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Analyse des Meleorsteins von Juvenas.

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VIT.
AtzdvJe
der
Mefear-einr yon Juvcnao,
Ton
LADOIER,
B4itgl. d. Par. Akrd.
(vorgelef. in der Parif. Akad. d. ag Januar 1S2z.) ')
V o r beinahe zwoi Jahren habe icli in der Akademieeinen Aiiffatz iiber deli zii Jonrnc a m 13 J u n i 1819
herabsefallenen Meteorfiein vorgelefen. Piefer
lith iinterfcliiod Gch, zn Folge meiiicr Verfiiche, von
allen bis dnhin m a l ~ f i r l e ni n dreierlei : er/tena fehlt.
darin der Nickel; eweitens ,enthielt er irn Vargleich
mit den andern Meteorfieinen niir fehr wenig Schwefel iind MagneGa dagegen drz'ttens w1*liXltnifsniiifsjg
rklir viel mehr Kalk u n d Tlionerde als fie. Da f i c l ~in
ilim dorh Chrorn in der gew2ihnliclien Mciige von
1 Procent, befand, lo glaiibte icli folgern zu durfen,
Jars r n m die Gegenwart des Chroms als dss walire nntorfcheideiide Merknial der Meteorfieina zii belrocllteu
habe, fo lange wenigfiens, ale niclit ein Aerolitlr oline
Chrorn werde vorgekornmen Lyn T.
Obgleich ich viel Sorgfalt m f diofe Andyl'e gt+
wendet hatte, lo ziigerte ich doch l a n p , die ErgebniII'e derrelben der Akademie mitzutl~eilen fo E l ~ r
Gbtrrafchte mich der @nzliclie Mange1 an Nickel, dw
,
,
*) Nrck den A n d . de Chemle 1822bborfeld .on
*') Mm vergl. dido Aanal.
!.
1821 St. 3
GilD.
S. 343 I. S. 428. Gi16.
[
204
3
m i t den Analyfen der Meteorlteine. diirch die gekchick7
tefien ( ~ l e I i i i ~ <in
e r Widerflwiicll ZLI f'cyli fcllien.
Die Rclilltate nieiner Analylk des 1 1 2 Kilogramme
lcllweren Meteorfieins, i e l c h e r am 15 J a n i 1821 bei
Javenas nnter den gewoliulicllen Erl'clieinnngen herabpfallcn ifi, lege icli der Akadeniie mit n i e h Vertraaen vor, denn fie Itiminen vollig mit denen des A&
rolitlieii von Jonzac iiberein;
Sclion Hr.Vaiiquelin, ale e r alle Snblianzen, welclie in dem voii h e m Herzog VOII AILufcra der Akademie iiberl'cllickten u n d voq ihni in 'Aufirag derlelben
~erlegteiiStiiclte des Steins voii Juvenas eiitlialtcii find,
illit feiner anerkaniiten Gefcliickliclilteit beltinlmte,
filiid dayin keinen Nickel, wohl abcr Clirorn. D u r c h
andre Bel'cliaftigung abgelialten, die Mengzn dcr Befiandtlieile genau ansznniitteln, erfiiclite er niicli diere
Arbeit zii iibernehmen.
Auf den erReii Aiiblick ilt der Stein voq Juvenas
d e n andern Meteorheinen itlinlich, niir etwas zerreibliclier nls die ~nel~rfiel:
derlklben, und m a n verTpip-t
beim Zerreiben deflclcllen zii einem Palver keinen Widerfiand unter der Keiile, von Eil'entlieilen,~ wie fafi
bei allen liltern Mcteorfieinen. Ancli unterlclieidet er
licli voii ilinen dadurcli dal's Gcli in ilim mit blofsen
Aiigen, zmd noch vollkonirnener mit einer Loupe, klein e KryCt;lie yon .walirrielimbarem Diircligang der Hatter unterfcleiden laffen w e l c h einige Mixieralogen
elauben fiir Feldfpath ausgeben ZLI diirfen; eine Meinung die vQn der Analyfe begiinfiist wird.
Sduren greifcu d i a h Meteorfiein n u r mit Scliwieriskeit a n ; Salpetmfziire , Salzl'hre adm hlhfi, beide
: ,lhnrnenSe@3llhn 1oCn von ihni nicht iiher eirl Drit-
,
,
,
,
,
f
905
rH.dea Gewichtes auf.
Sie kiehn blos oiiien Tlieil dts
Eifene, der Tlionerde a n d des Kalkes aus, iiidefs der
giafsteThei1 aller drei Snbfianzen tin~iifgeloftini Riickfiandc bleibt; iind mail findet i n der Siiiire.fafi keine
Spiir von Kiel'elerde, kein Clirominm, abei..wenn maxi
Salpeterftiure genonimen h a t
eine geringe Menge
Schwefelfriire, ,indel's mit SalzI'Pure der Scliwefel als
Schwefel-WafferRoffgas entwdoht, das Gcli den Gerucliswerkzeiigen lelir bemerklich niacli t.
Die &/mndhrig mit Kali ifi vie1 Leicliter und gei'nauer. Gleicli bei der erften Wirkiiilg der Warme
farbt ficlr die Mane golb, iind wenii fie vollkommen
fliel'st, ill fie flnrk griiii. Dielk vom Maiipn l i e r r i i l ~ r e . ~
.degriiiic Fnrbe tlicilt Iicli .deli1WaTCer mit, in welcliem
:mail die R I a h zerriilirt iiiid wenn dann die erhaltclie
aJkaliMie AuflBfiing bis ziim K o e l i o ~erliilzt
~
w i d , Co
f ~ l l tdie fie g r i h fiirbende Verbindniig von hlanpziz
mid Kali' zu Bodcn, und die Aiifliiiiiilfl ift nunplb,
eine Farbe, die voni Clirom dzs Steiiles lierriiltrt.
!
Ucberliiltist i i i n i i diel'e gelbe alkalil'clie AaflGfung
mit Salpeterhiire iihd I'etzt dann erlies f a l p c t e r h d 8
Qiieckfilber I i i n z i i , lo entfielit ein orangrgclber Niqderl'clilag, der nacli dem Gliilien eiil griiiies Ckrorito q d ziiriickliLt, welclies Borax, niit don1 cs geElimolZen w i d , fiiiaragd-griin farbt; cino EigenL'cliaft wodiircli es licli vor allen andern Oxydcn cliarakterifiifdi
un t e r I'cl ieide t
Uer in dcm Kali niclit aufgclofie Tlieil der MaKe
wird voii Salzlhurc leiclit aiifiJeloIi, frrbt lie orangeCgelb, iind @elit bei dein Abdanipfen dielkr f a i i r e i i
Auflo~iiiigeiiie Art von Gidlert , die, wenn n i m fie
bis zur 'I'rockllilb abdampft unJ mit hoihem . W e r
,
'
,
,
.
t
206
1
rgrcht, alle Riejelerde dee Steins abfetzt, welche fich
mit dam Chrom in dem Kali aiifgeliifi liatte.
Nachdem die Kielelerde von der AuflafnnS abgefchieden WET, gofc ich die WiilchwaKer hineu, und
falke mit Ammoniak. Der voluinin6fe Niederfchlag,
nocli fcucht mit flaigem K d i behandelt, fdieidet fich
jn EiCenoxyd und in Thonerde. Salrniok- AiiPZifung
&'chlugt aus der AuflGfung die Tlionerde nieder. Das
EiPn bleibt unaufgelSfi ziiriick ?
abor manaan]iahig, I~lifiman ee in S d z l h e anf, dio inan aber
jm Ueberrnaafs eudetzen vcrmeidcn mnl's To fchlrgt
bernfieinlhures Ammoniak das Maiqpioxyd darans
aicder.
Die ammoniakalifclie Aiiflihng, airs melcllet mari
das Eifenoxyd, das Manganoxj-d nnd das Alumiumoxyd
abgefchieden hat, Iiicht ouch niclil im mindefieil in8
Blau, v i e as der Fall feyn miirste, wcnn fie Nickel
oder Kupfer enthielte. W c n n man fie jedoch mit Salpeterf'ure fgttigt, iind eiiren odcr zwei Tropfeii Blauhff Waflerfioff -Kali liiiizubringt To wird fie rathlich welches die Gegenwclrt von'einer geringen Menge a p f e r anzeigt. Do& ill der Niederfchlas, der
bch allnitililicli abfeetzt fo iuibedeutend dafe er fich
&lit angeben I&.
Nachdem filtrirt wordcn war, urn das blaiifaure
Kupfer abzulcheiden w w d c 1Buerltleefaures Ammoniak zu der Aufliifung geletzt. Es erfolgte ein zienilid1 reichlicher Nicderfclililg ; fie euthielt drher eine
nicht unbetrachtliche Mengc Knlk,
Als diefe fortgcfcliaffl war, wnrdc die Arlfliifung fo
fiark mit Kali iiberhitigt, did's nlle a~nmaniakiJifclicn
S&e scrfetzt werden mul'steir ; Iiierbei bildete Lid1 ein
,
-
,
,
,
,
,
C
907
1
klsiner Niederfchlag, den icli ale MugneJa erkannte,
Obyleicli 6~ nicht ganz 1 Procent des Meteorfieins
maclit, babe icli doch illre Charaktera auf einc Weire
befiimmt die an dem Vorhandenfey~iderfelben Iceineii Zweifcl kl'st. Verbtanden mit Schwefeliknre gab
fio ein SaIz, dae, t~aclideiiider Ueberf'cliufs der Saure
dnrch Calciniren fortgetrichen war, in kleine nadelfarmige, bitter fclrmeckende Kryfialle mfchofi welc h durch einen fJeberCchufs von Ammoniak nur Z U ~
Theil ails ihrer Auflsfung in WnITer niedergefchlagen
wurden, das ubrige aber durch Ka! ein Gharakter,
welclier n u r der Magnefia angelliirt, da niir fie mit
k m o n i a k ein Tripellalz bildet.
Jcli liabe vier Analyfen von dem Steine von Juvenae geqiacht : die erfie mittelfi der Slinren ; die Z W e i l 8
Kalis; die dritte mittelfi Salpeterfiiurq u m die
M s n g e des Scliwefels i u behimmen ; die vierte mitt&
fdpeterrauren Baryts a m die Meiige des Kalie au8zumiitelii, dao Hr. Vauquelin a h BeAandtlieil des
Steines a n ~ i e b t obslcich er fich nicbt diefes Mitt&,
wc]c]ies das einzige znverlafige ifi, bedient Iiatte. Di&
Analyfen Rimniten alle i n Hiiificht der Natur der Befiandtheile des Steiiies rnit einander iiberein und wi&en n u r i n der verhiiltn&m&igen Menp dcrrelben
ein wenig voii einander ab, welches unfireitig nur einem Mangel an Honiogenitiit i n alleii Theilen ZUZIIrclirciben in
Die AnirIyfe mittelfi des Kalis, welche ich liier befchrieben habe, ilt die Echerfie, u n d giebt die B e h n d tlleile (wenigliens die i n groraerer Menge vorhandcn c n ) a m EhHrffien. Sie f'ccheint mir das mehrRc ZLUtraaarii OH verdienen wnd i d fetze daher die Erueb-
,
,
,
,
,
[- r d i ]
niffe derfelben hierlier. Ihr ZUE'olge liabe ich gefunden in ioo Gzvtlileii des Steins von Juvenas:
Kiefelerde
Eirenoxyd
Mang:tnoxyd
Thonerde
Kalk
Chromiuq
Magnelia
. ,.
ScIi w d e l
Als nicht zo rermridenden Vsrlu(t Cehe ich an 3
Gwihlr,
40
23,5
6,s
10,4
9,s
I
bleibt VerluR aus
unbeksnnter U p
fadl 4,s.
0,s
095
Kali
O J
Kupfet
0,I
924
Dak ficli bei meinen Analyfen fiets ein VerliiR von
4 bis 5 Procent erSeLcii lrat, h t t dal's ge\V6hllliCli bei
dierer Art von Zerlegung das Gcwicltt ficli dadiircli vcrmehrt dafs Saiicrfioff ficli mit den i n AZrolitlien entIialtenen Meialleii verbiiidct diefes fiilirt aiif die Vermiitliiing, dnl's i n tlcrii Stein 'voii Jnvenas das Eifen
uiid d o s Mniiqnii in1 Zufiaiide'von O i y d m vorkomn i e i i ; weIcIies nocli wnIirl'cIi~iiiIicI~er
dndiirch w i d ,
dal's kriri Tlirilclien dicli-s Metcorffciiis nacli dem Feinrcibeii voni M a p c l e nii~ezogciiw i d . Aus diclkr Annalime Iiifst ficli iiidefs niir erkltiren, wariim ficli niclit
wtiiirend dcr Annlyl'e das Gewicltt vermelirt, aber niclit
wariim es Gcli vcrinindert I ~ a t . Icli gefielie meine Unwi lIinhei t ii be r d i e re Ur fac 11.
Icli Iiattc gcliofft durcli Deliillircn eiiier abgewognen Merice dcs ge'piilvertcn Steins, aiif den Erklariuipsgrii~idScfiilirt 211 w c r d e n , iind i n der Tltat fund
licli &Lei eiire Verniirideriing des Gewiclits d e r Mame
urn einige I'rocent; icli lrabe aber aiicli oon dieIetii
Verlofie die Uriacli nicllt ;luffinden kcnnen. Ziim A d -
,
,
,
c
209 1
fanBen der Gasarten beliimmtw Kdkwalfer wurde nicht
getriibt; und weder i m Halfe der Retorte noch in der
kleineii Glaskugel, die als Vorlage diente, eeigte Gch
die mindefie Spur von Feuchtigkeit. Es fand Gch blos,
dds das KalkwaITer eine nicht zu fchtzende Menga
Schwefclfiiare entliielt dereii Geruch in dem ubrigen
Tlreile des Apparatee kaum konnte walirgenommen
werden.
Da das Kali dca Steins walirfcheinlich von den
Feldfpatli - Kryfiallen lierriilirt, welclic in i h m ungleichrnnfsig zerfirciit find, To diirfte die Menge deflelben i n verIbhiednen Stiicken verbhieden feyn.
Dae Merkwiirdigfie was aus diefer Analyfe des A&
rolithen von Juvenae hervorgeht ifi die vollkommne
Einerleiheit in der Zufammenfetznng deKelben mit der
des Aerolithen von Jonzac. Der ghzliclie Mangel an
Nickel, das fall viillige Verfchwinden des Schwefels
rind der MagneEa, nnd die Erlktzung derfelben durch
Kalk u n d Tlionerde, welche i n grSCserer Menge ale
gewbhnlich vorhanden find, unterlcheiden diefe beiden
Aerolithen lkhr befiimmt von den friiher bekannten '1.
E i n drittes Beifpiel diefer Ziifammenfetzung giebt
der am 13. December 1813 bei dem Dorfe Lontnlnx im
Gouvernement von W i b o r S i n Firmland herabgefallene Aerolith iiber den Hr. Bergmeifier Nordenfkiijld
,
.)
Hr. Laugih erhielt aug IcoTh. dcs Atrolithcn von Joorae (im
Deprrtcmpnt der Untern-Charente) 46 Th. Kiefelerde, 36 Th.
Eirenoxyd , 2,s Th. Manganoxyd, 6 Th. Thonerde, 7,5 Th.
Kalk, I Th. Chrom, 1,6 Th. Magnefia, 1,s Th. Schwefel, giebt
in Summe 102,qoTh. (S. diefe Annal. J.1s2x St.8. S.336.) G.
Aaarl. d. Phylik. 8. y. SI. a. J. 18aa. SI. G.
0
910
3
zu Abi;, ein Scliiiler des beriillinten Berzelius, nlir
folgende Notiz mitgetheilt lint: ,,Diefe AErolitlien
,+denn es find niclirere gefilndeii wordell) find Ikhr
,,zcrreiblicli, inii eincr gl8nzend fchwarzen Rinde um,
..gcben
,
und eiitlialte~~
griifstenttieils ein granes 1’1.11,,vcr, kleine OLvink6rner und cine weilbe SubRanx,
,,die vor deni Iliithrohre alle Eigcal‘chi~ftcn des Leuzit
,,
..zeigi. Eilciitlicile, welclie voni Magnete aiigczogeii
,,weden, finden hcli darin fali gar nicht.
Di e Analyre, welclle Hr.Nordenfiiihl voii dicfem Steiiie n u r
erfi yor einem J a h e Semacht lint, gab ilim keinc S p r
voii Nickel. Nach Chromium h a t er niclit gefi~clit,es
lsikt lich aus fek.iricrZerlegung a1C0 nicht folgern dafs
der iinnlnndifcl~eMeteorfiein kein Clirom entlialte.
Da in den beiden ilim ganz 8hnliclieii Adrolitlien
1 Procent Clirom gerade lo wie in allen gewGhnlic1ien
vorkGmmt, lo folgera ich jetzt nocli niit riielir Vertrailen 818 im J. 18.0, dab das Cbromium der coii’
rtaiitefie Charakter der Airoljtlien L y .
W i r liaben nun alfo drei Meteorfieine, in delien
keiii Nickel vorkijnimt, die aLer docli Cliroiii entlialten,
i p d in welchen ‘I’l~onerdeuiid Kalk licli an der Stelle
de8 Schwefels und der Magnclia, wciiigfieiis der Mengc
aach finden. Sollte fiEh die Anzahl dicfer nocli urn einige verrnelireii *), To wird ninn die Meteorfieine ill
,
‘(
’) Unrnlglich kann cs Hrn Laugier, der fich fo Peifsig mit der
Zerlegiing der Meteorlteine berchzrtigt hat, uiid mit Hrn Vauqueliii in freundf~l~nlilicliei~
VerhGltniTTee lebt, unbekannt gewefen feyn, dah auch die jrn J. 1808 bei Stannern i i i M?ihrcn,
im J. 1 8 1 4 bej Agen im eliernaligen Guyeiiiie ond iiii 1. 1815
bei Cliafigii;. irn Oberii Marne- Dcpartement herabgelilleilc.ii
Meteorlteiii:! heillen Kickel euthlrcn ‘ h i , worauf licli aurli
-
c
911
1
awei verfcliiedene Arteii abtheileii miiFcn. 211der erfien Art wiirden diojenigen geliSren welclle Kickel,
viel Schwefel iind Magnefia uiid n ~ i wenig
r
Kalk und
Thonerde enthalten, lind das find die melirefiell; ZII der
zweiten Art, die oline Nickel iind mit wenig Scliwefel
und ILlngneGn, aber viel Tlionerde und Kalk. AucL
durcli gillsere Merlrmde Jclleinen Gch diel'e beiden Ar:
ten von eiiiander zit uii~erl'clieiden. Die zahlreiclifien
u n d bekanntehn: nanilicli die der erficn Art, find feficr
und illre Tlieilchen a d h ~ i r i r e ~vie1
: fiarkcr a n einander,
und es zeigcn fich i n iliiieii riiiidliche Eifentlieilclien,
welclie f c h niclit znrreileii lareen iind vom Mngnete
angezogen wcrdeli. Die zwciter Art Gild zcrreiblich,
leiclit zii pulvern, liaben keine riindliclien Eifent11,eilchen, u n d ein Magnet zieht kcinon Theil des zerrrebnen Steins an. Ihre geriilge Coligfion I'cheint von der
Eininengiing verkhiedner fremder KGrper herzuriihreii nach einigeii voii FeldI'path nacli andern von
Leuzit. A i d find fie voii minder gleichf'iirmigem Gewebe ale die dor erfieii Art 9.
,
,
,
,
Hr. Chladni in reinen Sehriftsn und Aitffiidtzen wiederhalt benift. Seia gXirzliches Uebergehii dierer Sarhe fcheint a i r , daher ein Zrichen zu r e p , dafs er an der Richtigkeit der Analyfen, worauf diefe Ausfagen berulien, Zweifel hat. G$b.
*) Die Meteorlteine
von Lontlclnz haben nach Hrn RergmeiRer
Nordenhiold eiiie diinite wie I'cch ausfeehende R i d e , , fehn im
Ionern wie zuCiltiiiiiengehaiiItp vu!kanifrhe Afclie ails, IaNen
fich ewirchen den Fingorn zsrreibeii, und habet1 !iitkerfi feine
mit den Magitete auszuziehende Kiirney. - B a v w die drei
von Hrn Laugier Lur zweiten Art gerecbncten ACrolithen herabbefallen waren, hatten, mit Atisnrlrme d$% Steins yon Alais,
die Meteorlteine von Stlcnmm das lockerrte Gefiigr und das
geriiiglte fpecififche Gewiclit ( 2 , ~ ) bis
; 3.16 J ; auch lie enthalten kein von/Magnete zielrbares Eifeetl, uur liicr u n d da rJwili:e
und kleine Tlieile Schwelelkies, und beRehn aus fehr feinkornigen blaiilichgrauen MaKeir , die durch ein weifsliclies dickeres Bindungcwittel z u k n m e n gokiltel find. Und niclit blco in
0
1
I
'1'
1
ich deute jedoch diefe Ideen niir an, nnd iiberlalTe
es den Katurhifiorikern, fie weiter zii entwickeln.
Nnchfiirrift. Uiii micli mit Gewifslleit davon ZII
iiberzeusen, dars icli deli Gelialt dcs Meteorfieins von
J~ivenasan Scliwefel niclit zii klein ansegebcll habe,
I'chmelzte icli nocli iiacldcni icli die Vorlehng p l l d ten Iiatte, 1 Tlicil Stcinpdvcr i i i i t 6 Tlieilen S n l p I ~ ~ ,
erliielt aber niclit mehr Scliwefelf~i~re,
als Iich diircli
Schmelzen der Steiiiiiide mit Ldpeterl'aurem Uaryt
gebildet h a t te.
,
diefen tiifsern Charakteren Rimmten fie ganz mit den S t e i n m
von Juvenas und Jonzac iibereiii; fondetn, den bisherigeii Analyfe~iE U Folge. auch fehr nahe in ihrer cheniifcltcn Zulammen-.
fetzung, da Hr. Mofer in Wien, Ilr. Klaproth i n Berlin und
Hr. Vauquelin in Paris aus ICO Theilen diefer Steine beim
Zerlegcn erhielten: Kiefelerde 469 M.,48; KI., 50V.; fchwarzes Eifenoxyd 27 M., 23 KI., 29 V.; nlaiiganoxyd M.. I V.;
Thonerde7.62M.. iq;KI., 9V.; Kalk 124M., oHKI., 12V.;
Chrom eine Spur M.;filagnelia $I. hl., 2 KI., o v . ; Verliilt 31
M , 2f KI., - 1 V. (fie!ie Annal. J. 1 8 ~ 8B. a9 S. 225 U. S.3~9und
Chladni Uber Feuer- Meteore etc. S.287.) Wariirp delien ungeachtet Hr.Laiigier die Meteorfleine v o n Stannern niclit 7.11 der
zweiten Art voii hleteotfleinen rechnet, dariibcr giebt mir die
Notiz in St. 3. J. 1821 diefer Annalen, v o n feiner am I . M a i
1820 gehaltenen Vorlefung tiber die Metrorlteine Auffchlufs.
,,Ein Stein von Stannern, den e r zerlegte, en~liisltCltront u n d
Nickel, aber nur 2 Proceiit, wie der bei Veroita irn J. 1663
herabgekommene Stein. '' Sollte Herr Larigier hierbei leiiier
Sache fo ganz gewifs feyn? Auf jcden Fall wiirde ein unbeiieutender Nickelgehalt wohl kein itinreichendcr Grund feyn,
die Stanner'fchen Steine von denen der zweiten Art L O ttennen. Von den MeteorItsinen von Agen , fo \vie von denen van
Chafigny h a t man nur Kine Aiialyfe; beide find von Hrii
Vauquelin, doch fcheint es, Hr. Laugier erkenne ihre Reweisk r a k gegen einen Nickel-Gehalt nicht a*- : auch rntlerncn fich
dido Steine vie1 weiter von dcnen von Juvenas als d i e Sianner'M e n , fnwohl im Anfehn als in der Zufarnmenfetzung. Drm
Ae'rolithen von Cha/jigny fehlt zwar auclt Schwefel un'd metallifcher Eifeq, dagegen loll e r 31 Procent Magnefia und
weder Kalk noch Thonerde, auch 2 Procent Chrom enthalten.
Der Stein yon Agcn roll dagegen fiarh aiif die Magnetnatlel
wirken , und a u f eincr durchfiEtea Fllclle fe!ir vie1 GedirqenEifen zeigen, welclies beim S5gco gefletkht wurde (Cllladni
s. 306.) Beide Steine, To wie die von Stannern. verdienten
*on Hra Laugier iufr neue chemifch unterfucht zu wcrden. G.
.~-.
-
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