close

Вход

Забыли?

вход по аккаунту

?

Analyse des Leonhardits.

код для вставкиСкачать
339
Spriide, Ieicht zerbrcchIich. Spec. Gew. =2,25. An den
Kaiiten durchscheiuend. Perlmutterglanz, besonders deutlich nuf deli vollkommenen Spaltungsflachen, aid den
Bruchflachen Glasglanz. Weirs, zuweilen in's Gelbliche,
seltener in's Braunliche. Oefters mit einem braunlichen
oder schwarzen Pulver iiberzogen. Strich: meifs.
Vor dem Lbthrohre sehr leicht unter Blattern und
Aufschiumen zu eineln weifsen 'EinaiI schmeIzend. Mit
Borax za eincln wasserhellen Glase. Irn Kolben vie1
Wasser gebend. Verwittert sehr leicht.
Findet sich bei Scheinidz in Ungarn an Kluften
und Drusenrzumen cines trachytischen Gesteins, manchma1 in soIchen Anhaufiingen, dafs Stiicke des letztcren
ganz von ihm unihiillt werden; auch zeigt er sich in der
Gebirgsart eingewachsen, und verleiht dieser dadurch Porphyr Structur.
Chabasin kommt bisweilen hier mit
dem Ideonhardit vor.
Unstreitig gehorten die im Eingauge erwdiuten Pseudornorphosen friiher dem Leonhardit an; dieser erlitt eine Umwandlung zu Prehnit mit Beibehahung der Form.
-
XII. Analyse
-
des Lconhnrdits; von T?K DeZffs.
D a s Material, weIches mir Ar. Prof. B I u m zur nachstelienden Aiialyse mittheilte, bestand aus einem Gemenge
von zcrbrijckelten Krpstallen und krystallinischen Massen, nus welcheiii Stiicke. von miiglichst frischem Ansehe11 ausgelesen wurden. Nachdem die qualitative Untersiichuiig crgeben hatte, dafs das Fossil nut' Kieselsiure,
Thonerde, K d k und Vt'asser ') cnthalte, wurde das feingeriebene und im Wasserbade getrocknete FossiI rnit
1 ) Nur solehe Stiicke, die an einigen Sfellen rnk einem schw,irzlichen
Ueberzug versehcn waren, enthielten Eisen.
22 3k
340
Salzslure aufgcsch~osscn und in1 Uebrigcu nac11 bckanntcr Weisc verfahren.
0,715 Grm. liefcrtcn:
0,403 Grm. odcr 56,128 Proc. KieselsSurc
0,165 - 22,960
Thonerde
0,118 - Ca C
9,251 Kalk
und 11,641 - Wasscr und Vcrlust
-
-
100,000.
,Das fciiigcriebene Zufifrockne Fossil vcrlor beim Gluhen von
0,386 Grm. 0,053 odcr 13,607 Proc.
0,443 - 0,060 13,547
Aus den vorstelienden Resultaten 1aCst sich fur den
Leonhardit die Formel 3 k a 5 + 4 ; i 1 S i 2 +12kableitcn,
wie aus folgeqder Zusalplnenstellung erhellt:
Kieselsaure
Thonerde
Kalk
Wasser ,
Bereelmet.
Gerunden.
56,41
56,128
22,960
9,251
11,661
22,81
9,48
11,30
100.
-100.
Hr. Geh. Hofrath . G m e l i n hattc die Gute, Hrn.
v. B a b o zur Wicdcrholung der Analyse cles Lconhar-
dits zu vernnlass.cn. Derselbe theilte inir folgendcs Restiltat init:
KicsclsYurc
Thonerde
Kalk
Wasser
55,OO
24,36
10,50
12,30
102,I G .
Aukerdem murden Sgurcn von Eisen gefundcn.
Ungcachtct letztere hnalyse uicht ganz mit der crsteren iibereinstimmt, so fuhrt diesclbe doch cbenfalls
341
dein SchluL, dais der Leonliardit ein cigenthumliches,
durch seine chemische Constitution vom Lauinontit verschiedenes Miiieral sey, indem letzterer weit mehr Wasscr uiid vie1 wcnigcr Kieselsaure cntbalt als der Leonhardit. Da indessen die verschiedenen Aoalysen des Laumoiltits von V o g e l , G m e l i n , D u f r B n o y und C o n n c l ’ ) untcr sich nicht ganz iibereiustimmen, so wurde
aucli diefs Mineral von Hrn. v. B a b o und mir analysirt, und dabei ganz derselbe W e g eingcscblagen, wie
bei dcr Aualyse des Leonhardits. Auch hierzu erhielten wir dns Material
lauter einzelne, wohl ausgebildete, jedoch undurchsichtige Krystallc
von der Giite
des Rrn. Prof. Blum.
Das Resultat unserer Analysen war:
ZLI
-
-
v.
Delfli.
Babo.
51,17
21,23
52,s
KieselsSure
Thonerde
Kalk
Wasser
22,3
12,o
12,43
14,2 u. Verlust 15,17
100.
100,8.
Beim Aufschliefsen des Fossils bemerkte icb ein
geringes Auhrausen, so dafs der Laumontit eine gcringe, aber gewik unwesentliche Meoge KoblensSure zu
cnthalten schcint.
Vorstehende Analysen stimrnen sehr wohl mit der
Formel 6 a s S i 2 +3x1b;l;S’i2+12H iibereiu, welchc G e r h a r d t fur den Laumontit aufstellt, indcm die Berechniing ergiebt :
KieselsSure
Thonerde
Kalk
Wasser
.
51,53
- 21,49
11,92
15,OG
100.
342
Die Selbststandigkeit des Leouhardits scheint souach
keinem Zweifel zu unterliegen.
-
XIII.
Ueher die gennue Bestimrnurig cler Schneegriinze un einern gegebenen Punk1 ;
oon Hrri. A g u s s i z .
(C'umpt. rend.
T.XVI p . 752.)
S e i t d e m ich die Alpen und ihre Gletscher besuche, habc
ich mich jedes Jahr gefragt, wie sich die Granzc des
ewigen Schnees scharf bestimmen lasse, und wekhen Punkt
man an oerschiedenen Sfandorlen beobachieit miisse, um
in allen Ketten unserer hijchsten Gebirge einen fesien
VergZeichungspunkt zu haben. Vergebens habe ich die
W e r k e zu Rathe gezogen, die von dieser Aufgabe handeln;
nirgends habe ich eine genaue 'Angabe gefunden , d u p h
welche Mittel die zu messende Granze zu erkennen sey.
Die Schwierigkeit entspringt aus der Unmijglichkeit , in
der man sich bisher befand, das Niveau, bei welchem
das Schlnelzen des Schnees von einem Winter zu dem
folgenden Sominer stehen bleibt, auf eine scharfe Weise
zu unterscheiden. Zur Erlangung der genaherten Angaben, welche man besitzt, glaubte man vorlgufige Beobachtungen iiber das successive Verschwinden des Schnees
in den zuganglichsten Theilen unserer Hochthder zu Hulfe
nehmen zu mussen, und die Zahl der Oertlichkciten, wo
man sein Niveau wirklich gemessen, ist, glanbe ich, recht
klein. Alle Untersuchungen, welche ich gemacht, um
dasselbe kennen zu lernen, waren fruchtlos; ich glaube
wenigstens beinerkt zu haben, dafs man inehr gesucht
hat, dasselbc zu schftzen, 01s aus einer Reihe directer
Messungen herzuleiten.
Als ich fur uusere Alpen diesc Lucke aiisfullen wolltc,
Документ
Категория
Без категории
Просмотров
1
Размер файла
146 Кб
Теги
leonhardits, des, analyse
1/--страниц
Пожаловаться на содержимое документа