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Anaerobic corrsion of iron in soil von Starkey R. L. und K. M

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Der Wlrkungsmeehanismus des Chloromyeetins konnte kiirzlich von
Wollsy teilweise aufgeklirt werden. In Konz. bis 1 -(/ems hat es sich nLmlich bei B. coli und Lactobacillus casei als ein kompetitiver Antagonist
des P h e n y l a l a n i n s erwiesen. Auf Grund seiner Konstitution laBt sich
Chloromyoetin durohaus als - weitgehend verandertes - Analogon des
Phenylalanins auffassen.Da0 erst 3fache Substitution unddieReduktion der
Carboxyl- zur Alkohol-Gruppe Phenylalanin in Chloromycetin umwandelt,
reizte sehr, an diesem Beispiel den Ubergang eines ,,essential metabolite" in
ein Antibiotikum zu verfolgen. Die Einfiihrung des Dichloracetyl-Restes i n
Phenylalanin gibt noch keine prinzipielle Veranderung. Substituierung
durch die NO,-Gruppe oder Reduktion der Carboxyl-Qruppe fiihrt zu ganz
indifferenten Substanzen. Erst Einfiihrung der OH-Gruppe in p-Stellung
l%Dteinen, wenn auch schwachen, aber rein kompetitiv wirkenden Phenylalanin-Antagonisten entstehen. Doppelt-substituierte Analoga, wie p-Oxyp-nitrophenylalanin oder N-Dichloracetyl-f-Oxyphenylalaninsind n u r
schwache Hemmstoffe. Erst bei 3facher Veranderung der PhenylalaninMolekel treten prinzipielle Eigenschaften des Chloromycetins auf: Kompetitiver Antagonismus gegeniiber dieser Aminoslure nur bis zu einer gewissen Hemmatoff-Konrentration. Hierfiir zeigten sic$ die Nitro- und
die Dichloracetyl-Gruppe verantwortlich. Die 3fach veranderten Phenylalanin-Analoga sind aber noch wenigstens 100 ma1 schwachere Hemmstoffe als Chloromycetin. Allein die 4fache Verlnderung des Phenylalanins, wie sie im Chloromycetin vorliegt, bedingt die hohe Wirksamkeit
dieses Antibiotikums. Ob Chloromycetin ein Antagonist i n e h r e r e r 'essential metabolites' ist, mull noch untersucht werden. (J. biol. Chemistry
185, 293 [1950]). - Ma.
(1016)
Eine neuartige Anwendung elnes FarbstoIIes zum Bewchleunigen des
Eindampfens wurde aufgefunden. ,,Solivap"-Griin der I.C.I. wird beim
Eindampfen van Meerwasser durch Sonnenbestrahlung zwecks Gewinnung ron Salzen dem Wasser zugesetzt. Der Farbstoff besitzt eine ausgeprHgt starke Infrarotabsorption. E s wird eine Ausbeutesteigerung an
Salzen von ca. 20% erzielt. (Dyer 103, 759 [1950]; Chem. Trade J. 126,
1494 [1950]). --Ma.
(1001)
I-Yenieillamin, eiu Antagonlet deR Aminoathanols. Wilson und du
Vignenud fanden, dall I-Penicillamin bei jungen R a t t e n Wachstumshemmung hervorruft, von charakteristischen nervosen Stbrungen begleitet.
Die Spezifitit ist so gro0, daD Penicillamindisulfid, S-Methylpenicillamin
und selbst d-Penicillamin unwirksam sind. Antagonistisch erwies sich nur
Methionin (unter versehiedenen Bhnlich gebaufen Amincsaurenl,
falls C h o l i n in der Diat vorhanden ist; doch ist der Effekt
des Methionins sekundilrer Natur, d a es Cholin-sparend wirkt. Aber
auch Cholin diirfte nicht das eigentliohe Stoffwechselprodukt sein, das
\-on 2-Penicillamin antagonistisch beeinflullt wird. Zur Enthemmung ist
seine quaternire Struktur nicht notwendig, d a Di- und Mono-methylarninoathanol gleich aktiv sind: seine Methyl-Gruppen sind nicht nur U U wesentlich, sondern offenbar stdrend, denn A m i n o a t h a n o l ist sogar
wirksamer als C h o h . Der Mechanismus der antagonistischen Wirkung
Yon 2-Penicillamin aiif dthanolamin ist unklar. (J. biol. Chemistry 1 8 4 ,
63 [1950]). - M6.
(1014)
Eine blsher wenig beachtete Ureache far die untereehiedllohe Wirkung
yon Bullonamiden auf verschiedene Bakterienarten ergab sich aus Versuchen von Lacassagne, Buu Hoi und Zajdekr mit radioaktiv (3sS) markiertem Sulfapyridin. Staphylokokkcn und Streptokokken, von denen
bekanntlich besonders die letzteren g u t durch Sulfonamide gehemmt werden, adsorbieren grolle Mengen Sulfapyridin aus der NahrlBsung, wirhrerid
die schlecht hemmbaren Cali-Stamme diese Fahigkeit kaum zu besitzen
scheinen. (C. r. hebd. Siances Acad. Sci. 231, 89 [1950]). - Xo. 11013)
Xur Identifizierung des sog. Leuconostoe-cltrovorum-Faktow ah
Derivat der FolinsHure haben Broquisf. Stokstad und Jukes weitere eindeutige Belege erbracht. Vor allem lassen sich hochgereinigte Konzentrate dieses Faktors (CF) und FolinsLure durch Qegenstromverteilung
nach Craig (Butanol/Wasser, p~ = 2) nicht voneinander trennen. Der
CF ist bei Leuconostoc citrouorum nicht durch Folinsaure zu ersetzen; fur
den FolinsLure-bediirftigen Streplococcus faeealis sind jedoch beide Wuchsstoffe gleichwertig. Durch Behandeln mit schwacher Saure, das die AktivitLt des CF fur Leuc. citrouorum zerstart, verandert sich dic Aktivitat
f u r Sc. jaecalis nicht i m geringsten. Zur Enthemmung von Aminofolinsaure kann bei Leuc. citrocosum wiederum nur der CF fungieren; i m Gegensatz zu den Wuchsstoff-Versuchen zeigt aber hierzu der CF auch bei Sc.
faecalis seine uberlegenheit gegeniiber der Folinsaure. Es ist somit anzunehmen, daO der CF d e r e i g e n t l i c h e W i r k s t o f f i s t , der von Sc. fnecalis (u. a.) aus Folinsaure synthetisiert wird, wozu Leuc. cdtrovotunr nicht.
(1011)
imstande ist. (J. biol. Chemistry 185, 399 [1950]). - Mo.
Literatur
Lebensmittelehemlsches Tasehenbuah, von F. Egger. Die Heurteilung der
Lebensmittel auf Grund der Vorschriften und Handelsbrauchp, mit
kurzer Angabe der wichtigsten Untersu'chungsverfahren. - Wissenschaftl. Verlagsgesellsch., Stutt,gart 1950, 514 S., DM 44.-.
Die Arbeit des Lebensmittelchemikers wird heute dadurch erschwert,
daB die im letzten Jahrzehnt erlassenen Gesetzc, \'orschriften und Handelsbriuche Wandlungen unterlagen, die z. T. ruokgfngig, z. T. vertieft
und weiter veriindert worden sind, mit dem Erfolg, daB sich untragbare
Dnterschiede in der Beurteilung der Lebensrnittel in den einzelnen Landern oder Zonen ergeben hahen. Der Verf. h a t sich nun der Muhe unterzogen, die fur das Gebiet. der Lebensmittel und Bedarfsgegenstinde giiltigen Richtlinien heraurzuarbeiten, wofur ihm nicht nur die in den Bffentlichen Untersuchungsanstalten titigen Lebensmittelchemiker dankbar
sein werden, sondern auch die in ghnlicher Richtung arbeitenden Tierarzte, .4rzte, Sachverstiindige und nicht zuletzt die Industrie selbst; denn
sie haben im ,,&gger", wie es wohl in Billde heillen wird, ein lang entbehrtes
Nachschlagebuch. Es besitzt gegeniiber friiheren, ahnlichen Werken den
Vorteil, daI3 es auf die fur die Reurteilung notwcndigen Untersuchungsverfahren kurz eingeht und auf ausfiihrlichere Beschreibungen gebrauchlicher analytischer Werke verweist. Rei der Art und Fiille des Materiales
ist es unausbleiblich, daB sich Unklarheiten (z. B. S. 408: Ropal) eingeschlichen haben, an deren Beseitigung wir alle mithelfen mussen. Es
wire dann sehr zu begriillen, wenn diem Erginzungen und Berichtigungen
in einem kurzen Erganzungsband allen zuganglich gemacht werden konnten, um dieses empfehlenswerte Buch dauernd auf dein neuesten Stand
zu halten.
F. Kiermeier.
[NR 3001
Anaerobic corrsion of iron in SOU, von Starkey, R. L. und li. ill. Wight
Final Report of the American Gas Association, CorrosionIron Research Fellowship New York 1945, 108 9.
Im Erdboden verlegte Rohrleitungen aus Eisen oder Stahl zeigen
haufig Korrosionserscheinungen. Dabei spielt die rnikrobielle Korrosion
eine wichtige Rolle. Sie wird verursacht durch streng anaerobe sulfatreduzierende Bakterien (Sporouibsio desulfuricans), die in Rdden weit verbreitet sind. Eine elektrolgtisoh bedingte Korrosion leitet den biologischen Prozell sin. Mit der Rildung eines Schutzfilms r o n Wasserstoff auf
dem Eisen und dem Kiederschlag van Fe(OH), in der Bodenlbsung kommt
die Reaktion zunhchst zum Stillstand, bia das elcktrolytische Gleichgewicht durch die J,ebenstatigkeit des Sporovibrio gestort wird. Dieser
verwendet mit Hilfe von Hydrogenase den Wasserstoff als SauerstoffAkzeptor bei der dullat-Reduktion und erzeugt Schwefelwaaserstoff :
H,S04
btl
--+
&Id\
4 H,O
Infolgedessen kornmt die elektrolytisohe Korrosion erneut i n Gang, und
Aiqew. Chem. / 62. Jahrg. 1950 / Nr. 21
der ProzeU schreitet weiter fort. Schwefelwasserstoff oder ein Sulfat rengiert mit einem Teil des Eisens und bildet EiRensulfid.
4 FC . Hi%),
~
2 H,O
+
3 Fc(OH12 - 1 - FvS
D a Sporovibriu desulfuricans im Erdboden nur an Standorten mit p H Werten zwischen 5,5 und 8,5 und niedrigem Redoxpotential vorkommt,
lassen sich korrosions-gefahrdete und nicht gefahrdete BBden antersch eiden.
Es konnten daher einfache Priifmethoden entwickelt werden. Anaerobe Korrosion tritt besonders stark in nassen Roden auf, in derien das
Wasser stagniert, z. B. in der Niihe von Fliissen, Seen oder a m Meer.
Auch die fur Rohrwicklungen benutzten Materialien sind i m Boden
dem dngriff von Mikroben ausgesetzt und zeigen spatestens nach 6 Monaten sowohl unter aeroben wie anaeroben Bedingungen Anzeichen der
Zersetzung, deren Fortsehreiten nach A r t des Materials, Beschaffenheit
der Baden und Aktivitat der beteiligten Organismen erheblich variiert.
Adelheid MiiZEer (Mahlum)
[NR 3091
Organic Coatin@ in Theory and Practice, von A. V. Blom. Verlag Elsevier
Publ. Comp., New-York/Amsterdam, 1949, 298 S., 121 Abb., 15.90 fl.
Unsere heutige Kenntnis iiber Lacke und Anstrichstoffe h a t zwei
Wurzeln. Einmal sind es die empirischen Erfahrungen der jahrhundertealten traditionsgebundenen Lack- und Farbenindustrie, r u m anderen die
Ergebnisse der chemischen Forschung der letzten Jahrzehnte. Diese
Richtung h a t duroh die Synthese Stoffe mit neuartigen Eigenschaften
geschaffen und durch die Erforschung der Reziehungen zwischen Eigenschaften und Konstitution neue Grundlagen fur die Anwendung gelegt.
Viele Bucher, die das Laok- und Anstrichgebiet behandeln, gehen von
den alten empirischen Erfahrungen Bus, ohne die neueren Erkenntnisse
ihrcr Redeutung entsprechend zu behandeln. Das vorliegende Buch geht
bewuBt einen andercn Weg. Entsprechend dem i m Vorwort genannten
Grundsatz: ,,Das Beste fiir die Anwendung ist eine bindende ,Theorie"
werden die fur das Lack- und Anstrichgebiet wichtigen Tatsachen, ausgehend von den durch die wissenschaftliche Forschung erarbeiteten Erkenntnissen aufgebaut.
Das Buch behandelt nach einem einleitenden Kapitel die filmbildenden Materialien, die aus Naturstoffen oder durch Synthese gewonnen
werden, die physikalische und chemisohe Filmbildung, die Pigmente und
die Filmeigenschaften, sowie ihre Priifung. Dem Verfasser ist es gelungen, einen vorziiglichen Uberbliok iiber den heutigen Stand unsercr Erkenntnisse zu geben ohne dabei die vielfaltigen Edahrungen und Anforderungen des Praktikers zu vernachl&ssigen. Das Buch wird einen weiten
Leserkreis finden, d a es sowohl dem wiesenschaftlich wie auch dern praktisoh Arbeitenden einen Uberbliok uber die wesentlichen Grundlagen des
K . Hamnnn
[NB 2991
Laok- und Anstrichgebietes gibt.
5'7
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