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Analyse des Paraffins.

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Snderuogen, doch weoiger vortheilbnft, laht sich auch das
Eiipion aus dem Pflaozeotheer, und das Paraffin aus dem
Thiertheer darstellen.
Beide Stoffe sind manoigfacher technischer Anwenduogen fahig; das Panffin iibertrifft das W a c h s und ersetzt 'den Wallrath als Material zu T.afelkerzen, und leistet, weil es, Sluren .und Alkalien vollkoinmen widersteht, zu Verpfropfungen und Verkittungen die besten
Dienste, kann als Wagenschmier benutzt werden u. s. w.
Das Eupion ist ein vortreffliches Mittel zur Aufbewahrung von Kalium, wahrscheiiilich aucli zur Trennung des
Stearin vom Olein, und eins der vorziiglichsten nicbt ruisenden Leuchtinateriale, auch schon in Verbindung mit
Paraffin.
VIIL Analyse des ParafJs;
oon J u l e s G a y - L u s s a c .
H r . Prof. L i e b i g hat die Gefalligkeit gehabt, mir z u
einer Analyse Paraffin mitzutheilen, welches er zu diesem Zweck von Hrn. Dr. R e i c h e n b a c l i erbalten hatte.
In jedem Fall war die Analyse dieses so merkwiirdigen
Korpers von grofsem Interesse, und ich habe mich daher um so melir bemiilit, sie mit aller der Sorgfalt 011zustellen, welche dcr Gegenstand verdiente, uud welche
mir die giinstige Gelegenheit, diese Untersuchung in dem
Laboratorium dea Hrn. L i e b i g und mit dessen Apparat
ausfiihreo zu kunnen , gewlhrte.
Zufolge der fettarligen Beschaffenheit dieses Kihpers
wiire es unm6glich gewesen, ihn mit Kupferoxyd zu mengen; es wurde deslialb SO verfahren, wie zuerst Q p p e r III a ii n bei seiner Analyse des Naphthalins verfuhr'I*). Es
wurde namlich ein Stiickcheu Paraftin abgewogen und
* ) D i o a Annden, Bd. XVlII (99) S. 302.
P.
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soFIeicb iu die Verbreonungsrbhre gebracht, 80 dafs es
etwa in die Mitte der Rahre zu liegeo kam. Alsdann
wurde der untere Theil derselbcn bis zum Schmelzeu
des Paraffins erhifzt, und dasselbe auf einer Scite bis an
das untere Eode berunterflidsen gelassea. Nach dein Erkallen wurde die Rbhrc init frisch susgegliibtem und kaum
erkaltetem Kupfcroxyd aiigefullt.
Die erste Analyse gnb 8425 Kohlenstoff und 15,oo
Wasserstoff; aber da in1 Laufe der Operation Spureii
von weifsen Wimpfen bemcrkt worden waren, die sich
in der Chlorcalciuin - RGhre condcnsirt hatten, so koante
diese Aoalyse bilchstens nur cine AnnVherung geben.
Zwei aodere gut gelungeoe Aualysen gabeo folgedo
Resultate:
a) 0,281 Grm. Paraftin liefertcn:
KoiiIenslure
0,866 Grm.
Wasser
0,379
welche fur 100 1%. Paraffin entsprechen:
Kohlenstoff
85,21
Wasserstoff
ld,98
100,19.
b) 0,2136 Grm. Paraffin gaben:
Kohlenslure
Wasscr
0,820
0,359
fur 100 Th. eutsprechend:
Kohlenstoff
Miasserstoff
85,23
14,99
100,22.
Das Mitlel von beiden Analysen giebt also fur die
Zusaoimcnsetzung des Paraffins:
1 Atom Kohlenstoff
2 At. Wasserstoff
S5,22
11,98
76,437
12,180
100,21
88,917.
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Diese Substanz besteht demoach nur aus Kohlenstoff und W-assersloff, und, wa5 h6chst merkwiirdig ist,
genau iii demselben Verhiilinisse, wie das olbildende
Gas. Hierrnit stiinrnt auch ilir ubriges chelnisclics Verhalten iihcreio, namlich ihre [Jnveranderlichkeit durch
Kalium, ihre Un-,crseifbarkeit, uberhaupt ihre chemische
Indifferenz, welclie gerade zu dem Nainen Paraftin Aul a b gab.. Durch concentrirte lieifse Schwefelslure wird
es iodessen, wie ich gefunden habe, unter SchwHrzung
und Entwicklung von schwefliger S u r e langsam zersetzt,
Eben so verbalt es sicb zu wasserfreier Schwefelslure,
mit der es sich stark erhilzt. In der letztereo scliwaizen
Masse findet man keine Weinschwefelssure, wie man,
zufolge der Zusammcnsctzurig des Paraffins, zu erwarten
vielleiclit einigen Grund hatte.
Diese Zusammensetziing endlich, macht es hbchst
mahrscheiiilicli, daCs die feste, weifse, krystallinische Substanz, welche S i r u l l a s durch Cehandlong mit Kali aus
dem sch\refel..#urehal[igen \vein81 (su@fe ncufre dhydro,nenc bicarbone) erhielt, und welche dieselben Bestandthcile in derselben Proportion cnthalten SOH, nichts Anderes sey als Parallin.
1X. beber die qunnlitaliue Beslimrnung des chinins und Cinchonins in einer kaufihen Chinurinde,
von G,
U? Sciiarlau.
B c i den1 grofsen
Vcrbrauch der Chinarinden, und besanders der Konigscliina, seit einein Zeilrnume von ungefiibr zelin Jahren, iind bei dcm inirucr Sellnerwerdeti
dcr lichtelt Chiuabhirie , dic durch das Abschkilcii der
R i d e absicrben uod nicht angepflanzt werdcn, kolnmen
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paraffin, des, analyse
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