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1528.Deutsch fur die Studenten der Sportlehranstalten

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Copyright ОАО «ЦКБ «БИБКОМ» & ООО «Aгентство Kнига-Cервис»
Министерство спорта, туризма и молодежной политики
Российской Федерации
Федеральное государственное бюджетное образовательное
учреждение
высшего профессионального образования
«Волгоградская государственная академия физической культуры»
Кафедра иностранных языков
Бганцева И.В., Васильева Ж.В., Колчина Т.Ф.
Учебно- методическое пособие по учебной дисциплине «Иностранный
язык: немецкий» цикла ГСЭ ФГОС для студентов очной и заочной форм
обучения направления 034300.62 «Физическая культура».
Волгоград - 2012
Copyright ОАО «ЦКБ «БИБКОМ» & ООО «Aгентство Kнига-Cервис»
ББК 81.2 Нем
Б348
Рецензенты:
к.п.н., доцент кафедры иностранных языков ВГСПУ Хорошева Н.В.;
к.п.н., доцент кафедры русского и иностранных языков РГТЭУ ВФ
Колобкова Н.Н.
Допущено к изданию решением ученого совета ФГБОУ ВПО «ВГАФК»
в качестве учебно-методического пособия.
Б348
Бганцева И.В.
Deutsch für die Studenten der Sportlehranstalten: учебнометодическое пособие/ И.В.Бганцева, Ж.В. Васильева, Т.Ф.
Колчина – Волгоград: ФГБОУ ВПО «ВГАФК», 2012. – 165 с.
Учебно-методическое пособие по учебной дисциплине «Иностранный
язык» цикла ГСЭ ФГОС для студентов очной и заочной форм обучения
направления 034300.62 «Физическая культура».
ББК 81.2 Нем
© Бганцева, Васильева, Колчина, 2011.
© ФГБОУ ВПО «ВГАФК», 2012.
Copyright ОАО «ЦКБ «БИБКОМ» & ООО «Aгентство Kнига-Cервис»
Введение
Пособие предназначено для студентов, обучающихся в вузах
спортивного профиля, и содержит базовый материал для аудиторной и
самостоятельной работы с целью обучения пониманию профессионально
ориентированных
текстов,
усвоения
лексического
минимума,
относящегося к специальности «Физическая культура и спорт»,
активизации грамматических умений и навыков. Может быть
использовано студентами как очной, так и заочной форм обучения,
бакалаврами и магистрами.
Учебное пособие представляет собой сборник тематических блоков,
каждый из которых представлен наличием основных и дополнительных
специальных текстов для чтения и понимания и разработанного комплекса
лексических упражнений, направленных на понимание и усвоение
прочитанного, и грамматических, позволяющих оформить устные
высказывания по темам в соответствии с правилами грамматики немецкого
языка. Каждый тематический блок оснащен текстами для внеаудиторного
анализа, перечнем контрольных вопросов и списком слов, необходимых
для активного усвоения.
Необходимость
опубликования
данного
пособия
объясняется
отсутствием современной литературы по спортивной специальности с
одной стороны, удовлетворяющей потребностям в наличии специальных
текстов и разработанного к ним комплекса лексико-грамматических
упражнений, с другой стороны, позволяющей в достаточно короткие сроки
овладеть обозначенным в учебной программе лексико-грамматическим
материалом.
Материал пособия направлен на формирование грамматических
навыков, развитие коммуникативных умений, а так же ориентирован на
ознакомление студентов со специальной терминологией, развитие навыков
понимания специальных профессионально ориентированных текстов.
3
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Inhaltsverzeichnis
Über sich selbst
Unsere Akademie
Mein Training
Wettkämpfe
Unsere Heimat
Sport in unserem Lande
Die BRD
Sport in Deutschland
Olympische Spiele
Literaturverzeichnis
5
28
53
70
86
103
117
132
151
164
4
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Thema: Über sich selbst
Text A
I.
Lesen Sie den Text A aufmerksam zu.
MEINE BIOGRAPHIE
Ich heiße Oleg Petrow. Ich wurde am 12. Mai 1991 in Wolgograd
geboren, ich bin 18 Jahre alt. Ich studiere an der Fachschule für Körperkultur.
Jetzt bin ich Student des ersten Studienjahres. Schon einige Jahre treibe ich
Sport. Von Kindheit an habe ich Gymnastik gern. Ich habe in dieser Sportart die
erste Leistungsklasse. Das ist meine Lieblingssportart. Mein Trainer ist
Verdienter Meister des Sports, er unterrichtet an der Hochschule für
Körperkultur. Ich betreibe auch andere Sportarten: laufe Ski und Schlittschuh,
spiele Volleyball und Fußball.
Ich interessiere mich auch für Schwimmen und Mehrkampf in der
Leichtathletik. Ich nehme oft an den sportlichen Wettkämpfen teil. Manchmal
gewinne ich die ersten Plätze. Ich wurde in diesem Monat mit dem Ehrenpreis
ausgezeichnet. Ich interessiere mich auch für Theater und Kino, besuche
Museen und Ausstellungen, lese viel Literatur und Zeitungen.
Mein Vater ist Arzt, meine Mutier ist Lehrerin. Meine Schwester arbeitet
als Bibliothekarin. Sie interessiert sich für den Sport. Sie hat die zweite
Leistungsklasse im Turnen und nimmt oft an den Wettkämpfen teil.
TEXTERLÄÜTERUNG
geboren sein - родиться
Studieren, lernen - учиться
die Fachschule für Körperkultur - техникум физкультуры
teilnehmen an (Dat)-принимать участие
das Studienjahr, der Kursus - курс
Sport treiben - заниматься спортом
die Leistungsklasse - разряд
der Wettkampf (es, ä-e) - соревнование
gewinnen (a, o) - выигрывать
der Mehrkampf - многоборье
den Platz belegen - занять место
II. Erfüllen Sie die folgenden Aufgaben nach dem Lesen des Textes:
Übung 1. Beantworten Sie die folgenden Fragen zum Text:
1. Wie heißt der Junge? 2. Wie alt ist Oleg Petrow? 3. Wo studiert dieser Junge?
4. In welchem Studienjahr steht er? 5. Welche Sportart treibt er? 6. Welche
Leistungsklasse hat er? 7. Ist er aktiver Sportler ? 8. Nimmt er oft an den
5
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Wettkämpfen teil? 9. Welchen Platz belegt er an den Wettkämpfen? 10. Wofür
interessiert er sich noch ? 11. Hat er die Eltern? 12. Welche Sportart treibt seine
Schwester?
Übung 2. Bestimmen Sie die Wortfolge in diesen Sätzen.
1. Wir treiben Sport gern. 2. Auf dem Stadion trainieren die Sportler jeden Tag.
3. Die besten Sportler unseres Landes belegen an den Weltmeisterschaften oft
die ersten Plätze. 4. Welche Leistungsklasse haben Sie in dieser Sportart?
Übung 3. Konjugieren Sie diese starken Verben im Präsens.
haben, sein, werden, essen, fahren, geben, lesen, nehmen, sehen, sprechen,
laufen
Übung 4. Gebrauchen Sie die die Hilfsverben haben, sein, werden im Präsens.
1. Ich ... Meister des Sportes (sein). 2. Er ... die erste Leistungsklasse im
Schwimmen (haben). 3. Du ... Lehrerin (werden). 4. Sein Freund (sein) ein guter
Turner. 5. Sie (sein) erfahrene Trainer. 6. Er (werden) nach dem Studium
Sportlehrer. 7. Mein Freund (haben) die erste Leistungsklasse im Schwimmen.
8. Er (sein) Trainer von Beruf. 9. Sie (haben) im Moment keine Zeit. 10. Ich
(sein) Student des ersten Studienjahres. 11. Mein Spezialfach (sein) Turnen.
12.Wir (haben) Prüfungen. 13. Er (sein) verheiratet. 14. Ich (haben) viel zu tun.
Übung 5. Ergänzen Sie die Sätze durch haben oder sein.
1. Wir … Unterricht. 2. Wir … Sportler. 3. Er… Trainer. 4. Sie … gute Freunde.
5. Olga … eine gute Schwimmerin. 6. Ich … Meister des Sports. 7. Der Student
… Konsultationen jeden zweiten Donnerstag. 8. Rolf … heute Training. 9. Die
Übersetzung … richtig. 10. Sie … Studentin. 11. Der Satz … falsch. 12. Du …
recht. 13. Ich … heute eine Prüfung. 14. … Sie die erste Leistungsklasse im
Rudern? 15. Meine Freundin … mit ihren Leistungen unzufrieden. 16. Dieser
Springer … an den Wettkämpfen einen großen Erfolg. 17. … du morgen Zeit? Nein, leider, … ich viel zu tun. 18. … diese Vorlesung in der Psychologie
interessant? - Nein, sie … langweilig.
Übung 6. Gebrauchen Sie die eingeklammerten Verben im Präsens.
1. Er ... an der Fachschule für Körperkultur (studieren). 2. Seine Freunde ...
fleißig (lernen). 3. Frank (ablegen) Prüfungen im Januar. 4. Rolf ... an diesem
Wettkampf den Sieg (gewinnen). 5. An unserer Akademie (unterrichten)
erfahrene Lehrkräfte. 6.In Wolgograd ... verschiedene Wettkampfe (stattfinden).
7. Der Lehrer (erklären) neue grammatische Regeln. 8. Er (laufen) die Strecke
mit großer Geschwindigkeit. 9. Wie viele Prüfungen (ablegen) du dieses Jahr?
10. Sein Bruder (kaufen) ein Wörterbuch. 11. Dieser Sportler (teilnehmen) aktiv
an den Wettkämpfen. 12. (Teilnehmen) du an der Besprechung? 13. Wie oft
(besuchen) Sie diesen Zirkel? 14. Die Sportler ... im Sport hohe Leistungen
6
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(erzielen). 15. Ich (beantworten) die Fragen des Lehrers. 16. Ich (stehen) in
Briefwechsel mit einem deutschen Jungen. 17. Wir (besprechen) unsere Pläne
auf das Wochenende. 18. Wohin (fahren) du im Sommer? - Ich (fahren) nach
Dresden. 19. Welche Sportart (betreiben) du? - Ich (spielen) Tennis. 20. Welche
Hobbys (haben) Sie? - Ich (sammeln) Briefmarken.
Übung 7. Gebrauchen Sie die eingeklammerten reflexive Verben im Präsens.
1. Die Sportler (sich beteiligen) an den Wettkämpfen. 2. Unser Stadion (sich
befinden) im Zentrum der Stadt. 3. Ich (sich interessieren) für Sport. 4. Wir (sich
freuen) schon im voraus auf das Fest. 5. Unsere Stadt (sich entwickeln) zur
großen Industriestadt. 6. Er (sich rasieren) schnell.
Übung 8. Setzen Sie die angegebenen Verben im Präsens ein.
1.Das Mädchen (heißen) Anna Belkina. 2. Sie (kommen) aus Wolgograd. 3.
Anna (sein) 18 Jahre alt und sie (studieren) an der Hochschule für Körperkultur.
4. Ihr Spezialfach (sein) Schwimmen. 5. Sie (haben) die zweite Leistungsklasse
in dieser Sportart. 6. Außer Schwimmen (betreiben) sie Basketball und
Radsport. 7. Sie (lernen) auch Fremdsprachen sehr gern. 8. Sie (sprechen) schon
fließend Englisch. 9. Anna (lernen) auch Deutsch. 10. Sie (besuchen) einen
Deutschkurs. 11. Im Unterricht (lesen und übersetzen) sie viel, (schreiben)
Übungen, (antworten) auf die Fragen, (sehen) Filme, (hören) Texte. 12. Am
Abend (haben) Anna Freizeit. 13. Sie (spielen) Klavier, (hören) Musik, (gehen)
in die Disko.
Übung 9. Gebrauchen Sie die notwendigen Personalpronomen.
1 ... treibt viel Sport. 2. Heute gehe ... ins Kino. 3. ... erzielen große Resultate
im Sport. 4. ... schreiben die Kontrollarbeit. 5. ...trainiert im großen Sportsaal.
Übung 10. Gebrauchen Sie die entsprechenden Possessivpronomen.
1. Ich und ... Freundin Nina studieren an der Hochschule für Körperkultur. 2.
Nina hat einen Bruder. ... Bruder studiert an der Fakultät der Körperkultur des
Pädagogischen Instituts. 3. Wir haben viele Freunde. ... Freunde treiben gern
Sport. 4. Er liest das Buch. ...Buch ist sehr interessant.
Übung 11. Stellen Sie die Fragen zu diesen Sätzen.
1. Er treibt regelmäßig Körperkultur und Sport. 2. Am Abend gehen wir zum
Training. 3. Die Körperkultur dient der Gesunderhaltung. 4. Die Hochschule
liegt im Zentrum der Stadt.
Übung 12. Geben Sie den Inhalt des Textes in der 3. Person Singular wieder:
Ich heiße Iwan. Ich wurde am 12. Juli 1990 in Omsk geboren. Mein Vater ist
Verdienter Trainer des Landes. Meine Mutter ist Lehrerin von Beruf. Ich habe
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zwei Brüder. Sie gehen viermal in der Woche in die Kindersportschule. Ich
studiere an der Wolgograder Akademie für Körperkultur und bin ich im zweiten
Studienjahr. Im Boxen habe ich die erste Leistungsklasse. Mit großem Interesse
besuche ich alle Vorlesungen und Seminare. Jeden Tag trainiere ich 3 Stunden
im Boxen. Ich habe gute Resultate in dieser Sportart.
Text B
I. Lesen Sie den Text B aufmerksam zu.
MEINE FAMILIE
Ich heiße Oleg Sokolow. Ich bin 17 Jahre alt Meine Eltern leben in Omsk
Mein Vater arbeitet an der medizinischen Hochschule am Lehrstuhl für
Physiologie. Er ist 45 Jahre alt. Meine Mutter ist an der Kindersportschule als
Trainer tätig. Sie lehrt kleine Kinder gut schwimmen. Meine Großmutter besorgt
den Haushalt. Sie ist Rentnerin. Ich habe Geschwister: einen Bruder und eine
Schwester. Mein Bruder ist Offizier, er ist gleichzeitig Fernstudent des zweiten
Studienjahres der Moskauer Akademie für Körperkultur. Er ist Meister des
Sportes und mehrfacher Landesmeister im Boxen.
Meine Schwester Anna ist verheiratet und arbeitet in der Mittelschule. Sie
unterrichtet Physik. Ihr Ehemann ist Ingenieur von Beruf. Ich bin Fachschüler.
Ich studiere an der Fachschule für Körperkultur im zweiten Studienjahr. Mit
meinen Freunden gehe ich oft zum Training. Wir treiben gern Volleyball und
Schwimmen. Für die Schüler unserer Stadt werden viele Wettkämpfe
ausgetragen, ich nehme an den Wettkämpfen oft teil und werde manchmal
Sieger. Im vorigen Monat wurde ich für die Stadtauswahl nominiert. Jetzt
trainiere ich hart im Schwimmen. Das macht mir viel Spaß.
TEXTERLÄUTERUNG
die Rentnerin - пенсионерка
den Haushalt führen - вести домашнее хозяйство
Ich bin 20 Jahre alt - мне 20 лет
Sie ist als Arzt tätig - она работает врачом
j-n für die Auswahl nominieren - включать в сборную команду
den Wettkampf austragen (durchführen) - проводить соревнование
Spaß machen - забавлять, доставлять удовольствие
I. Erfüllen Sie die folgenden Aufgaben nach dem Lesen des Textes:
Übung 1. Beantworten Sie die folgenden Fragen zum Text:
1. Wie heißt der Junge? 2. Wie alt ist er? 3. Wo studiert Oleg? 4. Hat er die
Eltern? 5. Als was arbeiten seine Eltern? 6. Hat er Geschwister? 7. Nimmt Oleg
an den Wettkämpfen teil? 8. Wird er für die Auswahlmannschaft nominiert? 9.
8
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Welche Leistungsklasse hat er im Schwimmen? 10. Trainiert er viel und
beharrlich?
Übung 2. Bilden Sie Imperfekt von den angegebenen schwachen Verben.
machen, unterrichten, arbeiten, antworten, fragen, besuchen, spielen, tanzen,
trainieren, hören, studieren, lernen, wohnen, siegen.
Übung 3. Bilden Sie Imperfekt von den untergeschriebenen starken Verben.
trinken, essen, fahren, geben, nehmen, kommen, betreiben, teilnehmen, finden,
stattfinden, gewinnen, laufen, lesen, schreiben, sprechen, sehen, gehen,
spazierengehen.
Übung 4. Konjugieren Sie im Imperfekt.
fahren, siegen, studieren, teilnehmen, besuchen, arbeiten, stattfinden.
Übung 5. Gebrauchen Sie die eingeklammerten Verben im Imperfekt und
übersetzen Sie die folgenden Sätze ins Russische.
1. Bei diesem Wettkampf (gewinnen) die Mannschaft unseres Sportklubs. 2.
Seine Freunde (lernen) fleißig. 3. Wir (hören) einen interessanten Vortrag. 4.
Der Unterricht (dauern) 45 Minuten. 5. Ich (teilnehmen) an der
Weltmeisterschaft im Boxen. 6. Wir (erzielen) gute Leistungen im Schwimmen
7. Er (trainieren) viel und hart. 8. Ich (erringen) den Sieg.
Übung 6. Verteilen Sie die Verben in zwei Gruppen:
a) die Verben mit untrennbaren Präfixen,
b) die Verben mit trennbaren Präfixen.
teilnehmen, besuchen, abfahren, unterrichten, beantworten, stattfinden, ablegen,
verbessern, erklären, zuhören, nacherzählen, durchsehen, übersetzen, versuchen,
erfüllen, bekommen, vergessen, vorbereiten.
Übung 7. Gebrauchen Sie die Verben mit untrennbaren Präfixen im Imperfekt.
Übersetzen Sie die folgenden Sätze ins Russische.
1. Das Training beginnt um 14 Uhr. 2. Im Training vervollkommne ich Technik.
3. Mein Bruder erzielt gute Erfolge im Sport. 4. Dieser Student gehört der
Auswahl. 5. Wir besuchen den wissenschaftlichen Zirkel. 6. Der Sport
entwickelt Ausdauer.
Übung 8. Gebrauchen Sie die Verben mit trennbaren Präfixen im Imperfekt.
Übersetzen Sie die folgenden Sätze ins Russische.
1. Unsere Sportler (teilnehmen) an vielen großen Sportveranstaltungen. 2. Der
Sport (beitragen) zum Erhalten des Friedens in der ganzen Welt. 3. Ich
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(aufstehen) gewöhnlich um 7 Uhr. 4. Der Student (ablegen) gut die Prüfung. 5.
Der Junge (zumachen) schnell die Tür.
Übung 9. Lesen Sie richtig und übersetzen Sie die folgenden Sätze ins
Russische.
1. Die 22. Olympischen Spiele fanden im Jahre 1980 erstmalig in Moskau statt.
2. Die Spiele fanden in den 21 Olympischen Sportarten statt. 3. Unsere Sportler
errangen 80 Gold, 69 Silber- und 46 Bronzemedaillen und belegten den 1. Platz.
4. Der Wettkampf findet am 23. Oktober statt. 5. Die Wolgograder Hochschule
für Körperkultur wurde im Jahre 1960 gegründet.
Übung 10.
Russische.
Übersetzen Sie die folgenden Sätze mit Verneinungen ins
1. Die Studentin kennt diese Wörter gar nicht. 2. Er fährt nicht nach Moskau, er
ist krank. 3. Ich arbeite noch nicht. 4. Sie hat keinen Bruder. 5.Wir haben heute
kein Training. 6. Niemand versteht das. 7. Die Vorlesung findet heute nicht statt.
Text für das ausserunterrichtliche Lesen
I. Lesen Sie den Text aufmerksam zu.
Über meine Familie
Mein Name ist Maxim Katin. Ich studiere in Wolgograd, aber ich bin kein
Wolgograder, ich komme aus Urjupinsk. Dort leben meine Eltern und
Großeltern. Ich stehe gewöhnlich um 7 Uhr auf, gehe ins Badezimmer und
wasche mich. Dann öffne ich das Fenster, schalte das Fernsehen ein und mache
Morgengymnastik. Ich mache schnell mein Bett und frühstücke. Um 8 Uhr gehe
ich zum Unterricht. Unsere Akademie befindet sich nicht so weit von unserem
Studentenheim. Ich fahre mit dem Bus, dann gehe ich zu Fuβ. Der Unterricht
beginnt um 9.00. Wir haben täglich 4 Stunden. Nach dem Unterricht esse ich in
der Speisehalle der Akademie zu Mittag. Nachmittags habe ich viel zu tun. Um
16 Uhr gehe ich zum Training, das im modernen Sportsaal stattfindet Ich
trainiere zwei Stunden. Mein Training beginne ich mit dem Erwärmen. Das
Training spielt in der Vervollkommnung der Taktik und Technik des Sportlers
eine große Rolle. Ich führe verschiedene allgemeine und spezielle Übungen an
den bestimmen Geräten aus. Im Training entwickle ich Kraft, Ausdauer,
Beweglichkeit und Schnelligkeit. Nach dem Training nehme ich eine warme
Dusche.
Dreimal in der Woche gehe ich in die Bibliothek, wo ich die Fachliteratur
lese und meine Hausaufgaben vorbereite. Um 19.30 esse ich zu Abend und gehe
spazieren. Manchmal gehe ich mit meinen Freunden ins Theater und Kino. Am
Abend höre ich die leichte Musik, lese die schöne Literatur. Um 23.30 gehe ich
zu Bett.
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Und ich möchte auch über meine Familie erzählen. Unsere Familie ist
ziemlich groß. Ich habe zwei Brüder und eine Schwester. Früher hatte es meine
Mutter nicht leicht mit uns Kindern. Jetzt sind meine Geschwister schon
erwachsen und selbständig. Meine Mutter ist Rentnerin und führt den Haushalt.
Es geht ihr recht gut.
Mein Vater ist auch nicht mehr jung. Er kann schon auch seine Rente
haben, aber er denkt nicht daran. Er arbeitet als Manager, und seine Firma
braucht ihn noch.
Mein Bruder Peter ist sechzehn Jahre alt. Er geht noch zur Schule. Sein
Lieblingsfach ist Botanik. Er will wie unser Großvater Landwirt werden.
Meine Schwester Helene ist Studentin an der Kasaner Universität. Sie ist
so alt wie ich, wir sind nämlich Zwillinge. Wir telefonieren oft mit einander und
schreiben uns. Die Briefe meiner Schwester machen mir immer Freude.
Mein Bruder Paul steht mir nicht so nah. Er ist schon längst verheiratet
und ist Vater von zwei Kindern. Er und seine Frau sind Reporter von Beruf. Der
Beruf eines Reporters ist nicht leicht, aber recht interessant.
Außer den Geschwistern habe ich noch Kusinen und Vettern. Einige von
ihnen sind so alt wie ich, und wir verstehen uns gut.
Einmal im Jahre versammelt sich unsere ganze Familie im Elternhaus.
Zum Familienfest kommen alle: unsere Großeltern, meine Onkel und
Tanten mit ihren Töchtern und Söhnen, auch meine Nichte und mein Neffe. Alle
freuen sich auf das Wiedersehen, denn alle fühlen sich im Kreise der Familie
sehr wohl.
II. Erfüllen Sie folgende Übungen nach dem Lesen des Textes.
Übung 1. Beantworten Sie die Fragen zum Text.
1.
Woher kommt Maxim? 2. Wann steht er auf und wann geht er zu
Bett? 3. Wieviel Stunden hat Maxim jeden Tag? 4. Welche Übungen führt
Maxim im Training aus? 5. Welche physischen Grundeigenschaften entwickeln
sich im Training? 6. Wieviel Personen umfasst Maxim’s Familie? 7. Womit
beschäftigen sich Maxim’s Eltern? 8. Sind Helene und Maxim nah zu einander?
Warum? 9. Wie unterhalten sich mit einander Paul und Maxim? 10. Welche
Tradition hat Maxim’s Familie?
Übung 2. Übersetzen Sie die Wortverbindungen aus dem Text ins
Deutsche.
включать телевизор, заправлять постель,
идти на занятия,
общежитие, ехать на автобусе, идти пешком, обедать, иметь много дел,
совершенствование техники,
принимать душ, брат с сестрой уже
взрослые, вести домашнее хозяйство, доставлять радость, быть близким с
братом, чувствовать себя хорошо.
11
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Übung 3. Geben Sie dies russischen Äquivalenten zu den deutschen
Wörtern und Wortgruppen.
das Spezialfach, an den Wettkämpfen teilnehmen, das Lieblingsfach, zu
Abend essen, haben viel zu tun, die Rente haben, erwachsen sein, die
Zwillinge, im ersten Studienjahr sein, die dritte Leistungsklasse haben, die
Übungen ausführen, das Warmmachen.
Übung 4. Setzen Sie die passenden Wörter ein.
1.
Ich ging in … Nummer 78 in Wolgograd. 2. Seit … an betreibe ich
Sport. 3. Die besten Sportler unseres Landes belegen an … oft die ersten Pläze.
4. Du ... an diesem Wettkampf den Sieg. 5. Am Abend gehen wir zum… . 6. Er
wurde am 12. Juli 1990 in Omsk … . 7. Ich habe gute … in dieser Sportart. 8. Er
ist … des zweiten Studienjahres. 9. Für die Schüler unserer Stadt werden viele
… ausgetragen. 10. Ich … an den Wettkämpfen oft … und werde manchmal … .
Sieger, Kindheit, die Schule, teilnehmen, die Weltmeisterschaften,
Leistungen, geboren, Fernstudent, gewinnen, Wettkämpfe, Training
Übung 5. Verbinden Sie
Redewendungen aus zwei Spalten.
die
Bestandtteile
der
Wörter
teilnehmen
fahren
betreiben
prüfung
Leicht
fühlen
die Übung
ablegen
mit dem Bus
art
sich wohl
an den Wettkämpfen
Sport
ausführen
die Aufnahme
athletik
das Direkt
studium
12
und
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Übung 6. Übersetzen Sie ins Deutsche.
1.
Ольга с детства занимается спортом. 2. Наши студенты
изучают различные предметы. 3. Мой друг принял участие в областных
соревнованиях по плаванию. 4. Виктор – студент первого курса. 5. Его
мечта – стать чемпионом страны, и он упорно тренируется. 6. Анна
хорошо училась в школе. 7. Ее любимый вид спорта –гимнастика. 8.
Александр занимается легкой атлетикой. 9. Его дисциплина – бег на
длинные дистанции. 10. Старшей сестре Михаила 20 лет. 11. В прошлом
месяце Елена установила новый мировой рекорд. 12. Дмитрий проводит
много времени в спортзале. 13. Студент второго курса завоевал
серебряную медаль на чемпионате Европы по гимнастике. 14. Подруга
Светланы увлекается художественной гимнастикой. 15. Ирина Роднина –
трехкратная чемпионка Олимпийских игр по фигурному катанию. 16. Моя
цель – стать профессиональным тренером. 17. Александр Попов,
многократный чемпион мира и Олимпийских игр по плаванию, учился в
нашей Академии. 18. Друг моего отца – тренер по боксу. 19. Он был
чемпионом города пятнадцать лет назад.
Übung 7. Setzen Sie die eingeklammerten Verben im Präsens und dann
im Präteritum ein.
1.
Er ... an der Fachschule für Körperkultur (studieren). 2. Seine
Freunde ... fleißig (lernen). 3. Du ... an diesem Wettkampf den Sieg (gewinnen).
4 In Wolgograd ... verschiedene Wettkampfe (stattfinden). 5. Die Sportler ... im
Sport hohe Leistungen (erzielen). 6. Bei diesem Wettkampf … die Mannschaft
unseres Sportklubs (gewinnen). 7.Seine Freunde … fleißig (lernen). 8. Wir …
einen interessanten Vortrag (hören). 9. Der Unterricht … 45 Minuten (dauern).
10. Ich … an der Weltmeisterschaft im Boxen (teilnehmen). 11. Wir … gute
Leistungen im Schwimmen (erzielen). 12. Er … viel und hart (trainieren). 13.
Ich … den Sieg (erringen)
Übung 8. Setzen Sie das Possessivpronomen ein.
1. Ich und ... Freundin Nina studieren an der Hochschule für Körperkultur.
2. Nina hat einen Bruder. ... Bruder studiert an der Fakultät der Körperkultur des
Pädagogischen Instituts. 3. Wir haben viele Freunde. ... Freunde treiben gern
Sport. 4. Er liest das Buch. ... Buch ist sehr interessant.
Übung 9. Übersetzen Sie ins Deutsche die Information über die
berühmten Sportler Russlands.
Исинбаева, Елена Гаджиевна (р. 3 июня 1982, Волгоград) –
двукратная олимпийская чемпионка, пятикратная чемпионка мира,
13
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двукратная чемпионка Европы, обладательница 27 мировых рекордов в
прыжках с шестом среди женщин.
Опалев, Максим Александрович (р. 4 апреля 1979, Волгоград) –
знаменитый российский гребец на каноэ (canoeist), олимпийский чемпион
2008 года, 11- кратный чемпион мира, многократный чемпион Европы и
России. Заслуженный мастер спорта России (1999).
Попов, Александр Владимирович (р. 16 ноября 1971, Свердловск45, ныне г. Лесной, Свердловская область) – выдающийся советский и
российский
пловец,
четырёхкратный
олимпийский
чемпион,
шестикратный чемпион мира, 21-кратный чемпион Европы. Окончил
Волгоградский государственный институт физической культуры (1994).
Заслуженный мастер спорта СССР (1992).
Роднина, Ирина Константиновна (р. 12 сентября 1949, Москва) –
выдающаяся советская фигуристка, трёхкратная олимпийская чемпионка,
десятикратная чемпионка мира.
Лебедева, Татьяна Романовна (р. 21 июля 1976, Стерлитамак,
Башкирская АССР. После окончания школы в 1993 году переехала в г.
Волгоград для продолжения обучения в Училище олимпийского резерва и
Волгоградской академии физической культуры, которую закончила с
отличием в 2001 г.) – Олимпийская чемпионка по прыжкам в длину 2004
г., трехкратный серебряный призер Олимпийских игр (2000, 2008) и
бронзовый призер Олимпийских игр (2004). Шестикратная чемпионка
мира по легкой атлетике. Имеет звание „Заслуженный мастер спорта“.
Слесаренко, Елена Владимировна (р. 28.02.1982, Волгоград) –
чемпионка Олимпийских игр 2004г. в прыжках в высоту (2,06м - ОР),
чемпионата мира 2004 в помещении, победительница кубка Европы 2004,
чемпионка России 2002, 2004. Личный рекорд — 2,04м (2004).
Заслуженный мастер спорта по легкой атлетике.
Маринин, Максим Викторович (р. 23 марта 1977, Волгоград) –
российский фигурист, Олимпийский чемпион по фигурному катанию на
Олимпиаде в Турине в паре с Татьяной Тотьмяниной. Кроме того, они –
двукратные чемпионы мира, пятикратные чемпионы Европы и
трёхкратные чемпионы России.
Плющенко, Евгений Викторович (р. 3 ноября 1982, Солнечный,
Хабаровский край. Когда Евгению было три года, семья переехала в
Волгоград. В возрасте 4-х лет начал заниматься фигурным катанием) –
российский фигурист, олимпийский чемпион 2006 года, двукратный
серебряный медалист Олимпиад (2002 и 2010 годов), трёхкратный
чемпион мира и шестикратный чемпион Европы в мужском одиночном
катании. Заслуженный мастер спорта России.
Панкратов, Денис Владимирович (р. 4 июля 1974, Волгоград) –
российский пловец, специалист в плавании баттерфляем. Двукратный
олимпийский чемпион, чемпион мира, многократный чемпион Европы.
Окончил ВГАФК в 1996г. Заслуженный мастер спорта (1995).
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Садовый, Евгений Викторович (р. 19 января 1973, Волжский) –
российский спортсмен, пловец, специалист в плавании вольным стилем.
Трёхкратный олимпийский чемпион, четырёхкратный чемпион Европы.
Окончил ВГАФК в1994г. Заслуженный мастер спорта России (1992).
Text C
I.
Lesen Sie den Text aufmerksam zu.
MEIN ARBEITSTAG
Ich stehe gewöhnlich um 7 Uhr auf, gehe ins Badezimmer und wasche
mich. Dann öffne ich das Fenster, schalte das Radio ein und mache
Morgengymnastik. Ich mache schnell mein Bett und frühstücke. Um 8 Uhr gehe
ich zum Unterricht. Unsere Hochschule befindet sich ziemlich weit von unserem
Studentenheim. Zuerst fahre ich mit dem Bus, dann gehe ich zu Fuß. Der
Unterricht beginnt um 8.30. Wir haben taglich 3-4 Doppelstunden. Nach dem
Unterricht esse ich in der Speisehalle der Hochschule zu Mittag. Nachmittags
habe ich viel zu tun. Um 16 Uhr gehe ich zum Training, das im modernen
Sportsaal stattfindet. Ich trainiere zwei Stunden.
Mein Training beginne ich mit dem Erwärmen. Das Training spielt in der
Vervollkommnung der Taktik und Technik des Sportlers eine große Rolle. Ich
führe verschiedene allgemeine und spezielle Übungen an den bestimmen
Geräten aus. Im Training entwickle ich Kraft, Ausdauer, Beweglichkeit und
Schnelligkeit. Nach dem Training nehme ich eine warme Dusche. Dreimal in
der Woche gehe ich in die Bibliothek, wo ich die Fachliteratur lese und die
Hausaufgaben vorbereite. Um 19.30 esse ich zu Abend und gehe spazieren.
Manchmal gehe ich mit meinen Freunden ins Theater und Kino. Am Abend höre
ich die leichte Musik, lese die schöne Literatur. Um 23.30 gehe ich zu Bett.
TEXTERLÄUTERUNG
das Bett machen - заправлять постель
zu Fuß gehen - идти пешком
zu Mittag essen / zu Abend essen – обедать / ужинать
das Erwärmen, die Erwärmung - разминка
die Übungen ausführen - выполнять
II. Erfüllen Sie die folgenden Aufgaben nach dem Lesen des Textes:
Übung 1. Beantworten Sie die folgenden Fragen zum Text:
1. Wann stehen Sie gewöhnlich auf? 2. Machen Sie Morgengymnastik? 3.Wie
lange waschen Sie sich und rasieren Sie sich? 4. Um wieviel Uhr frühstücken
Sie? 5. Um wieviel Uhr gehen Sie fort? 6. Womit fahren Sie zu der Akademie?
7. Wieviel Stunden dauert das Training? 8. Wieviel Unterrichtsstunden haben
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Sie täglich? 9. Womit beschäftigen Sie sich am Abend? 10. Wann gehen Sie zu
Bett?
Übung 2. Bestimmen Sie Infinitiv der Verben.
1. Wir arbeiteten gestern sehr lange. 2. Sie trainierten immer in der Sporthalle. 3.
Ich nahm das letzte Mal an den Wettkämpfen im Mai teil. 4. Mein Freund
gewann am Wettkampf im Hochsprung eine Medallie. 5. Bei diesem
Wettbewerb siegte er. 6. Wir gingen oft nach dem Training in den Park
spazieren. 7. Am Montag fanden die Meisterschaften im Turnen statt. 8. Im
Unterricht besprachen wir die Rolle des Sports bei der Festigung der
Freundschaft. 9. Der Sportler errang hohe Leistungen.
Übung 3. Gebrauchen Sie die eingeklammerten Hilfsverben im Imperfekt.
1. Der Student (haben) heute eine Konsultation. 2. Sie (haben) Kopfschmerzen.
3. Er (sein) Läufer. 4. Er (werden) zum Meister des Sports. 5. Du (sein)
Schwimmer. 6. Wir (haben) einen guten Sportsaal. 7. Im Mai (werden) ich
achtzehn Jahre alt. 8. Das Spiel (werden) harter und härter. 9. Seine Antwort
(sein) falsch. 10. Im August (sein) Viktor und Boris in einem Sportlager. 11. Die
Ferien (sein) bald zu Ende. 12. Ich (sein) in dieser Vorlesung nicht. 13. (haben)
ihr gestern ein Training? 14. Die Studenten (haben) am Sonnabend keinen
Unterricht. 15. Im ersten Semester (haben) wir 7 Vorprüfungen und 3
Prüfungen. 16. Alle meine Mitschüler (werden) Studenten der Wolgograder
Hochschulen, nur ein Junge (sein) an der Moskauer Akademie für Körperkultur
immatrikuliert. 17. Er (werden) Sieger im Wettkampf.
Übung 4. Gebrauchen Sie die eingeklammerten Verben im Imperfekt.
1. Er (sprechen) Deutsch gut. 2. In der Kindheit (treiben) meine Freundin
Turnen. 3. Die Studenten (arbeiten) viel im Lesesaal. 4. Unsere Mannschaft
(trainieren) der verdiente Trainer Rußlands. 5. (Haben) ihr heute die Vorlesung
in der Geschichte? 6. Gestern (besuchen) ich die Ausstellung. 7. Meine
Schwester (studieren) an der Fernfakultät. 8. Am Abend (spazierengehen) wir
im Park. 9. Der Wettbewerb im Schwimmen (stattfinden) am Sonntag. 10. Im
Deutschunterricht (lesen) wir Texte, (übersetzen), (schreiben) Übungen, (stellen)
Fragen an den Lehrer und (beantworten) seine Fragen. 11. In den Winterferien
(wollen) wir in die Alpen fahren. 12. Die Studentin (wollen) gut aussehen,
deshalb besuchte sie einen Fitneßclub. 13. Er (müssen) viel Sport treiben und
(dürfen) kein Alkohol trinken.
Text D
I. Lesen Sie den Text D. Suchen Sie die Wörter heraus, die mit dem
Lebenslauf von Sadowi zu tun haben.
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Jewgeni Sadowi – Olympiasieger von Barselona
Zu den besten Sportlern unseres Landes gehört Jewgeni Sadowi, der neue
Olympiasieger im Schwimmen.
Jewgeni Sadowi wurde am 19. Januar 1973 inWolshskij geboren. Als
Kind war er kränklich und hatte oft Bronchitis und Husten. Um gesund und stark
zu werden, begann er von klein an, Schwimmen zu lernen. Sein erster
Schwimmtrainer war Alexander Iwanow. Dieser Mann sorgte gut für seine
Zöglinge. Er entdeckte an Jewgeni Sadowi ein grosses Talent und überführte ihn
in ein Wolgograder Sportinternat, wo der erfahrene Trainer Viktor Awdienko
arbeitete. Der neue Trainer half dem Jungen, seine Fähigkeiten im Schwimmen
zu entwickeln.
Im Sommer 1990 gewann Jewgeni Sadowi den Junioren-Wettkampf im
Schwimmen, an dem die jungen Sportler der BRD und der Ex-UdSSR
teilnahmen. Im selben Jahr wurde J. Sadowij Junioren-Europameister im
Schwimmen über 400 m im Freistil und in der Staffel 4x200 m. 1991
wiederholte er in Athen seinen sportlichen Erfolg unter den „Grossen“ und
wurde Europameister. Während der letzten drei Jahre blieb sein Resultat auf der
Strecke über 400 m Freistil unübertroffen.
Im Winter 1992 überstand Jewgeni eine Operation, da die Ärzte in seinen
Nieren einen Stein entdeckt hatten. Nach der Operation begann der Junge wieder
viel zu trainieren, weil er größeren Erfolg erzielen wollte.
Bei den XXV. Olympischen Sommerspielen gewann J. Sadowi drei
Goldmedaillen. Er zeigte die beste Zeit in Schwimmen über 200 m, 400 m, und
4x100 m.
Jewgeni Sadowi wohnt mit seiner Mutter in Wolgograd. Er ist einfach,
bescheiden und selbstsicher. Er hat auch Sinn für Humor. Jewgeni Sadowi ist
der beste Sportler des Jahres 1992 und träumt davon, neue Erfolge zu erzielen.
II. Erfüllen Sie die Übungen nach dem Lesen des Textes.
Übung 1. Welche berühmten wolgograder Sportler kennen Sie? Erzählen
Sie über einen.
Übung 2. Beantworten Sie die folgenden Fragen nach dem Lesen des
Textes.
1. Ist Jewgeni Sadowi der Olympiasieger im Schwimmen oder
Wasserspringen?
2. Warum begann er von Kindheit an Schwimmen zu lernen?
3. Sein erster Trainer war Victor Awdienko. Stimmt das?
4. Wann gewann Jewgenij seinen ersten Preis?
5. Wie verstehen Sie die Wortverbindung „unter den „Großen“ gewinnen“?
6. Stellte er irgendwelche Rekorde auf?
7. Der Junge hatte niemals Probleme mit seiner Gesundheit. Ist das wahr?
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8. Welche Olympischen Spiele waren die besten in seiner Sportkarriere?
9. Ist Jewgeni Sadowi unser Landmann? Welche noch großen Landleute
kennen Sie?
Texte für das ausserunterrichtliche Lesen
Text I
I. Lesen und übersetzen Sie Text.
Wir sind 17
"Wie soll ich jetzt weitermachen?“ Diese Frage hat sich
Lena am Ende der 10. Klasse gestellt. "Eine Klasse
überspringen oder ein Jahr ins Ausland gehen?“ Trotz eines
hervorragenden Zeugnisses hat sie sich gegen beide
Möglichkeiten entschieden. Die guten Kontakte zu den
Mitschülern ihres Jahrgangs waren der Hauptgrund. In der 11
ist vieles neu. Die Klassen wurden aufgelöst und die Schüler
Lena
haben individuelle Stundenpläne und zusätzliche neue Fächer.
Lena hat sich für Pädagogik entschieden. "Lehrerin werde ich aber auf keinen
Fall“, meint sie lachend. Richtig konkret ist Lenas Berufswunsch noch nicht.
Eine Zeit lang wollte sie wie ihr Vater einen Beruf in den Medien erlernen. Ein
Praktikum beim Fernsehen war ihr großer Traum. Das hat nicht geklappt. Jetzt
geht sie im Frühjahr 14 Tage zu einem Rechtsanwalt. Lenas größtes Erlebnis
war in diesem Jahr die Teilnahme an einem Jugendaustausch mit Japan im
Sommer. Gemeinsam mit ihrer Freundin Stephanie und vier weiteren Mädchen
fuhr sie drei Wochen in das asiatische Land. Sie lebte dort in Familien und
lernte so Kultur und Sprache des Landes unmittelbar kennen. Besonders
beeindruckt war Lena von der Freundlichkeit der Menschen und dem Essen.
Kaum zurück in Deutschland, kam der Gegenbesuch von gleich zwei
Austauschprogrammen: Studentin Allie aus Florida, bei der Lena im letzten Jahr
gewesen war, sowie Tomoe und Sayaka, zwei Studentinnen aus Japan.
Stephanie und Lena gingen mit ihren ausländischen Gästen shoppen, besuchten
Museen und unternahmen Ausflüge in die Umgebung. „Ich habe unheimlich viel
gelernt in dieser Zeit“, meint Lena im Nachhinein. Vom Reisefieber gepackt,
kaufte sie sich wenig später vom eigenen Geld ein günstiges Flugticket und
reiste in den Herbstferien zu ihrer Tante nach Stockholm. In ihrem Hobby Judo
hatte Lena Pech. Durch eine Verletzung konnte sie mehrere Wochen lang nicht
mehr trainieren. Dadurch waren auch Wettkämpfe für längere Zeit
ausgeschlossen. Doch Lena gibt nicht auf. Sie besuchte einen Lehrgang, um
Sportassistentin zu werden. Schon jetzt trainiert sie Kinder im Judo. Und noch
einen Wunsch hat Lena: "Endlich den Autoführerschein machen und
unabhängig sein!“
II. Erfüllen Sie die Übungen nach dem Lesen des Textes C.
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Übung 1. Lesen Sie den Text „Wir sind 17“ und bearbeiten sie die
Tabelle. Welche Aussagen sind falsch? Kreuzen Sie an.
LenaLlllllllllll
richtig
falsch
mm
Lena
a) hat ein ausgezeichnetes Zeugnis
b) hat mehr Talent für Fächer wie Englisch,
Französisch, Sozialkunde oder Geschichte
c) hat einen Hund bekommen
d) hat an einem Schüleraustausch
teilgenommen
e) macht ein Praktikum in einer Kanzlei eines
Juristen
f) ist sehr reiselustig geworden
g) geht nun in die 12. Klasse
h) hat schon konkrete Vorstellungen vom
Arbeitgeber
i) engagiert sich im Sport als Trainer
j) mag Naturwissenschaften
k)
möchte
einen
aufregenden
abwechslungsreichen Job
und
l) spielt ein Instrument
2
Übung 2. Wie heißt der zweite Teil des Wortes? Wählen Sie aus dem
Kasten aus. Ergänzen Sie bei Nomen den Artikel. Ordnen Sie anschließend die
Wörter nach Wortarten.
3
druckt wunsch ragend gang suppe anwalt
schnittlich leben chen lich anz bar
reich besuch do fieber kitzel springen
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Z.B. Strähnchen (Plur., die)
hervor
Rechts
beein
Gegen
Privat
Reise
Lehr
Ju
Intoler
münd
Linsen
unmittel
Nerven
durch
über
abwechslungs
Übung 3. Diskutieren Sie in einer kleinen Gruppe einige der folgenden
Punkte.
Was hätten Sie getan, wenn Sie wie Lena ein so hervorragendes Zeugnis
hätten? Hätten Sie eine Klasse übersprungen oder wären Sie ins Ausland
gegangen? Welche Vor- und Nachteile bringen diese Möglichkeiten mit sich?
Was halten Sie von der Entscheidung, die Lena getroffen hat?
Übung 4. Führen Sie ein Gespräch mit Ihren Freunden. Die Person ist
unsicher, was er nach der Akademie machen soll. Überlegen Sie gemeinsam,
wie Ihr Freund den richtigen Weg findet.
Erfragen Sie konkret Talente und Wünsche, aber auch Dinge, die Ihrem
Freund nicht liegen
■ Geben Sie Tipps oder Ratschläge, was die Person tun könnte
■Überlegen Sie gemeinsam, woher man weitere Informationen
bekommen könnte
Redemittel:
■ An deiner Stelle würde ich …
■ Wenn ich du wäre, würde ich …
■ Du solltest vielleicht mal …
■ Schau doch einfach mal unter/bei … nach.
Dort findet man vielleicht …
■ Hast du dich schon mal auf dem Arbeitsamt
/ an der Uni / … erkundigt, ob …
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Text II
I.
Lesen Sie den Text aufmerksam zu.
BRIEFWECHSEL
Man sagt, es ist unmodern, Briefe zu schreiben. Man kann Briefe durch
Telefongespräche ersetzen. Meiner Meinung stimmt das nicht. Der Brief an
einen Freund ist wie ein persönliches Gespräch. Ich bekomme oft Briefe von
meinen Freunden. Ich habe viele Freunde in Moskau, Petersburg, Wolgograd.
Ich stehe auch im Briefwechsel mit dem deutschen Sportler. Er heißt
Thomas. Er schreibt mir manchmal Briefe. Ich verstehe in seinen Briefen
manchmal nicht alles. Dann sitze ich lange mit einem Wörterbuch über dem
Brief und bemühe mich diesen Brief zu übersetzen.
Gerade vor zwei Tagen bekamm ich einen Brief von Thomas. Ich freute
mich sehr darüber. Zuerst laß ich den ganzen Text und versuchte den Inhalt zu
verstehen. Ich konnte nur den ersten Teil des Briefes übersetzen. Dann suchte
ich unbekannte Wörter im Wörterbuch.
Ich führe auch mein eigenes Vokabelheft und schreibe neue Wörter in
dieses Heft. Jeden Abend lerne ich fünf – sechs neue Wörter. Ich habe ein gutes
Gedächtnis und ich lerne die Wörter sehr schnell. Am nächsten Morgen
wiederhole ich diese Wörter.
Ich will die Sprache gut beherrrschen und die Briefe in einer
Fremdsprache schreiben. Um Briefe zu bekommen, muß man sie auch schreiben
können. Briefe schreiben ist nicht immer leicht. Es gibt bestimmte Regeln für
das Briefeschreiben. Und diese Regeln muß man beachten.
Sehr wichtig ist es, im Brief richtige grammatische Formen zu benutzen. Wir
benutzen im Brief Präsens für die Gegenwart und Zukunft, Perfekt für die
Vergangenheit. Nur, wenn wir etwas ausführlich erzählen, benutzen wir das Präteritum.
Der Stil des Briefes ist auch von großer Bedeutung. Ein Brief im guten
Stil besteht aus fünf Teilen: Datum, Anrede „Lieber Thomas“, Text, Schluss
„mit freundlichen Grüßen“, danach kommt die Unterschrift.
Es ist nicht leicht, alle diese Regeln zu beachten, wenn man den Brief in
einer Fremdsprache schreibt. Ich habe auch beim Briefeschreiben einige
Schwierigkeiten mit der Sprache. Dann benutze ich das Wörterbuch oder frage
meine Deutschlehrerin.
Thomas schreibt, die Deutschen spielen gern Fußball und nehmen aktiv an
den Marathonläufe teil. Manchmal nimmt Thomas selbst an diesen
Wettkämpfen teil. Er schickt mir die Photos von diesen Wettkämpfen und ich
warte auf sie mit Ungeduld. Ich freue mich sehr, wenn ich solche Briefe
bekomme.
Es ist sehr interessant, einen Briefpartner in einem anderen Land zu
haben. Briefwechsel eröffnet uns eine neue Kultur, glaube ich. Und die
Fremdsprache ist dabei vom großen Nutzen. Sie vertieft auch unsere Kenntnisse
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in der Muttersprache, erweitert unseren allgemeinen Gesichtskreis, schärft das
Gedächtnis und das Sprachgefühl.
II. Erfüllen Sie die folgenden Aufgaben nach dem Lesen des Textes:
Übung 1. Bestimmen Sie die Teile der Zusammengesetzten Substantive
und übersetzen Sie sie ins Russische:
Briefwechsel, Telefongespräch, Wörterbuch, Vokabelheft, Fremdsprache,
Briefeschreiben, Deutschlehrer, Marathonlauf, Briefpartner, Muttersprache,
Gesichtskreis, Sprachgefühl.
Übung 2. Merken Sie sich die folgenden Wörter:
die Anrede
die Gedächtnis
die Gegenwart
die Vergangenheit
die Zukunft
die Unterschrift
die Kenntnisse
=
=
=
=
=
=
=
обращение
память
настоящее
прошлое
будущее
подпись
знания
Übung 3. Finden Sie Synonyme zu folgenden Wörtern:
gebrauchen
verbessern
senden
in Kleinigkeiten
sich bemühen
nicht immer
kennen
ausführlich
manchmal
beherrschen
benutzen
schicken
versuchen
vertiefen
Übung 4. Kennen Sie die folgenden grammatischen Formen?
Man muß die Regeln beachten. = Нужно соблюдать правила.
Um Briefe zu bekommen, muß man sie schreiben können. = … .
Es ist nicht leicht, diese Regeln zu beachten. = Нелегко соблюдать эти
правила.
Es ist wichtig, im Brief richtige grammatische Formen zu benutzen. = … Es ist
sehr interessant, einen Briefpartner in einem anderen Land zu haben. = … .
Es ist nicht leicht, diese Regeln zu beachten, wenn man den Brief schreibt. =
Нелегко соблюдать эти правила, если пишешь письмо.
Ich freue mich sehr, wenn ich solche Briefe bekomme. = … .
Wenn man etwas ausführlich erzählt, benutzt man das Präteritum. = … .
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Übung 5. Beantworten Sie die Fragen:
1. Bekommen Sie oft die Briefe von Ihren Freunden?
2. Stehen Sie im Briefwechsel mit einem deutschen Studenten?
3. Können Sie selbst Briefe in einer deutschen Sprache schreiben?
4. Ist es leicht für Sie, den Brief in einer Fremdsprache zu schreiben?
5. Braucht man das Wörterbuch für das Briefeschreiben?
6. Was benutzen Sie beim Briefeschreiben (Wörterbuch, Heft, Stift)?
7. Gebrauchen Sie das Wörterbuch bei der Übersetzung?
8. Bemühen Sie sich, die Regeln beim Briefeschreiben zu beachten?
9. Welche Themen besprechen Sie in den Briefen?
10.Bewahren Sie die Briefe von Ihren Freunden auf?
Übung 6. Schreiben Sie den Brief zu einem deutschen Freund. Versuchen
Sie dies folgenden Themen zu besprechen:
Ihr Leben;
Ihr Studium;
Ihre Familie;
Ihre Freizeitbeschäftigung;
Ihre Lieblingssportarten;
Ihre Leistungen im Sport;
Ihre Pläne auf die Zukunft.
Übung 7. Benutzen Sie die folgenden Wörter beim Briefschreiben:
Volleyball
Leichtathletik
Fernsehen
Basketball
Hochsprung
Reisen
Handball
Schwerathletik
Bücher lesen
Schwimmen Weitsprung
Kunst
Radsport
Gewichtheben
Freunde
besuchen
Tennis
Stabhochsprung
Musik
Ringen
Kurzstreckenlauf
Gäste einladen
Tischtennis
Eiskunstlauf
Literatur
Rudern
Langstreckenlauf
Wettkämpfe
I.
Text III
Lesen Sie den Brief zu einem deutschen Freund.
DER BRIEF ZU EINEM DEUTSCHEN FREUND
LIEBER FREUND!
Darf ich dir meine Familie vorstellen? Meine Familie ist nicht
besonders groß. Sie besteht aus vier Personen. Das sind meine Mutter, mein
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Vater, mein Bruder und ich. Meine Mutter ist 43 Jahre alt. Sie arbeitet als
Übungsleiter in einer Sportvereinigung. Sie hat fast immer alle Hände voll zu
tun und ist am Abend sehr müde.
Mein Vater ist 45 Jahre alt. Er ist Trainer von Beruf. Mein Vater hat
auch wenig Zeit für die Erholung. Nur am Wochenende hat er Freizeit. Am
Sonntag besucht er den Saal für die Schwerathletik und vervollkommnet dort
seine Technik. Er treibt Gewichtheben, deshalb ist er breitschultrig und
seine Haltung ist gerade.
Mein Bruder ist 18 Jahre alt. Er studiert an der Universität und träumt
davon, Journalist zu werden. Er liest gern Bücher in Fremdsprachen. Viel
Zeit widmet er auch dem Sport. Er interessiert sich für das Schwimmen und
nimmt manchmal an den Wettkämpfen in dieser Sportart teil. Was mich
anbetrifft, habe ich Sport sehr gern. Ich betreibe Fußball seit meiner
Kindheit und gehöre zurzeit dem Verband „Zenit“ an. Zweimal in der
Woche besuche ich den Sportverband und betreibe dort Fußball. Ich trainiere
unter der Leitung eines erfahrenen Trainers. Er hilft uns die Schwierichkeiten
überwältigen und entwickelt bei uns wichtige physische Eigenschaften:
Kraft, Ausdauer und Beweglichkeit. Diese Eigenschaften zeigen wir an den
Wettkämpfen und an den Stadtmeisterschaften.
Unser Trainer ist mit unseren Erfolge zufrieden, aber sagt, wir müssen
immer nach höheren Leistungen streben. Ich bin damit einverstanden und
will bald die persönliche Leistungen im Sport verbessern. Im Jahre 1998
erfüllte ich die Norm der zweiten Leistungsklasse. Jetzt möchte ich die erste
Leistungsklasse haben. Ich beschäftige mich gern mit dem Lesen. Manchmal
sitze ich stundenlang über den Büchern und lese die Sportliteratur. Mit
besonderem Vergnügen lese ich die Bücher über die berühmten Sportler. Ich
lese gewöhnlich zu Hause, aber am Wochenende gehe ich in den Lesesaal der
Stadtbibliothek. Ich kann dort viele interessante Bücher und Zeitschriften
finden.
Das ist alles, was ich dir zu sagen hatte. Bitte schreibe mir, wenn du
noch Fragen hast. Hoffentlich treffen wir uns und alles über sich selbst
ausführlich erzählst.
Mit freundlichen Grüßen,
Sergey Samoilow.
P.S. Kannst du mir die folgenden Fragen in deinem Brief beantworten?
Wie heißt du?
Wie alt bist du?
Siehst du sportlich aus?
Wofür interessierst du dich?
Wie verbringst du deine Freizeit?
Womit beschäftigt sich deine Familie?
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II. Sagen Sie anders, benutzen Sie dabei die Wörter und Wortgruppen aus
dem Brief.
Ich möchte über meine Familie erzählen. Sie umfasst vier Menschen:
meine Mutter, meinen Vater, meine Schwester und mich. Und wir alle sind
begeisterte Sportfreunde. Meine Mutter arbeitet als Lehrerin. Mein Vater ist
als Übungsleiter tätig. Er ist 48. Er hat alle Hände voll zu tun. Meine Schwester
ist Studentin an der Hochschule für K.K. und sie will zum Trainer werden. Sie
treibt Leichtathletik und ist Mitglied des Sportclubs. Sie geht zum Training
sehr oft: am Montag, am Mittwoch und am Freitag. Meine Schwester will die
Leistungen in ihrer Sportart vervollkommnen. Es ist schwer. Außerdem ließt
sie gern. Sie ließt die Sportteile der Zeitungen mit großem Interesse. Am
Sonnabend und am Sonntag hat sie Zeit für die Erholung. Und Sie kann
diese Zeit mit den Freunden verbringen. Sie ist eine vielseitige Persönlichkeit
und hat auch andere Interessen, zum Beispiel: Musik, Kunst, Briefmarken.
III. Beantworten Sie den Brief dem Plan nach (P.S.). Gebrauchen Sie
dabei die fettgedrückten Redewendungen aus dem Text „Der Brief zu einem
deutschen Freund“. Sie können den Brief mit den folgenden Wörtern beginnen:
Lieber Sergey!
Ganz herzlichen Dank für deinen Brief. Ich habe mich sehr darüber
gefreut.
Es tut mir leid, daß du so lange auf eine Antwort warten mußtest, aber ich
hatte viel zu tun. Ich heiße Ich bin … Jahre alt.
Stellen Sie die Fragen am Ende des Briefes, die Sergei in seinem Brief
nicht besprach. z.B.: Wie alt bist du? Wo studierst du? U.s.w.
PRÜFUNGSFRAGEN UND PRÜFUNGSANTWORTEN ZUM THEMA
„ÜBER SICH SELBST“
1. Wie heiβen Sie? - Ich heiβe ....
2. Wie alt sind Sie? - Ich bin 18 (achtzehn) Jahre alt.
3. Wo wurden Sie geboren? - Ich wurde in (Wolgograd) geboren.
4. Wann wurden Sie geboren? - Ich wurde am (19. (neuenzehnten)
September 1982) geboren.
5. Wann haben Sie die Schule absolviert? - Im Jahre (1999) (in diesem
Jahr) habe ich die Schule absolviert.
6. Wo studieren Sie? - Ich studiere an der Akademie für Körperkultur.
7. In welchem Studienjahr sind Sie? - Ich bin im ersten (zweiten, dritten,
vierten) Studienjahr.
8. Was studieren Sie an der Akademie? - Wir studieren die Teorie und
Praxis der Körperkultur und des Sports.
9. Besuchen Sie alle Vorlesungen? - Ich besuche alle( nicht alle)
Vorlesungen und wissenschaftliche Vorträge.
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10. Verbringen Sie viel Zeit in der Bibliotek? - Ich verbringe viel (wenig)
Zeit in der Bibliotek, sitze lange über den Büchern.
11. Was ist Ihr Spezialfach? - Ich betreibe Leichtatletik (Schwimmen,
Rudern, Boxen, Schweratletik, ...)
12. Welche Leistungsklasse haben Sie in der Leichtatletik (im
Schwimmen, im Rudern, im Boxen, in der Schweratletik,...)? - Ich habe die
erste (zweite, dritte) Leistungsklasse in der Leichtatletik (im Schwimmen, im
Rudern, im Boxen, in der Schweratletik, ...). (Ich bin Kandidat der
Meisterlklasse (Meister des Sports).
13. Haben Sie viel Freizeit? - Nein, ich habe fast immer alle Hände voll zu
tun.
14. Wofür interessieren Sie sich? - Ich interessiere mich für Sport (Musik,
Technik, Kunst, Literatur, ...).
15. Haben Sie eine Familie? - Ja, ich habe eine Familie.
16. Ist Ihre Familie groβ? - Meine Familie ist gross (nicht besonders groβ).
17. Wieviel Personen umfasst Ihre Familie? - Meine Familie umfasst fünf
Personen: meinen Vater, meine Mutter, meine Schwester, meinen Bruder und
mich.
18. Wie heiβen Ihre Eltern? - Mein Vater (meine Mutter) heiβt... .
19. Wie alt sind Ihre Eltern? - Mein Vater (Meine Mutter) ist 40
Jahre alt.
20. Was ist Ihr Vater (Ihre Mutter)? - Mein Vater ist Arzt. Meine Mutter ist
Lehrerin.
21. Wofür interessieren sich Ihre Eltern? - Mein Vater interessier sich für
Sport. Meine Mutter interessiert sich für Literatur.
Wortschatz zum Thema „Über sich selbst“
1.
studieren ( -te; -t) - учиться
2.
das Studium - учёба
3.
der Student(die Studentin) - студент (студентка)
4.
im Sudienplan stehen - стоять в учебном расписании
5.
im ersten(zweiten,dritten…)Studienjahr sein - быть на первом
(втором, третьем…) курсе
6.
die Wolgograder Akademie für Körperkultur - Волгоградская
академия физической культуры
7.
das Spezialfach - специализация
8.
betreiben etw. (- ie; - ie) - заниматься (каким-либо спортом)
9.
der Fußball - футбол
10. der Volleyball - волейбол
11. der Basketball - баскетбол
12. das Schwimmen - плавание
13. gewinnen (-a; -o), siegen (-te; -t) - побеждать
14. das Boxen - бокс
15. das Ringen - борьба
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16. die Leichtathletik - лёгкая атлетика
17. die Sportart(-en) - вид спорта
18. die Meisterschaft (-; -en) - чемпионат
19. der Meister (–s; - ) - чемпион
20. die Prüfung (-; -en) = das Examen - экзамен
21.
die Prüfung ablegen (-te; -t) / bestehen (-a; -a) - сдавать экзамен
22. die Aufnahmeprüfungen - вступительные экзамены
23. auszeichnen (-te; -t) (mit Dat.) - награждать
24. die erste (zweite,dritte) Leistungsklasse haben - иметь первый
(второй,третий) разряд
25. der Kandidat der Meisterklasse - кандидат в мастера спорта
26. der Meister des Sports - мастер спорта
27. an den Wettkämpfen teilnehmen (-a; -o) - принимать участие в
соревнованиях
28. (nicht)alle Vorlesungen und Seminare besuchen - посещать (не)
все лекции и семинары
29. im Lesesaal arbeiten работать в читальном зале
lange über den Büchern sitzen (-te; -t) - сидеть долго над книгами
30. viel (wenig) Freizeit haben - иметь много(мало) свободного
времени
31. die Doppelstunde( -; -n) - занятие, пара
32. sich interessieren für etw. - интересоваться чем-либо
33. ein (einige) Hobby (Hobbys) haben - иметь хобби (несколько
хобби)
34. eine große (nicht besonders große) Familie haben - иметь
большую (не особенно большую семью)
35. wohnen(-te;-t), leben (-te;-t) - жить,проживать
36. die Eltern - родители
37. die Verwandten - родственники
38. die Schwester(-; -n) - сестра
39. der Bruder(-üder) - брат
40. der Großvater (-s;-ä) - дедушка
41. die Großmutter (-; -ü) - бабушка
42. die Großeltern - бабушка с дедушкой
43. etw. von Beruf sein - быть кем-либо по профессии
44. sich waschen (-te; -t)- умываться
45. zu Fuß gehen (-i; -a) - идти пешком
46. zu Mittag essen (-a; -e) - обедать
47. zu Abend essen - ужинать
48. das Erwärmen, die Erwärmung - разминка
49. die Übungen ausführen (-te; -t) - выполнять
50. sich wohl fühlen (-te; -t) - чувствовать себя хорошо, комфортно
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Thema: Unsere Akademie
Text A
I. Erfüllen Sie die folgenden Aufgaben vor dem Lesen des Textes:
Übung 1. Bestimmen Sie die Bestandteile der Substantive und übersetzen Sie
diese ins Russische.
die Sporthochschule, die Fachleute, der Sportbereich, die Ausbildungsformen,
das Direktstudium, das Fernstudium, die Direktstudenten, der Leistungssportler,
die Fernfakultät, die Aufnahmeprüfungen, die Fachrichtung, die Sportfakultät,
die Vorbereitungsfakultät, die Fachstudienprogramme, der Rehabilitationssport,
das Sportmanagement, das Tourismusmanagement, das Leichtatlethikstadion,
die Studiendauer, die Studienplätze, der Europameister, das Freischwimmbad,
der Weltmeister, der Olympiateilnehmer, der Studienraum, die Semesterferien,
die Sportanlage, das Fußballfeld, die Prüfungszeit, die Zwischenprüfung.
Übung 2. Merken Sie sich folgende Redewendungen:
zuständig sein (für Akk.)
einberufen (zur Armee)
anbieten (o, o)
betragen (u, a)
verfügen (über Akk.)
zur
Verfügung
stehen
(Dat.)
erwerben (a, o)
иметь компетенцию на что-н., ведать чем-н.
призывать (в армию)
предлагать
составлять
располагать (чем-н.)
находиться в распоряжении (кого-н.)
приобретать
Übung 3. Finden Sie Synonyme:
die Fachleute
die Fachrichtung
ausbilden
der Rehabilitationssport
gebührenfrei
der Studirende
der Heilsport
kostenlos
der Student
der Fachbereich
die Spezialisten
heranbilden
II. Lesen Sie den Text aufmerksam zu und beachten Sie dabei die
zusammengesetzten Substantive, unpersöhnliches Pronomen –es und –man.
Die Wolgograder Akademie für Körperkultur
Die Wolgograder Akademie für Körperkultur wurde 1960 gegründet. Das
Ziel der Sporthochschule ist es, Fachleute im Bereich Sport auszubilden,
weiterzubilden und umzuqualifizieren. Unsere Hochschule ist zuständig für die
Ausbildung im Sportbereich eben in Regionen der Unteren Wolga und
Kalmykien.
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Es gibt zwei Ausbildungsformen – Direktstudium und Fernstudium. Die
Zahl der Studierenden an diesen Formen beträgt etwa 2000 Personen. Die
Direktstudenten werden während des Studiums zur Armee nicht einberufen.
Unter unseren Studenten gibt es viele Leistungssportler, Europa- und
Weltmeister, Olympiateilnehmer. Wir sind stolz darauf.
An der Sportakademie gibt es vier Fakultäten: Sportfakultät,
Vorbereitungsfakultät, Fernfakultät und Fakultät für Weiterbildung. Um an der
Akademie immatrikuliert zu werden, sollen die Bewerber mit Abitur drei
Aufnahmeprüfungen ablegen (je nach der gewählten Fachrichtung).
Den Studierenden werden folgende Fachstudienprogramme angeboten:
Sport, Rehabilitationssport, Sportmanagement, Tourismusmanagement,
Pädagogik und Psychologie. Die Studiendauer beträgt im Direktstudium 4 Jahre
und im Fernstudium 5 Jahre. Das Studium ist gebührenfrei, aber es gibt auch
bezahlte Studienplätze und Studienfachrichtungen.
Die Akademie verfügt über gut ausgestattete Studienräume, Hörsäle,
Labors, eine Bibliothek, eine Aula, ein modernes Internetzentrum. Den
Studierenden stehen auch viele moderene Sportanlagen zur Verfügung: ein
großes Stadion, ein Fußballfeld, ein Leichtatlethikstadion, Turnhallen,
Spielhallen, eine Halle für Boxen und Gewichtheben, ein Freischwimmbad,
viele Sportplätze.
Man studiert an der Akademie viele theoretische Fächer: Geschichte,
Geschichte für Körperkultur, Anatomie, Physiologie, Psychologie, eine
Fremdsprache. Die Studenten haben die Prüfungszeit im Winter und im
Sommer. In der Prüfungszeit legen die Studierenden Vorprüfungen und
Prüfungen ab. Das Studium endet mit dem Staatsexamen.
Nach der Absolvierung der Sportakademie erwerben die Studenten je
nach der Fachrichtung die berufliche Qualifikation “Trainer und Sportlehrer”,
“Manager”, “Fachmann im Bereich Rehabilitationssport” und “Pädagoge und
Psychologe”.
III. Erfüllen Sie die folgenden Aufgaben nach dem Lesen des Textes:
Übung 1. Sagen Sie anders:
Die Wolgograder Akademie für KK bildet Fachleute im Sportbereich
heran.
Das Studium an der Akademie dauert 4-5 Jahre.
Den Studenten werden fünf Programme angeboten, darunter ist Heilsport.
Das Studium ist kostenlos, aber es gibt auch bezahlte Studienplätze.
Jetzt zählt unsere Akademie 2 Tausend Studenten.
An der Akademie kann man direkt oder fern studieren.
In der Prüfungszeit werden Testate und Examen abgelegt.
Den Studenten stehen gut ausgestattete Studienräume, Hörsäle, Labors,
eine Bibliothek, eine Aula, ein modernes Internetzentrum zur Verfügung.
Am Ende des Studiums bekommen die Studenten verschiedene Diplome.
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Übung 2. Beantworten Sie die Fragen zum Text:
1) Wann wurde die Wolgograder Akademie für Körperkultur gegründet?
2) Wofür ist unsere Hochschule zuständig?
3) Welche Ausbildungsformen gibt es?
4) Wie lange dauert das Direktstudium und das Fernstudium?
5) Wie viele und welche Fakultäten hat unsere Sporthochschule?
6) Welche Fachrichtungen werden angeboten?
7) Ist der Unterricht kostenlos?
8) Wer studiert an der Sportakademie?
9) Was steht unseren Studenten zur Verfügung?
10) Welche Fächer unterrichtet man an der Akademie für Körperkultur?
11) Wann haben die Studierenden die Prüfungszeit?
12) Welche berufliche Qualifikation erwerben die Studenten nach der
Absolvierung unserer Hochschule?
Übung 3. Wer legt welche Prüfung ab?
Muster: - Hans studiert Geschichte. Er legt also eine Prüfung in Geschichte ab.
Inge - Physik, Anna - Medizin, Rita- Chemie, Peter - Soziologie,...
Übung 4. Bilden Sie die kurzen Dialoge zum Thema:
а) - Wer hält bei euch die Vorlesung in ... ? - Bei uns ...
- Wer leitet bei euch das Seminar in ... ? - Bei uns ...
- Wer leitet bei euch praktische Übungen in ... ? - Bei uns ...
b) - Bekommst du ein Stipendium?
- Ich bekomme ein (kein) Stipendium.
- Welches Stipendium erhältst du?
- Das Grundstipendium (Leistungsstipendium). Es beträgt...
Text für das außerunterrichtlichen Lesen
I. Erfüllen Sie die folgenden Aufgaben vor dem Lesen des Textes:
Übung 1. Wiederholen Sie die Grammatik und erklären Sie den Gebrauch von:
а) Hilfsverb –sein:
Ich bin im ersten Studienjahr.
Diese Hochschule ist eine große Lehranstalt.
Es gibt auch viele praktische Fächer, das sind: Boxen, Ringen, Turnen....
b) Hilfsverb –werden:
Ich werde zum Trainer in der Leichtathletik.
Ich hoffe, sie werden einmal an meiner Hochschule studieren.
Vielleicht werde ich an diesen Wettkämpfen teilnehmen.
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c) Hilfsverb –haben:
Diese Hochschule hat vier Fakultäten.
Die Hochschule hat erfahrene Lehrkräfte.
Eine große Bedeutung hat die Hochschule für die Entwicklung des Sportes.
Die Studenten haben also eine breite Möglichkeit für das Sporttreiben.
Sie trainieren drei- viermal in der Woche und haben schon gute Leistungen.
d) Modallverben -wollen, -können, -müssen:
Ich will alle Prüfungen gut bestehen.
Man kann sagen, hier ist es interessant zu studieren.
Am Ende jedes Semesters müssen die Studenten ihre Prüfungen ablegen.
e) trennbare Präfixe:
Die Hochschule bildet Sportlehrer und Trainer heran.
Ich wählte die Leichtathletik als mein Spezialfach aus.
Vielleicht werde ich an diesen Wettkämpfen teilnehmen.
Am Ende jedes Semesters müssen die Studenten ihre Vorprüfungen ablegen.
f) Reflexive Verben:
Ich beschäftige mich mit der wissenschaftlichen Arbeit.
Ich interessiere mich für die Geschichte der Leichtathletik.
g) drei Grundformen:
besuchen, besuchte, besucht
befinden, befand, befunden
ausstatten, stattete aus, ausgestattet
heranbilden, bildete heran, herangebildet
Übung 2. Wählen Sie die untengegebenen Wörter für jede Zeile:
Fakultäten
Ausbildungsformen
Studenten
Lehrkräfte
Sportanlagen
theoretische Fächer
praktische Fächer
Fachleute
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Professoren, verdiente Trainer, Hallen für Sportspiele, eine Kanusportstation,
Sportplätze, Sportmedizin, Sportspiele, Turnen, Fernfakultät, Sportfunktionäre,
Physiologie, Fremdsprache, Dozenten, die pädagogische Fakultät, Schwimmen,
Teilnehmer an verschiedenen Meisterschaften, ein Schwimmbecken, Anatomie,
viele erstklassige Sportler, ein Fußballstadion, Psychologie, die Trainerfakultät,
Leicht – und Schwerathletik, das Fernstudium, Leichtathletikmanege, Ringen,
Boxen, Trainer, einige Turnhallen, Hallen für Gewichtheben, die Geschichte,
das Direktstudium, Sportlehrer, die Grundlagenfakultät, Hallen für Boxen.
II.
Lesen Sie den Text. Prüfen Sie, ob Sie die Übung 2 richtig gemacht
haben.
Ich bin Student der Wolgograder Akademie für Körperkultur.
Ich heiße Viktor, bin 23 Jahre alt, unverheiratet, wohne zur Zeit in
Wolgograd. Meine Eltern und Geschwister wohnen im Wolgograder Gebiet, ich
besuche sie oft. Ich studiere an der Wolgograder Hochschule für Körperkultur
an der Fernfakultät und bin im ersten Studienjahr. Zugleich arbeite ich als
Übungsleiter in einer Sportschule. Ich betreue die 11-12- jährigen Jungen. Sie
trainieren mit Begeisterung etwa drei- viermal in der Woche und haben schon
ziemlich gute Leistungen. Ich hoffe, sie werden einmal an meiner Hochschule
studieren.
Die Wolgograder Hochschule für Körperkultur wurde im Jahre 1960
gegründet. Diese Hochschule ist eine große Lehranstalt, sie hat vier Fakultäten:
die Grundlagenfakultät, die Trainerfakultät, die pädagogische Fakultät und die
Fernfakultät. Hier studieren etwa 2 Tausend Studenten, darunter viele
erstklassige Sportler, Teilnehmer an verschiedenen Meisterschaften und sogar
an den Olympischen Spielen. Die Hochschule hat erfahrene Lehrkräfte, unter
ihnen Professoren, Dozenten, verdiente Trainer. Man kann sagen, hier ist es
interessant zu studieren.
Man studiert hier viele theoretische Fächer, z.B. Anatomie, Psychologie,
Physiologie, Sportmedizin, eine Fremdsprache. Es gibt auch viele praktische
Fächer, das sind: Boxen, Ringen, Turnen, Leicht – und Schwerathletik,
Schwimmen, Sportspiele und andere. Ich wählte die Leichtathletik als mein
Spezialfach aus, denn ich treibe seit meiner Kindheit diese Sportart und bin
schon Meisteranwärter.
Nach dem Unterricht besuche ich den Zirkel für Sportmedizin und
beschäftige mich dort mit der wissenschaftlichen Arbeit. Eine große Bedeutung
hat die Hochschule für die Entwicklung der Sportbewegung des Wolgograder
Gebiets. Sie verfügt über eine große Sportbasis: eine der größten im Lande
Leichtathletikmanege, ein Schwimmbecken, einige Turnhallen, Hallen für
Sportspiele, für Boxen, für Gewichtheben, eine
Kanusportstation, ein
Fußballstadion, einige Sportplätze.
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Die Studenten haben also eine breite Möglichkeit für das Sporttreiben.
Unsere Leichtathletikmanege ist ein Austragungsort verschiedener Wettkämpfe,
darunter auch Länderkämpfe. Im August veranstalten wir ein
Freundschaftstreffen in den Laufdisziplinen. Vielleicht werde ich daran
teilnehmen.
Das Direktstudium an unserer Hochschule dauert 4 Jahre, das
Fernstudium –5 Jahre. Am Ende jedes Semesters müssen die Studenten
Vorprüfungen und Prüfungen ablegen, am Ende des Studiums – die
Staatsexamen. Ich will alle Prüfungen gut bestehen. Darum gehe ich oft in die
Bibliothek und sitze über den Büchern. Ich interessiere mich für die Geschichte
der Leichtathletik und lese solche Bücher mit besonderem Vergnügen. Die
Hochschule bildet Sportlehrer, Trainer und Sportfunktionäre heran. Was mich
anbetrifft, werde ich Trainer in der Leichtathletik.
Texterläuterung
1. der Meisteranwärter (-s, -) – кандидат в мастера спорта
2. was mich anbetrifft – что касается меня
III. Erfüllen Sie die folgenden Aufgaben nach dem Lesen des Textes.
Übung 1. Was neues haben Sie über die Wolgograder Akademie für KK aus
diesem Text erfahren? Gebrauchen Sie dabei Perfekt: Ich habe erfahren, daß....
Übung 2. Beantworten Sie die Fragen zum Text:
1. Wie alt ist Viktor?
2. Als was arbeitet er?
3. Wo studiert er?
4. Welche Sportart treibt er?
5. Womit beschäftigt er sich nach dem Unterricht?
6. Wann wurde die Wolgograder Akademie für KK gegründet?
7. Welche Fakultäten gibt es an der Hochschule?
8. Wie lange studiert man an der Fernfakultät?
9. Welche theoretischen Fächer kann man an der Hochschule studieren?
10. Wen bildet die Hochschule für Körperkultur heran?
Übung 3. Wählen Sie die Fortsetzung(en) und erzählen Sie diesem Plan nach.
l. Ich studiere an der ...
Oxford-Universität
Cambridge Universität
Humbold-Universitat
Paris-Sorbonne Universität
Akademie für Körperkultur
Lomonossow-Universität
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2. Ich bin im … Studienjahr.
1, 2, 3, 4, 5.
3. Ich bin
Leistungssportler,
Meisteranwärter
(Kandidat der Meisterklasse),
Meister des Sports,
verdienter Meister des Sports,
erstklassiger Sportler,
Spitzensportler,
Europaund
Weltmeister,
Olympiateilnehmer.
4. Ich wohne zur Zeit
Im Studentenheim, zu Hause,
bei den Verwandten.
5. Mein Spezialfach ist...
Sport: Boxen, Ringen, Turnen,
Leichtathletik, Schwimmen,
Sportspiele, Gewichtheben,
Rudern, Fußball, Tanzen,
Rehabilitationssport,
Sportmanagement, Tourismus,
Pädagogik und Psychologie
Naturwissenschaften: Biologie,
Chemie, Biochemie...
Geistwissenschaften: Kunst,
Geschichte, Fremdsprachen,
Psychologie, Philosophie ...
Medizin, Ökonomie, Jura,
Informatik, Mathematik...
_______ // ________
6. Meine Nebenfächer sind ...
7. Ich besuche alle Vorlesungen gern,
besonders auf dem Gebiet...
8. Ich nehme oft an ... teil.
Wettkämpfe und Meisterschaften,
öffentlichen Leben der Akademie,
Besprechungen von Sportprobleme,
Arbeit des Zirkels (Sportklubs),
wissenschaftliche Konferenzen...
9. Ich habe die folgenden Sportanlagen
zur Verfügung:
Sportplätze, Turnhallen,
ein Freischwimmbecken,
eine Leichtathletikmanege,
einige Hallen für Sportspiele,
für Boxen, für Gewichtheben,
eine Ruder- und Skistation,
ein Fußballstadion usw.
10. Nach dem Unterricht besuche ich...
Bibliothek, Training,
Freunde, Ausstellungen,
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wissenschaftliche Zirkel,
Museen, Kino, Verwandten
11. Ich finde mein Studium ...
interessant, langweilig, lustig,
spannend, attraktiv, anstrengend,
zu schwer...
12. Ich werde in der Zukunft
ein Fachman im Bereich der…
Sport, Management,
Rehabilitationssport,
Soziologie, Medizin,
Geistwissenschaften,
Naturwissenschaften,
Tourismusmanagement,
Philologie, Fremdsprachen
Pädagogik und Psychologie
Übung 4. Ergänzen Sie die Tabelle (I. Üb. 2.) durch 2 bis 3 Wörter aus dem
Wörterbuch oder aus den Texten B / C, ohne diese Texte ausführlich zu lesen.
Übung 5. Bereiten Sie die Erzählung über die Wolgograder Akademie für KK
vor. Benutzen Sie dabei I. Üb. 2., III. Üb.3, -es gibt und –man: Es gibt folgende
Fakultäten / Ausbildungsformen. Unter unseren Studenten / Lehrkräfte gibt es...
Man hat solche praktische / theoretische Fächer wie... Man bildet Fachleute aus.
Text B
I. Erfüllen Sie die folgenden Aufgaben vor dem Lesen des Textes:
Übung 1. Finden Sie die Äquiwalenten für die folgenden Wörter im Text B:
1) физическое воспитание; 2) кафедра; 3) время обучения в вузе;
4) cтадион; 5) гимнаст; 6) вид спорта; 7) борьба; 8) тяжелая атлетика;
9) легкая атлетика; 10) лыжный спорт; 11) гимнастика; 12) мастер спорта;
13) иностранный язык; 14) обучение на заочном отделении; 15) наука;
16) гимнастический комплекс; 17) зал для спортивных игр; 18) лыжник;
19) гребля; 20) плавание; 21) в распоряжении обучающихся находятся;
22) научно - исследовательский институт; 23) позволяют проводить
научные исследования
Übung 2. Übersetzen Sie die Sätze, beachten Sie dabei die Präpositionen:
1. Unsere Lehranstalt bildet die Trainer in vielen Sportarten heran.
2. Willkommen Sie in unsere Akademie für Körperkultur!
3. Ich studiere an der Akademie für Körperkultur.
4. Er dankt dem Trainer für die Hilfe.
5. Wir treiben Fußball, trainieren auch in der Leichtathletik.
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Übung 3. Schreiben Sie die Pluralform der folgenden Substantive:
Muster: Student m,- en, - en - die Studenten
1. Akademie f, - , -n
2. Hochschule f,-,-n
3. Lehrstuhl m, -s, ü e
4. Sportler m, -s, 5. Lehrbuch n, -es, ü er
Übung 4. Bestimmen Sie die Steigerungsstufe der folgenden Adjektive:
1. Unsere Gruppe studiert gut. Nina studiert am besten.
2. Wladimir springt hoch, Igor springt höher, Alexander springt am höchsten.
3. Anna läuft schnell, Irina läuft schneller als Anna. Am schnellsten aber läuft
unser Trainer.
Übung 5. Bilden Sie den Satz aus den folgenden Wörtern, beachten Sie die
Intonation dabei (. ?).
Muster: heran, Sportlehrer, Trainer, und, die Akademie, bildet (?)
- Bildet die Akademie Sportleher und Trainer heran?
1. Student, Sie, sind (?)
2. Sie, wo, studieren (?)
3. etwa, an der Akademie, Studenten, 2500, studeieren (.)
4. studieren, an, ich, der Akademie, Körperkultur, für, werde(.)
Übung 6. Nennen Sie drei Grundformen der Verben, die zum Thema gehören.
Übung 7. Bestimmen Sie die Zeitform Aktiv, analysieren Sie und übersetzen
Sie diese Sätze aus dem Text.
1. Hier bildet man Fachleute im Bereich von Körperkultur und Sport heran.
2. 1931 entstand in Malachowka die Abteilung für Körpererziehung.
3. Die Absolventen der Sportakademie erwerben den Diplom des Sportlehrers.
4. Das Gebäude der Akademie befindet sich in der Siedlung Malachowka.
5. Die Moskauer Akademie für Körperkultur hat viele Meister des Sports
ausgebildet, die den sportlichen Ruhm Russlands in der Weltarena verteidigten.
Übung 8. Gebrauchen Sie das Prädikat in diesem Satz in fünf Zeitformen
Aktiv:
Unsere Akademie bildet die Fachleute in 10 Sportarten heran.
Übung 9. Schreiben Sie die Numerale:
Muster:
2500 Studenten – zweitausendfünfhundert Studenten.
Im 2. Semester – im zweiten Semester.
1) seit 1994 2) 20 Doktoren 3) 11 Lehrstühle 4) 3 Semester 5) am 8. März 1999
6) 1931 7) 1933 8) 1960 9) 1964 10) 20 Lehrstühle 11)2500 erfahrene
Fachleute
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Übung 10. Finden Sie die ähnlichen Fragen (2, 10) und beantworten Sie diese:
1.Wo studieren Sie?
2.Was studieren Sie?
3.In welchem Studienjahr sind Sie?
4.Welche Sportart treiben Sie?
5.Welche Leistungsklasse haben Sie?
6.Nehmen Sie an den Wettkämpfen oft teil?
7.Nehmen Sie am öffentlichen Leben der Akademie teil?
8.Wann wurde die Akademie für Körperkultur gegründet?
9.Wie lange dauert das Studium an der Akademie?
10. Welche Fächer unterrichtet man an der Akademie?
11. Welche Sportanlagen gibt es an der Akademie?
12. Welche Sportarten treibt man an der Hochschule?
13. Wer leitet den Unterricht an der Akademie?
14. Welchen Zirkel besuchen die Studenten?
15. Womit sind die Hallen und Kabinette ausgestattet?
16. Gibt es an der Akademie viele erstklassige Sportler?
17. Wen bildet die Hochschule für Körperkultur heran?
18. Welche Lehranstalt besuchen Sie?
19. Welche Lehrkräfte gibt es an der Akademie?
20. Wieviel Jahre beträgt der Studiendauer an der Akademie?
21. Was ist Ihr Spezialfach?
22. Beteiligen Sie sich oft an den Wettbewerben?
23. Welche Fachleute bildet die Akademie aus?
24. Hat unsere Hochschule viele Sitzensportler und Olympiateilnehmer?
III.
Lesen Sie den Text und beachten Sie dabei die Wortfolge,
Präpositionen, Zeitformen Aktiv, Plural der Substantive,
Steigerungsstufen der Adjektive.
Text B
Moskauer staatliche Akademie für Körperkultur
Nun sind Sie Student(in) der Moskauer staatlichen Akademie für
Körperkultur. Wir gratulieren Ihnen und möchten diese Lehranstalt vorstellen.
Das Gebäudekomplex der Akademie befindet sich in der malerischen
Siedlung Malachowka 10 km von Moskau entfernt. Hier bildet man etwa 2500
hochqualifizierte Fachleute im Bereich von Körperkultur und Sport heran. 20
Doktoren und 90 Kandidaten der pädagogischen und medizinischen
Wissenschaften nehmen daran teil.
1931 entstand in Malachowka die Abteilung für Körpererziehung der
pädagogischen Fachschule. Auf deren Grundlage wurden die Fachschule für
Körperkultur (1933), die Zentrale Trainerschule (1960), die Sportfakultät (1964)
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und die Filiale der Smolensker staatlichen Hochschule für Körpererziehung
eröffnet, die sich zu einer bedeutenden Lehr – und Forschungsstätte Russlands
entwickelte. Seit 1994 wurde sie als die Moskauer staatliche Akademie für
Körperkultur ernannt. So ist die Geschichte dieses Lehranstaltes. Die Akademie
mit der Staatlichen Hochschule für Körperkultur Woronesh, dem
wissenshaftlichen Forschungsinstitut für Informationstechnologie, dem
humanitaren College und dem Sportliceum leitet der Rektor der Akademie an.
In der Akademiestruktur sind 20 Lehrstühle, 11 davon bilden die
Studenten in den Fachdisziplinen heran. Unter den Lehrkräften sind viele
namhafte Trainer mit den Ehrentiteln. Die Ausbildungszeit dauert 8 Semester
beim Direkt- und 10 Semester beim Fernstudium. Die Absolventen der
Sportakademie erwerben den Diplom des Sportlehrers oder des Trainers in einer
Sportart: Basketball, Volleyball, Fußball, Ringen, Rudern, Gewichtheben,
Skilaufen, Hockey, Leichtathletik, Gerätturnen oder Schwimmen.
In den letzten Jahren bildet die Akademie auch die Fachleute im
Sportmanagement und in der Heilgymnastik. Das Lehrprogramm wird durch
Lehrgänge für Fremdsprachen, Etik, Estetik, Kybernetik im Sport, Grundlagen
der pädagogischen Meisterschaft erweitert.
Bei der Akademie funktionieren eine Aspirantur, ein Rat für die
Promotion. Zahlreiche technische Mittel, Rechenapparatur, Computer
ermöglichen die wissenschaftlichen Untersuchungen durchzuführen und die
wissenschaflichen Kader heranzubilden.
Den Studierenden stehen ein Turnkomplex, ein Stadion, einige
Spielhallen, eine Bibliothek, ein Lesesaal, ein Studentenheim und eine Mensa
zur Verfügung.
Die Moskauer staatliche Akademie für Körperkultur hat viele Meister des
Sports ausgebildet, die den sportlichen Ruhm Russlands in der Sportweltarena
verteidigten. Das sind der Turner Arkajew L., der Skiläufer Wedenin W., der
Fussballspieler und Raumflieger Wolkow W., der Radfahrer Saichudshin G., die
Hockeyspieler Tretjak W., Firsow A. und viele andere.
III. Erfüllen Sie die folgenden Aufgaben nach dem Lesen des Textes:
Übung 1. In welchem Abschnitt des Textes ist die Rede von:
- Moderne Mittel zur Entwicklung der Sportwissenschaft und des Sportes.
- Die Entwicklung des Lehranstaltes für Körperkultur in Malachowka.
- Das Gebäude, Lehkräfte und Studenten der Akademie für Körperkultur.
- Die Spitzensportler der Akademie für Körperkultur Malachowka.
- Das Lehrprogramm und die Ausbildungszeit an der Akademie.
Übung 2. Stimmt das oder nicht? Nehmen Sie den Inhalt des Textes zur Hilfe.
Muster: 1. Sind Sie Student der Sportakademie?
- Ja, ich bin Student der Sportakademie.
2. Die Akademie für Körperkultur befindet sich in Woronesh.
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- Nein, die Akademie für KK befindet sich nicht in Woronesh.
1. In der Akademiestruktur sind 10 Lehrstühle.
2. In Malachowka gibt es eine pädagogische Hochschule.
3. In Malachowka gibt es kein Stadion und keine Spielhalle.
4. Die Ausbildungszeit beim Fernstudium dauert 10 Semester.
5. Bei der Akademie für KK in Malachowka funktioniert keine Aspirantur.
Übung 3. Gebrauchen Sie die untengegebenen Wörter in diesen Sätzen:
1. Die Akademie ist eine wissenschaftliche … mit Hochschulcharacter.
2. Nach dem Unterricht … die Studenten wissenschaftliche Zirkel.
3. Wir haben täglich 3 oder 4 … .
4. Die Studenten … die Vorträge … und beteiligen sich an den
Konferenzen.
5. Die Sportakademie ... qualifizierte Fachleute in verschiedenen
Sportarten….
6. Die besten Sportler nehmen an … teil.
7. Die Studenten … unter der Leitung der erfahrenen Trainer hohe
Leistungen.
8. Unsere Akademie … erstklassige Sportler und Sportwissenschaftler.
9. In Malachowka unterrichten erfahrene…, unter ihnen Professoren,
Dozenten.
10. Man studiert viele … , Anatomie, Physiologie, Geschichte,
Fremdsprachen.
11. Viele Hallen und Labor sind mit modernen … ausgestattet.
12. Am Ende jedes Semesters … die Studemten Testate und Prüfungen …
.
besuchen, ablegen, Geräte, Doppelstunde, Lehranstalt, heranbilden,
vorbereiten, Weltmeisterschaft, erreichen, erziehen, Lehrkräfte, Fächer.
Text für das außerunterrichtlichen Lesen
I. Erfüllen Sie die folgenden Aufgaben vor dem Lesen des Textes:
Übung 1. Übersetzen Sie die Sätze aus dem Text (сочетание безличного
местоимения -man с глаголом в 3 л.ед.ч. переводится глаголом 3 л.мн. ч.):
An der Hochschule studiert man viele theoretische Fächer.
An der Aspirantur bildet man sportwisseschaftliche Mitarbeiter aus.
Übung 2. Übersetzen Sie die Sätze mit man.
1.
2.
3.
Man treibt viele Sportarten in unserem Lande.
Bei diesem Wettkampf stellte man viele Rekorde auf.
Man nimmt aktiv an den wissenschaftlichen Konferenzen teil.
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4.
5.
6.
7.
An der Akademie bildet man Fachleute in vielen Sportarten heran.
Man studiert Geschichte, Anatomie, Physiologie, eine Fremdsprache.
Vor dem Wettkampf trainiert man gewöhnlich in einem Trainingslager.
Im Training entwickelt man Kraft, Ausdauer, Beweglichkeit, Gewandheit.
II. Lesen Sie den Text aufmerksam zu und beachten Sie dabei das Pronomen
man.
Die Sporthochshule in Malachowka
Unsere Sporthochshule ist ein moderner Lehrsportkomplex. Das
Hauptgebäude aus Beton und Glas ist vierstöckig, mit Hörsälen,
Seminarräumen, zahlreichen Fachkabinetten und Laboratorien, einer Bibliothek
und einem Lesesaal. Den Studenten stehen auch viele Sportanlagen zum
Training und Wettkampf zur Verfügung. Das sind ein grosses Stadion, 3
Sporthallen, viele Sportplätze, ein Freischwimmbecken und einige
Wintersportanlagen.
Viele Sportarten werden an der Sporthochschule getrieben: Leichtathletik,
Gerätturnen, Schwimmen, Sportspiele, Eisschenllauf und Schilauf. Jeder
Student kann sich eine Sportart als sein Spezialfach wählen. Die meisten
Sportstudenten beteiligen sich erfolgreich an den Wettkämpfen und erringen in
mehreren Sportarten hohe Leistungen.
An der Hochschule studiert man viele theoretische Fächer, und zwar
Philosophie und Politekonomie, Anatomie, Chemie und Physiologie,
Sportmedizin und Massage, Geschichte und Theorie der Körpererziehung,
Pädagogik und Psychologie. Da unsere Spitzensportler an den internationalen
Wettkämpfen (an den Europa-, Weltmeisterschaften und an den Olympische
Spielen) teilnehmen, müssen sie gründlich eine Fremdsprache studieren:
Deutsch, Französisch oder Englisch.
Die Sporthochschule führt breite wissenschaftliche Forschungen durch.
An der Aspirantur bildet man sportwisseschaftliche Mitarbeiter und
Organisatoren der Sportbewegung aus. Die Studenten nehmen auch an den
sportwissenschaftlichen Konferenzen teil. Sie besprechen aktuelle
Sportprobleme, halten interessante Referate.
III. Erfüllen Sie die folgenden Aufgaben nach dem Lesen des Textes:
Übung 1. Ersetzen Sie das Subjekt durch Pronomen man.
1. Viele Sportarten werden an der Sporthochschule getrieben.
2. Die Studenten erringen in mehreren Sportarten hohe Leistungen.
3. Die Spitzensportler müssen gründlich eine Fremdsprache studieren.
4. Die Sporthochschule führt breite wissenschaftliche Forschungen durch.
5. Die Studenten nehmen an den sportwissenschaftlichen Konferenzen teil.
6. Die Studenten besprechen aktuelle Probleme, halten interessante Referate.
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Übung 2. Finden Sie die Synonymen:
1.
2.
3.
4.
5.
6.
7.
8.
die Prüfung
teilnehmen
die Halle
der Unterricht
studieren
betreiben
der Wettbewerb
erzielen
1.erreichen
2.die Stunde
3.lernen
4.der Wettkampf
5.treiben
6.der Saal
7.sich beteiligen
8.das Examen
Übung 3. Bilden Sie die Substantive und die Sätze mit diesen Substantive:
die Aufnahme
die Lehre
das Spiel
das Fach
die Leistung
die Anschauung
die Lehre
Fremd
Direkt
Frei
die Sprache
die Prüfung
die Kräfte
der Sport
die Halle
die Leute
die Anstalt
das Studium
der Unterricht
das Schwimmbecken
Übung 4. Übersetzen Sie die Sätze aus dem Russischen ins Deutsche:
1. Московская академия физкультуры готовит специалистов в области
спорта и физической культуры.
2. Занятия в нашей академии ведут опытные педагоги, среди них
профессора, доценты и известные тренеры.
3. В распоряжении студентов академии находится много современных
спортсооружений: спортзалы, открытый и закрытый бассейны,
большой стадион, лекгоатлетический манеж.
4. Все спортивные сооружения оснащены современными спортивными
снарядами.
5. Московская академия физкультуры – это научное учебное заведение.
6. В нашей академии есть кафедры теоретических дисциплин
(предметов) и кафедры специализаций.
7. Студенты академии готовят научные доклады, участвуют в
обсуждении научно-спортивных проблем.
8. Стационарное обучение в академии длиться 4-6 лет, заочное 5 лет.
9. Под руководством опытных тренеров студенты добиваются высоких
спортивных результатов.
10.Лучшие спорстмены - разрядники нашей академии участвуют в
первенствах города и республики.
11.Два раза в год студенты должны сдавать зачеты и экзамены.
12.Многие студенты имеют прочные знания по различным предметам.
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Text C
I. Erfüllen Sie die folgenden Aufgaben vor dem Lesen des Textes:
Übung 1. Merken Sie sich folgende Redewendungen:
исполняться
сдавать вступительные экзамены
принимать, зачислять в вуз
носить имя
преподаватель
читать лекции
вести семинарские занятия
защищать
кандидатскую
диссертацию
специальность
дневное (очное) обучение
заочное обучение
бесплатно
хорошо оборудованный
находиться в распоряжении
студенческая столовая
еда наскоро, легкий завтрак
кафетерий, буфет
студенческое общежитие
размещать
снимать квартиру
семестр
сессия
зачет
переходный экзамен
сдавать
идти на практику
студенческий билет
зачетка
государственный экзамен в вузе
диплом
высококвалифицированный
специалист
готовить (специалистов)
начальные классы
специальная школа
логопед
дошкольное учреждение
in Erfüllung gehen
die Aufnahmeprüfungen bestehen
immatrikulieren an (Dat.)
den Namen tragen
die Lehrkraft, - kräfte
Vorlesungen halten
Seminare leiten
promovieren
die Fachrichtung
das Direktstudium
das Fernstudium
gebührenfrei = kostenlos
gut eingerichtet
zur Verfügung stehen
die Mensa
der Imbiss
der Erfrischungsraum
das Studentenwohnheim
unterbringen
eine Wohnung mieten
das Semester
die Prufungszeit
die Vorprüfung
die Zwischenprüfung
ablegen
ins Praktikum gehen
der Studentenausweis
das Studienbuch
das Staatsexamen
das Diplom
hochqualifiziert
der Fachmann, Fachleute
heranbilden
die Unterstufe
die Sonderschule
der Sprachheilpädagoge
die Vorschulinstitution
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Übung 2. Finden Sie Äquivalente zu den folgenden Wortgruppen:
снимать квартиру
учиться очно
вести семинарские занятия
сдавать экзамены
читать лекции
учиться заочно
находиться в распоряжении
идти на практику
получать стипендию
готовить специалистов
fern studieren
Prüfungen ablegen
Vorlesungen halten
direkt studieren
eine Wohnung mieten
zur Verfügung stehen
Seminare leiten
Stipendium bekommen
Fachleute heranbilden
ins Praktikum gehen
Übung 3. Bilden Sie die zusammengesetzten Substantive dem Muster nach.
das Deutsch + der Unterricht = der Deutschunterricht
lehren + das Buch = das Lehrbuch
selbst + das Studium = das Selbststudium
das Fach + die Literatur
die Stunden + der Plan
der Zoo + das Museum
die Sprache + das Labor
lesen + der Saal
schreiben + der Tisch
hören + der Saal
speisen + der Raum
fremd + die Sprache
hoch + die Schule
direkt + das Studium
fern + das Studium
Übung 4. Finden Sie noch die zusammengesetzten Substantive im Text C.
Übung 5. Übersetzen Sie die folgenden Wortgruppen:
in Erfüllung gehen
zur Verfugung stehen
Prüfungen ablegen
Fachleute heranbilden
eine Wohnung mieten
wurde gegründet
wurde ausgezeichnet
werden abgelegt
werden herangebildet
werden untergebracht
Übung 6. Übersetzen Sie die folgenden Sätze ins Russische. Beachten Sie:
(wird/werden + Partizip II - Präsens Passiv; wurde/wurden + Partizip II Präteritum Passiv).
1. Seminare werden von den erfahrenen Dozenten geleitet.
2. In dieser Zeit werden Vorprüfungen und Prüfungen abgelegt.
3. Vorlesungen werden von den bekannten Professoren gehalten.
4. Wolgograder Pädagogische Hochschule wurde 1931 gegründet.
5. Im Jahre 1992 wurde die Hochschule zur Universität reorganisiert.
6. Die Studenten werden in den Studentenwohnheimen untergebracht.
7. Mein Freund wurde an der Pädagogische Hochschule immatrikuliert.
8. In unserer Universität werden hochqualifizierte Fachleute herangebildet.
9. Ich bestand die Aufnahmeprüfungen und wurde an der Uni immatrikuliert.
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10.Unsere Hochschule wurde mit dem Orden «Zeichen der Ehre»
ausgezeichnet.
II. Lesen Sie den Text zu und beachten Sie dabei den Gebrauch von –es und –
man, den Zusammengesetzten Substantiven und den Zeitformen Passiv:
Die Wolgograder Pädagogische Universität
Mein Traum ging in Erfüllung. Im Sommer bestand ich die
Aufnahmeprüfungen und wurde an der Universität immatrikuliert.
Wolgograder Pädagogische Hochschule wurde 1931 gegründet. Sie trägt
den Namen des berühmten russischen Schriftstellers A.S.Serafimowitsch. 1981
wurde die Hochschule mit dem Orden "Zeichen der Ehre" ausgezeichnet und
1992 zur Staatlichen Pädagogischen Universität reorganisiert.
Jetzt zählt unsere Universität 11 Tausend Studenten. Die Zahl der
Lehrkräfte ist mehr als 640, unter ihnen sind Professoren, Dozenten, Lektoren
und Assistenten. Die Professoren und Dozenten halten Vorlesungen und leiten
Seminare. Es gibt auch Aspirantur, wo man promovieren kann.
Die Universität hat 15 Fakultäten und 36 Fachrichtungen. Das sind
naturwissenschaftliche, historische, philologische, mathematische und
physikalische Fakultäten, Fakultäten für Pädagogik und Methodik der
Unterstufe, für Fremdsprachen, für Kunst, für Psychologie und Sozialarbeit usw.
An der Uni kann man direkt oder fern studieren. Für die meisten Studenten ist
das Studium kostenlos. Es gibt auch Studenten, die ihre Studienplätze bezahlen.
An der Universität gibt es gute Studienmöglichkeiten. Die Uni hat 4
Lehrgebäude. Das Hauptgebäude liegt im Zentrum der Stadt, Leninprospekt, 27.
Es besitzt viele Horsäle, Auditorien, gut eingerichtete Fach- und
Computerräume, moderne Labors für Biologie, Chemie, Physik, ein grosses
Zoomuseum und eine Aula. Den Studenten stehen zwei Lesesäle und eine reiche
Bibliothek zur Verfügung. Es gibt auch einige Turnhallen und einen Sportplatz.
Die Studenten haben Möglichkeit in der Mensa Mittag zu essen. Für einem
kleinen Imbiss gibt es einen Erfrischungsraum.
Unsere Universität besitzt drei Studentenwohnheime. Dort werden
mehrere Studenten untergebracht. Die Studenten, die keinen Platz im
Studentenwohnheim bekommen, müssen eine Wohnung mieten.
Das Studium an der Uni dauert 4-5 Jahre. Das Studienjahr besteht aus
zwei Semestern. Das Herbstsemester beginnt im September und das
Frühjahrssemester im Februar. Die Prüfungszeit haben die Studenten im Winter
und im Sommer. In dieser Zeit werden Vor- und Zwischenprüfungen abgelegt.
An die Prüfungszeit schlissen sich die Hochschulferien an. Im 4. und 5.
Studienjahr gehen die Studenten ins Praktikum in die Schule. Jeder Student hat
drei Dokumente: einen Studentenausweis, ein Studienbuch und eine Lesekarte.
Viele Studenten bekommen ein Grundstipendium oder sogar ein
Leistungsstipendium. Das Studium endet mit dem Diplom und dem
Staatsexamen In unserer Universität werden hochqualifizierte Fachleute
herangebildet, das sind Lehrer für die Unterstufe, für die Mittel-, Fach- und
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Sonderschulen, Schulpsychologen, Sprachheilpädagoge, Fachleute für die
Vorschulinstitutionen und viele andere.
III. Erfüllen Sie die folgenden Aufgaben nach dem Lesen des Textes:
Übung 1. Ergänzen Sie die Sätze und erklären Sie den Gebrauch von es / man.
Es gibt auch einige _______ und einen Sportplatz.
Es gibt auch Studenten, die ihre _______ bezahlen.
Es gibt auch Aspirantur, wo man _______ kann.
An der Universität gibt es gute Studienmöglichkeiten: _______.
Für einen kleinen Imbiss gibt es _______.
An der Uni kann man _______ oder _______ studieren.
Übung 2. Finden Sie die Fortsetzung:
Unsere Uni liegt...
Am Ende jedes Semesters ...
Das Studium an der Uni...
Jeder Student hat...
Die Dozenten und Professoren ...
Unsere Uni wurde...
An der Universität gibt es ...
An die Prüfungszeit...
dauert 4-5 Jahre.
im Zentrum der Stadt.
im Jahre 1931 gegründet.
legen die Studenten Prüfungen ab.
15 Fakultäten und 36 Fachrichtungen.
schlissen sich die Hochschulferien an.
halten Vorlesungen und leiten Seminare.
drei Dokumente: einen Studentenausweise,
ein Studienbuch und eine Lesekarte.
Übung 3. Stellen Sie die Fragen. Gebrauchen Sie die Fragewörter wo / wann.
l . Die Wolgograder Pädagogische Hochschule wurde 1931 gegründet.
2. Einige Fakultäten sind im zweiten Universitatsgebäude untergebracht.
3. Die Hochschule wurde 1992 zur Pädagogischen Universität reorganisiert.
4. An der Uni kann man direkt oder fern studieren.
5. Das Hauptgedäude der Universität liegt im Zentrum der Stadt.
6. In der Prüfungszeit werden Vor- und Zwischenprüfungen abgelegt.
7. Das Herbstsemester beginnt im September.
8. In der Universität werden hochqualifizierte Fachleute herangebildet.
Übung 4. Lesen Sie den Dialog und bilden Sie den ähnlichen Dialog über die
Wolgograder Pädagogische Universität.
Hans ist ein Deutscher, Juri ist ein russischer Student an der Moskauer Uni.
H.: Juri, zeig mir bitte die Moskauer Universität.
J:. Gern, wir stehen gerade in der Nähe. Hier links ist das alte Gebäude der
Moskauer Lomonossow-Universität und vor dem Gebäude ist ein Denkmal
dem grossen russischen Gelehrten Lomonossow.
H.: Hat hier Lomonossow studiert?
J.: Nein, diese Universität wurde von Lomonossow gegründet.
H. Gibt es noch andere Gebäude der Uni?
J.: Ja, auf den Worobjewbergen liegt ein 32-stöckiges Gebäude der Uni.
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H: Und wieviel Fakultäten gibt es an der Universität?
J.: Über 20. Fahren wir in die neue Uni, ich zeige dir verschiedene
Studienräume, Labors, Bibliotheken, eine schöne Aula usw.
Texte für das außerunterrichtliche Lesen
I. Erfüllen Sie die folgenden Aufgaben vor dem Lesen des Textes I.
Übung 1. Beachten Sie den Unterschied im Gebrauch von lernen / studieren.
Глагол lernen переводится на русский язык словами «учить, учиться»,
например: Er lernt Deutsch. Sie lernen in der Schule. Das Kind lernt lesen.
Глагол studieren означает углубленное изучение, а также обучение в вузе,
например: Ich studiere Philosophie. Sie studiert an der Humboldt-Universität.
Wir studieren an der naturwissenschaftlichen Fakultät.
Übung 2. Erklären Sie den Gebrauch von lernen. Übersetzen Sie die Sätze.
1. Man lernt im Kurs alles, was man für die Kommunikation in deutscher
Sprache braucht: korrektes Sprechen und gute Aussprache, Lesen, Schreiben
und Grammatik. 2. Es gibt eine grosse Mediothek. Man findet dort:
Arbeitsplätze zum Selbststudium, Zeitungen und Zeitschriften, Videofilme,
Tonkassetten, Computerprogramme, Grammatiken, Lesetexte.
Übung 3. Beantworten Sie die Frage: Wo / was kann man lernen / studieren?
II. Wissen Sie, daß es an der Pädagogischen Universität eine Filiale des Goethe
Institutes gibt? Lesen Sie die Information über dieses Institut zu.
Text I
Das Goethe-Institut
Das Goethe-Institut ist eine Organisation zur Vermittlung deutscher
Sprache und Kultur. Für seine Arbeit im Ausland erhält das Institut öffentliche
Mittel von der BRD. Die 151 Goethe-Institute in 78 Ländern bieten
Kulturprogramme an, informieren über Deutschland, erteilen Deutschunterricht
und bilden Deutschlehrer fort. Die Zentralverwaltung des Goethe-Instituts hat
Ihren Sitz in München.
Je nach Vorkenntnissen werden die Kursbesucher in verschiedene Stufen
eingeteilt. Alle Lehrkräfte des Goethe-Instituts haben eine abgeschlossene
Hochschulbildung. Im Unterricht gebrauchen sie viele Ubungs- und
Arbeitsmethoden. Sie lehren, durch Interview, Diskussion, Rollenspiel, durch
Arbeit mit der ganzen Klasse, zu zweit, in kleinen Gruppen und alleine. Man
lernt im Kurs alles, was man für die Kommunikation in deutscher Sprache
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braucht: korrektes Sprechen und gute Aussprache, Lesen, Schreiben und
Grammatik.
Es gibt eine grosse Mediothek. Man findet dort: Arbeitsplätze zum
Selbststudium, Zeitungen und Zeitschriften, Videofilme, Computerprogramme,
Grammatiken, Lesetexte. Die Kontakt- und Kulturprogramme bieten den
Kursteilnehmern viele Möglichkeiten, mit Deutschen zu sprechen, Kultur in
Deutschland zu erleben und Freundschaften zu schliessen. Am Kursende
erhalten sie: ein Teilnahmezeugnis, nach erfolgreichem Bestehen der Prüfungen.
III. Erfüllen Sie die folgenden Aufgaben nach dem Lesen des Textes I.
Übung 1. Beantworten Sie die Fragen zum Text:
l . Was ist das Goethe-Institut?
2. Wer finanziert die Arbeit dieser Institute im Ausland?
3. Wo ist der Sitz der Zentralverwaltung des Goethe-Instituts?
4. Welche Lehrer erteilen Unterricht am Goethe-Institut?
5. Was und wie lernt man im Kurs?
6. Welche Möglichkeiten haben die Kursteilnehmer?
7.Wie werden die Lehrfortschritte der Kursteilnehmer am Ende dokumentiert?
Übung 2. Gebrauchen Sie die Verben lernen oder studieren.
I. Ich ... an der Lomonossow-Universität. 2. Sie...an der Fremdsprachenfakultät.
3. Meine jüngere Schwester ... noch in der 2. Klasse 4. Seit zwei Monaten ... ich
Geschichte. 5. Er...ein Gedicht von Goethe auswendig. 6. Ich ... fotografieren.
7. An dieser Hochschule ... man vier Jahre. 8. Аn welcher Hochschule ... du?
9. Sie ... Auto fahren. 10. Der Gelehrte ... dieses Problem seit einigen Jahren.
11. Er... Fremdsprachen an der Universität Bonn. 12. Die Studenten ...Vokabeln.
13. Wir ... Deutsch. 14. Man kann bei uns Computer bedienen ... .
Übung 3. Übersetzen Sie diesen kurzen Text ins Deutsche:
Педагогический институт «Карл Либкнехт» находится в Потсдаме. В
педагогическом институте получают свое образование будущие учителя.
Многие студенты учатся на дневном факультете, но есть и студенты заочники. Студенты обучаются на различных факультетах и получают
образование по двум специальностям. Они будут преподавать два
предмета. Практику студенты проходят в школе. Все студенты получают
стипендию. Есть также повышенные стипендии. В последнем семестре
каждый студент пишет дипломную работу и сдает государственный
экзамен. После учебы выпускник называется «дипломированный» учитель.
Übung 4. Sagen Sie das mit einem Satz. Gebrauchen Sie dabei den Attributsatz.
1. Auf dem Lenin-Prospekt liegt die Pädagogische Universität. Sie gehört zu den
ältesten höheren Lehranstalten.
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2. Besonders stolz ist die Uni auf ihr zoologisches Museum. Es ist das grösste
im Unteren Wolgagebiet.
3. Während der Sommerferien können sich die Studenten in einem Sportlager
erholen. Er liegt am malerischen Ufer der Achtuba.
4. Die Uni trägt den Namen des berühmten russischen Schriftstellers
A.S.Serafimowitsch. Er lebte und wirkte in unserem Gebiet.
5. Es gibt Studenten. Sie bezahlen ihre Studienplätze.
6. An der Universität gibt es Aspirantur. Dort kann man promovieren.
7. In der Nähe vom Mamai-Hügel liegt das Studentenwohnheim. Dort werden
auslandische Studenten untergebracht.
Text II
I. Erfüllen Sie die folgenden Aufgaben vor dem Lesen des Textes II.
Übung 1. Übersetzen Sie die Sätze mit dem unpersöhnlichen Pronomen man.
Muster: Man treibt gern Sport und Körperkultur.
Спортом и физкультурой занимаются охотно.
1. An der Sporthochschule Köln bildet man Sportlehrer aus.
2. Den Studenten unterrichtet man Theorie von mehr als 30 Sportarten.
3. Man bietet den Studierenden ideale Möglichkeiten für Arbeit und Erholung.
Übung 2. Finden Sie im Text: Übersetzen Sie diese Wörter ins Russische:
a) zwei Verben mit den trennbaren Präfixen:
ablegen – cдавать экзамены.
b) zwei Reflexive Verben:
sich waschen – мыться, умываться.
c) fünf zusammengesetzte Substantive:
Sporthochschule – спортивный вуз.
II. Lesen Sie den Text, ohne das Wörterbuch zu benutzen. Beachten Sie dabei
die Steigerungsstufen der Adjektive, Reflexive Verben (mit –sich), Pronomen
man, Verben mit trennbaren und untrennbaren Präfixe, zusammengesetzte
Substantive, die Zeitformen Aktiv.
Projektarbeit
Übung 1. Ergänzen Sie die Tabelle mit 2 bis 3 eigene Vergleichskriterien.
Übung 2. Sehen Sie alle Texte, die zu diesem Thema gehören, noch einmal
durch und finden Sie dort die notwendige Information. Füllen Sie die Tabelle!
Übung 3. Finden Sie im Internet die zusätzliche Information über andere
Sporthochschulen und machen Sie die kurze Präsentation dieser Hochschule. Sie
können die wichtigste Information in einer kurzen Form (wie in einer Tabelle)
auf die Kärtchen schreiben, um später diese Kärtchen auszutauschen.
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№
Vergleichskriterien
die Wolgograder
Akademie für KK
die Wolgograder
Pädagogische
Universität
1960
1931, 1981, 1992
die wichtigsten Erreignisse
in der Geschichte der
Lehranstalt (Gründungsjahr)
Aufnahmeforderungen:
2.
Prüfugen, Bezahlung
Ausbildungsformen:
3.
Direktstudium, Fernstudium
4. Fakultäten / Fachrichtungen
theoretische und praktische
5.
Fächer
die Zahl der Lehrkräfte /
6.
der Studierenden
die Lehrkräfte /
7.
die Studierenden
Studienmöglichkeiten
8. (Sportanlagen, Ausstattung,
Lehrräume, Studentenheim)
Möglichkeiten für
9.
wissenschaftliche
Untersuchungen
Möglichkeiten für
10.
außerunterrichtliche
Freizeitbeschäftigungen
11. die berufliche Qualifikation
1.
12.
Übung 4. Vergleichen Sie die Wolgograder Akademie für Körperkultur mit der
Wolgograder Pädagogischen Universität (die Moskauer Hochschule für KK, die
Sporthochschule in Köln). Gebrauchen Sie die Steigerungsstufen der Adjektive:
Die Wolgograder Pädagogische Universität ist älter als die Akademie für KK.
Die Studienmöglichkeiten an der ________ sind besser, als an der_______.
________ hat mehr Sportanlagen, als ________.
Die Zahl der Studierenden an der ________ ist mehr, als an der ________.
Die Zahl der Lehrkräfte an der ________ ist weniger, als an der ________.
Es gibt mehr theoretische Fächer an der ________ , als an der ________.
Übung 5. Erzählen Sie über zwei Sporthochschulen mit Hilfe der Tabelle.
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PRÜFUNGSFRAGEN UND PRÜFUNGSANTWORTEN
ZUM THEMA „UNSERE AKADEMIE“
PRÜFUNGSFRAGEN
1. Wo studieren Sie?
2. Wann wurde die Wolgograder Hochschule für Körperkultur gegründet?
3. Wieviel Fakultäten hat die Akademie?
4. Wie lange studiert man an der Akademie?
5. An welcher Fakultät studieren Sie?
6. Welche Sportarten betreibt man an der Akademie?
7. Welche theoretische Fächer studiert man an der Akademie?
8. Welche Lehrkräfte leiten den Unterricht?
9. Wieviel Lehrstühle gibt es an der Akademie?
10. Welche Sportanlagen hat die Akademie?
11. Welche Zirkel arbeiten nach dem Unterricht?
12. Welche Fachleute bildet unsere Akademie heran?
13. Wer studiert an unserer Akademie für Körperkultur?
14. Wieviel Tausend Studenten studieren an der Akademie?
PRÜFUNGSANTWORTEN
1.
2.
3.
4.
Unsere Akademie bildet hochqualifizierte Trainer und Sportlehrer heran.
Die Wolgograder Hochschule für Körperkultur wurde 1960 gegründet.
Den Unterricht leiten erfahrene Lehrkräfte.
Unsere Studenten treiben verschiedene Sportarten: Sportspiele,
Schwimmen, Turnen, Akrobatik, Leichtathletik, Boxen, Gewichtheben
u.a.
5. Den Studenten stehen viele Sportanlagen zur Verfügung: ein großes
Stadion, viele Sportplätze und Sporthallen, eine Leichtathletikmanege, ein
Freischwimmbad, Hallenschwimmbecken.
6. Nach dem Unterricht arbeiten wissenschaftliche und Sportzirkel.
7. Man studiert an der Akademie für Körperkultur viele theoretische Fächer:
8. die Geschichte der Körperkultur, Physiologie, Pädagogik, Anatomie, eine
9. Fremdsprache u.a.
10.An der Akademie studiert man 4 Jahre, an der Fernfakultät - 5 Jahre.
11.An der Akademie gibt es 10 Sport- und 6 theoretische Lehrstühle.
12.An der Akademie studieren etwa 2 Tausend Studenten.
13.An der Akademie studieren viele Leistungssportler, Welt- und
Europameister, Olympiateilnehmer.
14.Unsere Akademie hat fünf Fakultäten: Grundlagen- (Fakultät der
Körpererziehung), Trainer- (Fakultät der Körpererziehung und des
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Sports), Fern-, Vorbereitungsfakultät und Fakultät der Erhöhung der
Qualifikation.
15.Ich studiere an der Grundlagenfakultät.
16.Ich studiere an der Akademie für Körperkultur.
Wortschatz zum Thema „Unsere Akademie“
1. история
2. педагогические кадры
3.готовить
/специалистов/,
давать образование
4. die Ausbildung
4. подготовка, образование
5. der Zirkel (-s; -)
5. кружок
6. ausstatten (-te; -t)
6. оснащать, оборудовать
7. der Unterricht = die Stunde (-; - 7. занятие, урок
n)
8. unterrichten (-te; -t)
8. преподавать
9. der Anschaungsunterricht (–s)
9. наглядное обучение
10. die Fremdsprache (-; -n)
10. иностранный язык
11. das Fach (–(e)s; -ä-er)
11. предмет
12. das Spezialfach
12. специализация
13. der Fachmann- die Fachleute
13. специалист /специалисты
14. die Halle (-; -n) = der Saal (–s; - 14. зал
ä-e) = der Raum (–s; -ä-e)
15. die Lehranstalt (-; -en)
15. учебное заведение
16. erfahren
16. опытный
17. die Doppelstunde (-; -n)
17. пара / занятие
18. leiten (-te; -t)
18. руководить
19. der Leiter (–s; -)
19. руководитель
20. den Unterricht leiten
20. вести занятие
21. unter der Leitung
21. под руководством
22. vorbereiten (-te; -t)
22. готовить, подготавливать
23. die Fernfakultät (-; -en)
23.факультет заочного обучения
24. das Fernstudium
24. заочное обучение
25. das Direktstudium
25. очное обучение
26. dauern (-te; -t)
26. длиться, продолжаться
27. der Lehrstuhl (–s;-ü-e) (für 27. кафедра
Akk.)
28. der Erfolg (–s; -e)
28. успех
29. erfolgreich
29. успешный, успешно
30. die Sorge (-; -n)
30. забота
31. verdanken (-te; -t)
31. быть обязанным
32. der Meister (–s; -)
32. чемпион
33. die Meisterschaft (-; -en)
33. чемпионат
34. die Leistung (-; -en)
34. результат, достижение
1. die Geschichte (-; -n)
2. die Lehrkräfte, pl.
3. herausbilden =ausbilden
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35. der Leistungssportler (–s; -)
36. der Leistungssport (–s)
37. der Volkssport (–s)=der
Massensport –s
35. спортсмен-разрядник
36. большой спорт
37. массовый спорт
38. die Prüfung (-;-en) = das
Examen (-; -)
39. die Vorprüfung (-; -en) = das
Testat (–s; -e)
40. erziehen (-o; -o)
41. die Körpererziehung
42. die Sportanlage (-; -n) = die
Sportstätte
43. erzielen (-te; -t) = erreichen (te; -t) = erringen (a, u)
44. der Sportplatz (–es; -ä-e)
45. das Schwimmbecken (–s; -) =
das Schwimmbad –s, -ä-er
46. das Freischwimmbecken –s, 47. das Hallenschwimmbecken (–s;
-)
48. die Prüfungen ablegen (-te; -t)
49. die Prüfungen bestehen (a; a)
50. kennen (-te; -t)
51. die Kenntnisse (-; -n)
52. die Aufnahmeprüfungen
53. sich befinden (a, u)
54. der Gelehrte (–n; -n) = der
Wissenschaftler (–s; -)
55. die Wissenschaft (-; -en)
56. das Ergebnis (–es; -sse)
57. forschen (-te; -t)
58. die Forschungsarbeit (-; -en)
59. anwenden (a, a)
60. berühmt
61. auszeichnen (-te; -t) (mit Dat.)
62. die Möglichkeit (-; -en)
63. zur Verfügung stehen (a, a)
64. erhalten (ie, a) = bekommen (a,
a)
38. экзамен
39. зачет
40. воспитывать
41. физическое воспитание
42. спортивное сооружение
43. добиваться, достигать
44. спортплощадка
45. бассейн
46. открытый бассейн
47. закрытый бассейн
48. сдавать экзамены
49. выдержать экзамены
50. знать
51. знания
52. вступительные экзамены
53. находиться
54. ученый
55. наука
56. результат
57. исследовать
58. исследовательская работа
59. использовать, применять
60. знаменитый
61. награждать
62. возможность
63. находиться в распоряжении
64. получать
52
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Thema: Mein Training
Text A
I. Lesen Sie den Text A aufmerksam zu. Beachten Sie den Wortschatz, der
mit dem Verlauf des Trainings verbunden ist:
irgendwelcher Sportvereinigung angehören – быть членом к-л. спортивного
объединения
die Klassifizierungsnorm der ersten Leistungsklasse erfüllen – выполнить
классификационную норму первого разряда
unter der Leitung eines erfahrenenTrainers trainieren – тренироваться под
руководством опытного тренера
das Trainingsprogramm einhalten – следовать программе тренировок
der Trainingszustand – тренированность
im Freien trainieren – тренироваться на свежем воздухе
mit der Erwärmung beginnen – начинать с разогрева/ разминки
verschiedene
Vorübungen
ausführen
–
выполнять
различные
подготовительные упражнения
die Hauptbewegungen ausführen – выполнять основной комплекс
упражнений
die Technik vervollkommnen – совершенствовать технику
die Grundeigenschaften entwickeln – развивать основные качества
Mein Training
Seit meiner Kindheit habe ich Sport sehr gern. Aber systematisch betreibe
ich ihn erst seit 15 Jahren. Zur Zeit gehöre ich der Sportvereinigung „Spartak“
an. Ich trainiere unter der Leitung eines erfahrenen Trainers. Vor kurzem erfüllte
ich die Klassifizierungsnorm der ersten Leistungsklasse. Mein Trainer ist
verdienter Meister des Sports. Er entwickelt ein Trainingsprogramm für
mich, das ich genau einhalte.
Ich trainiere während des ganzen Jahres, weil dadurch mein
Trainingszustand am besten entwickelt wird. Ich besuche das Training dreimal
in der Woche: am Montag, am Mittwoch und am Freitag. Jedes Training dauert
zwei Stunden. Ich trainiere im Freien, d.h. im Stadion, auf dem Sportplatz oder
im Wald; in der Sporthalle oder im Schwimmbecken.
Ich beginne jedes Training mit der Erwärmung. Die Erwärmung dauert 20
Minuten. Richtiges Erwärmen spielt eine große Rolle im Training. Ich führe
verschiedene Vorübungen wie Rumpfbeugen, Kniebeugen, Freiübungen,
Rumpfkreisen, Drehen und Ausfälle aus.
Nach der Erwärmung führe ich die Hauptbewegungen aus, d.h. die
Übungen an den bestimmten Geräten, die meine Technik vervollkommnen. Ich
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wiederhole bekannte Elemente und erlerne neue Bewegungen. Oft führe ich die
einzelnen Teile des Elements mehrmals aus.
Im Training entwickle ich meine physischen Grundeigenschaften – Kraft,
Ausdauer, Beweglichkeit, Gewandheit und Schnelligkeit. Vor dem Wettkampf
trainieren wir gewöhnlich in einem Trainingslager.
II. Erfüllen Sie folgende Übungen nach dem Lesen des Textes.
Übung 1. Finden Sie die Synonyme zu den folgenden Wörtern:
jetzt
erringen
anfangen
ausführen
angehören
verbessern
das Resultat
der Sportsaal
unterschiedlich
die Bedeutung haben
in der frischen Luft
das Warmmachen
durchführen
der Verband
gehören
erfüllen
erreichen
beginnen
austragen
die Leistung
die Sporthalle
die Erwärmung
die Vereinigung
eine Rolle spielen
vervollkommnen
verschieden
im Freien
zur Zeit
Übung 2. Ersetzen Sie die unterstrichenen Wörter durch Synonyme.
1. Das Training fängt nur um 17.Uhr an.
2. Die Erwärmung dauert gewöhnlich 20 Minuten.
3. Das Training wurde in der Sporthalle durchgeführt.
4. Ich muß im Training die Sprungtechnik noch verbessern.
5. Das Warmmachen wurde in der frischen Luft ausgetragen.
6. Während des Trainings erfüllt man verschiedene Übungen.
7. Durch das Training erreichte man hohe sportliche Leistungen.
8. Zielstrebigkeit hat im Training eine große Bedeutung.
9. Die Übungen an den Geräten führen wir gut aus.
10.Jetzt gehöre ich zu dem Sportverband „Akwa“.
Übung 3. Setzen Sie die Sätze fort. Übersetzen sie die Sätze ins Russische:
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Er trainiert unter . . .
Die Hauptbewegungen an den Geräten
…
Vor kurzem erfüllte ich . . .
Im Training entwickeln sich . . .
Wir führen viele Übungen wie . . .
Ich gehöre der Sportvereinigung . . .
Seit 1990 hat er . . .
Vor dem Wettkampf trainiert er . . .
… die Norm der 2.Leistungsklasse.
… gewöhnlich im Trainingslager.
… „Dynamo“ an.
… vervollkommnen unsere Technik.
… Kraft, Ausdauer und Beweglichkeit.
… Schwimmen gern.
…der Leitung des erfahrenen Trainers.
…Rumpfbeugen, Kniebeugen, Drehen
und Ausfälle aus.
Übung 4. Welche Wortbestandteile passen zusammen. Setzen Sie den Artikel.
Artikel – Besimmungswort – Grundwort
der/ das/ die
KugelAutomobilLebenBergDiskusGewichtHochLeichtSchlittschuhSport-
-s-
-heben
-laufen
-sprung
-rennen
-freund
-athletik
-werfen
-stoßen
-steiger
-weise
Übung 5. Welches Verb passt zu welchem Wort oder welcher Wortgruppe?
Rad – Schach – bei schönem Wetter – an den Wettkämpfen – verschiedene
Sportveranstaltungen – zu Gast – schöne Musik – eine sitzende Lebensweise –
Gymnastik – Schlittschuh – dem Sportband – Boot
1)
teilnehmen; 2) durchführen; 3) spielen; 4) betreiben; 5) laufen; 6)
gehören; 7) führen; 8) hören; 9) fahren (2); 10) gehen; 11) spazierengehen.
Übung 6. Die Arbeit mit dem Wörterbuch. Schreiben Sie passende Wörter zu
folgenden Oberbegriffen.
Muster: Fußball – Elf (die Fußballmannschaft) – Ball – Netz – Tor – Torwart –
Verteidiger – Stürmer – Kampfrichter – Sportschuhe – Ersatzspieler
Mannschaftssport –
Breitensport –
Basketbal –
Sport in der Schule –
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Leichtathletik –
Wassersport –
Werfen –
Turnen –
Aerobik –
Volleyball –
Übung 7. Erzählen Sie ausführlich über Ihre Sportart.
Text B
I. Erfüllen Sie folgende Übungen vor dem Lesen des Textes B.
Übung 1. Merken Sie sich folgende Substantive.
die Bänder – связки
die Durchblutung – кровоснабжение
die Geschmeidigkeit – эластичность
die Sehne – сухожилие
die Bänderzerrungen – растяжение связок
der Muskelkater – мышечная боль
die Dehnübungen – упражнения на растяжку
die bevorstehende Beanspruchung – предстоящая нагрузка
der Kreislauf – кровообращение
die Atmung – дыхание
der Stoffwechsel – обмен веществ
die Überlastungserscheinungen – чрезмерная нагрузка
die Vorstufe – подготовительная ступень
Übung 2. Prüfen Sie in Ihrem Wortschatz. Schreiben Sie die Bedeutung der
Wörter. Schlagen Sie alle unbekannten Wörter und Wendungen nach.
es handelt sich um –
die Maßnahme –
die Belastung –
der Vorgang –
vorbereiten –
einrichten –
erreichen –
die Anpassung –
vorbeugen –
zunehmen –
Übung 3. Ergänzen Sie die fehlenden Teile der zusammengesetzten Nomen
aus dem Lesetext.
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die Trainingsdie Durchdie Beandie Geschmeider Kreisdie Übergangsder Stoffdie Vordas Warmdie Bänder-
-
blutung
digkeit
einheit
maßnahme
spruchung
lauf
machen
zerrungen
wechsel
stufe
II. Lesen Sie Text B aufmerksam zu.
Das Warmmachen
Das Warmmachen ist ein wichtiger Teil des Trainings. Es muß jeder
Trainingseinheit vorgeschaltet werden. Bei dem Warmmachen handelt es sich
um eine Maßnahme, die die Reaktionen des Organismus auf die sportliche
Belastung gut vorbereitet und die Muskeln und Bänder auf die bevorstehende
Beanspruchung einrichtet. Es handelt sich dabei wirklich um einen Vorgang, bei
dem der Körper warm gemacht wird. Die Durchblutung in den Muskeln nimmt
beim Warmmachen zu. Die Geschmeidigkeit der Sehnen und Bänder wird
verbessert. Kreislauf, Atmung, Stoffwechsel kommen in Gang und sind dann,
wenn die eigentliche Belastung beginnt, bereits in ,,Schwung“, d. h., sie sind auf
die Leistung eingestellt. Das Warmmachen ist nicht nur wichtig, um eine
optimale Anpassung der Organfunktion zu erreichen, sondern auch, um
Bänderzerrungen, Muskelkater u. a. Überlastungserscheinungen vorzubeugen.
Insgesamt erleichtert es die Umstellung von der Ruhe auf die sportliche
Belastung. Es ist also eine Übergangsmaßnahme, die die Vorstufe zum
eigentlichen Training bildet. Der Vergleich zum Auto ist naheliegend. Wer wird
seinem Wagen eine Leistung zumuten, solange er noch kalt ist?
Im Hochleistungssport ist das Warmmachen eine unabdingbare
Vorbereitung zu jeder Trainings- oder Wettkampfbelastung und wird sehr
differenziert durchgeführt. Für unsere Zwecke reicht es aus, zunächst einige
Dehnübungen auszuführen, z. B. Rumpfbeugen bei gestreckten Knien,
Hochschwingen der gestreckten Beine zum horizontal ausgestreckten Arm, links
und rechts wechselnd, anschließend einige Lockerungsübungen, wie etwa kurzer
lockerer Lauf auf der Stelle mit Ausschlenkern der Arme und Beine,
Armschwingen im Kreis mit begleitendem Kniestoß. Anschließend ist es
zweckmäßig, ganz locker anzulaufen mit relativ kurzen Schritten, ohne das
Tempo zu forcieren. Insgesamt, sollte dieser Prozeß etwa 3-4, bei niedriger
Temperatur 5 Minuten dauern.
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III. Erfüllen Sie folgende Aufgaben nach dem Lesen des Textes B.
Übung 1. Ergänzen Sie die fehlenden Verben. Nehmen Sie zur Hilfe die Verben
unten.
Muster: jeder Trainingseinheit _______ -- jeder Trainingseinheit vorschalten
(включать перед каждой тренировкой)
1. Reaktionen des Organismus auf die sportliche Belastung gut ________
2. den Körper warm __________
3. die Durchblutung in den Muskeln __________
4. die Geschmeidigkeit der Sehnen und Bänder _________
5. die Muskeln und Bänder auf die bevorstehende Beanspruchung ______
6. Kreislauf, Atmung, Stoffwechsel ________
7. eine optimale Anpassung der Organfunktion _______
8. Bänderzerrungen, Muskelkater u. a. Überlastungserscheinungen_____
9. die Umstellung von der Ruhe auf die sportliche Belastung ______
10. die Dehnübungen ______
verbessert sich, erleichtern, einrichten, erreichen, nimmt zu, vorbeugen,
kommen in Gang, ausführen, machen, vorbereiten
Übung 2. Sind diese Aussagen richtig oder falsch?
1. Die Wärmung ist ein wichtiger Bestandteil jeder Trainingseinheit.
2. Für die Leistungssportler ist es nicht so wichtig, in jedem Training
Körper warm zu machen.
3. Nur die Dauerläufer müssen die Muskeln und Bänder auf
bevorstehende Beanspruchung einrichten.
4. Die Durchblutung in den Muskeln nimmt beim Warmmachen ab.
5. Die Geschmeidigkeit der Sehnen und Bänder wird besser.
6. Das Warmmachen ist wichtig, nur um eine optimale Anpassung
Organfunktion zu erreichen.
7. Das Warmmachen erleichtert die Umstellung des Organismus von
Ruhe auf die sportliche Belastung.
den
die
der
der
Übung 3. Prüfen Sie Ihre grammatische Kompetenz. Schreiben Sie drei
Grundformen der Verben.
Muster: erleichtern – erleichterte – erleichtert
sein – ____________ – ____________
verbessern – __________ – ____________
vorbereiten – _________ – _____________
zunehmen – __________ – ______________
kommen – ___________ – _____________
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siegen – _________ – ___________
bilden – _________ – ____________
differenzieren – _________– _________
durchführen – _________ – _________
Übung 4. Bilden Sie Präteritum.
1. Das Leistungsniveau wächst immer höher geschraubt. (неестественно)
2. Die Bezeichnung „Bester“ im Sport schließt immer auch eine moralische
Wertung ein.
3. Der Leistungssport bleibt die Domäne der Talente, die sich entschlossen
haben, diesen Weg zu gehen.
4. Die große Rolle spielen dabei diverse Ballspiele.
5. Nach Einschätzungen einiger Fachleute beträgt die Zahl von Ballspielen
auf der Erde 300.
6. Wenn Spiele der Bundesliga im Fernsehen laufen, sind die Straßen
menschenleer.
7. Viele Deutschen fahren mit dem Fahrrad.
8. Die Mannschaft meines Freundes nimmt oft an Wettkämpfen teil.
9. Im Stadion treffe ich manchmal Leute, die selber keinen Sport treiben.
10.Meine Mutter macht Aerobik und sieht fit aus.
Übung 5. Ergänzen Sie einen kurzen Dialog. Setzen Sie sein oder haben ein.
– Wo _______ Frank geblieben? Der _______ vor einer Stunde
angerufen.
– Er _______ zum Training gegangen.
– In der Turnhalle ________ ich ihn nicht gesehen.
– Vielleicht _________ er nach Hause gefahren.
– Da _______ ich auch schon gewesen. Ich ________ ihn überall
gesucht, aber ich _______ ihn nirgends gefunden. Komisch! Ich weiß
auch nicht, was ______ passiert _________.
Übung 6. Gebrauchen Sie die Verben im Perfekt.
– Was _________ denn _________ , Susanne? (passieren) ______ dein
Urlaub nicht schön ________? (sein)
– Nein, überhaupt nicht! An ersten Tag _______ ich früh _______
(aufwachen) und ________ gleich _________. (aufstehen) Aber meine
Freundin ________ den ganzen Tag in ihrem Zimmer __________
(bleiben).
– Und was ________ du _________? (machen)
– Ich ______ allein ins Kino ________. (gehen) Doch das ______
ziemlich langweilig _______. (sein) Deshalb ______ ich abends wieder
_________ . (abfahren)
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– Und deine Freundin?
– Die ______ erst zwei Wochen später nach Hause ________. (fliegen)
Ihr Urlaub ______ gut ________ (verlaufen), aber meine Freundin ist
sie jetzt nicht mehr.
Übung 7. Erzählen Sie über ihr Wochenende. Was ist passiert? Gebrauchen Sie
dabei Perfekt Aktiv.
Text C
I. Lesen Sie den Text B. Suchen Sie die Wörter heraus, die mit Training und
Muskeln zu tun haben.
Thomas, der Junge mit den Muskelpaketen
Thomas (19) ist ein Jugendlicher, der für eine gute Figur trainiert. Der
Schüler geht in seiner Freizeit regelmäßlig in ein Fitness-Center. Viele junge
Leute machen dort Gymnastik, Aerobic, Konditions- und Fitnesstraining. Oder
Bodybuilding - wie Thomas.
Thomas beginnt jedes Training mit Übungen zum Aufwärmen:
Kniebeugen und leichtes Hanteltraining. Danach stemmt er leichte und dann
immer schwerere Gewichte.
Beine, Po, Rücken, Bauch, Brust, Hals und Arme - alle Muskeln sollen
möglichst dick werden. Vor dem Spiegel kontrolliert Thomas seine Übungen.
Thomas: „Мan bekommt durch Bodybuilding eine gute Figur. Das
Training macht mir Spaß, obwohl es sehr anstrengend ist. Ich achte auf viele
Dinge um meine Figur zu verbessern.“ Thomas will demnächst an
Bodybuilding-Meisterschaften teilnehmen, darum ist er fast jeden Tag drei
Stunden im Fitness-Center. Vor einem Wettkampf muss er zunächst ein
bestimmtes Körpergewicht erreichen. „Bei mir sind das ungefähr 115 Kilo. Ich
esse normalerweise eigentlich alles: Kartoffeln, Nudeln, Reis, Fleisch und Käse.
Nur keine Süßigkeiten.“ Kurz vor dem Wettkampf trainiert Thomas besonders
30 hart und hält Diät. In dieser Zeit isst er viel Rohkost, Gemüse, Müsli und
Joghurt. Dann hat er im Wettkampf ein Gewicht von ungefähr 105-108 Kilo.
Ruhi (21) trainiert manchmal mit Thomas zusammen. Er findet Männer
mit Muskeln gut. „Mein Freund hat eine tolle Figur. Ich mache auch gerne
Bodybuilding. Allerdings habe ich nicht so viel Zeit, denn ich arbeite als
Bademeister in einem Schwimmbad.
Darum muss ich aufpassen, dass ich nicht so viele Muskeln bekomme.
Die stören nämlich beim Schwimmen.“ Nach der Schule will Thomas
Informatik studieren. In seiner Freizeit beschäftigt er sich daher auch mit
Computern. Bodybuilding will er während des Studiums noch gelegentlich als
Trainingspartner für andere machen.
Und was meinen Thomas Eltern? „Mein Vater ist sportbegeistert und
findet Bodybuilding gut. Meine Mutter denkt, dass meine Figur zu Beginn des
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Bodybuilding-Trainings besser war. Einige meiner Freunde bewundern meine
Figur und sehen auch, wie anstrengend Bodybuilding ist. Andere denken, ich
will mit meiner Figur angeben. Jeder hat nun mal eine andere Vorstellung von
Schönheit. Ins Schwimmbad gehe ich allerdings nicht so gern. Viele Leute
starren mich an und machen dumme Bemerkungen. Ich finde, Bodybuilding ist
nichts für Mädchen. Ich mag keine Mädchen mit Muskeln.“
II. Erfüllen Sie die Übungen nach dem Lesen des Textes.
Übung 1. Erzählen Sie Ihrem Freund, was Sie über Thomastraining erfahren
haben. Nehmen Sie die Fragen zur Hilfe!
1) Thomas möchte wahrscheinlich Leistungssportler werden, oder?
2) Warum macht er Bodybuilding?
3) Trainiert er viel?
4) Ist sein Training eigentlich sehr anstrengend?
5) Muss man sich eigentlich als Bodybuilder besonders ernähern?
6) Finden eigentlich alle Leute Muskeln schön?
7) Es ist doch sicher auch für andere Sportarten gut, wenn man viele
Muskeln hat, oder?
Übung 2. Berichten Sie über den Verlauf Ihres Trainings.
Übung 3. Ergänzen Sie die Lücken im Text durch passende Präpositionen.
1. Mickael, ist ein junger Mensch, der Bodybuilding … gute Figur macht. 2.
Er geht … Training jeden Tag außer Wochenende zu Fuß. 3. Mickael geht …
ein Fitness-Center, das ganz in der Nähe liegt. 4. Der Junge beginnt jedes
Training … Übungen … Aufwärmen. 5. Er und die anderen Besucher der
Fitnesshalle kontrollieren ihre Übungen … dem Spiegel. 6. Mickael will …
Bodybuilding-Meisterschaften teilnehmen. 7. Viele Muskeln stören …
Schwimmen. 8. … der Schule will Mickael Trainingslehre studieren. 9. …
seiner Freizeit beschäftigt er sich daher auch mit verschiedenen
Nachschlagewerken. 10. Bodybuilding will er … des Studiums noch
gelegentlich als Trainingspartner für andere machen.
Übung 4. Erinnern Sie sich an die Formen der Modalverben im Präsens.
Gebrauchen Sie sie bei der Erzählung über das Training in Ihrer Sportart.
Nehmen Sie diese Fragen zur Hilfe.
- Wollen Sie für eine gute Figur, für das Erreichen eines bestimmten
Leistungszieles oder für Ihre Gesundheit trainieren?
- Möchten Sie viele Muskel haben?
- Was sollen Sie im Training beachten?
- Wie lange sollen Sie jeden Tag trainieren?
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- Müssen Sie sich besonders ernähern?
- Was dürfen Sie vor dem Wettkampf essen, was dürfen Sie nicht?
- Wollen Sie an den Meisterschaften teilnehmen?
Text D
I. Lesen Sie den Text aufmerksam zu. Schlagen Sie alle unbekannten
Wörter nach.
Der Trainingsbegriff
Wenn wir von Training sprechen, meinen wir genau zu wissen was das
eigentlich ist. In den Sportwissenschaften ist der Trainingsbegriff aber nicht so
einheitlich.
Sportliches Training ist ein planmäßig gesteuerter Prozess, bei dem mit
inhaltlichen, methodischen und organisatorischen Maßnahmen, entsprechend
einer Zielvorstellung, Zustandsänderungen der komplexen sportmotorischen
Leistung, Handlungsfähigkeit und des Verhaltens entwickelt werden sollen.
Leistungssport und Training haben im Sport einen hohen Stellenwert, aber
Wettkampfvorbereitung ist nicht das einzige Ziel, das mit Training erreicht
werden kann. So hat sich z. B. während der letzten Jahre fast überall im
Freizeit- und Breitensport auch der Begriff des Gesundheitstrainings
(Prävention und Rehabilitation) herausgebildet.
Mit dem Begriff Gesundheitstraining meint man ein körperliches
Training nach den charakteristischen Kriterien, das nicht unmittelbar auf die
Erhöhung einer spezifischen sportlichen Leistungsfähigkeiten gerichtet ist,
sondern darauf abzielt, die allgemeine körperliche Leistungsfähigkeit zu
verbessern. In dieser Hinsicht versteht man unter Training das Bemühen, durch
gezielte Maßnahmen auf den Organismus einzuwirken. Durch Training kann
die individuelle Leistungsfähigkeit gesteigert, erhalten und wiedergewonnen
werden; ein altersbedingter Leistungsabfall kann hinausgeschoben und
verlangsamt werden.
Das Ziel des Trainings kann in der Maximierung der Leistungsfähigkeit
und in der Verbesserung des sportlichen Könnens, in der Prävention von
Bewegungsmangelerscheinungen
oder
in
der
Rehabilitation
von
Leistungsdefiziten gesehen werden.
Der moderne Mensch muss in einer Welt der selbstgeschaffenen
Apparate die „Antiquiertheit seines Körpers“ anerkennen. Wir haben unsere
Lebensumwelt schnell und radikal verändert. Die nicht beanspruchte
Muskelkraft verkümmert, organische Ausdauer und Beweglichkeit werden
nicht benötigt und haben sich zurückgebildet.
Ein Büroangestellter, der seiner Gesundheit zuliebe abends 20 Minuten
im Wald läuft, kann seine Tätigkeit mit der gleichen Berechtigung ,,Training“
nennen wie ein Langstreckler, der in der Woche mehr als 200 Laufkilometer
absolviert, auch wenn er sich geringer belastet und einen viel niedrigeren
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Trainingszustand aufweist.
Der Büroangestellte trainiert unter einer anderen Sinnrichtung. Ihm geht
es um Gesundheit und Wohlbefinden, nicht um eine sportliche Leistung in
einem Wettkampf an einem ganz bestimmten Termin. Aber ohne Anstrengung
und erstrebte Leistungsverbesserung kann auch Gesundheit nicht erworben oder
erhalten werden.
In der Hauptsache geht es darum, durch Beachtung bestimmter
Prinzipien, die Funktionstüchtigkeit unsere Organsysteme so zu fordern, dass
ihre Anpassungsleistung immer wieder stimuliert und dadurch ihre
Anpassungsfähigkeit verbessert oder zumindest auf einem hohen Stand
gehalten wird.
Training umfasst alle Maßnahmen zur Steigerung und Stabilisierung der
sportlichen Leistung. Aus biologischer Sicht bedeutet Training die Anpassung
des Körpers bezüglich Ausdauer, Kraft, Schnelligkeit und Beweglichkeit.
II. Erfüllen Sie folgende Aufgaben nach dem Lesen des Textes D.
Übung 1. Übersetzen Sie den Text schriftlich. Bilden Sie eine ausführliche Liste
der unbekannten Wörter und Wendungen.
Übung 2. Betrachten Sie das Schema. Beschreiben Sie die Bestandteile der
Kondition (физическое состояние спортсмена).
Übung 2. Definieren Sie den Begriff „das Training“.
Übung 3. Lernen Sie die Angaben der Tabelle kennen. Was ist prinzipiel
wichtig für Sie.
Trainingsbelastung
Gesamtheit der auf den Organismus einwirkenden
Belastungsreize.
Gewöhnlich wird zwischen äußerer und innerer
Belastung unterschieden.
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Die äußere Belastung wird über die
Belastungskomponenten durch Angaben zu
Intensitäten, Übungswiederholungen, Zeiten etc.
quantitativ erfasst. Die innere Belastung
(=Beanspruchung) stellt die biologische Reaktion der
Organsysteme auf die äußere Belastung dar. Sie kann
vor allem mit physiologischen und biochemischen
Parametern (z. B. Herzfrequenz, Blutlaktatwerte)
deutlich gemacht werden.
Trainingsanpassung
Funktionelle und morphologische Veränderung der
Organsysteme auf die wirksamen Belastungsreize hin.
Die Anpassung äußert sich gewöhnlich zweifach: in
einer Vergrößerung der Leistungsreserven und in der
Fähigkeit zu tieferer Ausschöpfung der Reserven.
Training:
Belastungsmerkmale
Belastungsnormative
Größen zur Festlegung der Trainingsbelastung:
Belastungsintensität, -dauer, -dichte, -umfang und
Trainingshäufigkeit.
Sie beeinflussen sich gegenseitig (z.B. Umfang und
Intensität)
Trainingsinhalt
Tätigkeit, die im Training ausgeübt wird, um die
Trainingsziele zu erreichen.
"Die sinnvollste Unterteilung ist die nach der
Bewegungsstruktur im Vergleich zur
Disziplinbewegung:
Allgemein entwickelnde Übungen sind mit der
disziplinspezifischen Bewegung in Umfang und
Dynamik nicht verwandt. Z.B. beidbeinige
Strecksprünge aus der Hockstellung im Vergleich zu
Startübungen im Sprint.
Spezialübungen (Imitationsübungen) enthalten
einzelne Elemente der Disziplinbewegung und
stimmen darin annähernd auch in der Dynamik
überein. Z. B. einbeinige Schrittwechselsprünge
vorwärts im Vergleich zum Sprintlauf
Wettkampfübungen sind im Gesamtbewegungsablauf
zumindest annähernd mit der Zieltechnik identisch.
Z.B. fliegende Sprints." (Grosser/Starischka)
Trainingsmethode
Planmäßiges Verfahren, das gemäß dem Trainingsziel
die Trainingsinhalte, Trainingsmittel und die
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Belastungsweise festlegt. Eigenständige
Grundmethoden haben sich vor allem im
Konditionsbereich herauskristallisiert (Dauer-,
Intervall-, Wiederholungs-, Kontrollmethode).
Innerhalb dieser gibt es viele Varianten (z. B.
Pyramidenmethode im Krafttraining oder variable
Dauermethoden im Ausdauertraining).
Trainingsart
Ausrichtung des Trainings auf die Komponenten der
sportlichen Leistung (Kondition, Technik, Taktik)
und deren Elemente. Hier sind Bezeichnungen wie
Konditions-, Taktik-, Ausdauer- und
Schnelligkeitstraining oder mentales Training
einzuordnen.
Trainingsform
Verbindung von Trainingsinhalt mit einer bestimmten
Belastungsmethode. Z.B. Intervall-Hügelläufe als
leichtathletischer Lauf oder auch Ins-and-Outs im
Sprinttraining in Verbindung mit der intensiven
Intervallmethode.
Trainingsmittel
Geräte oder Maßnahmen, die den Trainingsablauf
unterstützen
Trainingsperiode
Zyklus innerhalb eines systematischen
Trainingsaufbaus (z.B. innerhalb eines Jahres)
Trainingsprinzipien
Als Trainingsprinzip kann eine übergeordnete
Anweisung zum Handeln im sportlichen Training
bezeichnet werden. Trainingsprinzipien stellen eher
eine allgemeine Orientierungsgrundlage als eine
konkrete Handlungsrichtlinie dar.
Trainingsstufe
Zeitlicher Abschnitt im langfristigen (mehrjährigen)
Trainingsaufbau. Nach allgemeiner Zielsetzung
werden Grundlagen- (= Anfänger-), Aufbau(=
Fortgeschrittenen-), Anschluss- (= Könner-) und
Höchstleistungstraining (= Spitzenathleten)
unterschieden.
Trainingszyklus
Planungsabschnitt vom zeitlich umfangreichsten (wie
Mehrjahres- und Jahreszyklus) über mittlere (wie
Perioden, Makro- und Mikrozyklus) bis zum
kleinsten (wie Tageszyklus und
Trainingseinheit). Materialien
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Trainingseinheit
Ein inhaltlich, zeitlich und organisatorisch
geschlossenes Ganzes; ihre Struktur ist meist eine
Dreiteilung: Aufwärmen - Hauptteil - Abwärmen.
Trainingskontrolle
Erfassen des Trainingszustandes (= Leistungs-IstSituation) bzw. einzelner Komponenten (z. B.
Schnellkraft, Sprintausdauer) mittels
sportmotorischer, physiologischer, biomechanischer,
biochemischer und Beobachtungsverfahren (Tests).
Trainingsziel
Zielsetzung des Trainings. Je nach Grad der
Verallgemeinerung kann ein Trainingsziel
unterschiedlich formuliert sein:
"Übergeordnete Ziele (Grobziele) auf oberster
Entscheidungsebene sind z. B. Hochleistung, Fitness,
Gesundheit oder auch im Rahmen des Leistungssports
die Platzierung unter den ersten drei bei den nächsten
Meisterschaften.
Teilziele (Feinziele) auf mittlerer Ebene sind meist
konkrete Angaben im Rahmen der Komponenten der
sportlichen Leistung, wie z. B. Verbesserung der
Kondition oder der Lauftechnik im Sprint.
Zielfaktoren (Feinstziele) auf unterster
Entscheidungsebene sind direkt ins Training
übertragbar (operationalisierbar). Meist handelt es
sich um Konditionselemente, Formen der
Bewegungstechnik oder um bestimmte
Taktikvarianten. Beispiele: Verbesserung der
Maximalkraft, der Reaktivkraft oder der
Sprintausdauer."
PRÜFUNGSFRAGEN UND PRÜFUNGSANTWORTEN
ZUM THEMA „MEIN TRAINING“
PRÜFUNGSFRAGEN
1. Seit wann betreiben Sie Sport?
2. Welche Leistungsklasse haben Sie in Ihrer Sportart?
3. Wann haben Sie die Klassifizierungsnorm dieser Leistungsklasse erfüllt?
4. Wo trainieren Sie im Sommer? Und im Winter?
5. Wie oft trainieren Sie?
6. Wie lange dauert das Training?
7. Womit beginnen Sie das Training?
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8. Wie lange dauert die Erwärmung?
9. Welche Vorübungen führen Sie im Training aus?
10. Welche Hauptbewegungen führen Sie im Training aus?
11. Wie trainieren Sie?
12. Welche Eigenschaften entwickeln Sie im Training?
PRÜFUNGSANTWORTEN
1. Ich trainiere dreimal in der Woche (täglich).
2. Ich führe im Training die Hauptbewegungen aus, die meine Technik
vervollkommnen.
3. Ich entwickle im Training meine physischen Grundeigenschaften: Kraft,
Ausdauer, Beweglichkeit, Gewandheit, Schnelligkeit.
4. Die Erwärmung dauert 20 Minuten.
5. Ich habe die erste (zweite, dritte) Leistungsklasse im Schwimmen (im
Turnen, Fußball, in der Leichtathletik, ...).
6. Das Training beginnt mit der Erwärmung.
7. Ich führe verschiedene Vorübungen aus: Rumpfbeugen, Rumpfkreisen,
Kniebeugen, Drehen, Ausfälle.
8. Im Sommer trainiere ich im Freien (Freischwimmbecken) und im Winter in
der Sporthalle (Turnhalle, Spielhalle).
9. Das Training dauert zwei Stunden.
10. Ich betreibe seit Kindheit Sport.
11. Ich habe die Klassifizierungsnorm der ersten Leistungsklasse (Meister des
Sports) im Jahre ... erfüllt.
12. Ich trainiere hart und regelmäßig.
Wortschatz zum Thema „Mein Training“
die Sportvereinigung / der Sportverein
angehören (te, t)
unter der Leitung
das Training (s,-)
der Trainer (s, -)
trainieren (te,t)
der Trainingszustand (s,-e)
der Aufbau (s, --) desTrainings
Verdienter Meister des Sports
die Klassifizierungsnorm erfüllen
entwickeln (te, t)
die Entwicklung (-, en)
das Trainingsprogramm entwickeln
спортивное общество, объединение
принадлежать, состоять, относиться
под руководством
тренировка
тренер
тренироваться
состояние тренированности
организация, построение тренировки
заслуженный мастер спорта
выполнить классификационную
норму
развивать, разрабатывать
развитие
разработать, составить программу
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das Trainingsprogramm einhalten (i,
a)
erwärmen sich (te,t)
das Erwärmen / die Erwärmung
das Warmmachen
ausführen (te, t)
die Übung (--, en)
die Vorübung (--, en)
die Freiübung (--, en)
bewegen sich (te, t)
die Bewegung (--, en)
die Hauptbewegung (--, en)
die Beweglichkeit (--, en)
das Rumpfbeugen (s, --)
das Kniebeugen (s,--)
das Rumpfkreisen (s, --)
das Drehen (s,--)
der Ausfall (s, -e)
das Gerät (es,-e)
wiederholen (te, t)
vervollkommnen (te, t)
die Eigenschaft (--, en)
die Grundeigenschaft (--, en)
die Kraft (--,-e)
die Ausdauer (--, --)
die Gewandheit (--, --)
der Wille (ns, --)
die Schnelligkeit (--, --)
fähig/ begabt
die Fähigkeit (--, en)
schwierig
die Schwierigkeit (--, en)
die Zielstrebigkeit (--, --)
die Kameradschaft
der Erfolg (es, -e)
erfolgreich
erfolgreich sein
das Können (s, --)
erhöhen (te, t)/ steigern (te, t)
die Leistungssteigerung (--, --)
körperlich/ physisch
die Ausbildung (--, en)
die Bedingung (--, en)
die Voraussetzung
68
тренировки
выполнять, соблюдать программу
тренировки
разминаться
разминка
разминка
выполнять
упражнение
подводящее упражнение
вольное упражнение
двигаться
движение
основное упражнение
подвижность
наклон
приседание
вращение туловища
поворот
выпад
снаряд (спортивный)
повторять
совершенствовать
качества, свойства
основное качество
сила
выносливость
ловкость
воля
скорость, быстрота
способный, одаренный
способность
тяжелый, трудный
трудности
целеустремленность
дружба, товарищество
успех
успешный
добиться успеха
мастерство
повышать
повышение результатов, улучшение
физический
подготовка
условие
предпосылка
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regelmäßig
allseitig
dienen (te, t)
das Trainingslager (es,--)/
der Lehrgang (es, --e)
die Belastung (--, en)
beharrlich/ hart
die Leistung (--, en)
регулярно
всесторонний
служить
1)сборы, 2) курс
нагрузка
упорно, настойчиво
достижение
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Тhema: Wettkämpfe
I. Erfüllen Sie folgende Aufgaben vor dem Lesen des Textes A.
Übung 1. Sagen Sie, welche Vorstellungen verbinden Sie mit dem Begriff
„Wettkämpfe“. Sammeln Sie alle Assoziationen, die Ihnen noch einfallen.
Wettkampfidee
Leistung
Misserfolge
Ergebnis
Wetteifer
Vergleich
Erfolg
Rekord
Leistungswille
Wettkampfregeln
Wettkampf
Wettkampfübung
Ehrenpreis
Niederlage
Fitness
Wettstreit
Wettkampfangebot
Pleitenserie
Sieg Turnier
Weltmeisterschaft
Europameisterschaft
Übung 2. Merken Sie sich folgende Wörter und Redewendungen.
ansehen als – рассматривать как, в качестве ч-либо
versuchen – пытаться
überbieten – превосходить
beinhalten – содержать
das Glücksspiel – азартная игра
der Wetteifer – усердие, рвение
die Verabredung – договоренность
die Festlegung – установление
der Ausgang – выход, результат
das Einzel – игра в одиночку
veranstalten – организовывать
Fairness – порядочность
wahren – сохранять
der Gefühlsrausch – опьянение чувствами
sich einlassen – участвовать в ч-либо
herausfinden – выяснять
antreten – приступать, выступать
fehlschlagen – не удаваться, не сбываться
die Hochgefühle – эмоциональный пик
erproben – испытывать
verarbeiten – обрабатывать
Verhaltensweisen – способ поведения
Übung 3. Behalten Sie die Bedeutung folgender Redewendungen.
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im Vordergrund stehen – стоять на переднем плане
im Hinblick auf Sieg oder Niederlage – имея в виде победу или поражение
die eigenen Ziele verwirklichеn – реализовывать личные цели
die Prüfung bestehen – сдавать экзамен
mit der Niederlage fertig werden – преодолеть поражение
mit seiner Leistung zufrieden sein –быть довольным своим результатом
das Beste leisten – делать все возможное
seine Ziele weder zu hoch noch zu niedrig stecken – намечать реальные цели
auf Nutzung der eigenen Leistungsvoraussetzungen gerichtet sind – быть
нацеленным на использования своего потенциала в полную силу
Übung 4. Ergänzen Sie die fehlenden Teile der zusammengesetzten Nomen aus
dem Lesetext. Lesen Sie sie phonetisch richtig vor und übersetzen Sie ins
Deutsche.
der Wettder Leistungsdie Überdie Leistungs-kriterien
die Niederdie OrganisationsHormondie Meisterder Gefühlsdie Frei-
-
vergleich
kriterien
lage
kampf
prüfung
strömen
rausch
form
setzung
schaft
II. Lesen Sie den Text A aufmerksam zu. Beachten Sie dabei die Definition
des Begriffes „Wettkampf“.
Text A
Wettkämpfe
Was versteht man unter dem Begriff „Wettkampf“? Was man als
sportlichen Wettkampf ansieht? Unter einem sportlichen Wettkampf versteht
man einen durch Regeln geordneten, direkten oder indirekten
Leistungsvergleich, bei dem ein Sportler versucht, eine eigene oder die Leistung
anderer zu überbieten. Sportliche Wettkämpfe beinhalten also die Überprüfung
des eigenen Könnens, Wetteifer, die Verabredung von Regeln und die
Festlegung von Leistungskriterien. Ihr Ausgang ist im Hinblick auf Sieg oder
Niederlage offen.
Wettkämpfe können unterschiedlich benannt werden. Meistens werden sie
nach der Sportart benannt, in der man sich vergleichen möchte, z.B.
Fußballspiel, Ringkampf u.s.w.
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Sportart
Ringen
Tennis
Wettkampfbezeichnung
Zweikampf,
Ringkampf,
Mannschaftskampf
Einzel, Doppel, Turnier
Mitunter steht bei der Bezeichnung auch im Vordergrund, wie viele
mitmachen (z.B. Einzel, Dopel) oder welche Organisationsform ein Wettkampf
hat: z.B. Einzelwettkampf, Mehrkampf, Gruppen- oder Mannschaftswettkampf,
Turnier, Meisterschaft, Ligaspiel u.a.
Wenn Wettkämpfe veranstaltet werden, um sich mit anderen zu
vergleichen, dann muss man auch versuchen, zu siegen. Besser, höher, weiter ist
ein wichtiges Motto im Sport. Darum zielt das Bemühen eines Wettkämpfers in
erster Linie darauf ab, zu gewinnen. Dabei sind natürlich die geltenden Regeln
zu beachten und Fairness zu wahren.
Es liegt im Wesen des Menschen begründet, dass jeder, der sich auf einen
Wettkampf einlässt, auch gewinnen möchte, weil man sich danach gut fühlt. Auf
jeden Sieg im Wettkampf folgt eine Art Gefühlsrausch, den man positiv erlebt.
Wie amerikanische Wissenschaftler herausgefunden haben, beruht dieses
Hochgefühl auf der Freisetzung von Hormonströmen, die uralte
Verhaltensweisen zur Arterhaltung steuern. Dieses Hochgefühl, stellt sich nur
ein, wenn der in einem Wettkampf errungen wurde, aber nicht etwa nach einem
Sieg in einem Glücksspiel. Insofern ist es nur natürlich, dass jeder Wettkämpfer
um den Sieg kämpft und gewinnen will.
Solche Hochgefühle kann man auch nach anderen Erfolgen im Alltag
erleben, z.B. bestandenen Prüfungen oder erfolgreichen Geschäften. Prüfungen
können viele bzw. sogar alle bestehen, die dazu angetreten sind. Im sportlichen
Wettkampf kann aber immer nur eine Partei – ein Einzelner oder eine
Mannschaft – gewinnen. Die Verlierer müssen mit der Niederlage fertig werden.
Wenn Geschäfte fehlschlagen, so kann bei dem einen oder anderen die Existenz
gefährdet sein. Niederlagen im Sport aber bleiben ohne solche Konsequenzen,
solange Sport Spiel bleibt und nicht zum Geschäft wird. Daher lassen sich
sportliche Niederlagen auch verarbeiten.
Man kann im Sport verlieren und trotzdem Erfolg haben. Wenn man in
einem Wettkampf geht, um das Beste zu leisten, hat man auch Erfolg, wenn man
die eigenen Ziele verwirklicht. Wer sich also in einem Wettkampf erproben
möchte, sollte sich eigenen Ziele sehr wohl überlegen. Nur, wenn er diese
realistisch festlegt, wird er mit seiner Leistung zufrieden sein. Darum sollte man
seine Ziele weder zu hoch noch zu niedrig stecken. Wenn man in einem
Wettkampf die Ziele nicht erreicht, überlegt man, was Sie im Vorfeld tun
können, um die Ziele beim nächsten Mal zu realisieren. Überlegen Sie, wie Sie
Ihre Leistungen durch Lernen, Üben oder Trainieren zu verbessern können. Den
Plan, nach dem man im Wettkampf handelt und wie man sich verhält, nennt man
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Taktik. Unter Taktik versteht man alle Verhaltensweisen, Maßnahmen und
Handlungen von Sportlern im Wettkampf, die auf erfolgreiche Nutzung der
eigenen
Leistungsvoraussetzungen
(Technik
und
konditionelle
Grundeigenschaften) gerichtet sind. Zu den Phasen taktischen Handelns
gehören:
Wahrnehmung der
Situation
Analyse der Situation
Handlungsplan als geistige Vorwegnahme einer Lösung
Auswahl einer situationsgerechten (motorischen)
Lösung
Spielhandlung als motorische Lösung
Reflexion des Ergebnisses
III.
Erfüllen Sie folgende Übungen nach dem Lesen des Textes.
Übung 1. Finden Sie deutsche Äquivalenten der russischen Sätze. Prüfen Sie, ob
Sie diese Sätze richtig übersetzt haben.
1.
Под спортивным состязанием понимается в соответствии с
правилами организванное прямое или косвенное соревнование
возможностей, при котором спортсмен пытается превзойти свои
достижения или достижения других.
2.
Содержанием спортивных соревнований является проверка
собственных умений, усердия, при условии соблюдения договоренности
правил и установления критериев оценки достижений.
3.
Соревнования могут называться по-разному.
4.
Лучше, выше, дальше – это важный девиз в спорте.
5.
При этом необходимо соблюдать существующие правила и
сохранять порядочность.
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6.
На каждую победу в соревнованиях приходится всплеск эмоций,
который воспринимается организмом вполне позитивно.
7.
В этом отношении вполне естественным является то, что каждый
участник соревнований борется за победу и хочет выиграть.
8.
Такие сильные чувства можно испытывать и вследствие других
успехов в реальности, например, после успешной сдачи экзамена или
успешной сделки.
9.
В спортивном состязании может победить только одна команда, один
спортсмен-одиночник.
10. Проигравшие должны достойно принять поражение.
11. В спорте можно несмотря на проигрыш приобрести успех.
12. В том случае, если в соревнованиях не добиваются целей, думают
над тем, что можно предпринятьдля реализации целей в следующий раз.
Übung 2. Ergänzen Sie die Redewendungen durch passende Verben.
Übersetzen Sie diese Redewendungen ins Russische. Beachten Sie die Verben
unten.
–
–
–
–
–
–
–
–
–
–
–
eigene oder die Leistung anderer ___________;
an den Wettkämpfen regelmäßig ___________;
die Überprüfung des eigenen Könnens ___________;
sportliche Wettkämpfe ____________;
die geltenden Regeln __________;
Fairness ________;
um den Sieg _______;
Erfolg im Alltag _________;
die Prüfung ___________;
die Leistungen durch Lernen, Üben oder Trainieren __________;
die Ziele beim nächsten Mal __________;
verbessern, beachten, veranstalten, bestehen, kämpfen, wahren, haben,
beinhalten, realisieren, überbieten, teilnehmen
Übung 3. Berichten Sie über die Wettkämpfe, an denen Sie teilgenommen
haben. Nehmen Sie die Fragen zur Hilfe.
1. Welche Rolle spielen Wettkämpfe in Ihrem Sportleben?
2. Nehmen Sie oft an den Wettkämpfen teil?
3. Wie hoch schätzen Sie Ihre Leistungen an den Wettkämpfen ein? Siegen
Sie oft oder verlieren?
4. Was ist für Sie wichtig, am Wettkampf teilzunehmen oder am Wettkampf
zu gewinnen?
5. Sind Sie oft mit Ihren Leistungen zufrieden?
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6. Erleben Sie dieses Hochgefühl nur an den Wettkämpfen oder im Alltag
auch?
7. Wie ernähern Sie sich vor dem Wettkampf?
8. Womit beschäftigen Sie sich vor dem Wettkampf?
9. Empfinden Sie gewöhnlich starke Aufregung?
10.Können Sie die Ziele objektiv stecken?
11.Die Verlierer müssen mit der Niederlage fertig werden. Wie reagieren Sie
auf die Niederlage?
12.Überlegen Sie, wie Sie Ihre Leistungen durch Lernen, Üben oder
Trainieren verbessern können.
Übung 4. Schreiben Sie einen kurzen Aufsatz über Ihr Wettkampf.
Übung 5. Übersetzen Sie folgende Sätze im Passiv:
1. In den Mehrkämpfen werden mehrere Disziplinen zu einem Wettbewerb
vereinigt. 2. Durch regelmäßige leichtathletische Übungen wird der
Menschenorganismus kräftiger und wenig empfindlich gegen Krankheiten.
3. Durch leichtathletische Übungen werden allgemeine Leistungsfähigkeiten des
Menschen entwickelt und gesteigert. 4. Der Lauf kann als eine der wirksamsten
Körperübungen bezeichnet werden. 5. Durch Mehrkämpfe werden Schnelligkeit,
Ausdauer, Kraft und Beweglichkeit am besten entwickelt.
Übung 6. Schreiben Sie die Sätze in allen Zeitformen von Passiv.
Passiv Präsens: Immer mehr neue Sportarten werden erfunden.
Passiv Präteritum:
Passiv Perfekt:
Passiv Plusquamperfekt:
Passiv Futurum:
Passiv Präsens: Der Traum wird im Wettbewerb verwirklicht.
Passiv Präteritum:
Passiv Perfekt:
Passiv Plusquamperfekt:
Passiv Futurum:
Übung 7. Ergänzen Sie die Sätze im Passiv Präsens. Übersetzen Sie sie ins
Russische.
1. Meistens ________ die Wettkämpfe nach der der Sportart ___ .(nennen)
2. Sportliche Wettkämpfe ___________, (veranstalten) um eigene
Leistungen mit anderen zu vergleichen.
3. Solche Hochgefühle _______ auch im Alltag ________ . (erleben)
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4. Die eigenen Ziele ______ nach dem Wettkampf _________. (überlegen)
5. Dann ______ die Taktik für das nächste Mal ________. (festlegen)
Text B
I.
Erfüllen Sie die Aufgaben vor dem Lesen des Textes B.
Übung 1. Lesen Sie die Wörter vor.
die Europameisterschaft,
Trainingsleistung
das
Kurzprogramm,
die
Unterstützung,
die
Übung 2. Prüfen Sie in Ihrem Wortschatz. Schreiben Sie die Bedeutung
folgender Wörter und Ausdrücke.
die Kür –
der Eiskunstläufer –
jedes Training genießen –
sich fühlen –
wichtigen Schritt schaffen –
die Trainingsleistung im Wettkampf umsetzen –
die Unterstützung des Publikums –
gelingen –
klappen –
das Beste bei den Wettkämpfen rausholen –
eine unvergessliche und wichtige Erfahrung –
II.
Lesen Sie Text B aufmerksam zu.
Interview mit Tomas Verner, dem besten Eiskunstläufer aus der
Tschechischen Republik
R.: Wie hast du diese Europameisterschaft erlebt? Wie hast Du dich im Training
und im Wettkampf gefühlt?
T.: Ich genieße jedes Training bei jedem Wettkampf. Es war vielleicht zu sehen,
dass ich mich in meinem Kurzprogramm wirklich gut gefühlt habe. Die Kür war
eigentlich von meinem Gefühl her ganz in Ordnung, auch dank der
Unterstützung des Publikums in der Halle. Nur hat nicht alles geklappt, was
klappen sollte. Insgesamt war diese EM einer meiner besten Wettkämpfe.
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R.: Wie du selbst in Warschau gesagt hast, ist es Dir endlich gelungen, Deine
Trainingsleistung im Wettkampf umzusetzen. Wie hast Du diesen wichtigen
Schritt geschafft?
T.: Ich habe es noch nicht ganz geschafft. Ich suche immer noch einen Weg, um
alles, was in mir steckt, bei den Wettkämpfen rauszuholen.
R.: Wieso hat der vierfache Toeloop nicht geklappt?
T.: Das ist natürlich eine gute Frage! Wenn ich das gleich wüsste, wäre der
zweite Toeloop (in der Kür) nicht dreifach, sondern vierfach geworden. Nun
habe ich jetzt noch eine Möglichkeit, meine vierfachen Toeloops zu zeigen –
(bei der WM) in Tokyo.
R.: Du verstehst Dich offensichtlich gut mit Carolina. Wie habt ihr euch
gegenseitig unterstützt?
T.: Wir verstehen uns wirklich gut, und das ist genau, was wir brauchen nicht
nur bei den Wettkämpfen, aber auch im Training. Es reicht nur wenn ich weiß,
dass Caro irgendwo in der Nähe ist, oder an mich denkt... .
R.: Was bedeutet der Erfolg in Warschau für dich und deine weitere Karriere?
T.: Der Kampf um eine große Medaille war eine unvergessliche und wichtige
Erfahrung. Das sollte mich jetzt für weitere Wettkämpfe bestärken. Und
selbstverständlich bedeutet das - noch viel mehr Gas im Training zu geben...
III.
Erfüllen Sie folgende Aufgaben nach dem Lesen des Textes.
Übung 1. Stellen Sie sich vor. Ihr Freund hat vor kurzem an den Wettkämpfen
teilgenommen. Stellen Sie ihm schriftlich ähnliche Fragen wie im Interview.
Üben Sie ähnliches Interview in Paaren.
Übung 2. Finden Sie im Text die Sätze im Perfekt und lesen Sie sie vor.
Übung 3. Schreiben Sie folgende Sätze im Passiv Präsens und Passiv
Präteritum.
1.
2.
3.
4.
Das Kurzprogramm ______ von mir sehr gut _______ . (erfüllen)
Deine Trainingsleistung ________ im Wettkampf ________. (umsetzen)
Eine schwere Frage ______ von dem Sportler _______. (beantwortet)
Das nötige Atmosphäre ________ für die Eiskunstläufer _______.
(schaffen)
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5. Die vierfachen Toeloops _______von dem Europameister _______.
(zeigen)
6. Das Hauptziel _______ im Wettbewerb _________. (erreichen)
7. Eine unvergessliche und wichtige Erfahrung _______ ______. (erleben)
Text C
I. Lesen Sie und übersetzen Sie folgenden Text. Schlagen Sie alle
unbekannten Wörter nach.
Der Taekwondo-Wettkampf
Taekwondo hat sich in den vergangenen Jahren, mehr und mehr zur reinen
Wettkampfsportart entwickelt. Gerade jetzt, wo TKD auch noch zur
olympischen Disziplin geworden ist, wird in den meisten Vereinen, fast
ausschließlich der Wettkampf trainiert. Grundtechniken, Formen, Hosinsul,
Messerkampf, gehören leider oft nur noch zum Prüfungsprogramm.
Unabhängig von diesen bedenklichen Entwicklungen ist der Freikampf im
Taekwondo ein sehr wichtiger und nicht wegzudenkender Bereich, denn hier
kommt der wesentliche Aspekt einer Kampfkunst zum
Ausdruck,
nämlich
das
Kämpfen.
Im Vollkontakt-Wettkampf sind alle Fußtechniken
(keine Knietechniken) zum Kopf und zum vorderen
Oberkörperbereich erlaubt. Als Handtechniken werden
nur Fauststöße eingesetzt, und dann auch nur zum
vorderen Oberkörper. Nicht erlaubt sind: Fingerstiche,
Handkanten-/Ellenbogen-Einsätze, Griffe, Würfe,
Tritte
unterhalb
der
Gürtellinie,
etc.
Gekämpft wird in der Regel, über zwei Runden 3 Minuten, auf internationaler
Ebene
drei
Runden.
Manch einem Leser mag das beispielsweise im Vergleich zum Boxen sehr kurz
vorkommen. Wer jedoch im Taekwondo einmal über drei Runden vollkontakt
gekämpft hat, kann bestätigen, dass diese Zeit absolut ausreichend bemessen ist.
Die Techniken unterscheiden sich deutlich vom traditionellen TKD. Da sie im
Wettkampf möglichst schnell und mit mehr Reichweite ausgeführt werden
müssen, werden nahezu alle Tritte kürzer ausgeholt und dann gekickt.
Auch die Fußhaltung ist verändert: Beim Naeryo-Chagi (Axtritt) wird der Fuß
z.B. gestreckt und es wird mit der Fußsohle- bzw. mit dem Fußballen getroffen.
Oder nehmen wir das klassische Beispiel, den Dollyo-Chagi:
Dieser wird im Freikampf erstens nicht mehr von weit
außen ausgeholt, sondern mehr gerade wie beim Ap-Chagi
und erst im letzten Moment eingedreht und zweitens wird
nicht mit dem Fußballen getroffen, sondern mit dem Spann
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(Vorteile:
einfacher
auszuführen,
mehr
Reichweite,
etc.).
Verletzungen jeglicher Art sind trotz der umfangreichen Schutzausrüstung nicht
auszuschließen.
Die Sportler/-innen tragen zwar einen Kopfschutz (Gesicht ist frei), eine Weste
(Rücken nahezu frei), einen Tiefschutz (Frauen Brustschutz), Schienbeinschoner
und auf Wunsch auch einen Mundschutz, doch die Härte der Kämpfe wird
vielleicht daran deutlich, dass nur zwei mögliche Ereignisse, zum Sieg führen:
Entweder gewinnt einer der beiden Kontrahenten den Kampf, durch die
Mehrzahl an Trefferpunkten (und die gibt es i.d.R. nur bei Wirkungstreffern
(Oberkörper) oder Kopftreffern) oder durch K.O.
II. Erfüllen Sie die Aufgaben nach dem Lesen des Textes.
Übung 1. Ergänzen Sie die Sätze dem Text nach.
1. Taekwondo entwickelt sich in den vergangenen Jahren zur ________.
2. Taekwondo in den meisten Vereinen, fast ausschließlich _________.
3. Grundtechniken, Formen, Hosinsul, Messerkampf ________.
4. Nicht erlaubt sind: Fingerstiche, ___________.
5. Im Vollkontakt-Wettkampf sind alle Fußtechniken _________.
6. Als Handtechniken werden ____________.
7. Gekämpft wird in der Regel __________.
8. Die Techniken unterscheiden sich __________.
9. Beim Naeryo-Chagi (Axtritt) _________.
10.Verletzungen jeglicher Art sind _____________.
11.Die Sportler/-innen tragen ___________.
12.Nur zwei mögliche Ereignisse führen zum Sieg: ________.
Übung 2. Erklären Sie, wie Sie folgende Sätze verstehen.
1.
2.
3.
4.
5.
6.
7.
8.
Der Schiedsrichter pfeift das Spiel an.
Der Fußballspieler schied im Finale aus.
Schiedsrichter ans Telefon!
Der Ringer siegte nach Punkten.
Der Schiedsrichter erteilt einen Freistoß.
Wer hat den Stopper gerempelt?
Der Stürmer faustete über die Torlatte.
Ein Tor im Weltmeisterschaftspiel zu schießen ist ein Traum für jeden
Fußballspieler.
9. Wieder ist das Tor verfehlt!
10.Der Rechtsaußen hat uns umgespielt.
11.Er schlägt einen Spielstein.
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Text für das außerunterrichlichen Lesen und Übersetzen.
Ursprung der Wettkämpfe
Ein Wettkampf, auch Wettbewerb (österreichisch: Bewerb) oder
Wettstreit, ist ein Kampf um beste kulturelle oder sportliche Leistungen.
Beim Sport-Wettkampf messen mehrere Teilnehmer (bei Sportlern ihre
Leistungen) gegeneinander. Dies kann im direkten Vergleich oder aber bei einer
größeren Menge von Teilnehmern durch einen Ausscheid in Vorrunden
geschehen. Der Sieger geht dann im Finale aus den Besten der Vorrunden
hervor.
Die Vorliebe des antiken Menschen für den sportlichen Wettkampf lässt
sich nicht allein auf die griechisch-römischen Gesellschaften reduzieren,
sondern ist bereits in den frühen Hochkulturen → Mesopotamiens oder
→ Ägyptens greifbar.
Und so hat man sich mittlerweile von der lange Zeit ernsthaft vertretenen
These verabschiedet, dass lediglich die Griechen den ausgeprägten sportlichen
Wettkampf gekannt hätten – Stichwort: „Olympische Spiele“ –, und mehr noch,
dass dies der Grund für ihre kulturellen Höchstleistungen gewesen sei.
Stattdessen werden heute Sport, Spiel und Wettkampf als eine
„anthropologische Grundkonstante“ begriffen, die naturgemäß in allen
menschlichen Kulturen eine Rolle spielt und damit eine „Bildwelt“ zur
Verfügung stellt, welche sich für eine metaphorische Verwendung in besonderer
Weise anbietet.
In der alten Welt zählte der Sport bei verschiedenen Festveranstaltungen
als konstitutives Element dazu und war oftmals essentieller Teil der Rituale
(z.B. der Lauf beim ägyptischen „Jubiläumsfest“, das dazu diente, die physische
und magische Kraft des regierenden Königs zu erneuern).
Auch in den frühesten Mythen der Menschheit wird von Kämpfen erzählt,
in welchen diverse Gottheiten oder heldenhafte Menschen ihre Macht und
Stärke unter Beweis stellen mussten (z.B. im Gilgamesch-Epos → Gilgamesch).
Bei einem Turnier (von mittelhochdeutsch turnier „Kampfspiel“ und
turnieren das Pferd „tummeln, wenden, drehend bewegen“) traten im Mittelalter
mehrere Einzelpersonen oder Gruppen in einem Wettkampf gegeneinander an.
Der heutige Begriff Turnier für sportliche Wettkämpfe leitet sich davon ab.
Ziel eines Turniers ist es, den besten Spieler, den besten Sportler oder die
beste Mannschaft zu ermitteln.
Es gibt die unterschiedlichsten Turnierformen. Am bekanntesten und
öffentlichkeitswirksamsten sind sicherlich Sport- und Spieleturniere, bei denen
Menschen in sportlichen und spielerischen Disziplinen gegeneinander antreten,
z. B. Fußball- oder Schachturniere. Aber auch in weniger bekannten Disziplinen
gibt es Turniere; so veranstalten beispielsweise Debattierclubs Turniere im
Debattieren.
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Dabei müssen die Teilnehmer nicht unbedingt auf direktem Weg ihre
Fähigkeiten miteinander messen. Bei Roboterturnieren treten Roboter als direkte
Gegner in verschiedenen Disziplinen, von Labyrinth-Rennen bis Roboterfußball,
gegeneinander an, wodurch die Fähigkeiten der Entwickler indirekt miteinander
verglichen werden. Im rein virtuellen Software-Bereich gibt es ähnliche
Turniere; ein klassisches Beispiel ist Krieg der Kerne, bei dem Programme in
einem simulierten Computerspeicher um ihr „Überleben“ kämpfen.
1912 erhielt der Begriff Turnier als Bezeichnung für einen Wettkampf im
Pferdesport (Reitturnier, Fahrturnier, Springturnier, etc.) in den deutschen
Sprachgebrauch Einzug. In diesem Jahr hatte die Zeitschrift ST.GEORG die
Leser aufgefordert, ein deutsches Wort für das international übliche Concours
Hippique zu finden. Turnier und Reit- und Fahrschau wurden gleich oft
vorgeschlagen, eine Jury entschied sich für ersteres, in Anlehnung an das
historische Ritterturnier, das auch mit Pferden ausgetragen wurde.[1]
Kampfsport ist im deutschsprachigen Raum der in der Öffentlichkeit
(außerhalb der Fachkreise) benutzte Sammelbegriff für die vielen verschiedenen
Kampfstile, vor allem solche, bei denen keine Schusswaffen verwendet werden.
Besonders häufig wird der Begriff auch speziell mit der asiatischen Tradition
des japanischen Budō oder des chinesischen Kung Fu (eigentlich Wushu)
verknüpft, obwohl es auch zahlreiche einheimische Kampfstile gibt. Zu den in
Europa bekanntesten Kampfsportarten gehören Boxen, Karate, Judo und Ringen
sowie lokal bedeutende Sportarten wie das schweizerische Schwingen oder das
türkische Ölringen.
Kampfsport und Kampfkunst. Fachkreisen wird meistens eine genauere
Differenzierung zwischen Kampfsport und Kampfkunst verwendet. Im
Kampfsport steht demnach der reglementierte sportliche Wettkampf im
Vordergrund, bei dem es darum geht, im Rahmen der Regeln zu gewinnen und
besser zu sein als der Gegner. In den meisten Kampfsportarten werden keine
Waffen verwendet, und wenn doch, dann nur Sportwaffen, die die
Verletzungsgefahr verringern. Wettbewerbe im Kampfsport sind in der Regel
Zweikämpfe, jedoch sind auch andere Wettbewerbsformen möglich.
Eine Kampfkunst hingegen befasst sich in der Regel mit
Selbstverteidigung und dem Verhalten in echten, unreglementierten Gefahrenoder Konfliktsituationen. Daher enthält jede Kampfkunst Kampftechniken, die
zum Ziel haben, einen Gegner zu besiegen, häufig auch unter der Verwendung
von Waffen. Darüber hinaus gehören zu einer Kampfkunst häufig andere
Aspekte, wie beispielsweise die Vermeidung von Konflikten im Vorfeld, die
generelle Erhöhung der Beweglichkeit, Kraft, Geschwindigkeit oder
Selbstdisziplin. Manche Kampfkunstsysteme, vor allem aus dem asiatischen
Umfeld, sehen sich als vollständiges System der Lebensgestaltung oder
Vervollkommnung mit entsprechendem philosophischem oder religiösem
Unterbau, wie beispielsweise das japanische Budō. Vor allem heutzutage treten
dabei die eigentlichen Kampftechniken bisweilen sogar in den Hintergrund oder
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werden nur als Weg zum eigentlichen Ziel verstanden. Wettbewerbe in den
Kampfkünsten sind in der Regel keine Zweikämpfe.
Die Trennung zwischen Kampfkunst und Kampfsport ist nicht scharf.
Von vielen Kampfkünsten gibt es auch Varianten, die den sportlichen
Zweikampf erlauben (z. B. Karate). In anderen Kampfkünsten hingegen stehen
sportliche Einzelwettbewerbe im Vordergrund (z. B. beim modernen Wushu),
während des Aspekts der Selbstverteidigung und der echte Kampf in den
Hintergrund tritt.
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PRÜFUNGSFRAGEN UND PRÜFUNGSANTWORTEN ZUM THEMA
„WETTKÄMPFE“
PRÜFUNGSFRAGEN
1. Welche Wettkämpfe gibt es in Ihrem Spezialfach?
2. Nehmen Sie oft an Wettkämfpen teil?
3. An welchen Wettkämpfen nehmen Sie teil?
4. Wann haben Sie das letzte Mal an Wettkämpfen teilgenommen?
5. An welchen Wettkämpfen haben Sie das letzte Mal teilgenommen?
6. Welcher Mannschaft gehören Sie an?
7. Wer trainiert Ihre Mannschaft?
8. Wieviel Aktive haben an einem Wettkampf teilgenommen?
9. Wie lange dauerte der Wettkampf?
10. Wer siegte am ersten Tag des Wettkampfes?
11. Wer war am zweiten Tag erfolgreich?
12. Wer (welche Mannschaft) gewann zum Schluss?
13. Wer stellte eine persönliche Bestleistung auf?
14. Wer wurde ausgezeichnet?
15. Wo wurden die Wettkämpfe ausgetragen?
PRÜFUNGSANTWORTEN
1. Ich habe das letzte Mal an den Akademiemeisterschaften
teilgenommen.
2. An diesem Wettkampf haben 20 Aktive teilgenommen.
3. Ich gehöre der Auswahl der Akademie an.
4. Ja, ich nehme oft an Wettkämpfen teil.
5. Die Wettkämpfe wurden in der Sporthalle unserer Akademie
ausgetragen.
6. Zum Schluss der Wettkämpfe gewann Student ... .
7. Am ersten Tag der Wettkämpfe siegte Student ... .
8. In meinem Spezialfach gibt es verschiedene Wettkämpfe, zum
Beispiel: Akademiewettkämpfe, Gebietsmeisterschaften, Landesmeisterschaften,
Länderkämpfe und Olimpickämpfe.
9. Ich nehme gewöhnlich an allen Akademiewettkämpfen teil.
10. Unsere Mannschaft trainiert verdienter Trainer Russlands.
11. Der Wettkampf dauerte 3 Tage.
12. Das letzte Mal habe ich im September an Wettkämpfen
teilgenommen.
13. Am zweiten Tag war ... erfolgreich.
14. Drei Sportler wurden ausgezeichnet. Darunter ... .
15. Eine persönliche Bestleistung stellte ... auf.
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Wortschatz zum Thema „Wettkämpfe“
austragen (u, a) – durchführen – проводить
stattfinden (a,u) – состояться, проходить
das Sportfest – спортивный праздник
der Wettkampf = der Wettbewerb = der Vergleich – соревнование
der Länderkämpf = das Länderspiel – международное соревнование
der Ausscheidungskampf – отборочное соревнование
der Pokal – кубок
der Wanderpokal – переходящий кубок
die Meistersсhaft (Europa-, We1t-, Republik-) – чемпионат Европы,
мира, республики)
10.das Endspiel – das Finale финал
11.der Sportfreund – болельщик
12.der Amateur – любитель спорта
13.der Meister (Landes-, Europa-, Welt-)
– чемпион (страны, Европы,
мира)
14.der Titelträger
– чемпион, победитель
15.der Preisträger
– призер
16.der Sieger – победитель
17.der Sieg
– победа
.
18.siegen = den Sieg erzielen (erringen (a, u); davontragen (u, a)) =
gewinnen – побеждать
19.der Spitzensportler = der Rekordhalter
– рекордсмен
20.der Sportler der Spitzenklasse (der Weltelite)
– спортсмен мирового
класса
21.der Spitzenreiter – лидер
22.der Pokal Verteidiger – претендент на завоевание кубка
23.der Titelverteidiger
– чемпион, защищающий свое звание
24.der Teilnehmer = der Aktive – спортсмен-участник
25.der Nachwuchs
– cмена, юниоры
26.die Mannschaft
– команда
27.die Auswahl - die Vertretung – сборная команда
28.die Equipe = die Besetzung = das Aufgebot – состав сборной
29.nominieren = einsetzen – включать в сборную
30.sich zum Wettkampf melden – подать заявку на участие в соревновании
31.der Schiedsrichter – судья, арбитр
32.der Kampfrichter – судья на соревновании
33.der Meister des Sports – мастер спорта
34.der Meisteranwärter
– кандидат в мастера
35.führen
– лидировать
36.erfolgreich sein
– выступать успешно
37.persönliche Bestleistung
– личное достижение
38.die Einzelleistung – личный результат
1.
2.
3.
4.
5.
6.
7.
8.
9.
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39.in der Einzelwertung – в личном зачете
40.in der Gesamtlwertung – в командном зачете
41.auszeichnen – награждать
42.sportlich = fäir – спортивный, корректный
43.das Ergebnis = das Resultat – результат
44.die Note = die Wertung – оценка
45.die Spitzenleistung – рекордный результат
46.der Punkt – очко, балл
47.die Punktzahl – сумма очков
48.die gesamte Punktzahl – общая сумма баллов очков
49.der Platz = der Rang – место
50.den Platz belegen – занимать место
51.sich plazieren = rangieren – занимать призовое место
52.die Plazierung – распределение мест
53.der Preis – приз
54.der Wanderpreis – переходящий
55.die Niederlage – поражение
56.unterliegen (a, e) = verlieren (o, o) – проигрывать
57.der Punktabstand – разрыв в очках
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Thema: Unsere Heimat
I. Lesen Sie den Text A aufmerksam zu. Beantworten Sie die Fragen vor
dem Lesen des Textes:
1. Was Neues können Sie über Russland erzählen?
2. An welchen Bodenschätzen ist Wolgograder Gebiet reich?
3. Welche Industriezweige sind in Wolgograder Gebiet besonders
entwickelt?
4. Gibt es in unserem Gebiet die wichtigen Verkehrswege und Fluglinien?
5. Auf welche berühmten Landsleute können wir stolz sein?
Text A
Unsere Heimat ist Russland
Unsere Heimat heißt Rußland. Russland ist ein riesiges Land, es liegt im
Osteuropa und Asien. Im Süden und Westen grenzt Russland an viele Länder
von Europa und Asien. Im Norden und Osten hat Russland eine natürliche
Seegrenze. In Russland leben über 150 Millionen Menschen von verschiedenen
Nationalitäten.
Russland ist ein föderaler Staat auf demokratischer Grundlage. Das
Staatsoberhaupt des Landes ist der Präsident. Der Präsident wird vom Volk auf
vier Jahre gewählt. Das höchste gesetzgebende Organ ist das Parlament. Das
Parlament von Russland heißt Duma und wird auch vom Volk gewählt. Die
wichtigsten Aufgaben von Duma sind die Gesetzgebung und die Kontrolle der
Regierung. Die Regierung besteht aus dem Ministerpräsidenten und den
Ministern. Die Hauptstadt von Russland ist Moskau. Moskau ist Zentrum des
gesellschaftlichen Lebens von Russland. Moskau ist auch Zentrum politischer
und wirtschaftlicher Macht.
Russland ist ein großes Land mit verschiedenen Landschaften. Die Natur
unserer Heimat ist mannigfaltig. Es gibt hier Gebirge, Steppen, Tiefland und
Hochland. Die größten Flüsse sind: der Amur im Fernen Osten, die Lena in
Sibirien, die Wolga im europäischen Teil des Landes. Die Wolga ist ein
wichtiger Energiespender, hier gibt es viele Wasserkraftwerke. Viele Meere
umspülen das Land, man kann da Handelsschiffe aus verschiedenen Ländern der
Welt sehen. Die Natur in Russland ist sehr reich. Es gibt in Russland hohe
Berggipfel, schöne Ebenen, tiefe Seen, rauhe Tundren, heiße Wüsten, endlose
Wälder, weite Steppen – all das ist in unserem Lande vorhanden. Zu den
wunderbarsten Gewässern der Welt gehört der Baikal – See, sein Wasserfläche
ist so groß, wie Belgien und Holland zusammen. Der Baikal ist der achtgrößte
See der Welt, mehr als die Ostsee, und ebenso groß, wie die fünf Großen Seen
Amerikas. Tier- und Pflanzenwelt ist sowie für einen Forscher als auch für einen
einfachen erholenden Menschen interessant.
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Russland ist reich an Bodenschätzen, es gibt Erdöl, Stein – und
Braunkohle, Eisenerz, Gold und so weiter. Das Wolgagebiet ist reich an Erdöl
und Erdgas, reiche Erdölvorkommen gibt es auch im Kaukasus, in Baschkirien,
in Sibirien und im Norden des Landes. Unser Land ist auch an Diamanten reich.
Die größten Diamantenvorkommen befinden sich in Sibirien. Die wichtigsten
Industriezentren und große Landwirtschaftsgebiete befinden sich im
europäischen Teil des Landes. Die wichtigsten Industriezweige in Russland sind
folgende: Maschinenbau, chemische Industrie, Stahlgießereiindustrie. Außerdem
ist im Land die Leichtindustrie hoch entwickelt. Eine große Rolle spielt in
Russland der Verkehr, besonders wichtig sind die vielen Eisenbahnlinien.
Unsere großen Flüsse sind auch wichtige Verkehrswege. Die Luftschieffahrt
gehört auch zu den wichtigen Verkehrsmitteln. Nach allen Richtungen unseres
Landes führen Fluglinien. Die Fluglinien durchziehen das ganze Land von
Kaliningrad bis Wladiwostok, die Flugzeuge fliegen über der sibirischen Taiga,
über den Eisfeldern der Arktis.
Russland ist ein Land mit reichen Kulturtraditionen. Weltbekannt sind die
russischen Schriftsteller Leo Tolstoj und Fjodor Dostoewski. Die Werke unserer
berühmten Dichter und Schriftsteller werden in viele Fremdsprachen übersetzt
und in der ganzen Welt gelesen. Die russische Tanzkunst und Malerei haben
einen großen Einfluß auf die europäischen Künstler ausgeübt. Der
Herzenswunsch jedes ausländischen Touristen, der nach Moskau kommt, ist es
das Bolschoi Theater zu besuchen.
Die Tatsache, daß der Sport in unserem Lande hochentwickelt ist, lässt
sich nicht bestreiten. Die Sportler der Spitzenklasse verteidigen die Ehre unserer
Heimat bei den internationalen Wettkämpfen, belegen Ehrenplätze bei den
Olympischen Spielen. 1980 wurden die Olympischen Sommerspiele in Moskau
ausgetragen.
Russland ist meine Heimat und ich habe mein Land gern. Ich mag nicht
nur weiße Birken im Wald, sondern auch unsere Sprache und Leute, die gut und
begabt sind. Es gibt jetzt viele Probleme in unserem Lande, aber man muss
glauben, dass gute Zeiten kommen. Der wichtigste Reichtum sind die
Menschen, sie arbeiten in den Industriebetrieben, auf den Dorffeldern, in den
Schulen, Krankenhäusern, in den Theatern und Forschungsinstituten. Sie
arbeiten an der Umgestaltung unseres Lebens, für die glückliche Zukunft.
Texterläuterungen
der Forscher - исследователь
herstellen - производить
eine große Rolle kommt j-m, etw. (Dat) zu - кому-то, чему-то отводится
большая роль
der Herzenswunsch - самое большое желание
die Tatsache lässt sich nicht bestreiten - это бесспорный факт
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II.
Erfüllen Sie folgende Übungen nach dem Lesen des Textes.
Übung 1. Übersetzen Sie die Wortverbindungen aus dem Text ins Deutsche.
граничить со многими странами, природная граница, глава государства,
возвышенность,
быть
богатым
полезными
ископаемыми,
сельскохозяйственные области, играть большую роль, во все направления,
воздушные линии, иметь большое влияние на кого-либо, занимать
почетные места, защищать честь страны, быть одаренным.
Übung 2. Beantworten Sie die Fragen zum Text.
1.Wie heißt unsere Heimat? 2. Was für ein Staat ist Russland? 3. Woran ist
unsere Heimat reich? 4. Wie ist die Industrie in unserer Heimat entwickelt? 5.
Welche Industriezweige sind besonders entwickelt? 6. Welche Aufgaben hat
Duma und Parlament? 7. Was für eine Stadt ist Moskau? 8. Wie ist die Natur
unserer Heimat? 9. Welche wichtige Verkehrsmittel gibt es in unserem Lande?
10. Wer verteidigt die Sportehre unserer Heimat bei den internationalen
Wettkämpfen? 11. Hat unser Land eine reiche Geschichte? 12. Wer trägt dazu
bei, Rußland zu einem der mächtigen Staaten der Welt zu machen?
Übung 3. Bestimmen Sie die Bestandteile der zusammengesetzten Substantive,
übersetzen Sie diese Substantive ins Russische.
Das Reiseziel, die Tier–und Pflanzenwelt, die Landwirtschaftsproduktion, der
Industriestaat, der Herzenswunsch, die Spitzenklasse, der Ehrenplatz, das
Hauptziel, Forschungsinstituten, Industriebetrieben, die Gesetzgebung, das
Staatsoberhaupt, Handelsschiffe, die Luftschieffahrt, Verkehrsmittel.
Übung 4. Woran ist unser Land reich? Beantworten Sie diese Frage nach dem
Muster.
Muster: Wälder und Felder
→ Unser Land ist an Wäldern und Feldern reich.
Volkstraditionen, Berge und Wiesen, Flüsse und Seen, schöne Landschaften,
Bodenschätze, talentvolle Menschen.
Übung 5. Bilden Sie die Sätze nach dem Muster, beachten Sie die Rektion (
durch etw. (Akk.) bekannt sein).
Muster: der Dichter – seine Gedichte
→ Der Dichter ist durch seine Gedichte bekannt.
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der Schriftsteller – seine Romane; der Künstler – seine Gemälde; der Sportler –
seine Leistungen; die Stadt – ihre zahlreichen Sportanlagen; der Betrieb – seine
Produktion.
Übung 6. Bilden Sie die Sätze.
Rußland ist ein hochentwickelter …
… werden in viele Fremdsprachen
übersetzt.
… Bodenschätzen reich.
Viele Industriezweige sind …
Die Werke unserer Dichter und … eine reiche Geschichte.
… die Sportehre unserer Heimat bei
Schriftsteller …
den internationalen Wettkämpfen.
Unsere Heimat ist an …
… industrieller Staat.
Die Sportler der Spitzenklasse … Rußland zu einem der mächtigen
verteidigen …
Staaten der Welt zu machen.
Unsere Heimat hat …
… Heimat des ersten Kosmonauten der
Unsere Heimat ist die …
Welt.
Viele hervorragende Menschen trugen … stark entwickelt: Maschinenbau,
Elektrotechnik u. a.
dazu bei, …
Übung 7. Nennen Sie deutsche Äquivalente zu den folgenden russischen
Sätzen, nehmen Sie den Text zur Hilfe.
1. Растительный и животный мир интересен как для исследователя, так и
для простого отдыхающего человека.
2. Продукция, которая производится на наших предприятиях,
экспортируется во многие страны мира.
3. Картины наших художников вызывают восхищение не только в нашей
стране.
4. Большое внимание уделяется развитию спорта в школе и во
внеурочное время.
5. Очень важно, чтобы у молодёжи была возможность, заниматься
спортом.
Übung 8. Wann ist das geschehen? Lesen Sie laut das Jahr.
1.
Moskau ist im Jahr 1147 erstmalig urkundlich erwähnt. 2. Die
Olympischen Sommerspiele werden im Jahre 2014 stattfinden. 3. Die
Fussballweltmeisterschaft wird 2018 im Wolgograd stattfinden. 4. Der
Schriftsteller Strittmatter wurde im Jahre 1912 geboren. 5. Die UNO wurde
1945 gegründet. 6. Die Bundesrepublik Deutschland wurde 1949 gegründet.
7. Die Berliner Mauer wurde 1961 gebaut und fiel 1989. 8. Der Euro wurde im
Jahr 2002 eingeführt. 9. 2004 fanden die Olympischen Spiele in Athen statt.
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Übung 9. Ergänzen Sie die Sätze. Üben Sie Komparativ.
1. Die Pilzsuppe ist (schmäckhaft) als die Nudelsuppe. 2. Das Wetter ist
heute (gut) als gestern. 3. Diese Haltestelle ist (nah) als jene. 4. Die Hochschule
hat (viel) Studenten, als wir gedacht haben. 5. Er arbeitet (erfolgreich) als ich. 6.
Sie spricht (langsam) als die anderen Kinder. 7. Dieser Pianist is viel (begabt)
als jener. 8. Herr Gross ist ein (bescheiden) Mensch. 9. Er trug einen (leicht)
Sack.
Übung 10. Bestimmen Sie, in welchen Sätzen das Verb werden als
a) selbstständides Verb, b) Hilfsverb für die Bildung des Futurs, c) Hilfsverb für
die Bildung des Passivs auftritt. Übersetzen Sie die Sätze.
1. Ich werde das Buch morgen bringen. 2. Ich werde zum Bahnhof vom Vater
mit dem Auto gebracht. 3. Nach dem Studium an der Hochschule werde ich
Manager. 4. Es wird schon dunkel und in den Häusern wird Licht angemacht. 5.
Vater wird auf Dienstreise in Deutschland drei Wochen bleiben. 6. Die anderen
Schüler werden vom Lehrer am nächsten Tag abgefragt werden. 7. In der
Deutschstunde werden wir heute eine Kontrollarbeit zum Thema Passiv
schreiben. 8. Seine Geschichte wird mit großem Interesse gelesen. 9. Ich werde
am Morgen immer von der Mutter aufgeweckt. 10. Ich werde die Mutter am
Morgen um 7 Uhr wecken. 11. Du wirst dieses Buch bestimmt gern lesen. 12.
Du wirst mit jedem Tag nicht nur größer, sondern auch klüger. 13. Wir werden
bald von unseren Verwandten aus Frankfurt besucht. 14. Wann werdet ihr mit
dieser Arbeit fertig sein? 15. Vor der Kontrollarbeit werden von den Schülern
alle Regeln gründlich wiederholt. 16. Im Winter werden die Tage kürzer und die
Nächte länger. 17. Ich werde krank, ich werde morgen in die Schule
wahrscheinlich nicht kommen. 18. Der Urlaub wird von meiner Familie in
diesem Sommer am Meer verbracht werden. 19. Im Zentrum unserer Stadt wird
das Puschkin-Denkmal errichtet. 20. Mit Hilfe dieses Übungsbuches werde ich
die deutsche Sprache sehr gut kennen.
I.
Lesen und übersetzen Sie den Text B.
Text B
Moskau
Moskau ist die Hauptstadt unserer Heimat. Der Name “Moskau” ist zum
ersten mal in einer alten Chronik aus dem Jahre 1147 erwähnt worden. Dieses
Jahr gilt als das Gründungsjahr unserer Hauptstadt.
Die Geschichte unserer Hauptstadt ist höchst ereignisreich. Die Stadt
wurde im Laufe von Jahrhunderten erbaut, brannte ab, entstand neu aus Asche
und Ruinen.
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Eines der größten Denkmäler der russischen Geschichte ist der Moskauer
Kreml. Der Kreml wurde am Ende des 15. – Anfang des 16. Jahrhunderts
errichtet. Fünf Kremltürme sind mit Rubinsternen geschmückt. Hinter seinen
Mauern befinden sich alte Kirchen, Paläste und andere Bauwerke. Besonders
bemerkenswert sind drei prachtvolle Kathedralen, der Glockenturm Iwan der
Große, der Spasski–Turm.
In den letzten Jahren sind viele alte Kirchen restauriert worden. In der
Nacht werden ihre vergoldeten Kuppeln beleuchtet. Der Rote Platz ist das Herz
der Hauptstadt. Hier befindet sich die Basilius-Kathedrale, das schönste
Bauwerk aus dem 16. Jahrhundert. Diese Kathedrale wird wegen der originellen
Architektur “die steinerne Blume” genannt. Sie wurde von den russischen
Baumeistern Barma und Postnik zum Andenken an den Sieg über das Kasaner
Chanat errichtet. Am Roten Platz ist auch das Historische Museum zu sehen, in
dessen Sammlung die Geschichte des russischen Volkes in allen Zeiten
dargestellt ist.
Moskau ist ein politisches, kulturelles und wissenschaftliches Zentrum des
Landes.Von Jahr zu Jahr erlangte Moskau seine neue Bedeutung als das
Zentrum der Wissenschaft und Kultur. Hier haben ihren Sitz die Akademie der
Wissenschaften Russlands, viele Hochschulen und Universitäten, darunter die
berühmte Lomonossow–Universität. In Moskau gibt es viele schöne Theater,
Museen, Konzerthallen. Das Moskauer Bolschoj–Theater ist weltbekannt. Die
Tretjakow–Galerie, die eine großartige Sammlung von Bildern russischer Maler
besitzt, und das Puschkin–Museum
für bildende Künste, wo Werke
ausländischer Maler ausgestellt sind, gehören zu den schönsten
Sehenswürdigkeiten der Hauptstadt. Das Polytechnische Museum, eines der
ältesten Museen Moskaus, entstand 1872 auf der Grundlage der Polytechnischen
Ausstellung. Zu ihrer Eröffnung komponierte Tschaikowski eine Kantate. Heute
sind im Museum zahlreiche Zeugnisse der wissenschaftlich–technischen
Entwicklung Russlands ausgestellt. Außerdem finden interessante
Literaturabende und Vorlesungen im großen Saal des Museums statt.
Moskau von heute ist ein bedeutendes Industrie-, Business- und
Finanzzentrum. Aber in erster Linie ist es eine der schönsten Städte der Welt.
Jedes Jahr kommen viele Touristen nach Moskau, um seine Sehenswürdigkeiten
zu bewundern.
Texterläuterungen
erwähnen
gelten
die Asche
ereignisreich
errichten
erlangen
die Kahtedrale
упоминать
считаться
пепел
богатый событиями
сооружать
получать значение
собор
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zum Andenken
das Kasaner Chanat
auf der Grundlage
das Zeugnis
ausstellen
II.
на память
Казанское ханство
на основе
свидетельство
выставлять
Erfüllen Sie die Übungen nach dem Lesen des Textes.
Übung 1. Bestimmen Sie die Bestandteile der zusammengesetzten Substantive,
übersetzen Sie sie ins Russische.
das Gründungsjahr, die Kremlmauer, die Kremltürme, der Glockenturm, das
Bauwerk, der Rubinstern, der Baumeister, die Konzerthalle, der Literaturabend
Übung 2. Bilden Sie die Substantive mit dem Suffix –ung von den folgenden
Verben, übersetzen Sie sie ins Russische.
gründen, erwähnen, entstehen, errichten, entwickeln, beleuchten, darstellen,
ausstellen, bewundern.
Übung 3. Finden Sie die Äquivalente zu den deutschen Redewendungen.
1.в течение столетий
2.музей изобразительных искусств
3.получать новое значение
4.великолепное собрание
5.относиться к
достопримечательностям
6.позолоченные купола
7.прекрасные соборы
1.prachtvolle Kathedralen
2.im Laufe von Jahrhunderten
3.vergoldete Kuppeln
4.eine großartige Sammlung
5.das Museum für bildende Künste
6.eine neue Bedeutung erlangen
7.zu den Sehenswürdigkeiten gehören
Übung 4. Was ist Moskau von heute? Beantworten Sie diese Fragen nach dem
Muster.
Muster: Moskau ist ein großes Kultur- und Wissenschaftszentrum.
ein Denkmal der Architektur, ein weltbekanntes Touristenzentrum, ein
bedeutendes Industrie-, Busness- und Finanzzentrum, ein Denkmal der
nationalen Kultur
Übung 5. Welche Sehenswürdigkeiten sind in Moskau zu besichtigen?
Muster: Der Rote Platz ist in Moskau zu besichtigen (besuchen).
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1.der Kreml
2.der Diamantenfonds
3.die Waffenkammer
4.die Basilius – Kathedrale
5.das Historische Museum
6.das Polytechnische Museum
7.die Tretjakow – Galerie
8.das Puschkin - Museum
Übung 6. Welche Sehenswürdigkeiten
ausländischen Touristen raten zu besuchen?
Moskaus
könnten
Sie
den
Muster: Ich rate Ihnen, … zu besuchen.
das Bolschoi–Theater, die Tretjakow–Galerie, das Wachtangow–Theater, das
Puschkin-Museum, der Kreml, die Waffenkammer, die Basilius- Kathedrale, die
Lomonossow-Universität
Übung 7. Welche Exponate sind in Moskauer Museen zu sehen?
Muster: Im Puppenmuseum sind die Puppen aus aller Welt zu sehen.
(Im Puppenmuseum werden die Puppen aus aller Welt ausgestellt)
1. das Polytechnische Museum → die Zeugnisse der wissenschaftlichtechnischen Entwicklung Russlands.
2. das Historische Museum → die Zeugnisse der historischen Entwicklung
Russlands.
3. das Puschkin-Museum → die Werke der ausländischen Künstler.
4. die Tretjakow-Galerie → die Werke der russischen Maler.
5. das Alexander-Puschkin-Museum → die Manuskripte, Briefe, Dokumente
und persönlichen Gegenstände des großen russischen Dichters.
Übung 8. Machen Sie den Text komplett.
Moskau.
1. Moskau ist … .2. Es wurde … gegründet. 3. Die Geschichte unserer
Hauptstadt ist … . 4. Moskau von heute ist … . 5. Viele Touristen kommen nach
Moskau, um … zu … . 6. Die Hauptsehenswürdigkeiten Moskaus sind … . 7.
Besonders bemerkenswert finde ich … . 8. In Moskau sind auch viele schöne
Kirchen und Kathedralen zu … . 9. In den letzten Jahren … . 10. Ihre
vergoldeten Kuppeln … 11. Besonders prachtvoll ist … auf dem Roten Platz.
12. Sie wird … genannt und wurde … errichtet. 13. In Moskau gibt es auch viele
schöne … . 14. Weltberühmt ist die Tretjakow-Galerie. Hier werden … . 15. Das
Polytechnische Museum entstand … . 16. Hier sind … zu … . 17. Außerdem …
. 18. Weltbekannt sind auch Moskauer Theater; … , … , ,,, . 19. Der
Herzenswunsch jedes Touristen ist es, … zu … .
I. Lesen Sie Text C.
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Text C
Wolgograd
Diese Stadt, die früher Zarizyn (von 1589 bis 1925) und Stalingrad (von
1925 bis 1962) hieß, liegt am rechten Ufer des bekannten russischen Flusses
Wolga. Obwohl die Geschichte von Wolgograd im Mittelalter begann, sind alle
Sehenswürdigkeiten unserer Stadt mit dem 20. Jahrhundert verbunden.
Sie entwickelte sich schnell und wurde bald eine der schönsten Städte im
europäischen Südosten Russlands. Sie ist heutzutage ein bedeutender Flusshafen
und ein großes Wirtschaftszentrum im Wolgagebiet, mit Einwohnerzahl von
Million Menschen.
Stalingrad ist in der ganzen Welt durch seinen beispiellosen Heroismus
und Mut in den Jahren des Großen Vaterländischen Krieges bekannt. Zwei
Hundert Tage und Nächte dauerte die größte Schlacht bei Stalingrad, die zum
Wendepunkt des zweiten Weltkrieges wurde. Nach dem Krieg wurde unserer
Stadt den Ehrentitel „Heldenstadt“ zuerkannt.
Viele Gedenkstätten erinnern uns heute an die Kriegsjahre: der MamaiHügel, das Panorama “Die Stalingrader Schlacht”, der Lenin-Platz mit PawlowHaus, die zerstörte Mühle.
Kurz nach dem Krieg haben die Stalingrader noch eine Heldentat
gemacht: sie haben ihre Heimatstadt voll wiederaufgebaut. Hier erinnere ich
mich an die Worte von H. Heine: “Der heutige Tag ist ein Resultat des
gestrigen”. Es ist bemerkenswert, dass die erste Straße der Nachkriegszeit die
Sraße des Friedens wurde. Hier befindet sich auch das Wolgograder
Planetarium.
Wolgograd ist nicht nur an seiner Vergangenheit, sondern auch an seiner
Gegenwart reich. Jetzt ist die Heldenstadt an der Wolga ein bedeutendes
Industriestadt. Hier gibt es 167 Großbetriebe. Die Schwerindustrie spielt in der
Stadt eine besonders große Rolle, denn ihr Anteil an der Gesamtproduktion
beträgt ungefähr 90 Prozent. Wolgograder Traktoren, Bohranlagen,
Erdölprodukte, medizinische Einrichtung, Stahl, Aluminium werden in vielen
Ländern exportiert.
In der letzten Zeit entwickelt sich auch die Leichtindustrie stark und
intensiv. So zum Beispiel arbeitet das Wolgograder Bekleidungswerk “Zariza”
mit den berühmten russischen und ausländischen Partnern zusammen. Die
Erzeugnisse von der Süsswarenfabrik „Konfil“, einer Schuhfabrik und einer
Wirkwarenfabrik sind auch nicht nur in unserem Land, sondern auch im
Ausland bekannt.
Am Nordrand der Stadt steht eines der grössten Wasserkraftwerke der
Welt, das für viele Städte Licht und Wärme gibt. Im Süden beginnt der Wolga–
Don–Schifffahrtskanal. Seit der Schaffung dieses Kanals wurde Wolgograd der
Hafen von 5 Meere. Deshalb entwickelt die Flussschifffahrt sich in unserer Stadt
gut.
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Unser Reiseleiter erzählte, dass die Stadt ein Ausbildungszentrum im
Wolgagebiet ist. Sie besitzt viele Hochschulen und Fachschulen, wo die
hochqualifizierten Fachleute für die verschiedenen Bereiche herangebildet
werden. Zu den bedeutendsten Wolgograder Hochschulen gehören die
medizinische Akademie, die Agrar-Akademie, die Akademie fur Körperkultur;
die staatliche Universität, die pädagogische Universität, die technische
Universität
Die Wolgograder haben verschiedene Möglichkeiten für interessante
Freizeitgestaltung. In der Stadt gibt es viele Kulturstätten, wo man sich ruhig
und sinnvoll erholen kann. Das Neue Experimentelle Theater, das Theater der
musikalischen Komödie und der Konzertsaal haben viele Theaterfreunde in
unserer Stadt. Bei den Kindern sind das Jugendtheater (d.h. Theater des jungen
Zuschauers), das Puppentheater und der Wolgograder Zirkus besonders beliebt.
Unsere Gruppe hat schon eine Rundfahrt durch Wolgograd gemacht. Wir
haben den zentralen Stadtplatz der Gefallenen Kämpfer mit dem Ewigen Feuer
und viele andere Sehenswürdigkeiten der Stadt besichtigt. Besonders hat mir der
Wolga-Kai gefallen, der von der Wolga her das Haupttor der Stadt bildet. Die
Wolgograder wählen die Uferstrasse gern für einen Spaziergang.
Wolgograd ist eine Stadt wie jede andere auch – und hat doch etwas
besonderes. Einen großen Eindruck haben auf mich die Wolgograder gemacht.
Sie erleben schwere Zeit, aber sie bleiben gastfreundlich, wohlwollend und
optimistisch.
Texterläuterungen
Bohranlage f -n - буровая установка
Einrichtung f -en - оборудование
erinnern (te, t) sich an Akk. – вспоминать, напоминать
Erzeugnis n - se –продукция, изделие
Flusshafen m, Häfen - речной порт
Haupttor n –e – главные ворота
Heldentat f -en – подвиг, героический поступок
heranbilden (te, t) – обучать, подготавливать
Kai m -e и –s = Uferstrasse f -n - набережная
Mittelalter n –s - средневековье, средние века
Mühle f –n - мельница
Mut m – мужество, отвага
Schlacht f –en – битва, сражение
Wasserkraftwerk n –e - гидроэлектростанция, ГЭС
Wirkwarenfabrik f –en – трикотажная фабрика
wohlwollend – доброжелательный
II. Erfüllen Sie die Übungen nach dem Lesen des Textes C.
Übung 1. Anordnen Sie die Punkte des Planes entsprechend der Logik des
Textes.
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1)
2)
3)
4)
5)
6)
7)
Die schönste und beliebteste Straße in der Stadt.
Die Stalingrader Schlacht während des zweiten Weltkrieges.
Die Freizeitgestaltung für die Wolgograder und dieTouristen.
Die Entwicklung von der Schwer- und Leichtindustrie in Wolgograd.
Die Lehranstalten von der modernen Heldenstadt.
Die uralte Geschichte von der Wolga-Stadt.
Die Wiedergeburt unserer Stadt nach dem Großen Vaterländischen Krieg.
Übung 2. Machen Sie zu jedem Planunkten die Sonderfragen, benutzen Sie
dabei die angegebenen Fragewörter.
Wie ... / Womit .../ Wieviel Menschen ...
1.Wodurch .../ Wieviel Tage /... Welche Gedenkstätten ...
2.Was .../ Wo ...
3.Woran .../ Wieviel Betriebe .../ Wieviel Prozent ...
4.Welche Hochschulen .../ Wo ...
5.Welche Möglichkeiten .../ Welche Theater ....
6.Was .../ Wie ... / Warum ...
Übung 3.
а) Übersetzen Sie die Verben, nennen Sie drei Grundformen.
• beginnen (a,o), heißen (i,e), verbinden (a,u), haben, sein;
• machen (te,t), dauern (te,t), erinnern (te,t).
b) Füllen Sie diese Verben in die Sätze ein. (Imperfekt Aktiv).
1.Die Geschichte von unserer Stadt ___________ im Mittelalter.
2.Die erste Festung und später die kleine Stadt __________ Zarizyn.
3.Bis 1962 _________ unsere Stadt den Namen Stalingrad.
4.Während des Bürgerkrieges ____________ die Stadt eines der Zentren der
Verteidigung der revolutionären Sowjetrepublik.
5.Während des zweiten Weltkriges ____________ zwei Hundert Tage und
Nächte die größte Schlacht bei Stalingrad.
6.Nach dem Krieg ___________ die Einwohner noch eine Heldentat bei der
Wiedergeburt von der Stadt.
7.Deshalb _____ fast alle Sehenswürdigkeiten unserer Stadt mit dem 20.
Jahrhundert ____________ .
8.Zur Zeit ___________ uns viele Gedenkstätten an den Heroismus und Mut
der Menschen in der Stalingrader Schlacht.
Übung 4. Beantworten Sie die Fragen. Benutzen Sie die fragenden
Pronominaladverbien.
1. Womit ist (sind) ... verbunden?
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der Herrschaft von Tataren
dem Bürgerkrieg
dem zweiten Weltkrieg
dem Mittelalter
dem 20. Jahrhundert
verbunden
Die Vergangenheit unserer Stadt
Die Geschichte von Wolgograd
ist
Die Sehenswürdigkeiten unserer (sind)
Stadt
mit
Die Gedenkstätten
Die meisten Denkmäler der Stadt
2. Wodurch ist (sind) ... bekannt?
bekannt
Unsere Stadt
ist die Stalingrader Schlacht
Der Mamai-Hügel
(sind) den beispiellosen Heroismus der Menschen
Das
Panorama durch den Mamaew Kurgen
“Stalingrader Schlacht”
die Heldentat von Wolgograder
3. Woran erinnern uns ... ?
Die zerstörte Mühle
erinnern(t)
Platz
der
Gefallenen
uns
Kämpfer
(mir, allen)
Das Pawlow-Haus
an
Viele Denkmäler
die Schlacht bei Stalingrad
den Bürgerkrieg
den Mut von den Einwohner
den Wendepunkt des Weltkrieges
4. Woran ist (sind) ... reich?
ist
(sind)
an
der interessanten Vergangenheit
der perspektivischen Gegenwart
den historischen Fakten und Daten
reich
Wolgograd
Unsere Heimatstadt
Die Geschichte der Stadt
Text für das ausserunterrichtlichen Lesen
I. Lesen Sie den Text aufmerksam zu.
Die Stadt Sankt – Petersburg wurde im Jahre 1703 vom Peter dem
ersten gegründet. Sie liegt auf 101 Insel des Newa – Deltas. Sankt – Petersburg
ist eine der schönsten Städte unseres Landes. Gerade hier zeigte sich die geniale
Begabung der russischen Architekten.
Das prachtvolle Gebäude der Admiralität ist von dem russischen
Architekten Sacharow erbaut worden. Die Admiralität steht im Mittelpunkt der
Stadt, von dem aus strahlenförmig die wichtigsten Straßen auseinanderlaufen.
Der Palastplatz, das Herz der Stadt, ist einzigartig in seiner Wirkung. Das
Glanzstück dieses Platzes ist der Winterpalast, der vom großen Architekten
Rastrelli erbaut wurde. Das ist ein riesiger Bau mit mehr als Tausend Räumen.
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Weltberühmt ist heute die Sankt – Petersburger Ermitage mit den kolossalen
Reichtümern, die sich im Winterpalast befindet. Hier sieht man außerordentlich
wertvolle Sammlungen von Porzellan, französischen und englischen Silber,
weltberühmte Gemälde von Leonardo da Vinci, Raffael, Rubens, Rembrandt.
Die wunderschöne Kasan – Kathedrale hat der Architekt Woronichin
errichtet.
In Sankt – Petersburg gibt es viele schöne Denkmäler, darunter „Der
eherne Reiter“. Dieses Denkmal Peter des ersten hat Puschkin besungen.
Mit Recht sind die Bürger von Sankt – Petersburg auch auf das Russische
Museum stolz. Hier befindet sich eine reiche Sammlung von den Meisterwerken
der russischen Kunst vom 10. Jahrhundert bis heute: Malerei, Plastik, Graphik
und Kunstgewerbe. Dort sind auch die Werke der größten russischen Künstler:
die Gemälde von Repin, Lewitan, Surikow u. a. Die Sammmlung der
Zeichnungen ist im Russischen Museum die größte in Russland. Stark vertreten
sind hier Werke zeitgenössischer Meister.
Am anderen Ufer der breiten, wasserreichen Newa ist die Silhouette der
Peter–Pauls–Festung mit der Kathedrale zu sehen. An dieser Stelle entstanden
seinerzeit die ersten Bauten der künftigen Stadt. Später wurde die Festung in ein
politisches Gefängnis umgewandelt.
Die Isaak – Kathedrale ist nicht so hoch wie die Spitze der Peter – Pauls
Festung, aber auch charakteristisch für das Stadtbild von Petersburg. Dieser Bau
mit der goldenen Kuppel ist von erstaunlich schöner Form. Die Galerie
unterhalb der Kuppel bietet einen großartigen Ausblick auf die ganze Stadt. Auf
dem Platz vor der Kathedrale steht der berühmte „Eherne Reiter“, ein Werk des
Bildhauers Falconet.
Sankt – Petersburg war und ist eines der größten Kulturzentren der Welt.
Hier lebten und arbeiteten die genialen Gelehrten Lomonossow, Setschenow,
Pirogow, Mendelejew, Pawlow u. a.
Die größte Bibliothek in Sankt - Petersburg ist die Saltykow – Stschedrin
– Bibliothek, sie hat viele Millionen Bücher.
Sankt – Petersburg ist auch ein großes Industriezentrum unseres Landes.
Die Faschisten konnten während des zweiten Weltkrieges die Stadt nicht
besiegen. Sie versuchten es durch eine Hungerblockade zu bezwingen. Aber die
Blockade wurde durchbrochen, man baute über das Eis des Ladoga – Sees einen
Weg, den man „den Weg des Lebens“ nannte. 900 Tage dauerte die Blockade.
Das waren die „schwarzen Tage“ für die Einwohner. Es gab nichts zu essen, das
Wasserleitungsnetz war zerstört. Jeden Tag wurde die Stadt barbarisch
beschossen.
Aber die Einwohner hielten durch. 1945 begann der Wiederaufbau der
Stadt, und jetzt sieht man keine Spuren der Zerstörung. Es sind auch neue
Stadtviertel entstanden. Heute ist Sankt – Petersburg wieder das große Industrie
– und Kulturzentrum unseres Landes. Mit Recht wurde diese wunderschöne
Stadt – Heldenstadt genannt.
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Weltberühmt sind die Vororte von Sankt – Petersburg, z.B.
Petrodworez (Petershof) mit seinem schattigen Park, dem großen Schloss und
den wunderschönen Springbrunnen. Viele kostbare Kunstdenkmäler sind in der
Stadt Puschkin erhalten geblieben, die zwei Jahrhunderte hindurch
Sommerresidenz der Zaren war.
II. Bestimmen Sie die Funktion der Verben haben und sein.
1. Es sind auch neue Stadtviertel entstanden.
2. Dort sind die Werke der größten russischen Künstler.
3. Stark vertreten sind hier Werke zeitgenössischer Meister.
4. Hier sind die Meisterwerken der russischen Maler zu besichtigen.
5. Im Zentrum der Stadt ist Admiralität zu sehen.
6. Das Denkmal Peter des ersten hat Puschkin besungen.
7. Viele Kunstdenkmäler sind in der Stadt Puschkin geblieben.
8. Die schöne Kasan-Kathedrale hat der Architekt Woronichin errichtet.
9. Die Sankt-Petersburger Ermitage hat wertvolle Sammlungen von
Porzellan.
10. Das Gebäude der Admiralität ist vom Architekten Sacharow erbaut
worden.
11.Am anderen Ufer der Newa ist die Peter – Pauls – Festung zu sehen.
12.Mit Recht sind die Einwohner von Sankt–Petersburg auf das Museum
stolz.
13.Sankt-Petersburg war und ist eines der größten Kulturzentren der Welt.
14.Die größte Bibliothek in Sankt-Petersburg ist die Saltykow-StschedrinBibliothek, sie hat viele Millionen Bücher.
15.Er hat die Saltykow-Stschedrin-Bibliothek zu besuchen, um die
Forschungsarbeit erfolgreich zu schreiben.
PRÜFUNGSFRAGEN UND PRÜFUNGSANTWORTEN
ZUM THEMA „UNSERE HEIMAT“
PRÜFUNGSFRAGEN
1. Wie heiβt unsere Heimat?
2. Wie heisst die Hauptstadt Russlands?
3. Wieviel Millionen Menschen bewohnen unsere Heimat?
4. Wie groβ ist die Gesamtfläche unseres Landes?
5. Woran grenzt Russland im Norden, Westen, Süden, Osten.
6. Was für ein Staat ist Russland?
7. Was ist das höchste Staatsorgan Russlands?
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8. Wer ist Präsident Russlands?
9. Welche groβen Flüsse flieβen durch unser Land?
10. Welche Bodenschätze werden in Russland gewonnen?
11. Welche Industriezweige sind in Russland entwickelt?
12. Welche groβen russischen Dichter, Schriftsteller und Komponisten kennen
Sie?
13. Wie sind Körperkultur und Sport in unserem Lande entwickelt?
PRÜFUNGSANTWORTEN
1. Die Gesamtfläche unseres Landes beträgt 17 Millionen Quadratkilometer.
2. Die höchsten Staatsorgane Russlands sind das Duma und die Föderale
Versammlung.
3. Durch unser Land flieβen viele große Flüsse: die Wolga, der Don, die Ob,
der Jenissej, die Lena, der Amur und andere.
4. Weltbekannt sind die russischen Dichter: Puschkin, Lermontow;
Schriftsteller: Tolstoj, Tschechow; Komponisten: Tschaikowski, Rachmaninow.
5. Russland ist ein groβer demokratischer föderativer Staat.
6. In unserem Lande werden viele Bodenschätze gewonnen: Öl, Erze,
Steinkohle, Buntmetalle, Gold, Silber, Kupfer.
7. Unsere Heimat heiβt Russland.
8. In unserem Lande sind Körperkultur und Sport hochentwickelt.
9. Der Präsident unseres Landes ist D. A. Medwedev.
10. Die Hauptstadt Russlands ist Moskau.
11. Im Norden bildet die Nordsee die Naturgrenze Russlands. Im Westen
grenzt unsere Heimat an Polen, an die Ukraine und an Weiβrussland, an
Lettland, Estland, Finnland und Norwegen. Im Süden grenzt unser Land an die
Mongolei, Kasachstan, Aserbaidshan und Georgien und im Osten - an China,
Nord-Korea und an den Stillen Ozean.
12. In Russland sind verschiedene Industriezweige entwickelt: Maschinenbau,
Elektrotechnik,
chemische
Industrie,
Energieerzeugung,
Nahrungsmittelindustrie u.a.
13. Unsere Heimat bewohnen etwa 150 Millionen Menschen.
Wortschatz zum Thema “Unsere Heimat”
1.родина
2.страна
3.государство
4.столица
5.общая площадь
6.население
1.die Heimat
2.das Land (-änder)
3.der Staat (-en)
4.die Hauptstadt
5.die Gesamtfläche
6.die Bevölkerung
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7.населять
8.граничить с чем-либо
9.на севере
10. на юге
11. на западе
12. на востоке
13. экономика
14. рыночная экономика
15. производить
16. экспортировать
17. импортировать
18. промышленность
19. отрасль промышленности
20. предприятие
7.bewohnen (-te; -t)
8.an (Akk.) grenzen
9.im Norden
10. im Süden
11. im Westen
12. im Osten
13. die Wirtschaft
14. die Marktwirtschaft
15. herstellen = produzieren
16. exportieren =ausführen
17. importieren = einführen
18. die Industrie
19. der Industriezweig (-e)
20. der Betrieb= das
Unternehmen
21. die Landwirtschaft
22. die
Landwirtschaftsproduktion
23. die Währung (-en)
24. die Natur
25. die Naturschätze
26. die Landschaft (-en)
27. der Berg (-e)
28. die Bodenschätze
29. gewinnen (-a; -o)
30. der Fluß (-üsse)
31. der See (-n)
32. der Wald (-älder)
33. die Tier- und Pflanzenwelt
21. сельское хозяйство
22. сельскохозяйственная
продукция
23. валюта
24. природа
25. природные богатства
26. ландшафт, пейзаж
27. гора
28. полезные ископаемые
29. добывать
30. река
31. озеро
32. лес
33. животный и растительный
мир
34. an (Dat.) reich sein
34. быть богатым чем-либо
35. mannigfaltig =vielfältig
35. разнообразный
36. die Staatsordnung
36. государственный строй
37. die Souveränität
37. суверенитет
38. erklären (-te; -t)
38. провозглашать
39. der Präsident
39. президент
40. wählen (-te; -t)
40. выбирать
41. die Verfassung
41. Конституция
42. einnehmen (-a; - o)
42. принимать
43. der Föderative Versammlung 43. Федеральное Собрание
44. der Föderative Rat
44. Совет Федераций
45. die Staatsduma
45. Государственная Дума
46. die Regierung
46. правительство
47. die Macht ausüben (-te; -t)
47. осуществлять власть
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48. das Mehrparteisystem
49. die Kultur
50. der Schriftsteller (=)
51. der Dichter (=)
52. der Komponist (-en)
53. der Künstler (=)
54. die Wissenschaft
55. der Wissenschaftler (=)
56. wissenschaftlich
57. eine große Aufmerksamkeit
schenken
58. entwickeln (-te; -t)
59. die Entwicklung
60. hochentwickelt
102
48.
49.
50.
51.
52.
53.
54.
55.
56.
57.
многопартийная система
культура
писатель
поэт
композитор
художник
наука
учёный
научный
уделять большое внимание
58. развивать
59. развитие
60. высокоразвитый
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Thema: Sport in unserem Lande
Text A
I. Erfüllen Sie die folgenden Aufgaben vor dem Lesen des Textes:
Übung 1. Übersetzen Sie ins Russische die Wörter rechts.
1)
2)
3)
4)
5)
froh (радостный) → lebensfroh
Pflicht (обязанность) → das Pflichtfach
Erziehung (воспитание) → die Körpererziehung
Einheit (единство) → das Einheitssystem
Rudern (гребля) → die Ruderstation
Übung 2. Übersetzen Sie ins Russische.
a) die Namen folgender Sportarten:
Schwimmen, Turnen, Skisport, Eislauf, Eiskunstlauf, Gewichtheben.
b) folgende zusammengesetzte Wörter:
Der Kindergarten, die Lehranstalt, der Sportlehrer, die Fachleute, die Sportart,
der Jugendsport, der Spitzensportler, die Leistungsklasse, der Olympiasieger,
der Sportmeister, das Klassifizierungssystem, die Sportanlage, der Sportpalast,
die Eishalle, die Weltarena, der Länderkampf, das Sportzentrum, die Europaund Weltmeisterschaft, der Leistungssportler, die Radrennbahn, die Skistation.
Übung 3. Finden Sie Synonyme.
1.
2.
3.
4.
5.
6.
1.
2.
3.
4.
5.
6.
der Zweck
ausbilden
beliebt
pflegen
die Achtung
die Sportanlage
heranbilden
populär
das Respekt
die Sportstätte
entwickeln
das Ziel
Übung 4. Ersetzen Sie die unterstrichenen Wörter durch Synonyme.
1)
Unser Sport genießt Achtung in der ganzen Welt.
2)
In unserem Lande gibt es viele moderne Sportanlagen.
3)
Besonders beliebt sind Leichtathletik, Schwimmen, Turnen und
andere.
4)
In unserem Lande werden etwa 70 verschiedene Sportarten
entwickelt.
5)
Zu diesem Zweck werden jedes Jahr viele Fachleute ausgebildet.
Übung 5. Finden Sie Partizip I und Partizip II. Übersetzen Sie ins Russische.
1)
Der junge Sportler, seine Sportart gewählt, strebt nach höheren
Leistungen.
2)
In vielen Sportarten sind unsere Sportler an der Weltarena führend.
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3)
Bei den Wettkämpfen siegend, bringen die Sportler viel Ehre
unserem Lande.
4)
In unserem Lande gibt es viele gut ausgestattete Sportanlagen.
5) Die Entwicklung des Sports ist mit dem Bau der Sportanlagen verbunden.
II. Lesen Sie den Text aufmerksam zu und beachten Sie den Gebrauch von
zusammengesetzte Wörter, Partizipien und Zeitformen Passiv.
Sport in unserem Lande
Sport macht uns gesund, stark und lebensfroh. Sport ist eine Quelle der
Gesundheit, eine Form der aktiven Erholung. Darum treiben Millionen
Menschen in unserem Lande regelmäßig Sport.
Der Sport ist jedem zugänglich. Man beginnt schon in den Kindergärten
mit einfachsten Übungen. Später wird die Körpererziehung in allen
Lehranstalten als Plichtfach unterrichtet. Zu diesem Zweck werden jährlich viele
Fachleute, das heißt Sportlehrer, Trainer, Übungsleiter ausgebildet: in Russland
gibt es 13 Hochschulen für Körperkultur (in Moskau, Sankt-Petersburg,
Krasnodar, Omsk, Wolgograd), Fachschulen, Fakultäten für Körpererziehung an
einigen pädagogischen Hochschulen und Universitäten.
In unserem Lande werden etwa 70 verschiedene Sportarten gepflegt,
darunter alle olympischen Sportarten und zahlreiche nationale Sportarten.
Besonders beliebt sind Leichtathletik, Schwimmen, Turnen, Volleyball, Fußball,
Kanusport, Boxen, Eislauf, Skisport und viele andere.
Dem Kinder- und Jugendsport wird eine große Aufmerksamkeit
geschenkt: es gibt Hunderte Kinder- und Jugendsportschulen, Klubs und
Schulen des olympischen Reservs: hier wachsen die zukünftigen Leistungs- und
Spitzensportler. In unserem Lande ist das Einheitssystem der
Sportklassifizierung bestätigt. Es gibt folgende Leistungsklassen: die erste, die
zweite und die dritte Leistungsklasse. Die höchste Leistungsklasse ist
Sportmeister.
Der junge Sportler, seine Sportart gewählt, strebt nach höheren
Leistungen und erhebt sich von der dritten Leistungsklasse kontinuerlich bis
zum Sportmeister. Das Klassifizierungssystem erfasst etwa 60 Sportarten.
Die Entwicklung des Sports ist mit dem Bau von Sportanlagen auf engste
verbunden. In unserem Lande gibt es viele moderne, gut ausgestattete Stadien,
Sportpaläste, Eishallen, Ski- und Ruderstationen, Radrennbahnen und andere
Sportanlagen. Die größten Sportzentren sind in Moskau, Sankt-Petersburg,
Krasnodar, Omsk, Wolgograd und anderen Städten. Viele unsere Spitzensportler
sind Sieger der Landesmeisterschaften, der Länderkämpfe, Europa- und
Weltmeisterschaften, die besten von ihnen sind Olympiasieger.
Unser Land nimmt an den Olympischen Spielen seit 1952 teil und belegt
immer vordere Plätze. In vielen Sportarten sind unsere Sportler an der Weltarena
führend, z. B. Im Schwimmen, Kanusport, Eiskunstlauf, Turnen, Eishockey,
Gewichtheben und in anderen Sportarten.
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Russland ist Mitglied der meisten internationalen Sportföderationen und
des JOKs. Unser Sport genießt hohe Achtung in der ganzen Welt. Bei den
Länderkämpfen und Olympischen Spielen siegend, bringen unsere
Spitzensportler viel Ruhm und Ehre unserem Lande.
III. Erfüllen Sie die folgenden Aufgaben nach dem Lesen des Textes.
Übung 1. Finden Sie die ähnlichen Sätze und ersetzen Sie Aktiv durch
Passiv.
1)
Man bildet zu diesem Ziel viele Spezialisten heran.
2)
Man entwickelt in Russland unterschiedliche Sportdisziplinen.
3)
Man fördert die Entwicklung des Sports für heranwachsende
Generation.
4)
Man unterrichtet Sport in allen Fach- und Hochschulen als
Plichtfach.
______________________________________________________________
1.
Die Körpererziehung wird in allen Lehranstalten als Plichtfach
unterrichtet.
2.
In unserem Lande werden verschiedene Sportarten gepflegt.
3.
Zu diesem Zweck werden jährlich viele Fachleute ausgebildet.
4.
Dem Kinder- und Jugendsport wird eine große Aufmerksamkeit
geschenkt.
Übung 2. Machen Sie die Sätze komplett.
1)
2)
3)
4)
5)
6)
7)
8)
9)
10)
11)
12)
Millionen Menschen treiben Sport, denn Sport … .
Die Körpererziehung wird … unterrichtet.
Zu diesem Zweck … .
In unserem Lande gibt es … .
Etwa 70 Sportarten … .
Das sind … .
Besonders populär sind … .
Eine große Aufmerksamkeit wird … geschenkt.
Das Klassifizierungssystem erfasst … .
Es gibt folgende Leistungsklassen: … .
In Russland gibt es viele moderne … .
Die größten Sportzentren befinden sich … .
Übung 3. Beanworten Sie die Fragen zum Text.
1)
2)
3)
4)
5)
Warum treiben Millionen Menschen Sport?
Ist die Körpererziehung in allen Lehranstalten ein Pflichtfach?
Welche Fachleute bildet man in den Sporthochschulen aus?
Wie viele Sportarten werden in unserem Lande gepflegt?
Welche Sportarten sind besonders beliebt?
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6)
Wird in Russland dem Jugendsport eine große Aufmersamkeit
geschenkt?
7)
Wo können russische Kinder und Jugendliche Sport treiben?
8)
Welche
Leistungsklassen
umfasst
das
System
der
Sportklassifizierung?
9)
Welche Sportanlagen gibt es in unserem Lande?
10)
Wo befinden sich die größten Sportzentren in unserem Lande?
11)
Seit wann nimmt unser Land an den Olympischen Spielen teil?
12)
In welchen Sportarten sind unsere Sportler führend?
Übung 4. Bereiten Sie den Bericht über ein wichtiges sportliches Ereignis (von
der Sportveranstaltung an der Akademie für Körperkultur bis zur Europa- und
Weltmeisterschaften) vor. Benutzen Sie dabei den Inhalt der Texte A und B.
Text B
I. Erfüllen Sie die folgenden Aufgaben vor dem Lesen des Textes.
Übung 1. Übersetzen Sie diese zusammengesetzten Wörter ohne Wörterbuch:
Sportarena, Sportpalast, Sportspiele, Sportneubauten, Fernsehezentrum,
Kulturzentren, Zentralstadion, Eisstadion, Schwimmstadion, Schwimmbassin,
Trainingssaal, Trainingshallen, Sportkompex, Wohnkomplex, Schauplatz,
Hilfsräume, Arbeitsräume, Erholungsräume, Duschräume, Fuβballfeld,
Hauptfeld, Hauptstadt, Hauptsportanlagen, Wasserspringer, Concoursplatz,
Waldparks, Tribünenplätze, Handballturnier, Telegraphenamt, Gastfreundschaft.
Übung 2. Übersetzen Sie diese Wörter mit Hilfe des Wörterbuches:
Kampfrichter, Dressurviereck, Naturgrasen, Laufbahn, Radrennbahn, Reithalle,
Sanitätsstelle, Bildaufzeichnung, Erdgeschoss, Sockelgeschoss, Kunststoffbelag,
Bogenschieβanlage, Straβenrennen, Hindernisrennen, Rundfunkzentrum.
Übung 3. Beschäftigen Sie sich mit den Zeitformen Passiv:
a) Bestimmen Sie die Zeitformen Passiv und übersetzen Sie die Sätze.
1.
Modernisiert ist das Fuβballfeld im Dynamo – Stadion.
2.
Unter den Tribünen sind Arbeitsräume für Sportler eingerichtet.
3.
Die Berichterskabinen sind mit der Nachrichtentechnik
ausgestattet.
4.
Am 19. Juli 1980 wurde in Moskau das olympische Feuer
entzündet.
5.
Es wurde 1956 gebaut und in den letzten Jahren rekonstruiert und
erneuert.
6.
In der Nähe dieses Stadions sind ein überdachtes Schwimmbassin
und ein Becken für die Wasserspringer errichtet.
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b) Finden Sie in diesen Sätzen das Subjekt und das Prädikat im Passiv selbst.
1. Sie wurden im olympischen Dorf untergebracht.
2. Der Sportpalast „Ismailowo“ wurde 1980 gebaut.
3. Dort ist das grösste überdachte Stadion Europas gebaut.
4. Im Palast sind Arbeitsräume für Trainer und Kampfrichter vorgesehen.
5. Dieser Bezirk enthielt einen 2300 m langen Kanal, der 1973 erbaut wurde.
6. Der Palast für Sportspiele wurde zu den Olympischen Spielen 1980 gebaut.
7. Die Sportarena wurde 1936 gebaut und zu den Olympiade 1980
rekonstruiert.
Übung 4. Analysieren Sie und übersetzen Sie die Attribut- und Lokalsätze.
1. Dieser Bezirk enthielt einen 2300 m langen Kanal, der 1973 erbaut wurde.
2. Der Palast wurde an einem Ort errichtet, wo sich früher das erste Eisstadion in
Moskau befand.
3. Modernisiert ist das Fuβballfeld, auf dem der Naturgrasen durch den
Synthetischen Poligras – Belag ersetzt wurde.
4. Die Sportkompexe befinden sich im nordwestlichen Teil Moskaus, wo die
notwendigen Sporteinrichtungen am Leningrader Prospekt vorhanden sind.
Übung 5. Beschäftigen Sie sich mit den Erweiterten Attributen:
a) Analysieren Sie und übersetzen Sie die Sätze mit Erweiterte Attribute:
Muster: Die zu vermindernde Arbeitszeit und die zu verlängernde Freizeit
stellen neue Aufgafen vor dem Massensport – Рабочее время, которое должно
быть сокращено, а время для отдыха, которое должно быть увеличено,
поставят новые задачи перед массовым спортом.
1. Der auf den Juli 1980 hinzuarbeitende Stab des Organisationskomitees in
Gorkistraβe erfüllte seine Aufgabe.
2. Die die Werktätigen gesünder zu machende Pausengymnastik spielt in der
Arbeitsorganisation eine groβe Rolle.
b) Finden Sie und unterstreichen Sie in dem aus Text B genommenen Satz das
Erweiterte Attribute. Übersetzen Sie den Satz ins Russische.
Im Sockelgeschoss des weiträumig angelegten kuppelförmigen Gebäudes
befinden sich viele Trainingshallen, eine Sauna, Umkleide - und Duschräume.
II. Lesen Sie den Text und beachten Sie dabei die zusammengesetzten
Wörter, die Zeitformen Passiv, die Erweiterten Attribute, die Attributsätze.
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Moskauer Sportanlagen 1980
Am 19. Juli 1980 wurde in Moskau das Olympische Feuer entzündet.
Unsere Hauptstadt empfing 12000 Sportler aus 120 Ländern der Welt mit
herzlicher Gastfreundschaft. Sie wurden im olympischen Dorf untergebracht. Es
ist ein moderner Wohnkomplex mit Geschäften und Kulturzentren.
Das Hauptfeld der Sportwettkämpfe war das Zentrale Stadion in Lushniki.
Es wurde 1956 gebaut und in den letzten Jahren wesentlich rekonstruiert und
erneuert. Das Zentralstadion ist ein umfangreicher Komplex mit insgesamt 150
Sportanlagen.
Die Hauptsportanlagen des Komplexes – die Grosse und die Kleine
Sportarena, der Sportpalast, das Schwimmstadion und die Mehrzwecksporthalle
(1) „Drushba“ – befinden sich nicht weit voneinander entfernt. Die
Mehrzwecksporthalle „Drushba“ gehört zu den Neubauten des Sportkomplexes
in Lushniki. Im Sockelgeschoss des weiträumig angelegten kuppelförmigen
Gebäudes befinden sich viele Trainingshallen, Umkleide - (2) und Duschräume,
eine Sauna und eine Sanitätsstelle. Im Erdgeschoss liegen das Vestibül, die
Garderoben, Bars und eine Poststelle.
Die zweite Wettkampfstätte (3) liegt am Prospekt mira. Dort ist das
grösste überdachte Stadion Europas gebaut, es bietet 45000 Zuschauern Platz.
In der Nähe dieses Stadions sind ein überdachtes Schwimmbassin mit
10000 Plätzen und ein Becken für die Wasserspringer mit 5000 Tribünenplätzen
errichtet.
Die nächsten Sportkompexe befinden sich im nordwestlichen Teil
Moskaus, wo bereits die notwendigen Sporteinrichtungen (4) der Stadien
„Dynamo“ und des ZSKA am Leningrader Prospekt vorhanden sind. Die kleine
Sportarena des Dynamo – Stadions wurde 1936 gebaut und zu den Olympischen
Spielen 1980 von Grund auf (5) rekonstruiert. Modernisiert ist das Fuβballfeld,
auf dem der Naturgrasen durch den Synthetischen Poligras – Belag (6) ersetzt
wurde; die 400 m – Laufbahn erhielt einen Kunststoffbelag aus Sportan. Unter
den Tribünen sind Aufenthalts – und Arbeitsräume für Sportler, Kampfrichter,
Offizielle und Journalisten eingerichtet. Der Dynamo –Sportpalast gehört zu den
Sportneubauten und enstand 1980.
Der Palast für Sportspiele des ZSKA wurde auch zu den Olympischen
Spielen 1980 gebaut. Die Sportler verfügen über zwei Trainingshallen, eine
Sanitätsstelle und mehrere Erholungsräume. Im Palast sind Arbeitsräume für
Trainer und Kampfrichter, ein Subpressezentrum, Bars sowie mehrere Arbeits –
und Hilfsräume vorgesehen.
Ein weiterer olympischer Bezirk von Moskau – 80 ist Krylatskoje. Dieser
Bezirk enthielt einen 2300 m langen Kanal, der 1973 erbaut wurde. In diesem
Sportzentrum entstand eine überdachte Radrennbahn. (7) Das ist das grösste
Velodrom in der Welt. In Krylatskoje befinden sich auch eine
Bogenschieβanlage und eine Rundstrecke für Straβenrennen.
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Während der Olympiade wurde der Sportpalast „Sokolniki“ zum
Schauplatz des Handballturniers. Der Palast wurde 1973 an einem Ort errichtet,
wo sich früher das erste Eisstadion in Moskau befand.
Zum Reitsportkomplex (8) am Rande des Waldparks Bitza gehören ein
Concoursplatz mit Tribünen für 11500 Zuschauer, das Feld für Hindernisrennen,
das Dressurviereck und eine Reithalle.
Der Sportpalast „Ismailowo“ wurde 1980 gebaut. Das ist die grösste
Sportanlage für die Wettbewerbe der Gewichtheber in der ganzen bisherigen
Geschichte der Olympischen Spiele. Im Trainingssaal befinden sich 18 Räume
zur Erholung der Sportler und mehrere Monitoren für Bildaufzeichnung.
Zu den neuen Sportbauten der Olympiade in Moskau gehören auch ein
Rundfunk – und Fernsehezentrum sowie ein neues internationales
Telegraphenamt. Die Moskauer sahen es 1980 als eine internationale Pflicht an,
ein hohes Niveau der olympischen Spiele zu sichern und das gelang ihnen.
Texterläuterungen:
1. die Mehrzwecksporthalle - универсальный спорт. зал
2. der Umkleideraum ( - e ) - раздевалка
3. die Wettkampfstätte - место проведения соревнования
4. die Sporteinrichtung – die Sportanlage = спортивное сооружение
5. von Grund auf - основательно
6. der Belag - покрытие, der Kunststoffbelag - искусственное покрытие
7. die Radrennbahn - велотрек
8. der Reitsportkomplex - конно-спортивный комплекс
III. Erfüllen Sie die folgenden Aufgaben nach dem Lesen des Textes:
Übung 1. Betiteln Sie die Teile des Textes:
1. Dynamo
2. Sokolniki
3. ZSKA
4. Krylatskoje
5. Reitsportkomlex
6. Lushniki
Übung 2. Beantworten Sie die Fragen zum Text schriftlich:
1. Wozu wurde das olympische Dorf errichtet?
2. Was wurde zum Hauptfeld der Sportwettkämpfe in Moskau?
3. Was liegt im Erdgeschoss der Mehrzwecksporthalle „Drushba“?
4. Wo befindet sich das grösste überdachte Stadion Europas?
5. Worüber verfügt der Palast für Sportspiele des ZSKA?
109
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Übung 3. Unterstreichen Sie die Pronominale Adverben und übersetzen Sie
diese Sätze ins Russische. Bilden Sie eigene Sätze mit Pronominalen Adverben
und äußern Sie Ihre persöhnliche Meinung zum Thema: „Sport in Russland“.
Muster: Heute findet ein Wettkampf statt. Ich nehme daran teil.
Сегодня состоится соревнование. Я приму в нем участие.
1. Wir wissen davon, daß die Wettkämpfe im Gewichtheben 1980 im
Sportpalast „Ismailowo“ ausgetragen wurden.
2. Wir sind stolz darauf, daß viele unsere Sportler die Besten in der Welt sind.
Text C
I. Erfüllen Sie die folgenden Aufgaben vor dem Lesen des Textes:
Übung 1. Beachten Sie dabei die Bildung von Partizipien und bestimmen Sie
den Typ der Partizipien und ihre Funktionen: Teil des Prädikates oder Attribute.
hatte gefunden
glänzende Leistungen
er hatte Fußball gespielt
heranwachsende Jugend
das war nicht leicht gewesen
er hatte Gerätturnen getrieben
ein hervorragender Schwimmer
die Aufmerksamkeit ist gerichtet
er war ein guter Schiläufer gewesen
sie hatten ihre Teilnahme aufgegeben
er hatte sich an Wettkämpfen beteiligt
sie haben unzählige Rekorde aufgestellt
II. Lesen Sie den Text aufmerksam zu und beachten Sie den Gebrauch von
Partizipien I, II und verschiedenen Typen der Nebensätze (III, üb. 2).
Bestimmen Sie die Zeitformen der Nebensätze und übersetzen Sie den Text.
Ein Trainer
Viele verschiedene Sportmeister, die selbst schon unzählige Rekorde
aufgestellt haben, trainieren heute unsere Sportjugend. Nachdem sie ihre
persönliche Teilnahme an Wettkämpfen aufgegeben hatten, widmeten sie sich
ganz der Erziehung unserer Jugend. Man kann sicher sein, daß unter der Leitung
solcher Lehrer auch die heranwachsende Jugend glänzende Leistungen
aufweisen wird. Dieser Text wird uns über einen solchen Trainer berichten,
dessen Tätigkeit dem Wohl der Heimat und der Erziehung der heranwachsenden
Jugend dient.
Ein schriller Pfiff ruft die Teilnehmer eines Schwimmbewerbs an den
Start. Da hebt der Starter die Pistole, ein Schuß ertont und es beginnt der
sportliche Wettkampf. Dabei beachtet fast niemand einen Mann im blauen
110
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Trainingsanzug, der mit der Stoppuhr und einem Notizbuch in der Hand neben
dem Startblock steht, da die Aufmerksamkeit aller auf die Schwimmer gerichtet
ist. Doch auch er ist eigentlich Wettkampfteilnehmer, da sich unter den
Wettläufern viele seiner Zöglinge befinden.
Indem er die Schwimmer beobachtet, macht er in seinem Büchlein
Notizen. An Hand dieser Notizen kann er am besten das Wachstum seiner
Zöglinge beurteilen, weil er darin deutlich die Erfolge und Mängel seiner
Schüler sieht.
Der Mann, von dem die Rede ist, ist selbst einst ein hervorragender
Schwimmer gewesen. Nachdem er aber eine schwere Verletzung des Fußes
erlitten hatte, mußte er den Schwimmsport für immer verlassen. Das war für ihn,
den besten Mittelstrecker seiner Zeit, natürlich nicht leicht gewesen, da sein
ganzes Leben eng mit Sport verbunden gewesen war. Noch als Schulknabe hatte
er Fußball gespielt, war auch ein guter Schiläufer gewesen und hatte außerdem
gern Gerätturnen getrieben.
Eines Tages wohnte er als Zuschauer einem Wettbewerb bei, an dem sein
älterer Bruder teilnehmen sollte. Als er sich gerade ein bequemes Plätzchen
gefunden hatte, von wo er das ganze Bassin gut überblicken konnte, rief man ihn
plötzlich und sagte ihn, daß ein Schwimmer fehlt und daß er ihn ersetzen soll.
So nahm unser „Held“ zum erstenmal an einem Wettlauf teil.
Obwohl er sich noch niemals an Wettkämpfen beteiligt hatte, schwamm er
doch sehr gut, da er alle seine Kräfte zusammengenommen hatte. So war er
Schwimmer geworden. Das er später infolge seiner Verletzung nicht mehr
wetteifern konnte, hatte ihn natürlich sehr betrübt, doch er verstand, daß man
auch als Trainer den größten Nutzen bringen kann, indem man die Jugend zu
willensstärken, wahren Menschen erzieht.
III. Erfüllen Sie die folgenden Aufgaben nach dem Lesen des Textes:
Übung 1. Wiederholen Sie die Struktur der Nebensätze und finden Sie im
Text:
Nebensätze
Objektsätze
Attributsätze
Lokalsätze
Temporalsätze
Konjunktionen
daß, ob,
wie, was, welche
der, das, die
dessen, deren,
denen
wo
als, wenn,
nachdem
111
Sätze aus dem Text
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Kausalsätze
Konditionalsätze
Konzessivsätze
da, weil
wenn, falls
obwohl, obgleich
Übung 2. Partizip I oder Partizip II. Was wäre Ihnen lieber? Warum?
Eine reizende Ehefrau – eine gereizte Ehefrau
Sinkendes Fiber – gesunkenes Fieber
Ein fressender Hai – gefressener Hai
Ein laufender Film – ein gelaufener Film
Ein regierendes Volk – ein regiertes Volk
Ein denkender Liebhaber – ein gedachter Liebhaber
Ein beißendes Tier – ein gebissenes Tier
Kochende Suppe – eine gekochte Suppe
Übung 3.Bilden Sie das Partizip Perfekt.
Muster:das Kind (schlagen) – das geschlagene Kind
1. Die Braut (verkaufen); 2) die Juwelen (stehlen); 3) die Tomate
(schneiden); 4) der Fisch (fangen); 5) die Brille (wiederfinden); 6) der Tiger
(dressieren); 7) die Ware (verpacken); 8) die Kühe (melken); 9) das Feld
(pflügen); das Versprechen (geben)
Übung 4. Wie heißt das PartizipPräsens?
Muster: das Jahrhundert, das kommt – das kommende Jahrhundert
1.
Die Energiepreise, die steigen; 2. Die Partei, die regiert; 3. Ein
Wasserhahn, der tropft; 3. Das Gebiet, das sich entwickelt; 4. Das Fach, das man
studiert.
Texte für das außerunterrichtlichen Lesen
Sport in unserem Leben
Sport ist in Russland wie in jedem Land sehr beliebt und populär. Alle
wissen und verstehen, dass es sehr wichtig ist, Sport zu treiben. Sport macht uns
gesund, kräftig und fit. Wer regelmäßig Sport treibt, ist immer gute Laune.
Wenn man fit sein will, wenn man gut aussehen möchte, muss man regelmäßig
Sport betreiben. Immer mehr Menschen treiben Sport, denn sie sorgen für ihre
Gesundheit und wollen gut aussehen. Ärzte sagen, dass Sport hilft, viele
Krankheiten überwinden. Außerdem ist Sport eine gute Erholung, wenn man
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sich im Fernsehen einen Wettkampf ansieht oder wenn man im Schwimmbecken
zweimal in der Woche schwimmt.
Ich besuche die Sportsektion und betreibe dort gern Sport. Wir haben
dreimal in der Woche Sportstunden. Mein Spezialfach ist Leichtathletik.
Manchmal nehme ich an den Meisterschaften teil, die in dieser Sportart
durchgeführt werden. Ich trainiere unter der Leitung eines erfahrenen Trainers.
Er entwickelt für mich das Trainingsprogramm, das ich genau einhalte. Mein
Trainer ist mit meinen Leistungen zufrieden. Er sagt, dass ich Fortschritte
mache. Besonders hohe Leistungen zeige ich im Hochsprung. Aber ich habe
noch Schwierigkeiten mit Weitsprung und Diskuswerfen. Der Trainer empfehlt
mir, mehr Zeit dieser Sportart zu widmen. Er ist überzeugt, dass ich in der
Zukunft große Leistungen erreichen kann.
Ich betreibe auch andere Sportarten gern. Zweimal in der Woche besuche
ich eine Schwimmhalle. Nachmittags, wenn ich mit meinen Hausaufgaben fertig
bin, treffe ich mich mit meinen Freunden und wir spielen sehr oft Volleyball,
Basketball oder laufen Schlittschuh. Es macht mir Spaß, Tennisturniere im
Fernsehen zu sehen. Ich bewundere bestimmte Tennisspieler. Aus unserem Land
stammen solche berühmte Sportler wie z.B. Kafelnikow, Kurnikowa,
Scharapowa. Sport ist für sie ein Beruf und diesem Beruf widmen sie ihr ganzes
Leben. Ich hoffe, dass ich einmal so große Erfolge in der Leichtathletik
erreichen werde. Ich bin auch sicher, dass das Studium an der Hochschule für
Körperkultur dabei mir helfen wird.
Übung 1. Finden Sie die Entsprechungen:
Gute Laune sein
Es gefällt mir
Fortschritte machen
In einer guten Form sein
Es macht mir Spaß
Erfolg erreichen
Ich habe Schwierigkeiten
Gute Stimmung haben
Aus unserem Land stammen
Ganz sicher sein
Uberzeugt sein
Es fällt mir schwer
Fit sein
Aus Russland kommen
Übung 2. Beantworten Sie die Frage, gebrauchen Sie dabei die Struktur des
Nebensatzes. Ersetzen Sie fettgedrücktes Wort durch eingeklammertes Wort.
a) -Warum betreibt man Sport? Gebrauchen Sie den Konditionalsatz dabei:
Muster: Man betreibt Sport, wenn man fit sein will.
gesund, froh, stark, sicher, schön, schlank, lebensfroh, rüstig
b) -Warum treiben Sie Sport? Benutzen Sie die Struktur des Kausalsatzes
dabei:
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Muster: Ich betreibe Sport, weil ich fit sein will.
c) Benutzen Sie den Objektsatz, um die Schlußfolgerung zu ziehen.
Muster: Ich habe aus diesem Text erfahren, dass Sport uns gesund und
lebensfroh macht.
d) Nennen Sie die Sportarten, die Sie in der Freizeit gern treiben.
-Was fällt Ihnen schwer und in welcher Sportart haben Sie Erfolg erreicht?
Gebrauchen Sie dabei den Attributsatz.
Muster: Die Sportart, die mir noch schwer fällt, ist ...
Die Sportart, in der ich schon Erfolg erreichte, ist...
e) -Warum betreiben Sie Sport? Benutzen Sie die Konstruktion um + zu + Inf.
Muster: Man betreibt Sport, um gesund zu sein.
um gut auszusehen.
um Erfolg zu haben.
um in einer guten Form zu bleiben.
um die Stimmung zu verbessern.
Übung 3. Was ist Sport für Sie? Versuchen Sie Ihre Meinung zu begründen.
Gebrauchen Sie folgende Redewendungen, um diese Frage zu beantworten.
• Eine Quelle der Gesundheit;
• Eine Form der aktiven Erholung;
• Ein Teil der Bildung / Erziehung / Kultur;
• Ein Bestandteil der allgemeinen Entwicklung;
• Eine gesunde Lebensweise;
• Eine schwere Pflicht;
• Tägliches hartes Training;
• Ständige Vervollkommnung;
• Eine Möglichkeit, andere Länder zu besuchen;
• Eine Möglichkeit, sich mit ausländischen Sportlern bekannt zu
machen;
• Eine Chanse, die Zeit im Kreise der Freunden zu verbringen;
• Ein Kampf um goldene Medaillen und vordere Plätze;
• Eine Vorbereitung auf das Leben und auf die Arbeit;
• Eine Möglichkeit, die Gesundheit zu verbessern und die
körperlichen Kräfte zu festigen.
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PRÜFUNGSFRAGEN UND PRÜFUNGSANTWORTEN
ZUM THEMA „SPORT IN UNSEREM LANDE“
PRÜFUNGSFRAGEN
1. Wieviel Millionen Menschen trieben im zaristischen Russland Sport?
2. Was ist Sport?
3. Ist Sport in unserem Lande populär?
4. Welche Sportarten sind besonders beliebt?
5. Wieviel Sportarten sind in unserem Lande gepflegt?
6. Wie oft fanden die Völkerspartakiaden unseres Landes statt?
7. Wann fand die erste Völkerspartakiade der USSR statt?
8. Wo wurden die Finale der Völkerspartakiaden ausgetragen?
9. Welche Sportanlagen gibt es in unserem Lande?
10. Ist die Körperkultur in unseren Schulen und Hochschulen ein Pflichtfach?
11. Wieviel Sporthochschulen gibt es zur Zeit in unserem Lande?
12. Welche Fachleute bilden die Sporthochschulen unseres Landes heran?
13. Wann nahmen unsere Sportler zum ersten Mal an den Olympischen
Spielen teil?
14. Wann und welche Olympische Spiele fanden in Moskau statt?
15. Wie sind die Erfolge der Aktiven unseres Landes an der Weltarena?
PRÜFUNGSANTWORTEN
1. Im zaristischen Russland trieben etwa zehn Millionen Menschen Sport.
2. Sport ist eine Quelle der Gesundheit und eine Form der aktiven
Erholung.
3. Sport ist in unserem Lande populär.
4. Besonders beliebt sind Leicht- und Schwerathletik, Akrobatik,
Gerätturnen und rhytmische Gymnastik, Sportspiele, Schwimmen, Boxen,
Rudern, Ringen und andere Sportarten.
5. In unserem Lande sind über 70 Sportarten gepflegt.
6. Die Völkerspartakiaden unseres Landes fanden alle vier Jahre statt.
7. Die erste Völkerspartakiade der USSR fand 1928 statt.
8. Die Finale der Völkerspartakiaden wurden in Moskau ausgetragen.
9. In unserem Lande gibt es viele Sportanlagen: Stadien, Sportplätze,
Sportpaläste, Swimmbecken, Ruder- und Skistationen und andere.
10. Die Körperkultur ist in unseren Schulen und Hochschulen ein
Pflichtfach.
11. Zur Zeit gibt es in unserem Lande 16 Hochschulen für Körperkultur.
12. Unsere Sporthochschulen bilden Trainer in allen Sportarten heran.
13. Zum ersten Mal nahmen unsere Sportler im Jahre 1952 an den
Olympischen Spielen teil.
14. Die XXII. Olympischen Spiele fanden 1980 in Moskau statt.
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15. Die Erfolge der Aktiven unseres Landes an der Weltarena sind gross.
Wortschatz zum Thema"Sport in unserem Lande"
1. die Quelle
2. stark
3. gesund
4. die Gesundheit
5. sich erholen
6. die Erholung
7. die Lebensfreude
8. zugänglich
9. regelmäßig
lO. jährlich
11. beliebt = popular
12. die Korpererziehung
13. das Pflichtfach
14. unterrichten
15. der Zweck = das Ziel
16. die Fachleute
17. ausbilden = heranbilden
18. pflegen = entwickeln
19. die Entwicklung
20. eine Aufmerksamkeit
schenken
21. das Einheitssystem der
Sportklassifizierung
22. das Klassifizierungssystem
23. die Leistungsklasse (-n)
24. wählen
25.erfassen
26. die Sportart (-en)
27. die Sportanlage (-n)
28. verbinden (a;u)
29. gut ausgestattet
30. das Stadion (-ien)
31. der Sportpalast
(Sportpalaste)
32 die Eishalle (-n)
33. die Radrennbahn (-en)
34. die Skistation (-en)
35. die Ruderstation (-en)
36.der Aktive
1. источник
2. сильный
3. здоровый
4. здоровье
5. отдыхать
6. отдых
7. жизнерадостность
8. доступный
9. регулярно
10. ежегодно
11. популярный
12 физическое воспитание
13. обязательный предмет
14. преподавать
15. цель
16. специалисты
17. готовить (специалистов)
18. развивать
19. развитие
20. уделять внимание
21. единая система разрядов
22. система разрядов
23.разряд
24. выбирать
25. охватывать
26.вид спорта
27. спортивное сооружение
28. связывать
29. хорошо оборудованный
30. стадион
З1. дворец спорта
З2. ледовьй дворец
ЗЗ. велотрек
34. лыжная база
З5. гребная станция
36. спортсмен
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37. der Spitzensportler (=)
38. der Sieger
39. der Olympiasieger
40. Achtung genießen (-o, -ie)
37. спортсмен международного
класса
З8. победитель
39. олимпийский чемпион
40. пользоваться уважением
Thema: die Bundesrepublik Deutschland
I. Besichtigen Sie die Landeskarte der BRD. Was können Sie von diesem
Land berichten?
II.
Lesen Sie den Text А aufmerksam zu.
Deutschland: Zahlen und Fakten
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Deutschland gehört zu den größten Industrienationen der Welt. Es liegt
im Zentrum Europas und grenzt an 9 Staaten. Die natürlichen Grenzen des
Landes bilden im Norden die Nordsee und im Nordosten die Ostsee. Im Norden
verläuft auch die Grenze zu Dänemark. Im Süden bilden die natürlichen
Grenzen die Alpen. Die Nachbarn des Landes sind: im Westen die Niederlande
(Holland), Belgien, Luxemburg und Frankreich; im Süden – die Schweiz und
Österreich; im Südosten grenzt Deutschland an Tschechien und im Osten an
Polen.
Die Fläche Deutschlands beträgt rund 357000 qkm. Die Bevölkerung
zählt gegenwärtig etwa 80 Millionen Menschen. Auf dem Territorium des
Landes leben außer Deutschen und etwa 5 Millionen Ausländern noch einige
nationale Minderheiten. Das sind Sorben, Holländer und Dänen (SchleswigHolstein). Die Zahl der Sorben, die an der Spree bei Berlin leben, beträgt etwa
100000 Menschen.
Deutsch ist die Muttersprache von mehr als 100 Millionen Menschen.
Man spricht es vor allem in der BRD, in Österreich, in der Schweiz und in
anderen Ländern.
Die deutschen Landschaften sind unterschiedlich; das Norddeutsche
Tiefland, das Mittelgebirge und das Alpenvorland. Das höchste Mittelgebirge ist
der Schwarzwald, der im Südwesten des Landes liegt. Im Südosten
Deutschlands erstrecken sich noch der Harz, Thüringer Wald und das
Erzgebirge. Im Süden des Landes befinden sich die Alpen.
Die größten Flüsse sind der Rhein und die Elbe, die zur Nordsee fließen.
Die Donau fließt durch mehrere Länder nach Osten und mündet ins Schwarze
Meer. Die wichtigste natürliche Wasserstraße ist der Rhein, er hat eine große
Bedeutung für die Industrieentwicklung des Landes. Die Nähe zum Atlantik mit
regenreichen Westwinden macht das Klima in Deutschland sehr mild.
Deutschland ist nicht reich an Bodenschätzen. Hier werden vor allem
Braun- und Steinkohle sowie Kalidünger gewonnen.
III.
Erfüllen Sie folgende Aufgaben nach dem Lesen des Textes.
Übung 1. Wählen Sie die richtige Information.
• Deutschland liegt im … (Süden, Osten, Norden, Westen, Zentrum
Europas).
• Es grenzt an … (fünf, sieben, neun Staaten).
• Die natürlichen Grenzen der BRD im Süden sind … (das Mittelgebirge,
der Thüringer Wald, das Erzgebirge, die Alpen).
• Die Bevölkerung des Landes zählt gegenwärtig … (70, 80, 90
Millionen Menschen)
• Die deutschen Landschaften sind … (unterschiedlich, monoton)
• Deutsch ist die Muttersprache von mehr als … (70, 90, 100 Millionen
Menschen).
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• Auf dem Territorium Deutschlands leben … (Deutsche, Sorben,
Holländer, …)
• Deutschland ist reich an … (Erdöl, Braunkohle, Buntmetalle,
Steinkohle, Kalidünger)
Übung 2.
a) Nennen Sie :
• Vier Nachbarnländer Deutschlands;
• Vier Gebirge Deutschlands;
• Vier Flüsse, die durch das Territorium Deutschlands durchfließen;
• Vier Nationalitäten, die im Land leben.
• Vier Bodenschätze, die Deutschland besitzt.
• Vier deutschsprachige Länder.
b) Sagen Sie, wovon diese Zahlen zeugen:
9 Staaten, 357 000 qkm, 80 Millionen Menschen, 100 000 Menschen, 5
Millionen
c) Gebrauchen Sie folgende Aussagen:
1. Deutschland grenzt an …
beträgt …
zählt …
2. Die Zahl der Sorben beträgt …
3. Deutsch sprechen mehr als …
Übung 3. Beantworten Sie die Fragen zum Text:
1. Wo liegt Deutschland?
2. Was bildet die natürliche Grenze des Landes im Norden? Im Süden?
3. An welche Länder grenzt Deutschland im Norden? Im Westen? Im Süden?
Im Osten?
4. Wie groß ist die Bevölkerung Deutschlands?
5. Welche nationale Minderheiten leben in Deutschland?
6. An welchem Fluss leben die Sorben?
7. Wie sind die Landschaften Deutschlands?
8. Wo befindet sich das Mittelgebirge? Der Thüringer Wald? Das Erzgebirge?
9. Wie ist das Klima des Landes?
10.Wie heißen die größten Flüsse Deutschlands? Wohin fließen Sie?
11.Welche Bodenschätze werden in Deutschland gewonnen?
Text B
I. Erfüllen Sie die Übungen vor dem Lesen des Textes B.
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Übung 1. Übersetzen Sie ins Russische:
Mitteleuropa, die skandinavischen Länder, die Niederlage, Österreich, die
Schweiz, Frankreich, physisch, die Kanäle, die Grenze, die Temperatur, die
Industrie, das Ziel, die Agrarpolitik, die Produktivität, der Partner, das System,
die Demokratie, der Bundeskanzler, der Bundespräsident, der Bundestag, die
Kontrolle, der Bundesrat, die Partei.
Übung 2. Übersetzen Sie folgende Substantive. Beachten Sie dabei die Verben
in Klammern:
die Herstellung (herstellen - производить)
die Versorgung (versorgen - обеспечивать)
die Strömung (strömen – течь, литься, струиться)
die Steigerung (steigern - увеличивать, повышать)
die Erhöhung (erhöhen - повышать)
die Stabilisierung (stabilisieren - стабилизировать)
die Sicherstellung (sicherstellen - обеспечивать)
die Vertretung (vertreten - представлять)
die Regierung (regieren - править, управлять)
die Bevölkerung (bevölkern - населять)
die Verarbeitung (verarbeiten - обрабатывать)
die Leistung (leisten - делать, выполнять, совершать)
Übung 3. Übersetzen Sie folgende Komposita:
Die Bundesrepublik, die Alpenländer, Westeuropa, osteuropäisch, die
Hauptlandschaft, die Halbinsel, das Norddeutsche Tiefland, die Mittelgebirge,
das Alpenvorland, der Alpenrand, Süddeutschland, Südeuropa, die Jahreszeit,
die Luftströmung, die Mittelwerte, das Industrieland, die Gesamtleistung, der
Welthandel, der Maschinenbau, der Straßenfahrzeugbau, die Luft- und
Raumfahrtindustrie,
die
Schiffbauindustrie,
Büromaschinenund
Datenverarbeitungsanlagen, der Industriezweig, die Kanzlerdemokratie, die
Regierungspolitik, die Volksvertretung, die Landesregierung, das
Wirtschaftsleben.
Übung 4. Übersetzen Sie ins Russische, beachten Sie die Komparation der
Adjektive:
die wichtigsten Flüsse, der größte See, der kälteste Monat, eine der härtesten
Währungen; die größten Handelspartner, die allgemeine (unmittelbare, gleiche,
geheime) Wahl, der milde Winter, der kühle Sommer, die wichtigsten
Industriezweige
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II. Lesen Sie Text B. Nehmen Sie beim Verstehen folgende Wörter und
Wortverbindungen zur Hilfe:
die Hinsicht/ in dieser Hinsicht – в этом отношении
gliedern – подразделять
die Küste (–, -n) – (морской) берег, побережье
die Insel (–, -n) – остров
die Talsperre (–, -n) – водохранилище
gemäßigt – умеренный
überwiegend – преимущественно
schwanken – колебаться
ausreichend – достаточный, умеренный
die Währung (–, en) – валюта
der Schwerpunkt (-es, -e) – основная отрасль промышленности
festlegen – утверждать
das Einkommen (-s, –) – доход
(einen) Aufschwung nehmen – бурно развиваться
der Handel (-s,–) – торговля
betreffen – касаться кого-л./ чего-л., относиться к кому-л./ чему-л.
ernennen – назначать
der Abgeordnete (-n,-n) – депутат
der Bevollmächtigte (-n,-n) – уполномоченный
Die BRD: die Geographische Lage, das Klima, die Staatsordnung
Die Bundesrepublik Deutschland liegt im Mitteleuropa zwischen den
skandinavischen Ländern im Norden, den Alpenländern im Süden, den Ländern
im atlantischen Westeuropa und den osteuropäischen Ländern. Die BRD grenzt
im Norden an Dänemark, im Osten an Polen und an die Tschechische Republik,
im Süden an Österreich und die Schweiz und im Westen an Frankreich,
Luxemburg, Belgien und die Niederlande. Die Naturgrenze der BRD bilden die
Nordsee und die Ostsee.
In physisch-geographischer Hinsicht gliedert sich Deutschland von
Norden nach Süden in 4 Hauptlandschaften: die Nord- und Ostseeküste mit
Inseln und Halbinseln; das Norddeutsche Tiefland; die Mittelgebirge; das
Alpenvorland mit dem Alpenrand.
Die wichtigsten Flüsse sind der Rhein mit seinen Nebenflüssen, der
Mosel, dem Neckar und dem Main, des weiteren, die Ems, die Weser, die Elbe
und die Oder, die nach Norden fließen. Die Donau fließt von Westen nach Osten
und verbindet Süddeutschland mit Österreich und den Ländern Südosteuropas.
Diese Hauptströme sind durch Kanäle miteinander verbunden, z. B., der
Dortmund-Ems-Kanal verbindet die Ems und den Rhein, der Mittelgermanische
Kanal - die Elbe mit dem Dortmund-Ems Kanal usw. Talsperre ermöglichen
eine ausgeglichene Wasserversorgung und dienen dem Umweltschutz.
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An der Grenze zur Schweiz und zu Österreich befindet sich der größte See
der BRD der Bodensee.
Das Klima der BRD ist gemäßigt mit ausreichenden Niederschlägen zu
allen Jahreszeiten. Luftströmungen überwiegend atlantischer Ursprungs führen
zu verhältnismäßig milden Wintern und kühlen Sommern. Die
durchschnittlichen Temperaturen des kältesten Monats im Jahr
(Januar)
schwanken zwischen 1,5 C im Tiefland und unter -6 C im Gebirge. Im Sommer
liegen die Mittelwerte des wärmsten Monats (Juli) zwischen 17 und 18 C,
manchmal steigen sie in den windgeschönsten Talern bis 20 C an. Die
durchschnittliche Jahrestemperatur liegt bei 10 C.
Die BRD gehört zu den großen Industrieländern. Ihrer wirtschaftlichen
Gesamtleistung nach steht sie in der Welt an 4er Stelle; im Welthandel nimmt
sie sogar den 2. Platz ein. In Deutschland ist Euro als Währung verbreitet.
Die Schwerpunkte der Industrie der BRD liegen im Nordrhein-Westfalen,
Bayern, Baden-Württemberg, Niedersachsen, Hessen, Saarland, Sachsen,
Sachsen-Anhalt und Brandenburg.
Neben der Eisenschaffenden Industrie, die bis zur Mitte der 70-er Jahre
eine große Rolle im Wirtschaftsleben der BRD spielte, gehören die chemische
Industrie, der Maschinenbau, der Straßenfahrzeugbau, die Luft- und
Raumfahrtindustrie,
die
Schiffbauindustrie,
die
elektrotechnische,
feinmechanische und optische Industrie sowie die Herstellung von
Büromaschinen und Datenverarbeitungsanlagen zu den wichtigsten
Industriezweigen.
Die BRD ist Mitglied der Europäischen Gemeinschaft (EG). Als Ziele der
gemeinsamen Agrarpolitik wurden die Steigerung der Produktivität der
Landwirtschaft und damit die Erhöhung ihrer Einkommen, die Stabilisierung der
Märkte sowie die Sicherstellung der Versorgung festgelegt. Der Handel der
BRD mit den anderen EG-Staaten hat einen Aufschwung genommen. Die
beiden größten Handelspartner der BRD sind Frankreich und die Niederlande.
Was das politische System der BRD betrifft, wird das Regierungssystem
der Bundesrepublik als “Kanzlerdemokratie” bezeichnet. Der Bundeskanzler
bestimmt die Richtlinien der Regierungspolitik der BRD. Er wird auf Vorschlag
des Bundespräsidenten vom Bundestag auf vier Jahre gewählt. Die
Bundesminister werden vom Bundespräsidenten auf Vorschlag des
Bundeskanzlers ernannt. Der Bundespräsident steht an der Spitze des Staates.
Der Deutsche Bundestag ist die Volksvertretung der BRD. Die
wichtigsten Aufgaben des Bundestages sind die Gesetzgebung, die Wahl des
Bundeskanzlers und die Kontrolle der Regierung. Seine Abgeordneten werden
in allgemeiner, unmittelbarer, gleicher und geheimer Wahl auf 4 Jahre gewählt.
Der Deutsche Bundesrat ist die Vertretung der Bundesländer. Er wird
nicht gewählt, besteht aber aus Mitgliedern der Landesregierungen oder aus den
Bevollmächtigten der Landesparlamente. Jedes Bundesland hat mindestens 3
Stimmen im Bundesrat. Länder mit größerer Bevölkerung haben 4 oder 5
Stimmen.
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In diesem Zusammenhang ist es zu erwähnen, dass die BRD aus 16
Bundesländern besteht. Das sind Schleswig-Holstein, Hamburg, Bremen,
Niedersachsen, Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg, Berlin, SachsenAnhalt, Nordrhein-Westfalen, Sachsen, Thüringen, Hessen, Rheinland-Pfalz,
Saarland, Baden-Württemberg, Bayern.
Die führenden Parteien sind die Sozialdemokratische Partei (SPD), die
Christlich-Demokratische Union Deutschlands (CDU), die Christlich-Soziale
Union Deutschlands in Bayern (CSU) und die Frei Demokratische Partei (FDP).
III. Erfüllen Sie die Aufgaben nach dem Lesen des Textes.
Übung 1. Übersetzen Sie den Satz ins Russische, erklären Sie Ihre Übersetzung.
Neben der eisenschaffenden Industrie, die bis zur Mitte der 70 -r Jahre eine
große Rolle im Wirtschaftsleben der BRD spielte, gehören die chemische
Industrie, der Maschinenbau, die elektrotechnische, feinmechanische und
optische Industrie zu den wichtigsten Industriezweigen.
Übung 2. Verbinden Sie die Satzteile, übersetzen Sie die Sätze ins Russische:
Die BRD …
Das Klima der BRD ist gemäßigt...
… gehören die chemische Industrie,
der
Maschinenbau,
der
Straßenfahrzeugbau, die Luft- und
Raumfahrtindustrie,
die
Schiffbauindustrie,
die
elektrotechnische,
feinmechanische
und optische Industrie.
… besteht aus 16 Bundesländern.
Was das politische System der BRD
betrifft,
...zu verhältnismäßig milden Wintern
und kühlen Sommern.
Zu den wichtigsten
Industriezweigen…
Als Ziele der gemeinsamen
Agrarpolitik wurden …
... schwanken zwischen 1,50C im
Tiefland und unter -60 C im Gebirge.
… die Volksvertretung der BRD.
Luftströmungen
überwiegend … die Steigerung der Produktivität der
atlantischer Ursprungs führen...
Landwirtschaft
und
damit
die
Erhöhung ihrer Einkommen, die
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Stabilisierung der Märkte sowie die
Sicherstellung
der
Versorgung
festgelegt.
Im Sommer liegen die Mittelwerte...
... mit ausreichenden Niederschlägen
Die durchschnittlichen Temperaturen zu allen Jahreszeiten.
des kältesten Monats im Jahr
… die Vertretung der Bundesländer.
(Januar)...
Der Deutsche Bundestag ist …
... des wärmsten Monats (Juli)
zwischen 170 C und 180 C.
Der Deutsche Bundesrat ist …
… wird das Regierungssystem der
Bundesrepublik als
“Kanzlerdemokratie” bezeichnet.
Übung 3. Wiederholen Sie das Thema „Steigerungsstufen der Adjektive“.
Bilden Sie die Formen von Positiv, Komparativ und Superlativ. Ergänzen Sie
die Tabelle.
klein
breit
schneller
am kältesten
warm
näher
am nächsten
viel
am kürzesten
wichtig
lieber
stark
am tiefsten
Übung 4. Üben Sie Steigerungsstufen.
Muster: Fritz springt … als Emil. (hoch/ Hans)
Fritz springt höher als Emil.
Aber Hans springt am höchsten.
1. Stella spricht … Deutsch als Michaela. (gut/ Angela)
2. Müller arbeitet … als Maier. (zuverlässig/ Schulze)
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3. Wein trinkt er … als Bier. (gern/ Sekt)
4. Seine Kusinen stehen ihm … als seine Tante. (nah/ Geschwister)
5. Mit dem Zug reist man … als mit dem Bus. (schnell/ mit dem Flugzeug)
6. In der Sahara ist es … als in Israel. (heiß/ am Äquator)
7. In Grönland ist es … als in Schweden. (kalt/ in Sibirien)
8. Der Amazonas ist …. Als der Mississippi. (lang/ der Nil)
9. In Asien ist der Analphabetismus … als in Südamerika. (verbreitet/ in
Afrika)
10.In Europa ist die Zahl der Deutschsprechenden … als die Zahl der
Menschen, die Englisch als Muttersprache sprechen. (hoch/ die Zahl der
Russischsprechenden)
Übung 5. Üben Sie Superlativ.
Muster: Die Möbel ist nicht groß genug. – Er möchte eine größere Wohnung.
1. Die Lampen sind nicht hell genug. 2. Die Möbel sind nicht elegant genug. 3.
Der Schrank ist nicht breit genug. 4. Der Orientteppich ist nicht alt genug. 5. Der
Fernseher ist nicht teuer genug.
Übung 6. Bilden Sie Fragen mit dem Superlativ, und veranstalten Sie dann ein
Quiz.
1. Wie heißt das (groß) Säugetier der Erde?
2. Wie heißt das (klein) Säugetier der Erde?
3. Wie heißt das Tier mit dem (hoch) Wuchs?
4. Welches Tier kann am (schnell) laufen?
5. Welche Schlange ist am (giftig)?
6. Wie heißt das (groß) Ozean?
7. Welches ist der (klein) Erdteil?
8. Wo ist es am (kalt)?
9. Wo regnet es am (viel)?
10.In welcher Teil der Erde ist es am (stürmisch)?
11.Wann ist auf der Nordhalbkugel der (kurz) Tag?
12.Wann ist auf der Nordhalbkugel der (lang) Tag?
13.Wie heißt das (leicht) Gas?
Die Antworten: 1) der Blauwal; 2) die Spitzmaus; 3) die Giraffe; 4) die Antilope; 5) die
Kobra; 6) der Pazifische oder Stille Ozean; 7) Australien; 8) in der Antarktis; 9) auf Hawaii;
10) an den Küsten der Antarktis; 11) am 21. Dezember; 12) am 21.Juni; 13) Wasserstoff
(chem. Zeichen: H)
Übung 7. Beantworten Sie folgende Fragen:
1. Wo liegt die BRD? 2. Woran grenzt die BRD (im Norden, im Westen, im Süden,
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im Osten)? 3. Was bildet die Naturgrenze der BRD im Norden? 4. In welche
Hauptlandschaften gliedert sich Deutschland von Norden nach Süden? 5. Nennen
Sie die wichtigsten Flüsse Deutschlands? 6. Wodurch sind die Flüsse der BRD
miteinander verbunden? 7. Wozu dienen die Talsperre? 8. Wie ist das Klima der
BRD? 9. Wie ist die durchschnittliche Jahrestemperatur? 10. Wie ist die deutsche
Industrie entwickelt? 11. Wo liegen die Schwerpunkte der Industrie? 12. Welche
Industriezweige sind besonders hoch entwickelt? 13. Welche Ziele hat die
gemeinsame Agrarpolitik der Europäischen Gemeinschaft? 14. Wer bestimmt die
Richtlinien der Regierungspolitik der BRD? 15. Wer steht an der Spitze des Staates?
16. Was sind die
Hauptorgane der BRD? 17. Was ist der Bundestag? 18. Was ist
der Bundesrat? 19. Aus wie viel Bundesländern besteht die BRD? 20. Was sind die
führenden Parteien der BRD?
Übung 8. Gliedern Sie den Text in einige Abschnitte und betiteln Sie diese. Berichten
Sie das Wichtigste zu jedem Abschnitt.
Text C
I. Erfüllen Sie die Übungen vor dem Lesen des Textes C.
Übung 1. Übersetzen Sie ins Russische:
das Datum, politisch, kulturell, der Tourist - die Touristen, die Tradition,
architektonisch, die Universität, das Museum, die Galerie, die Form, die Attraktion
- die Attraktionen, die Oper, der Fluss – die Flüsse, das Theater, zoologisch,
botanisch, international
Übung 2. Übersetzen Sie ins Russische, erklären Sie die Bildung der Komposita:
das Gründungsjahr, die Bundeshauptstadt, die Elektroindustrie, der Regierungssitz,
der Stadtstaat, die Metropolregion, die Staatsformen, das Stadtgebiet, die
Wiedervereinigung, Bundespräsidenten, der Maschinen- und Fahrzeugbau, die
Leichtindustrie, die Nahrungsindustrie, der Knotenpunkt, der Straßen- und
Schienenverkehr, das Flughafen, traditionsreich, das Baudenkmal, das
Pergamonmuseum, die Nationalgalerie, der Fernsehturm, die Kugelform, die
Touristenattraktion, die Theatertraditionen, der Konzertsaal - die Konzertsäle,
weltbekannt
Übung 3. Erklären Sie die Übersetzung folgender Sätze:
1. Berlin ist an Sehenswürdigkeiten reich, die die Aufmerksamkeit der Touristen
auf sich ziehen. 2. In diesem Zusammenhang ist das Brandenburger Tor in erster
Linie zu nennen, das als ein weltbekanntes Wahrzeichen Berlins gilt.
3. Weltbekannt ist die Museuminsel, die das Pergamonmuseum, das Bildermuseum
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und die Nationalgalerie besitzt. 4.
Das Olympiastadion, das zu den XI.
Olympischen
Sommerspielen 1936 errichtet wurde, gehört zu den
Sehenswürdigkeiten der Stadt Berlin.
II. Lesen Sie Text C. Beachten Sie die Bedeutung folgender Wörter:
die Siedlung (--, en) – поселение
die Abkürzung (--, en) – сокращение, аббревиатура
gelten als – считаться кем-либо/ чем-либо
der Regierungssitz (-es, -e) – резиденция правительства
der Stadtstaat (-es, -e) – город-государство
urkundlich - документально
erwähnen - упоминать
vor allem - прежде всего
in diesem Zusammenhang - в этой связи; в связи с этим
drehbar - вращающийся
BERLIN
Berlin erwuchs aus zwei Siedlungen: Cölln und Berlin. Cölln war die
ältere der beiden Siedlungen, sie wurde 1237 urkundlich erwähnt. Dieses Datum
gilt seither als Gründungsjahr der Stadt.
Berlin (Abkürzung BE) ist Bundeshauptstadt und Regierungssitz der
Bundesrepublik Deutschland. Als Stadtstaat ist Berlin ein Land und bildet das
Zentrum der Metropolregion Berlin/Brandenburg. Berlin ist mit fast
3,5 Millionen Einwohnern die bevölkerungsreichste und mit rund 892 km² die
flächengrößte Stadt Deutschlands, sowie nach Einwohnern die zweitgrößte und
nach der Fläche die fünftgrößte Stadt der Europäischen Union. Berlin ist in
zwölf Bezirke unterteilt. Im Stadtgebiet befinden sich die Flüsse Spree und
Havel, mehrere kleinere Fließgewässer sowie zahlreiche Seen.
Urkundlich erstmals im 13. Jahrhundert erwähnt, war Berlin im Verlauf
der Geschichte Hauptstadt Brandenburgs, Preußens und Deutschlands in seinen
verschiedenen Staatsformen. Faktisch war der Ostteil der Stadt Hauptstadt der
Deutschen Demokratischen Republik. Seit der Wiedervereinigung im Jahr 1990
ist Berlin gesamtdeutsche Hauptstadt mit Sitz des Bundespräsidenten seit 1994,
des Deutschen Bundestags seit 1999 sowie des Bundesrats seit 2000.
Die Metropole Berlin gilt als Weltstadt der Kultur, Politik, Medien und
Wissenschaften. Sie ist ein wichtiger europäischer Verkehrsknotenpunkt und
eine der meistbesuchten Städte des Kontinents. Institutionen wie die
Universitäten, Forschungseinrichtungen und Museen genießen internationalen
Ruf. In der Stadt leben und arbeiten Kunstschaffende, Diplomaten und
Einwanderer aus aller Welt.
Berlin ist an Sehenswürdigkeiten reich, die die Aufmerksamkeit der
Touristen auf sich ziehen. In diesem Zusammenhang ist das Brandenburger Tor
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in erster Linie zu nennen, das als ein weltbekanntes Wahrzeichen Berlins gilt.
Am Brandenburger Tor beginnt eine der schönsten und traditionsreichsten
Straßen Berlins Unter den Linden. Sie ist 1390 m lang und 60 m breit.
Bedeutende Baudenkmäler aus dem 18. und 19. Jahrhundert machen sie zu einer
architektonischen Sehenswürdigkeit des ersten Ranges. Auf dieser Straße
befindet sich die Humboldt-Universität.
Der 365 m hohe Fernsehturm mit dem drehbaren Telecafe in Kugelform
an der Spitze gehört zu den Wahrzeichen und Touristenattraktionen Berlins.
Nicht weit vom Fernsehturm liegt der Alexanderplatz mit der Weltzeituhr in der
Mitte.
Berlin ist eine Stadt mit reichen Theatertraditionen. Seine Theater und
Konzertsäle sind international bekannt. Das sind die Lindenoper, die Deutsche
Oper in Westberlin, die Komische Oper, Deutsches Theater, das Schillertheater,
die Philharmonie u.a.m.
In Berlin gibt es zwei zoologische Gärten. Zu den anderen
Sehenswürdigkeiten gehören zahlreiche Sportstätten (darunter das
Olympiastadion, das zu den XI. Olympischen Sommerspielen 1936 errichtet
wurde) und viele Parks mit schönen Seen sowie der Botanische Garten in
Dahlem.
III. Erfüllen Sie die Aufgaben nach dem Lesen des Textes C.
Übung 1. Deutschland ist an Sehenswürdigkeiten reich. Nennen Sie alle, von
denen Sie aus gelesenen Texten erfahren haben.
Übung 2. Berichten Sie von einer Sehenswürdigkeit ausführlicher.
Übung 3. Welche Sehenswürdigkeiten Berlins würden Sie vor allem
besichtigen?
Übung 4. Stellen Sie einige Fragen zum Text, die als sein Plan gelten könnten.
Nehmen Sie Ihren Plan zur Hilfe und geben Sie den Inhalt des Textes wieder.
Übung 5. Bilden Sie die Relativsätze. Übersetzen Sie sie ins Russische.
1. Zwischen Dresden und Bad Schandau liegt die Sächsische Schweiz, (sie
ist ein gutes Trainingsgebiet für Alpinisten).
2. In der Gegend am Rand des Thüringer Waldes liegen zahlreiche
Wintersportorte, (sie passen sehr gut zum Sprungschanzen, Skilauf und
zur Rodelbahnen).
3. Pferderennbahnen, (Pferderennbahnen gibt es in Baden-Baden, Berlin,
Frankfurt/M., Hamburg, Hannover und München), sind zum Reiten
besonders empfehlenswert.
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4. In vielen Städten gibt es besondere Radfahrwege, (sie sind von
Sportfreunden sehr populär). An zahlreichen Bahnhöfen können Fahrräder
gemietet werden.
5. Das 1791 als Triumphbogen erbaute Brandenburger Tor, (das ist das
einzige erhaltene Stadttor der deutschen Hauptstadt), ein Wahrzeichen
Berlins und Deutschlands.
6. Der Englische Garten in München, (er gilt als einer der ältesten
städtischen Landschaftsgärten in Europa), wurde von dem Amerikaner
Benjamin Thompson angelegt.
7. Das imposante Reichstagsgebäude, (es wurde 1894 im Neo-RenaissanceStil erbaut), liegt im Herzen des Berliner Stadtzentrums in der Nähe der
Spree und des Brandenburger Tors.
8. Der Kölner Dom, (er wurde von 1248 bis 1880 von verschiedenen
Generationen errichtet), ist mit seinen wunderbaren Formen und
aufwendigen Schmuckelementen ein Meisterwerk der Gotik.
PRÜFUNGSFRAGEN UND PRÜFUNGSANTWORTEN
ZUM THEMA „DIE BRD“
PRÜFUNGSFRAGEN
1.
2.
3.
4.
5.
6.
7.
8.
9.
10.
11.
12.
13.
14.
15.
16.
17.
18.
19.
20.
Wo liegt die BRD?
Wann entstand die heutige BRD?
Was ist die Hauptstadt der BRD?
Wie groß ist die Gesamtfläche der BRD?
Wieviel Millionen Menschen bewohnen die BRD?
An welche Staaten grenzt die BRD?
Was bildet die Naturgrenze der BRD im Norden?
Was für ein Staat ist Deutschland?
Was sind die höchsten Staatsorgane der BRD?
Wer steht an der Spitze des Staates?
Wieviel Parteien sind im Bundestag vertreten?
Aus wievielen Bundesländern besteht die BRD?
Nennen Sie die größten Städte der BRD?
Welche großen Flüsse fließen durch die BRD?
Welche Bodenschätze werden in Deutschland gewonnen?
Wie ist die Industrie und Landwirtschaft in der BRD entwickelt?
Welche Industriezweige sind in der BRD besonders entwickelt?
Nennen sie die größten Hochschulen der BRD?
Welche deutschen Dichter, Schriftsteller und Komponisten sind
weltbekannt?
Wie ist Sport in der BRD entwickelt?
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PRÜFUNGSANTWORTEN
1.
2.
3.
4.
5.
6.
7.
8.
9.
10.
11.
12.
13.
14.
15.
16.
17.
18.
19.
20.
Die Bundesrepublik Deutschland liegt in Mitteleuropa.
Die heutige BRD entstand am 3. Oktober 1990 durch die Vereinigung der
DDR und der BRD.
Die Hauptstadt der BRD ist Berlin.
Die Gesamtfläche der BRD beträgt 357.000 Quadratkilometer.
Die BRD bewohnen 81 Millionen Menschen.
Die BRD grenzt an 9 Staaten: Polen und Tschechische Republik im
Osten, Österreich und Schweiz im Süden, Luxemburg, Frankreich,
Belgien und Niederlanden im Westen, Dänemark im Norden.
Die Naturgrenze im Norden bilden die Ostsee und die Nordsee.
Deutschland ist ein großer, demokratischer, föderativer Staat.
Die höchsten Staatsorgane sind der Bundestag und der Bundesrat.
An der Spitze des Staates steht der Bundespräsident, das Haupt der
Regierung ist der Bundeskanzler.
Im deutschen Bundestag sind 6 Parteien vertreten, die führenden Parteien
sind CDU, CSU, FDP.
Deutschland besteht aus 16 Bundesländern: Schleswig-Holstein,
Niedersachsen, Mecklenburg- Vorpommern, Sachsen- Anhalt, NordrheinWestfalen, Sachsen, Thüringen, Hessen, Rheinland- Pfalz, Saarland,
Brandenburg, Bayern, Baden-Württemberg, Hamburg, Berlin, Bremen.
Die größten und schönsten Städte der BRD sind Berlin, Hamburg,
München, Köln, Leipzig, Dresden.
Durch Deutschland fließen solche Flüsse wie Rhein, Donau, Main, Elbe,
Oder.
In Deutschland werden nicht sehr viele Bodenschätze gewonnen, die
wichtigsten von ihnen sind Braun-und Steinkohle, Eisenerz, Kali-und
Steinsalz.
Deutschland gehört zu den führenden Industrieländern der Welt, aber die
Landwirtschaft ist auch hoch entwickelt.
Zu den wichtigsten Industriezweigen gehören
Maschinen- und
Anlagenbau, Automobilindustrie, chemische Industrie, elektrotechnische
Industrie, optische und feinmechanische Industrie, Textil- und
Bekleidungsindustrie, Nahrungsmittelindustrie.
Die größten Universitäten der BRD befinden sich in Berlin (HumboldtUniversität), in Leipzig (die älteste in Europa), in Dresden TU
(Technische Universität), in Hannover, die Sportuniversität in Köln und
die Sportakademie in Leipzig.
Weltbekannt sind solche deutsche Dichter, wie H. Heine, J. W. Goethe .F.
Schiller; Schriftsteller L. Feuchtwanger, E.M. Remark, T. und H. Mann,
S. und A. Zweig, H. Böll; Komponisten J. S. Bach W.A. Mozart, L.V.
Beethoven, R. Wagner u. a.
In der BRD ist Sport hoch entwickelt.
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Wortschatz zum Thema „die BRD“
1. die Vereinigung (-, -en) — объединение
2. vereinigen (-te, -t) — объединять
3. entstehen (a,a)
— возникать
4. bestehen (a,a)
— состоять , существовать
5. das Bundesland, ( -es, er)
— федеральная земля
6. der Bezirk(-es, e) — округ
7. bewahren (-te, -t) — сохранять
8. regieren (-te, -t) — управлять, править
9. die Regierung (-, -en)
— правительство
10.der Bundestag (es, -)
— бундестаг ( парламент)
11.der Bundesrat (-es, -e)
— палата земель
12.der Landestag (-es, e) = Landesparlament — парламент земли
13.das Gesetz (-es, e)
— закон
14.bestätigen (-te, -t)
— утверждать
15.das Haupt ( -s, e)
— глава
16.an der Sptize
— во главе
17.bilden (-te, -t)
— образовывать
18.vertreten (a,e)
— представлять
19.der Vertreter (-es, - )
— представитель
20.erzeugen (-te, -t)
— производить, изготавливать
21. das Erzeugnis (- ses, -sse)
— изделие , продукция
22.die Erzeugung (-, en)
— производство
23.wichtig
— важный
24.einnehmen (a, o)
— занимать
25.die Stelle (-, n)
— место
26.umfassen (-te, -t)
— охватывать
27.die Quelle ( -, n)
— источник
28.das Grundgesetz = die Verfassung — основной закон , конституция
29.die Ware (-, n)
— товар
30.der Handel (es, -)
— торговля
31.die Beziehung (-, en)
— отношения , связи
32.die Wirtschaft ( -, en)
— хозяйство , экономика
33.fein
— точный , тонкий
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Thema: Sport in der BRD
Text A
I.
Erfüllen Sie folgende Aufgaben vor dem Lesen des Textes A.
Übung 1. Lesen Sie zusammengesetzte Substantive phonetisch richtig vor.
Übersetzen Sie ins Russische.
die Bundesrepublik, der Sportverein, der Sporttreibende, die Sondersporthalle,
Sportfachverband, die Leibesübung, der Leistungszwang, der Weltkrieg,
Beliebtheitsskala, Sportstättenbau, die Sportverwaltung, die Bestrebungen, der
Volkssport, der Fußball, die Selbstverwaltung, der Landessportbund.
Übung 2. Finden
Wortverbindungen.
Sie
rechts
richtige
Übersetzung
für
folgende
mehr als Hälfte
органы государственной власти
den Sporttreibenden stehen … zur быть связанным с политическими и
Verfügung
идеологическими стремлениями
die öffentliche Hand
игры федеральной и любительской
лиги
die wichtigste Nebensache der Welt
в рейтинге популярности с большим
отрывом футбол занимает первое
место
zu
einem
bedeutenden больше половины
gesellschaftspolitischen Faktor werden
In der Beliebtheitsskala steht der в распоряжении у занимающихся
Fußball mit großem Abstand an der спортом находятся
Spitze
Spiele der Bundes- und Amateurligen добровольное дело каждого
mit politischen und ideologischen важнейшее второстепенное дело в
Bestrebungen verquickt sein
мире
kennzeichnend für den Sport
становиться
значительным
общественно-политическим
фактором
freiwillige Sache des einzelnen
для спорта характерно
Übung 3. Erinnern Sie sich an Passivkonstruktionen. Übersetzen Sie sie ins
Russische.
1. Mehr als Hälftе dieser Anlagen sind in den Jahren seit 1961 geschaffen
worden.
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2. Die Leibesübung mit der längsten Tradition in Deutschland ist das
Turnen, das zu Anfang des 19. Jahrhunderts von Friederich Ludwig Jahn
begründet wurde.
3. Tennis, eins ein Privileg der Reichen, wurde in den letzten Jahren
geradezu zum Volkssport entwickelt.
4. Viel Geld wurde in den allgemeinen Sportstättenbau von der öffentlichen
Hand investiert.
5. Fußball wird als Lieblingssportart für alle Zeiten von vielen
Deutschlandbürgern bezeichnet.
6. Spiele der Bundes- und Amateurligen werden sich von vielen Tausenden
allwöchentlich angeschaut.
II.
Lesen Sie und übersetzen Sie Text A.
Sport in Deutschland
Jeder vierte Einwohner der Bundesrepublik ist Mitglied in einem
Sportverein. Den Sporttreibenden stehen rund 29000 Sport- und
Schulsportplätze, 23000 Sport-, Gymnastik- und Sondersporthallen (z.B. für
Tennis, Reiten, Eissport) und 6500 Hallen- und Freibäder zur Verfügung.
Mehr als Hälftе dieser Anlagen sind in den Jahren seit 1961 geschaffen
worden; etwa 17,5 Milliarden EU hat die öffentliche Hand in dieser Zeit in den
allgemeinen Sportstättenbau investiert. Diese Zahlen beweisen, dass man den
Sport heute kaum noch als “die wichtigste Nebensache der Welt” bezeichnen
kann. Er hat sich in der Bundesrepublik wie überall zu einem bedeutenden
gesellschaftspolitischen Faktor entwickelt.
In der Beliebtheitsskala der Sportarten steht der Fußball mit großem
Abstand an der Spitze. Der Deutsche Fußball-Bund ist der weitaus
mitgliederstärkste Sportfachverband der Bundesrepublik. Fußball ist außerdem
auch “Zuschauersport”: viele Tausende sehen allwöchentlich Spiele der Bundesund Amateurligen.
Die Leibesübung mit der längsten Tradition in Deutschland ist das
Turnen, das zu Anfang des 19. Jahrhunderts von Friederich Ludwig Jahn
begründet wurde. Lange Zeit war das Turnen mit politischen und ideologischen
Bestrebungen verquickt; davon hat es sich gelöst und ist heute eine Sportart
neben anderen. Welche Wandlungen sich im Sport der Bundesrepublik nach
dem Zweiten Weltkrieg vollzogen haben, zeigt zum Beispiel die Tatsache, dass
Tennis, eins ein Privileg der Reichen, in den letzten Jahren geradezu zum
Volkssport geworden ist. Ähnlich verhält es sich mit dem Reiten.
Kennzeichnend für den Sport in der Bundesrepublik ist seine
Unabhängigkeit vom Staat. Der Sport ist freiwillige Sache des einzelnen; er soll
zuerst und vor allem Freude machen. Der Staat lehnt es ab, die Sportler unter
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Leistungszwang zu setzen. Zwar gibt es eine öffentliche Sportverwaltung auf
Bundes-, Landes- und kommunaler Ebene, doch nimmt sie keinerlei Einfluss auf
fachliche
und
organisatorische
Entscheidungen
der
sportlichen
Selbstverwaltung. Diese hat ihre Basis in rund 50000 Vereinen, die zusammen
16 Millionen Mitglieder zählen. Die Vereine sind in 11 Landessportbünden und
zahlreichen Fachverbänden zusammengefasst. Die Dachorganisation ist der
Deutsche Sportbund (DSB).
III. Erfüllen Sie folgende Übungen nach dem Lesen des Textes.
Übung 1. Beantworten Sie die Fragen zum Text.
1.
Welche Sportanlagen stehen den Sporttreibenden in der BRD zur
Verfügung?
2.
Wie viel Geld hat die öffentliche Hand in den allgemeinen
Sportstättenbau investiert?
3.
Welche Tatsachen beweisen, dass man den Sport heute kaum noch als
“die wichtigste Nebensache der Welt” bezeichnen kann?
4.
Welche Sportart steht in der Beliebtheitsskala mit großem Abstand an der
Spitze?
5.
Welcher Bund ist der weitaus mitgliederstärkste Sportfachverband der
Bundesrepublik?
6.
Was können Sie über die Sportvereine in Deutschland erzählen?
7.
Welche Sportarten waren früher in Deutschland ein Privileg der Reichen?
8.
Welche Sportart in Deutschland hat die lange Geschichte?
9.
Was ist kennzeichnend für den Sport in Deutschland?
Übung 2. Übersetzen Sie die Sätze ins Deutsche.
1. Каждый четвертый житель Федеративной Республики является
членом спортивного клуба.
2. В
распоряжении
у
занимающихся
многочисленные спортивные сооружения.
3.
спортом
находятся
Спорт повсюду стал общественно-политическим фактором.
4. В рейтинге популярности с большим отрывом футбол занимает
первое место.
5.
Раньше теннис был привилегией богатых.
6.
Независимость от государства – особенность немецкого спорта.
7. Спорт – добровольное дело каждого; он должен, прежде всего,
приносить радость.
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8. Союзы объединяются в 11 региональных спортивных объединений и
многочисленные специализированные объединения.
9.
Возглавляющей организацией является Немецкий спортивный союз.
Text B
I.
Erfüllen Sie folgende Aufgaben vor dem Lesen des Textes B.
Übung 1. Übersetzen Sie die zusammengesetzte Wörter ins Russische.
die Freizeitbeschäftigung, der Bundesbürger, der Sportverein, der Sportverband,
die Sportorganisation, die Zusammenarbeit, der Grundsatz, die Sportstruktur,
der Schwerpunkt, der Breitensport, der Spitzensport, die Dachorganisation, der
Landesspotbund, der Fachverband, der Übungsleiter, der Vorstandsmitglied, die
Schulsportplätze, mitgliedstärkste
Übung 2. Lesen Sie Partizip I und Partizip II, bestimmen Sie ihre Formen
(Kurzform oder Vollform) und übersetzen Sie sie ins Russische.
beliebte, kennzeichnend, gespielt, gemacht, technisierte, gegründete, begehrt,
verliehenen, qualifizierte, ausgegeben, unterstütz, vorwiegende
Übung 3. Übersetzen Sie die Wortverbindungen, die von gegebenen Verben
abgeleitet worden waren.
sich beschäftigen – die Beschäftigung regeln – die Regelung ausgleichen–der
Ausgleich behindern – der Behinderte steigern – die Steigerung einrichten – die
Einrichtung steigern – die Steigerung ausgleichen – der Ausgleich verleihen –
die Verleihung voraussetzen – die Voraussetzung stiften – die Stiftung
unterstützen – die Unterstützung einsteigen – der Einstieg spenden – die Spende
einnehmen – die Einnahme zuwenden – die Zuwendung bezahlen – die
Bezahlung entsenden – die Entsendung beraten – der Berater anbieten – das
Angebot einnehmen – die Einnahme absichern – die Absicherung voraussetzen
– die Voraussetzung beraten – der Berater.
II.
Lesen Sie und übersetzen Sie Text B.
Sport für alle – ist das Motto
für Sportorganisationen der BRD
Sport ist in Deutschland eine sehr beliebte Freizeitbeschäftigung. Jeder
vierte Bundesbürger ist Mitglied in einem Sportverein. Neben den fast 25
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Millionen Mitgliedern treiben weitere zwölf Millionen Menschen Sport, ohne
einem Verein anzugehören.
Kennzeichnend für den Sport in Deutschland ist seine Autonomie. Die
Organisationen des Sports regeln ihre Angelegenheiten selbst. Der Staat hilft nur
dann, wenn die finanziellen Möglichkeiten der Sportorganisationen nicht
ausreichen. Die partnerschaftliche Zusammenarbeit mit den Sportverbänden
gehört zu den Grundsätzen der staatlichen Sportpolitik. Das gilt jetzt auch für
die neuen Bundesländer, wo unabhängige Sportstrukturen geschaffen wurden. In
allen Bundesländern dienen die Vereine als Basis für den Breitensport. Auf
dieser Grundlage kann sich auch der Spitzensport entwickeln.
Der Deutsche Sportbund. Dachorganisation des Sports ist der Deutsche
Sportbund (DSB), der aus 16 Landessportbünden und zahlreichen
Fachverbänden besteht. Fast 2,5 Millionen Menschen sind in diesen Verbänden
ehrenamtlich aktiv: als Übungsleiter, Betreuer oder als Vorstandsmitglieder.
Die alten Bundesländer verfügen über ein grosses Netz von Einrichtungen für
den Breiten- und den Spitzensport. So stehen den Sportbegeisterten rund 45000
Sport- und Schulsportplätze zur Verfügung, dazu fast 30 000 Sport- und
Gymnastikhallen und 6500 Hallen- und Freibäder.
Beliebte Sportarten. Mit mehr als 5,5 Millionen Mitgliedern ist der
Deutsche Fußball-Bund (DFB) der
mitgliederstärkste Sportverband in
Deutschland. Fußball wird in Tausenden von Amateurvereinen gespielt, einige
Hunderttausend besuchen die Spiele der Profi-Liga. Die FußballWeltmeisterschaft 1990 in Italien, bei der die deutsche Nationalmannschaft zum
drittenmal denWeltmeistertitel gewann, hat die Popularität dieses Sports noch
gesteigert. Sportarten wie Tennis, Golf oder Reiten finden auch immer mehr
Anhänger.
Internationale Erfolge der Sportstars wie Steffi Graf, Boris Becker und
Michael Stich haben Tennis zum Volkssport gemacht, sehr populär sind in
Deutschland vor allem Fußball, Tennis, Reiten, Schwimmen, Wintersportarten.
Sport im Dienst der Menschen. Die meisten Bürger treiben Sport, weil
sie nach Höchstleistungen streben. Die Freude an der Bewegung und die
Betätigung in der Gemeinschaft sind für sie wichtiger. Sport dient der
Gesundheit und gleicht die Bewegungsarmut in der technisierten Welt aus. Jahr
für Jahr zieht der Sport mehr Menschen an. Das Angebot der Vereine wird
immer breiter. In einem Verein kann man heute Fußball, Handball, Volleyball,
Basketball, Tennis und Tischtennis spielen, turnen und Leichtathletik treiben.
Sehr beliebt sind auch die Wassersportvereine; dazu gibt es Angebote für
Behinderte, Senioren oder Mütter mit Kindern.
Dem Breiten- und Freizeitsport dienen auch die vom DSB durchgeführten
Aktionen „Sport für alle", in deren Rahmen Volkswettbewerbe im Laufen,
Schwimmen, Radfahren, Skilaufen und Wandern veranstaltet werden. Millionen
Sportbegeisterte nehmen alljährlich an diesen Wettbewerben teil. Begehrt sind
die vom DSB in Gold, Silber und Bronze verliehenen Sportabzeichen. Jährlich
legen rund 750 000 Deutsche die Prüfungen für diese Sportabzeichen ab.
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Der Spitzensport. Für den Leistungssport gibt es in Deutschland 44
Bundesleistungszentren und 20 Olympiastützpunkte, dazu viele regionale
Zentren. Auch die Bundeswehr fördert in eigenen Leistungszentren sportliche
Talente. Der moderne Hochleistungssport setzt für die Athleten ein
intensives Training, gesundheitliche und soziale Betreuung und eine gewisse
finanzielle Absicherung voraus. In diese Aufgabe teilen sich die Verbände und
die 1967 gegründete „Stiftung Deutsche Sporthilfe“. Sie versteht sich als
Sozialwerk des Sports und will den Sportlern als Ausgleich für ihr jahrelanges
Engagement die finanzielle Unterstützung gewähren, die für ein unabhängiges
Training nötig ist. Sie will aber auch den Athleten zum späteren Einstieg in
einen qualifizierten Beruf helfen. Die Mittel stammen aus privaten Spenden, aus
dem Verkauf von Sport-Sonderbriefmarken und aus den Einnahmen der
Fernsehlotterie „Glüсksspirale”.
III. Erfüllen Sie folgende Aufgaben nach dem Lesen des Textes.
Übung 1. Finden Sie im Text die Verben mit trennbaren Präfixen, nennen Sie
ihre Infinitivformen.
Übung 2. Finden Sie im Text die Satzgefüge. Bestimmen Sie die Typen von
Nebensätzen.
Übung 3. Finden Sie im Text die Antworten für folgende Fragen.
1) Was ist Sport in der BRD ?
2) Wieviel Bundesbürger treiben Sport (in Sportvereinen, selbstständig)?
3) Was ist für den Sport in Deutschland kennzeichnend?
4) Was gehört zu den Grundsätzen der staatlichen Sportpolitik?
5) Welche Organisation leitet die Sportbewegung in der BRD?
6) Aus wie vielen Landessportbünden besteht der DSB?
7) Welche Sportanlagen gibt es in der BRD?
8) Welche Sportarten sind in Deutschland besonders beliebt?
9) Wie ist der Breitensport in der BRD entwickelt?
10)Welche Angebote gibt es im Breitensport?
11)Welche Aktionen dienen dem Breiten- und Freizeitsport?
12)Wieviel Bürger legen die Prüfungen für Sportabzeichen ab?
13)Wer fordert den Hochleistungssport in der BRD?
14)Welche Sportzentren gibt es für den Leistungssportler in der BRD?
15)Wer unterstützt den Breiten - und Freizeitsport?
16)Welche deutschen Sportstars kennen Sie?
Übung 4. Unterstreichen Sie in den Sätzen Partizip I und Partizip II in der
Funktion des Attributes. Übersetzen Sie die Sätze ins Russische.
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Muster: Der Fußball ist die beliebte Sportart in Deutschland. – Футбол –
любимый вид спорта в Германии.
1. Das Fußballspiel ist die dominierende Mannschaftssportart.
2. Sporttreibende Jugendlichen erzielen große Siege.
3. Die erzielten Siege der deutschen Sportler sind in der ganzen Welt
anerkannt.
4. Der 1950 gegründete DSB ist die größte gesellschaftliche Organisation der
BRD.
5. Der auf den ersten Platz rangierte Deutsche Fußballbund zählt etwa 5
Millionen Mitglieder.
Übung 5. Setzen Sie passende Konjunktionen und Bindewörter (dass, als, die,
der) ein. Übersetzen Sie die Sätze ins Russische.
1. Ich weiß,. . . der Fußball in Deutschland sehr beliebt ist.
2. … er ins Stadion kam, stand das Fußballspiel zwei zu eins.
3. Der DSB, …1950 gegründet wurde, zählt heute 25 Mln Mitglieder.
4. Die Schwimmhalle, . . . zu den olympischen Spielen gebaut wurde, gehört
zu den modernsten Schwimmbecken der Welt.
5. Wir trainieren in den Sporthallen, ... uns zur Verfügung stehen.
Text für das außerunterrichtlichen Lesen und Übersetzen
Lesen Sie den Text und beantworten Sie folgende Fragen.
1.
2.
Was bedeutet die Sportpyramide?
Was legte die Deutsche Olympische Gesellschaft 1960 vor?
Die Sportpyramide
Der Sport in der Bundesrepublik ruht auf drei Säulen: dem Schulsport,
dem Breitensport und dem Hochleistungssport. Die sinnvolle Verbindung dieser
drei Bereiche ist die Voraussetzung für ein leistungsfähiges Gesamtgefüge.
Viele Jahre lang vor allem der Schulsport im Kriegs- und
Nachkriegsverhältnisse – Mangel an Turnhallen, Sportplätzen und Lehrkräften
machten es lange unmöglich, die notwendigen Schulsportstunden auch
durchzuführen. Schließlich setzte sich jedoch die Erkenntnis durch, dass
Sportunterricht ein unentbehrlicher Teil der Schulbildung ist. Moderne
Lehrpläne gehen davon aus, dass der Schulsport an den Grundschulen mit
täglichen Bewegungszeiten und regelmäßigen Sportstunden einzusetzen hat.
Zwischen dem 7. und dem 13. Schuljahr soll er durch Neigungs- und
Leistungsgruppen ergänzt werden. Der Schüler soll die für ihn geeigneten
Sportarten selbst entdecken. Der Schulsport fördert bei den jungen Menschen
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die Fähigkeit zu Spiel und Leistung und beeinflusst ihr späteres
Freizeitverhalten. Unter Breitensport versteht man die sportliche Betätigung von
Menschen, die nicht nach Höchstleistungen streben, sondern aus den
verschiedensten Gründen einfach Sport treiben möchten. Die Möglichkeit dazu
finden sie vor allem in den Vereinen, die manchmal auch besondere Abteilungen
für Mutter und Kind, für Hausfrauen oder für ältere Leute unterhalten. Dem
Breitensport dient auch die vom DSB ins Leben gerufene Aktion „Trimm Dich".
Sie veranstaltet Volkswettbewerbe im Laufen, Schwimmen, Radfahren u.a., an
denen jedermann teilnehmen kann. Über zehn Millionen haben seit 1972 davon
Gebrauch gemacht.
Im Hochleistungssport wird die Spitze jener Pyramide sichtbar, deren
Basis der Schulsport und deren Mittelbau der Breitensport ist. Der moderne
Hochleistungssport setzt für die Athleten intensives Training, pädagogische und
psychologische Führung und nicht zuletzt finanzielle Sicherung voraus. Es ist
kein Geheimnis mehr, dass Sportler ohne großzügige materielle Unterstützung
kaum außergewöhnliche Leistungen erzielen können.
In der Bundesrepublik Deutschland hatten sich Verantwortliche des
Sports dieser Einsicht zunächst verschlossen. Man bewunderte die für deutsche
Begriffe oft großartigen Verhältnisse in anderen Ländern, zog aber nicht sofort
die Konsequenzen. Schließlich fand man aber einen Weg, wie man den
Leistungssport fördern kann, ohne seine Unabhängigkeit zu gefährden.
Text C
I.
Erfüllen Sie folgende Übungen vor dem Lesen des Textes C.
Übung 1. Lesen Sie die Wörter vor. Welche wäre für Sie unbekannt?
Versuchen Sie zu behalten.
das Gleichgewicht (-es, -e) – равновесие
das Stichwort (-es, -er) – опорное слово
vorstellen (-te, -t) – представлять
das Drehschwindel (-s, -) – кружение, кручение
Kirmes im Kopf haben – иметь мусор (звездочки) в голове
der Kreisel – волчок, юла
das Kissen (-s, -) – подушка
der Kunststoff (-s, -e) – синтетический материал
der Hintergrund – задний план
der Ausgleich – выравнивание
die Erfahrung (-, -en) – знание, опыт
die Voraussetzung (-, -en) – предпосылка
Übung 2. Schauen Sie den Titel an und vermuten Sie, wovon ist die Rede in
diesem Text.
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II. Lesen Sie Text C aufmerksam
beantworten.
zu. Seien Sie bereit, die Fragen zu
Kreativer Unterricht. Wie geht’s im Sport?
Am Städtischen Gymnasium Bergkamen
17 Schülerinnen sitzen in Gruppen auf dem
Boden der Sporthalle. In der Hand haben sie kein
Sportgerät, sondern einen Stift. Was hat Lehrerin
Erika Busch-Ostermann gerade gesagt? "Macht
euch Gedanken zu folgenden Fragen: „Wo oder
wobei finde ich das Gleichgewicht?“ und „Wo oder
wobei verliere ich das Gleichgewicht?“ Eifrig
notieren die Mädchen Stichworte. Anschließend
wählt jede Gruppe die vier wichtigsten Gedanken
Ein bisschen Theorie und
dann praktische Übungen aus und stellt diese den anderen vor.Stehen auf
zum Gleichgewicht lockern einem Bein, Handstand, Rückwärtslaufen und
die Sportstunde auf. Foto: Drehschwindel hat die erste Gruppe ausgewählt.
Hacky Hagemeyer
Drehschwindel? "Wenn du dich ganz schnell drehst,
hast du Kirmes im Kopf!“, erklärt Marina, 14. Alle lachen. Dieser
ungewöhnliche Beginn eines neuen Themas macht ihnen Spaß. „Machen wir so
was jetzt öfter?“, fragt Evelyn, 14. „Ja, denn ihr nutzt euer eigenes Wissen und
lernt selbstständig“, antwortet die Sportlehrerin.
Auch der praktische Teil, der jetzt beginnt, bringt etwas Neues.
Sportgeräte sind Kreisel und Kissen aus Kunststoff. Die Übungen sind auf
Karten mit Bildern und Texten beschrieben. Die Schülerinnen probieren sie aus
und zeigen sie anschließend ihren Mitschülern. Im Hintergrund läuft eine CD
mit Popmusik. „Sport sorgt für Ausgleich zu den kopflastigen Fächern“, erklärt
Frau Busch-Ostermann, und „der Unterricht soll die Schüler motivieren,
außerhalb der Schule Sport zu machen.“ Darum lässt sie sich immer wieder
etwas Neues für die Jugendlichen einfallen. Dass Sport wichtig ist, findet auch
Evelyn, 14. Die Hobbyfußballerin erklärt, warum: „Immer mehr Kinder haben
Gewichtsprobleme.“
Am Ende der Stunde berichten die Schülerinnen von ihren Erfahrungen.
„Wir haben uns die Übungen selber in Partnerarbeit erarbeitet. Das hat Spaß
gemacht“, sagt Katrin, 14. Die anderen Mädchen stimmen zu. Das sind gute
Voraussetzungen für künftige Sportstunden. Vielleicht macht ja sogar die eine
oder andere ihr Abitur im Fach Sport.
Christian Vogeler
III. Erfüllen Sie die Fragen nach dem Lesen des Textes.
Übung 1. Beantworten Sie die Fragen zum Text.
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1. Wo und wobei verlieren und finden wir Gleichgewicht?
2. Welche Sportgeräte sind an dieser kreativen Stunde genutzt worden?
3. Wo wurden die Übungen geschrieben?
4. Wofür sorgt Sport?
5. Welche Motivation haben solche Stunden?
Übung 2. Denken Sie nach, worin bestehen die Prinzipien des kreativen
Unterrichts. Besprechen Sie diese Frage im Kurs.
Text für das außerunterrichtlichen Lesen und Übersetzen
I. Lesen Sie den Text selbstständig zu und seien Sie bereit, die Fragen zu
beantworten.
Sportförderung
Folgerichtig wurde auch hier an der Basis begonnen. 1960 legte die
Deutsche Olympische Gesellschaft ihren „Goldenen Plan" zur Finanzierung des
Baus von Spiel-- und Sportanlagen vor. Er ging von der Feststellung aus, dass in
der Bundesrepublik 31000 Kinderspielplätze, mehr als 14000 allgemeine und
Schulsportplätze, mehr als 10000 Turn- und Sporthallen, rund 2600
Lehrschwimmhallen sowie fast 3000 Schwimmhallen und Freibäder fehlten. Der
Finanzbedarf betrug über 6 Milliarden DM. Etwa die Hälfte dieser Forderungen
wurde bis 1967 verwirklicht. Dann wurde der „Goldene Plan" neu formuliert.
Die Mittel, die Bund, Länder und Gemeinden zur Verfugung stellten, wurden
erhöht. Noch fehlte aber die Möglichkeit, den kleinen Kreis der Spitzensportler
gezielt zu fördern.
Der Ausweg wurde in der „Stiftung Deutsche Sporthilfe" gefunden, die
1967 gemeinsam vom Deutschen Sportbund und von der Deutschen
Olympischen Gesellschaft gegründet wurde. Die Deutsche Sporthilfe will dem
Sportler als Ausgleich für sein jahrelanges Engagement wenigstens jene
finanzielle Sicherung gewährleisten, die zu einem sorgenfreien Leben
notwendig ist. Sie ist keine staatliche Einrichtung. Ihre Mittel stammen zum
größten Teil aus privaten Spenden; hinzukommen Einnahmen aus dem Verkauf
von Sonderbriefmarken und Schallplatten sowie aus dem Erlös öffentlicher
Veranstaltungen. Es gibt keine Abhängigkeit. Wer spendet, tut es aus freien
Stücken. Wer als förderungswürdig anerkannt wird, ist ebenfalls zu nichts
verpflichtet. Dieses Prinzip der Freiwilligkeit auf beiden Seiten entspricht der
freiheitlichen Organisationsstruktur des Sports in der Bundesrepublik.
II. Erfüllen Sie die Aufgaben nach dem Lesen des Textes.
Übung 1. Beantworten Sie folgende Fragen.
1. Welche Freizeitbeschäftigung ist in der BRD sehr beliebt?
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2. Welche Sportarten dominieren im Verein?
3. Wie heißt die Deutsche Sportorganisation?
4. Wann wurde diese Organisation gegründet?
5. Ist Deutschland Weltmeister im Sportstättenbau?
Übung 2. Übersetzen Sie die Wörter und Wortverbindungen ins Deutsche
schriftlich. Erlernen Sie sie auswendig.
Спортивный
союз,
физкультура,
спорт
высоких
достижений,
спортсооружение, командный вид спорта, федерация легкой атлетики,
центр предолимпийской подготовки спортсменов, спортивный значок,
командный вид спорта, немецкий спортивный союз, школьная
спортплощадка, научное исследование, программа тренировки, чемпион
мира.
I.
Erfüllen Sie die Aufgaben vor dem Lesen des Textes D.
Übung 1. Lesen Sie zusammengesetzte Substantive und Wortverbindungen
phonetisch richtig.
die Sporthochschule, wissenschaftliche Sportdisziplinen, die Studentenzahl, die
Spielsportarten, die Wurfdisziplinen, eine spezielle Leichtathletik-Halle, der
Seminarraum, Turnhalle, das Schwimmzentrum, die Außenanlagen, die
Ballsportarten,
Kraftmeßeinrichtungen,
naturwissenschaftlich,
sportwissenschaftlichen.
Übung 2. Finden Sie russische Entsprechungen zu deutschen Wortgruppen.
Verbinden Sie sie und beachten Sie sie beim Verstehen des Textes.
представлены все важные научные
спортивные дисциплины
die Anerkennung erhalten
предлагать
обучающимся
идеальные условия для работы и
отдыха
die Förderung der Körperkultur in готовиться к профессиональной
Lehre,
Forschung
und деятельности в области науки и
praktischer Ausbildung
спорта
alle bedeutenden wissenschaftlichen под руководством
Sportdisziplinen sind vertreten
sich auf den Beruf in Sport und содействие физической культуре в
Wissenschaft vorbereiten
теории,
исследовательской
деятельности и на практике
den
Studierenden
ideale получать признание
Voraussetzungen für Arbeit und
Erholung bieten
unter der Leitung
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sich in unmittelbarer Nachbarschaft замыкать общую картину
befinden
vorhanden sein
располагать
современными
возможностями
в
естественнонаучной и медицинской областях
das Bild runden
имеются в наличии приборы для
измерения силы
Möglichkeiten für wissenschaftliche находиться в непосредственной
Untersuchungen … direkt integriert близости
sind
Kraftmeßeinrichtungen vorhanden sind существовать, иметься
über die modernsten Möglichkeiten im возможности
для
научных
medizinisch-naturwissenschaftlichen
исследований
используются
Bereich verfügen
непосредственно
в
учебном
процессе спортивных учреждений
II. Lesen Sie den Text aufmerksam zu.
Text D
Deutsche Sporthochschule in Köln
Im Jahre 1947 wurde die Sporthochschule Köln als Einrichtung der Stadt unter
der Leitung von Garl Diem gegründet. 1970 erhält sie ihre Anerkennung als
wissenschaftliche Hochschule wie auch alle Rechte einer Universität des
Landes.
Ihre Aufgabe ist die Förderung der Körperkultur in Lehre, Forschung und
praktischer Ausbildung. Man unterrichtet in der Sporthochschule Theorie und
Praxis von mehr als 30 Sportarten in den modernsten Einrichtungen. In über 20
wissenschaftlichen Instituten und Seminaren sind alle bedeutenden
wissenschaftlichen Sportdisziplinen vertreten. Mehr als 6. 473 Studierende
bereiten sich auf ihren Beruf in Sport und Wissenschaft vor. Unter den
Studenten sind 373 Ausländer. Köln ( mit 82 200 Studierenden ) gehört zu den
10 Städten mit den größten Studentenzahlen nach Berlin (150 000) und
München (105 000).
Der Campus (yниверситетский городок [aнгл. kaempes]) bietet den
Studierenden ideale Voraussetzungen für Arbeit und Erholung. Alle Anlagen
befinden sich in unmittelbarer Nachbarschaft. Der Weg vom Labor zum
Seminarraum ist ebenso kurz wie der von der Mensa zu den Sportanlagen. Die
modernsten Hallen für die Spielsportarten sind ebenso vorhanden wie eine
spezielle Leichtathletik-Halle mit einer 100 - Meter-Bahn und Anlagen für die
Wurfdisziplinen. Eine Turnhalle und ein Schwimmzentrum runden das Bild mit
einer Reihe von Außenanlagen für Leichtathletik, Tennis, Fußball, Hockey und
andere Ballsportarten ab.
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In vielen Sporteinrichtungen sind Möglichkeiten für wissenschaftliche
Untersuchungen direkt integriert. So sind im Leichtathletikzentrum
Kraftmeßeinrichtungen vorhanden und im Schwimmzentrum kann man von
einer Gondel über dem Becken die Schwimmer direkt beobachten. Die
wissenschaftlichen Institute verfügen über die modernsten Möglichkeiten im
medizinisch-naturwissenschaftlichen Bereich, auf dem Gebiet der sozial- und
sportwissenschaftlichen Forschung.
III.Erfüllen Sie die Aufgaben nach dem Lesen des Textes.
Übung 1. Schaffen Sie einen Plan zum Text benutzend folgende Untertitel.
- Gründung und Entwicklung der Sporthochschule Köln.
- Voraussetzungen für wissenschaftliche Untersuchungen.
- Hochschuleinrichtungen zum Lernen und Sporttreiben.
- Ausbildungsaufgaben der Sporthochschule.
Übung 2. Unterstreichen Sie Partizip I mit einem Strich und Partizip II
doppelt.
1. In Köln befindet sich die 1974 gegründete Sporthochschule.
2. Die erhaltene Anerkennung macht diese Sporthochschule in der ganzen Welt
bekannt.
3. Die Sporthochschule besitzt die modernisierten Sportanlagen.
4. Die studierenden Sportler nehmen an den bedeutenden Wettkämpfen teil.
5. Die schwimmenden Studenten der Mannschaft unserer Sporthochschule
zeigen an dieser Nationalmeisterschaft die Spitzenzeit.
6. Die Freischwimmer trainieren in einem modern eingerichteten
Schwimmbecken.
Übung 3. Übersetzen Sie folgende Satzgefüge ins Russische.
1. Mein deutscher Freund schreibt mir darüber, wie er an der Sporthochschule
studiert. 2. Ich weiß, dass seine Sporthochschule in der Stadt Köln liegt. 3. Er
erzählt mir davon, in welchen Sportdisziplinen man unterrichtet. 4. Ich frage
ihn, ob er auch an den Wettkämpfen teilnimmt. 5. Er antwortet, dass er immer
Aktive ist. 6. Es war zu erstaunlich zu erfahren, dass der Weg vom Labor zum
Seminarraum ebenso kurz wie der von der Mensa zu den Sportanlagen ist. 7. Es
ist zu betonen, dass die wissenschaftlichen Institute über die modernsten
Möglichkeiten im medizinisch-naturwissenschaftlichen Bereich verfügen.
Übung 4. Setzen Sie richtige Konjunktion (als, wenn, nachdem, während) in
die Temporalsätze ein. Übersetzen Sie ins Russische.
1. ... ich ins Stadion kam, war mein Freund schon dort.
2. ... ich mein Training habe, fahre ich mit dem Bus zum Stadion.
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3. ... ich trainiere, studiert meine Freundin Deutsch.
4. …wir unsere Arbeit beendet hatten, gingen wir spazieren.
5. … er Hilfe brauchte, konnte er sich an mich wenden.
6. … ein Mitglied unseres Vereines krank war, konnte er nicht trainieren.
7. … er nach Leipzig gekommen ist, findet sie sich keine Ruhe.
8. … wir uns auf dem Bahnhof in Köln verabschiedeten, hat uns Paul
fotografiert.
9. … das Fußballspiel beendet hat, klatschten die Fans lange Zeit Beifall.
10. … unser Trainer ihn geschimpft hat, war er sehr aufgeregt.
Übung 5. Verbinden Sie folgende Sätze zu attributiven Satzgefügen mit in
den Klammern angegebenen Konjunktionen.
Muster: Die Akademie für Körperkultur liegt in Malachowka. Ich studiere an
dieser Akademie. (an der) – Die Akademie für Körperkultur, an der ich studiere,
liegt in Malachowka. (Академия ФК, в которой я учусь, находится в
Малаховке).
1. Die Sporthochschule Köln liegt im Bundesland Nordrhein - Westfalen. Sie
war 1947 gegründet. (die)
2. Diese Sporthochschule erhielt ihre Anerkennung in der ganzen Welt. Ihre
Aufgabe ist die Förderung der Körperkultur. (deren)
3. Die Studierenden verfügen über die modernsten Möglichkeiten für die
wissenschaftliche Forschung. Den Studierenden bietet man ideale
Voraussetzungen für Studium und Erholung. (denen)
Übung 6. Beantworten Sie die Fragen zum Text.
1. Wann wurde die Sporthochschule Köln gegründet?
2. In welchem Jahr erhielt diese Hochschule alle Rechte einer Universität?
3. Wie viele Sportler studieren an dieser Hochschule?
4. Wie viele Ausländer sind Studenten der Sporthochschule Köln?
5. Welche Sportanlagen befinden sich im Campus der Hochschule?
6. Haben die Studierenden auch Möglichkeiten für wissenschaftliche
Untersuchungen?
Texte für das außerunterrichtlichen Lesen und Übersetzen
Text I
Schulsport in der BRD
Die Schulpolitik ist das Herzstück der Kultur in allen Bundesländern
Deutschlands. Sie umfasst auch den Schulsport. Für den Schulsport ist die
Kommission „Sport“ im Kultusministerium jedes Bundeslandes verantwortlich.
Diese Kommission sorgt für die einheitlichen Grundlinien in der Entwicklung
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des Schulsports. Diese einheitliche Grundlinien sind für die BRD von
besonderer Bedeutung, weil das föderale Staatssystem durch die breite
Autonomie aller Bundesländer gekennzeichnet ist und weil dadurch die starke
Differenzierung in Zielen und Lehrmaterialien im Fach „Sport“ in einzelnen
Ländern besteht. Man muss auch in Acht nehmen, dass das Bildungswesen in
allen Ländern ein dreigliedriges System hat:
I. Primärstufe: - 4-jährige Grundschule der Klassen 1 bis 4;
II.
Sekundarstufe I: die 5 oder 6 jährige Hauptschule in den Ländern
unterschiedlich bis 9 oder 10 Klasse; die 6 jährige Realschule bis 10 Klasse; das
Gymnasium der Klassen 5 bis 10.
III.
Sekundarstufe II: Gymnasium der Klassen 11 bis 13;
Berufsschulen.
Doch bei aller Differenziertheit in allen Schultypen in verschiedenen
Bundesländern sind wesentliche Ausgangspunkte, die individuelle Entwicklung
des Schülers und sein aktives sportliches und soziales Handeln. Sport in der
Schule ist mehr als nur ein Fach. Sportunterricht und außerunterrichtlicher Sport
bilden den Erziehungsbereich „Schulsport“. Als Bereich der Körper-,
Bewegungs-, Spiel-, Gesundheitserziehung ist Schulsport untrennbarer
Bestandteil der schulischen Bildung und Erziehung.
Ziel des Schulsports ist es, Handlungsfähigkeit im Sport zu erwerben, die
über den Rahmen der Schule hinausweist und zum lebenslangen Sporttreiben
befähigt. Im Zentrum vieler Aufgaben des Schulsports stehen solche wie:
eigenes sportliches Handeln, Fähigkeiten zum selbständigen Tun, positives
Erleben durch Sportunterricht, Förderung der Gesundheit, gesunde
Lebensführung. In der letzten Zeit wird eine verstärkte Akzente auf Gesundheit
gelegt. Zum Schulsport zählt man verschiedene Organisationsformen des
Sportunterrichts und des ausserunterrichtliehen Sports.
Text II
Richtlinien und Lehrpläne für den Schulsport
Zum Sportunterricht gehören der Pflichtunterricht, der Wahlpflichtunterricht
und Sportförderunterricht. Der Pflichtunterricht wird in allen allgemeinbildenden
Schulen drei Mal wöchentlich durchgeführt. Damit ist Sportunterricht das
drittgrößte Fach in den Schulen. Im Rahmen des Wahlpflichtunterrichts können
es 6 Stunden wöchentlich und in Realschulen bis 7 Stunden sein. Es gibt auch
Sportförderunterricht mit 1 bis 2 Wochenstunden im Rahmen des
Pflichtunterrichts oder außerunterrichtlieh. Zum Sportförderunterricht können die
Schuler mit Entwicklung- und Lehrndefeziten von den speziell ausgebildeten
Sportlehrkräften psycho- und sportmotorisch gefordert werden. Zum
außerunterrichtlichen Schulsport gehören solche Formen wie: Sportfreizeiten,
Sporttage, Segelsport-Feste, Pausensport, schulsportliche Wettkämpfe,
Sporttätigkeit in Sportarbeitsgemeinschaften oder Schülersportgemeinschaften.
Diese Formen ergänzen den Sportunterricht und tragen zur engen
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Zusammenarbeit von Schule und Sportvereinen bei. Den Sportunterricht leiten die
Lehrkräfte mit 3jährigen Hochschulausbildung (Grundschule, Hauptschule) oder,
mit 4jähriger Universitäts- oder Sporthochschulausbildung (Gymnasium,
Berufsschule). Sie alle müssen eine Lehrbefähigung haben, ausser der Lehrer der
Grundschule mit Klassenlehrprinzip. Die Zahl der Sportarten in den Schulen der
BRD ist unterschiedlich in einzelnen Ländern. Die Lehrpläne unterscheiden
verbindliche/ obligatorische für alle Stufen/ alternativverbindliche und
wahlbahren Sportarten. Turnen, Gymnastik/Tanz, Leichtathletik, Schwimmen
sind grundlegend und erhalten vielfaltige pädagogische Möglichkeiten, deshalb
sind sie im Sportunterricht von 1 bis 10 Klassen verbindlich.
Alternativverbindliche und wählbahre Sportarten sind in einzelnen Bundesländern
unterschiedlich und ihre Zahl kann von 17 bis 20 sein. Das hängt auch von der
materiellen Ausrüstung der Schule ab.
Die Bedingungen des Sporttreibens für Lehrer in verschiedenen Städten
sind anders. Überhaupt hat die BRD eine sehr gute Sportinfrastruktur. Es gibt
33000 Sportplätze, 22000 Turnhallen, 1500 Tennisplatze, 6000
Schwimmbecken. Die Sportstätten aber werden von der Stadt finanziert. Und
eine Schule in einer grossen Industriestadt kann das einige moderne
Schwimmbecken haben, die andere aber in einer kleinen Akademikerstadt nur
das öffentliche Bad für alle Klassen und sogar keine Musikanlage.
Texterläuterungen:
verantwortlich sein – нести ответственность
gekennzeichnet sein – xapaктеризоваться
in Acht nehmen – принимать во внимание
über den Rahmen hinausweisen – выходить за рамки
Die Fragen zum Text
1. Was ist die Schulpolitik in der BRD?
2. Wer ist für den Schulsport in der BRD verantwortlich?
3. Welche Schultypen gibt es in der BRD?
4. Was ist Schulsport in den Schulen der BRD?
5. Welche Ziele hat der Schulsport?
6. Welche Aufgaben stehen vor dem Schulsport?
7. Was gehört zum Sportunterricht in der deutschen Schulen?
8. Welche Formen des ausserunterrichtliehen Sports gibt es in den Schulen
der BRD?
9. Wieviel Sportstunden können die Schüler der BRD in einer Woche
haben?
10. Welche Sportarten sind für alle Klassenstufen verbindlich?
11. Wie gross kann die Zahl der Sportarten in den Schulen der BRD sein?
12. Welche Lehrkräfte leiten den Sportunterricht in den Schulen?
13. Welche sportliche Infrastruktur hat die BRD?
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Text III
Familie und Sport
Das Arbeitsfeld „Familie und Sport“ ist aktuell wie nie zuvor und wird auch
in Zukunft eine hohe Bedeutung haben. Der Deutsche Sportbund hatte in diesem
Bereich bereits einige Initiativen gestartet: Im Jahr 2002 wurde eine
„Sportpolitische Konzeption Familie und Sport“ vorgelegt und darauf folgend
eine bundesweite Fachtagung zu „Familie und Sport“ organisiert und schriftlich
dokumentiert (2003) sowie eine Bestandsaufnahme und Dokumentation
vorhandener und geplanter Maßnahmen innerhalb und außerhalb des Sports
veranlasst (2004). Mitte 2005 veröffentlichte der Deutsche Sportbund Band 5
der Werkheftreihe zur Kampagne „Sport tut Deutschland gut“, der sich unter
dem Motto „Wissen für die Praxis - Familie und Sport“ mit zahlreichen Ideen
und guten Programmvorschlägen an die Verbände und Vereine richtet und als
Orientierungshilfe für die Praxis dienen soll. Es kann per E-Mail bei
bergel(at)dsb.de oder direkt online unter www.sport-tut-deutschland-gut.de
bestellt werden. Der Schwerpunkt liegt zur Zeit darauf, gemeinsam mit den
DSB-Mitgliedsorganisationen den Sport als Partner im Hinblick auf eine
moderne Familienpolitik ins den Vordergrund zu bringen, um die Entwicklung
familienfreundlicher
Vereine
zu
fördern,
die
mit
gezielten
Familiensportangeboten und Angeboten für alle Familienmitglieder zu einer
Verbesserung der Lebensqualität von Familien – auch in psycho-sozialer Sicht beitragen können. Mit sportlichen Angeboten für Familien sollen das
Gemeinschaftsgefühl und der Zusammenhalt der Familie selbst gestärkt, der
Umgang zwischen den Generationen verbessert und Begegnungsmöglichkeiten
zwischen Familien im Wohnumfeld geschaffen werden. Darüber hinaus kann
auch bürgerschaftliches Engagement z.B. durch Übernahme von Ehrenämtern
im Verein
gefördert
werden.
Dabei
geht
es
auch
darum,
Vernetzungsmöglichkeiten zu identifizieren und zu praktizieren (z.B. im
Rahmen der „Lokalen Bündnisse für Familie“), um die vielfältigen
Kompetenzen des Sports für eine Stärkung der Familie im Rahmen einer
ganzheitlich ausgerichteten Familienpolitik nutzbar zu machen. Andererseits soll
ein Austausch über bereits gut eingeführte oder geplante Projekte der
Sportverbände und Vereine zu „Familie und Sport“ ermöglicht werden. Für
diese Querschnittsaufgabe ist der Deutsche Olympische Sportbund auch künftig
bereit, im Rahmen seiner Möglichkeiten eine entsprechende Steuerungs- und
Koordinierungsfunktion zu übernehmen.
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PRÜFUNGSFRAGEN UND PRÜFUNGSANTWORTEN
ZUM THEMA „SPORT IN DER BRD“
PRÜFUNGSFRAGEN
1. Ist Sport in der BRD populär?
2. Welche Sportarten sind besonders beliebt?
3. Ist Sport in den BRD-Schulen ein Pflichtfach?
4. Wie viele Sportstunden haben die Schüler der BRD in der Woche?
5. Wie groß kann die Zahl der Sportarten in den BRD-Schulen sein?
6. Wo erfolgt die Sportkaderausbildung in der BRD?
7. Ist Massensport in der BRD entwickelt?
8. Welche Organisation leitet die Sportbewegung im Lande?
9. Wo befinden sich die größten Sportzentren der BRD?
10. Welche Sportanlagen gibt es in der Republik?
11. Wie ist Leistungssport in der BRD entwickelt?
12. Seit wann nimmt die BRD an den Olympischen Spielen teil?
13. Wann und welche Olympische Spiele wurden in Deutschland ausgetragen?
14. Welche Plätze belegt die deutsche Auswahl bei den Olympischen Spielen?
15. Welche deutsche Spitzensportler kennen Sie?
PRÜFUNGSANTWORTEN
1. Die Sportbewegung der BRD leitet der Deutsche Sportverband.
2. Die Massensportbewegung der BRD ist hochentwickelt.
3. Die Sportkaderausbildung in der BRD erfolgt an den Hochschulen für
Körperkultur in Leipzig und Köln und an den Fakultäten der Universitäten.
4. Die Zahl der Sportarten in den BRD-Schulen kann von 17 bis 28 sein.
5. Die BRD-Schüler haben von 3 bis 7 Sportstunden in der Woche.
6. Ja, Sport ist ein Pflichtfach in den BRD-Schulen der BRD.
7. Besonders beliebt sind folgende Sportarten: Tennis, Fußball, Schwimmen,
Leichtathletik, Handball, Bobsport, Rennschlitten, Rudern.
8. Sport ist in der BRD sehr populär.
9. Weltbekannt sind viele deutsche Sportler: ...
10. Bei allen Olympischen Spielen belegt Deutschland gewöhnlich die
vorderen Plätze.
11. Die XI. Olympischen Sommerspiele fanden 1936 in Berlin statt. In
München wurden die XX. Olympischen Sommerspiele 1972 ausgetragen.
12. Die deutsche Auswahl nimmt an den Olympischen Spielen seit 1956 teil.
13. Der Leistungssport in der BRD ist hochentwickelt.
14. In der BRD gibt es viele moderne Sportanlagen: Stadien, Sportplätze,
Radrennbahnen, Eisbahnen, Schwimmbecken u.a.
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15. Die größten Sportzentren des Landes befinden sich in Berlin, Hamburg,
Leipzig, Hannover, Chemnitz, Wintersportzentren sind in Oberhof und
Oberwiesental.
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Thema: Die Olympischen Spiele
Text A
I.
Erfüllen Sie folgende Aufgaben vor dem Lesen des Textes.
Übung 1. Lesen Sie die Substantive phonetisch richtig vor. Bestimmen Sie ihre
Bestandteile. Übersetzen Sie sie ins Russische.
die Zeitrechnung, Griechenland, der Wettkampf, das Nationalfest, die
Teilnehmer, der Kurz- und Langstreckenlauf, das Wagenrennen, die
Körpererziehung, der Erdteil, das Freundschaftstreffen, der Olympiasieg.
Übung 2. Lesen Sie vor.
a) die Zeitangaben:
im Jahre 776 vor unserer Zeitrechnung, im Jahre 393, im Jahre 1894, am 6.
April 1896;
b) die Zahlen:
15, 12, 5, 22, 34, 78, 57, 134, 348, 546, 899.
Übung 3. Verbinden Sie die Teile der Sätze. Übersetzen Sie diese Sätze ins
Russische.
Die ersten Olympischen Spiele …
… wurden zu Ehren des griechischen
Gottes Zeus veranstaltet.
Diese sportlichen Wettkämpfe …
… aus Kurz- und Langstreckenlauf,
Boxen, Fünfkampf, Wagenrennen und
anderen Sportarten.
Die Wettkämpfe bestanden …
… in denen die Griechen keine Kriege
führten.
Das waren die Monate, …
… fanden im alten Griechenland in der
Umgebung von Olympia statt.
Baron
Pierre
de
Coubertin, … die Olympische Flagge mit den fünf
französischer Gelehrte, …
farbigen Ringen, die die fünf Erdteile
symbolisieren (blau - Europa, gelb Asien, grün - Australien, rot Amerika, schwarz - Afrika).
Das Olympische Symbol ist …
… belebte und internationalisierte die
Olympischen Spiele.
II.
Lesen Sie Text A aufmerksam zu. Merken Sie sich folgenden
Wortschatz.
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vor unserer Zeitrechnung – до нашего летоисчисления
die Umgebung – окрестность
sich versammeln – собираться
zu Ehren des griechischen Gottes veranstalten – организовывать в честь
греческого бога
verbieten (o;o) – запрещать
stattfinden (a; u) – состояться
der Gelehrte (-es; -n) – ученый
verbinden (a; u) – объединять, связывать
beleben (-te; -t) – оживлять
beschließen (o; o) – решать
Die Geschichte der Olympischen Spiele
Die Geschichte der Olympischen Spiele ist fast so alt wie die Geschichte
der Menschheit. Die ersten Olympischen Spiele, die im Jahre 776 vor unserer
Zeitrechnung ausgetragen wurden, fanden im alten Griechenland in der
Umgebung von Olympia statt. Diese sportlichen Wettkämpfe, zu denen sich
Griechen aus allen Teilen des Landes alle vier Jahre versammelten, wurden zu
Ehren des griechischen Gottes Zeus veranstaltet. Von den Wettkämpfen, die ein
Nationalfest waren, waren die Frauen ausgeschlossen. Nachdem sich die
Teilnehmer zehn Monate lang vorbereitet hatten, begannen die Wettkämpfe, die
aus Kurz- und Langstreckenlauf, Boxen, Fünfkampf, Wagenrennen und anderen
Sportarten bestanden. Das waren die Monate, in denen die Griechen keine
Kriege führten. Nachdem die Olympischen Spiele im Jahre 393 vom Kaiser
Theodosios verboten worden waren, fanden 15 Jahrhunderte lang keine
Olympischen Spiele statt.
Baron Pierre de Coubertin, französischer Gelehrte, der in England ein
System der Körpererziehung studierte, belebte und internationalisierte die
Olympischen Spiele. Er verband antike Traditionen mit dem modernen Sport.
Auf dem Kongress, der im Jahre 1894 in Paris stattfand und an dem sich
Delegierten aus 12 Ländern beteiligten, beschloss man nach dem Muster der
Griechischen Olympischen Spiele alle vier Jahre sportliche Wettkämpfe zu
veranstalten und dazu Vertreter aller Nationen einzuladen. In jenem Jahr wurde
von Pierre de Coubertin das Internationale Olympische Komitee (Abkürzung:
IOK) geschaffen. Zu den ersten Olympischen Spielen der Neuzeit, die am 6.
April 1896 in Athen eröffnet wurden, versammelten sich die besten Sportler aus
12 Ländern.
Das Olympische Symbol ist die Olympische Flagge mit den fünf farbigen
Ringen, die die fünf Erdteile symbolisieren (blau - Europa, gelb - Asien, grün Australien, rot - Amerika, schwarz - Afrika). Auf allen Olympischen Medaillen
sehen wir diese Ringe. Sie bedeuten, dass die Völker der Erde nur im friedlichen
Wettkampf ihre Kräfte messen und keine Kriege führen sollen.
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Jetzt bestehen in den meisten Ländern der Welt Nationale Olympische
Komitee (NOK), die die Olympische Idee auf ihrem Territorium verbreiten, ihre
Sportler beim IOK vertreten sowie gute Beziehungen zu den NOK anderer
Länder pflegen. Das IOK wählt aus der Vielzahl der Sportarten eine gewisse
Anzahl für das Olympische Programm aus. Die Olympischen Spiele sind
Freundschaftstreffen von besten Sportlern der Welt und ein Olympiasieg gilt als
höchster sportlicher Erfolg.
III.
Erfüllen Sie folgende Übungen nach dem Lesen des Textes.
Übung 1. Finden Sie im Text alle Satzgefügen. Übersetzen Sie sie ins
Russische. Bestimmen Sie die Typen von Nebensätzen.
Übung 2. Bestimmen Sie die Zeitformen der Passivsätze. Übersetzen Sie diese
Sätze ins Russische.
Muster: Der Ringkampf wurde bei den 18. Olympischen Spielen von 708 v. u.
Z. eingeführt. (Imperfekt Passiv) – Борьба была введена в программу на 18
олимпийских играх в 708 году до н. э.
1. Die Olympischen Spiele der Neuzeit werden alle 4 Jahre in einem anderen
Lande ausgetragen.
2. In Krylatskoje ist 1973 eine überdachte Radrennbahn errichtet worden.
3. Die große Sportarena in Lushniki wird immer als Hauptfeld der
Sportwettkämpfe benutzt werden.
4. Diese sportlichen Wettkämpfe wurden zu Ehren des griechischen Gottes
Zeus veranstaltet.
5. Während ursprünglich die Sieger nur mit dem Ölzweigkranz geehrt
wurden, trat später rein materielle Anzeige für „sportliche“ Sieger in den
Vordergrund.
6. Dort wurde beschlossen, Olympische Spiele zu erneuern.
7. In diesem Jahre wurde auch das Internationale Olympische Komitee
(IOC) gegründet.
8. Die ersten Olympischen Spiele der Neuzeit wurden 1896 in Athen
ausgetragen.
9. Von diesem Jahr an werden die Olympischen Spiele regelmäßig mit
Ausnahme der Zeit des Weltkrieges alle vier Jahre veranstaltet.
10.Bei den ersten Spielen der Neuzeit in Athen waren nur 13 Sportarten
vertreten, bei den folgenden Spielen erweiterte sich das olympische
Programm.
11.Heutzutage sind das über 22 Sportarten, die in mindestens 25 Ländern
verbreitet sind.
12.Die 22. Olympischen Spiele wurden 1980 in Moskau ausgetragen
Übung 3. Verteilen Sie die Untertitel je nach der Reihe im Text:
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1.
2.
3.
4.
5.
Pierre de Coubertin und Olympische Spiele der Neuzeit.
Das Olympische Symbol.
Die Geschichte der Olympischen Spiele.
Die Nationale Olympische Komitee (NOK).
Die Sportarten der Olympischen Spiele des Altertums.
Übung 4. Beantworten Sie die Fragen zum Text.
1.
In welchem Jahre fanden die ersten Olympischen Spiele statt?
2.
Wo wurden sie ausgetragen?
3.
Aus welchem Grunde wurden Olympische Spiele veranstaltet?
4.
Waren die Olympischen Spiele ein Nationalfest?
5.
Nahmen die Frauen an diesem Nationalfest teil?
6.
Wie lange bereiteten sich die Sportler auf die Olympischen Spiele vor?
7.
Welche Sportarten gehörten damals zu den Olympischen Spielen?
8.
Von wem und wann waren die Olympischen Spiele verboten worden?
9.
Wie lange fanden keine Olympischen Spiele statt?
10. Wer belebte und internationalisierte die Olympischen Spiele?
11. beschloss man
12. Was beschloss man auf dem Kongress, der im Jahre 1894 in Paris
stattfand?
13. In welchem Jahre wurde von Pierre de Coubertin das Internationale
Olympische Komitee (Abkürzung: IOK) geschaffen.
14. Worin bestehen die wichtigsten Aufgaben des Internationalen
Olympischen Komitees?
15.
Wann und wo wurden die ersten Olympischen Spiele der Neuzeit
eröffnet?
16. Was sind heute die Olympischen Spiele?
Übung 5. Setzen Sie passende Relativpronomen (der, die, das) ein.
1. Ich habe das Buch, … du mir geschenkt hast, noch nicht gelesen. 2. Ich
habe meinem Freund, … gestern Geburtstag hatte, einen Sportanzug geschenkt.
3. Die Arbeit, … du machen sollst, ist nicht schwer. 4. Wo ist das Telegramm,
… heute Morgen eintraf? 5. Die Mahlzeit, … wir abends einnehmen, ist nicht so
reichlich wie das Essen, … wir mittags einnehmen. 6. Der Zug, … morgens als
erster fährt, ist meist leer. 7. Wo ist der Brief, … gestern gekommen ist? 8. Der
Student, … im Unterricht immer fleißig und aktiv war, wurde oft gelobt.
Übung 6. Transformieren Sie folgende Sätze in die Attributsätze.
1. In Dresden besuchten wir die Gemäldegalerie. (Diese Gemäldegalerie ist
weltbekannt). 2. Ich erinnere mich oft an Weihnachten. (Diese Weihnachten habe
ich in Deutschland erlebt). 3. Am dritten Tag unseres Aufenthaltes in Berlin
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machten wir einen Ausflug nach Potsdam. (Dieser Ausflug machte auf alle einen
großen Eindruck). 4. Die Ausstellung wird gern besucht. (Diese Ausstellung ist erst
vor kurzem eröffnet worden). 5. Ich möchte im Hotel absteigen. (Dieses Hotel ist
mir von meinem Freund empfohlen worden). 6. Wir haben vor, uns in einem
Sanatorium zu erholen. (Dieses Sanatorium befindet sich im Gebirge).
Text B
I. Erfüllen Sie folgende Aufgaben vor dem Lesen des Textes B.
Übung 1. Schauen Sie sich das Foto an. Was ist auf dem Foto dargestellt? Was
können Sie davon berichten?
Übung 2. Beachten Sie die zusammengesetzten Substantive. Lesen Sie und
übersetzten Sie ins Russische.
der Fahnenmast, die Grundfarbe, die Nationalflagge, der Bestandteil, das
Organisationskomitee, der Fackellauf, die Olympiastadt, der Hohlspiegel
Übung 3. Finden Sie im Text die Satzgefüge. Bestimmen Sie den Typ der
Nebensätze. Übersetzen Sie sie ins Russische.
II. Lesen Sie Text B. Merken Sie sich diese Wörter und Wendungen.
die Einführung ( -; en)
das Logo der Olympischen Bewegung
der Fahnenmast (-es; -en)
kreiern (-te; -t)
fünf ineinander verschlungene Ringe
einzelnen Kontinenten zuordnen
der Weggefährte
überlassen (ie; ie)
brennen (brannte; gebrannt)
das Feuer (-s; -)
der Hohlspiegel
der Eid (-es; -e)
введение, вступление
логотип Олимпийского движения
флагшток
изобретать
пять соединенных друг с другом
колец
здесь: соотносить с отдельным
континентом
спутник, попутчик
предоставлять
гореть
огонь
вогнутое зеркало
клятва
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Die Einführung in die Olympische Symbolik
Die Olympischen Ringe
Hätten Sie´s gewusst? Es war der Meister persönlich, der auch das
wichtigste „Logo“ der Olympischen Bewegung, die Olympischen Ringe,
kreierte. Pierre de Coubertin, der „Erfinder“ der Olympischen Spiele der
Neuzeit, entwickelte im Jahre 1913 die olympische Flagge, die auf weißem
Fond fünf ineinander verschlungene Ringe in den Farben blau, gelb, schwarz,
grün und rot (in der Reihenfolge vom Fahnenmast ausgehend) zeigt. Seine
ursprüngliche Idee war es, dass sich aus der weißen Grundfarbe und den fünf
weiteren Farben die Nationalflaggen aller Staaten der Welt zusammenstellen
ließen. Heute symbolisieren die Ringe die fünf Kontinente und das Treffen der
Athleten aus aller Welt bei den Olympischen Spielen. Wichtig ist, dass
Coubertin die Farben der Ringe niemals einzelnen Kontinenten zugeordnet hat.
Die Olympische Hymne
Die musikalische Begleitung überließ Coubertin in den Anfängen der
Olympischen Spiele der Neuzeit allerdings Weggefährten vom Fach. So wurde
die Olympische Hymne zu den Spielen von 1896 von Spiridon Samaras
komponiert. Der Text stammt von Kostas Palamas. Die Hymne ist bis heute
Bestandteil aller wichtigen Ereignisse der Olympischen Bewegung.
Das Olympische Feuer
Das Olympische Feuer brannte erstmals während der Spiele 1928 in
Amsterdam. Seit Berlin 1936 wird es in einem Fackellauf, damals entwickelt
von Carl Diem, dem Chef des Organisationskomitees der Berliner Spiele, aus
dem griechischen Olympia in die jeweilige Olympiastadt gebracht. Dabei wird
die Fackel im Hain von Olympia am Fuß des Kronoshügels mit Hilfe eines
Hohlspiegels an der Sonne entzündet.
Der Olympische Eid
Ein olympischer Eid wurde zum ersten Mal 1920 in Antwerpen
gesprochen. Seitdem gehört er zu den festen Bestandteilen des Olympischen
Zeremoniells. Bei den Spielen in Turin lautete der Eid: „Im Namen aller
Athleten verspreche ich, dass wir die gültigen Regeln respektieren und befolgen
und uns dabei einem Sport ohne Doping und Drogen verpflichten, im Geiste der
Sportlichkeit, zum Ruhme des Sports und zur Ehre unserer Mannschaften.“
III.
Erfüllen Sie die Aufgaben nach dem Lesen des Textes.
Übung 1. Finden Sie im Text deutsche Äquivalente dieser Sätze. Prüfen Sie, ob
Sie sie richtig übersetzt haben.
1.
Пьер де Кубертен, родоначальник Олимпийских игр Нового
времени, в 1913 году спроектировал Олимпийский флаг, где на белом фоне
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изображены пять соединенных друг с другом колец голубого, желтого,
черного, зеленого и красного цветов (в порядке следования от флагштока).
2.
Его основной идеей было объединить национальные флаги всех
государств мира на фоне белого цвета и пяти имеющихся на флаге.
3.
Сегодня кольца символизируют пять континентов и встречу атлетов
со всего мира на Олимпийских играх.
4.
Важно, что Кубертен никогда не соотносил цвета колец с
континентами.
5.
Так, Олимпийский гимн был сочинен Спиридоном Самарасом к
играм 1896 года.
6.
Гимн является до сегодняшнего дня неотъемлемой частью всех
важных событий Олимпийского движения.
7.
Олимпийский огонь горел впервые во время игр 1928 года в
Амстердаме.
8.
Олимпийская клятва была произнесена впервые в 1920 году в
Антверпене.
Übung 2. Setzen Sie die Objektsätze sinngemäß fort. Suchen Sie die nötige
Information im Text.
1. Seine ursprüngliche Idee war es, dass …
2. Wichtig ist, dass …
3. Im Namen aller Athleten verspreche ich, dass …
Übung 3. Mit Hilfe der untengegebenen Phrasen sagen Sie, wovon Sie aus dem
Text erfahren haben und was für Sie schon bekannt war. Schreiben Sie 3 Sätze
auf.
Ich habe im Text gelesen, dass …
Aus dem Text habe ich erfahren, dass …
Es war neu für mich, dass ...
Ich wußte schon, dass ...
Jetzt weiß ich genau, dass …
Übung 4. Gebrauchen Sie die in Klammern stehenden Sätze als Nebensätze.
Beachten Sie die Wortfolge.
1.
Er sagt uns, dass … (Er zieht sich sportlich an.) 2. Eine Frau fragte mich,
ob … . (Fährt dieser Bus zur Stadtbibliothek?) 3. Ich meine, dass … . (Das
Nachschlagewerk ist zu teuer.) 4. Der Trainer will nicht sagen, dass … . (Er
braucht meine Hilfe.) 5. Der Student fragt seine Lehrerin, ob … . (Soll er die
Zwischenprüfung in diesem Fach ablegen?) 6. Der Betreuer informierte uns,
dass … . (Die Spielhalle ist jetzt besetzt.) 7. Wir haben erfahren, wann … . (Der
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Wettkampf in Samara findet statt.) 8. Er hat uns gezeigt, wo … . (Das
Studentenheim befindet sich.)
Übung 5. Antworten Sie auf folgende Fragen.
1.
Was wissen alle? (dass; Er ist ein guter Sportler.) 2. Was erzählt der
Mann? (dass; Er fährt gern Rad.) 3. Was hat der Student vergessen? (Was hat er
in Deutsch auf?) 4. Was erzählt der Herr? (Wie kommt man am besten zur
Post?) 5. Was fragt der Polizist? (Wo ist der Autounfall geschehen?) 6. Wofür
interessieren sich alle Verwandten? (ob; Hatte die Oma eine gute Reise?) 7.
Worauf hofft der Patient? (dass; Er wird bald wieder gesund) 8. Was will die
Freundin wissen? (Wann rufe ich sie an?)
Text C
I. Erfüllen Sie die Aufgaben vor dem Lesen des Textes.
Übung 1. Verbinden Sie die Satzteile der Passivsätze. Übersetzen Sie die
Sätze ins Russische.
Bei den Olympischen Spielen 2012
in Großbritannien …
… 26 verschiedene Sportarten
ausgetragen.
So wird nur …
… werden durchgeführt.
Momentan werden bei den
Sommerspielen …
… werden Wettkämpfe in 302
verschieden Sportarten durchgeführt.
Die Wettkämpfe in Taekwondo und
Judo …
… bei den Männern geboxt.
Doch auch beim normalen Triathlon
…
… auch Wettkämpfe in den
Sportarten wie Boxen, Fechten,
Ringen, aber auch Schießen und
Bogenschießen ausgetragen.
Außer den Obengenannten werden … … wird natürlich um Medaillen
gekämpft.
II. Lesen Sie Text C, beachten Sie dabei die Wortfolge in den Satzgefügen
und die Zeitformen Passiv.
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Was sind die olympischen Sportarten?
Bei den Olympischen Spielen 2012 in Großbritannien werden
Wettkämpfe in 302 verschiedenen Sportarten durchgeführt. Unterschieden
werden dabei nicht nur Spiele für die Sommer- und die Winterolympiade,
sondern es gibt auch geschlechtsspezifische Sportarten. So wird nur bei den
Männern geboxt, die Frauen haben die “Rhythmische Sportgymnastik” für sich
in Anspruch genommen.
Momentan werden bei den Sommerspielen 26 verschiedene Sportarten
ausgetragen, da seit 2008 Softball und Baseball keine olympischen Sportarten
mehr sind. Eine große Gruppe bilden die Ballsportarten, zu denen Fußball,
Badminton, Basketball, Volleyball, Tennis, Tischtennis und Handball gehören.
Auch asiatische Sportarten haben bei Olympia ihren Platz gefunden, so werden
Wettkämpfe in Taekwondo und Judo durchgeführt.
Natürlich gehören auch immer noch die klassischen olympischen
Wettkämpfe, die den Disziplinen der Leichtathletik zugeordnet werden, dazu.
Man zählt 24 verschiedene Disziplinen, die im Bereich des Laufens, Werfens
oder Springens stattfinden. Marathon, Speerwurf, Hürdenlauf, Sprint und
Zehnkampf sind da nur ein paar Beispiele. Ungewöhnliche und moderne
Sportarten wie Hockey oder Kanuslalom haben ebenfalls ihren Weg nach
Olympia gefunden. Beim Kanuslalom müssen die Olympioniken innerhalb
möglichst kurzer Zeit auf schnell fließendem Wasser eine festgelegte Strecke
fehlerfrei bewältigen.
Zu den olympischen Sportarten zählt des Weiteren der moderne
Fünfkampf, bei dem Degenfechten, Schwimmen, Springreiten, Pistolenschießen
und Crosslauf die Disziplinen sind. Doch auch beim normalen Triathlon wird
natürlich um Medaillen gekämpft. Die Sportarten bei den Olympischen Spielen
sind sehr vielfältig, denn außer den Obengenannten werden auch Wettkämpfe in
den Sportarten wie Boxen, Fechten, Ringen, aber auch Schießen und
Bogenschießen ausgetragen. Genauso wenig vernachlässigt werden die
Wassersportarten, zu denen nicht nur die verschiedenen Schwimmdisziplinen,
sondern auch Segeln und Rudern gehören.
Ästhetische Sportarten wie Turnen und Reitsport dürfen bei den
Olympischen Spielen selbstverständlich nicht fehlen. Letztlich ist noch der
Radsport zu nennen, der ebenfalls zu den olympischen Sportarten zählt.
Die Schauplätze der Olympischen Sommerspiele: Athen 1896, Paris
1900, St. Louis 1904, London 1908, Stockholm 1912, Antwerpen 1920, Paris
1924, Amsterdam 1928, Los Angeles 1932, Berlin 1936, London 1948, Helsinki
1952, Melbourne 1956, Rom 1960, Tokio 1964, Mexiko 1968, München 1972,
Montreal 1976, Moskau 1980, Los Angeles 1984, Seoul 1988, Barcelona 1992,
Atlanta 1996, Sydney 2000, Athen 2004, Peking 2008.
Die Schauplätze der Olympischen Winterspiele: Chamonix 1924, St.
Moritz 1928, Lake Placid 1932, Garmisch-Partenkirchen 1936, St. Moriz 1948,
Oslo 1952, Cortina d´Ampezzo 1956, Squaw Valley 1960, Innsbruck 1964,
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Grenoble 1968, Sapporo 1972, Innsbruck 1976, Lake Placid 1980, Sarajevo
1984, Calgary 1988, Albertville 1992, Lillehammer 1994, Nagano 1998, Salt
Lake City 2002, Turin 2006, Vancouver 2010.
III.
Erfüllen Sie folgende Aufgaben nach dem Lesen des Textes.
Übung 1. Beantworten Sie die Fragen zum Text.
1. In wie vielen Sportarten werden Wettkämpfe bei den Olympischen
Spielen 2012 in Großbritannien durchgeführt?
2. Worin bestehen die Unterschiede?
3. Wie viele Sportarten werden momentan bei den Sommerspielen
ausgetragen?
4. Welche Sportarten bilden eine große Gruppe?
5. Haben asiatische Sportarten bei Olympia ihren Platz gefunden?
6. Welche ungewöhnlichen und modernen Sportarten haben ebenfalls
ihren Weg nach Olympia gefunden?
7. Werden die Wassersportarten genauso wenig vernachlässigt? Welche
Schwimmdisziplinen gehören dazu.
Übung 2. Übersetzen Sie ins Deutsche. Nehmen Sie zur Hilfe den Wortschatz
des Themas.
1.
Первые Олимпийские игры состоялись в 776 году до н.э. в Древней
Греции.
2.
Эти спортивные соревнования были организованы в честь греческого
бога Зевса.
3.
Французский ученый Пьер де Кубертен снова вдохнул жизнь в
Олимпийские игры и сделал их международными.
4.
Пьер де Кубертен объединил античные традиции с современным
спортом.
5.
В 1894 году на конгрессе решили проводить Олимпийские игры
каждые 4 года.
6.
В том же году Пьер де Кубертен создал Международный
Олимпийский Комитет (МОК).
7.
Международный Олимпийский Комитет выбирает из множества
видов спорта определенное количество для Олимпийской программы.
8.
Олимпийским символом является флаг с пятью разноцветными
кольцами, которые символизируют пять континентов.
9.
На всех олимпийских медалях можно видеть эти кольца.
10. К олимпийским символам относятся Олимпийские кольца,
Олимпийский гимн, Олимпийский огонь, Олимпийская клятва.
11. Олимпийские игры сегодня – это дружественная встреча лучших
спортсменов мира.
12. Победа на Олимпиаде считается наивысшим спортивным успехом.
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PRÜFUNGSFRAGEN UND PRÜFUNGSANTWORTEN
ZUM THEMA „DIE OLYMPISCHEN SPIELE“
PRÜFUNGSFRAGEN
1. Was sind die Olympischen Spiele?
2. Wann und wo fanden die ersten Olympischen Spiele statt?
3. Welche Sportarten standen auf dem Programm der ersten Olympischen
Spiele?
4. Wer belebte und internationalisierte die Olympischen Spiele?
5. Wann fanden die ersten modernen Olympischen Spiele statt?
6. Was ist Pierre de Coubertin?
7. Wie oft finden die Olympischen Spiele statt?
8. Was symbolisieren fünf Olympische Ringe?
9. Wann nahm die ex-UdSSR erstmalig an den Olympischen Spielen teil?
10. Wann und welche Olympische Spiele fanden in Moskau statt?
11. Welche Sportanlagen gibt es in Moskau?
12. Wieviel Medaillen erkämpfte unsere Auswahl bei allen Olympischen
Spielen?
13. Wer ist Präsident des IOK?
14. Wieviel Sportarten stehen jetzt auf dem Programm der modernen
Olympischen Spiele?
15. Wie ist die Olympische Devise?
PRÜFUNGSANTWORTEN
1. Die Olympischen Spiele sind Freundschaftstreffen von besten
Sportlern der Welt.
2. Die ersten Olympischen Spiele fanden im Jahre 776 vor unserer
Zeitrechnung im alten Griechenland statt.
3. Auf dem Programm der ersten Olympischen Spiele standen Kurz-und
Langstreckenlauf, Boxen, Fünfkampf, Wagenrennen und andere.
4. Die Olympischen Spiele belebte und internationalisierte Baron Pierre
de Coubertin
5. Die ersten Olympischen Spiele der Neuzeit fanden im April 1896 statt.
6. Pierre de Coubertin war der französische
Gelehrte und der
Ehrenpräsident des Internationalen Olympischen Komitees..
7. Die modernen Olympischen Spiele finden alle vier Jahre statt.
8. Fünf Olympische Ringe symbolisieren fünf Erdteile.
9. Die ex-UdSSR nahm zum ersten Mal an den Olympischen Spielen im
Jahre 1952 teil.
10.Die XXII. Olympischen Spiele fanden 1980 in Moskau statt.
11.In Moskau gibt es viele moderne Sportanlagen: das Zentralstadion
“Lushniki”, Sportkomplex der Hochschule für Körperkultur,
Ruderkanal, Radrennbahn und andere.
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12.Unsere Auswahl erkämpfte bei allen Olympischen Spielen etwa 1500
Medaillen.
13.Der Präsident des IOK ist jetzt…
14.Auf dem Programm der modernen Olympischen Sommerspiele stehen
jetzt 40 Sportarten: Leichtathletik, Schwimmen, Turnen, Sportspiele
u.a. Auf dem Programm der modernen Olympischen Winterspiele
stehen 16 Sportarten: Skilauf, Schlittschuhlauf, Eiskunstlauf, Bobsport,
Hockey u. a.
15.Die Olympische Devise ist: Schneller! Höher! Stärker!
Wortschatz zum Thema „Die Olympischen Spiele“
Хартия
эра, летоисчисление
окрестности
собраться
в честь
бог
состояться, проходить
проводить
1. die Charta
2. die Zeitrechnung ( -, -en)
3. die Umgebung ( -, en)
4. versammeln sich
5. zu Ehren
6. der Gott (-es, -er)
7. stattfinden (a, u)
8. durchführen (te, t) =
austragen (u, a)
9. das Wagenrennen
10. der Kurzstreckenlauf
(-s, -e)
11. bestehen (a,a)
12. die Stätte (-, n)
13. zerstören (te, t)
14. das Erdbeben
15. verbinden (a, u)
16. einladen (u, a)
17. verbreiten (te, t)
18. die Beziehungen (-, en)
19. der Gelehrte (-en, -en)
20. der Ring (-s, -e)
21. erkämpfen (-te, -t)
22. die Mannschaft (-, -en)
23. die Auswahl (-, -en)
24. auswählen (-te, -t)
25. das Treffen (-s, -e)
26. gewiss
27. der Erdteil (-s, -e)
28. das Rudern (-, -)
29. farbig
гонки колесниц
бег на короткие дистанции
состоять, существовать
место
разрушать
землетрясение
связывать, соединять
приглашать
распространять
отношения, связи
ученый
кольцо
завоевывать
команда
сборная
выбирать, избирать
встреча
определенный
часть света
гребля
цветной, разноцветный
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велотрек
мирный
война
человечество
народ
заботиться,
развивать,
культивировать
означать, значить
число, количество
считаться, значить, цениться
Греция
праздник
вести
физ. воспитание
30. die Radrennbahn (-, en)
31. friedlich
32. der Krieg (s, e)
33. die Menschheit
34. das Volk (s, -er)
35. pflegen (te, t) (für Akk.)
36.bedeuten (te, t)
37. die Anzahl (-, -)
38. gelten (a, o) als
39. das Griechenland
40. das Fest (-es, -e)
41. führen (-te, -t)
42. die Körpererziehung (-,
en)
43. antik
44. beschliessen (o, o)
45. nach dem Muster
46. veranstalten (-te, -t)
47. die Veranstaltung (-, en)
48. vertreten (a, e)
49. die Vertretung (-, -en)
античный
решать, заключать договор
по образцу
организовывать, проводить
мероприятие
представлять
представительство,
команда
знамя, флаг
мерить, измерять
50. die Flagge = die Fahne
51. messen (a, e)
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сборная
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Учебное издание
Бганцева И.В., Васильева Ж.В., Колчина Т.Ф.
Deutsch für die Studenten der Sportlehranstalten
Ответственный за выпуск:
зав. кафедрой иностранных языков, доцент Комлева Л. А.
Подписано в печать 29.12.2011 г.
Усл. печ. листов – 9,2.
Тираж 100 экз. Заказ № 900.
Отпечатано на множительной технике.
Издательство
ФГБОУ ВПО «Волгоградская государственная академия физической
культуры»
400005, г.Волгоград, пр.Ленина, 78.
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