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Analyse eines krystallisirten Bunt-Kupfererzes.

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serstoffgas durch Gliihen des Minerals ausgetrieben werden kunnen. Bei einer solchen Behandlung mit Wasserstoffgas verloren 2,650 Crm. des gepulverten Magnetkieses 0,125 Grm. oder 4,717 Proc., welche Menge der
durch Rechnung gefundenen Menge ebenfalls sehr nahe
kommt.
Da auch diese beiden Magnetkiese hinsichtlich ihrer
chemischen Zusammensetzung mit dem von S t r o in e y e r
analysirten Magnetkies iibereinstimmen , so scheint es
doch, als ob diese Zusammensetzung als eine dein Magnetkies eigenthiilnliche zu betrachten sey, obgleich der
Magnetkies von Bodenmais, welcher vom Hru. Prof. H.
R o s e I ) analysirt worden ist, ein wenig abweicht, indem er nur 38,78 Theile Schwefel, dagegen aber 60,52
Th. Eisen enthalt. Die grsfste Verschiedeuheit zeigt sich
aber mit dem Magnetkies von BarCges in den Pyrenaen
nach S t r om e y e r , welcher denselben zusainmengesetzt
fand aus 43,63 Th.Schwefel und 56,37 Th. Eisen. Vielleicht war letzterer nicht ganz frei von Schwefelkies.
VU. Analyse eines krystalZkirten Bunt - Kupfererzes; oon
F. V a r r e n t r a p p .
D a es nicht uninteressant erschien, durch Analysen von
krystallisirten Bunt -Kupfererzen von anderen Fundorten,
als das von Hrn. P l a t t n e r analysirte, die von ibm dafiir aufgestellte Formel zu bestatigen; so hatte Hr. G.
R o s e die Giite, mir ein schun krystallisirtes Exemplar,
welches sich in einer alten Sammlung gefunden hatte,
zur Analyse zu iibergeben. Es ist iiicbt moglich den
Fundort dieses Sttickes anzugeben , doch erschcint es
nicbt wahrscheinlich, dab es von demselben, wie das
von Hrn. P 1a t t n e r untersuchte, herstamme. Die ein1)
G i I b c rt s' Annalen , Bd. LXXII S. 189.
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zelnen kleinen Krystalle waren HexaCder, die in ihrcr
Mitte alle einen Kern von Kupferkies enthielten, auf
der Oberfllche abcr mit einer dunnen Schicht von Kupferoxyd iibenogen waren; auch in ihrem Inneren waren
sie zum Theil schon bunt angelaufen. Nach sorgfaltigem
Aussiifsen bemiihte ich mich auf dieselbe Weise, wie Hr.
P 1 a t t n e r , das Kupferoxyd durch Abschlammen zu
trennen.
2,273 Gm. des fein gepulverten und getrockneten
Minerals wurden aof die von Hrn. P l a t t n e r genau beschriebene Weise behandelt. Das Resultat der Analyse war:
Scbwefel
Kupfer
Eisen
0,612
1,321
0,337
=26,991 Proc.
=58,199
=14,545
-
2,270
100,025 Proc.
Diefs stimmt zwar nicht ganz genau mit den nacli
der Formel berechneten Mengen iiberein , indem etwas
Kupfer zu viel, und etwas Schwefel zu wenig aufgefunden wurde. Aber dieh riihrt wohl von einer kleinen
noch eingemengten Menge Kupferoxyd her, die auf mechanischem Wege uicht hatte getrennt werden Bdnnen.
Auch waren die von mir untersuchten Krystalle sichtlich
nicht von der Reinheit, wie die von Hrn. P l a t t n e r
untersuchten. Zieht man diefs mit in die Betrachtung,
so kann dieses Bunt - Kupferen in seiner Zusammcnsetzung als mit dem von Hrn. P l a t t n e r analysirten iiberehstimmend betrachtet werden.
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