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Analyse des Meteor-Eisens von der Hacienda St. Rosa in Mexico

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deiis die scliwefelsaureu Salze der ueuen Eleuieiile Caesiuui uiid Kubidiuui zu untersuchen, da sie in dieselbe isomorphe Gruppe gebiiren. Leider koiiute der Verfasser dieselbeii bisjetzt uicht erlialteu, obwohl wahrscheiiilich ein
o d e r zwei Krystallcheii zum Zielc fuhreii wurden. Eiueu
feriiereii Gegeiistaud der Uiitersuchung wurde der Einflufs
bildeii, welchen die Substitutiou von hlkohol-Rndikaleii iu
das schwcfelsaure Ainmoniak auf desseu optische Verhaltnissc ausiibt, voraus5esetzt, daEs dabei die Krystallgestalt
iiiclit geludert werde.
--
Diis Ilaudstuck, iiiit dem i~acluteliendeAunlysc. allsgcfiillri
wurtle, stamuit ails der Gegeiid der Hncieuda S t . Rosa im
Staate Coahuila iu Rilexico, wo, nacli inuudlicheii Mitthc-iluiigeu des Hni. Prof. P o s s e l t , Eiseii ineteorischeii Ur-
apruiigs theils in grofseii Bliickeii zerstreut uuiherliegt, theils
auf eiue weitc Strecke sich durcli das Gesteingeriill hiuzieht.
Eiu gralscres Stuck dieser RIasse befiudet sich in der
iiiiueralogischen Samiiiluug dcr Uiiiversitat Heidelberg: Aulserlich nit eiiier schwer abliisbareu Oxyd - Schicht voii
brauuer F a r b e iiberzogen, stellt es cine derbe, dichte Masse
d a r riiid zeichiict sich durch hakigeu Bruch ails. W e d e r
griSfsere Poreu, uocli 81atter-Durchgaiig siud wahrzuncliiiieu.
Das Ansehen ist durcliaus houiogcn uud das Gewiclit zieuilich bedeuteud.
Nacli Eotferuuug des iiurscreii Ucberzugs , die bei deui
kleineu, mir iibergebeucii Stucke zunachst vorgeiioiiiiiieii
murde, trat cine. deutlich stablgraue F a r b e Iiervor. L)ie
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sogenannteu Widmanstatten’schen Figuren waren iiicht hervorzubringeu, obwohl das dichte Gefuge der Masse einc
ziemlich ununterbrocheu polirte Flache ermiiglichte. D e r
G r u n d hiervon scheiut in der geringen Menge des vorhaudencn Schreibersits, die sich bei d e r Analyse herausstellte,
zu liegeu. wie diefs bereits bei anderen Meteoreiseu- Analpsen, die iii W ii h l e r’ s Laboratoriurn ausgefuhrt sind,
bemerkt wurde.
Die Trenuung der in Chlornasserstoffsaure liisiichen
uiid uiiliislicheii Bestandtheile wurdc nuu, um die Uildung
vou Koliletiwasserstoff zu vermeiden, in der W e i s e bewirkt, dnfs das ganze Stuck, 311 eineui mit Guttaperchn
uberzogeiicn Platindrahte befestigt , als positiver Pol eiuer
clektrischeii Kette ncbcii eiiieni, n l s negativcr Pol diciiendeli Plntinbleclie iu inafsig starkc Chlorwasserstolfsaure ciugesenkt uiid so d e r W i r k u n g des durch den Stroin nusgeschiedeiien Chlor a k g e s e t z t warde.
,
mehrfaches Digerireii
Die so crhaltene L ~ s u u ~durch
des R ticks t andes 111it Chl o r w a ssers t o f fs a u rc v ervo I I s t a n dig t,
wurde in eiii Tropfglas gespult und i n verscliiedeue, gewogeue Portioneu getheilt, von deneii zwei kleiuere zu
Prubeu auf Mangan, Schwefel, Kupfer usw. dienteo, wahrend die griifste verwandt wurde, um Eisen uud Phosphor,
Nickel uud Kobalt zu bestinimeu. Die Trennung geschah
wit kohleusaurem Baryt und der erhaltene Eiseii- Niedersclilag war bedeutend genug, uin, iiacbdem e r gewogen,
theilweise zur Phospborsaure-f)estiinmurlg, theilwcise zur
P r o b e auf Chromoryd rerwandt zu werdeu.
D e r in ChIorwasserstoffsaure uulihliche Kiickstand, der
1,262 Proc. des Ganzen ausmachte und aus glsnzenden,
krystalliiiischen ISadeln v o n Phosphornickeleisen bestand,
wurde durch Salpeterssure nicht angegriffen, erst durch
Salpeter-Salzsaure geldst und in ahulicher W e i s e bestimmt,
wie die Ldsung.
D i e so gefundene Zusamiiieiisetzuiig ist folgende:
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a ) L i i s u n g (auf’b G a o z c beredinel).
Fe
:
Y5,5J Proc.
Ni : 2,902
c o : 0,632
P : 0,868
b ) RiickstanJ
Gauze beredmet)
(auk’>
Fe
: 0,532 Proc.
Ni : 0,361
C o : 0,018
P : 0,178
zusaiiiineii:
-_
Fe
:
Ki
:
P
:
co :
96,072 Proc.
3,263
0,55
1,046
__100,931 Proc.
Uiese Zahlen stilnmcii iui Allgemeinen mit deu iin J o u r ual fur pract, Chetnie Ed. LXVI, S. 425 angcgebeneu, die
eiii Meteoreisen voii deuiselbeii Fuiidorte b e t r e f h i , tibereio. D e r Procentsalz des Phosphornickeleisens ist dort etwas grbfser gefunden; daher auch bereits eine Andeutung
Widmanstatten’scher Figuren zu sehen war. Doch bleibt
es walirscbeinlicb, dafs die ganze, in erwahnter Gegerid
vorhandene Masse voii eiiiein einzigeu , grofseu Falle herriihrt.
B u n s e n’s Laboratorium, Heidelberg im Febr. 1865.
Zusatz.
Es sey mir erlaubt, hier einige Bemerkungeu hiiizuzufiigeu, die mir Prof. G. R o s e in Bezug auf den miiiernlogiscben Theil der vorsteheuden Notiz, die ich ihiii gezeigt hatte, initgetheilt hat.
(P.1
Das Meteoreisen von St. Rosa iii Mexico koinmt in sein e r Beschaffenbeit mit deuen voii Braunau und Claiborii
iibereiii, ( Vergl. meiu systeinatisches Verzeichnifs der Meteoriteu des miocral. Museums d. Berliner Universikt in
diescii Annalen Bd. 118, S. 419) uud besteht wie diesc nu1
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aus Stuckcn eiiies liidividriuine o h m scbaligc Zusiiiniiieiisetzung. Wenu iiiaii dasselbe zcrbricbt oder vieliiiehr zerreifst, was bei seiuer Zdiigkcit i n n e r n u r schwer r o l l
statteu gelit, so siclit i i i a n , dafs es sehr oollhoininen uach
drci unterciiiaudcr rcclitwiuhli~ciiRichtungeu , parallel den
Fliicheii des Hexaeders, spdtbar ist. G e l t z t zeigeu sich nu11
keiiie Widinanstatten’sche Figiireu, aber wic auch bei dcili
liiiiistlicli dargestellteii Eiseu, auf deli Spaltungstllchen oder
besser uoch auf dieseii parallel geschliffenen und polirtcii
Fl&Aieu eng iiebeueinauder liegeude Streifeu, die iiacli seclis
1\ i cbt u i i g e 11, pa ral I e I cl eu b ei tI cii D iag o 11 a I eu d zr t1c xa i;d c rIliichc iiud parallel deli 1,iiiieii gelicii, die v o i i ciiicr Ecke
mcli dcii Mittcii der gegeuiibcrliegeiitieii Scitcii gczogcii
wertlcii I\iiii~icii. Aufscrtlciii siclit iiiaii i i i i i i eiiic Jlciigc
selir hlciiier hervorragender kleiiier prisinatisclicr Krystalle
voii dciii iu verdiiniiter Salpetersiiirc uiiliislicben l’hosplioriiickeleiscu, die uacb drei Richtungen, parallel deli Kantcli
des IlexnCders liegeu, uud die ich i n ineiuem Aufsalz ubcr
deli Asterismus des Meteoreisens bcschrieberi babe. RIoiiatsbericlite der k. prenfs. Aknd. d. Wiss. Oct. lW.2 rind
P O $ $ . A l l l L Ed. CXVII, s. 632).
Ueber das Vorkoiiiincii dcs RIetcorciseiis voii St. Koso
ist soust uocli zii vergleiclien die Abliniiclluiig voii 13 u r h a r t in L c o n l i a r d und U r o i i i i ’ s Ncwein Jahrbucb fur
hIiii. etc. 1Sti S . 2ii.
Berliu den 9. Marz 1863.
G . Hose.
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