument speichern (auf der Festplatte) – сохранить документ (на
жестком диске)
eine Datei / ein Dokument öffnen oder schließen – файл / документ открыть
или закрыть
einen Ordner anlegen – создать папку
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eine CD brennen – записать диск
digitale Daten – цифровые данные
im Netz abrufbar sein – можно скачать в сети
mit dem Internet umgehen- обращаться с Интернетом
die Informationen weiter streuen und kommentieren – дальше распространять
и комментировать информацию
durchsuchen – просматривать
verknüpfen – связывать
bloßstellen – разоблачать, компрометировать, осрамить, изобличать
5.3 Lesen
5.3.1 Lesen und übersetzen Sie den Text. Machen Sie die Aufgabe nach dem
Text
Mikrochip
Niemand hätte den Rechenmaschinen anfangs zugetraut, dass sie sich eines
Tages zu solchen Alleskönnern entwickeln würden.
Einer der ersten Computer der Welt, der ENIAC, füllte 1945 einen Raum, so
groß wie ein Klassenzimmer. Der 30 Tonnen schwere Koloss bestand aus 18000
Elektronenröhren, die zwei zehnstellige Zahlen immerhin in weniger als drei
Millisekunden multiplizieren konnten.
Heute sind Computer, die wesentlich leistungsstärker sind, durch die
Mikroprozessortechnik kleiner als ein Aktenkoffer. Dabei können sie weitaus mehr als
nur Rechenaufgaben lösen. Auf ihnen lassen sich Texte schreiben und anschließend
verschicken. Man kann mit Computern malen, Musik machen oder einfach nur spielen.
Der Computer ersetzt das Videogerät, weil er Filme digital speichern und wieder
abspielen kann. Urlaubserinnerungen, die mit einer digitalen Videokamera gedreht
wurden, lassen sich auf dem PC schneiden und mit Ton unterlegen. Popstars
produzieren ihre Hits auf dem Computer. Der Computer erzeugt die Melodien, die
digital mit allen möglichen Geräuschen gemischt werden.
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Wie steht es im Text? Verbinden Sie Haupt- und Nebensatz und suchen Sie
die Textstelle
1 1945 gab es einen Computer,
a) die man dann auf dem PC
bearheiten kann.
2 ENIAC hatte 18000
b) die man digital mit Geräuschen
Elektronenröhren,
mischen kann.
3 Heutzuiage gibt es kleine
c) der gerade mal in ein
Computer,
Klassenzimmer passte.
4 Man kann digital Filme drehen,
d) die aber sehr stark und schnell
sind.
5 Der Computer produziert
e) mit denen man schon schnell
Musik,
rechnen konnte.
5.3.2 Lesen Sie den Text und schreiben Sie eine kurze Antwort auf diese
Fragen. Schreiben Sie nicht den Originaltext ab:
1 Wie war Andreas früher zu Hause und in der Schule?
2 Warum musste er zur Sonderschule?
3 Wann und warum haben die Eltern ihn untersuchen lassen?
4 Was macht Andreas auf seinem Computer? (Nennen Sie mindestens zwei
Punkte.)
5 Warum kann ein Computer beim Lernen hilfreich sein? Was sagt ein Experte?
Sind Computer die besseren Lehrer?
Wenn Andreas, 18, nachmittags aus der Schule kommt, schaltet er als erstes den
Computer ein. Über das Internet hält er Kontakt zu Freunden in der ganzen Welt.
Schnell schaut er noch einmal nach, wer seine Homepage angeklickt hat. Dann
programmiert er auf seinem Rechner. Für seine Eltern und seine Lehrer ist es ein
kleines Wunder, dass Andreas zum Multimediaexperten wurde. Vor fünf Jahren
schenkte ihm sein Vater einen alten Firmencomputer. Seitdem ist Andreas wie
verwandelt, meint seine Mutter. Andreas galt früher als Sorgenkind. Er war still und
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kontaktscheu. „Nur in der Schule spielte er den Klassenclown“, schildert sie. Weil er
die geforderten Leistungen in der Grundschule nicht erbrachte, musste er zur
Sonderschule wechseln. Damals ahnte niemand, was eigentlich in ihm steckt. Erst als
er sich das Programmieren am Computer selbst beibrachte, wurden die Eltern stutzig
und veranlassten eine ärztliche Untersuchung. Bei der stellte man überraschend fest,
dass ihr Sohn überdurchschnittlich intelligent ist. In der Schule war er unterfordert und
langweilte sich. Erst der Computer brachte Andreas’ wirkliche Talente ans Licht.
Sind Computer tatsächlich die besseren Pädagogen? Experten überrascht diese
Entwicklung von Andreas Leben nicht. „Der Computer drängelt und kritisiert nicht
und lässt den Kindern ihre eigene Lerngeschwindigkeit“, so Prof. Dr. Horst Schleifer,
Sonderschulbeauftragter der Pädagogischen Hochschule Freiburg. Andreas hat jetzt
nur noch ein Ziel vor Augen. Er möchte auch beruflich etwas mit Computern machen.
5.3.3 Setzen Sie die folgenden Wörter in die Lücken im Text: Blogosphäre,
Dateien,
E-Mails,
Internetzugang,
Klick,
Netzwerke,
Notebook,
Nutzer,
Onlinebanking, twittern, Webauftritt
74 Prozent der Bundesbürger sind online, das heißt, sie haben einen
____________________________ . Rund 60 Prozent der Deutschen nutzen täglich das
Internet. Sie verschicken ______________ und surfen im World Wide Web auf der
Suche nach Informationen: häufig sagt man dazu auch „googeln". Vor allem
Jugendliche chatten gern mit ihren Freunden und nutzen soziale __________________
wie Facebook oder StudiVZ. Rund 500.000 Deutsche sind in der sogenannten
________________________ als Blogger unterwegs. Sehr beliebt ist mittlerweile auch
der Kurznachrichtendienst „Twitter". Selbst Politiker ________________ inzwischen.
Einen eigenen ______________________ mit Website und Internetadresse haben nur
wenige Privatpersonen. Für Firmen und Institutionen geht es heute vielerorts nicht
mehr ohne. Denn das Internet wird auch für ganz viele alltägliche Dinge verwendet.
Man
kauft
dort
ein,
bucht
Flüge,
sucht
nach
Hotels,
macht
__________________________ und vieles mehr. Suchmaschinen helfen dabei,
entsprechende Websites zu finden. Ein __________ mit der Maus auf den gefundenen
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Link bringt die ____________ auf die Website, die das Gewünschte anbietet. Auf
vielen Websites kann man Fotos, Videos, Audiodateien oder PDF-Dokumente
herunterladen. Die heruntergeladenen ______________ kann man dann auf dem
eigenen PC oder ________________ speichern.
5.3.4 Lesen und übersetzen Sie den Text
Liebe und Partnerschaft: Singlebörse
Eine Singlebörse ist eine Internetplattform, auf der Menschen einen Partner
suchen können. Andere Bezeichnungen für solche Internetseiten sind z. B.
Partnerbörse, Flirtportal oder Datingportal. Die Gründe, auf diesem Weg Kontakt zu
anderen Menschen aufzunehmen, sind sehr unterschiedlich: Einige Menschen sind zu
schüchtern, andere haben zu wenig Zeit, Menschen im Alltag kennen zu lernen. Eine
solche Plattform stellt für sie eine Hilfe dar, da sie die Kommunikation mit anderen
erleichtert. Allerdings sind einige der Angebote mit Kosten verbunden. Es gibt jedoch
auch Singlebörsen, bei denen die Registrierung kostenlos ist.
5.3.4.1 Glauben Sie, dass das Internet eine gute Möglichkeit bietet, einen
Partner zu finden? Was könnten Vor- und Nachteile sein?
5.3.4.2 Sie möchten sich im Internet mit Hilfe einer Singlebörse auf
Partnersuche begeben. Bringen Sie die folgenden Schritte in die richtige
Reihenfolge:
1) erste E-Mails austauschen;
2) sich treffen;
3) ein Profil anlegen;
4) telefonieren;
5) in anderen Profilen stöbern.
5.3.5 Lesen Sie die Texte. Wählen Sie: Ist die Person für ein Verbot?
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In einer Zeitschrift lesen Sie Kommentare zu einem Artikel über das Verbot
von Videospielen, in denen viel Gewalt vorkommt (sogenannte „Killerspiele“).
Ja
Nein
Niko
Stefan
Dagmar
Kathleen
Marius
Jonny
Robert
Marinette
Man hat bis jetzt nicht wissenschaftlich gezeigt, dass sogenannte Gewaltspiele
einen Einfluss auf das Verhalten von Jugendlichen haben? So ein Blödsinn! Ist doch
logisch, dass so massive Bilder die Gedanken beeinflussen! Für mich ist klar: Durch
solche Spiele kann viel Unglück und Schaden entstehen, die müssen weg!
Niko, 52, Saarbrücken
Ich könnte mir vorstellen, dass ein Verbot die gegenteilige Wirkung hätte, denn
ein verbotenes Spiel ist doch noch interessanter als ein nicht verbotenes! Außerdem ist
es gar nicht möglich, alle Killerspiele abzuschaffen, weil es davon schon viel zu viele
gibt. Mein Fazit: Warum „Killerspiele“ verbieten, wenn es im Endeffekt sowieso alle
spielen und das Ganze gerade durch ein Verbot noch interessanter wird?
Stefan, 19, Graz
Wer entscheidet letztlich darüber, welche Spiele man nicht braucht? Dürfen
diese Menschen dann auch darüber entscheiden, welche Bücher, Filme oder Musik wir
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nicht brauchen? Viel wichtiger ist es doch, dass Kinder und Jugendliche lernen, selbst
zwischen virtueller und realer Gewalt zu unterscheiden!
Dagmar, 23, Leipzig
„Töten auf Probe“ soll erlaubt sein? Das bedeutet: Mal schnell zu üben, wie man
jemanden umbringt, ist eine Freizeitbeschäftigung. Wie zynisch kann man sein? Nicht
jeder wird zum Glück zum Monster, der sich mit so viel Gewalt und Zerstörung
beschäftigt. Die Einstellung dahinter ist aber Ausdruck einer unglaublichen
Gleichgültigkeit. Das muss man stoppen, und zwar schnell.
Kathleen, 49, Cuxhaven
Ich spiele sogenannte Killerspiele wie CaDu seit bald drei Jahren regelmässig.
Ich habe eine kleine Tochter, eine Frau und einen Job und spiele für den Ausgleich.
Nur weil es mal dazu kommt, dass einer auf dieser Welt das Spiel als Realität sieht und
durchdreht, müssen dann all die anderen ein Verbot hinnehmen? Es wäre besser, die
Altersbeschränkung auf 18 Jahre festzulegen und sie auch strikt einzuhalten.
Marius, 34, St. Gallen
„Killerspiele“ machen schnell aggressiv und man wird davon abhängig.
Außerdem besteht die Gefahr, dass jemand nicht mit solchen Spielen umgehen kann
und zum Nachahmungstäter wird. Das sind nur zwei Gründe, warum man gegen diese
Spiele endlich etwas tun sollte.
Jonny, 21, Berlin
In dieser Diskussion fehlt immer die genaue Kenntnis! Meistens ist es bei
sogenannten „Killerspielen“ nämlich so, dass man in einem Team spielt. Ein solches
Spiel stärkt also den Teamgeist. Ausserdem steht die Taktik im Vordergrund und nicht
eine bestimmte Methode, jemanden umzubringen. So wird das taktische bzw. logische
Denken gefördert!
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Robert, 18, Winterthur
Ich denke, dass gewisse Situationen oder Dinge einen Menschen dazu bringen
können, etwas zu tun, das er sonst nicht tun würde. Das kann gerade bei sogenannten
„Killerspielen“ der Fall sein. Deshalb scheint mir ein Verbot sinnvoll zu sein, auch
wenn so ein Verbot allein wahrscheinlich nicht viel nützt, denn Killerspiele sind ja nur
eine ‚Inspirationsquelle‘ für Gewalt.
Marinette, 38, Frankfurt
5.3.6 Computerprobleme
Am Computer kommt es oft zu Problemen. Lesen Sie den folgenden
Messenger-Dialog und machen Sie die Aufgaben danach
1Welche Probleme hat "alex1984" mit seinem Computer? Kreuzen Sie an
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A. Der Computer hat einen Virus.
B. Der Computer kann nichts downloaden.
C. Der Computer kann nicht herunterfahren.
D. Der Drucker druckt nicht.
E. Der Computer zeigt einen Error an.
F. Der Computer hat sich aufgehängt.
2 Am Ende hilft "jan" und der Drucker druckt wieder. Was war das Problem?
A. Der Drucker war kaputt.
B. Der Treiber für den Drucker war nichtaktuell.
C. Der Computer hatte einen Virus.
D. Der Computer war kaputt.
5.4 Übungen zum Wortschatz
5.4.1 Was passt zusammen?
die Diskette
einlegen
einen Ordner
einschalten
ein Programm
anlegen
den Text
(ab)speichern
den Computer
öffnen
5.4.2 Was kann man anfassen?
die Tastatur, der Monitor, das Dokument, die Diskette, das Programm, die Maus, die
Festplatte, der Ordner
Das kann man anfassen:
Das kann man nicht anfassen:
5.4.3 Worauf kann man etwas speichern?
auf _____________ (der.Monitor, die Festplatte, der USB-Stick, das Programm, die
Tastatur, die CD-ROM, das Laufwerk)
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5.4.4 Was passt zusammen?
1 Der Begriff wurde früher für Menschen und
Dinge verwendet, die gut rechnen konnten.
USB-Stick
2 Ein tragbarer Computer für unterwegs.
Maus
3 Damit kann man den Cursor bewegen.
Drucker
4 Die Festplatte, auf der man alles speichern kann,
Monitor
befindet sich hier.
5 Das kann man benutzen, wenn man etwas
Notebook
speichern will.
6 Ein anderes Wort für Laptop.
Bildschirm
7 Hier erscheint das Bild.
Tastatur
8 Damit kannst du Buchstaben und Zahlen
Rechner
schreiben.
9 Benötigt man, wenn man ein Bild oder einen
Computer
Text ohne Computer zeigen will.
10 Ein anderes Wort für Bildschirm.
Laptop
5.4.5 Wozu braucht man einen Computer haben? Und das Internet?
Verbinden Sie die vorgegebenen Informationen und schreiben sie vollständige Sätze
1
2
3
4
einen Joystick kaufen
ein Virusprogramm installieren
oft im Internet
im Internet chatten
5
6
online gehen
E
täglich eine Stunde vor dem
F
Bildschirm verbringen
eine Datei speichern
G
die Internetseite einer Zeitung H
besuchen
aus dem Internet rausgehen
I
7
8
9
10
einige Informationen einer Webseite
auf Papier drucken
A
B
C
D
J
neue Leute kennen lernen
gemütlich lesen können
im Computer spielen
sich über
verschiedene Ereignisse informieren
später einfach finden und öffnen können
sich besser konzentrieren
die Buslinien der Stadt verstehen
einen Computervirus haben
die Sprachkenntnisse verbessern
Informationen suchen
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5.5 Kommunikation
5.5.1 Besprechen Sie Vor- und Nachteile des Computers nach folgenden
Fragen
a) Was mache ich am Computer?
b) Was bedeutet er mir? Wie wichtig ist er für mich?
c) Bin ich gern / nicht gern am PC, warum?
d) Wann bin ich am PC? (wenn es mir langweilig ist, wenn ich wütend bin,...)
5.5.2 Eine E-Mail schreiben. Wie machen Sie das? Erzählen Sie.
das E-Mail-Programm öffnen
den Empfänger auswählen
den Betreff schreiben
den Text schreiben
Dateien anhängen
die E-Mail abschicken
das E-Mail-Programm schließen
Beginnen Sie so: Zuerst öffne ich das E-Mail-Programm. Dann…
5.5.3 Machen Sie eine Umfrage oder beantworten Sie die Fragen selbst
Haben Sie einen Internetzugang?
Wie heißt Ihr Internetanbieter?
Wie viel kostet ein Internetzugang pro Monat? Vergleichen Sie die Preise.
Haben Sie eine E-Mail-Adresse?
Wo kann man E-Mail-Adressen bekommen?
5.5.4 Sie schreiben einen Brief mit dem Computer und wollen ihn auf Diskette
speichern und anschliessend drucken. Was müssen Sie machen? Bringen Sie die
Vorgänge in die richtige Reihenfolge
a) den fertigen Text speichern;
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b) den Netzschalter einschalten;
c) eine Diskette einlegen;
d) ein Textverarbeitungsprogramm aufrufen und etwas schreiben;
e) die Daten auf Diskette kopieren;
f) das Programm schlieften;
g) den Text ausdrucken;
h) die Diskette herausnehmen.
6 Film
6.1 Medienkunde
Gebrüder Lumière (Auguste Lumière, Louis Lumière)
Mit Hilfe einer Projektionsvorrichtung wurden die bewegten Bilder erstmals auf
eine Leinwand geworfen. Am 28. Dezember 1895 zeigten sie im Salon des Grand
Café in Paris mit ihrem Gerät zum ersten Mal gegen Eintrittsgeld einen Film
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6.2 Wortschatz
das Filmgenre  жанр фильма
die Abenteuerserie  приключенческий сериал
der Actionfilm, -e ['æk (ə)n - ]  фильм-боевик
der Dokumentarfilm, -e  документальный фильм
das Drama - драма
der Horrorfilm, -e  фильм ужасов
der Kriegsfilm, -e  военный фильм
die Komödie , -n  комедия
der Krimi, -s  детектив
der Kriminalfilm, -e  детектив
der Kurzfilm, -e  короткометражный фильм
der Science-Fiction-Film, -e [sa əns
f k ən - ]  фантастический фильм
der Spielfilm, -e  художественный фильм
der Thriller  триллер
der Wildwestfilm,-e  вестерн, ковбойский фильм
der (Zeichen)Trickfilm,-e  мультфильм
die Serie, -n – сериал
Synonyme: die Seifenoper
die Soap
die Sitcom
die Telenovela
die Staffel, -n – сезон (сериала)
die Folge, -e – серия
die Filmhandlung – действие фильма
der Darsteller, = – исполнитель (роли); актёр
das Drehbuch  сценарий
die Kameraführung – работа оператора
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die Regie – режиссура, постановка
die Konsequenzen –выводы
der Zuschauer, = – зритель
der Titel – название
die Stummfilmzeit – время немого кино
der Schauplatz – место действия
die Sequenz, en – эпизод
die sozialen Brennpunkte – социально-неблагополучные районы
der Realität entsprechen – соответствовать реальности
Tipps geben – давать советы
mit einer Überzeugungskraft spielen – убедительно играть
die ähnlichen Filme aus USA nachahmen – подражать американским
фильмам
moralische Skrupel entwickeln – испытывать моральные противоречия /
сомнения / муки
sich zu Regeln bekennen – признавать правила
die Assoziationen / Reaktionen bei j-m erzeugen - вызывать у кого-л.
ассоциации / реакцию
der Schnitt – монтаж
schneiden – монтировать,
verkörpern – воплощать, олицетворять
6.3 Lesen
6.3.1 Lesen Sie den Text und ergänzen Sie die Tabelle 2
Entwicklung des Films
Die Frühgeschichte des Films umfasst alle Vorläufer des „Cinématographen“,
wie auch die Herausbildung gewisser Aspekte in anderen Künsten, die im Film
angewandt  einen wichtigen Einfluss gewannen (zum Beispiel das viktorianische
Melodram oder die Porträt-Fotografie).
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In den Jahren zwischen 1896 und 1912 entwickelte sich das Kino von einer
Jahrmarktsattraktion zu einer selbstständigen Wirtschaftsbranche und Kunstform. Das
Ende dieser Periode wird durch das Entstehen des langen Spielfilms markiert.
Die Jahre von 1913 bis 1927 umfassen die Stummfilmzeit.
Zwischen 1928 und 1932 befand sich die Welt-Kinematographie in einer
Übergangsperiode. Dieser Abschnitt ist künstlerisch nicht sehr ergiebig, doch
ökonomisch wie technisch höchst wichtig.
In die Periode von 1932 bis 1946 fällt Hollywoods „goldene Ära“; in dieser Zeit
hatte das Kino seinen größten wirtschaftlichen Erfolg.
Gleich nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs begann für den Film die
Herausforderung durch das Fernsehen. Die Jahre von 1946 bis 1959 wurden von dieser
Konfrontation bestimmt, ebenso von einer wachsenden Internationalisierung.
Ästhetisch, wenn auch nicht wirtschaftlich, verlor Hollywood seine Vorherrschaft.
Das Entstehen der “Neuen Welle“ in Frankreich, Anfang der sechziger Jahre,
kennzeichnete den Beginn der siebten Periode der Filmgeschichte. Neue technische
Mittel, neue wirtschaftliche Wege der Produktion und ein neues Bewusstsein für die
politischen und sozialen Werte des Films ließen zwischen 1960 und 1980 zahllose
kleine „Neue Wellen“ in Osteuropa, Lateinamerika, Afrika, Asien und schließlich auch
in den Vereinigten Staaten und Westeuropa entstehen.
1980 bietet sich offensichtlich als Schlusspunkt der Periode der Neuen Welle in
der Welt-Kinematographie und als Beginn einer neuen Periode an. In dieser
gegenwärtigen Ära erscheint der Film am ehesten als Teil des weit gefächerten
Angebots der Unterhaltungs- und Kommunikationsmedien, die eindeutig durch das
Fernsehen in all seinen Formen dominiert werden. Als Teil jener Gruppe, zu der
Schallplatten, Videokassetten und Bildplatten, diverse Druckverfahren, Rundfunk,
Satelliten- und Kabel-Fernsehen gehören, hat der Film seinen früheren ökonomischen
Einfluss verloren. Zwar dient das Kino noch immer als Prestige-Modell für diese
anderen Medien, doch zunehmend muss der Film in diesem weiteren Zusammenhang
verstanden werden. Die Herstellung von Kinofilmen ist lediglich eine der zahlreichen
Facetten dieses Mediensystems.
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Tabelle 2
Daten
wichtige Trends für Periode
1896 
1912
1913 
1927
1928 
1932
1932 
1946
1946 
1959
1960 
1980
seit 1980
6.3.2 Ordnen Sie die Beschreibungen der Filme den Filmtiteln zu
Beschreibung des Films
Filmtitel
Ein Archäologe – sein Markenzeichen sind ein Hut , eine
Lederjacke und eine Peitsche – erlebt gefährliche Abenteuer.
Matrix
Kleine Hobbits, Elfen und Menschen kämpfen gemeinsam
gegen den bösen Zauberer und seine Armee.
Superman
Eine Liebesgeschichte vor der großen Schiffskatastrophe.
Der Pate
Der berühmte englische Detektiv und sein Freund lösen eine
mysteriöse Mordserie.
Gladiator
Ein riesiger Affe verliebt sich in eine blonde Frau.
Forrest Gump
Ein extrem gefährlicher Fisch terrorisiert ein kleines
amerikanisches Städtchen.
Taxi
Ein mutiger Mann hat einen bösen römischen Kaiser zum Feind.
Der Herr der
Ringe
Ein Mann im Fledermaus-Kostüm kämpft gegen das Böse.
Der weiße Hai
Ein Vietnamkriegsveteran besiegt seine Feinde.
Jurassic Park
Im Weltall will der böse Imperator an die Macht kommen.
Rambo
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Ein Mann kann fliegen und rettet systematisch die Welt.
Indiana Jones
Ein verrückter Professor und sein junger Freund reisen in die
Vergangenheit.
Batman
Ein junger Mann entdeckt, dass er in einer virtuellen Welt lebt.
Tootsie
Ein arbeitsloser Schauspieler macht als Frau verkleidet Karriere
im Fernsehen.
Star Wars
Ein nicht allzu intelligenter Mensch wird zum amerikanischen
Helden.
Zurück in die
Zukunft
Ein charismatischer Gangster und seine Familie in einer brutalen Der Hund von
Mafia- Geschichte.
Baskerville
Ein junger Franzose fährt blitzschnell mit seinem Wagen.
Titanic
Auf einer Insel leben im 20. Jahrhundert Dinosaurier.
Scream
Zwei junge Horrorfans werden Mörder.
King Kong
Ein englischer Gentleman hat wenig Zeit für eine Reise um den
Globus.
In 80 Tagen um
die Welt
6.3.3 Lesen Sie die Kurzbeschreibung der deutschen Filme und ordnen Sie die
Informationen nach dem Text den Filmtiteln zu. Zwei Informationen gehören zu
keinem Film
Deutsche Filme
Deutsche Filme sind auf der ganzen Welt bekannt. Sie sind Teil der deutschen
Kultur und zeigen verschiedene Phasen der deutschen Geschichte. Es gibt einige
Filme, die sich Deutschlerner ansehen sollten. So lernt man nicht nur die Sprache,
sondern auch viel über die Deutschen.
1. Die Feuerzangenbowle (1944)
Dieser alte deutsche Film ist noch heute beliebt. Die Geschichte spielt um das
Jahr 1900. Es geht um den Schriftsteller Pfeiffer, der sich als Schüler verkleidet und
noch einmal zur Schule geht. Dabei gibt es viele komische Situationen, weil Pfeiffer
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bei den Schülern beliebt ist und gerne Streiche spielt. Die Hauptrolle wird von dem
berühmten Schauspieler Heinz Rühmann gespielt.
(Feuerzangenbowle, -n, die  горячий алкогольный напиток)
2. Spur der Steine (1966)
Dieser Film aus der Deutschen Demokratischen Republik (DDR) lief nur drei
Wochen in den Kinos der DDR. Danach war er bis 1989 verboten, weil der Film
angeblich die Regierung der DDR kritisierte. In dem Film geht es um einen Arbeiter
und einen Parteifunktionär. Sie arbeiten zusammen, damit ein Gebäude schnell gebaut
wird. Außerdem verlieben sie sich in dieselbe Frau. Sie respektieren sich als Kollegen,
sind privat aber Konkurrenten
3. „Winnetou“ (1962–1968) und „Der Schuh des Manitu“ (2001)
Der Indianer Winnetou ist eine Figur des Autors Karl May. Zwischen 1962 und
1968 wurden elf deutsche Winnetou-Filme gedreht. Gespielt wurde der Indianer von
Pierre Brice aus Frankreich. Die Filme waren ein groser Erfolg. Viele bekannte
Schauspieler spielten mit. Der Film wurde nicht in Amerika gedreht, sondern in
Jugoslawien. 2001 produzierte der Komiker Michael „Bully“ Herbig eine Parodie auf
diese Filme. „Der Schuh des Manitu“ ist der kommerziell erfolgreichste deutsche Film
aller Zeiten.
4. Die Blechtrommel (1979)
Oskar ist ein kleiner Junge aus der Stadt Danzig. Mit drei Jahren beschliest er,
nicht weiter zu wachsen. So erlebt er die nachsten Jahre europaischer Geschichte aus
seiner kindlichen Perspektive, vor allem den Aufstieg der Nationalsozialisten und den
Zweiten Weltkrieg. Fur das Buch „Die Blechtrommel“ bekam der Schriftsteller Gunter
Grass den Nobelpreis. Die Verfilmung von Volker Schlondorff mit vielen sehr guten
Schauspielern gewann den Oscar.
5. Das Boot (1981)
Nach dem Roman von Lothar-Gunther Buchheim drehte der Regisseur
Wolfgang Petersen den Kriegsfilm „Das Boot“. Er wurde weltweit ein Erfolg. Der
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Film zeigt den Alltag einer deutschen Ubootbesatzung im Zweiten Weltkrieg. Gezeigt
werden das Leben der Manner in dem engen Boot, aber vor allen die Schlachten, die
Brutalitat und die Todesangst.
6. Der Himmel über Berlin (1987)
„Der Himmel über Berlin“ ist der bekannteste Film des Regisseurs Wim
Wenders. Er handelt von zwei Engeln. Sie beobachten das Leben in Berlin und geben
traurigen Personen neue Hoffnung. Sie bleiben immer unsichtbar. Einer der Engel
möchte jedoch als Mensch leben und gibt dafür seine Unsterblichkeit auf. Der Film ist
schwarz-weis und sehr poetisch. Das Drehbuch schrieb der österreichische Dichter
Peter Handke.
7. „Ödipussi“ (1988) und „Pappa ante Portas“ (1991)
Loriot war der bekannteste Humorist Deutschlands. Für das Kino hat er zwei
Filme gedreht. Er hat das Drehbuch geschrieben, Regie geführt und mehrere Rollen
gespielt. In „Ödipussi“ geht es um einen alleinstehenden Mann, der eine enge
Beziehung zu seiner alten Mutter hat. Aber dann verliebt er sich und muss sich von
seiner Mutter lösen. In „Pappa ante Portas“ geht es um einen Geschaftsmann und
Familienvater, der in Rente geht und plötzlich ein neues Leben beginnen muss. Loriots
Humor ist intelligent. Er kann den Alltag perfekt nachstellen und daraus seine Komik
gewinnen.
8. Lola rennt (1998)
Mit „Lola rennt“ war Regisseur Tom Tykwer international erfolgreich. Bekannt
geworden ist die Hauptfigur Lola: eine junge Frau mit knallroten Haaren. Der Film ist
ungewöhnlich. Er zeigt drei unterschiedliche Versionen einer Geschichte, die alle mit
dem gleichen Problem beginnen: Lola hat 20 Minuten Zeit, um100 000 D-Mark zu
organisieren und damit ihren Freund vor Gangstern zu retten. Dafür muss sie ständig
durch Berlin rennen. Diese Szenen und die Musik haben den Film zum Erfolg
gemacht.
9. Der Untergang (2004)
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Die letzten Tage seines Lebens hat der nationalsozialistische Diktator Adolf
Hitler im April 1945 in einem Bunker in Berlin verbracht. Mit ihm waren dort weitere
wichtige Personen der Nazi-Partei. Am 30. April hat sich Hitler gemeinsam mit seiner
Partnerin Eva Braun vergiftet. „Der Untergang“ von Regisseur Oliver Hirschbiegel
zeigt die letzten Tage des Diktators – und damit auch die letzten Tage der
Naziherrschaft.
(Untergang, der  гибель, крушение)
10. Das Leben der Anderen (2006)
Dieser Film des Regisseurs Florian Henckel von Donnersmarck konnte in
Hollywood den Oscar gewinnen. Er spielt in den 1980er-Jahren in der Deutschen
Demokratischen Republik (DDR). Die Hauptperson arbeitet für die Staatssicherheit
(Stasi). Er soll das Privatleben eines bekannten Schriftstellers überwachen. Die Arbeit
ist sein ganzer Lebensinhalt. Doch mit der Zeit wird ihm bewusst, dass seine
Arbeit unrecht ist.
Informationen über die Filme
- In sechs Jahren entstanden insgesamt 11 Filme. (Nr. …)
- Der dreijährige Junge will nicht mehr älter werden. (Nr. …)
- Der Film enthält verschiedene Geschichten, die gleich beginnen. (Nr. …)
- Die Handlung des Films spielt in einer Schule. (Nr. …)
- Hier werden die letzten Tage des nationalsozialistischen Regimes gezeigt.
(Nr. …)
- Die Engel beobachten das Leben in Berlin und möchten sich in Menschen
verwandeln, was sie sterblich macht. (Nr. …)
- Der Film wurde mit einem Oscar-Preis ausgezeichnet. (Nr. …, ...)
- Der Film übte Kritik an der DDR-Regierung, weswegen er bis 1989 nicht
gezeigt werden durfte. (Nr. …)
- Die Handlung des Films spielt während des Zweiten Weltkriegs. (Nr. …)
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- Mit den Augen eines Kindes beobachtet die Hauptfigur des Films die
Entwicklung des Nationalsozialismus zur politischen Macht sowie den Zweiten
Weltkrieg.
(Nr. …)
- Der Film wurde parodiert. (Nr. …)
- Der Regisseur war gleichzeitig der Drehbuchautor und Hauptdarsteller in
seinen Filmen. (Nr. …)
- In diesem Film kämpfen zwei Kollegen um das Herz einer Frau. (Nr. …)
- Der Film zeigt eine knallrothaarige Frau, die auf der Suche nach einer großen
Geldsumme immer rennt, weil sie ihren Freund aus dem Gefängnis retten möchte.
(Nr. …)
- Dieser Film von Wim Wenders ist poetisch. (Nr. …)
- Die Handlung des Films spielt in der DDR-Zeit, als ein Stasi-Mitarbeiter das
private Leben eines Schriftstellers beobachtet. (Nr. …)
- Die Hauptfigur des Films besucht die Schule das zweite Mal in ihrem Leben
und macht dort viel Unsinn. (Nr. …)
6.3.4 Schauspielerquiz: Wie heiβen diese
sowjetischen Schauspieler?
(Informationen zu Filmen kann Ihnen
helfen)
Land/Jahr: UdSSR 1983/84
Regie: Eldar Rjasanow
Genre: Zeitkritisches Epos
Inhalt: Ein Sittengemälde der zaristischen Gesellschaft um 1900, groß angelegt, mit
betörenden Landschaften, faszinierenden Charakteren, symphonischen Klängen und
gestochenen Dialogen; nach Ostrowskis Drama „Das Mädchen ohne Mitgift“
realistisch und kritisch inszeniert.
http://www.youtube.com/watch?v=KL0KNYT5MQU
Das ist ______________________________________
67
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UdSSR, 1974
Regie: Nikita Mikhalkov
Genre: Action
Inhalt: Die Geschichte spielt in den
anarchischen
20ern
in
einer
südrussischen Kleinstadt. Umzingelt von einer bunten Menge plündernder Banditen,
müssen fünf Kriegsfreunde, die die Sowjetmacht vor Ort vertreten, tapfer die Stellung
halten. Aus dem bolschewistischen Machtzentrum fernab kommt der Befehl, den
Transport von nationaler Wichtigkeit zu sichern. Die Ladung ist buchstäblich goldwert
und weckt selbstverständlich lebendiges Interesse der Banditen.
http://www.youtube.com/watch?v=rY_RuTJZSuc
Das ist ______________________________________
6.4 Kommunikation
6.4.1 Welche Fragen würden Sie formulieren, wenn Sie folgende
Informationen über den Film erfragen möchten
 Drehjahr
 Genre
 Regisseur
 Thema/Inhalt
 Hauptfigur
 etwas besonders Interessantes/Wissenswertes
6.4.2 Antworten Sie auf die folgenden Fragen
 Wie oft geht ihr ins Kino?
68
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 Wann wart ihr zuletzt im Kino?
 Welchen Film habt ihr euch zuletzt angesehen?
 Seht ihr euch auch alte Filme an?
 Welche Filme seht ihr gerne? (Genre, Thema)
 Welche deutschen Filme kennt ihr?
 Aus welcher Zeit stammen sie?
6.4.3 Welchen Film würden Sie gerne sehen und warum? Tauschen Sie in der
Gruppe aus. Gebrauchten Sie dabei folgende Redemittel
Der Film … würde/könnte mein Interesse wecken, weil … (Nebensatz!).
Der Film spielt … , deshalb würde ich mir den Film ansehen.
Ich mag (keine) …, deshalb würde ich mich (nicht) für den Film … entscheiden.
6.5 Arbeitsmaterialien zum Film „Die Welle“
Produktionsland: Deutschland, 2008
Regie: Dennis Gansel
Drehbuch: Dennis Gansel, Peter Thorwarth
Kamera: Torsten Breuer
Schnitt: Ueli Christen
Musik: Heiko Maile
Darsteller:
Rainer Wenger: Jürgen Vogel,
Tim: Frederick Lau,
Marco: Max Riemelt,
Karo: Jennifer Ulrich,
Anke Wenger: Christiane Paul,
Sinan: Elyas M’Barek,
Lisa: Cristina Do Rego,
Kevin: Maximilian Mauff, usw.
Homepage: www.welle.film.de
Genre: Drama
Lange: 108 Minuten
Kinostart Deutschland: 13.März 2008
69
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Vor dem Film
6.5.1Was wissen Sie bereits über den Inhalt? Worum konnte es gehen?
Bildbeschreibung: Was? Wo? Wer? Warum?
Ich glaube, das sind …
Vorne steht …
Wahrscheinlich ist …
Ich denke, das ist …
Der Mann vorne …
Vielleicht …
Mir fällt auf, dass …
Alle haben …
zufrieden / unzufrieden
Ich vermute, dass …
Alle machen …
positiv / negativ
Die Leute fühlen sich …
Die sind …
frei / unfrei
Inhalt
Ein engagierter Gymnasiallehrer führt mit seinen Schülern im Rahmen einer
Projektwoche zum Thema "Staatsformen" ein Experiment durch, das der Frage
nachgeht, ob eine Diktatur auch heute noch entstehen und nach welch einfachen
Regeln sie funktionieren kann. Es beginnt ganz harmlos mit der Definition einer
Gruppenzugehörigkeit. Doch bald kommt es zu einer Ausgrenzung jener Schüler, die
nicht dem Gruppenideal entsprechen wollen. Tag für Tag werden neue, immer
radikalere
Maßnahmen beschlossen.
„Macht durch Disziplin,
Macht durch
Gemeinschaft, Macht durch Handeln.“ Als der Lehrer merkt, dass sein Experiment
außer Kontrolle zu geraten droht, will er es abbrechen. Aber die Welle, die er in Gang
gesetzt hat, ist offenbar nicht mehr aufzuhalten.
Nach dem Film
6.5.2 Beantworten Sie die Fragen:
In welchem Land spielt der Film?
Wann spielt der Film?
Über welchen Zeitraum erstreckt sich die Filmhandlung?
Welches Thema muss der Lehrer mit seiner Gruppe bearbeiten?
Warum haben die Schüler keine Lust auf das Projektthema?
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Auf welche Weise probiert der Lehrer, die Schüler doch für das Thema zu
interessieren?
Wie reagieren die Schüler auf die ersten Schritte/ Maßnahmen?
Warum will der Lehrer das Projekt nach einigen Tagen abbrechen?
Wie hat Ihnen der Film gefallen? (prima, ausgezeichnet, sehr gut, fantastisch,
gut, nicht schlecht, gar nicht schlecht, nicht so gut, hat mir nicht so gefallen, nicht gut,
leider nicht …)
Warum? Welche Szenen im Film waren besonders gut oder schlecht?
(interessant, spannend, lebensecht, faszinierend, überraschend, rührend, lustig,
glaubwürdig, wunderschön, aktuell, ernsthaft, uninteressant, langweilig, banal,
altmodisch, lebensfremd…)
Beschreiben Sie den Charakter der Filmfigur, die Sie am meisten beeindruckt
hat, und begründen Sie Ihre Meinung (zufrieden, unzufrieden, sicher, unsicher,
glücklich, unglücklich, offen, verschlossen, realistisch, träumerisch, nervös, ruhig,
uninteressiert, neugierig, mutig, unternehmerisch, gelassen, egoistisch, hilfsbereit,
kontaktfreudig, zuverlässig, unzuverlässig, süchtig, freundlich, schlau, ehrgeizig,
bescheiden, ehrlich, unehrlich, kritisch, optimistisch, verzweifelt…)
6.5.3 Welche Handlungen und Aussagen aus dem Film passen zu welchem
der drei Grundsätze? Kreuzen Sie an und diskutieren, warum eventuell manchmal
auch zwei Kreuze richtig sein können
Während der Projektwochen schreibt Rainer Wenger nacheinander die drei
Grundsätze der Welle an die Tafel. Am Montag MACHT DURCH DISZIPLIN (1),
dann MACHT DURCH GEMEINSCHAFT (2) und schließlich MACHT DURCH
HANDELN (3). Es wird mehr und mehr deutlich, dass die Schüler und auch ihr Lehrer
selbst
durch
verschiedene
Handlungen
und
Aussagen
diese
Grundsätze
„verinnerlichen“ und zum Motto ihres Handelns machen.
Handlungen und Aussagen
1
2
3
Der Lehrer hat das „Sagen“.
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Den Lehrer mit „Sie“ anreden!
Uniform tragen (weißes Hemd und Jeans)!
Den Welle-Gruß machen!
Die Welle-Mitglieder rekrutieren jüngere Schüler.
Im gleichen Rhythmus mit den Füßen stampfen.
Die Hand heben, wenn man sich meldet!
Kevin muss die Gruppe verlassen, weil er nicht mitmachen will.
Die „Stoppt-Die-Welle-Flugblätter“ werden eingesammelt und
vernichtet.
Tim bekommt Hilfe, als er Probleme mit den „Anarchos“ hat.
Laut mit den Füßen stampfen, um die andere Projektklasse zu stören.
Karo und Mona dürfen die Schwimmhalle nicht betreten.
Karo wird mehr und mehr isoliert.
Ein Logo wird entwickelt.
Die Schüler ergreifen den „Verräter“ Marco und bringen in auf die
Bühne.
Gerade sitzen!
Tim verbrennt heimlich seine teure Markenkleidung.
Die
Welle-Mitglieder
beanspruchen
die
„Halfpipe“
zum
Skateboarden für sich allein.
Verteilung von Aufklebern und Graffiti-Aktion in der Stadt.
Die Webseite der Welle wird erstellt.
Dennis kann sich als Theaterregisseur zum ersten Mal durchsetzen.
Schüler, die den Welle-Gruß verweigern, dürfen nicht ins
Schulgebäude.
Wenger fragt, was mit dem „Verräter“ Marco geschehen soll.
Schüler ohne Welle-Uniform dürfen nicht in die Schwimmhalle.
6.5.4 Analysieren Sie folgende Filmszenen
Szene 1: Die Graffiti-Aktion in der Stadt
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Wer ist daran beteiligt?
Welche Assoziationen und Reaktionen werden bei Ihnen / beim Zuschauer
erzeugt?
Welche Bedeutung hat diese Sequenz für die weitere Filmgeschichte?
Szene 2: Das Wasserballspiel
Wie ist der Schauplatz inszeniert? Wie wirkt er auf Ihnen?
Wie kann man die Atmosphäre in der Schwimmhalle beschreiben?
Weshalb führt Karo hier ihre „Anti-Welle-Flugblatt-Aktion durch“?
Szene 3 (Schlussszene) – Das Ende eines gefährlichen Experiments
In der letzten Schlussszene des Films wird Marco als „Verräter“ auf die Bühne
gebracht und steht vor der versammelten „Welle-Gemeinde“. Rainer Wenger fragt
Bomber, was zu tun sei…
6.5.5 Ergänzen Sie das passende Verb in seiner richtigen Form im folgenden
Dialog: ausschließen, enthaupten, entschuldigen, erhängen, foltern, gehen, gehen,
halten, hochbringen, machen, merken, passieren, sagen, sagen, sein, töten, verletzen,
wissen
Wenger:
Was sollen wir mit dem Verräter ____________ ? Bomber, sag Du es, Du
hast ihn doch auch hier ____________.
Bomber:
Ja, klar, weil Sie es ____________ haben.
Wenger:
Weil ich es ____________ habe? Und würdest Du ihn auch
____________, wenn ich es Dir sage? Wir können ihn ja auch
____________ oder ____________ . Oder vielleicht ____________ , dass
er sich zu unseren Regeln bekennt. So was macht man nämlich in einer
Diktatur. Habt ihr ____________ , was hier gerade ____________ ist?
(…)
Das war genau das, Faschismus. Wir haben uns alle für etwas besseres
____________ . Besser als alle anderen. Und was noch viel schlimmer ist,
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wir haben alle aus unserer Gemeinschaft ____________ , die nicht unserer
Meinung waren. Wir haben sie ____________. Uns ich will nicht
____________, zu was wir noch alles fähig ____________wären.
Ich muss mich bei euch ____________. Wir sind zu weit ____________ .
Ich bin zu weit ____________.
6.5.6 Machen Sie sich Stichpunkte zu folgenden Fragen und diskutierten Sie
Ihre Überlegungen
Was genau meint Wenger mit „zu weit“ in den letzten beiden Sätzen?
Was hätte noch geschehen können, wenn Wenger das Experiment nicht
abgerochen hätte?
6.6 Arbeitsmaterialien zum Film „Knallhart“
Regie: Detlev Buck
Drehbuch: Zoran Drvenkar, Gregor
Tessnow (Autor von „Knallhart“)
Kamera: Kolja Brandt
Musik: Bert Wrede
Jahr: 2003
Länge: 99 Minuten
Darsteller/innen: David Kross (Michael
Polischka), Jenny ElversElbertzhagen (Miriam Polischka), Arnel
Taci (Crille), Kai Michael Müller
(Matze), Hans Löw (Gerber), Inanç
Oktay Özdemir (Erol), Erhan Emre
(Hamal), Kida Khodr Ramadan (Barut),
Jan Henrik Stahlberg (Dr. Peters) u.a.
Inhalt
Der 15-jährige Michael und seine Mutter Miriam müssen ihre jahrelange Bleibe,
die Zehlendorfer Villa von Miriams Liebhaber, verlassen. Sie kommen in einer
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schäbigen Hinterhauswohnung in Neukölln unter und Michael muss fortan im sozialen
Brennpunkt zur Schule gehen. Während Miriam sich mit neuen Liebhabern in der
rauen Umgebung "einlebt", muss sich Michael den brutalen Erpressungen der KiezGang um Erol erwehren, um nicht selbst Opfer zu werden. Unbemerkt von seiner
Mutter schwänzt er die Schule, gerät in einen Teufelskreis aus Diebstahl, Hehlerei und
Drogenhandel, bis es schließlich zur offenen Konfrontation mit Erol kommt.
6.6.1 Alles verstanden? Sind diese Aussagen richtig oder falsch?
Vor seinem 15. Geburtstag fühlte Michael sich wohl in einer schicken Gegend in
Berlin.
Seine Mutter hat dann ihren Mann verlassen.
Jetzt leben Mutter und Sohn in einer komfortablen Wohnung in Neukölln.
In der Schule will eine Gang Geld von ihm.
Michael denkt darüber nach, das Geld zu stehlen.
Der Drogenkurier Hamal wird sein Freund.
6.6.2 Hier sind Sätze aus dem Buch „Knallhart“. Können Sie die
chronologische Reihenfolge wiederherstellen?
A Der Dealer ist mit dem Gewicht zufrieden. Er zählt mir die vierhundert auf die
Hand.
B Unsere neue Wohnung. Ein Loch. Kleiner als die drei Zimmer, die ich vorher
hatte.
C „Klar würde ich gerne für dich arbeiten“, sage ich. „ Okay“, sagt Hamal und
nickt zufrieden.
D Mein Herz pumpt wie verrückt. Der Mondschein hilft uns jetzt. Ich
durchsuche das Arbeitszimmer.
E „Das Handy und die Kohle bringst du mir, ohne dass ich nachfragen muss.
Wenn ich dich suchen muss, …“
F Ich hatte drei Zimmer mit eigenem Bad und die Putzfrau räumte für mich auf.
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6.6.3 Versuchen Sie die passenden hochdeutschen Erklärungen zu finden
Umgangssprache (Slang)
hochdeutsche Erklärungen
Hast du Kohle?
gestohlen
Die Sache ist geritzt.
Obdachlose
Er flippt aus.
Freunde
Die Birne.
Polizisten
Hast du Bock?
verrückt
Du musst dort antanzen!
Geld
Das sind Penner.
wütend reagieren
Das sind Bullen.
es ist in Ordnung
Du spinnst!
Lust haben
Lass die Finger davon!
der Kopf
Wir sind Kumpels.
irgendwo erscheinen müssen
Du hast eine Vollmeise!
eine riskante Sache nicht machen
Die Handys sind geklaut.
verrückt
Die Kritik
6.6.4 Markieren Sie die Textstelle, in der die Journalistin sagt,
 dass die Geschichte wirklich passieren könnte.
 dass es in dem Berliner Bezirk Neukölln viele Probleme gibt.
 dass der Regisseur zeigen will, dass es überall gute Menschen gibt.
 dass der Film internationale Klasse hat.
Als der Film in die Kinos kam, hat man sich in vielen Zeitungen die Frage
gestellt, ob in Deutschland, in Berlin so eine Geschichte wirklich passieren könnte.
Die Journalistin Julia Edenhofer hat dazu eine klare Meinung:
„Der Kino-Film "Knallhart" ist genau das, was der Titel sagt: Knallhart. Ich
kenne Berlin und ich kenne Neukölln, und nichts in diesem Film ist übertrieben oder
unrealistisch. Dort herrschen dieselben knallharten Zustände, wie man sie aus
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gewissen Vierteln in New York kennt: Dort geht man als Deutscher oder als Frau
besser nicht allein, oder am besten gar nicht spazieren.
Es gibt Viertel, in denen nirgendwo mehr ein deutsches Wort steht, Schulen, in
denen deutsche Schüler die Minderheit sind. Und wenn man dann noch die ganzen
sozialen Brennpunkte anschaut, weiß man, dass die Erlebnisse von Michael durchaus
der Realität entsprechen.
Trotzdem gelingt es dem Regisseur Detlev Buck immer wieder, Lichtblicke zu
erzeugen. Die besorgte kleine Türkin, die den blutenden Michael versorgt und ihm
hilft, obwohl sie dadurch Schwierigkeiten bekommen kann. Der Liebhaber der Mutter,
der mit einem Blick sieht, was Michael gerade durchmacht und ihm gute Tipps gibt.
Beeindruckend sind alle Darsteller, sie alle spielen mit einer Überzeugungskraft,
die den Film zu etwas Besonderen machen. Dazu die exzellente Kameraführung und
intelligente Regie, und schon hat man einen deutschen Kino-Film, der problemlos
neben ähnlichen Arbeiten aus England oder Amerika bestehen kann. Ganz im
Gegenteil. Der sogar besser ist, weil er eben nicht die ähnlichen Filme aus USA
nachahmt, sondern ganz und gar eigenständig ist. Fazit: ein hervorragender Film über
ein brennendes Problem, das uns alle angeht.“
6.6.5 Verfassen Sie eine Figurencharakteristik zu Michael oder seiner Mutter.
Wählen Sie jeweils eine der folgenden Perspektiven:

Michael beschreibt seine Mutter Miriam Polischka.

Herr Gerber beschreibt Frau Polischka.

Miriam Polischka beschreibt ihren Sohn.

Herr Gerber beschreibt Michael.
Erarbeiten Sie neben äußerlichen und persönlichen Eigenschaften auch die Beziehung,
in der die Figuren jeweils zueinander stehen.
6.6.6 „Du oder er? Du kannst es dir aussuchen!“
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Verfassen Sie einen inneren Monolog, der Michaels mögliche Gedanken bei
dieser Aufforderung, entweder sich selbst oder Erol zu töten, abbildet. Verdeutlichen
Sie darin unter anderem,
 warum seiner Meinung nach Hamal diesen „Test“ verlangt,
 welche Alternativen Michael durch den Kopf schießen,
 inwiefern er die Situation als Dilemma empfindet,
 welche Beziehung er zu Erol früher hatte und nun in dieser Situation hat,
 welche Konsequenzen ein Mord für ihn selbst und für Erols Familie hätte,
 welche moralischen Skrupel er entwickelt und wie er diese zu entkräften
sucht.
7 Lesetexte
7.1 Mediennutzung
Deutsche Massenmedien
Deutschland gilt als Land der Bücher, der Gedankentiefe, der inhaltlich
anspruchsvollen Medien. Deutschland ist aber auch das Land der „DJs und Daily
Soaps“
geworden. Musik und
Fernsehserien,
Kassenknüller im Kino und
Boulevardpresse sind in der deutschen Populärkultur ebenso wichtig wie in anderen
Ländern – und wie die deutsche Hochkultur der Dichter, des Theaters und der Oper.
Natürlich gibt es in Deutschland mediale Besonderheiten. Dazu gehört die
Betonung der föderalen Souveränität in Kultur und Rundfunk oder das jedenfalls im
globalen Vergleich nicht selbstverständliche Nebeneinander von öffentlich-rechtlichen
und privaten Medien. In puncto Presse- und Meinungsfreiheit schneidet Deutschland
im internationalen Massstab sehr gut ab. Der Pluralismus der Meinungen ist gegeben,
der Pluralismus der Information ist vorhanden. Die Presse ist nicht in der Hand von
Regierungen oder Parteien, sondern vielmehr in der Hand von gesellschaftlichen
Akteuren.
Seit
mehr als
einem halben Jahrhundert
ist die
Presse- und
Meinungsfreiheit in Deutschland ein verfassungsrechtlich geschütztes Gut. Das
78
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Verfassungsverständnis der Pressefreiheit findet im Artikel 5 des Grundgesetzes seinen
Ausdruck: „Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild zu äussern
und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu
unterrichten. (...) Eine Zensur findet nicht statt.“
Allgemein lässt sich die deutsche Medienstruktur aus den spezifischen
Bedingungen der jüngeren deutschen Geschichte erklären. Zum einen waren die
vergangenen Jahrhunderte für das Land ausserordentlich unruhig. Viele Denkimpulse
für gesellschaftliche Veränderungen hatten auch einen deutschen Hintergrund oder
fanden hier statt: Aufklärung, Kommunismus, Moderne. Die Umwälzungen des 20.
Jahrhunderts erlebte Deutschland in einem Zeittakt von jeweils weniger als 30 Jahren –
Demokratisierung, Erster Weltkrieg, Weimarer Republik, „Drittes Reich“ und Zweiter
Weltkrieg,
Ost-West-Konflikt
und
Kalter
Krieg,
Studentenrevolte
und
Wiedervereinigung – und sie waren immer auch mit einem Medienaspekt verknüpft, ja
wären ohne die seit dem 19. Jahrhundert entstandenen Massenmedien nicht denkbar
gewesen. Gedankenfreiheit und Gleichberechtigung verbreiteten sich über Bücher und
aktuelle Presse.
Mit der so genannten Hugenberg-Presse entwickelte sich in der Weimarer
Republik ein Zeitungsmonopol, in dem zunehmend nationales Gedankengut propagiert
wurde. Nicht zuletzt die Erfahrungen mit dieser Hugenberg-Presse, benannt nach dem
Verleger gleichen Namens, liessen nach dem Zweiten Weltkrieg in Westdeutschland
eine besonders ausgeprägte Infrastruktur zur Verhinderung von Medienkonzentration
entstehen (Hoheit der Bundesländer beim Rundfunk, Pressegesetze, kartellrechtliche
Elemente). Insgesamt wurde der Westen Deutschlands nach dem Zweiten Weltkrieg
bei massiver Unterstützung der alliierten Mächte USA, Grossbritannien und
Frankreich innerhalb der Medienstruktur der Demokratie und des Marktes
weiterentwickelt. Der Osten übernahm die Medienphilosophie der Sowjetunion.
Verkürzt formuliert existierten jetzt die „drei M“ des Medienjournalismus
nebeneinander: der „mere-facts“-orientierte Stil angelsächsischer Prägung, der die
maximale Transparenz politischer und gesellschaftlicher Ereignisse betont und die
Medien in der Funktion der kritischen „Vierten Gewalt“ sieht. Heute darf man nahezu
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allen Nachrichten- Medien des Landes das Akzeptieren dieser Norm attestieren. Der
„mission“-orientierte Stil der DDR-Medien sollte die Bürger im Sinne von Sozialismus
beeinflussen. Heute ist der „mission“-Aspekt, also Kommunismus und eine
bewertende Botschaft, auf die Meinungsseiten und Kommentare beschränkt. Seit den
achtziger Jahren ist der „Markt“ immer wichtiger geworden. Nicht zuletzt die
Existenzbedrohung vieler Pressetitel verlagerte den Fokus auf die Massen-Attraktivität
von Titeln und Themen. Marktforschung, Auflagen und Quoten sind zu einem
zentralen Faktor der Ausrichtung von Zeitungen und Zeitschriften, neuerlich erst recht
von Radio und Fernsehen geworden – auch bei den öffentlich- rechtlichen Sendern.
7.2 Printmedien
Einiges Wissenswertes über die deutsche Presse
Deutschland
gilt
als
das
Ursprungsland
der
Zeitung.
Als
älteste
Nachrichtenblätter gelten der „Aviso“ (auch Avisa, Anzeiger) aus Wolfenbüttel und
die Straßburger „Relation“ (Mitteilung) von denen Ausgaben aus dem Jahr 1609
gefunden wurden. Während sie zumeist nur wöchentlich erschienen, kam 1650 in
Leipzig
mit
den
„Einkommenden
Zeitungen“
(„Zeitung“
im
damaligen
Sprachgebrauch war gleichbedeutend mit Nachricht) die erste Tageszeitung der Welt
heraus.
Die Auflagen der Tageszeitungen gehen in Deutschland zurück, dennoch spielen
sie mit einer Gesamtauflage von 24 Millionen (2007) und ca. 350 erscheinenden Titel
nach wie vor eine wichtige Rolle.
Tageszeitungen sind
in Deutschland
wesentlich stärker
vertreten als
Wochenzeitungen. Etwa 350 Tageszeitungen (Gesamtauflage 24 Millionen) stehen
lediglich 25 Wochenzeitungen (Gesamtauflage 2 Millionen) gegenüber.
Deutschland ist auch im Zeitungswesen ein Land des Föderalismus: 1997
erschienen in Deutschland 334 lokale oder regionale Tageszeitungen mit einer
Gesamtauflage von ca. 15 Millionen, jedoch nur 8 überregionale Zeitungen mit einer
80
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Gesamtauflage von ca. 4,5 Millionen. Zeitungs- und Zeitschriftenverlage sind in der
BRD in der Regel private Wirtschaftsunternehmen.
Die Parteipresse ist in Deutschland sehr schwach entwickelt. CDU, die FDP und
Bündnis 90/Die Grünen betreiben keine eigene Zeitung. Die Linke besitzt das
ehemalige SED-Zentralorgan Neues Deutschland, die CSU den Bayernkurier und die
SPD ist über ihre SPD-Medienholding an mehreren Zeitungen beteiligt, so z.B. zu 90%
an der Frankfurter Rundschau.
Deutschland gilt, trotz einiger Defizite, als Land mit relativ großer
Pressefreiheit. Im jährlich veröffentlichten Ranking der Organisation „Reporter ohne
Grenzen“ belegte Deutschland den 20. Platz, noch vor Großbritannien (24. Platz) und
Frankreich (31. Platz).
Johannes Gutenberg. Bücher für alle
1 Im Jahr 1450 wurde in Straßburg eine Bibel verkauft. Sie kostete 60 Gulden –
soviel wie ein kleiner Bauernhof. Dies war jedoch keineswegs ein Höchstpreis. Man
zahlte damals bis zu 100 oder sogar 120 Gulden für ein Buch; man tauschte Bücher
gegen Häuser und Land; man befestigte sie mit Ketten an schweren Tischen, denn
Bücher waren seltene Kostbarkeiten, oft kostbarer als Silber und Gold. Kein Wunder:
Ein einziges größeres Buch wie die Bibel abzuschreiben war die Arbeit von vielen
Monaten. Und die Kanzleien der Fürsten und Städte, die neuen Schulen und
Universitäten, die Kirchen und Klöster – die ganze gebildete Welt hungerte nach
Büchern.
Heute verlassen täglich Millionen von Büchern die Presse; in einer Stunde
entstehen mehr als früher in tausend Jahren. Etwa 78 000 Titel erscheinen jährlich
allein in Deutschland, darunter "Bestseller" mit Auflagen von 50 000, 75 000, ja sogar
100 000 Exemplaren. Und die Bücher sind nur ein kleiner Teil dessen, was heute
gedruckt wird: Jede Woche werden in Deutschland etwa 8 Millionen Zeitschriften
verkauft, jeden Tag nicht weniger als 34 Millionen Zeitungen.
81
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Diese billigen Zeitungen, Zeitschriften und Bücher haben die Welt verändert.
Ohne sie wäre das moderne Leben nicht vorstellbar. Ohne sie wären die modernen
Medien, Rundfunk und Fernsehen,Telefon und Datenverarbeitung nicht entstanden.
Diese neueren Medien haben die gedruckte Information nicht verdrängt, sondern
ergänzt, ja sogar gefördert. Auch heute noch leben wir im Zeitalter des gedruckten
Worts. Dieses Zeitalter begann vor mehr als 500 Jahren mit der Erfindung des
Buchdrucks durch Johannes Gutenberg.
Über Gutenbergs Leben wissen wir wenig. Man nimmt an, dass er einige Jahre
vor 1400 in Mainz geboren wurde. Erst ein Dokument aus dem Jahr 1455 wirft ein
helleres Licht auf sein Leben und Werk. Es enthält das Protokoll eines
Gerichtsprozesses in Mainz und das Urteil. Der Angeklagte war Johannes Gutenberg.
Im Jahr 1450 hatte ihm ein Mainzer Advokat, Johannes Fust, Geld geliehen: 800
Gulden zum Aufbau einer Werkstatt und später noch einmal 800 Gulden zur
Herstellung von Büchern. Das waren sehr große Summen. 1455 forderte Fust sein
Geld zurück, aber Gutenberg konnte nicht zahlen und musste deshalb seine Erfindung
und den größten Teil seiner Werkstatt Johannes Fust überlassen. Soviel erfahren wir
aus dem Gerichtsdokument. Wirtschaftlich war Gutenberg ohne Erfolg geblieben; der
Buchdruck jedoch war in die Welt getreten, und das bedeutendste Werk der neuen
Kunst war vollendet: die sogenannte 42zeilige Bibel. Es ist ein einzigartiges Buch. 180
Exemplare hat Gutenberg gedruckt; nur wenige davon sind heute noch erhalten. In
ihrer Schönheit gleichen sie den schönsten alten Handschriften.
Das Wunderbare an der 42zeiligen Bibel ist, so schreibt Aloys Ruppel, der beste
Kenner Gutenbergs, dass dieses erste größere gedruckte Buch das Meisterwerk der
Druckkunst geblieben ist bis zum heutigen Tag.
2 Was war das Neue an Gutenbergs Erfindung? Die Kunst, Bilder oder Wörter
in Münzen, Siegel, ja sogar auf Papier oder Pergament zu drucken, kannte man schon
vor Gutenberg. Im 11. Jahrhundert gab es in China bereits Druckereien; um 1400, zur
Zeit der Kindheit Gutenbergs also, auch in Korea. Das Neue und Entscheidende an
Gutenbergs Verfahren war, dass er die Buchstaben einzeln goss. Zu diesem Zweck
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hatte er ein besonderes Gerät erfunden. Nach vielen Versuchen fand er für den Guss
die geeignete Legierung aus Blei, Zink und anderen Metallen. Jeder gegossene
Buchstabe befand sich auf dem Ende eines Stäbchens. Diese Stäbchen, „Lettern“
genannt, wurden zu Wörtern zusammengesetzt, diese wiederum zu Zeilen, Spalten und
Seiten. Den Letternblock für eine Seite spannte Gutenberg in einen Rahmen, bestrich
ihn dann mit schwarzer Farbe und konnte schließlich mit Hilfe einer "Presse" den
„Schriftsatz“ auf Papier oder Pergament drucken.
Am 3. Februar 1468 starb Gutenberg als verarmter, einsamer und
wahrscheinlich erblindeter alter Mann. Aber er hatte es noch erlebt, dass seine
Erfindung sich über die Welt auszubreiten begann, dass man nicht nur in Mainz,
sondern auch in Straßburg und Köln, in Rom, Barcelona und Pilsen Bücher druckte.
Sieben Jahre nach Gutenbergs Tod arbeiteten deutsche Drucker in Utrecht, Brügge und
Paris, in Venedig, Florenz und Neapel, in Budapest und Krakau, in Valencia und
Zaragossa. Im Jahr 1500 gab es in 260 Städten Europas 1 120 Druckereien, in denen
insgesamt schon mehr als zehn Millionen Bücher hergestellt worden waren. Dennoch:
Verglichen mit unseren heutigen Möglichkeiten war die alte Drucktechnik noch sehr
langsam. Erst 1810 gelang die erste bedeutende Verbesserung, der Druck mit einem
sich drehenden Zylinder. 1814 arbeitete die erste dieser „Schnellpressen“ bei der
Londoner „Times“. Jetzt war es möglich, billige Tageszeitungen zu drucken, wie wir
sie heute kennen.
Die nächsten Schritte waren die Rotationsmaschine mit mehreren rotierenden
Zylindern (1863) und eine Setzmaschine (1886), mit der man wie auf einer
Schreibmaschine schreiben konnte. In jüngster Zeit haben Computer und Lasertechnik
die Druckkunst weiter revolutioniert.
Was immer die Welt heute ist, böse und gut zugleich, das hat Gutenbergs
Erfindung aus ihr gemacht; denn sie ist die Quelle, aus der alles strömt. […] Das
Unglück, das seine grosse Erfindung auch herbeiführte, ist überreich ausgeglichen
durch das Glück, das ihr die Menschheit verdankt.
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Dies ist das Urteil des amerikanischen Schriftstellers Mark Twain. Und von dem
französischen Dichter Victor Hugo stammt das Wort: Die Erfindung der
Buchdruckerkunst ist das größte Ereignis der Weltgeschichte.
Bravo
Schon seit 1956 erscheint sie jede Woche im Münchner Heinrich Bauer Verlag.
Man bekommt sie entweder per Post im Abonnement oder man holt sie sich im
Supermarkt oder am Kiosk. Mehr als 600.000 junge Leute zwischen 10 und 19 Jahren
kaufen die BRAVO wöchentlich, mehr als eineinhalb Millionen lesen sie, knapp 60
Prozent von ihnen sind weiblich.
Schlagen wir eines der Hefte auf: 70 Seiten, voll mit kurzen Texten und bunten
Bildern, Kino-Fernseh- und Modetipps, Poster zum Aufhängen, Infos über Film- und
Popstars. All das gibt es auch in „Yam!“ oder „Popcorn“ oder wie die anderen
Jugendzeitschriften heißen. Warum ist BRAVO die erfolgreichste?
Vielleicht ist sie einfach näher dran an den Teens, an ihren Wünschen,
Sehnsüchten1, Unsicherheiten und Ängsten. „Bin ich zu dick?“, „Bin ich zu klein?“,
„Wie bekomme ich endlich eine Freundin?“ - in der Pubertät2 kann die Liste solcher
Fragen ziemlich lang werden.
Viele Jugendliche wollen damit nicht zu ihren Eltern gehen. Das ist heute nicht
anders als früher. Deshalb gibt es in BRAVO schon seit 1962 eine Sexual- und
Partnerschaftsberatung unter dem Motto: „Was immer dich bewegt - wir sind für dich
da!“ Die meisten westdeutschen Erwachsenen unter 60 kennen „Doktor Sommer“ aus
BRAVO. Von ihm bekommt man zu allen Problemen einen guten Rat.
Bei bis zu 1000 Fragen pro Woche gibt es inzwischen längst ein ganzes „Dr.Sommer-Team“, das die Teens auf mehreren Seiten beruhigt: Nein, ihr müsst nicht
schlank sein, ihr braucht keinen großen Busen, keine dicken Kusslippen, um glücklich
zu sein.
(Autor: Franz Specht © Max Hueber Verlag 2005)
Paparazzo
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Paparazzo (Plural Paparazzi) ist eine ursprünglich scherzhafte, heute jedoch
übliche Bezeichnung für sensationsgierige Pressefotografen, die Prominenten
nachstellen. Paparazzi arbeiten meist für Boulevardmedien oder Boulevardjournalisten.
Ihr Beruf ist sehr umstritten: Einerseits wird die Notwendigkeit der freien
Berichterstattung, besonders über Prominente, im Zusammenhang mit "Pressefreiheit"
verteidigt. Andererseits gilt die 'Arbeit' der Paparazzi meistens als unrechtmäßiges
Eindringen in Privatsphären, und als grundsätzlich unethisches Verhalten. Das Wort
stammt vom Namen eines aufdringlichen Pressefotografen, den Walter Santesso im
Film Das süße Leben von Federico Fellini aus dem Jahr 1960 verkörperte.
7.3 Bilder, Karikaturen
Tipps für bessere Fotos
1 Das Thema, das fotografiert werden soll, vorher festlegen. Man sollte sich klar
machen, was man fotografieren möchte und welche Aussage man mit dem Bild treffen
möchte. Warum fotografiere ich? (Ferienerinnerung, Dokumentation eines Ereignisses
etc, künstlerisches Vorhaben, Visualisierung eines Themas...)
2 Den Bildausschnitt festlegen. Damit dies gelingt, ist etwas Übung nötig. Daher
empfiehlt es sich, bevor man fotografiert, sehr viele Bilder anzuschauen und zu
bewerten. Sind die Personen zu klein drauf (siehe Punkt 4)? Sind die Füsse
abgeschnitten? Ist immer alles in der Bildmitte (siehe Punkt 10)? Es hilft hier auch mit
zwei Winkeln aus schwarzer Pappe zu arbeiten und mit diesen Winkeln immer wieder
Ausschnitte einer vorhandenen Fotografie auszuwählen und zu sehen, welcher
Ausschnitt die beste Wirkung erzielt. Dann kann es an die Kamera gehen.
3 Kamera ruhig halten - eventuell Stativ benutzen.
4 Möglichst nah an das "Objekt der Begierde" heran gehen.
5 Eigenen Standort (Aufnahmestandort) bewusst wählen. Probeweise auch
einmal in die Knie gehen oder auf einen Stuhl, Tisch, Turm steigen.
6 Perspektive beachten (Froschperspektive, frontal, Vogelperspektive).
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7 Der Vordergrund soll fotografiert werden, das heißt gleichzeitig Hintergrund
beachten! Stören Bäume, Pfosten, Muster, Personen im Hintergrund?
8 Stimmt die Beleuchtung, das Licht? Gibt es unerwünschte Schatten,
Lichteffekte? Mit dem Licht steht und fällt die gewünschte Bildaussage. Das gilt
sowohl für die Belichtung des abgebildeten Gegenstandes oder der Person als auch für
das "Umgebungslicht". Morgens ist draußen beispielsweise "kälteres" Licht als abends,
wenn die Sonne als Lichtquelle gelb, orange - jedenfalls - warm leuchtet.
9 Welche Linien laufen im Bild? Diagonalen, Senkrechte, Waagrechte.
10 Muss es immer die Mitte sein? Bilder werden häufig interessanter, wenn das
Objekt nicht immer mittig abgebildet wird. Auch der Horizont sollte nicht auf die
Mitte (waagrecht) des Bildes gesetzt werden.
11 Ersatzbatterien oder Akkus sowie mindestens eine zusätzliche Speicherkarte
dürfen nicht fehlen.
Die Farbe
Gerade zum Thema Farbe gibt es viele unterschiedliche Theorien. Farben sind
Symbolträger für politische Ansichten oder Zigarettenmarken, sie ordnen und regeln
unsere Umwelt, sie geben uns wichtige Signale. Es gibt sehr viel verschiedene
Theorien über die Wirkung und Bedeutung der Farben, diese aufzuzählen oder gar zu
erläutern würde den Umfang dieses Lehrgangs sprengen.
Die Bedeutung der Farben kann sich wandeln. Nicht nur von Kulturkreis zu
Kulturkreis wechseln die Bedeutungen, auch innerhalb desselben Kulturkreises können
unterschiedliche Bevölkerungsgruppen ganz unterschiedliche Verbindungen zu einer
Farbe haben.
Schwarz - Trauer, Einengung, aber auch Selbstbewußtsein und Funktionalität
werden mit dieser Farbe (die ja eigentlich keine ist) verbunden.
Blau - Blau wirkt auf uns beruhigend. Blau und Blaugrün, als Farben von
Wasser und Eis (kalte Farben) wirken kühl und ruhig. Sie vermitteln Harmonie und
Zufriedenheit, aber auch Passivität.
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Gelb - Es ist zwar ein warme Farbe, sie steht für die Sonne wie für den Mond,
aber sie steht auch für Mißgunst und Verrat. Doch auch Heiterkeit und Freundlichkeit
werden durch Gelb vermittelt.
Orange - Orange ist eine warme Farbe. Sie vermittelt Geborgenheit und
Gemütlichkeit, Freude, Lebhaftigkeit und Lebensbejahung.
Grün - Grün ist die zentrale Farbe der Natur. Deshalb wirkt sie auf Menschen
sofort wohltuend, entspannend und ausgleichend. Sie steht somit für Frische und
Entspannung. Sie ist die Farbe der Hoffnung.
Rot - Rot ist das Farbsymbol für Leben und Dynamik. Sie steht für Blut, Energie
und Dynamik. Sie ist das Symbol für Leidenschaft, aber auch für Aggressivität.
Weiß - Weiß steht für Unschuld und Reinheit und Vollkommenheit.
Wilhelm Busch
Wilhelm Busch wurde am 15. April 1832 in Widensahl bei Hannover geboren.
Er studierte zuerst Maschinenbau, dann an den Kunstschulen in Düsseldorf,
Antwerpen und München. Busch war Mitarbeiter der "Fliegenden Blätter" und des
"Münchner Bilderbogen". Er wurde durch seine Bildergeschichten weltberühmt. Ab
1864 lebte er zurückgezogen erst in seinem Heimatdorf Wiedensahl, dann bis zu
seinem Tode am 9. Januar 1908 in Mechtshausen (Harz).
Aus der Bildergeschichte „Ehre dem Fotografen.
Denn er kann nichts dafür!“
Wie häufig tadelt man den Fotografen,
und doch, wie ungerecht!
Der Fotograf ist eigentlich Maler;
denn
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er zeichnet
und lasiert,
er wählt die richtige Distanz für Goldsachen
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und neue Zylinder.
Er arrangiert die Neuverlobten, und wohlgelungen wäre die Gruppe, hätte nicht
das männliche Objekt der Kunst die rechte untere Extremität eigenmächtig nach
vorne geschoben.
…
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„So! es beginnt!“
„Sieben – acht –neun – zehn – elf – “
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„Fertig!“
Hier ist die Platte! – Was die Kritik von einem guten Kunstwerk verlangt, ist
drin: Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Bloß die ruhige Haltung fehlt. Wie
kommt das nur? Der Mensch tut's, der Apparat macht's, und der Fotograf verkauft's!
Drum Ehre dem Fotografen! Denn er kann nichts dafür!
7.4 Fernsehen
Kultur-Oase mit Tiefgang - Der Fernsehsender 3sat
3sat ist der älteste Spartenkanal des öffentlich-rechtlichen Fernsehens. Sein
Programm wird gemeinsam von vier deutschsprachigen Sendern gestaltet, die ihren
Sitz in Deutschland, Österreich und in der Schweiz haben. Kultur und Wissen sowie
Bildung und Wissenschaft stehen im Mittelpunkt des Programmangebots.
Am 1. Dezember 1984 war es so weit. Unter Federführung des ZDF in Mainz
nahm 3sat als erstes deutschsprachiges Satellitenprogramm den Sendebetrieb auf.
Gründungspartner des grenzüberschreitenden Projekts waren neben dem Zweiten
Deutschen Fernsehen (ZDF) der Österreichische Rundfunk (ORF) und die
Schweizerische Radio- und Fernsehgesellschaft (SRG). 1993 kam das Erste Deutsche
Fernsehen (ARD) hinzu, nachdem es zuvor seinen Kultursender EINS PLUS
eingestellt hatte.
Zwanzig Jahre nach Sendestart wurde der öffentlich-rechtliche Spartenkanal mit
Glückwünschen überhäuft. Literaturnobelpreisträgerin Elfriede Jelinek bezeichnete
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3sat als einen ihrer "Lieblingssender". Filmregisseur Volker Schlöndorff lobte die 3satSendungen wegen ihrer Ausführlichkeit. Und der Züricher Literaturprofessor Peter von
Matt fühlt sich bei 3sat wie in einer Oase der Freiheit, in der ein bisschen mehr
reflektiert" werde als bei TV-Sendern gemeinhin üblich.
Ohne Werbung
Das Territorium dieser werbefreien Kultur-Oase haben die vier Sender
folgendermaßen
unter
sich
aufgeteilt.
Je
32,5
Prozent
der
eingebrachten
Programmleistungen stammen von ARD und ZDF. 25 bzw. 10 Prozent steuern ORF
und SRG bei. Addiert man den dafür erforderlichen Arbeitsaufwand, käme man bei
den vier Anstalten auf insgesamt 250 Mitarbeiter. Für Planung, Präsentation und
Produktion des 3sat-Programms sollen jährlich über 140 Millionen Euro zur
Verfügung stehen.
Kulturzeit
Bezeichnender Weise heißt die Informationssendung, der 3sat sein größtes
Renommee
verdankt,
"Kulturzeit".
Sie
wird
in
Mainz
von
einer
Gemeinschaftsredaktion produziert und geht werktags um 19:20 Uhr live auf Sendung.
"Kulturzeit" bietet Neuigkeiten, Hintergrundgespräche und Tipps aus dem kulturellen
Leben in Deutschland, Österreich und der Schweiz . Moderatorinnen und Moderatoren
aus diesen Ländern führen im wöchentlichen Wechsel durch die Sendungen. Einer von
ihnen,
Gert
Scobel,
wurde
vor
kurzem
vom
"Medium-Magazin"
zum
"Kulturjournalisten des Jahres 2005" gewählt. Das Branchenblatt würdigte damit
Scobels "Kompetenz pur in allen Kultursparten" und seine Fähigkeit, mit
unverwechselbarem Profil "Kultur verständlich" zu moderieren.
"Kultur ist Unterhaltung mit Erkenntnisgewinn". Dieser 3sat-Grundsatz
bestimmt auch "delta", ein Denk-Magazin, in dem Scobel jeden zweiten Donnerstag
mit Studiogästen ausführlich Themen aus Kultur und Wissenschaft diskutiert. Ebenso
unterhaltsam-anregend geben sich andere Sendungen wie zum Beispiel "nano", ein
30minütiges Wissenschaftsmagazin, oder "Bilderstreit", wo vier Experten über
Künstler und ihre aktuellen Ausstellungen disputieren.
Retrospektiven
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Neben Magazinen und Diskussionsrunden bilden Themenschwerpunkte ein
weiteres Markenzeichen von 3sat. Ihre Besonderheit: Sie können, wenn es die Sache
erfordert, auch länger als einen Abend oder einen Tag dauern. Den Auftakt machte
1996 die Fernsehretrospektive "play Dürrenmatt". Mit einer solchen Mischung aus
Theateraufführungen, Filmen, Dokumentationen, Interviews und Porträts wurde
inzwischen neben anderen an Brecht, Goethe, Bach, Frisch und – zuletzt – an Mozart
erinnert. Aber auch Peter Steins 21stündige Faust-Inszenierung von der EXPO 2000,
eine "LiteraTour de Suisse" oder "50 Jahre Fernsehfilm" können Gegenstand eines
solchen Kulturmarathons sein.
Festspielsommer
Mehr als bei jedem anderen Fernsehsender kommen Musik-, Opern- und
Theaterliebhaber bei 3sat auf ihre Kosten. Komplette Aufführungen stehen abends zur
Primetime auf dem Programm. Unbestrittene Höhepunkte in jedem Jahr sind der
"Festspielsommer" und das Berliner Theatertreffen. Konzerte und Opern von den
großen Festivals in Deutschland, Österreich und der Schweiz sowie Aufzeichnungen
der besten Schauspielinszenierungen werden dann zum TV-Ereignis.
Pop around the Clock
Ähnlich wie ARTE oder Phoenix ist auch 3sat bei den über Fünfzigjährigen
besonders beliebt. Doch einmal im Jahr, zu Sylvester, schalten junge Menschen auf
den Mainzer Sender um. Denn jeweils am 31. Dezember heißt es "Pop around the
Clock", 24 Stunden Livekonzert-Mitschnitte nonstop. 2005 begleiteten unter anderem
Norah Jones, Elton John, Rod Stewart, Kylie Minogue und die Rolling Stones den
Wechsel ins neue Jahr.
(Autor: Klaus Stahl, Freier Journalist, Bonn)
7.5 Film
Deutsche Filmgeschichte: Die Stars
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Stars sind das Herzblut des Kinos. Auch in Deutschland gab es Stars schon zu
Stummfilmzeiten. Doch die Aura und den Ruhm einer Marlene Dietrich hat heute
niemand mehr. Dafür wird das Spektrum der Stars breiter.
Superstar Romy Schneider
Der Filmstar als Teil des Kinos wird Anfang des 20. Jahrhunderts in den USA
geboren. Der Wunsch des Publikums nach Filmen mit ganz bestimmten Darstellern
schuf auch in Deutschland das Phänomen des Filmstars. Vorher waren die
Schauspieler anonym geblieben und wurden nur mit Rollen-Bezeichnungen erwähnt.
Zu den ersten Stummfilmstars in Deutschland gehörten die Schauspielerinnen Henny
Porten und Asta Nielsen. Die aus Dänemark stammende Nielsen verkörperte vor allem
leidenschaftliche, emanzipierte Frauen, während Porten eher die leidende, opferbereite
und zugleich deutsche Frau darstellte. Beide hatten für den Aufstieg der deutschen
Filmindustrie eine große Bedeutung. Die Filmgesellschaften warben ausdrücklich mit
dem neuen Henny Porten- oder Asta Nielsen-Film.
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Dänischer Star des deutschen Kinos: Asta Nielsen
Oscar für deutschen Filmstar
Filmstars mussten nicht notwendigerweise gute Schauspieler sein. Wichtiger für
die Starqualität war und ist die Fähigkeit, in den Rollen Zuschauerträume zu binden
und zu befriedigen. Und sie mussten und müssen über eine Aura verfügen. In der
Weimarer Republik war das vor allem Emil Jannings ("Der letzte Mann", 1924, Regie:
Friedrich Wilhelm Murnau), der 1929 den ersten Oscar für den besten männlichen
Hauptdarsteller erhielt. Jannings ging nach Hollywood, konnte dort aber wegen seiner
Sprachbarriere nicht reüssieren.
Oscar für Emil Jannings
Femme fatale*
Der andere große Filmstar der Weimarer Jahre war Marlene Dietrich, deren
Aufstieg zum Weltstar untrennbar verbunden ist mit Josef Sternbergs "Der blaue
Engel". Mit Zylinder und Spazierstock verkörperte sie die Tänzerin Lola, die einen
alternden Professor ins erotische Verderben führt. Marlene Dietrich verkörperte den
Typus der Verführerin, eine femme fatale, die ihr Image in den USA behielt. Und sie
war eine der wenigen erfolgreichen deutschen Stars in Hollywood. Zu ihrem Mythos
gehörte
auch,
dass
den
Rufen
der
Nationalsozialisten,
nach
Deutschland
zurückzukehren, standhielt und das NS-Regime ablehnte.
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Stars im Nationalsozialismus
Auch während des Nationalsozialismus wurde Kinostars gebraucht und für die
Unterhaltungsindustrie unterm Hakenkreuz dienstverpflichtet, wie es in der NSIdeologie hieß, "für Volk und Vaterland". Viele dieser Künstler ließen sich aus der
Sicht des Propagandaministeriums erfolgreich in die Filmproduktion integrieren.
Darunter Marika Rökk, Kristina Söderbaum, Lilian Harvey, Heinrich George, Hans
Albers, Johannes Heesters und Zarah Leander. Letztere gehörte mit zu den
berühmtesten Filmschauspielerinnen der NS-Zeit, und auch sie verkörperte die Rolle
des Vamp, die später in der Nachkriegszeit Hildegard Knef und Romy Schneider
übernahmen. Der Bruch mit dem Sissy-Klischee zugunsten der Darstellung einer
raffinierten, verführerischen Frau empörte zunächst Kritik und Publikum. Sowohl in
ihren Filmen wie auch in ihrem Privatleben stilisierte sich Romy Schneider als femme
fatale.
Deutscher Nachkriegsstar Hildegard Knef
Grüne Heimat-Heide-Paare
Im westdeutschen Kino der 1950er Jahre waren es vor allem Liebespaare, die zu
den Stars der Kinoleinwand gehörten: Maria Schell und O.W. Fischer, Sonja Ziemann
und Rudolf Prack - mit ihnen verband sich das Genre des Heimatfilms und Melodrams.
In der ehemaligen DDR dagegen war ein Starsystem nicht gewollt, weil man sich von
der Bundesrepublik und vom westlichen kapitalistischen System abgrenzen wollte.
Dennoch gab es in Ostdeutschland eine ganze Reihe populärer Schauspieler wie
Manfred Krug, Angelica Domröse und Jutta Hoffmann.
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DDR-Star Manfred Krug
Boulevard der Stars
Mit dem Neuen Deutschen Film in den 1960er Jahren wendete sich das
Starsystem. Ein neuer Schauspielertyp war bei den Regisseuren gefragt: Barbara
Sukowa, Hannah Schygulla und Klaus Kinski gehörten dazu. Der Filmhistoriker Hans
Helmut Prinzler ist der Meinung, dass heute die Zeit der klassischen Filmstars vorbei
ist. Das habe mit den Bedürfnissen der modernen Unterhaltungsindustrie zu tun, die an
möglichst
schriller,
Sex
und
Schönheit
betonender
Außenwirkung
und
Selbstdarstellung interessiert sei. Ein Starschauspieler wie Til Schweiger bildet die
Ausnahme.
Regie-Star Rainer Werner Fassbinder
Dafür gibt es heute gibt es in Berlin den "Boulevard der Stars". Hier werden
entsprechend dem berühmten Vorbild aus Hollywood Stars des deutschen Kinos
geehrt. Darunter sind Romy Schneider, Marlene Dietrich und Bruno Ganz. Aber es
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sind mehr und mehr auch andere Akteure des Kino vertreten. Regisseure wie Wim
Wenders, Werner Herzog und Rainer Werner Fassbinder. Und sogar Filmschaffende
wie der Cutter Peter Przygodda, der Filmarchitekt Jan Schlubach und der
Filmkomponist Klaus Doldinger finden sich auf diesem deutschen Walk of Fame
wieder.
(Autor: Michael Marek, Redaktion: Jochen Kürten)
* Femme fatale [fæmfə t :l] фр. - роковая женщина
7.6 Computer
Über Nacht an die Macht
Wer was sucht und wer wo ist, weiß Google am besten. In wenigen Jahren
entwickelte sich das Studentenprojekt zu einem der größten Medienkonzerne der Welt.
Kritikern ist das nicht ganz geheuer
Die Idee für Google kam Larry Page im Schlaf. Anfang 1996 wachte er eines
Nachts abrupt auf. Was würde passieren, fragte sich Page schlaftrunken, wenn man
alle Websites der Welt auf einen Computer herunterladen und dann die Links zwischen
ihnen analysieren würde? Er griff sofort zu Bleistift und Papier, um seine müden
Gedanken zu sortieren. „Ich verbrachte die halbe Nacht damit, Details aufzuschreiben
und mich selbst davon zu überzeugen, dass es funktionieren konnte”, erinnert sich
Page.
Page überzeugte wenig später auch seinen Studienkollegen Sergey Brin von
seinem nächtlichen Geistesblitz, und die beiden begannen mit der Entwicklung einer
Internet-Suchmaschine. Der Clou: Ihre Suchmaschine bewertete die Links zwischen
verschiedenen Websites, um die Relevanz von Suchergebnissen zu beurteilen.
Häufiger verlinkte Seiten wurden zuerst aufgelistet. Page und Brin erreichten damit
deutlich bessere Suchergebnisse als die Konkurrenz.
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1998 nahm Google ganz offiziell seinen Betrieb auf. Andere Suchmaschinen
verwirrten ihre Nutzer damals mit Dutzenden von Optionen und Kategorien. Google
sah dagegen schon bald so aus, wie wir es heute noch kennen: ein leicht verspieltes
Logo, ein Suchfeld, kein Schnickschnack. Das kam an. 1999 beantwortete Google
gerade mal acht Prozent aller Internet-Suchanfragen. Zwei Jahre später war man
bereits Marktführer. Heute besitzt der Konzern weltweit einen Marktanteil von rund 60
Prozent. In Deutschland laufen Schätzungen zufolge sogar über 90 Prozent aller WebSuchen über Google.
Im
Oktober
2000
begann
Google
damit,
Anzeigen
neben
seinen
Suchergebnissen zu platzieren. Wer nach Haustieren sucht, bekommt seitdem
Werbung für Hundefutter angezeigt. Page und Brin hätten für diese Form der Werbung
kein besseres Timing haben können. Gegen Ende 2000 stürzte die Internet-Wirtschaft
in eine schwere Krise. Googles Konkurrenz hatte bis dahin auf große und bunte
Werbebanner gesetzt. Anzeigenkunden wurde das bald zu teuer und Nutzern gingen
sie auf den Geist. Bei Google zahlen Werbekunden dagegen nur, wenn tatsächlich
jemand auf eine Anzeige klickt. Firmen wechselten in Scharen zu Google. Anfang
2003 begann der Konzern damit, diese Anzeigen auch anderen Websites zu liefern.
Seitdem hat sich Google zum größten Anzeigennetzwerk des Internets gemausert. Im
letzten Jahr setzte der Konzern knapp 22 Milliarden Dollar um.
Dabei will Google weiter expandieren: Ende 2006 kaufte man für 1,6 Milliarden
Dollar Youtube, um ins Geschäft mit der Video-Werbung einzusteigen. Vor gut einem
Jahr übernahm der Konzern für drei Milliarden Dollar die Online-Werbefirma
DoubleClick. Mittlerweile hat Google für fast jede Aufgabe einen Online-Dienst:
Google Mail fungiert als Online- E-Mail. Google Docs ersetzt Microsofts OfficeSoftware. Dazu gibt es noch Google Calendar, die Foto- Software Picasa, Google
Maps, Google Earth, den Google-Browser Chrome und ein paar Dutzend weitere
Produkte.
Das Ende der digitalen Kontrolle
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Aus Kritik und Spott entwickelt sich im Internet schnell Mobbing oder sogar ein
Skandal. Weil jeder weltweit mitmachen kann, sind digitale Daten nicht zu
kontrollieren. Das verändert die Gesellschaft.
Mailen, chatten, twittern – die Kommunikation im Internet ist heute eine
Selbstverständlichkeit. Doch sie hat auch eine Kehrseite. Jeder dritte deutsche
Jugendliche zwischen 14 und 20 Jahren war schon mal als Täter oder Opfer am
Internet-Mobbing beteiligt. Aber auch Erwachsene können schnell zum Mittelpunkt
eines Skandals werden, sagt Medienwissenschaftlerin Hanne Detel im Gespräch mit
der Deutschen Welle. Gemeinsam mit Bernhard Pörksen hat sie das Buch "Der
entfesselte Skandal. Das Ende der Kontrolle im digitalen Zeitalter" veröffentlicht.
DW: Frau Detel, beim Thema Cybermobbing denken wir meistens an Schüler,
die zu offen und unvorsichtig mit dem Internet umgehen. In Ihrem Buch zeigen Sie,
dass auch geübte Nutzer, zu denen die meisten Studenten zählen, Opfer werden. Wie
zeigt sich das Cybermobbing an Hochschulen?
Hanne Detel: Da kommt es vor allem zu einer Form des Mobbings, zum
öffentlichen Bloßstellen. Normverstöße oder ein besonders lächerliches Verhalten
werden von Kommilitonen einem weltweiten Publikum zugänglich gemacht. Das ist
im Zeitalter der digitalen "Überallmedien" sehr einfach. Man kann mit einem
Smartphone oder einer Digitalkamera unglaublich schnell Fotos machen oder
Situationen - etwa im Hörsaal - mitfilmen und dann gleich online stellen. Im Netz sind
sie dann meist für lange Zeit abrufbar.
Welche Auswirkungen kann das auf die Zukunft der betroffenen Studenten
haben?
Beim öffentlichen Bloßstellen wird die Reputation geschädigt. Das kann bei der
späteren Suche nach einem qualifizierten Arbeitsplatz zum Problem werden.
Potentielle Arbeitgeber können heute ganz einfach über Suchmaschinen einen Namen
aufrufen. Und dann stoßen sie unter Umständen auf diese Fotos oder Filme. Das heißt,
die Betroffenen müssen mit der Ungewissheit leben, wer genau was über sie weiß.
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In Ihrem Buch sprechen Sie vom "Ende der Kontrolle im digitalen Zeitalter".
Heißt das, jeder Spaß im Netz, jede kleine Peinlichkeit kann sich plötzlich zum Skandal
ausweiten?
Immer, wenn ich Informationen über mich online stelle oder andere Menschen
dies tun, können diese Daten letztlich auch negativ gegen mich verwendet werden. Der
Kontrollverlust ist schnell da, weil digitale Daten von einer solchen Leichtigkeit
geprägt sind. Sie können ganz einfach durchsucht, verknüpft, kopiert und so in andere
Kontexte gestellt werden. Andererseits ist durch das Internet ein Zuwachs an Kontrolle
entstanden. Das sieht man am Beispiel unseres ehemaligen Verteidigungsministers
Karl-Theodor zu Guttenberg, der große Teile seiner Doktorarbeit gefälscht hatte. Dies
ist vor allem durch die Plagiatsjäger im Internet aufgedeckt und belegt worden.
Gibt es eigentlich eine Chronologie, wie jemand im Netz zum Mobbingopfer
wird?
Am Anfang steht meist ein verwerfliches oder lächerliches Verhalten, das im
Netz sichtbar gemacht wird. Über die alten Verbreitungswege von Zeitung, Radio und
Fernsehen konnten nur die Journalisten Skandale anregen, jetzt kann es jedermann. Im
nächsten Schritt kommt das Publikum ins Spiel. Dieses Publikum ist sehr viel aktiver
und hat sehr viel mehr Macht als früher, denn es kann diese Informationen weiter
streuen und kommentieren. Außerdem sind die Daten weltweit abrufbar und bleiben
im Extremfall sehr lange im Internet, weil sie sich nicht einfach tilgen lassen.
Heißt das nun für uns alle, dass wir uns sehr viel vorsichtiger und bewusster im
öffentlichen Raum verhalten müssen?
Wir formulieren in unserem Buch den sogenannten „Kategorischen Imperativ
des digitalen Zeitalters“, und der heißt: „Handle stets so, dass dir die öffentlichen
Effekte deines Handelns langfristig vertretbar erscheinen. Aber rechne damit, dass dies
nichts nützt.“ Letztlich können wir nur versuchen, ein Bewusstsein für die möglichen
Effekte
zu
schaffen,
die
Handyfilmchen,
Twitterbotschaften
oder
auch
Mailboxnachrichten haben können.
Internet und Soziale Medien - ein neuer Kosmos
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Durch das Web sind die Grenzen zwischen den verschiedenen Medienformen,
zwischen institutionalisierter und informeller Kommunikation fließend geworden.
Dadurch aber auch die Grenzen zwischen Maß- und Massenkommunikation, das heißt
zwischen auf Einzelne zugeschnittener und an alle gerichteter Kommunikation.
Zugleich sind – auch bei den Druckerzeugnissen – neben die Beiträge professioneller
Journalisten Amateurquellen getreten: Beiträge von „Leserreportern“, omnipräsente
Bilder aus Digitalkameras und Handys und Meinungsstücke interessierter Nutzer.
Insofern ist der zeitgenössische Journalismus in vielerlei Hinsicht konvergent und
interaktiv.
Zwar spielen herkömmliche professionelle Presse- und Rundfunkprodukte auch
in der neuen Gestalt bei den Medieninhalten eine zentrale Rolle. Als glaubwürdiger
und attraktiver aber erscheint vielen Jüngeren das soziale Netz, die „Community“. Zu
den erfolgreichsten Angeboten gehören die deutschsprachigen Facebook, MySpace,
StudiVZ und SchülerVZ. Sie sind zusammen mit Blogs und MikrobloggingPlattformen wie Twitter zu einer digitalen Öffentlichkeit geworden, die in rasantem
Tempo wächst und zunehmend in die öffentliche Meinungsbildung eingreift.
Beliebte Internetseiten
Zu den am häufigsten aufgerufenen Internetseiten redaktioneller Anbieter in
Deutschland gehören Spiegel Online, bild.de, und Kicker Online (gemessen an IVWgeprüften Visits). Insgesamt die meisten Besucher verzeichneten Ende 2007 die Seiten
T-Online Content, MSN und Yahoo, gefolgt von der Studentenplattform StudiVZ.
Список использованных источников
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Г.Д
Немецкий
для
журналистов:
учебное
пособие
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Издательский центр «МарТ», 2004. – 256с.
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/ Н.Ф.Бориско. – М.: ЗАО «Славянский дом книги»: Айрис Пресс, 2004. –
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6. Pingpong Neu 3 Lehrbuch. Dein Deutschbuch / M. Bovermann, K. Frölich,
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Deutsch / C. Fandrych, U. Tallowitz. - Stuttgart: Klett, 2002. - 256 s.
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Unterricht / G. Gugel. - Beltz Verlag Weinheim und Basel, 2007. - 224 s.
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des Films / J. Monaco. - Reinbek, 1980. - 704 s.
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Mittelstufe / M. Perlmann-Balme, S.Schwalb. – 2 Auflage. – Ismaning: Max
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19 Freizeit und Unterhaltung – eine Unterrichtsreihe. – Online-Quelle:
http://www.dw.de/freizeit-und-unterhaltung-eine-unterrichtsreihe/a-4746713,
Zugriff: 18.03.2014.
20 Kalender, S. Schritte plus - Deutsch als Fremdsprache: Bd.1-4 Leseheft /
S. Kalender, P. Klimaszyk. - Max Hueber Verlag, 2010. - 80 s.
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