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An Introduction to the Literature of Chemistry by F. A. Mason Oxford at the Clarendon Press

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38. Jahrgang 1925)
Vereine und Versammlungen
versprechen, betont d i e Zeitschrift ,,Industrial and Engineering
Chemistry", aafi es sich hierbei doch wohl n w um ehe %itlich begrenzte Hilfe h an d eh konnte, da eine solche Mafinahme
sowohl den Interwsen der amerikanisch,en Verbraucher ZUwiderhufe als auch im S h e der sogenannten verkinderlichen
Tarifbesbimmungen. Letztere seien z w Ausgleichung von m t e r schiedlichen Gestehungskoskn, soweit sie durch Verschiedenheit des Lebenshaltungsstandards bedingt sind, vom Gesetzgeber vorgesehen, n'icht ab er als Schutz gegen mangelnde VOTaussicht, Untatigkeit oder gar Unwissenheit.
Gewisse amerikanischme Stimmen, fordern auch mit der Begriindung, dafi der Preis des synthetischen Produkts in A,merika
niedriger sei als im Ursprungsland, diese Differenz kratt der
Anti-dumping Acte durch ei n e Sonderabgabe auszugleichen.
Es ist ferner die Rede davon, clafi der synthetische Methylalkohol
nicht die Giftigkeit des natiirlichen Produkts besitzen soll.
Unter dieser Voraussetzumg ware jede Einfuhr durch da s Prohibitiongesetz verboten. Praktisch hatte das zur Folge, dafi
die Importware zuerst noch dienaturiert wmden m a t e , was
wohl einer gewissen Wertminderung des synthetischen Mtethanolms gleichkame 1).
Die aui3erordentliche Reinheit des synthetischen Produkts
tragt vie1 zu seiner Einfiihrung in die amerikanischen, Verbraucherkreise bei. Wie d i e Analyse ergibl, enthalt es weniger
als 1 % der bei naturlichem Methylalkohol iiblichen Verunreinigungen wie Aceton, Aldehyde usw. Speziell in bwug auf
Aceton garantieren die Vertreter der BASF, Kuttroff, Pickhard & Co., einen Gehalt von weniger als 1 pro Mille, w a s sich
bei mehrfacher Priifung auch voll b,estBhigte. Dieser Umstand
lai3t das synthetische Methanol f u r die Formaldehyddarstellung,
bekanntliich eine der hauptsachlichsten Verwendungszwecke von
Methylalkohol, besonders geeignet erscheinen. Anderseits
kommt allerdings wegen aieser groi3en Reinheit der synthetische Methyhlkohol vorlaufig nach den bestehenden Vorschriften nicht als D'enatwrierungsmittel von Athylalkohol in
Betracht, zu welchem Zwecke im Jahre 1924 fast 1 Million
Gallonen Methylalkohol Verwendung fanden. Es besteht aber
noch keine Klnrheit, ob nicht die Vorschriften zugunsten des
synthetischen Produlrts geandert werden.
TeiIweise furchtet man in Nordamerika sogar eine gewisse
Gefahrdung der dthylalkoholindustrie, indem dter dthylalkohol
durch das bi11,ige synthetische Methanol in seiner Verwendung
als Losungsmittel v e r d r k g t werden konnte. Demgegenuber
wird aber betont, dafl Athylalkohol in groatem Umfange aus
der Mehsse der Zuckerindustrie dargestellt wird und so als
Nebenprodukt einen Konkurrenzkampf wohl a u s z d l t e n imstande sein wird. Die amerikanischen Berichte kommen iibereinstimmend zu dem Schluf3, dafl der Holzgeist das Schicksal des
natiirlichen Indigos, Krapps und Camphers erleidet. Man kann
sich dariiber freuen, weil es zur Schonung und Erhaltung dler
Walder beitragt, anaerseits ist es uperfreul,ich, weil eine
bluhende Industrie mit dem Untergange bedroht wird. Diese
bedrohte Industrie mui3 sich wehren, indem d e selbst die Synthese des Methanols durchzufiihren versucht, was ihr sicher
niit den vorhandenen wissenschaftlich,en und technischen H ilfs
mitteln in Bald,e g e h g e n wird. Diesbeziigliche Schritte sind
bereits unternommen; so hat z. B. die Chemical Foundation
amerikan'ischen Interesseuten Lizenzen und U. S.-Pabente iiber
Verfahren zur synthetischen Darstellung von Methyalkohol erteilt.
H . Bausch.
- Neue
689
Biicher
schlossen wurde. Es wurden gewkihlt die Herren H. T h o m s,
Berlin, und J. G a d a m e r , Marburg, zu Vorsitzenden, zum
Sc hriftfa re r H. P. K a u f m a n n , Jena, zum Kassenwart
E. G i 1g , Berlin.
Verein der Zellstoff- und Papier-Chemiker und
-1ngenieure.
Sitzung der Berliner Bezirksgruppe im Hause des Vereins
Deutschcr Ingenieure am 26. 6. 1925.
Direktor Dr. 0 p f e r m a n n sprach iiber seine gelegentlich
einar Reise in Skandinavien und Fim la nd gasammelten Erfahrungen in dortigen Sulfit-Zellstoff-Fabriken. Vortr. betonte
die Automatisierung de r Holrmfuhr und Holzaufbereitung und
besprach die dort ubliche Art der Stoffsortierung und bieran anschlieDend die neueremfur alle diese Zwecke besonders gut eingefiihrten Maschinen. Die Fragen de r Laugenbereitung, der
Kochverfahren, der Bleicherei, de r Stoffqualitaten und Ablaugenverwertung wurden erortert.
Neue Biicher.
Am 26. Juni d. J. fand in Berlin eine zahlreich besuchte
Versammlung der pharmazeutiscben Professoreen statt, in der
die Griindung eines ,,Verbandes der Vertreter der wissenschaftlichen Pharmazie deutscher Hochschulen" einstimmig be-
An Introduction to the Literature of Chemistry by F. A. M a s o n , Oxford at the Clarendon Press. 1925.
Ich halte e s fur ein sehr niitzliches Unternehmen, dai3 Dr.
F. A. M a s o n fur die englischen Studierenden in hoheren
Semestern die wichtigsten Literaturbeihilfen iibersichtlich ZUsammengest~ellt und kurz charakterisiert hat. Dadurch wird
einerseits den Professoren und Assistenten dieser Teil des
Unterrichts erleichtert, und anderseits haben die Studierenden
einen systematisch geordneten Leitfaden, wahrend im Laboratorium die betreffende Unterweismg naturgemaia leicht durch
Zufiilliglreiten einseitig be e infla t wird.
Wir Deutschen schneiden bei dieser Zusammenstellung
sehr gut ab, insofern, als die Mehrzahl der Hauptwerke i i i
Deutschland verfafit worden ist; einige von ihnen sind dann
auch in englischen Obersetzungen erschienen. Wenn ich
insofern die Sachlichkeit der Zusammenstellung riickhalt10s anerkennen kann, so mochte ich doch darauf hinweisen,
dafl es irrefuhrend ist, wenn Verfasser auf S. 29 den Colour
Index, den die Gesellschaft Soc. of Dyers and Colourists im
Jahre 1923 veroffentlicht hat, zuerst, und dann erst die Farbstofftabellen von S c h u 1 t z und J u 1 i u s nennt mit der Einfiihrung, ,,ein ahnliches Werk sind die deutschen Farbstofftabellen". Wenn der Verfasser den Aufsatz von Dr. C h a m b o n 1) gelesen haben wird, diirfte er zumindest die Reihenfolge
anders wahlen.
Ohne Zweifel werden aber auch Chemiker, die schon im
lleruf stehen, gelegentlich gern sich Rat in dem Buche holen 2).
Rassow. [BB. 35.1
Memmler, Prof. Dip1.-Ing. K., D a s M a t e r i a 1 p r ii f u n g s w e s e n. In erster Aufl. herausgeg. von Prof. Dr. F. W. Hinrichsen t, mit 246 Abb. Verlag von Ferdinand Enke, Stuttgart.
R.-M. 23,M
Verfasser der 1. Auflage ist im Weltkriege gefallen. Der
neue Herausgeber, dem fast alle Mitarbeiter im staatlichen
Materialpriifungsamte zu Berlin-Dahlem zur Seite gestanden
haben, hat das Werk zu einem zuverlassigen Ratgeber fur alle
diejenigen ausgebildet, die iiber Materialpriibg, wie sie in dem
Amte, dem der Herausgeber angehort, geiibt wird, sich unterrichten wollen. Dabei sind fast alle Gebiete des modernen
Materialpriifungswesens beriicksicbtigt worden. Die Starke des
Buches liegt in der auf das feinste durchgearbeiteten Methodik
der Materialpriifung auf den fraglichen Gebieten. Dabei sind
a 11e Priifungsverfahren nebeneinander als gleichberechtigt behandelt worden. Von besonderem Interesse diirfte fur die Chemiker de r Abschnitt IV C ,,Chemische Prufungen" sein. Dieser
Abschnitt ist untergeteilt in 1. Analyse von Eisen und Stahl,
2. Analyse der Nichteisen-Metalle und -Legierungen, 3. AnaIyse
1) Im neuesten Heft der oben genannten arnerikanisehen
Zeitschrift teilt R. H u n t von der Harvard Medical School mit,
daf3 beziiglich Giftigkeit gegeniiber Tieren zwischen dem synthetischen Produkt und reinem natiirlichen Holzgeist k e i n
Unterschied gefunden wurde.
Z. ang. Ch. 37, 329 [1924].
Ein ,,Fuhrer durch die Literatur der Chemie und ihre
Nachbargebiete", der ein ahnlich,es Thema, aber in wesentlich
weiterem Rahmen behandelt, wird demnachst im ,,Verlag
Chemie" erscheinen.
I
Aus Vereinen und Versammlungen.
1
Verband der Vertreter der wissenschaftlichen
Pharrnazie deutscher Hochschulen.
I)
2)
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chemistry, introduction, literatury, masol, pres, clarendon, oxford
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