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Analysen kohlenstoffhaltiger Verbindungen.

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331
beruhend auf der Menge von Mefallen oder anderen Substanzen , die entweder als primlre oder secundzre Resultale eiitwickelt werdcn. Doch enthalte ich micb dieses
Gebrnucbes der Educte, bis die Grundsltze, anf welchen
ihre Bestandigkeit beruht, vollkolnlnen dargethan sind (791.
8.13).
741) Mit Hiilfe dieaes Instruineiils bin icb im Standc
gewesco , die Bestimmtheit der clektro -chemisehen Actiolieti in dcr allgemeinsten Weise festzusetzen; und ich bin
fiberzeugt, dafs es, bei Erweiterung der Wissenecbaft,
welche dieser Ansicbten bedarf, von sehr hhfigeln Gebrauche werdeii werde. Icb behaupte nicbt, es im Einzelnen vollkomtiien gemacbt , sondern nur die Richtigkeit
des Princips und die Nutzlichkcit seiner Anwendung erwicsen zu baben.
( S c h l u f s i n n i c h s t e r Lieferung.)
B e i der Abfassung meines Lebrbuchs babe ich, weon
ich ungewifs war, oder wenn ich mir eigene Erfabrungen
habe verschaffcn mollen, einige Uutersuchungen angestellt,
woron icb die Resultate aufgenotnmen habe, obne das Einzelne der Versuche , insbesondere die Zahlenwerthe, anzufiibren, welches aafser dem Plan des Lehrbucbs liegt.
Ich boffe dieses in eigenen Abhandlungen nachzuholeu ;
von einigen Untersucbungen werde ich jedocb von Zeit
zu' Zeit blofs die Zablen angeben, da ich, was mir sonst
voh M'ichtigkeit scbien , iin Lehrbnche angeffibrt habe.
Bei der Abfassung des ersten Artikelh fiir das Lehrbuch
babe icb von alteren Versuchen die von B a u h o f iiber
dcn Oxaliitber benutzt; die iieueren Versucbe irber die
Gegenstiinde dieser und der auderen Artikel sind zu be-
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kannt, als dafs icli sic zu emshncn brauchc. Ich will uur
onfiibren, dafs in G e i g e r ' s Ilandbuch ' j sich sclion eiiie
Notiz von L i e b i g iibcr die Zusnuimcnsetzung der Harnssure fiodet, welche vor dcr Ablassung dieses Artikcls
in mcincm Lehrbuche gcdruckt ist, und womit das Rcsultat mciner Analysc tibcreincitimmt.
A c Ih e t o x JIs 5 u r e u n d h e t Ii e r o x J m i J.
AetheroxalFarues Kali. 1,4635 Grin. itheroxalsaurcs gab gegliilit 0,6360Grm. kobleusaurcs Kali, und 3,6755
Gnu. gab l,G395 Gr~n.; uach dcm crstcn Versuch ist dalicr in 100 Thcilen 30,56, nach dcm zweiten 30,26 Kali,
nacli dem Mittcl von bciden 30,ll enthaltcu. Das Salz
war in cinem Bade von lioclicndcm Wasscr gctrocknet.
1,200 Grm. iitlicroralsaurcs Kali ltiogere Zeit bindurch bei 100" durch einen Strom trockoer Luft ausgctrocknct, vcrlorcn 0,002 Grm. an Gewicht; das Salz cntL l l t folglicli kciu Krystallisatioiiswasscr.
0,613 Grm. von diesem gctrockncten Salzc wurde mit
Kupfcroxyd vcrbrannt, kind gab 0,6153 G m . KoLlensSure,
woriii 0,15089 Grm. Kolile iiud 0,1665 Grm. Wasscr,
worin 0,01846 Wasscrstoff cnthnltcn ist. 100 Theile gabcn aacb diesem Versuch 2'i,8S Kolilenstoff iind 3,OI
Wasserstoff. AuEserdcln ist Kohlenssure beim Kali 211riickgcblicbcn; wenn das Kupferoxgd durcbaus nicht zersetzcnd auf das kobleosaure Kali einwirkt, betrrgt diese
aiif 30,41 Tb. kolilensauren Kali 9,70 Th., das Kupferoxyd treibt jedoclr uogcf&hr cin Viertel dcr Kohlenslure aus dcm kolilensaurcn Kali aus; man bat daber
nocb den Koblenstoff von 7,2R Th. Kohlensaurc, nlmlicb 2,02 Th. zu dem scLon crhaltenen hiozozurecbncn.
Das Salz enthilt also 30,90 Proccnt Kolilenstoff.
Nacb diesen Versuchen ist das einfachste VerhSltnils
fiir die Zusalnmensetzung dcs Salzes:
1) Seitc 984.
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8 C =31,16 Koblenqtoll
10H= 3,17 Wasserstoll
7 0=35,63
K +0=3O,02.
Das Salz ist also oeutralcs Ptlieroxalsaures Kali obnc
Kr~stalli~atioiiswasscr
, 4 C 10 H O C +K C.
1,88805 ( h n . 5tberoxalsaures Kali mit eincm Uebersclirifs von Kali gckoclit, wurtlc vollstsndig zerlegt , intlem Alkoliol und oxalsaures Kali sicli bildetcn. Die Fliissigkcit wurde gcnau acufralisirt , init Cdlorcalcium gefdlt,
tinct clcr erhaltcnc oxalsaurc Kalk wurde durcb Gliiheo
i n hohlcnsaurc Kalkcrde vcrnandclt; dicse wog 1,158
( h i .
Es war also 0,8382,Oxalsiiure gebildet worden.
100 Tbeile rtbcroxalsaurcs Kali gaben oho durch Kali
zcrscttt 47,23 Theilc Oxakiurc ; ~iacli der angefilhrten
Zrisainmcnsctzung Utte man 46,12 erholten solleo. Durcb
clieseii Vcrsucli, obgleich cr iiiclit deoselbeo Grad von
Gcwifsheit giebt, wic die Elemcntar-Aoaljsc, wird dic
niigcfiihrtc Zusainmeusetzung besfltigt.
Andcrc Salze, bei welchcn die Kohle besser ZII bcstimlncii ist, z. 13. das Kuyfcrsalz, konuten, wcil sie sich
so leiclit zerlcgcii, zur Analyse tiicht angeivandt werdeu.
Acfheroramid. 0,503 Grm. ,Ietbcroxamid mit KupfcroxStl vcrbrannf , gab 0,256 Grin. Wasscr, und 0,503
Grui. 0,2765 Grin. Wasser, 0,372; Grm. gab 0,1965 Gm.
Wasser; es folgt, so wic aus dem Koblcnstoffgehalt, wc1chen ich glcichfalls bestimuit Iiabc, daraus, dafs durch einco Druck- oder Schreibfeliler in der zweitcn Aualyse ')
von D u m a s statt 0,6 0,5 zii lesen isf. Da bci der zweiten Analyse IOU D u m a s sonst nichls zu bemerken ist,
so fiihre ich Uber die Zusaininensetzung dieses KBrpers
keiiie weiterea Versriche a n ; e r besteht aus:
8 Mfs. KoLlg., 14 Mfs. Waseg., 2 Mfs. Stickg., 6 Mfs. Sauerg.
oder am:
1 ) Aonaleo, nd.
s. 649.
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neutnles Itheroxalsaurcs Ammon. =4ClOHI 0+4C60+2N6H
Wasser -10
2H
+
8CllH2N60 I)
Da dicse Substaoz sicli zur Aetheroxalsiiure wic das
Oxamid ziir Oralsgure verbtilt, so babe icb ihr den Namen Aetberosamid statt Orainctbao gegcben.
J o J.i t b e r i d.
Die AufGiiduog von Wasserstoffgas in dicser Substanz durcb D u m a s hat micb vcraolafst, da man, wcun
man diese Substaiiz durcb eioc erhdbte Tcmpcratur odcr
durcli Metalle zcrlegt, cutweder gar kcio, odcr doch so
wenig Wassersloflgas crhslt, d a t es zur Zusammensetziing
der Substanz nicht wcseatlicb zu gchdren scbeiot, dic Bcstimmiiiig dcs Wasscrstoflgebalts zu wiedcrholen.
2,691Gnn.JodStlierid, welclics bci 100° in cineiii Bad
yon kocliendcm Wasser clurcli ciocn trockucn Lultstrom
Iangerc Zeit getrocknet worden war, S?b, mit Kupfcroryd verbraont, 0,059 Gnu. Wasscr, norin 0,00654Gnn.
Wasserstolf, also 0,222 Proc. ciithaltcii siild. Dcr Joduod Koblenstolfgebalt sind durch Versuclic von S e r u 1I a s und Z, t i m a s bcsli&mt. Die Vcrbinduug cnlbSlt
daruach:
3J =96,63
1C= 3,12
1 H= 0,23.
Sie ist glcicbfalls so von D u m a s zusaminengcsetzt
gefuuden; sie ist gebildet durcli cine Verbindung voo 4
Maafs Jodgas und 1 Maals hetlieriogas (dlbildcndcs Gas),
aus welcher Verbindung 1 Maab Jodgas und 1 Maafs
Wasserstoffgas sicb ausgeschieden habcn.
Den Nauleo fur Verlioduiigen diescr Art babe ich in meioeln
Lebrbuch so gebildct, dafs ich dem elektro-positveu
Bestaodtheil die Endigriog id angeliiiogt habe; D u m a s
1) Hiernach irt die Aogabe Annal. BJ. XXXlI S. 666 Zcile I1 cu
corrigircn.
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hat diesen KBrper, welcher vorbcr unter dem Namen Jodkobleostofl bckanot war, Jodoform geoanot.
H a rnL i u re.
1,6015 Gnn. Harostiure init Kttpferoxpd rerbranot,
2,073 KobleWure, worio 0,5737 Kohlcnstoff und
gnbcti
0,3 135 Wasser, worin 0,03809 1 Wassersloff enthaltco
siud; 0,500 Grm. gabco 113; C. C. Stickatoffgas bci
557"',9 corr. Barometerstand uud 1l0: C., oder 0,173
Gnii.; 100 Tbeila Hamssure bestchen nacb diceeo Uotcrsuchuagea am:
35,fB Kohlenstoff
2,38 Wasserstoff
31,60 Stickstoff
27,20 Sauerstoff.
Das eiofachste Vcrbiiltnils fur dic Zusaminensettung
ist dahcr:
5C =36,00 Kohlenstoff
4 H = 536 Mrasscrstoff
4 N=33,37 Stickstoff
3 0=28,27 Saucrstoff.
Uriorjurc (Hippursiure)
0,663 G m . gab 1,125 Koblcos$urc, worin 0,402
Kol~leostoff uod 0,2975 Wasser, 'worin 0,330 Wasscrstoff entbalten siod. 0,502 Grm. gaben 33 C.C. Stickstoffgas bei 766"',7 corr. Barometerstand und von 12"
C., oder 0,010 Grm. Stickstoff; darnacb siod in 100 Th.
UriosYure eutbalteo :
60,63 Kohlenstoff
4,98 Wasserstoff
7,90 Stickstoff
26,19 Sauentoff.
Das cialaclute VerbPltoib for *die Zuaammeoselzuu,o
der Uriosaore ist ,daher:
336
18C=60,76 Kohlenstoff
f8H = 4,92 Wasserstoff
2 N = 7,82 Stickstoff
60=26,50 Sauerstoff.
Napli t h a l i n.
0,430 Grm. gab 1,4G55 Grm. KohlensSure, worin
0,40558 Grm. Kohlenstoff und 0,743 Grm. Wasser,
worin 0,0824 Grm. Wasserstoff enthalten ist ; darnach
sind in 100 Tbeilen Naphthalin 9434 Kohlenstoff und
6,26 Wasserstoff entbalten. 0,571 Grm. Naphthaliu gaben 0,323 Grm. Wasser, worin 0,03567 Grm. Wasserstoff enthalten ist; darnacb sind in 100 TI]. 6,25 Wasserstoff enlhahen. 0,5905 Crm. Naphthalin gaben 2,0145
Grm. Kohlcnsaure, worin 0,4575 Grm. Kohlenstolf und
0,3315 G m . Wasser, worin 0,36763 Grm. Wasserstoff
enthalten siod, darnach ist in 100 Theilen Naphthalin
6,225 Wasserstoff und 9444 Koblenstoff entbalten. Da
man den in der Analyse erbaltenen Ueberscbufs aiif dic
erbaltene Menge Wasser und Kohlenslure vertbeilen rids,
so ist das einfachstc Vcrhiiltoit fiir die Zusammensctziing
des Napbthalins:
5 Maafs Kohlenstoff
=93,85
4 Maafs Wasserstoff
= 6,12.
Dieses ist gcnau die Zusaminensetzung, welchc die Aualysen von F a r a d a y und La u r c n t gegeben haben.
M i tscherlich.
P
XXXII.
(Aos einem
Ucber die kiinstliche Darslelhng c k s
Feklspaths.
Briefe dcs Hm. Prof. Kerrten an E. Mitrcherlich.)
Als einen kleinen Beitrag tu den Untersuchungen Ew.
Wohlgeboren iilier die kiinstliche Dantenudg. der Mineralien aus ihren Bestandtheilen, erlaube .ich mir anbci
~
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