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73.Аннотация немецкого специального текста Ч 2

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Copyright ОАО «ЦКБ «БИБКОМ» & ООО «Aгентство Kнига-Cервис»
Министерство образования и науки Российской Федерации
Федеральное агентство по образованию
Ярославский государственный университет им. П.Г. Демидова
Кафедра иностранных языков
Аннотация немецкого
специального текста
Практикум
Часть 2
Рекомендовано
Научно-методическим советом университета
для студентов, обучающихся по всем специальностям
Ярославль 2007
Copyright ОАО «ЦКБ «БИБКОМ» & ООО «Aгентство Kнига-Cервис»
УДК 811.112.2
ББК Ш 143.24я73
А 68
Рекомендовано
Редакционно-издательским советом университета
в качестве учебного издания. План 2007 года
Рецензент
кафедра иностранных языков Ярославского государственного университета
им. П.Г. Демидова
Составители:
канд. филол. наук, доцент кафедры иностр. языков Т.Н. Фомина,
ст. преподаватель, зав. секцией немецкого языка Е.А. Зеленкова
А 68
Аннотация немецкого специального текста : практикум / сост.
Т.Н. Фомина, Е.А. Зеленкова; Яросл. гос. ун-т. – Ярославль : ЯрГУ,
2007. – Ч. 2. – 48 с.
Пратикум (часть 2) состоит из четырёх параграфов и рассчитан на
студентов, изучающих немецкий язык. Он окажет помощь
аспирантам и соискателям при подготовке к сдаче кандидатского
экзамена по немецкому языку.
Получая необходимые навыки словообразования через ряд
коммуникативно-ориентированных упражнений для развития навыков устной речи и работу с аутентичными текстами, обучающиеся
вырабатывают твёрдые навыки аннотирования, реферирования,
передачи содержания, обсуждения и перевода немецких текстов по
специальности.
Предназначен для студентов, обучающихся по всем специальностям (дисциплина «Немецкий язык», блок ФТД), очной формы
обучения.
УДК 811.112.2
ББК Ш 143.24я73
© Ярославский государственный университет, 2007
© Т.Н. Фомина, Е.А. Зеленкова, 2007
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LEKTION 5
MENSCHLICHES LERNEN, ERZIEHUNG,
INTELLIGENZ
Merken Sie sich einige Wortverbindungen, die als Prädikate
gebraucht werden:
eine Rolle spielen,
von Bedeutung sein,
zum Ausdruck bringen – ausdrücken,
zum Ausdruck kommen -ausgedrückt werden,
zur Korrektur kommen – korrigiert werden,
zur Korrektur bringen – korrigieren.
1. Schreiben Sie aus den gelesenen Texten solche Wendungen aus.
2. Übersetzen Sie die folgenden Sätze, gebrauchen Sie eine andere
Form des Prädikats.
• In diesem Werk brachte er seine Hauptidee zum Ausdruck. – In
diesem Werk drückte er seine Hauptidee aus.
• Erst später kam der Gedanke zur Korrektur. – Erst später wurde
der Gedanke korrigiert.
.....
Merken Sie sich das Lesen der Abkürzungen:
allg. – allgemein
bzw. – beziehungsweise
ca. – circa
d.h. – das heißt
evtl. – eventuell
Nr. – Nummer
S. – Seite
s. – siehe
s.o. – siehe oben
s.u. – siehe unten
u.a. – unter anderem / und andere
usw. / etc. – und so weiter / et cetera
v.H. – von Hundert
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vgl. – vergleiche
z.B. – zum Beispiel
z.Z. /z. Zt. – zur Zeit
Lesen Sie den folgenden Text.
Lernen wird als eine relativ dauerhafte Veränderung des
Verhaltenspotentials definiert, die auf Erfahrung und Übung
zurückgeführt werden kann. Als intervenierende Variable kann Lernen
nicht direkt beobachtet werden, sondern man schließt darauf anhand
von Veränderungen im beobachtbaren Verhalten.
Lernen findet auf drei Arten statt: durch klassisches
Konditionieren, durch instrumentelles oder operantes Konditionieren
und durch kognitives oder Beobachtungslernen.
Beim klassischen Konditionieren löst ein neutraler Reiz (KS) eine
bestimmte Reaktion (KR) aus. Vor der Konditionierung wurde diese
Reaktion
(UKR)
nur
durch
einen
anderen
Reiz
(UKS) ausgelöst. Die Untersuchung des klassischen Konditionierens
begann mit den Arbeiten von I. Pawlow.
Klassisches Konditionieren stellt man sich hauptsächlich als eine
Funktion des gemeinsamen Auftretens (der Kontingenz) zwischen KS
und UKS während der Lernversuche vor. Mit anderen Worten: der KS
tritt an die Stelle des UKS oder kündigt ihn an.
Im allgemeinen ist das klassische Konditionieren am wirksamsten,
wenn KS und UKS räumlich und zeitlich nahe beieinander auftreten.
Dies ist das Prinzip der Kontiguität. Unter manchen Umständen jedoch
kann die Konditionierung auch dann stattfinden, wenn KS und UKS
durch ein langes Zeitintervall getrennt werden, wie z.B. bei der
Konditionierung von Abneigung gegen einen Geschmack. In den
Fällen, in denen das vorkommt, verfügen Organismen über ein schon
vorher bestehendes „Konditionierungsprogramm", das sie darauf
vorbereitet, eine Reaktion schnell mit bestimmten Reizen zu verbinden.
Dieses Phänomen wird vorbereitetes Lernen genannt.
Beim instrumentellen oder operanten Konditionieren werden die
Reaktionen des Organismus verstärkt, indem man sie belohnt oder
bestraft, d.h. eine Kontingenz zwischen diesen Reaktionen und ihren
Folgen herstellt. Durch diesen Vorgang können die Lebewesen darauf
trainiert werden, entweder eine neue Reaktion zu zeigen oder eine alte
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zu unterlassen. Das Training basiert auf Verstärkungen, die von der
Reaktion abhängig gemacht werden. Das Prinzip der Verstärkung
wurde zuerst von Thorndike als law of effect formuliert. Der
überragende Forscher auf dem Gebiet des operanten Konditionierens ist
B.F. Skinner.
1. Schreiben Sie unbekannte Werter aus.
2. Übersetzen Sie den Text schriftlich.
3. Schreiben Sie aus jedem Absatz Hauptidee oder Hauptbegriffe
aus.
4. Gebrauchen Sie diesen Plan zum mündlichen (schriftlichen)
Nacherzählen des Textes.
5. Übersetzen Sie aus dem Deutschen (ein Diktat).
das Lernen, allgemein, die Erfahrung, zurückführen, die Variable,
der Reiz, das Konditionieren, wirksam, der Geschmack, die Kontiguität,
trennen, sich vorbereiten auf, räumlich, der Lernversuch, in dem Fall,
vorkommen, instrumentell, das Training, unterlassen, die Kontingenz,
der Vorgang, die Verstärkung, basieren auf, die Abneigung, auslösen
durch, wirksam.
Wiederholen Sie andere Ausdrucksweisen der Modalität. Merken
Sie sich einfachere Ersatzformen:
Infinitiv Passiv: Diese Arbeit muss binnen drei Tage gemacht
werden. – Man kann diese Arbeit binnen drei Tage machen. Эту
работу нужно (можно) сделать в течение трёх дней.
sein / haben..... zu Infinitiv
Er hat diesen Text möglichst schnell zu übersetzen. – Er muss
diesen Text möglichst schnell übersetzen. Он должен перевести
этот текст как можно скорее.
Das Thema ist in der nächsten Stunde zu besprechen.- Man kann
(muss) das Thema in der nächsten Stunde besprechen. Тему нужно
(можно) обсудить на следующем занятии.
Partizip I mit zu als Attribut
der zu referierende Artikel – der Artikel, den man referieren muss
(kann). Статья, которую надо реферировать.
Lassen sich.....Infinitiv
Dieser Text lässt sich leicht übersetzen. – Man kann diesen Text
leicht übersetzen. Этот текст легко переводить.
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6. Finden Sie solche Sätze in den letzten Texten. Gebrauchen Sie
einfachere Formen des Prädikats.
7. Lesen Sie und verstehen Sie den folgenden Text ohne
Wörterbuch.
Zur Erziehung und Entwicklung
Piaget betrachtet die Entwicklung als Reifungsvorgang. Nach
seiner Meinung ist er von Erziehung und Bildung unabhängig und eilt
ihnen vielmehr voraus. Jemes behauptet, Entwicklung und Erziehung
seien identisch. Koffka führt die Entwicklung auf Reifen und Lernen
zurück und betrachtet diese Prozesse als voneinander unabhängige
Vorgänge. In diese Konzeptionen wird die Erziehung nur als Mittel
angesehen, das Angeborenes entfaltet, oder der Entwicklungsprozess
wird mechanisch von der Erziehung abgeleitet. Das Kind wird nicht als
aktives Subjekt betrachtet, das sich mit den pädagogischen Forderungen
auseinandersetzet. Recht aufschlussreich sind in diesem Zusammenhang die Auffassungen von Wygotskij. Er unterscheidet zwischen dem
„aktuellen Niveau der Entwicklung„ (was das Kind bereits beherrscht
und selbst ausführen kann) und der „Zone der nächsten Entwicklung“
(was das Kind jetzt nur unter pädagogischer Leitung und später
selbständig zu vollziehen vermag). Beide Zonen sind miteinander
verbunden. Die aktuelle Zone birgt gleichzeitig die Potenzen für den
Übergang zur Zone der nächsthöheren Entwicklung. Die Erziehung
muss diese Potenzen aufgreifen, weiterentwickeln und damit den
Übergang zur nächsen Stufe vorbereiten. Somit eilt die Entwicklung
voraus.
8. Sprechen Sie über Gesichtspunkte von den im Text genannten
Gelehrten auf die Erziehung.
Kontrollaufgaben
1. Lesen Sie den Brief und machen Sie Notizen.
Stress
Wer ist der „Nachwuchs"? Was ist Stress für wen?
Werter Nachwuchs!
(nach Christine Nöstlinger)
Ihr alle seid – euren eigenen Aussagen nach – unentwegt und tagaus,
tagein sehr gestresst. Jetzt brauche ich mal eure Hilfe. Ich alte Frau rätsle
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nämlich ziemlich herum, was dieses Wort Stress eigentlich bedeutet.
Zuerst habe ich gedacht, dass es so etwas Ähnliches wie
Arbeitsüberlastung heissen soll. Aber das kann nicht recht stimmen, denn
von Arbeitsüberlastung verstehe ich ja auch ein wenig. Viele, viele Jahre
meines Lebens habe ich einen Haushalt geführt, Kinder großgezogen und
bin achtundvierzig Stunden pro Woche zur Arbeit gegangen. Außerdem
habe ich in diesen Jahren noch für meine Kinder die Kleider genäht und
die Pullover gestrickt, meinen alten Kater versorgt und an den
Wochenenden im Schrebergarten gearbeitet. Ich brauchte nicht in ein
Sportstudio zu gehen, um meine Muskeln zu trainieren.
Das war ein Arbeitsalltag, der um fünf Uhr in der Früh begann und
oft erst um Mitternacht endete. Wenn ich dann ins Bett sank, war ich
erschöpft und hundemüde und manchmal auch recht unzufrieden mit
meinem Leben. Aber ein „Stress" kann das anscheinend doch nicht
gewesen sein, denn ihr, werter Nachwuchs, habt diesen merkwürdigen
Stress in ganz anderen Lebenssituationen.
Du, liebe kleine Enkeltochter, bist gestresst, wenn deine Mutter deine
Unterstützung braucht und du zwischen dem Frisörbesuch und dem
Rendezvous mit einem Jüngling noch schnell mal zur Milchfrau laufen
sollst. Und du, liebe große Enkeltochter, bist sogar total gestresst, wenn
du erst im vierten Geschäft das richtige T-Shirt findest.
Du, liebe Tochter, bist gestresst, wenn das Telefon dreimal in einer
halben Stunde klingelt und dich vom Bügeln wegholt. Du, lieber Sohn,
bist gestresst, wenn der Verkehr am Sonntagabend heftig ist und du zur
Heimfahrt vom Schwimmbad zehn Minuten länger als üblich brauchst.
Du, lieber kleiner Enkelsohn, bist gestresst, wenn du zwei Wochen
lang nicht einen Tupf gelernt hast und dann an einem Abend alles
Versäumte nachholen willst. Und du, lieber großer Enkelsohn, bist sogar
gestresst, wenn deine Mutter will, dass du beim Weggehen den Müll in
den Hof hinunterträgst. Wie übersetze ich „gestresst" also richtig? Im
Wörterbuch steht: „zu viel Arbeit haben, unter Druck stehen, sich
überfordert fühlen". Dreimal ans Telefon gehen, zehn Minuten länger am
Lenkrad sitzen, zur Milchfrau laufen, den Müll wegbringen, für eine
Prüfung lernen und in vier Läden nach einem T-Shirt fragen, ist sicher
nicht angenehm, aber dadurch braucht ihr euch doch nicht „überfordert"
zu fühlen. Solche Kleinigkeiten brauchen euch doch nicht „unter Druck"
zu setzen. Das ist doch gar nicht möglich! Klärt mich also bitte schnell
über den „Stress" auf, sonst muss ich annehmen, dass ihr einfach nur ein
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Modewort benützt und damit meint, dass euch eine Tätigkeit keinen Spaß
macht.
Eure
wissbegierige
Oma
Was heißt... ? Suchen Sie die passenden Wörter im Text.
jeden
Tag
–
tagaus,
tagein
kleiner Garten am Stadtrand
sehr, sehr müde
vermutlich; so, wie es aussieht
Verabredung von zwei Leuten
überhaupt nichts
das, was man nicht gemacht hat
mehr erwarten als möglich ist
im Auto
hier: vermuten, glauben
neugierig, interessiert
2. Was will die Oma mit ihrem Brief sagen? Diskutieren oder
schreiben Sie.
3. Vergleichen Sie das Leben der Kinder und der Enkelkinder mit
dem der Oma.
4. Sprechen Sie
Ihre Bekannte beklagt sich über den vielen Stress. Beruhigen Sie
sie und geben Sie Ratschläge.
• Oh Gott, ich habe wirklich einen Stress. Schon morgen geht es
los: aufstehen, waschen, anziehen, dann die Kinder wecken und
anziehen.
• Mach dich doch nicht verrückt. Du brauchst doch die Kinder
nicht anzuziehen,
• Ich brauche die Kinder nicht anzuziehen ? Na, ja, vielleicht hast
du ja Recht, sie sind alt genug....
• Dann Frühstück machen : frische Brötchen, Eier, Schinken, Käse,
Kaffee...
• Warum machst du dir so viel Arbeit. Du brauchst doch nur Müsli
hinzustellen....
• Usw.
5. Lesen (hören) Sie einige Sätze und markieren Sie, ob sie richtige
oder falsche Sachverhalte ausdrücken.
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Test
falsch
richtig
Die Anregung zum Lernen wird in der Anfangsstufe vielfältiger.
Durch besondere Interessen der Person wird manches Fach
wichtig.
Die Schüler im mittleren Schulalter können nicht ihre
Aufmerksamkeit bewusst steuern.
Die älteren Schüler brauchen in ihrem Denken auf ihre
Vorstellungen zu stützen.
Die jüngeren Schüler haben stabile Berufsinteressen.
6. Schreiben Sie aus den anderen Texten 10 -15 Sätze mit
verschieden Ausdrucksmöglichkeiten der Modalität aus.
7. Nennen Sie und charakterisieren Sie kurz alle Lerntypen.
Lesen Sie und verstehen Sie den folgenden Text.
Videospiele können beim Umgang mit Problemen helfen
Teenager lieben Computer- und Videospiele – sehr zur Sorge vieler
Eltern und Lehrer: Machen die Spiele gewalttätig? Leiden Schule oder
Freundschaften darunter? Eine aktuelle Studie zeigt, dass die Spiele bei
vielen Jugendlichen zulasten anderer Aktivitäten gehen. Doch
andererseits können Spiele ihnen auch beim Umgang mit Problemen
helfen.
Nikolaos Kyriakidis von der Ruhr-Universität Bochum befragte 274
Schülerinnen und Schüler aus Gymnasien und Hauptschulen, die
zwischen 13 und 17 Jahre alt waren, über ihren Umgang mit Video- und
Computerspielen. Das Ergebnis: Über 86 Prozent der männlichen
Jugendlichen spielen mindestens an einem Tag pro Woche,
durchschnittlich an vier. Die Hälfte der Jungs sitzt sogar an fünf oder
mehr Tagen vor dem Schirm. Die meisten spielen zwischen einer und
vier Stunden pro Sitzung, gewöhnlich zwischen 16 und 20 Uhr – und in
über 50 Prozent der Fälle auf Kosten von Lernen, Hausaufgaben oder
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Schlaf. Bei den Teenagerinnen sind Computerspiele nicht so beliebt:
Von den Gymnasiastinnen spielen nur ein knappes Viertel, von den
Hauptschülerinnen etwa ein Drittel.
Warum Jungen häufiger zocken als Mädchen, lässt sich durch die
Machart der meisten Spiele erklären: Nicht nur die Rollenstereotype
sondern auch die Aufgaben sind männlich. Es geht zum Beispiel um
Erledigung, Kampf, Verbreitung, Ordnung, Ziellauf, Bereicherung,
Prüfung und Bewährung. „Liegt für männliche Jugendliche das
Hauptaugenmerk ihrer Sozialisationsbestrebungen auf dem Erlernen von
Fähigkeiten, die Teamfereitshaft und Durchsetzungsvermögen
signalisieren, so bieten die aufgeführten Grundmuster dafür eine mediale
Projektionsfläche", erklärt der Forscher.
Einige sozialisationsspezifische Bedürfnisse männlicher Jugendlicher scheinen sich von den Bildschirmspielen also tatsächlich befriedigen zu lassen. Unter „kontrollierten Bedingungen" können sie dort üben,
Misserfolge zu verkraften, Stress zu bewältigen und Versagensängste zu
überwinden. Die Spielmotivation „mit Köpfchen vorgehen" war für alle
Jugendlichen entscheidend. Kyriadis: „Das unterstreicht, dass die
Erledigung von Aufgaben, das Bewältigen von Problemen und die
Entwicklung und der Einsatz von Lösungsstrategien extrem bedeutsam
und vorrangig sind" – und nicht Angriff und Zerstörung.
Über die möglichen Gefahren wie etwa Sucht, Abstumpfung oder
Aggressivität sind sich die Schüler und Schülerinnen im Klaren,
schätzen diese jedoch für sich selbst geringer ein als für andere. Die
Teenager sehen den Realitätsgehalt der beiden beliebtesten Genres EgoShooter und Action-Adventure als eher gering. Realistischer erscheinen
ihnen zum Beispiel Sportspiele.
„Allgemein zeigen die Ergebnisse, dass der Umgang männlicher
Jugendlicher mit dem Bildschirmspiel mit Gelassenheit betrachtet und
bewertet werden kann und muss, um die Potenziale dieses Phänomens
erkennen und mittel- bis langfristig ausschöpfen zu können",
unterstreicht Kyriakidis.
Merken Sie sich das Schema der Übersetzung des abhängigen
Infinitivs und Infinitivgruppen.
Er war froh (1), alle seine Freunde (3) während des Schultreffens
(4) zu sehen (2).
Он был рад, что увидит всех своих друзей на школьной
встрече.
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Die Studenten (2) scheinen (1) alles (3) wiederholt zu haben (4).
Es schien, dass die Studenten alles wiederholt haben.
Кажется, что студенты всё повторили.
Er (1 und noch einmal 3) glaubt nicht (2) dieses Buch (5) in seiner
Bibliothek (6) zu haben (2).
Er glaubte nicht, dass er dieses Buch in seiner Bibliothek hat.
Он не думает, что эта книга есть в его библиотеке.
Wir (1) sahen (2) unsere Freunde (3) von dem Ausflug (5)
zurückkehren(4 ).
Wir sahen, dass (wie) unsere Freunde vom Ausflug zurückkehrten.
Мы видели, что наши друзья возвращались с прогулки.
Ohne.....zu Infinitiv
Er hat dieses Referat selbst geschrieben, ohne (1) jemand (3) um
Hilfe (4) gebeten zu haben (2). Er hat das Referat selbst geschrieben.
Und er hat niemand um Hilfe gebeten.
Он написал сам реферат, не попросив никого о помощи.
Wiederholen Sie den Gebrauch der Partikel „zu“ vor dem
abhängigen Infinitiv
ohne „zu“
nach den Modalverben
– Er kann den Prozess erklären.
nach den Verben der Bewegung
– Wir gehen heute einkaufen.
im Futurum
– Er wird dieses Esperiment
morgen machen.
Nach den Verben: lehren, lernen,
– Die Mutter lehrt ihr Kind lesen.
bleiben, helfen ( nicht immer )...
– An der Ecke blieb er stehen.
mit „zu“
nach Sinnesverben
– Er begann seine Diplomarbeit
zu schreiben.
nach der Konstruktion „Es ist not- – Es ist möglich, die Arbeit heute
zu beenden.
wendig (möglich, wichtig usw.)
nach der Konstruktion „ Ich habe
– Ich habe Wunsch, diese Arbeit
schnell zu machen.
Absicht (Möglichkeit usw.)
in den Infinitivgruppen
um....zu Infinitiv
– Ich will auf die Uni gehen, um
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(an)statt... zu Infinitiv
ohne zu Infinitiv
gute Ausbildung zu bekommen.
– Statt an dem Text zu arbeiten,
machte er Übungen.
– Er versuchte die Übung zu
machen, ohne die Regel zu
wiederholen.
Übersetzen sie die obengegebenen Sätze. Bilden Sie die synonyme
grammatische Form.
Kontrollaufgaben
Lesen Sie und übersetzen Sie den Text über das Fernsehen.
Familien: Massive Schwierigkeiten mit dem Fernsehen
Fernsehen
wird
für
Kinder
immer
mehr
zur
„Berieselungsmaschine“. Vor allem wenn sie sich langweilen oder
frustriert sind, schalten sie die „Glotze“ ein. Die Eltern sind meist
schlechte Vorbilder und haben keine Ahnung, wie sie häusliche
Fernseherziehung gestalten sollen. Dies ist das Ergebnis einer Umfrage,
die unter 200 Kölner Familien durchgeführt wurde. Abends nach der
Arbeit sind die Eltern oft gestresst und setzen sich erst einmal vor den
Fernseher um abzuschalten, egal was gerade läuft. Genau das sehen
dann die Kinder. Und dieses Beispiel überzeugt sie natürlich nicht
davon, bewusst und überlegt mit dem Fernsehen umzugehen und nur
ausgewählte Sendungen anzusehen. „Eine Menge Probleme sind in
dieser Studie zum Vorschein gekommen“, meint Bettina Hurrelmann,
Professorin für Jugendliteratur und Medienforschung. Probleme, die
allerdings eng mit den Familienverhältnissen verbunden sind:
Besonders Familien mit nur einem Elternteil oder mit mehr als zwei
Kindern berichteten über massive Schwierigkeiten beim Umgang mit
dem Fernsehen. So findet man in diesen Familien häufiger
„Vielseher“ – Kinder mit exzessivem TV-Konsum. „Dieser
Fernsehkonsum ist oft völlig orientierungslos, bei Kindern wie bei
Eltern", erklärt Bettina Hurrelmann. „Es wird nicht ausgewählt oder
überlegt, bevor auf den Einschaltknopf gedrückt wird. Und dann wird
einfach unkonzentriert durch die Programme gezappt, ohne Verständnis
von Inhalten." Fernsehen wird so zum diffusen Zeitgeber und
Alltagsfüller – im wahrsten Sinne des Wortes: 20 Prozent aller Kinder,
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die befragt wurden, sehen vor der Schule fern, 23 Prozent sofort nach
dem Heimkommen. Die Studie zeigt, dass dieser Fernsehstil die Kinder
stresst und negative Folgen hat. Viele der „Vielseher" berichteten über
Ängste, Nervosität und Aggressivität nach dem TV-Konsum. Dies wird
von den Eltern durchaus bemerkt, nur wissen sie nicht, wie sie sinnvoll
gegensteuern sollen. In 91% der befragten Familien werden Kindern
manche Sendungen verboten. Es gibt jedoch kaum Familien, in denen
den Kindern geeignete Sendungen empfohlen werden. 23 Prozent der
Mütter geben zu, überhaupt keine Fernsehregeln zu haben. Der TVKonsum kann nach Ansicht Bettina Hurrelmanns ein wichtiger
Indikator fur familiäre Probleme sein. Die Professorin warnt aber
ausdrücklich davor, blind zu sein für die positiven Möglichkeiten des
Mediums: „Eltern oder Pädagogen, die davon überzeugt sind, dass alles
Böse aus dem Fernseher kommt, sind immer die schlechtesten
Medienerzieher."
1. Bestimmen Sie den Anfang jedes neuen Absatzes im Text.
2. Ergänzen Sie den Text. Benutzen Sie dabei Stichwörter:
Kinder – „Vielseher“, ein sehr grosser TV – Konsum, keine
Auswahl von Sendungen, Fernsehen als Alltagsfüller, positive Folgen,
negative Folgen, Kreativität, Aggressivität.
3. Kontrollieren Sie die Kenntnis von 2 – 30 Wörter und
Wendungen zum Thema „Lernen“.
4. Übersetzen Sie schriftlich den folgenden Text.
Gestaltpsychologie
Als Gestaltpsychologie wird in der Regel eine Richtung innerhalb
der Psychologie bezeichnet, die das Erleben (vor allem in der
Wahrnehmung) als eine "Ganzheit" betrachtet, die auf einer bestimmten
Anordnung der ihr zugrunde liegenden Gegebenheiten beruht, wobei
diese Gegebenheiten als "Glieder" mit dem "Ganzen" in der Beziehung
wechselseitiger Bedingtheit stehen. "In der Regel" heißt, dass das Wort
"Gestaltpsychologie"
nur
bedingt
als
klar
definierbarer
wissenschaftlicher Begriff gelten kann; es ist zum Teil ein durch seinen
Gebrauch organisch gewachsener Name für eine Anzahl "ähnlicher"
Auffassungen. Die Gestaltpsychologien unterschiedlicher Richtung
leiten sich jedoch aus einer einzigen Arbeit aus dem Jahre 1890 her, in
der der Philosoph Christian von Ehrenfels seine Erkenntnis berichtete,
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die Wahrnehmung enthalte Qualitäten, die sich aus der Anordnung
einfacher Sinnesqualitäten ergeben. So sei die Melodie eine solche
Gestaltqualität, denn die Töne als Elemente der Melodie könnten durch
ganz andere Töne ersetzt werden, und es wäre dennoch dieselbe
Melodie, wenn nur die Anordnungsbeziehung zwischen den Tönen
erhalten bliebe.
Berliner Schule der Gestaltpsychologie
Aufgrund der Beobachtung von v. Ehrenfels entstand zu Beginn
des 20. Jahrhunderts die "Gestaltpsychologie" als eine neue
psychologische Richtung. Sie wurde zuerst im deutschsprachigen, dann
auch im internationalen Raum einflussreich. Als ihre Begründer und
Hauptexponenten gelten drei Studenten von Carl Stumpf: Max
Wertheimer, Wolfgang Köhler und Kurt Koffka. In weiterem Sinne
kann auch Kurt Lewin dieser Gruppe zugerechnet werden. Diese
"Berliner Schule der Gestaltpsychologie" nannte sich auch
"Gestalttheorie" und erweiterte ihren Gegenstand über die
Wahrnehmung hinaus. Sie ist vor allem ihrer umfangreichen
Experimentalforschung auf dem Gebiet der Wahrnehmung wegen
bekannt und berühmt geworden und wird noch Anfang des 21.
Jahrhunderts vertreten.
Leipziger Schule der Gestaltpsychologie
Der Philosoph Felix Krueger und der Psychologe Friedrich Sander
gründeten die Leipziger Schule der Gestaltpsychologie. Während die
Berliner Schule die Auffassung der Erlebensimmanenz vertrat, nach der
Erlebnisse aus Erlebnissen hervorgehen, waren die Leipziger der
Meinung, Erlebnisse seien durch erlebensjenseitige Gegebenheiten
bedingt. Sie setzten einen Bereich transphänomenalen seelischen Seins
an, den sie "Struktur" nannten. Konkretere Ausführungen dieser
Annahme gab es nicht; bekannt sind die allgemeinen Ausführungen
zum "Problem des seelischen Seins" von Albert Welle. Sander wurde
mit Untersuchungen über visuelle Aktualgenese in seinem Institut
bekannt, die in einer stufenweise Differenzierung des Perzepts bei
kontinuierlicher Reizsteigerung bestand. Weder Krueger noch Sander
versuchten, die Abfolge der entstehenden Gestaltqualitäten
irgendwelchen sie bedingenden strukturellen Gegebenheiten
zuzuordnen. Sowohl der aktualgenetische Forschungsansatz als auch
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die Strukturtheorie sind der Vergessenheit anheimgefallen und werden
im 'mainstream' nicht mehr diskutiert.
5. Annotieren Sie diesen Text.
6. Bestimmen Sie sein Hauptthema und die Hauptbegriffe.
7. Sprechen (schreiben) Sie über einen gebildeten jungen
Menschen. Charakterisieren Sie ihn allseitig ( Ein Dialog ist auch
möglich).
8. Geben Sie je 2 -3 Beispiele auf alle Mustersätze für die
Übersetzung. Bilden Sie diese Sätze in eine einfache Form um, wo es
möglich ist.
Lerntheorien gründen ihren Ansatz auf die Annahme, dass
Persönlichkeit im Grunde die Gesamtheit der gelernten
Verhaltensweisen jedes Individuums ist, nicht eine unabhängige
Struktur, die lediglich im Verhalten reflektiert wird. Nach Auffassung
der Lerntheorie hängt die Persönlichkeit vom sozialen Kontext ab und
kann sich demnach auch mit ihm verändern.
Veranlagungs-, psychodynamische und Lerntheorien unterscheiden
sich hauptsächlich darin, ob sie Eigenschaften und innere Bedürfnisse
oder Umgebungskontingenzen und kognitive Variablen als
Hauptdeterminanten der Persönlichkeit eines Individuums betonen. Im
Gegensatz dazu sehen phänomenologische Theoretiker die
Persönlichkeit als ein verhaltensleitendes Muster von Kognitionen und
Wahrnehmungen der Realität, einzigartig für jedes Individuum. Um
eine Persönlichkeit zu verstehen, muß man in der Lage sein, die Dinge
aus der Sicht jener Person zu sehen.
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LEKTION 6
ENTWICKLUNG DER PERSÖNLICHKEIT.
SINN DES LEBENS.
1. Wiederholen Sie den Gebrauch
Konjunktionen, die Nebensätze einführen.
von
unterordnenden
dass
so dass
ob
obwohl
wann
obschon
wie
obgleich
was.....u.a. m.
trotzdem
als
wenn...auch
wenn
was...auch
nachdem
wie...auch u.ä.
während
wie
bis
als
sobald
je...desto
seitdem
je... um so
bevor
wenn / falls
ehe
der / das /die (in den Attributsätzen )
solange
indem
damit
ohne dass
weil
2. Vergleichen Sie die Konjunktionen und Adverbien /
Präpositionen.
Wir sind zusammengekommen, damit alles in unseren Beziehungen
klar wird.
Damit hat er seine Rede angefangen.
Wir dürfen da ( dort ) nicht bauen, da hier ein architektonisches
Baudenkmal steht.
Während der Konferenz haben viele Professoren gesprochen.
Während er sein Experiment erkläre, zeigte er einige Tabellen und
Photos.
Nachdem das Resultat bekommen wurde, schrieb er einen Artikel.
Nach der Veröffentlichung des Artikels setzte er die Arbeit fort.
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3. Beachten Sie die Übersetzung einiger Typen von Nebensätzen.
Er verbesserte unsere Arbeit, indem er uns neue Angaben zur
Verfügung stellte.
Er nahm an der Arbeit teil, ohne dass jemand ihn darum gebeten
hatte.
Er arbeitete an dem Thema viel, ohne dass er gute Resultate bekam.
Hätte er uns darum gebeten, (so, dann, sodann) hätten wir ihm gern
geholfen.
Kontrollaufgaben
1. Welche Konjunktion passt? Ergänzen Sie.
Auch der vierundsechzigjährige Werner Ludwig hatte nur
daran gedacht, sich einen Computer zu kaufen, 1. (während / am /
wenn) er eines Tages ein entscheidendes Erlebnis hatte. 2.
(Bevor/Seit/Als) er plötzlich nicht mehr mit dem Katalog in der
Stadtbibliothek umgehen konnte, erkannte er, dass er etwas ändern
musste. 3. (Seit/Bis/Wenn) er dieses Erlebnis hatte, verbindet ihn
eine Art „Hassliebe" mit dem PC. Der Hass kommt aber immer nur
dann, 4. (nachdem/wenn/seit) wieder mal irgendwas nicht klappt. 5.
(Seit/Wenn/Bevor) er sich um einen Internet-Anschluss kümmerte,
besuchte er erst einmal einen Internet-Einführungskurs für
Senioren. Der Computer – das ist für Werner I.udwig auch ein
Mittel, sich in die Politik einzumischen. So wie neulich, 6.
(bevor/an/wenn) es um die Rentenreform ging.7. (Seit / Bis /
Nachdem) er der Berliner Zeitung eine „Leser-Mail" geschrieben
hatte, hat er gleich eine Kopie davon an www.bundestag.de
weitergeleitet. Doch viel häufiger kommt es vor, dass er private EMails verschickt – an seinen Sohn in den USA zum Beispiel. 8.
(Bevor/ Während / Seit) er einen Internet-Anschluss hat, ist der
Kontakt viel intensiver geworden.
Surfen Sie oder Ihre Freunde im Internet? Schreiben Sie EMails? Und wie hat alles angefangen? Berichten oder schreiben Sie.
2. Beschreiben Sie die Angaben eines Experiments aus Ihrer Praxis
(eine Grafik, ein Diagramm, ein Schema).
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LESEN SIE UND ÜBERSETZEN SIE DEN FOLGENDEN TEXT
Persönlichkeit ist ein umfassender Begriff, der benutzt wird, um
individuelle Unterschiede sowie Regelmäßigkeiten im Verhalten zu
beschreiben und zu erklären. Viele verschiedene Theorien wurden
vorgeschlagen, die die Persönlichkeit erklären sollen. Jede davon fängt
mit einer Arbeitsdefinition des Konzeptes und einigen grundlegenden
Annahmen über menschliches Verhalten an, aber es gibt viele
theoretische Meinungsverschiedenheiten über die richtigen Definitionen
und die notwendigen Annahmen.
Persönlichkeitstheorien fallen in vier allgemeine Klassen:
Veranlagungs-, psychodynamische, Lern- und phänomenologische
Theorien. Jeder Ansatz hat seine Stärken und Schwächen, und jeder
sucht nach einem Weg, Persönlichkeit zu verstehen und auch die Mittel
zu ihrer Beurteilung, Erforschung und Veränderung zu finden.
Manche Veranlagungstheorien gehen davon aus, dass es eine kleine
Anzahl Persönlichkeitstypen gibt, von denen jeder bestimmte
allgemeine Verhaltenstendenzen aufweist.
Für Veranlagungstheoretiker ist die Persönlichkeit aus
Charakteristika
zusammengesetzt,
wie
Eigenschaften
oder
Bedürfnissen, die das Verhalten der Person leiten.
Psychodynamische Theorien stammen hauptsächlich von Sigmund
Freuds Schriften über die Psychoanalyse ab. Sie nehmen an, dass die
Persönlichkeit durch Ereignisse und Konflikte (von denen viele
unbewußt sind) geformt wird, die durch die Wirkung einer
angenommenen geistigen Struktur, nämlich das Es, Ich und Überich,
ausgelöst werden.
1. Schreiben Sie aus dem Text beiordnende und unterordnende
Konjunktionen getrennt aus. Bilden Sie aus zusammengesetzten Sätzen
einfache. Beachten Sie die Wortfolge.
Muster:
Persönlichkeit ist ein umfassender Begriff, der benutzt wird, um...
Persöhnlichkeit ist ein psychologischer Begriff. Er ist umfassend.
Mit seiner Hilfe kann man individuelle Unterschiede und
Regelmässigkeien im Verhalten beschreiben und erkären.
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2. Übersetzen Sie ins Deutsche (Arbeit in Paaren / ein Diktat).
Личность, понятие, поведение, исследовать, сложность, тенденция, тип, предложение, концепция, подход, число, путь, психодинамический, традиционный, индивидуальный, руководить, характеризовать, изучать, рассматривать, характеристика, описание.
Regelmässigkeit, Anzahl, zusammensetzen, abstammen von,
Eigenschaft, Bedürfnis, Ereignis, formen, geistige Struktur, nämlich,
Meinungsverschiedenheiten, auf verschiedene Weise, Gesamtheit der
Qualität und Attribute, die Auffassung des Begriffs, Veanlagung,
Verhaltensregemässigkeiten, feststellen.
3. Rekonstruieren Sie Fragen nach den gegebenen Antworten.
-?
Die Persönlichkeit ist ein psychologischer Begriff.
-?
Dieser Begriff wird benutzt, um individuelle Unterschiede und
Regelmässigeiten im Verhalten der Menschen zu erklären.
-?
Es gibt viele Theorien, die die Persönlichkeit erklären.
-?
Persönlichkeitstheorien fallen in 4 Klassen.
-?
---?
Für Veranlagungstheoretiker ist die Persönlichkeit aus
Charakteristika zusammengesetzt.
-?
Alle Theorien haben ihre Schwächen und Stärken.
-?
Psychodynamische Theorien stammen hauptsächlich von Sigmund
Freuds Schriften über die Psychoanalyse ab.
-?
Bis jetzt gibt es keine vollständige oder universell akzeptierte
Beschreibung und Erklärung der Persönlichkeit.
4. Lesen Sie die Sätze und unterstreichen Sie alle Nomen
(Substantive und Adjektive) mit Präpositionen.
Ich hatte vier Jahre lang Heimweh nach Russland und Sehnsucht
nach meinen Freunden.
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Eine junge Türkin erinnert sich an die Liebe zu einem Deutschen.
Ich hatte Angst vor Abhängigkeit, in die man bei Krankheit gerät.
Wenn Sie Lust auf arabische Küche haben, besuchen Sie dieses
Restaurant.
Ich habe heute ein anderes Verständnis für meine Kultur.
Ich würde gerne in einem anderen Land leben, weil ich grosses
Interesse an fremden Kulturen habe.
Ich habe die Hoffnung auf einen guten Job noch nicht aufgegeben.
5. Schreiben Sie aus der Aufgabe 4 alle Verben, die eine besondere
Präposition regieren. Muster:
sich auseinandersetzen mit + Dativ.
Wiederholen Sie den Gebrauch von Konjunkivformen für den
Ausdruck des irrealen Wunsches oder irrealen Möglichkeit.
Muster:
Das wäre wunderbar, mit dir morgen ins Kino zu gehen!
Было бы чудесно пойти завтра с тобой в кино!
Das hätte er gestern machen sollen! Это он должен бы вчера
сделать!
Wenn er nächste Woche Zeit haben würde, so würde er euch gern
helfen.
Если бы у него на следующей неделе было бы время, он бы
вам охотно помог!
Hätte er mir davon früher erzählt, so hätte ich ihm bestimmt
geholfen.
Если бы он мне об этом раньше рассказал, то я бы ему
определённо помог.
6. Übersetzen Sie ins Russische.
• Ich wäre gern Millionär. Dann könnte ich jeden Tag angeln gehen
und müsste nicht in die Schule. Und wenn ich Lust auf Spagetti hätte,
müsste meine Mutter das kochen.
• Ich würde gern einmal mit Boris Becker Tennis spielen. Das wäre
einfach ein Traum Das fände ich toll.
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• Ach, wenn doch nur endlich Frieden und Freiheit überall auf der
Welt wäre, dann müsste niemand mehr seine Heimat verlassen und es
gäbe weniger Leid auf der Erde.
• Ich hätte gern im 19. Jahrhundert gelebt und irgendetwas
erfunden, das Telefon z.B oder so
• Ich hätte gern eine Villa im Grünen mit Pool. Das wäre super.
• Hätte ich ihm damals geholfen, so würde er mir heute auch
helfen.
7. Bestimmen Sie, welche Sätze sch auf die Gegenwart und welche
auf dieVergangenheit beziehen.
Kontrollaufgaben
1. Beantworten Sie die folgenden Fragen. Wählen Sie die passende
Antwort unten. Einige Wendungen bleiben ohne Gebrauch.
Womit setzt sich der Mensch zusammen?
Worin äussert sich die Grundrichtung der Persönlichkeit?
Wozu veranlassen uns die Motive?
Wie setzt sich der Mensch mit der Umwelt auseinander?
Was äussert sich in der Auseinandersetzung Mensch – Umwelt?
Was umfasst die Grundrichtung der Persönlichkeit
Was entsteht bei der Auseinandersetzung Mensch – Wirklichkeit?
Wie bildet sich der Charakter?
Was verstehen wir unter psychischen Eigenschaften der
Persönlichkeit?
Was bildet die Einheit der Persönlichkeit?
Was untersucht die Persönlichkeitspsychologie?
Sind die psychischen Äusserungen einer Persönlichkeit
mannigfaltig?
Ist die Persönlichkeit statisch?
--------------------------------------------------------------------------------------Wir wissen, dass die psychischen Äusserungen sehr mannigfaltig
sind... relativ beständige Besonderheiten psychischer Erscheinungen
und Vorgänge... die gegenständliche Bezogenheit und die Spannung des
Menschen... Wirklichkeit, die Grundrichtung, die Einstellungen,
individuelle Verhaltens – und Leistungseigenschaften, Wechselwirkung
der psychologischen, somatischen Vorgänge, der Umwelt eines
Menschen...Wir wissen, dass die Persönlichkeit sich entwickelt, sich
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verändert....Wir wissen, dass drei Teilsysteme eine Persönlickeit
bilden....Wir wissen, dass die Persönlichkeit einheitlich ist....
Charakter... durch die Analysatoren... Handeln -... Widerspiegelung der
Wirklichkeit... durch die Festigung der Eigenschaften der
Persönlichkeit, psychische Eigenschaften.
2. Definieren Sie den Begriff „ Persönlichkeit“ schriftlich.
3. Schreiben Sie aus dem Wörterbuch 3 – 6 Substantive, Adjektive
und Verben aus, die die folgenden Präpositionen regieren. Muster:
nach: Heimweh nach Russland
sehnsüchtig nach dem Kind
streben nach dem Ruhm
fragen nach der Aufgabe usw.
vor + Dativ, an + Dativ, an + Akkusativ, zu + Dativ, für +
Akkusativ, auf + Akkusativ.
4. Hören Sie einen Text ab.
5. Hören Sie den Anfang dieses Textes noch einmal ab.
Hans Olaf Herikel
Kürzlich kaufte ich mir einen Film über Charlie Parker. Dieser
Film nahm mich gefangen. Ich sass davon wie angeklebt. Ch. P. war
Jazz – Saxofonist. Ich finde, er war der genialste schwarze Musiker
dieses Jahrhunderts, er war mein Idol, als ich 16 Jahre alt war. Und
noch heute ist er der Auslöser meines Traumes. Ich lege eine Platte auf,
schliesse die Augen und stelle mir vor, wie er auf der Bühne steht und
stelle mir die Frage aller Fragen: Wie wäre es, wenn ich ein begnadeter
Musiker wäre? Wenn ich zu Charlie auf die Bühne käme neben ihm
stände und mit ihm spielte und improvisierte ?...
6. Ergänzen Sie diese Geschichte. Gebrauchen
Konjunktivformen.
7. Erzählen (schreiben) Sie von Ihren Wünschen.
22
Sie
die
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Lesen Sie die Überschriften und ordnen Sie die den Abschnitten zu.
Sinnsuche früher und heute ♦ Der Mensch auf Sinnsuche
♦ Zufriedenheit ohne Sinnsuche ♦ Der richtige Weg
1._______________________________
Der kleine dicke Hund, der da in der Sonne liegt und friedlich
schläft, hat es gut: Jemand hat ihm zu fressen gegeben, er ist satt.
Jemand hat ihn gestreichelt, er ist zufrieden. Die Sonne wärmt ihn.
Mehr braucht er nicht. Er macht sich keine Gedanken über den
nächsten Tag oder das nächste Jahr. Er fragt sich nie, ob es richtig
und sinnvoll ist, gerade jetzt zu schlafen oder was der ganze Zirkus
mit seinem Hundeleben eigentlich soll. Wir Menschen mit dem
größeren Gehirn können noch so viel nachdenken, studieren,
meditieren oder die Sterne befragen – sich so satt und wohl fühlen im
Hier und Jetzt, das erreichen wir nie.
2.________________________
Der Mensch ist, jedenfalls soweit wir wissen, das einzige
Wesen, das sich mit der Frage nach dem Sinn seines Tuns und seines
Lebens beschäftigt. Auch wenn viele große Geister in den vergangenen
Jahrtausenden viele Antworten gefunden haben, stolpert jeder
Mensch irgendwann ganz für sich allein in den Dschungel der
Sinnsuche. Selten in glücklichen Zeiten, meistens in Umbrüchen und
Lebenskrisen, zum ersten Mal spätestens in der Pubertät, wenn an der
Schwelle zum Erwachsenen-Leben alles möglich und doch nichts
mehr klar und sicher erscheint.
3.______________________________
Die traditionellen Sinngeber – Familie, Gemeinschaft, Gott,
Vaterland – haben an Bedeutung verloren. Zwar sehen noch 91
Prozent der Befragten einer Forsa-Umfrage im Familienleben
Lebenssinn. Die Realität sieht aber anders aus: jede dritte, in den
Großstädten gar jede zweite Ehe wird heute geschieden. Und es leben
4,5 Millionen Deutsche im „Familienalter" zwischen 25 und 64 allein.
Viele Jahrhunderte glaubten die Menschen daran, von einer
göttlichen Kraft zum Leben mit all seinen Höhen und Tiefen bestimmt
zu sein und nach dem Tod in die Ewigkeit aufgenommen zu werden.
Ende des 19. Jahrhunderts ersetzte in der westlichen Welt Technik,
Naturwissenschaft und Rationalität das Ur-Vertrauen in Religionen und
Mythen.
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Heute scheint vielen Deutschen der Glaube verloren gegangen zu
sein: Nur noch etwa 42 Prozent der über 14-Jährigen glauben an den
Gott des Christentums. Etwa 24 Prozent glauben an eine göttliche
Kraft „unabhängig von allen Religionen" und der Rest – jeder dritte –
an gar keinen Gott.
Etwa zwei Millionen Menschen suchen Halt und Lebensinhalt in
einer Sekte.Die Anhänger der New Age- und Esoterik-Welle sind
ungezählt.
4.___________________________________
Aber liegt der Sinn nicht doch im Handeln? Im aktiven
Engagement mit und für Menschen, gegen die Gleichgültigkeit?
Immerhin sind in Deutschland allein 150 000 Menschen
Mitglied in einer Umweltschutz-Organisation. Das ist nur die Spitze des
Eisbergs, denn da sind noch die vielen anderen, die Flüchtlinge oder
Obdachlose betreuen, sich in Selbsthilfegruppen engagieren, für einen
Kindergarten oder gegen eine sinnlose Schnellstraße vor ihrer Haustür
kämpfen. Oder der Müllmann, der aus dem Abfall des Überflusses
Spielzeug sortiert und für Flüchtlingskinder repariert. Der Sinn ist wohl
nur in der paradoxen Maxime „Der Weg ist das Ziel" zu verwirklichen.
Sinn kann nicht gegeben, sondern muss gefunden werden. Auf
weichem Weg, zu welchem Ziel, kann nur jeder für sich selbst
herausfinden.
1. Schreiben Sie unbekannte Wörter aus. Lernen Sie 15- 20 Wörter
und Wendungen auswendig. Kontrollieren Sie die Kenntnisse
beieinander.
2. Stellen Sie 10 – 15 Fragen zu dem Text zusammen. Lassen Sie
Ihre Kollegen diese Fragen beantworten.
3. Machen Sie eine Textzusammenfassung. Sortieren Sie die Sätze.
• Familie, Gemeinschaft, Gott und Vaterland sind heute nicht mehr
so wichtig wie früher.
• Jeder Mensch muss selbst nach dem Sinn seines Lebens suchen.
• Spätestens mit der Pubertät kommen die Fragen nach dem Sinn
des Lebens.
• Lange Zeit fanden die Menschen den Sinn des Lebens in Gott.
• Der Mensch kann nie so selbstzufrieden sein wie ein Tier, weil er
über den Sinn seines Lebens nachdenkt.
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• Den Sinn des Lebens finden heute viele eher darin, sich zu
engagieren, anderen zu helfen.
4. Sprechen Sie oder schreiben Sie kurz (15 – 20 Sätze) über den
Sinn Ihres Lebens.
5. Arbeiten Sie zu zweit oder dritt, wählen Sie eine Situation und
spielen Sie den Dialog.
Ihr Freund arbeitet täglich zwölf Stunden: Erfolg im Beruf ist für
ihn das einzig Wichtige im Leben. Sagen Sie ihm, dass andere Dinge im
Leben genauso wichtig sind, und überzeugen Sie ihn davon, weniger zu
arbeiten.
Ihre 17-jährige Schwester verbringt jedes Wochenende in der
Disko. Überzeugen Sie Ihre Schwester davon, weniger tanzen zu gehen,
und machen Sie ihr einen Vorschlag, was sie stattdessen tun könnte.
Sie arbeiten für eine Hilfsorganisation. Versuchen Sie andere
davon zu überzeugen, auch für diese Organisation zu arbeiten oder die
Arbeit dieser Organisation finanziell zu unterstützen.
Ihr 12-jähriger Bruder fragt Sie eines Abends: Warum lebe ich
eigentlich? Was ist der Sinn des Lebens? Antworten Sie ihm.
Ein Freund hat seinen Beruf aufgegeben und sagt, er sei
Schamane. Er spricht mit Geistern und erklärt er würde von ihnen
auch bald Geld bekommen. Sprechen Sie mit Ihrem Freund.
Überzeugen Sie ihn davon, dass es keine Geister gibt und dass er in
seinen alten Beruf zurückgehen sollte.
Eine Freundin liebt Sport. Sie ist ständig im Fitness-Studio,
unternimmt nichts anderes mehr und spricht auch nur noch über ihr
Training. Überzeugen Sie sie, dass zwar gut für den Körper ist, dass
zu viel Sport aber ungesund ist. Und dass es noch andere Dinge im
Leben gibt.
6. Ergänzen Sie die passenden Begriffe:
• Die Zeit zwischen Kindheit und Erwachsensein.
• Das ist das Zentrum meines Lebens, das ist mir wichtig.
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• Eine sehr plötzliche und grosse Veränderung im Leben.
• Eine Zeit, in der man viel über sich und das Leben nachdenkt, in
der man sich nicht wohl fühlt,in der man etwas in seinem Leben ändern
will oder muss.
• Eine Gruppe von Menschen, die das gleiche glauben, die aber
nicht zu den großen Regionen gehören.
• Man arbeitet für eine Hilfsorganisation, man handelt, statt
zuzuschauen.
• Man empfindet nicht mit anderen mit, alles ist egal.
• Eine Gruppe von Menschen, die das gleiche Problem haben, z.B.
Alkoholiker sind. Sie treffen sich regelmässig und versuchen sich
gegenseitig zu helfen, ihr Problem zu lösen.
.................................................................................................................
Engagement, Gleichgültigkeit, Lebenskrise, Lebenssinn, Pubertät,
Sekte, Selbsthilfegruppe, Umbruch.
Kontrollaufgaben
1. Übersetzen Sie den folgenden Text schriftlich.
WAS IST PERSÖNLICHKEIT?
Obwohl fast jeder den Begriff Persönlichkeit häufig benutzt, gibt es
wenig Übereinstimmung darüber, was er wirklich bedeutet. Notieren
Sie Ihre eigene Definition (ehe Sie dieses Kapitel durchlesen) und
fragen Sie dann drei Freunde nach ihrer Definition, um eine Vorstellung
von dieser Schwierigkeit zu bekommen. Wahrscheinlich werden Sie
feststellen, dass jeder eine etwas unterschiedliche Auffassung des
Begriffs hat und dass die drei Definitionen ihrer Freunde sich von der
Ihren unterscheiden. Solche Meinungsunterschiede ergeben sich nicht
nur aus der Tatsache, dass Sie und Ihre Freunde keine erfahrenen
Psychologen sind, sondern auch aus der Allgemeinheit des
Persönlichkeitskonzeptes. Auch Experten sind sich oft nicht über die
Bedeutung dieses Ausdrucks einig!
Im Lauf der Jahre wurde Persönlichkeit auf verschiedene Weise
definiert, u.a. durch Bezugnahme auf das äußere Erscheinungsbild, die
Rolle, die jemand im Leben übernimmt, die Gesamtheit der Qualitäten
und Attribute, wie man "wirklich" ist, das allgemeine Verhalten usw. Es
gibt inzwischen Dutzende formaler Definitionen, von denen aber keine
allgemein akzeptiert wird. Wie alle Definitionen reflektieren die
Beispiele in der Tabelle das Interesse des Autors: Vorhersage (Cattell),
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Dynamik (Allport), Veranlagung (Eysenck), individuelle Unterschiede
(Guilford), Beschreibung (McClelland) und meßbares Verhalten
(Mischel). Aber jeder dieser Aspekte wird von der generellen
Auffassung von Persönlichkeit als einem Konzept, das individuelle
Verhaltensunterschiede und Verhaltensregelmäßigkeiten beschrieben
und erklärt, berücksichtigt.
2. Erklären Sie die folgenden Definitionen. Was wissen Sie über die
Lehren dieser Wissenschaftler.
Einige Definitionen für "Persönlichkeit”Das, was eine
Vorhersage über das Verhalten einer Person in einer bestimmten
Situation erlaubt (R.C. Cattell).
1. Die dynamische Organisation jener psychophysischen Systeme
innerhalb des Individuums, welche dessen einzigartige Anpassung an
seine Umgebung bestimmen (G. Allport).
2. Die mehr oder weniger stabile und andauernde Organisation des
Charakters, Temperaments, Intellekts und der Konstitution einer
Person, die ihre einzigartige Anpassung an die Umwelt bestimmt (H.
Eysenck).
3. Die einzigartige Struktur von Wesenszügen einer Person (J.P
Guilford).
4. Die angemessenste Konzeptualisierung des Verhaltens einer
Person in allen Einzelheiten (D.McClelland).
5. Die kennzeichnenden Verhaltensformen, die die Anpassung
jeder Person an die Situationen in ihrem Leben charakterisieren (W.
Mischel).
3. Drücken Sie als Psychologe Ihre Meinung zur Situation aus!
Stellen Sie sich vor, als Teil eines Psychologieexperiments
verbringen Sie einen Abend damit, das Verhalten der Käufer in einem
großen und geschäftigen Supermarkt zu beobachten. Sie halten das
ungefähre Alter und Gewicht der Personen fest, die Süßigkeiten, saure
Sahne und tiefgefrorene Torten kaufen (um sie später mit jenen
Personen zu vergleichen, die bei Knäckebrot und Hüttenkäse bleiben).
Plötzlich gehen alle Lichter aus. Als unerschrockener Wissenschaftler
versuchen Sie, Ihre Beobachtungen bei Notbeleuchtung fortzuführen,
doch unter diesen Umständen können Sie Alter und Gewicht schlecht
schätzen. Deshalb richten Sie Ihre Aufmerksamkeit darauf, wie einzelne
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Personen die Situation bewältigen. In der Obstabteilung sehen Sie
jemanden, der ganz ruhig die Avocados drückt, als ob nichts
Ungewöhnliches stattfände. Aber am Gemüsestand bekommt jemand
Angst und fängt an zu schreien. Als Sie an die Fleischtheke kommen,
sehen Sie einen opportunistischen Käufer, der sich unter jeden Arm
einen Rippenbraten klemmt und in Richtung Ausgang verschwindet.
Sie hören, wie ein wütender Kunde in der Nähe dem Geschäftsführer
droht, daß er einen solchen Vorfall nicht hinnehmen und in Zukunft bei
der Konkurrenz einkaufen will.
4. Lernen Sie 25 – 30 Wörter zu dem Thema „Persönlichkeit“.
LEKTION 7
TEMPERAMENT, CHARAKTER,
INTERESSEN UND EINSTELLUNEN
1. Merken Sie sich Suffixe und Halbsuffixe der Adjektive:
– ig
– lich
– isch
– ern
– bar
– sam
– haft
– er
– los
– är
– bel
zielstrebig
höflich
empirisch
eisern
belastbar
arbeitsam
gewissenhaft
Berliner
gewissenlos
autoritär
sensibel
– leer
– frei
– fremd
– voll
– reich
– arm
– mässig
– gemäss
– fach
– wert
– bereit
– freudig
luftleer
dienstfrei
teilfremd
temperamentvoll
wasserreich
wasserarm
planmässig
zeitgemäss
zweifach
lesenswert
lernbereit
kontaktfreudig
2. Übersetzen Sie und lernen Sie die oben stehenden (in der
Tabelle) und die folgenden Adjektive.
sachlich,
entschlussfreudig,
anpassungsfähig,
schlagfertig,
ehrgeizig, belastbar, tolerant, aktiv, sachlich, temperamentvoll, diszip28
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liniert, kreativ, vielseitig, geltungsbedürftig, impulsiv, selbstbewusst,
zuverlässig,
aufgeschlossen,
zielstrebig,
begeisterngsfähig,
kontaktfreudig, sensibel, lernbereit, aggressiv, kooperationsfähig,
höflich, autoritär, zurückhaltend, kompromissbereit, ausgeglichen,
sympathisch, mutig, optimistisch, hilfsbereit, teamfähig.
3. Bilden Sie Substantive nach dem Muster:
hilfsbereit – die Hilfsbereitschaft
4. Nennen Sie Adjektive, die von den Verben als Partizipien
gebildet sind.
5. Erklären Sie zusammengesetzte Adjektive nach dem Muster:
lernbereit – bereit zum Lernen,
kontaktfreudig – hat Freude über (auf) Kontakte.
6. Bilden Sie Minidialoge nach dem Muster. Gebrauchen Sie dabei
möglichst mehrere Konjunktionen.
• Wie ist dein Freund ? Ist er zielstrebig?
• Nein, er ist nicht zielstrebig, er ist selbstbewusst und kreativ.
• Wie ist dieser Student? Ist er diszipliniert und anpassungsfähig ?
• Nein, er ist weder diszipliniert noch anpassungsfдhig Er ist eher
temperamentvoll.
7. Merken Sie sich einige Präfixe der Adjektive:
ur
– uralt
un – unklar
a
– alogisch
an
– anorganisch
il
– illegal
ir
– irrational
8. Finden Sie im Wörterbuch andere Adjektive mit den genannten
Präfixen. Gebrauchen Sie diese in den Sätzen.
Kontrollaufgaben
1. Teilen Sie 20 – 30 Adjektive in 2 Gruppen ein: positive und
negative Eigenschaften. Vergleichen Sie Ihre Liste mit der des
Nachbarn.
2. Charakterisieren Sie eine bekannte Person.
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3. Annotieren Sie das eine Heft der Zeitschrift „Psychologie
heute“.
4. Schreiben Sie die Annotation eines Lehrbuchs.
LESEN SIE UND ÜBERSETZEN SIE DIE FOLGENDEN TEXTE
Die Menschen unterscheiden sich in der Stärke, im Tempo und in
der Spannung der psychischen Prozesse. Diese Varianten in der
Verlaufsform der psychischen Prozesse bezeichnen wir als
Temperament. Wir verstehen darunter die Dynamik der psychischen
Tätigkeit. Das Temperament äussert sich vor allem in der
Eindrucksfähigkeit und in der Impulsität eines Menschen.
Der Charakter ist als die Integration der menschlichen
Eigenschaften zu verstehen, die im sozialen Verhalten der
Persönlichkeit zum Ausdruck kommt. Im Laufe des Lebens festigen
sich beim Menschen durch Erfahrung und Gewöhnung bestimmte
Motive, Bedürfnisse, Interessen und Ideale. Es entsteht ein Gefüge von
individuellen Besonderheiten, das im Gesamtverhalten zum Ausdruck
kommt.
Die Eindrucksfähigkeit zeigt sich vor allem in der Stärke und
Nachhaltigkeit der psychischer Vorgänge.Die Impulsität charakterisiert
die Art und Weise des Übergangs von der emotionalen Erregbarkeit
zum Handeln. Das Temperament zeigt sich als besonders deutlich in
den psychomotorischen Äusserungen der Pesönlichkeit, d.h. in der
Mimik, Pantomimik, im Gang, in der Sprechweise und anderen
Ausdrucksbewegungen.
Pawlow stellte drei Eigenschafte der Erregungs – und
Hemmungsprozesse fest: Stärke, Beweglichkeit, Ausgeglichenheit. Er
legte diese Eigenschaften seiner Klassifikation zugrunde:
starker, beweglicher, ausgeglichener Typ – Sanguiniker,
starker, unbeweglicher, ausgeglichener Typ – Phlegmatiker,
starker, beweglicher, unausgeglichener Typ – Choleriker,
schwacher Typ – Melancholiker.
Die Motive werden durch Nachahmung, Gewöhnung,
Vorbildwirkung, Identifizierung, Akzeptierung und Forderungen, duch
Überwindung von der gesellschaftliche Bedeutung, durch Erfolge und
Misserfolge verallgemeinert und gefestigt. Aus aktuellen Motiven
können
habituelle
Einstellungen
werden
und
diese
zu
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Charaktereigenschaften einer Persönlichkeit in ihrer Einstellung zu
anderen Menschen, zu sich selbst und zur Arbeit. Der Charakter
entwickelt und bewährt sich in der Bewältigung der von der
Gesellschaft gestellten Aufgaben.
Es gibt unter den Menschen kaum „reine“ Vertreter eines der
Typen. Das Temperament ist eng mit dem Charakter verbunden.
1. Teilen Sie den Text ( er ist vermischt ) in 2 Texte ein.
2. Betiteln Sie jeden Text.
3. Schreiben Sie die folgenden Wörter deutsch (ein Diktat):
отличаться, напряжение, деятельность, выражаться, способность,
впечатлительность, обнаруживаться, переход, способ, мимика,
пантомимика, походка, движение, манера разговаривать, констатировать, свойство, возбуждение, торможение, подвижность,
уравновешенность, подчеркивать, быть связанным, передний план,
задний план, ценность, основное направление, характер, жизненный опыт, привычка, привыкание, структура, изображать, образец /
пример, привычный, оправдывать себя, преодоление, подражание.
4. Ergänzen Sie die folgenden Sätze:
Die Menschen unterscheiden sich
in Eindrucksfähigkeiten
Das Temperament äussert sich
den Temperamentstyp
Die Menschen sind verschieden
im Verhalten zum Ausdruck
Mimik und Pantomimik zeigen
in der Stärke und im Tempo der
psychischen Vorgänge
Die Eindrucksfähigkeit kommt
Sanguiniker
Starker, beweglicher,
ausgeglichener
Typ heisst
ein unausgeglichener Typ
Choleriker ist
eindrucksfähig und impulsiv
durch Temperamente
5. Beantworten Sie die folgenden Fragen:
1. Wie werden die Motive verallgemeinert und gefestigt?
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2. Wozu können aktuelle Motive werden?
3. Worin äussert sich der Charakter ?
A. in der Bewältigung der Aufgaben, die von der Gesellschaft
gestellt werden;
B. durch
Nachahmung,
Gewöhnung,
Vorbildwirkung,
Identifizierung, Akzeptierung von Forderungen, durch Überwindung
seiner bestimmten Verhaltensweise zu Gunsten der Gesellschaft, durch
Erfolge und Misserfolge;
C. zu habituellen Einstellungen und zu Charaktereigenschaften.
Kontrollaufgaben
1. Übersetzen Sie den folgenden Text schriftlich (mit dem
Wörterbuch).
Persönlichkeitstypen
Manche Veranlagungstheorien nehmen an, dass es eine
umschriebene Anzahl spezifizierbarer Persönlichkeitstypen gibt, und
dass jeder dieser Typen durch unterschiedliche Verhaltensdispositionen
charakierisiert ist. Einer der ersten Persönlichkeitstheoretiker war der
griechische Arzt Hippokrates. Er ging von der Annahme aus, dass der
menschliche Körper vier Flüssigkeiten bzw. Säfte enthält (Blut,
Schleim, gelbe und schwarze Galle), und teilte Personen entsprechend
in vier Persönlichkeitstypen ein: Phlegmatiker (ein ruhiges, apathisches
Temperament, das durch zu viel Schleim verursacht wird), Choleriker
(ein hitzköpfiges, reizbares Temperament wegen zu viel Gallensaft),
Sanguiniker (ein optimistisches, hoffnungsvolles Temperament, das der
Dominanz des Bluts zugeschrieben wird) und Melancholiker (ein
trauriges, depressives Temperament, das auf schwarzer Galle beruht).
Hippokrates' Theorie wird zwar nicht mehr ernst genommen, aber weil
die von ihm aufgestellten Typen immer noch zur Beschreibung von
Personen herangezogen werden, können Sie diese vier
Persönlichkeitstypen noch im Wörterbuch finden.
Seit Hippokrates wurden mehrere andere Persönlichkeitstheorien
entwickelt, bei denen meistens Verhaltensdispositionen zu physischen
Charakterislika in Verbindung gesetzt werden. Cesare Lombroso z.B.,
ein italienischer Anthropologe des 19. Jahrhunderts, behauptete, dass
die Gesichtszüge von Personen Hinweise auf das von ihnen zu
erwartende Verhalten geben. Diese "Wissenschaft" wurde
Physiognomie genannt und verband Faktoren wie Kopfumfang,
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Abstand der Augen von einander. Form des Kinns und Haarfarbe mit
dem Personlichkeitstyp.
Die
ausgefeilteste
Persönlichkeitstheorie,
die
auf
Körpereigenschaften beruhte, wurde in den späten 40er und frühen 50er
Jahren dieses Jahrhunderts von William Sheldon entwickelt. Sheldon
stellte in seinem System drei Körpertypen vor: endomorph, mesomorph
und ektomorph. Allerdings ordnete er Personen nicht einfach einer der
Kategorien zu, sondern beschrieb sie auf einer Sieben-Punkte-Skala
hinsichtlich des Ausprägungsgrades, in dem die Personen Eigenschaften
jedes Typs zeigten. Das Ergebnis bestand aus Körperbauprofilen, etwa
1-4-2 oder 6-2-1. Anschließend untersuchte Sheldon die Beziehung
zwischen dem Körperbau einer Person und ihrem Temperament. Er
stellte fest, dass endomorphe Personen dazu neigten, "viszeroton" zu
sein (entspannt, gesellig, langsam und tolerant); mesomorphe Personen
waren "somatoton" (selbstsicher, sportlich, voller Energie und mutig);
ektomorphe Personen schließlich waren "zerebroton" (introvertiert,
zurückhaltend, ängstlich und künstlerisch). Interessanterweise
entsprechen diese Beziehungen beliebten Stereotypen von Aussehen
und Verhalten (der gemütliche Dicke, der mutige Athlet, der
zerbrechliche, sensible Künstler).
Diese Stereotype erklären vielleicht auch, warum die Beziehung
zwischen Körperbau und Persönlichkeit trotz nur geringer
Unterstützung der wissenschaftlichen Forschung für Sheldons Theorie
noch in gewissem Maß akzeptiert wird. Unser Eindruck von anderen
Personen (und zum Teil unser Eindruck von uns selbst) wird von der
äußeren Erscheinung bestimmt; wir neigen gewissermaßen alle dazu,
"Körperbau-Theoretiker" zu sein. In der Tat verbindet man vielleicht
bestimmte Körpertypen mit bestimmten Persönlichkeitscharakteristika,
weil man von Personen mit solchem Körperbau eben solche
Charakteristika erwartet. Die physischen Eigenschaften anderer
Personen beeinflussen unsere Zuneigung zu ihnen und veranlassen uns
auch, Schlüsse über ihre Persönlichkeit zu ziehen. Der gleiche
Gedankengang könnte die Daten erklären, die zeigen, dass Personen in
bestimmten beruflichen Positionen „gleich aussehen“: vielleicht sind
auch Arbeitgeber Körperbau-Theoretiker.
2. Sprechen Sie zu zweit oder zu dritt zu folgenden Themen
(Dialoge):
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– Wissenschafter, die sich mit der Entwicklung der Persönlichkeit
befasst haben,
– Von den psychischen Typen Ihrer Bekannten,
– von den Charakterzügen der Helden eines Films oder eines
Buches.
Wiederholen Sie die Deklination der Adjektive.
nach der / die /das, dieser..., jener..., jeder..., welcher...,
N der autoritäre Chef das gute Vorbild die junge Dame die
positiven Leistungen
A den autoritären Chef das gute Vorbild die junge Dame die
positiven Leistungen
D dem autoritären Chef dem guten Vorbild der jungen Dame den
positiven Leistungen
G des autoritären Chefs des guten Vorbilds der jungen Dame der
positiven Leistungen
nach ein / eine, kein / keine, mein / meine...
N ein neuer Typ ein schnelles Tempo keine grosse Rolle meine
neuen Freunde
A einen neuen Typ ein schnelles Tempo keine grosse Rolle meine
neuen Freunde
D einem neuen Typ einem schnellen Tempo keiner grossen Rolle
meinen alten Freunden
G eines neuen Typs eines schnellen Tempos keiner grossen Rolle
meiner alten Freunde
kein Bestimmungswort
N starker Typ gutes Gedächtnis schlechte Stimmung positive
Eigenschaften
A starken Typ gutes Gedächtnis schlechte Stimmung positive
Eigenschaften
D starkem Typ gutem Gedächtnis schlechter Stimmung positiven
Eigenschaften
G starken Typs guten Gedächtnises schlechter Stimmung positiver
Eigenschaften
3. Lesen Sie den folgenden Text.
Fügen Sie fehlende Endungen hinzu.
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Einstellungen
Interessen einer Persönlichkeit äussern sich in Gerichtetheit der
Aufmersamkeit auf bestimmt... Dinge und Erscheinungen, auf
bestimmt...Bereiche des gesellschaftlch... Lebens oder der Natur.
Mit dem Interesse ist oft Neigung zur entsprechend... Betätigung
verbunden. Das ist aber nicht immer der Fall. Wir unterscheiden
zwischen dem unmittelbar... und mittelbar... Interesse.
Die Weltanschauung, die politisch... Überzeugungen und die
gesellschaftlich... Einstellung verleihen den mannigfach... Interessen
des Menschen eine einheitlich...Richtung, die für die produktiv...
Tätigkeit wichtig ist. Die Stetigkeit und Beharrlichkeit der Interessen
wird von der Grundrichtung der Persönlichkeit wesentlich (wie ? –
Kurzform) bestimmt.
Merken Sie sich den Gebrauch von Fragen:
Welcher /welches / welche? und Was für ein / eine?
Was für (Pl.)?
Muster :
Welche Strasse ist das ? – Das ist die Puschkin-Strasse.
Was für eine Srtrasse ist das ? – Das ist eine breite und lange
Strasse.
5. Stellen Sie Fragen zu Adjektiven – Attributen und zu den
Adjektiven – Prädikativen zu dem Text Einstellungen
Unter Einstellungen verstehen wir die Beziehung der Persönlichkeit
zu den für sie bedeutsamen Sachverhalten.
Die Einstellung der Persönlichkeit kommt im auswählenden
Mobilisiertsein und Bereitsein zu bestimmen Handlungen zum
Ausdruck. Sie ist eine „Position“, die die Persönlichkeit bezieht, indem
sie an Forderungen und Aufgaben herantritt. Das Leistungsversagen ist
oft nicht auf mangelnde Fähigkeiten, sondern auf eine negative
Einstellung zur Aufgabe zurückzuführen. Z.B. ein Student mit einer
positiven Einstellung zum Studium ist im Unterricht aufmerksam, zeigt
Interesse zum Stoff und ist bereit, Schwierigkeiten zu überwinden.
Wir unterscheiden sensorische und motorische Einstellungen. Die
sensorische Einstellung
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bedingt den selektiven Charakter der Wahrnehmung. Die
motorische Einstellung bedeutet Auswahl geeigneter Bewegungen für
bestimmte Handlung. Von diesen Einstellungen im motorischen und
sensorischen Bereich sind die Einstellungen der gesamten
Persönlichkeit abzugrenzen. Einstellung zur Gesellschaft, zur Arbeit, zu
den anderen Menschen und zu sich selbst.
6. Charakterisieren Sie die negative Einstellung eines Studenten zu
einem Fach.
7. Sprechen Sie von Ihrer Einstellung zur Gesellschaft usw. ( unten
im Text )
Kontrollaufgaben
1. Gruppieren Sie möglichst mehrere Wörter zu den „Feldern“:
Charakter, Temperament,
Interessen, Einstellungen.
2. Charakterisieren Sie die vier Temperamentstypen (schriftlich
und mündlich).
3. Ergänzen Sie die Sätze. Beachten Sie dabei die Rektion der
Verben. Die unten stehenen Wendungen kann man im Referat bei der
Beschreibung der Begriffe gebrauchen.
Als positiv... Gefühl bezeichnen wir...
Als negativ... Gefühl nennen wir...
Auf ein Objekt bezogen... Gefühl heisst...
Auf kein Objekt bezogen... Gefühl ist...
Ein stark..., beständig... Gefühl bezeichnet man als...
Ein stark... Gefühl ohne klar... Denken heisst...
Arbeit mit den Hörtexten (Aufgaben 4-6)
4. Erzählen Sie den Text „Interessen“ nach. Gebrauchen Sie die
Antworten auf die unten stehenden Fragen als Muster einer kurzen
Nacherzählung.
Sind die Interessen ein psychologischer Vorgang oder eine
psychische Eigenschaft des Menschen ?
Was verstehen wir unter dem Interesse ?
Was beeinflusst und bestimmt unsere Interessen?
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Nach welchen Merkmalen unterscheiden wir die Interessen?
Spielen für die Interessen Weltanschauung und politische
Überzeugungen eine Rolle?
Kann jeder Mensch in der Gesellschaft seinen Interessen
nachgehen?
5. Wiederholen Sie die grammatische Konstruktion „ sein ------ zu
Infinitiv„. Übersetzen Sie die folgenden Sätze:
Unter Einstellung ist.... zu verstehen.
Es sind sensorische und motorische Einstellungen zu
unterscheiden.
Fähigkeiten und Begabungen sind abzugrenzen.
Forderungen an den Arbeiter waren zu bestimmen.
Schwierigkeiten waren nicht leicht zu überwinden.
Das Versagen der Hauptempfindung ist schwer zu erklären.
6. Erzählen Sie die Texte „ Temperament“ und „Charakter“ nach
den folgenden Plänen nach:
А. – Temperament als Varianten in der Verlaufsform der
psychischen Prozesse.
• Äusserungen des Temperaments.
• Klassifikation der Temperamente nach Pawlow.
• Der soziale Wert der Persönlichkeit und das Temperament.
В. – Der Charakter als psychischer Begriff.
• Komponente des Charakters.
• Bildung des Charakters.
• Verallgemeinerung und Festigung psychischer Prozesse und
Eigenschaften.
• Charakter – Tätigkeit – Gesellschaft -- Erziehung.
7. Charakterisieren Sie nach allen Parametern : sich selbst. Ihren
Freund, Ihren Lieblingshelden aus einem Buch oder Film.
8. Übersetzen Sie ein kurzes Resümee zum Lehrbuch : „
Einführung in die Psychologie“ Klett -Verlag, 1999.
Am Ende jedes Kapitels in den Abschnitten „So sieht das in der
Praxis aus „behandeln wir die Anwendung des vorher Besprochenen im
täglichen Leben. Kapitel 1 konzentrierte sich auf die heutige Bedeutung
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der Psychologie, und einige ihrer geschichtlichen Wurzeln. Jetzt werden
wir unsere Aufmerksamkeit praktischen Dingen zuwenden: Was
Psychologen tun, wie man Psychologe wird, Beispiele für Psychologie
in Aktion, ethische Probleme, die in der Praxis der Psychologie
entstehen, und ein abschliessender Kommentar zu dem, was die
Psychologie nicht ist.
9. Schreiben Sie diesen Text mit einfachen Sätzen um.
Gebrauchen Sie dabei solche Wörter wie:
zuerst, in erster Linie, am Anfang des Textes, dann, ferner, weiter
folgt..., anschliessend
zuletzt, zum Schluss, abschliessend, als Zusammenfassung... usw.
LEKTION 8
SOZIALPSYCHOLOGIE, FAMILIE,
ARBEIT, KONFLIKTE
Zum Referieren des Texstes lernen Sie die folgenden Wendungen:
Im Text geht es um Akk...
Der Autor (Verfasser) äussert sich über Akk...
Der Autor (Redner, Sprecher) geht aus D...
Der Autor geht auf die Frage (das Problem) G... zu.
Der Autor berichtet über Akk...
Der Autor definiert Akk...
Der Autor charakterisiert Akk...
Der Autor schätzt Akk.... ein.
Der Autor vergleicht Akk mit D...
Der Autor beschreibt Akk...
Der Autor gibt Auskunft über Akk...
Der Autor behandelt Begriffe wie...
Der Autor legt die Stellung G... dar.
lm Mittelpunkt des Kapitels steht das Problem G…
(des Absatzes) steht das Problem G...
Der Text wird in … Akk eingeteilt.
Dann ferner erörtert der Autor Akk...
Weiter folgen zwei Kapitel über Akk...
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In erster Linie...
In der Regel...
Vor allem...
Merken Sie sich auch einige Sätze, die Nebensätze einführen:
Der Autor weist überzeugend nach, dass...
Der Autor beweist anhand vieler Beispiele, dass...
Daraus geht hervor, dass...
Es sei genannt, dass...
Der Autor kommt zum Schluss, dass...
Man muss zugeben, dass...
Bei dem Referieren eines russischen Textes ins Deutsche passt
man darauf, dass das Geschlecht vieler Fachwörter (besonders der aus
Latein gekommenen) mit dem Geschlecht der russischen nicht
zusammenfällt:
der Begriff
das Thema
das Problem
die Lehre
das Axiom – usw.
Kontrollaufgaben
1. Bilden Sie mit jeder Redewendung einen Satz. Referieren Sie den
folgenden Text.
Job und Familie: Alte Werte rosten nicht
Ein interessanter und den Lebensunterhalt sichernder Beruf, eine
erfüllte Partnerschaft und Kinder – das sind die drei wichtigsten
Erwartungen, die junge Erwachsene an ihr Leben haben. Trotz
zunehmender Kinderlosigkeit blieben diese Ziele in den vergangenen
Jahrzehnten unverändert. Dies zeigte jetzt der Jenaer Forscher Matthias
Reitzle in seiner Habilitationsschrift. „Auch im internationalen
Vergleich wurden diese Werte übereinstimrnend an die Spitze der
Lebensziele gesetzt", erklärt der Entwicklungspsychologe. Dies belege
eine Studie aus 13 Ländern.
„Gestiegenes Heiratsalter und eine sinkende Quote von
Eheschließungen sind nicht gleichbedeutend mit Wertewandel und
Abkehr von Ehe und Familie", sagt Reitzle. „Diese sozialen
Veränderungcn wirken nur so drastisch, weil sie überwiegend mit den
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Verhältnissen in den 1960er und frühen 1970er Jahren verglichen
werden, den goldenen Zeiten von Vollbeschäftigung und scheinbar
unbegrenztem Wachstum. "Doch eine Studie aus den Niederlanden mit
Daten von 1850 bis 1989 zeigt, dass die niedrigen Heiratsalter des
Nachkriegsbooms historisch eine Ausnahmesituation darstellten. Die so
genannte „Normalbiografie" mit rasch aufeinander folgenden
Übergängen „ausgelernt, Wohnung gesucht, geheiralet, Kinder" war nie
die Regel.
Nach Auffassung Reitzles wird die Institution Ehe auch durch den
wachsenden Anteil nichtehelicher Lebensgemeinschaften nicht infrage
gestellt: Er ist in der alten Bundesrepublik von 1972 bis 2000 von 0,6
aufrund 6 Prozent gestiegen. Und „selbst wenn der Trend genauso
weiterginge, dauerte es noch 111 Jahre, bis sich Ehen und nichteheliche
Partnerschaften zahlenmäßig die Waage hielten", errechnete Reitzle.
Nur fünf Prozent der jungen Leute in Ost und West wollen definitiv
keine Kinder – dass dann fast die Hälfte der westdeutschen
Akademikerinnen kinderlos bleibt, ergibt sich erst auf dem Weg ins
Erwachsenenalter. Doch: „Im Gegensatz zum Westen entscheiden sich
in den neuen Bundesländern gut ausgebildete Frauen eher für Kinder –
zumindest für eins", sagt Reitzle. Hinzu kommt ein Ost-WestUnterschied im Selbstverständnis von Frauen, der durch die
Erfahrungen der Elterngeneration geprägt ist: Für Frauen im Osten
stehen für das „Projekt Kind" die Sicherheit und Planbarkeit der eigenen
beruflichen Zukunft im Vordergrund, nicht so sehr Qualität und
Bestand der Partnerbeziehung. Denn viele haben erlebt, dass die Mutter
– Kind -Familie nicht gleichbedeutend mit Not und sozialem Abseits
ist, wenn die Mutter relativ sicher im Erwerbsleben steht. Letzteres ist
unter den heutigen Marktbedingungen eher bei gebildeten Frauen der
Fall. „Ihre gut gebildeten Schwestern im Westen hingegen fürchten oft,
ihre hohen Bildungsinvestitionen in den Sand zu setzen", erklärt
Reitzle.
Er fordert deshalb unlerschiedliche Akzente, um das Problem der
Kinderlosigkeit anzugehen: „Im Westen brauchen wir deutlich mehr
Kindereinrichtungen und im Osten mehr berufliche und materielle
Sicherheit für die jungen Frauen. Wenn es die sozialen Bedingungen
zulassen, dann entscheiden sich junge Leute auch für Familie und
Kinder.“
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2. Lesen Sie den folgenden Text.
SOZIALPSYCHOLOGIE
Sozialpsychologen befassen sich mit den gesellschaftlichen
Aspekten unserer Persönlichkeit – dem Verhalten von Menschen in
Gruppen und der Wirkung dieser sozialen Erfahrung auf sie. Die
Sozialpsychologie untersucht, wie das wirkliche oder vorgestellte
Verhalten anderer auf das Verhalten von einzelnen und von Gruppen
wirkt. Ihr Thema ist das spezifische Verhalten, das wir in der
zwischenmenschlichen Sphäre, das heißt, wenn mindestens noch ein
anderer Mensch zugegen ist, an den Tag legen.
Denken Sie einen Augenblick über Ihr eigenes Leben und die
Situationen nach, in denen Sie sich normalerweise bewegen. Wieviel
Prozent Zeit verbringen Sie täglich ganz allein, ohne dass ein anderer
Mensch Ihr Verhalten auf irgendeine Weise beobachten kann? Bei den
meisten von uns ist dieser Zeitanteil recht gering. Ein gewaltiger Teil
unseres Verhaltens spielt sich nicht in der Abgeschiedenheit, sondern
im Beisein anderer ab. Glauben Sie, dass Ihr Verhalten anders ist, wenn
andere um Sie herum sind? -Natürlich ist es anders, und die besondere
Aufgabe der Sozialpsychologie besteht darin, solche Phänomene zu
erklären und zu verstehen. Um unser Sozialverhalten zu verstehen,
werden wir viele der Begriffe anwenden müssen, die wir bereits
vorgestellt haben. Außerdem werden wir neuen Begriffen begegnen, die
sich ausschließlich auf unser Sozialverhalten beziehen. Im großen und
ganzen werden wir uns vor allem mit zweien der verhaltenssteuernden
Größen beschäftigen, die wir zu Anfang des Buches eingeführt haben,
nämlich mit dem Wissen eines Menschen und mit seinen Motivationen
oder Intentionen.Ein entscheidender Aspekt zwischenmenschlichen
Verhaltens hat mit dem Parameter Wissen zu tun. Während ein Mensch
in eine Kultur "hineinsozialisiert" wird, erwirbt er viele Kenntnisse
darüber, wie er sich in sozialen Situationen verhalten muß. Vieles von
diesem Wissen wird sprachlich vermittelt, in Anweisungen der Eltern,
Lehrer und anderer. Wohl noch mehr Wissen erwerben wir in
nonverbaler Form, indem wir beobachten, was andere Menschen tun,
und nicht nur hören, was sie sagen. Einige dieser nonverbalen
Informationen werden mit sehr feinen Mitteln ausgedrückt, zum
Beispiel, über Tonfall, Gesichtsausdruck und "Körpersprache". Wir
erwerben auch Wissen über z.B. Status und Schicht, und wir bilden
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Stereotypen, das heißt, wir machen uns im Grunde rein schematische
Begriffe von bestimmten Menschentypen. Tatsächlich läuft das, was
Soziologen mit Sozialisation bezeichnet haben, auf den Erwerb dieses
Wissens hinaus, das wir soziales Wissen nennen wollen. Ein
motivationspsychologischer Begriff, der für die Analyse des
Sozialverhaltens besonders wichtig erscheint, ist das Bedürfnis nach
sozialer Anerkennung. Früh im Leben erwerben wir uns das soziale
Wissen, dass es wünschenswert ist, andere dazu zu bringen, dass sie uns
mögen und unser Verhalten akzeptieren. In vielen Situationen zeigen
wir daher spezielle Verhaltensweisen, mit Hilfe derer wir, unserem
sozialen Wissen zufolge, die Billigung der anderen erreichen können.
Andererseits zeigen wir in unangenehmen Situationen oft
Verhaltensweisen, die die Mißbilligung anderer vermeiden helfen
sollen. Eine Motivation, die dem Bedürfnis nach sozialer Anerkennung
in einer Gruppensituation entspringt, kann ungeheuren Einfluß auf
unser Verhalten haben. Wenn Sie zu der Toga-Party gingen, würden Sie
dort womßöglich einige Dinge "gegen besseres Wissen" tun, das heißt,
Sie würden sie nicht tun, wenn Sie für sich wären, und auch in den
meisten anderen Situationen nicht. Zum Beispiel würden Sie vielleicht
an dem Wettbewerb der nassen Togen teilnehmen, weil Sie wollen, dass
andere Leute auf der Party Sie mögen oder akzeptieren.
1. Schreiben Sie aus dem Text unbekannte Wörter und Wendungen
aus. Lernen Sie diese Wörter.
2. Gliedern Sie den Text ein. Betiteln Sie jeden Teil des Textes.
3. Übersetzen Sie einige Teile des Textes schriftlich.
4. Rekonstruieren Sie die Fragen.
?
Sozialpsychologie befasst sich mit den gesellschaftlichen Aspekten
unserer Persönlichkeit.
?
Genauer gesagt, mit dem Verhalten von Menschen in Gruppen.
?
Ja, sie untersucht auch die Wirkung der sozialer Erfahrung auf die
Menschen.
?
Nein, die Sozialpsychologie untersucht nicht nur das wirkliche,
sondern auch das vorgestellte Verhalten der Menschen.
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?
Wenn mindestens noch ein anderer Mensch zugegen ist. Als
Beispiel kann man das eigene normale Leben betrachten.
?
Die besondere Aufgabe der Sozialpsychologie ist es, alle
Abweichungen von dem für den Menschen üblichen Verfahren zu
erklären und zu verstehen.
?
Es werden hier nicht nur schon bekannte Begriffe gebraucht,
sondern auch neue eingeführt.
Merken Sie sich die Übersetzung und Umstrukturierung einiger
grammatischen Konstruktionen:
das erweiterte Attribut – das (1) / von dem Professor (3) / für das
Seminar (4) / vorgeschlagene (2) Thema (1) war (5)/ sehr interessant (6)
Das Thema, das der Professor in der Stunde vorgeschlagen hat, war
sehr interessant.
Das Thema hat der Professor vorgeschlagen. es war sehr
interessant.
das erweiterte Partizip – im vorigen Jahr (2 )/ in Moskau (3) /
angekommen (I), ging er sofort in das Puschkinmuseum.- Als er im
vorigen Jahr in Moskau ankahm, ging er sofort in das Museum. – Das
war im vorigen Jahr. Er kam in Moskau an. Er ging sofort ins Museum.
der Nebensatz mit der Konjunktion INDEM – Er half mir die
Sprache besser erlernen, indem er mir alles genau erklärte. – Er half mir
die Sprache besser erlernen. Er erklärte mir alles.
der Nebensatz mit der Konjunktion OHNE... DASS Er ging an
uns vorbei, ohne dass er uns grüsste. – Er ging an uns vorbei, aber er
grüsste uns nicht.
Er ging an uns vorbei, ohne dass wir ihn merkten. – Er ging an uns
vorbei, aber wir merkten ihn nicht.
Demonstrativpronomen
statt
des
Substantivs
oder
Possessivpronomens
Besprechen Sie die Aufgaben zum Seminar mit den Studenten der
Gruppe 2. Mit denen der Gruppe 3 habe ich alles besprochen.Besprechen Sie das mit den Studenten der Gruppe 2. Mit den Studenten
der Gruppe 3 habe ich alles besprochen.
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Der Professor hat uns über den Gelehrten und dessen Werke
erzählt... – Der Professor hat uns über den Gelehrten und seine Werke
erzählt.
Kontrollaufgaben
1. Antworten Sie 20 – 25 Wörter und Wendungen zum Thema
„Sozialpychologie“.
2. Erklären Sie die Begriffe " Soziales Wissen" und „Soziale
Motivation".
3. Lesen Sie, verstehen Sie und geben Sie Ihre Meinung zu den
genannten Problemen.
Peter nimmt an einem Einstellungsgespräch bei einem großen
Computerhersteller teil, um sich für eine Stelle als Management-Trainee
zu bewerben. Er sorgt sich, was für einen Eindruck er wohl auf die Frau
machen wird, die das Auswahlverfahren durchführt; der Mitarbeiterin
der Personalabteilung liegt ihrerseits daran, Peter davon zu überzeugen,
dass es für ihn von Vorteil wäre, zu ihrer Firma zu kommen. Das
Verhalten des einen während des Interviews beeinflusst entscheidend
das Verhalten des Gegenübers, und was die beiden übereinander denken,
ist auf komplexe Weise bestimmt durch die verschiedenen Information,
die sie verarbeiten.
Stefan geht in die Unterstufe der Highschool. Ein paar Freunde
drängen ihn, eine Zigarette zu rauchen. Obwohl er weiß, dass es seiner
Gesundheit abträglich ist, gibt er ihrem Druck nach. Warum richtet er in
vieler Hinsicht sein Verhalten nach ihnen aus, von seiner Kleidung bis
hin zu den schlechten Angewohnheiten, die er sich zulegt? Warum üben
Femsehwerbespots, die rauchende Machos zeigen, auf Stefan und seine
Freunde solche Wirkung aus?
Heiner ist ein "Spießbürger", Hilde eine "linke Konformistin", Doris
ist eine "Zimperliese", Regine ein "Bücherwurm", Inge ein
"Wildfang" – die Liste gängiger Klischees ist endlos. Warum stecken
wir Menschen in Schubladen und behandeln sie dann entsprechend, in
der Annahme, das Etikett, das wir ihnen verpasst haben, verrate uns
alles, was wir über sie wissen mußten?
Michael ist im ersten Universitätsjahr. Bei der Party einer
Sludentenvereinigung wurde er Marianne vorgestellt und tanzte einmal
mit ihr, bevor sie gehen mußte. Später an diesem Abend bekannte
Michael seinem Zimmergenossen, dass er "das Mädchen seiner
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Träume" getroffen habe – warmherzig, sensibel, schön, intelligent und
wohlhabend. Was meinen Sie, wie zutreffend er Marianne wohl
einschätzen mag?
4. Lesen Sie und annotieren und referieren Sie den folgenden Text.
Geriauchen Ste dabei die oben stehenden Wendungen).
Der Trend zum Nebenjob
Endlich 16.30 Uhr. Feierabend. Wenn sich die Kollegen auf
Familie, Hobbys oder aufs Faulenzen freuen, geht für Bauzeichnerin
Stefanie Richter (27) der Stress erst richtig los: rein ins Auto, Tochter
Marlies (5) vom Ganztagskindergarten abholen und zur Oma bringen.
Sie braucht genau 90 Minuten, jeder Schritt ist bis auf die Sekunde
durchgeplant. Um Punkt 18 Uhr beginnt die zweite Hälfte ihres
Arbeitstages: In einer Konditorei verkauft sie an vier Abenden bis
20 Uhr Torten. Danach kümmert sie sich um Rechnungen und
Bestellungen. Stefanie Richter ist eine von 3,2 Millionen, die laut
Studie des deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung einen Zweitjob
haben – jeder zehnte Erwerbstätige in Deutschland arbeitet nebenbei,
offiziell angemeldet oder schwarz. „Deutschlands Doppeljobber
lassen sich in drei Gruppen einteilen”, sagt Professor Johannes
Schwarze, Wirtschafts-Spezialist an der Uni Bayreuth. „Die meisten
machen es, um über die Runden zu kommen – sie brauchen den
Zusatzverdienst zum Lebensunterhalt. Andere wollen sich Extra Wünsche erfüllen, zum Beispiel ein Traumauto oder ein teures Hobby.
Und dann gibt es die Menschen, die einen Ausgleich zum Hauptberuf
suchen”. Sie alle brauchen nicht lange nach einem Zweitjob zu
suchen: Immer mehr Arbeitgeber versuchen, durch Aushilfen feste
Siellen einzusparen. Immer öfter sind es auch hoch qualiftzierte
Kräfte, die Nebenjobs suchen. Die Nettolöhne in Deutschland sind im
vergangenen Jahr um 1,7% gesunken. Urlaubs- und Weihnachtsgeld
werden in vielen Betrieben gekürzt, Lohnerhöhungen gibt es trotz
Preissteigerung nicht. Es ist für viele schwierig, den Lebensstandard
zu halten. Doch die „Doppeljobber" müssen aufpassen, dass ihr
Hauptberuf nicht leidet: Wer zu viel arbeitet und in seinem eigentlichen
Beruf nicht mehr genug Leistung erbringt oder gar vor Müdigkeit
einschläft, bekommt natürlich Ärger. Dann können aus
“Doppeljobbern" schnell wieder ganz normale Arbeitnehmer werden,
die mit einem Einkommen auskommen müssen.
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Einige Bemerkungen zum Annotieren und Referieren eines
russischen Textes ins Deutsche:
1. Lesen Sie alle Angaben zum Buch und über den Autor auf dem
Titelblatt, auf seiner Rückseite oder in der Einführung. Annotieren Ste
die Quelle, der der zu referierende Text entnommen ist.
2. Lesen Sie den ganzen Text aufmerksam durch. Schreiben Sie
unbekannte Wörter aus.
3. Finden Sie die Hauptidee (das Hauptproblem) des Textes.
Definieren Sie sie (es ).
4. Merken Sie sich, welche Begriffe im Text behandelt werden.
Schreiben Sie diese aus, definieren Sie sie.
5. Entscheiden Sie, zu welchen Schlussfolgerungen der Autor in
dieser Frage kommt, ob Sie mit seiner Meinung einverstanden sind.
Wenn nicht, erklären Sie ihre Meinung.
6. Vergleichen Sie die Meinung dieses Gelehrten mit denen der
anderen Wissenschaftler.
7. Gebrauchen Sie einfache Sätze, manchmal attributive
Nebensätze oder Bedingungssätze
8. Benutzen Sie Klischees mit passenden Ergänzungen.
9. Kürzen Sie auch einige Sätze aus dem Text.
10. Beachten Sie die Vieldeutigkeit der Wörter bei der Übersetzung
aus dem Russischen:
Решение проблемы (Lösung des Problems = Problemlösung )
Решение родителей (Entschluss der Eltern)
Решение правительства (Beschluss der Regierung)
DIE AUTOREN WÜNSCHEN IHNEN VIEL ERFOLG IN
IHRER ARBEIT UND GUTE KENNTNISSE UND FERTIGKEITEN
IN DER DEUTSCHEN SPRACHE!
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Inhalt
LEKTION 5. MENSCHLICHES LERNEN, ERZIEHUNG,
INTELLIGENZ ........................................................................ 3
LEKTION 6. ENTWICKLUNG DER PERSÖNLICHKEIT.
SINN DES LEBENS. .............................................................. 16
LEKTION 7. TEMPERAMENT, CHARAKTER,
INTERESSEN UND EINSTELLUNGEN ............................ 28
LEKTION 8. SOZIALPSYCHOLOGIE, FAMILIE,
ARBEIT, KONFLIKTE ......................................................... 38
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Учебное издание
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Практикум
Часть 2
Составители: Фомина Тамара Николаевна
Зеленкова Елена Анатольевна
Редактор, корректор И.В. Бунакова
Компьютерная верстка Е.Л. Шелеховой
Подписано в печать 14.09.2007 г. Формат 60х84/16.
Бумага тип. Усл. печ. л. 2,79. Уч.-изд. л. 2,06.
Тираж 50 экз. Заказ
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Оригинал-макет подготовлен
в редакционно-издательском отделе ЯрГУ.
Отпечатано на ризографе.
Ярославский государственный университет.
150000 Ярославль, ул. Советская, 14.
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