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Analyse des quecksilberhaltigen Fahlerzes von Schwatz in Tyrol.

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dafs inan nicht die Unterschiede auf die Unvollkoinmenheiten der Krystalle schiebeii kiinnte. Ich faiid die Neiguiig
der vier Kanteii zwischeii den Flacheii, die deii Breithauptscheii Flacheii M P h uud h correspondiren, in deii ganzeu
Graden iibereinstiinmeiid zu 136; die Minuten rand icli verschieden, iiainlicli 19, 11, 5 0 und 40, was offenbar von der
Unvollkoinmenlieit cltr Fliicheii herriihrt. Da nuii aucli die
Spaltbarkeit des Yliniaii’s, nach B r e i t h a u p t , parallel deii
Flaclien M uiid P gelit, die deii F l k h e n M des Arseiiikkieses
correspondiren, parallel welchen sic bei dieseiii sicli ebeiifalls finden, so glaube ich, d a k inan hiernach nicht bcreclitigt ist, den Pliiiian als eine voti dein Arsenikkies verschie.
dene Miiieralspccies anzuseheii.
..
.
.
VI. Anaiyse rles pecksilberhakigen Fahlerzes won
Schwatz in Tyrol; oon Dr. H. W e i d e n b us c h .
D a s Mineral init vorsteheiidcr Bczcichnung, wurde mir
von Hrn. G. R o s e ziir Uiitersuchung ubergeben. Es bot
sich in derbeii Masseii, mit Kupferkies, Quarz und etwas
Scliwarzkupfer vermacliseii dar, welche Bciineuguiigcii jedoch
durcli ihre griikere Harte leicht von dem Miiieral treonber
waren. Dasselbe ist eiseiischwarz, wit fast schwarzeiii Strich,
sebr leicht zu pulvern, eiii fast schwarzes Pulver gebend,
hat eiii spec. Gew. von 5,107, schmilzt vor dem Liithrolir
leicht zu eiiier Kiigel, init gleichzeitigem Antimonbeschlag
a u f der Kohle, verbreitet dabei zugleich eiiieii kaiiin deutlich beinerkbnren Arsengeruch. I m Kolbeii fiir sich erhitzt,
giebt es deutlichc Quecksilberkugelu, ohne d a k eiii Arsenspiegel sich bildet ; wird die so durch Hitze zersetzte Masse
init kohlensaurein Natron gemeiigt uud aufs Neue erhitzt,
so entwickelt sich eine weitere Menge vou metalliscliem
Quechsilber.
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Diefs uierkwiirdige Verhalten scheint fast das Vorbaiideuseyn vou Halbschwefel- Quecksilber i n dein Mineral vermutheu zu lassen, wenngleich dasselbe bisher in der Natur
noch nicht gefunden worden ist. In welchem Verhaltnifs
diefs zur Sulfosaure des Fablerzes stehe , bleibt allerdings
immerhin noch zu eiitscheiden.
Die A~iblyse des E n e s wurde im Laboratoriuin des
Herrn Prof. H e i 11 r i c h R o s c ausgefiihrt. Ihr zuin Gruude
wurde die voii H. R o s e , in dessen Lehrbuch der quantit a t i v e ~Analyse
~
S. 364, beschriebeile Methode zur Analyse
der Schwefelmetalle gelegt.
Die zu bestimineuden Stoffe waren ; Kupfer, Eisen, Ziuk,
Quecksilber, Antimon und Schwefel. Arsen fehlte in einer
quantitativ nacbweisbaren Menge ggnzlich. Der Methode
gemafs zerfallt die Analyse in zwei Theile: iu die Reslimmung der fliichtigeii Chlorverbinduageii und die der fixen.
Erstere waren Schwefel , Autimon, Quecksilber, ein Tlieil
des Eisens und Zinks. Aus der klaren Flussigkeit wurdc
zunachst init Chlorbaryum die Schwefelsaure gerallt; das
Chlorbaryum wieder durch Schwefelsaure entfernt, die Flussigkeit mit Ammouiak neutralisirt und wit Schwefelammouium versetzt. Das Quecksilber, Eisen und Zink wurden
hierdurch als Schwefelmetalle geQllt ; das Filtrat gab auf
Saurezusatz das Aiitiinon als S b S,. Es wurde abfiltrirt,
seine Menge bestimmt, eiu Tlieil davon im Wasserstoffgase
reducirt und das gewonneue Aiitimoumetall auf die Gesamlntmenge des Schwefelantiinous berechnet.
Quecksilber , Eisen uud Zink in ihren Schwefelverbindungen, wurden in ‘Kdnigswasser geldst , das Quecksilber
aufs Neue init Schwefelwasserstoff niedergesclilagen und unmittelbar aus dein Quecksilbersulfid das Metall berechnet.
Eiseii nnd Ziiik wurdeu init bernsteinsaurein Ainnioniak
getrennt. Die fixen Chlornietalle waren Kupfer, die griifsere Menge des Eisens uiid Zinks. Das Kupfer wurde
durch Schwefelwasserstoff in saurer Losung von beideii letzteren getreunt, im Uebrigen iiach den bekannten Methoden
b estimm t.
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Hiernach ergab die Analyse von 2,177 Grm. Substauz:
Kupferoxyd . . . . . 0,9425
Quecksilbersulfid . . . . 0,3914
Eisenoxyd . . . . . . 0,0705
Ziiikoxyd . . . . . . 0,0365
Autilnoii
. . . . . . 0,4650
Schwefclsnurcr Baryt . . 3,6285
Saud uiid Spur voii Silber 0,0175
oder i n 100 Tlieileii:
Kupfer
. . . . . . . 34,57
Quecksilber . . . . . . 15,57
Eisen . . . . . . . . 2,21
Ziuk . . . . . . . . 1,34
Antiinon . . . . . . . 2 1,35
Schwefcl . . . . . . . 22,96
Unliislicher Ruckstand . . 0,fiO
Yt),83.
Mit dieseln derben Fahlerz geineinschaftlicli kamcn sparlich Krystalle von Fahlerz vor, die mcrkwurdigcr W e i s e
keine S p u r von Quecksilber enthielten. Leider stand itiir
davon keine zur Analyse nusreichcnde Quaillitlit zu Gcbote.
Dic beiden, bereits bekanutcn quecksilbcrhaltigcn Fahle n e von Val di Castello in Toscana uiid Uogarn, bleibeii
uach obiger Analyse in ihrem Quecksilbergehalt wcit hinter dein voii Schwaz zuruck. I n erstereln fand K e r s t e u
(Pogg. Ann. Bd. 59, S . 131) 2,70; in letztcreni S c h e i d t h a u e r (ebend. Ed. 58, 5. 161) 7,52 Proc. uiid K l a p r o t b
(Beitriige Bd. 1, S. 64) G,25 Proc. Quecksilber.
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