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An Introduction to Chemistry von H. L. Ritter. John Wiley & Sons Inc. New York 1955. 1. Aufl. XI 649 S. 113 Abb. $ 6

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Trichosiderin, dab. Pignient roter inenschlichlierHaare, wurde voii
N . A . Barnicot aus roten Haaren durch Behandeln mit 0,lnTiaOH
(20 "C; 12 h), Ansauern der alkalischen Liisung bis pr3 0,2 und Erhitzen auf 100 "C (0,5 h ) extrahiert. Die Absorptionskurvcn clcr
alkalischen und der nicht erhitzten sauren Losung zeigen weitgehende Ahnlichkeit, wahrend die Absorptionskurve von Trichosiderin-Losungen, die entweder durch Estraktion mit G ";, !vanriger HC1 (2 h, Bombenrohr), o d e r durch Erhitzcn tler sauren Losung auf 100 "C gewonnen werden, bei 535 m p ein Maximum zeiTen, das in alkalischem Milieu verschwindet. Es wird vrrmutet,
dall durch Alkali eine gelborange T'orstufc d e s Pigmeuteh extrahiert wird,' das selbst erst durch heille Sauren gebildet wird. (Nalure [London] 277, 528 119561). -Ga.
( R d 226)
Die Existenz eines ,,Enzynioids*', d. i. eines Abbauprodukts
oder Derivats eines Enzyms, das nbch Affinitat zu spinem Substrat, aber keine enzymatisehe Alrtivitat mehr besitzt, konnte
erstmals eindeutig von E. H . Friedan gezeigt werden. Es ist zu
erwarten, dall Enzymoide u. U. a l y I i e m m s t o f f des Enzyms
wirken, indem sic mit dem Enzym urn das Substrat konkurrieren
konnten. Dabei miiBten Effekte auftreten, die clualitativ von
dcnjenigen, wie sie beim S u b s t r a t / F e r ~ t - A n t a g o n i s m u sbekannt
sind, kaum zu unterscheiden sind: namlich ebenfalls Enthemmung
bei Erhohung der Substratkonzentration. Tatsachlich erlzies
sich L y s o z y m - m e t h y l e s t e r bei der Lyse von aacteriunt
lwsodeiktieus durch reinstes kristallisiertes Lysozym als Hemmstoff, dessen Wirksamkeit rnit steigender B. lysodeiktieus-Konzentration abnimmt. Die genauere quantitative Analyse ergab,
daB die Affinitat von Lysozym-methylester sogar 50- bis lOOmal
groller als diejenige des Lysozyms gegeniiber dem Substrat ist,
und daB der vermutete neue Hemmungsmechanismus: Antagonismus zwischen Enzym und Euzymoid, nicht zwischen Substrat
und Enzymoid, in diesem Falle wirklich vorliegt. ( J . Amer. chem
SOC.7 8 , 961 [1956]). -Ma.
( R d 180)
Keue Stoffwechselprodukte des Histamins wurden von S . A .
Karjala, B. Turnquest und R. W . Sehayer i m Harn von Mausen
nach Verfiitterung von Histamin-14C aufgefunden und isoliert:
1- R i b o s y l i m i d a z o 1- 4 ( 5 ) - e s s i g s a u r e ( F p 170-173 "C) und
ein methyliertes Produkt, das als eine Mischung von I - M e t h y l i m i d a z o 1- 4 - und 1 - M e t h y l i m i d a z 01- 5 - es s i g s L u r e erkannt
wurde. Die Ribose-Verbindung entsteht offenbar iiber Imidazolessigsaure durch die Wirkung der Diamin-Oxydase, da ihre Bildung durch typische Antagonisten dieses Ferments unterdriickt
wird. Andererseits kann a19 Vorlaufcr der methylierten Produkte
Imidazolessigsaure nicht gelten, denn die Synthese derselben wird
durch Diaminoxydase-Antagonisten nicht gehemmt, wohl aber
durch Marsilid (I-Isobutyl-2-isonicotinplhydrazin). Der rrste
lahrbuch 1966 der Max-Planck-Gesellschaft zur Forderung der
Wissenschaften E.V. Huber & Co-Verlag, Gottingen 1955. 1.
Aufl., 366 S., mehrere Fotos.
Dieser Jahresbericht sagt - wie die Einleitung bemerkt nichts aus iiber die wissenschaftlichen Arbeiten der Max-PlanckInstitute, iiber die i m einzelnen in den von der MPG herausgegebenen ,,Mitteilungen" berichtet wird. Er enthalt aber auf den ersten 35 Seiten einen ausgezeichneten fibersiohtsbcricht iiber die
Tatigkeit der Gesellschaft im J a h r 1954/55 und den letzten Stand
der Institute vom Dezember 1955.
Es folgen 10 zusammenfassende Aufsatze, von denen nur zwei
hervorgehoben seien, weil sie die Leser dicser Zeitschrift besonders interessieren konnten: 8'. A . Paneth: fiber die echte Schrift
Alberts des Grollen ,,De Alchimia". - C. Wurster: Wiederaufbau
und Wandlung, Die BASF seit 1945.
-06[NB 1211
An Introduction to Chemistry, von H . L . Ritter. J o h n Wiley &
Sons, Inc. New York 1955. 1. Aufl. X I , 649 S., 113 Abb.,
$ 6.50 geb.
Von den zahlreichen, in den USA benutzten Textbiichern fur
Chemiestudierende der beiden ersten Semester unterscheidet sich
die Einfuhrung in die Chemie von H . L. Ritter durch eine besonderc Note. Der Autor betont i m Vorwort, daB es ihm in crster
Linie darauf ankomme, bei dem Leser das Verstandnis fur die
Grundlagen der Chemie zu wecken. Demgegeniiber tritt die Vermittluug von Tatsachenwissen zuriick. Insofern h a t das Buch
eine ahnliche Zielsetzung wie das ausfiihrliohere Werk von L .
Pauling ,,General Chemistry". Aber das Prinzip, schon den Anfinger mit gewissen Gebieten der Physikalischen Chemie vertraut
Angew. Chem.
1 88. Jalug.
1956
1 X r . 12
tleaktionsschritt (1iirft.e also hirr nicht der oxydative Abbau der
Seitenkette des Histamins, sondern seine M e t h y l i e r u n g (wahrscheinlich zu 1-Methylhistamin) sein. Wahrend die RiboseT'rrhinrlun: iihrrwirernd hei groTJer Histamin-Gabe gebildet wird,
also als I':n~g-iItu~igsprotluktangesehen werden kann, werden die
methylierten Produkte auch normalerweise in relativ groWen
Men:rn
im Harn aiiserschie&n.
( J . biol. Cheniistry ,019, 0
L19561J. --,\.rd.
( R d 192)
Cuinaranone und Wachstuaishornlunc. Die Wirkung substituicrter Phelioxy-essigsaureqi1) als Wachstumshormone wird
darauf zuriickgefiihrt, daW,&e 1 in der Pflanze niittels energiereicher Phosphate in Cu;i~araiione-(3)iibergefiihrt werden. Die
yon C. J . Sehoot und I;. H . Klaasen? unternornmene Synthese
OCH3
OCHs
OH
CI
CI
CI
I
It
des 5,7-Dichlorcumaranons-(3)(II), das aus der hochwirksamen
2,4-Dichlorphenoxy-essigsaure hervorgehen miillte, erlaubte es
,jetzt festzustellen, daB I1 keine Wachstumshormon-Aktivitat
besitzt. (Recueil Trav. chim. Pays-Bas 75, 190 [1956]). -Bm.
( R d 217)
Die Honstitutionsaufklarung von Tetraphyllicin, Ajmalidin und
Rauromitin, drei Rauwolfia-Alkaloiden, gelang C. Djerassi, M .
Gownan, S . C . Palcrashi und R. B. Woodward. Die kiirzlich isolierl.en Alkaloide Tetraphyllicin (aus Rauwolfia fetraphylla),C,,H,,N,
( I ) , Ajmalidin ( R . sellowii), C,,H,,O,N,
(11),und Rauvomitin ( R .
7 ' O n l i t O r i U ) , C,,H,,O,N,
(111),haben auf Grund des Abbaues von I
durch Se-Dehydrierung zu ind-N-Methylharman, der Identitat
von Dihydro-I mit Desoxy-Ajmalin, des spektroskapischen Nach-
I R - H
- 3.4.5-(CH,0)&H2C0
I1
111 R
meises eiuea Cyclopentanon-Ringes in 11, sowie der Hydrolysc von
111 zu I uncl 3,4,5-Trimethoxybenzoesaure die angegebene Kon( R d 168)
sritution. (.I. Amrr. chem. Soc. 7 8 , 1259 [1956]). -Ma.
zu machen, wird hier noch konsequenter durchgefiihrt. Dabei ist
der Verfasser bemiiht, deduktiv vorzugehen - rnit einer Ausnahme bei der Entwicklung der modernen Atomtheorie - und
den Leser durch schrittweises Vorgehen von bekannten Tatsachen
aus zur Voraussage bei Ausfiihrung neuer Experimente anzuregen.
Das Buch gliedert sich in drei Abscbnitte. I m ersten und zweitan Abschnitt rnit den Uberschriften ,,Die Struktur der Materiel'
(134 S.) und ,,Die Grundlagen der chemischen Reaktion" (133 S.)
werden in leicht falllicher und aullerst anschaulicher Weise die
Grundbegriffe der allgemeincn Chemie entwickelt und die wichtigsten Gesetze abgeleitet. Ausfiihrliche Rechenbeispiele und sinnvolle Fragen fiihren zu einer Vertiefung des Stoffes. Natiirlich
mull in diesen Abschnitten eine gewisse Stoffkenntnis vorausgesctzt werden bzw. es werden a n geeigneteu Stellen einzelne Reaktionen und Eigenschaften der Elemente und ihrer Verbindungen
mitgeteilt. Dies ist zweifellos cine unvermeidbare Schwache jeder
derartigen Darstellung, weil der Student bestimmte Reaktionen
ohne Zusammenhang mit den iibrigen Reaktionen der betr. Elemente hinnehmen mull.
Der dritte Teil ist der Beschreibung der einzelnen Elemente untl
ihrer Verbindungen gewidmet. Hier wird auch ein kurzer Einblick
in die Organische Chemie und in die Chemie der Lebensvorgangc
gcgeben. I n besonderen Kapiteln werdeu Metallurgie, Kolloide
sowie Radioaktivitat und Kernchemie behandelt.
Der Referent h a t den Eindruck gewonnen, dall hier ein beachtenswertes Werk vorliegt, das durch seine didaktisch gesehickte
und wissenschaftlich einwandfreie Darstellung seiuen Zweck,
eiue Einfiihrung in die Chemie zu geben, erfiillen kann.
W . Riidorff
[NB 1241
423
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