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aber die Bestimmung der Kurve fest-heterogen binrer Gemische durch kalorimetrische Messungen.

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11. & e r d i e B e s t i r n r n u n g
d e r Eurve fest heterogem b i n a r e r G e r n i s c h e
dzcrch k a l o r i r n e t r i s c h e M e s s u n g e n ;
von S. 8ch.arbe.
-
In der Arbeit ,,Uber die Temperaturnbhangigkeit der
spezifischen Warme kristallinischer Stoffe" hat Hr. Bogoj awl e n s ky gezeigt, daB kalorimetrische Daten sich zum Aufstellen
eines Zustandsdiagrammes verwerten lassen und dsB die Abweichungen von dem Gesetz R e g n a u l t - N e u m a n n bwechnet
werden kijnnen (p. 72). Der Zweck dieser Zeilen ist, zu zeigen,
wie die Grenzkurve fest - heterogen bei binaren Gemischen
durch kalorimetrische Messungen berechnet werden kann, hauptsachlich beim Entstehen von Mischkristallen. Nehmen wir an,
daB die Kurve fliissig-heterogen uns bekannt, ist, d. h. daB wir
bei der Temperatur T die Konzentration Kl der fliissigen
Phase, welche mit der festen Phase im Gleichgewicht ist,
kennen; die Konzentration der festen Phase, welche gesucht
wird, sei $. Die spezifischen Warmen der festen Stoffe seien
bez. c1 und cz, und nehmen wir an, daB die spezifische Warme
des festen Gemisches nach der folgenden Formel berechnet
werden kann :
C g = c1 (1 - K ) + cz Ke
Nennen wir Q die Schmelzwarme bei der Temperatur T des
Gemisches der Konzentration Kl. Erwarmen wir ein Gemisch
der Konzentration K bis zur Temperatur T , so daB K < Kl
ist, so sind zwei Falle zu unterscheiden: 1. K < K, und
2. K > Kz. Lassen wir dann dieses Gemisch im Kalorimeter
bis zur Temperatur t abkiihlen, so daS t kleiner als die
niedrigste Temperatur des Schmelzens der Gemische sei , so
ist im ersten Falle die abgegebene Warme
(1)
im zweiten Falle
Q = CK (I'- t) ,
Kalorimetrische Messungen.
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wo der Faktor X- K2/Kl - K, die Masse der fliissigen Phase
angibt, wenn die Masse des Gaiizen gleich 1 gesetzt wird.
(Die Masse der festen Phase ist gleich Kl K / $ - K2.)
AUS der Gleichung (2) erhalten wir, indem wir der Kurze
wegen
Q - c = ( T - t) = q
setzen :
q = 0 . ( K - KJ
(Kl - KB)
und daraus:
-
oder cbuch:
Bus diesen Formeln ist eraichtlich, daB, wenn q = 0 ist, wir
den ersten Fall haben, und daB, bei der Temperatur T,K kleiner
als Ka ist; die flussige Phase ist nicht vorhanden. 1st q > O ,
so 1a6t sich K2 nach den letzten Formeln berechnen, nur
mub darauf geachtet werden, daB K nicht nahe an Kl ist,
denn sonst wird der Zahler und der Nenner nahe gleichNull, die
Rechnung wird unsicher. Durch Vorversuche mussen cl, cs, Kl
und p(Kl, T) bestimmt werden. Auf diese Weise kann die
Entstehung von Mischkristallen konstatiert werien, indem man
Ka groBer als Null erhdt.
D o r p a t , Universitat, 7. November 1904.
(Einpegangen 11. November 1904.)
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