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Analyse des Platins vom Ural.

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X,
PIatine vom Ural; vom Ur, G.
O a n n n , Pro) der Chemie in Dorpat.
Ana&fe
dee
(AUS drm Rufifchen, dcm TO^ Berg-Dcpartement herrusgegcbe
neu Berg-]ournd, fur diere Annrlcq rnitgcthcilt tom Verfder.)
i T o n der Kaiferlicli Riiffifclien Regierung find der
UaiverfitSt Dorpat, d u r c h Se. Excell. dem Staats und
I'inanzrninilier Hrn. v. C a n c r i n vier Pfund (ruCfifcli Platin vom Ural, von der i n St. Petereburg in
deF Miinze kaiifliclien Sorte, zur chemifclien Analyfe
iiberseben worden. Seit eiiiigen &Ionaten befclinftige
icli rnicli mit der Analyfe deKclben. Die Reftiltate
meiner Unterluchiing werde ich i n einzelneii Aufh e n , van welchen diel'er den Anfang maclit, mittheilen.
,
-
Zur Gefcbichte des Platins gehbrend.
Dic erfie Nacliricht, welclie ich iiber das Vorkommen des Platins i n Sibirien habe aiiffinden kiiniien,
findet Gcli i n der Abliandliing Vaiiqueliii's *), welclie
die Analyfo eines Silbererzes von Giiadalcanai e n t l i ~ l t ,
worin er bekanntlicli Platin ai~fgefiiriden zu liaben
gloubte. Er fagt darin : u n briiit se ripandit, il y
a ql1elqties a n d e s , qii'on en (Platine) qvoit dc'couvert e n Sibe'rie; mais ce briiit n e s'est pas pliis Confirm; qiie celiii, qiii e n avoit annonc;, il y I, qiiinze
p115, I'exitence dans tin aalle ferrugi~ienxde Saint-Don1;ngue. W a s Vcranlalliing 211 rliereni Gcriiclite get
Sebcn llat, liabe icli nicht ausfindig rnaclicn kiiiiiien.
[ 3.11 1
Eine andere nicht minder interelfante Nachricht,
obwolil nicht ziir Gefchichte des Platins vom Ural geIiilrend, fand ich i n Scherer's Journal der Chemie 9.
,,Diefes Metdl ( Platin)," heifst es, ,,war nacli einer
Stelle Vdentini'e in der Hist. Lit. Acad. Nnt. Cur. US
Balbin's I-liet. Boll. entnommen diefeni b6hmifclien
Jefuiten l'chon gegen das Ende des 17ten Jalirliiiiiderts bekannt. Ea roll danials i m biilimirchen Rielengebirge vorgekommen feyn.
Aiiruni album, quod
argentum eoae jurares, nisi auro familimes proprietatea aliud suaderent, pondus scilicet, extensibilitas, vi9
eludendi ignem et nquam fortem, eolubilitns i n aqua
regia etc. etc.
Auslehng der
verfchiedeoro Ktimer.
Der chemifchen Analyre mufste eine nieclianifclie
Zerlegung der [elm gemengten Kijrner vorliergelien.
Es wurden zu diefem Zwecke 1526,103 G m i . bcfiimmt.
Von diefen wurden fofgende Mengen abgewogen :
1) 101,609; 11) 101,187; 111) 101,685; IV) 101,500;
V) 101,948; VI) 101,601 ; VII) 101,919. Diere Mengen wurden ziierfi mit einem Magiiete ausgezogen iiiid
liierauf tnit Hiilfe der Loupe ausgelefetl. Das Aefiiltat diefer Auslerungeii, i n Proc. ausgedriickt, iR iri folgender Tabelle enthalten.
*) Scherer's Allg. Journ. d. Chemie Bd. V f . S. 633.
I 275 1
Aan& iim uiigefdir 7 UIw Abends (dle MittcJze61 ;fi
t= 7,65) niit der Br ite drs Ortes vertiiiderlicll fey.
Anch. liier il€ d w W e i * t l i fur Abo zuverlalKger,'aje
dab er diel'cr Miitelzal~lweiclien miifstc. W a s endlicli die Zeiteii u i i i uiigefiilir i Y Ulir Naclrts und 7 Ulir
Morgeiis beIriKt, Co ilt. dtrreii geiiauere Aiisiiiittelting
eben
Ab
iiiibvftiiiiinbar, wie die der vorliergelieiide~i.
Des E ndrcl;r 1ti1 t die G r Uii t e r fiicli t1n8 belie11t alro
dan'n, dafs zur geiiaiirn Kieiiiitiiifs der t~gliclienperi o d iI'cli e ii Ve rsi ide r ii t i62i i d e s Ua 1 o III et e rIia I ides no clr
ein fortwdlreiidee Saiiirrirlii voti uiiigliclifi vielen Beobocfitungen in allen Lifnderii erforderlicli ifi. Doclr
ifi klar, dare jetzt, w o das E'octuni V d h g erwieren ifi,
Beobacl~ttiiigen von e i i i i p weitigeii Tegcii, w i e fie
Iieil'eiitle aiilielleti
hijiiiieit
, iiiclit
niehr Iiiirreichend
find ; lbnderii dal's die llrilreiifcliaft anlialteiide, wenigfiens cin Jalir lairs fortgcfetzte, wenii aiicli ntir a n
wcnig Ortell aiisefieIIte Iholaclitnngen erfordert. Es
wsre fiir diafeit G c S e t i h i i d voti l'I\'iclitiSkeit, weiiii
m a t i aii gowifleii Siatioiieii ' d ~ sIhrotiieter lsiigcro Zeit
IiiiidurcIi beobitcliteii wollta an To vielen Stiiiiclen der
T a p s , als cs die U i n h i i d e erlaitben. Iclt 1i;lle niiclr
,
Jurcli e i p e Erfulirtiog itlerzeugt &l> diere Arbeit
ficli oliiie befondere Aitfireiigiing aiisfiilireri Idst, lind
d& uioti nic!tt i~ii,nfilicJt iiach
liriilliSkeit
ciiirr ablbluteii
Voll-
ZLI Iircbeii braiiclii, weil l i i i i iiiid wieder
eirrtreieride Liickeit, o l i i i e riirrklicheii Schaden ftir die
Saelie, iiocli der Uebereiii~iiiiniiiiigniit (lei1 iibrigeii
Beobrlolitiuigen leiclit ausyefrillt werdeii liiiiiiien.
I 514 3
Die gefammte Menge der ausgelefenen Go1dkZr'n e r betrug 37,121 Grm.,,d. i. i n Proc. 2,432. Von
diefen liefsen Gcli mittelfi einee M u p t e einige kleine
GoldkZirner auszielien deren Gewicht 0,009 Grrn.
betrug.
D i e gerammte Menge der unter der vierten Rubrik der Tabelle begriffeneri Kiirner betrug 14,609 j
d. i. i n Proc. 0,957Sio tvurden i n folgende Befiundtheile zerlegt:
,
0,430 Sand, d. i. ein Gemifch nicht metallifcher, fehr verfchiedenartiger Klirner und orgaoifcher Theils;
4,986 Platin Klrtrer, w e l c h auf der Oberfliiche Rellenweife mit
cinem fcliwarzen Ueberzuge verrehen find;
8,741 Platin -Kijrnur, auf welchen fich fiellenweih eio rotbbraaner Ueberrug befindet;
0,231 grtitillchgraus nicht metallifche Ktirner;
0,008 tbeilr zinnoberrothe, theils braunrothe KLirner;
0,039 kugelforrnige, wie Platin aurfehende Ktirner, wrlche l l e r
leichter els Platin zu fegn fchelnen 5
0,174 klrner, welche Osmium Iridium za kyo fcbeiaen.
-
-
AoCser dieron fand icli nocli ein Metallkorn, *elches lich tvefentlich von den iibrigen unterl'cliied. Es
w a r v6llig ausliryfiallifirt ; eine viedeitige Pyrnmide
suit einer Vierfeitigen etwas gerchobenen Bafis. Seine
Farbe war dunkler, ols die des Plotins. I n Salpeterfz'rrure liifte es Iich vollkommen uuf. Die Aiifliifting abgedanipft n n d erkalttt, kryltallifirte in kleinen fpiefsigen Kryftallen, welche, i n der Hitze eerlctzt, ein weifses Oxyd Iiinterlief.cn. Ammoniuk, ziir l'dpeterTauren Aufltifung geretzt, fdlte weifse Nadeln; wihrfcheinlich ein balilches oder dreifaches Salz.
Fafst m a 1 1 die Rel'ulfate diefar mecliaail'chen Zerlegutig eukmrnen und bereclinrt fie fur iooooo Tli.,
..
--
Gold-KGruer
L432,40
Mit den Magnet ausgesogene K6rncr 7 jn,96
Magnet Eifen.
16244 Eifeo Platin.
84,38 metallifches Eifen *).
1,76 retrrctorifcher Sand.
(
'2~~x7Sand.
Erdartige und metallifchs Kiirner
r o n befonderem
Aeufsereo
957,21
.. .
326,71 P h - K S r n . mitfchwrz.Stellea.
512~76
rothbrn.
15,13 g r h l i c h g r a u e nlcht met. Ktiro.
0,52 zinnoberrothe u. braonr.
2,55 kugelftirmige wie Platin ausfehendc Ktirner aber leichter
fcheinend.
11,40 Osmium Iridium (7)
-
-
-
Anplyre der glattcn , wie Elfen rusfehenden retractorifchen Kijrner.
Mein verelirter College, der Hofrath von EngelIlardt, Burserte, ale ich diin nieine Sammlung der
atis dem uralirclien Platin aitsgelelenen Karner zeiste,
die VermuthlIng d d s die gliltten retractoril'chen
KBrner nietallil'clles Eifen feyn kiinnten.
Diere
Aet&erunji war die VeranlaK~tngzu folgender Arialyre. Das rp. Gewicht diefer KGrner fand ich :
,
Barometer Tlicrmometer
Parife'er
centesimal
329"~95
f
16' 5
Gewicht der Klirner
in Grammeo
Sp. Gewicht
0,551
6,407
a) 0,4105Grinm. wurden mil 3,7z Snlpeter- Salzf m o (! Salpctcrf. vori 1,364 fp. G. uiid Saltf3ure
.)
Man fehc die folgsode Analyfo d i e k r Klrner.
I 316 *I
1,1518f".
G.) i i b e r g o h n n d bei gewBhnlicher
Temperatiir melirere Tap damit i n Berfilirung gelafvon
[en. Die Flfil'figkeit, niit WaITer verdiinnt, wurde abgegolTen (A). D e r Biickfiand ( B ) befiaiid a m @feer e n ~veifsen etwas gelbgcfarbten KZirnern, nietallif&en wie Platiii ausfelienden Kijrnern u n d eincm
dunkelbraunen Pulver.
b) B wurde mit 3,78 Salpeter Sa1zCh-e iibergoflen, darnit digerirt, die Aiiflohng abgegoren voii
Neuem Salpeter S a l z h r e zugegoKen, abermals digerirt I d fo lange niif diefu W e i f e fortgcrahren, bis
die Sauro voni niickltand niclits melw aufliifte. D i e
Aufliif'iing fey C: Der Riickfiandc wiirde gewogen.
Sein Gewicht war 0,0185. Er befiand aus wcil'seii
erdigen Kornern, welcIie fich vor dem Lotlirohrc
wie Kiel'elerde verliielten, u n d metdlif'clien Flittclieii,
welclie das Audehen von dem in Salpeter Salzrsure
unouflbsliclien Riickfiande dcs Platins liatten.
c) Zu
wiirde eine Aiifliiriing von ko1ilenfai~rem Natron To lanqe zugefetzt, bis ficli nichts m c h
ftillte.
Der Niederrclilag beftand i n rotlibratinen
Flocken. Er wurde abfiltrirt 1u:d vollkommen auegewakhen. Wir bezeichnen ill11 mit D , das Filtrat
mit F.
d~ P wiirde zum Siedeii gebracht, es Ietzte fich
eiii grauee Pulver ab das Iich beim Abdampfen vermelirte. Ale die Fliilligkeit viillig eingetrocknet war,
wurde lie in kocliendem WafI'er aufgelijfi und filtrirt.
Das Filtrat wurdenochmals abgedampft, eingetrocknet,
wieder aufgelijlt undfiltrirt nnd diere Operation To oft
wiederliolt bis das Filtrat klar durclis Filter sing, n n d
das Filtrat abgedampft z u einer weifsen SalzmalTe ein-
-
,
-
-
c
,
L: 5r7 3
trocknete.
D e r auf dc m Filter befindliche Niqder-
liil~hg,nachdem e r v d l i g auegew'aCclreir War, wurde
mit dern Filter getrocknet, hieraitf das Filtcr verafcht,
uiid das Gewicht der Siibfianz gefiinden. Es betrug
0,0335. In Salpeter- Sa lz kure gebrachtj lofie fie f i c l ~
bei Anweiiduns voii W ar m e vo11ig airf. Die Ai&jTiins mit SaImiakauflGTiuiS verfetzt , hllie Gcll als
C h l o r - Platin - Salrniak. Es war alfo Platin:
e) D e r Niederfclila~D wurde iii S d z k t i r c aufgeISfi, nrit Aninioniok etwas w e n i ~ e siiberhttigt irnd niit
vGllis neutraleni bernfieinfaareri Amrnoniak g e f ~ l l t .
Der %edet.rclilag wurrle nbfiltriri uiid vollig ansgewarcllell. Das Filirot fey G.
fj D i c Fliiflighit A wiirde mit Aninioniak etwas
wenig iiberfsttigt, hierauf mit bernfieinfaurem Animoniak gefiillt, und der K;ederklilag abfiltrirt uiid
v6lliS ausSewafclieii. Das Filtrat wiirdo zii C: gegofTen, die Fliiffigkeit zur Trockne obgedompft, und die
SalzmaITe in etwas mit SdzCarlrc geCchttrft6rn WaCTer
anfgeliifi. Sie lofie Gcli bis auf einige wenige weirelich ausrehende Ffocken vollkommen aiif. Diere abfiltrirt, getrocknet, niit dem Filter verarcht und gewogen, liatten ein GewicIit von o,oo'o.
Nuch einer
damit angelfellten Priifiing glaitbc 'icli annehmcn zu
kaiinew, d d s fie Kiefelerdt? waren. Aiif einen Zafatz
t o n Ammoniak fiirbte ficli die FIfil'Ggkeit etwas bliiulicli, u n d es fillteir fich noch eiriise wenige Flockenj
welchd icli fiir Eirenoxyd graiibe anneJimen ZLI miilTen.
g) D i e beiden Niederrclihge von bernfieinfaurerri
E i h o x y d wiirden mi t dem Filter getrocknet, eingeiirchert iind i n SalzlkLLrc oufgelort. Die AuflCiCang, von
ko1iliSen ails der Be,.nfieinfLu?e kcmmendcnT1ieilen abAnunlid.PbjCk: J3,M.i. Si. 2.1.1817,Si. lo.
Y
[ 318
filtrirt
1
, wmde
mit An1rnon;ak gefullt, der Nicderl'cldag getrocknet, mit dem Filter eingexrchert u n d gewogeii. Das Gewicht war 0,5120 Eifenoqd.= 0,3544
Eifen.
Hlernncb IR die Zufrmmenfetzung diefer KGmer.
in Ptc.
0,3544 E i f m
86,33 Eifen.
0,0335 Platin.
8.1j Platin.
0,0165 anrufl. R.
o,(x)zo Kicfelcrde.
o,a021 Verluk
0,4105
Spur von Kupfer.
4.50 unaufl. R.
0,48 KieFelerde
0.54 VerluR.
100.00
Da nach der errten Bellandlung m;t Salpeter-
-
Salzltttlre Platin K h i e r unaufgeliifi bliebeii, fo
konu man diefe Klirner nicht als eine Legirung von
Eiren mit Platin betracIiten, rondern als eine mechanil'ches Gemenge von EXen mit Platin KZirnern.
-
B e R l m m u n g des fp.Gewicbts desPIatinls vom Uraf,
Mehrare Angiaben fiber d r s fpec. Gew. des Platin'e
finden fch gefammelt in Mncquer's Wijrterbuclie
unter den Artikel Platin. Sie fiimmen jedoch nicht
Cehr mit einander iiberein u n d laffen dalier vermuthen, d d s Ge nicht mit der gellorigen Genaiiigkeit
anpfisllt waren. Die erne Gcliere Angabe ill die von
Wollafion '1. Er gicbt daa fp. Gw. dee gemeineil P h tin's (Perurnil'chsn?) zu 17,7 a n u n d das deo Os0)
Phil. Trans. 180g wad Ana. d. Cbcm.
61,
8%
1 3 9 1
minm-lridiiim's zu 19,51 Ureithaupt? fand dae fp. G
&a rullifchen Platin's ZU
ltlros
17.119
lVl608
FoJgende Befiirnmi~iigenwarden mit der grdrsteti
Genauigkcit angefiellt. ELIwurde liierzu doppelt defiillirtes W d e r pngewendet, und das WafI'er unter
dem Recipienten der Luftp. i n Beriiliruiig mit den
Platin-Kiirncrn lo lange gekocht, bis bei der Itttrkflen
Evacitntion keine Lnftblafen mehr zu bcmerken maren. Der Raum deg Glaschens, welcher nach dem
Auskochen nicht mit W d e r angefullt war, wnrde
tnit WaiTer, welches i n einem anderen Glasclien
unter dem Recipienten gefianden hatte iind auf diefelbe
Weire ausgekoclit worden war, gefiillt worauf fogleiCIl die Oeffiiung des Glirechens mit einer a u f p
I'clili ffenen Glasplntte bedeckt hurde.
,
oerfchiedener Beftimmangen des fp G. d. PIatinO
Barometer Thermometer Platink6roer Sp. Gewicht
centesimal
in Grammen
Parifer
Rehitate
+
16O.5
7°.0458
11.3716
164
60,0260
50,OZPO
39830
16.0
16,o
3935
156
4%1320
301r49a
I7.37?1
171395 t
i7~4161
4°~1s
f55
20,0850
3.+I"'rlS
40.65
39.90
17.444;
1111736
Aue der Pergleichung diefer Vetfuche ergiebt
Ech der merkwiirdige Umfiand, dafs in dern Verhlt;
nilTe, als die angewendeten Mengen des Platin's abnelimcn, das fp. G.zunimmt. Was der Grund llier;
') Poggend. Ann. Bd. 8.
S. 502.
x s
1
320
]
ron fey, in mir vcllig unbekaant, doc11 mnfi ich anfiihren, dore 1 0 9 7 Grmm. Platinkiirner i n einern G l ~ s chen gewogen delTerl Cspacitat fich 211 der welche
das Glaschen hatte,! i n welcliem obige V e r h h e angefielIt worden ivilren, wie 16,8430 :4 4 7 13 verhielt, bei
337",10 und 16 C., 17,2605 gab, all'o bedeutend wenip', a l s man nacli den angegebenen V e r h c h e n erwarten lollte. Hiernach follte man vermntlien, dare
mit Verringerung der Menge des WalTers, welche,
den K6rper umgiebt, dae fp. G. ilbnehme. VerhcLe,
welche iiber diefen eben fo wichtigen a h intereflanten
Gegeiifiaad entfcheiden k h i e n hoffe ich anfiellen
zu kSnnen.
,
Ana@fe
des plat in'^,
Verfuch
1.
B~handlung mit SolzJiure,
Von den ausgelel'enen Platin - Kijrnern wurden
1238,515 Grmm. abgewagen, u n d diere in reclls Portionon getheilt deren Gewichte i n der beigefugten
Tabelle enthaltert find. Hierauf wurden fie mit S J z B u r e iibergofleii u n d drei Tag0 lang in DigeRion
damit erhalten.
Verruch
Behandlung mit Sakfiure
11.
und Salpstsr
- Sol:/;urs.
Die feclis Mengen Platin wurden in Retorten ge,1
iibergoren
b r a d i t , m i t S a l p e t e r h i r e von 1,364 .
c.
iirid dainit in Digefiion gebradit. Die aiigewendeten
M e n g e n Stiure waren foIgende:
N. I. (erfie Menge Platin's nach d e r Tabelle)
267,8$. N. 11. 238,oS. N. 111. 260,40. N. IV. 290,16.
N. V. .264,12. N. VI. 200,88. W e d e r Sleicli naclr
dsm Uebergiel;;en, nocIi nachdern die Saiire einige Zeit
ilnmit i n Digefiion erlialten worden w a r , fand eine
Fnrbniig derfelben Statt. Es wiirde daher Sdzl'aure
voii 1,1576 rp. G. i n folsendeii Quaiitit5ten zuge6oCTen.
N. I. 401,76. N. 11. %7,12. II'. 111. 370,60. 1T. IV. 43f;,z4.
IT. V. 394,32. N. VI. 301,32. Naclidciii die Saure feclis
TaSe In176 bei am Tage airhaltencler Digefiionsw'arnie
aiif das l'iotin eiriSenirkt liatte, w i i r d e i i die f a w e n
Anf!CciinSeii bis ziir 'l'rockne abdefiillirr die erhaltelieti SalzmaCTen i n Warner anfgelijn, iind die A u f l i j h gen voni riickfiliiidigeii l'latin durcli Abgiefsen getrennl. Das Platiii wurde von Neuern i i i die Retott e n gqhraclit rind
mit folgenden Qcaiititateii Salpcter-
Snlz!>iire, welclie a m eineni
Theil Salprtcrl'riure von
i,r<!;i1.1,. G. iind zwci Tlieilcii S a I z l h ~ ~ ivoii
~ e 1,1576
I*!)- G . hc.fi;cnd, iibcr!;oll;:n: N. I. Go$d. X. 11. 535,1;9.
K. I!I. 583:go. hi. 1V. G!ii,oo. II'. V. 591,@. N. VI.
CSt,$j.
IIa die!;: Qiiaiitit:iteli von Szure 11ac1i a1iLaltender Uigefiion nicilt irn Staiidt, ~ ~ J V e waren,
hi
das
€
321
1
,
Platin vallig aufzuliiren To nwrden die FIiiKgkeiten
zur Trocknc obsedampft, die Salzmaflen i n WaII'er
anfgeliifi, vom Platin diirch AbgieCsen gelrennt nnd auP
das Unaufgel6fie noch folgende Meatgen SYnre gegoren.
N.I. 401,76. N. 11. 357,12. N. 111. 386,80. N.IV. 431,53,
N.V. 3 9 4 , s ~N. VI. 450,ix +I. Nach Beendigung diePer drittcn Behandlung mit Szure konnten keine Ploiinkijrner mehr wahrgenommen werden. Es wurden
d&er Cammtliclie Fliil'fiskeiten i n Glascylinder ge80rfen mid dnrcli allndjges ' Abl'etzen und Abgiersen
wurde der i n Salpeter - S a l z h r e unauflijsliclle RiickBand erliolten. Die erhaltenen Defiillntc roclien fiark
nacli Osmium, fic wurden znf;lmmengegolren iiiid
ztir fernern AnalyLa auf'bewahrt.
Rerultatc des rweiten Verfuchs der Behandlung q i t Salpcterf'alzrPurr,
Gewicht des Platin5 Gw. d. unaufl. RiichR. Gev. d. o. R k i n Proc,
1.
11.
216,517
192,692
111- 410,512
IV. 234,516
v-
214,991
VI. 161s844
1,105
lJ233
3,321
1,675
11432
0,675
0.523
0,586
1,414
0,179
0,9 16
Rer uoanfliisliche Riiclrfiaiid bcfiand a118 dreierlei, ails einem afc11gr;lucn Tehr feinen Icichten Pillver,
v-elches bei weitem die griXsera M e 1 1 p apsmachte,
POS einer geringcn Menp Xellr kleiser &tier
Flitt,
Clien von Iiark nctalliC'cliem GlilnZe uiid atis weifseji
erdigoii KGmcrn, welche ich fiir Kiel'elerdc Iialie,
( F a r t f e t In 0 6 f o I g t.)
*) Die SalrlFnra, wdche bei diofer Portion angewzndet wurdi,
war von 1,1518 fp. G., alro von gcringerem Gclialte alr dia
fruhcre, wdAr vsth9ltsifsrnJfsig mclq Sdure apgewoida)
wucda.
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