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Analysen mehrerer Arten von Eisenstein.

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IV.
ANXLYSEN
mebtcrct A r t e n von Ei/cn/tein,
ron
P. B E R T H I E T I ,
I n g e n i c u r d c s mines z u Paris.
fm Auszuge, ui:d frei bear1,eitet
1.
von G i 1b c r L
Anal'fe des EiJenfteins nus den1 Tliale d e s
A r q u es Ln Deparreinent d u L o t *).
H e r r C o r d i e r hat i n leitier hatifiiklten Darkellung des Departancnts du Lot das Vorl;anintc;i
des Thoneifenfteius in detn wcit vcrbreitetcn n u i gefchwenimten Gebirge (d+dt terriairP), \vclc;.~:
(13s Ti:al des drquez bedeck: urid irmgi&t, i - 1 ~ 1
Jic tlrei kleicex \i'~l:onf&mietlcii, in t l e : : ~, ,~i ~ fcr Ejfenfieiii fog!eich in St~txifeii vx-:v?!;A*!t
.
wjrd, fcbon uiiiCt3nJlich hcfcliriebeii **). bra
Rlincr kcmmt in fcirr verfchieJenen Gekaltcn x r :
ba!.l dicht ; l d c l in ?&sen (en Jnrt:;l>s tuberci;le:cJe;) VSI! unre@tSsi;iger E3h!:ingcn, die m:: ~ 2 trupften: b1iitf:eicc BII tlcn ViCccic.:i iibzrzcs xi,
uiid mit knc!igent e i ! d c 5 i i f C p 'Tlione m;e1.
.
*) Journal dcr miner, No. 1 5 9 X r n
s. 49.
**) Jruvnat dcc minrz, VoI. 21.
p.
1s
f.
p.
vergl. obcn
G i l b r rt.
ax1 VoI. as.
1810.;
&.
r
71
J
f d l t fnd; bald bjiitterig, auf die wvunderbarfte
Weife gcwuntlen, uiitl mi&demfelbon Thone zwiMien dcn Bliittcrn. Xur felteu lindct nian g m t
reine StiicLe; f h f i die fcbwerften ciid dichteften
eiiihaltcn iiiinicr N&cr uncl Atfern voii Thon, ttnd
dcr Thon ik fo i n n i z ;in,nemengt, dafs er fich
durcli c b s fo:gfaltigf!$ !.u;klauben
(rringe) tiur
zuni Thei!, unct iiicht ohne Vcrluft , abfondern
m.
]\Ian riirtet den Eifenftein varzil;;lich in det
Al:tclit, uni iiin hcfccr klauben ZI k6::cxi. Utr
T h o n trocknet diibei 21:s und wird ftaiiI:ar:i~, clic
Hirte der Miner vemindert fich, ihrc Farbe wird
hochroth, uritl fir Toll fch dann Jeiciitcr von'den
unhaltigen Stiickcn onterlcheitfm laifen.
?v?m
zer fch!sgt i!cti geriXt e t c n Ei fc;i 2 ein, i; !2::i>:i h n a US,
b r i n g i!in in c t x :>!a;;azic, uiitl zdchl;;;: ih:i c!crt
nocli ein N d ~ l ,bevor cia2 ihn fchtzi;::.
&!xi
verliert er wenil;ftens -1a n Gewicli t ;tlurch cl;!s R6ften vdrd unsef;i!w .$ fcincs lVi?Xergciial:~x r j q : .
Zwe,okini&siSer wi!rcle cs feyii, il:n crft nzcli tleni
Klaubcn zu ri3fteii unct ihii dann a.;F c h e i n f x h 5
W l c h e zu I r i q e t i Dk gerijfce:e X h x cie';: 2 0
his 25 Procent) in NiLteJ e t w 22 Prcce:;: Zia5cifcn; nicht felten Zciit alles Eifen iu tlic %!;!ackc. p e t Ko!llcnverbrauch ift uy!a::!;;ich gr& ;
niin bedient fioli der Kohlen von I[icnen :!mi GIftanienliolz, untl niaii verbrauch: we::;,;!tc:ir ciem
Gewichte nach 1 0 Theilc Kohlc~':',I I I U I 'r!lcil
Stabeifen zu erha!tcn, wvobei die klcicen I ~ c ~ ! c u
.I
-
die zum Rijften dienen, nicht mitgerechnet find.
Die Schmietleherren Fchltzen den ganzcn Kohlenverbi.auch auf das 14 fache tlcs erzeugten Eifens.
Da clie Iiohlrn h e r keinen rrndern Abfatz als in
cliel'e Hi\tteitwerke finden, io find fie fo wohlfeil,
tlals clie Sshniicdeherren M l " n ungeachtet betleutendeli Vorthcil Iiaben, wenn die Arlieit yut geht.
h i s EiTen, wrlches in clieren Hiittenwctrken
erzeugt wircl, ift vortrcfflich, hart uncl kahlartig,
n u r ZLLtlieuer. Beini Aufliilkn fetzt es etwas Kohle ab ; dicfr5 ift d e r einzige ficiiirtartige I(Urper,
deli es elithalt; von Phosphor, ScAweiel, Chromium otlrr JCupfer zeigt es keine Spur.
W r ~ i i ihei clcr B.arbeitullg des EiFens das Ahliunz ( A d i - M e c u / / ) eiiie Rolle rpielte, Fo niiirstc
iich tlieres vorzaglich in den Huttenwerkcn der Arques z i i s r n , W O bri clcm fo aItrserortlentlictten
Iiohlenverbrauclie eiiie grofse hlctige von Kali entiteht. Icli habe clas Eifen auf Kalium unterfuclit,
2 0 Grainnies aufselijret , drircli Scliwefcl- IYafTerf t t l f f - Ani~noi~iclk
nietlergefchlageli , die abfiltrjrte
Flrifligkeit ahgetlarnpft, untl deli RacliFtdntl calciiiirt ; e r vcrflilchtigte fich bis a u f ein wenig EiCciiC X ~ ~ Iclas
,
niit l<ochei~clemLVarfer gcwafcllcn einc
TltiRi.$eit
g a b , die heini F'erdulilten gar lieincn
EiicLI'taricI iiers. hIelirniahls habe ich i n Iioliofenrcllirtc~iclllint1 i i i FrifchTchlackcn nach Ka!i gefucht, aber nie cine s p u r d a v o n gcft~nileii. Ebeii
it, wenis ent!idt GurseiTen K i l i . \i-,rhrfcheinlicli
\terfliicli!igt die huhc 'rernpcratur 111 den Oefcn
,
c
73
1
und Heerden das Kalium vollftiindig , und'verhiitr
dert'es, irgend Cine Verbindung eiiizogehen.
I n den Hdtteniverken des Arques kommcn 5
verfchiedene Arten von Schlackrtn. vor. I. Die gewijlinlichen, welche m a n wshrentt dcr Reduction
cler Miner abzielit, find dicht, vun einem nietalliichcri Schwrtrz untl vom fpecif. Gewichte 4,:!0 ;
m i t $ reineni ltohlcnfauren liqlke. geTclimdzcii S P ben fie 0,57 Roheifen und 0,585 einer glafigen,
tliirchfichtjgen , clictiten Schlaclte, welche die E'Nb e der Flintenfteine hat. 11. Die zweite Art vo n
Sclilacken bildet fich in einiqcn Stellen des Heertlcs, in wvelchen fie lnnge bleiben, u n d langfaam
e r l x l t e n ; auch fie find metallifch - fchwarz, i h r
Stauh aber ift etwas brzunlich, und fie eiithalten
Huhlungcn, tlercn Wande mit Gruppen von I i r + d len von dcrl'elben Nztui-, dereri Element dns Octsetlrr zu f e p fcheint, iiberzogeii lincl; mit $ kolilenfnurem Kalke gefchniolzen gaben fie 0,4< Rohcifen tinct elne ebeii fo gut gefchrnolzcne Schlacke
nls die vorige, voni Gewichte 0,555. 111. Die
c!ri:tc A r t voti Sclilackeii erhlilt rnan 911s deli1
l l e e r d e , nachdcm man die Luppe ht.ransgehobeii
h a t ; fie bekleidcn tlcn Boclen uncl dic Kiinde, untl
find von fch\vrtnimclrtigem GeweLe und von fc!;ui'yigcrn u n d gclblichcn Bruche; I I : ~erltennt i l l
jlinen vie1 metallifchcs Eifen i i i kleinen uliter tinander qcwindcncn Fitien, u n d Iiohle. D a s metal1i fc h c Ei fc n \v u rd e m ijg I i c.11ft a bS c Ton d er t d u rcl I
Sieben; c s betrug O,LO, u i d l!er 1;iickfinnct \vurcle
i4 f3
ct $4
5 1;ohlenfamein
ICalke gefchmolzen ; er gab
0,587 Koheifen und 0,418 einer den vorigen gleichen Schlacke.
Bei der Analyfe diefer 3 Arten von S c h l a h e n auf naffem tVege fand fich
aiit
-
t 75 f
3 Rerfelben vereinigt
Gch daher mit der Schlacke,
welchcs auf jcrlen T h d E n r der gefchmolzen
w i d , o,o5 'Tlieile Erilen i w s der Afclie niacht, die
mit verfclilackt \.;crtlen rnufs. Rechnct man dazu
die O , I ~Tii~i!~,
wtlchc die geriji'tcte Miner in1
Mittel eiitlrSt, fo Geht man , dafs auf I Tbeil der
Miner 2,85 x 0,17 ocler o,iS3 Theile Eifenoxycl
i m Maxim0 kommen, die f c h niit verfchlacken;
es bieiben a1h ncr 0,515 die& OxyJs cbrjg, 'die
reducirt wertlen I;iirinen, und tlabei O , Z ~Theile
Eifen geben wilrclen. N a n erliiilt iridet in der
Regel nur 0,22 Tlieile Eifen.
Ich l r n h vcrfcliiedene Virictlteii des hiefigen
27zoneifenfieins, fowo'nl vor als nac!i tlem Roftrn,
aoaly6rt. Zucrft caicinirte ich fie, uin iliten Gehalt a n W a h zu 5ndcn; dabei vcrznclcrte Gch
ilire Farbe in ein violettes ~:ot!i. Dam kocIitz
jch fie in SaWii:ire, um den Tlicn aaszuziehen.
Cirmf fchiiiolz icli fie mit ebcn To riel Marmor,
als cler l'hon beirug, fo d d s intrner ein Drittel
Kalkprtle in die Sclilaclie einairig , welche ftets
gut vergkfet uncl JorcbGchtig war, die graue Farbe des liiornhins ( J l e x ) Iiattc, und cin wenis
mchr wag, aIs cler Thon und die Iialkerde z u t m meo3encmmen ; dicfe Ge\viciitszunalrnie betrug jedoc11 fclten o,i Gr., end tilhrte von den das Glis
f;irb,onclen Manganes- untl Eifenoxydcn her. Folgendes fiiitl die Refdate dieler Anajyfen n i c k - g e
riiji'ccrer Mincrn :
t
76
3
I.
Ir.
0,050
0,050
Tlioncrdc
0,010
IVoNecr
0,150
0,010
0,145
Kiefelerdc
0,005
Dhnganesoxyd
Eirenoryd im Marimo 0,80r,
-.-..Rolleifen rrach d. Probe 0,575
e. Spur
111.
0,055
0,015
0,155
o,o;o
IV.
0,130
o
0,119
&Spur
-0,575
0,805
0,715
0,7.)7
0,510
0,550
Die nrclireficn Stiickc cliefes Tlioncifenfteins
C ; d Gcotlcn, otlcr cloch voller klciner Htihluiigcn,
oJcr Idiitterig, fo <lacs Gcli ihre Varietiitcn an tlcni
fpecififclieii Gcwiclitc nicht unterfcheitlcii Idfen.
Die Varietat I. i l l braun, dicht, im Bruchc eben
urttl glinzencl wic Iiarz, und hat Ras fpccififche Gcv:jclit 3,&Die VarietSt 11. ifi ebenfalls brrrun und
ciicht, h2t aher eincn kiirnigen und niitten Bruch,
Itnd tlis fpecififcke Gewicht 345.
Der quirzlra1tige EifcnRein (1V.) wird forgfa!tig ausgelcrctl untl
\:cgserSumt; er enthdt ltleine ltryhllifirte Qgarzkcjrner, die nic!it fclimclzen ccd tic!i zwilthcn Reii
Fisern der Luppe fctzen. Er koxiiit nut an einer
Stelle vor; alle iibripn C'arietSten l i i i t l m i t Tlion
vc.i-nicngt. An iliiii halie ich mich iitierzeugt, dafs
diefc Eirenininerrt kcine Spur voii phosphorfauren
S d z c n entlidten.
Die mcl:?pneshaltige Vayjetit 111. wurtle Lcim Calcinircn riSthlichfch\,qrz ;
c l ~ sbIanganesoxj-d p i : t S a n t in (lie Schlaclce t i n ,
\Venn vc:t;lasbarc iicrper vorha:;tlzn fincI , unc!
inin fintlct tlann nur eine fehr grins.. M c n p clicfcs 3:c:zlls in1 Cdseilcn, fu dafs r t x m fich tliefes
Uinftandes betlieiicii kann urn clas M a n p e s o x y t t
worn Eifen zu trennen uncl die 3lenge dcffclben zu
-
-
t 77 3
beftirnrnen. Diefe Varietit ifi bliitterig, fehr leicht
untl ochergelb; fie roll von guter A r t feyn, docli
ichmelzt man fie felten, weil he jmrner fehr er:
dig ift.
Folgentles find die Befiandtlieile ger6Jtercr
Minern :
v.
VI.
VII.
Kierelerdc
Thoncrde
0,075
0,150
09’90
0,015
WalTer
0.100
0,030
0,005
0,007
0,010
0,050
0,070
0,007
0,816
a,sx
o,Ggo
Rolieiren nach der Probc 0,580
0,5s5
o,)gz
Mclngancsoxyd
rothes Eirenoxyd
---
Hothes Eifcnoxyd enthalt z w r huchftens O , ~ OAretall, bei diefcn Angaben ift aber gereclinet, dafs
es 0,7 1 * Gufseifen gobe (wcgen tles Kohlenftolfs,
den es aufnimmt), we!ches abc; in je:fcrn Verfiiche verfchieden ift, und manchmahl auf 0,72 fteist.
D a h e r ruhrt die fcheicibnre Gewiclitsz~mahme in
einigen der hnalyfen. Auch ift bei cinigcii d c r
Waffergehalt zu h o c h angefctzt, d a das rothe Osyd
wahrend cles Gliihens an der Oberfliche desoxydirt wird, defto n i e h r , je I&nser das Calciniren
dauert. Urn seiiau ZLI verfaliren, mufs m a n daher
fchnell und l e b h a f t Fcucr gebcn, und das Jlitieral
nicht pulvern, fondern i n grofsern Stilclien iiehmeii.
&Ian ticlit hieraus, dafs Lei dcni RijTtc;i niclrt
a]Ies \Vaffer d e r Miner verjagt wird, fonJeim i n 1
&Ijttel ungefahr nocli O , O ~zurikli bleibt.
Din
unter V11. aurgefulirte Miner beftciit aus cfein Staube ulid den 1Jeirien Stuclieii, die niaii in tlas
Feuer ivirft, uni cs, \vie niin fast, antufrvchen (fafrnidiir). Sie ift weit Brrner a!s die anclsren, inc!crn
fie 0,24, die iibrigen i m Mittel itcr c , i a erdige
Beftsndtlieile ent!ialte\n. 2 w a r nimnit m3n fie n u r
zu & cler U b r i p , beffcr abcr, man liefse fie p i i z
fort, Ja f e in tliefen Proceflhn nicltt cin Aton, Eifen Iiercjebt; und follte es nijtliig feyn, clic i<c hleu wqhrentl des Proccffes zu beftrwen, fo foJ:le
m3n dazu austlrticklich Stilcke Eifenftcin oerltofsen, und n i c k dicfe nothwendig immer fehr f a digen Ueberbleibfcl nohmen, die beim Zerfchlayen
der grofsen Stiicke iibrig bleiben.
Doch weifs
man hier iibcrhatipt die rrkheii und (lie armen
Stacke fclir fchlec!it von einaiitler xu uiiterfcheiden. Faft alle znc!crc Virictiteii tles Eif'enfteins
enthalten denfclbcn Tlion als clicfe, aLer i n geringerer Mcngc.
Ails Verfuchcn niit der qiiarSgen Vwietit
(111.) fznd Gch, clafs i o Gr. mit ~ , 4Gr. weifsetn
EIarinor in dcr Gluth clcr Eve niclrt fchmalzc:t,
lolidern ei:ie wzXsige erclise >!a& y 3 b e n , i n clcr
eii:e Jlenge mc!alJifclier I{cirr?er terftreut wcrel:;
\vi!rc:eii abet nocli o,? Gr. Thonertie zugcfetzt , fo
er:^oly:e cirie vijIIig JiircMkhtige Sclilsc!te c,Iice
Elact!n tinct oiine eingenvngtc ;t!cri!tl,dle.
LVeis5 Tiionertla rcic!ite alfo h i n , tl;e
nj2l.r
fe! -rde ti;id KaJk.etde ~iiiilviiliiipn S-liineirrn ~1.1
byj:i;?n.
Die Sci:JacJic enlbirlr 0,5s llicfe;erc:e,
0,; j 1<~11;,uc.! kcti!tci:s o,o8 'lhcnrrde und 0,01
& ~ 1 p - , ~ :
2:::: kifc:ic.syiL
I
79
3
Xer wcnn die Miner ungchlir f Ihres Gcwichts zn Stabeifen giebt, ilt die \Vallonifclie
Sc1in:clzirt vortheillraft ;dann cliirfte fie aber hijchAens 0 ~ 0 9crcliger Be1iantltl:cile ent halten. I n tkr
Sslifacke tler Hohdfen blrlbt fsR gar kcin E i h oxyd ziirikk , wenii der Zufclilag c&.hig 'auq;;cfticlit ift; verlchmiilze n u n &her hier die 3liiicr in
einem flohofen fo wtirdc fic wcniyfiens o,50 Roltd e n gebea, worsus fich o,SG Stabeifcn o r i x Stalil
mit eicem hufwancle vou Iiijclifmis 5 Gewichtstlieilen Kolilcti auf i Thcil Eir2n crliaiten 1id:e.
Aus dielen Gruntleii ift ltcln:: Art dcs Thotleiknfteins tauglich, durcli einc eintigc 0pera:ioii in
Stabeifen verwaiidclt zu svcrden.
Ueber das Hj'drac d m Ei&oxyds im Maximum. Alle von mir a i d ) firto;i t'ai-ietS!en nklit
gerijfieter Eifenniiiiern voii Argues habzn mir O , I Z
bis1o,t3 \Varier gegebea. Dss Waffw ifi in ilincn
kcin zuhlliger, fontlern ein dieler Art wcfen:licher BeRanJtlieil, wie in ollcn Hjdrucetz, clju
zuerlt clutch Hrn. P r o u f t bekannt geworden find.
Dicfes-fcbliefse icli drlrsti;, V J d I cs i n einciii 5;;nahe conhiiten Verh3ltnifk i n allen Viriria:cn
ejner neihe vcn Ei!b:Tii:ICJ.3
vorkcmnit , dic fich
von allcn a g h r n durch eiiicii v;e~~nt!iri~cn
und
felir ngffa!lt.ntleri. C h a r a h t r tir;tc;.rPChCide*n.
riabe ich cs gefuntlen ifii 8olrrtcIz a m verrc!lie&nen
ttntl i i r
Lsndern, i n fdir eir'enfc:idf[igcm 'rilollc
anttern Variotalen ilcr tlrIitcii Formitiuii. l'erner in eincni eif2nkliu%Le:t Sandfirine I U S Jer
-
Gegend von Nemours, welcher zu dem grofsen
Qaarzlager gehijrt, das iich rings um Paris verbreitet; cr koninit i n zelligen TvIaffeIi oder in gro€sen, oft fehr diinnen Platten mitten im Sande
vor, enthilt Quarzkijrner eingernengt, hat einen
dichten , brnunen uncl gliinzenden Bruch , wie
Steinltohle, uiid Lefteht aus 0,47 Quarz, o,5S
rotheni Eiknoxyd , o,oS6 fchwarzem Manganesosycl untl o,o5 JI-aCkr. Encliich befinden fich mehr e r e faferige Eii‘enfteine i n demfelben Falle; i c h
h a b c i n zwci ,%rten, die mir rein zu reyn kchienen,
0,15 und o,i
Wafrer gefunden. Diefcs Verhiiltnifs fcheint mir das genauefte zu feyn. Es findet
iich auch i n der VarietSt IV., ahgefehen von clem
Quarze ; die iibrigcn Varietaten enthalten melir
iiTdier, wie auch cias Erz in Kijrzern , welches in1
re:ier wenigftens 0,15 feines Gcwichts verljert ;
ClieCo find aber mi: T h o n gen:cngt , cler ebenf,!lls
TVaffer, und zwar etwas mehr als 15 Procent ent115lt.
,411e diefe Minern haben den Charrrktcr gemein, dafs fie einen gelbeii oder brsungelblicl~el~
Srricll gcben.
Dafs diefes ein werent!ichx u n d
~~~1terfc’neitIenrler
Charakter ift , erhcllt daraus,
\ \ T r j l er beim Calciiiiren verkchwindet ; c!pnn 11:~:1
c\el:lfelbeii iit dns Pulver rijthlichvioJct ocier
fchwrirzlichroth. Eirie frllwarze Farbe r&rt j m J 11 e r iron b ei g emiicht e 111 hlan I
;nn esos y d e her. D L:rc h
‘l;is Calciniren wir,L clnS Wdffer rcrflliclitigt U I l d
‘lie Art zerftdrt, inc!em fie fich i n EiTenosyd in1
MU-
Mnxcirnum umwandelt j d e r Charakter diefes ift,
.dafs es einen rotheii Stclub giebt, ohne Nuance i n
G e l b , und hliuern tliefer Art vrrlieren durch das
Calciniren nie inerklich am Gewichte.
Diefe beitle Art en unterfchciclen fich auch
durch i h r fpecififches Gewicht; das tlcr erftco Art
ift u n t e r 4 , d;ls tler zweiteil iiber 4,S; doch wird
es i n heiden Arten f;lTt ininier (lurch fremde Beimifchungen To iiiotlificirt, tlal's es niclit als ICeniizeichen dienen Lann, a m wenigften bei clcn Hydr;lten, die mehrcnthcils Geotlcn find.
In- den
analgfirten dichten Variet5tcn 1. lint1 11. fantl ich
es 5,; und 3,!+S, und in einem fderigen Brauiieiieniteine 3,;~. 'van den fafcrisen Eifenfleinen
finit blofs (lie, welche eiiieii gelbeli Strich i r b e n ,
zu'den IlydrJten zu reclineii; antlere gehijren ziiin
O x y d e ini h3;lxinlo. S i e fintl oft niit antlern S u b ftanzen geniengt , tleren Unteifucliirng fiir die I\Iip c r d o g i e und JIetallurgie ivichtig fpyn diirfte.
2. AnaZyJe des hrgligen TlroneiJenJceins in dent
eheninhligen I.atigiredoc, irnd der Produkre d e s
Holiofens tu 'BruniyuPI, ruorin er ~erfihnzolzen
w i r d *).
&r gnnze Landitrich weftlicli vvn rlen Stztft e n Sajnt - G r G - Figeac, Villcfranche, G a i l I ~ cetc.
*) J o u r n a l dcr
miner, A o i i f 1310.
A n a d . d. Phyfik. B.33.
St. I .
Die Cruben lic;en in
J. 161I . St. 5.
F
be he ht aus Fliitzkalk, auf tlen T h o n , Sand, Gerill1 uncI Eilerierz, in fehr verfchietlenen Verhiilt-
niffen verinengt , aufgerchwenimt fiiid ; letzteres
fehr unregelrntifsig verbreitet uiicl a n einigen S te il e n befonders angehSuft. Das JVdfer mufs klion,
ehe die Auffchwenimung S e k h a h , Verticfungen
und Ravins i n den1 ICalke ausgehiihlt haben; fpaterhiii fcheint es i n das aufgefchweninite Lager
felbft noch vie1 tiefere Tlialer eingefchnitten u n d
es von den Hiihen fortgefpiilt zu haben, fo dafs
f c h jetzt diefes Lager nur i n den alten VerticfunSen des Flijtzltalks finclet , wrlclie die mittleren
H ohe n bilclen. Hier finclet nian aber ilberall Spuren deffelben, uncl auf tlen weiten Flacheii dcr
Plateaux ziiiii T h e i l f t h betleutcnde Lager , weIche i n den Departemelits - d e la Dordogne, d u
Lot-ec-Gnronne, d u LOLetc. uiitl uni Bruniquel
a d Eifen gebaut werclen.
D ie Eifencrzc befielien insgefanimt aus einem
&drat vun EiJenoxyd iin i h x i i n o , das m i t T h o n
iiinig und nacli vcrfcliictlenen Verhaltniffen vermcngt ifi (Thoneilenftein). . S i e Itonirnen in vier
verfchicdeiieii V a r i e t h n vor. I ) In einzelnen Kor.
R C ~ R(Linfencrz) in einem braunen, fandigen und
ejEenEc1dligcn Thorie liegend. llire Griike geht
den Departcments du Tam und de T n r n - ct - Goronuc,
und d3s Hiittciiwerk bei B I u n i q u r l , einer Stadt 5 Stunden von hlontauban. Hier wurde feit 1803 an der
F r r r t , uowzit ilires Zuf;lrnrneiiflufTrsm i t drm Aveyron,
rin Holiofcn gcbaut.
G i1 b # r t .
von d e i einer Erbfe herab bis zur untchtbaren
Kleinheit; fie Gnd von dunkelbrauner Farbe uncl
geben ein gelbliches Pulver; ihre OberflPche ifi
nieift m a t t , manchmahl fchimrnerncl; fie beiiehen
aus concentrifchen Lagen, von denen clie iul'sern
mehrentheils die reinfien find, und im lnnern cler
Korner findet fich fal't jmmer TlIon (tlaher Gnd tlie
grtifsern reicher an Eifrn als die kleinern), rnanchmahl auch ein aus zwei andern zufammengebacknes Korn. Einige haben ein ltrahliges Gefiige wic
Glaskopf. * l h r e ganze Bekhaffenheit zeigt, dafs
6 e fich a n clern O r t e ilires Entitellens befinden,
uncl wahrfcheinlich durch verwirrtes iintl grficrtes
'KryfialliGren entilairden lind.
Man wsfcht fie,
e h e man fie fchmeltt, welclies bisher jedoch auf
eine fehr unijkonoinifche A r t gefchah. 2) In zuJummengebackenen Kornern von tlerfel beii Befchaffenheit als die ei~lzrliien(Eohnerz). Ihr Bindttngsmittel ift ein felir eifenfctiill'liger T h o n , der oft
eben fo reich a11 Eifen ift als die I h n e r felbfi. Sje
verlierzn fich clann in die Maffe, liaben cine fchalenartige Structur uncl geheii allmlhlig in (lie 3)
A r t iiber, namlich in dichten qirurtigen ThoneiJenftein, d e r Gch zu Lava/ i n diiiinen Lagern, bel'ond e r s an der Oberfliche d e r Gruben fititlet, g d b liclibraun, felir liar: t i n t 1 mit Atlern weifseti Ouarzes durchzogen ift, ubrrall, \vo kleine Hiihlun;en
fin<[, Quarzl~rvftallt. erit I i Z l t , untl i n Eil'vrtkre~el
( g r & quartz0 -ferruginrux) iibergcht. 4) Bei Sr.
Maurice finden fich dichtr , ~elbIiclibrannl:uiid
c
F 2
rothfleckige , unfiirniliche , niclit zufilmtnengebsckene Mallen, hiichfiens voii dcr Grsfse einer
Nufs, tlic ein bctrfclitliclies Lager ausnisclien.
I)as Linfenerz,ifi das gewijhnlic’nlte, itnd i l i liiufig
von dem Bohnerte btgleitrt. Da diefc Erze licll
ail der Oberfiiche hochliegencler und unfruchtbarer Flachen linden, \YO nian ilberall graben kann,
ohne deiii Ackerbau zu fcliailen, und wo rlas Waffer von fclbfi abliiuft, gewinnt man lie ohne die
ldeinfie Schwierigkeit.
Ich ilberteugte mich ziierR, d a b diefe Eifenertc nicht die 1cleinRe Metigc Kallc, Magnefa,
Phosphor, Schwcfel , Kupfer oder Chroniiuni und
von Mattgmesoxyd kaum einc waltrnehnibare Spur
(eiiic eiritige .Varietiit hiiclifieris o,ot) enthatten.
Diefes niachte tlic Aiialyfe rlcrfelben felir einfach.
1) IYurtlc tler Waffergchalt durcli Crrlciniren befiimint. 2) WurJe Salzfiure ilber das Erz gekocht,
&r unaufplijfete Riickfiarrd gewogcn, u n d die Ncnge tter IGefelerde und der Thoncrclc, dic er enthielt,
befiininit. 5 ) Wurde das E r t mit einer diefein
niickRancle ungcfiihr gleichen Mcnge reinen Icohlclifsuren Kalks in eiiicm niit I<ohlen ausgefchlagenen Tiegel gekhmelzt, die game Maffe, \Venn
die Probe gut war, g c w o g n , tlic Sclilacke fein
gerieben, gefebt rind mit cincm hlsgnete atiSgCzogeii , ~ i r i t l diefe i i i ikr verbreitcten Eifentheilc
zugleich n:it cleni RcgUlLls \on Rolieifen Sewogen.
D;ls Gewiclit des zugefchl sen en kohlenfjurcn
Ralks, abgetogen von den1 der Schlacke, gab das
Gewicht aller erdigen Beftancltlicile: uncl wurde
daniit das des unaufSeliileten Riickfiandes verglichen, lo ergab ficli die AIengc dcr Thonerde, weiclie die Salzliure aufgeliifet hatte. Zuerlt uiiterfuchte icli, zirr Controlle, ob 'das erhaltene Curseifcn lo vie1 Eilenoxyd wiedererzeugte, ?Is in clem
Erze vorhandeii w a r , wobei icli onnahm, clals das
Eifenoxyd im Maximum in Jer Ptobc o,71 bis
472 Rohcilcn gicbt.
Piachtlem ich die einzclnen K6rner rein gewafcclien hatte, analyfirte ich die griilstcn und' die
Itleiufien belonders; letttere gaben indefs nq,r
hiichftens 3 Procent Eilen weniger als die erftern.
Sie find ungefjhr gleich reich in den verfcliiedenen Lagern. Icli letze hierhcr unter I ) tlas Mifchungsverhdtnils J e r airf dem Iliittenweike pripjrirten (gewafchenen) hlirier, in liiirnern welches CIJS
mittlere ift; untcr 2) (13s cles todigen
TJroas, worin die Korncr zu PagZs Leycn, welcher &, der Niacr bctrji$, und tlen icli durch
\Valclien uotl Abgicfsen erlialten Iiatte; trntl untcr 5 ) tla hlilciiunSsvel:li51tnifs der rohen >liner
von Beluygues, wclcbe urid mehr ihres Gcwichts
fandigcri Thons enthilr. Uirter 4) lielien die Beftan4;heiIc der zu/icnu~zcngebar.~enenLijrner ron
Lapats unter 5 ) (Lie cler dichtcn IfllUl'Zi6Pn Varietgt VOII Oalignb, uiid untcr 6 ) die cler diclrren thonigen V;lrietat von S d ~ Maurice.
t
+
1.
2.
3.
12
47
25
Thonerdc
12,5
35
26
'5
21,5
\vairzr
Ricfelerde
'5%5
Eil-noryd im Maxima 61
12
37,6
Manganerox. irn Max. eine Spur o
-.
-
-
100,5
loo
99,6
Roheifen nach d.,Probe ++
2677
Man fieht tiieraus, dafs der fantiige Tlion, i n
welchem die einzelnen Korner liegen(z), verhiiltnifmafsig viel mehr Kiefelertle als der dem E i h
Hytlrate innis beigeniengte e n t h d t und daher von
anderer IVatur iftals diefer. Dafs die beicleo tlichten
E i h - Hydrate ( 5 . 6 ) weiiiger Waffer als die andern
hergegeben haben ,Itomnit daher , weil nicht blofs
clas Eifenuxxtl, f ~ d e r auch
n
die 'I'honerde Walfer
aber i n den1 quarzigen (5) beie i i t l ~ ~ l letztcri
t~,
nahe gailz fzIdty und we11 das thonige ( 6 ) niit Eifenoxyd itn Maxinio gemengt ift, wie clas die rothlich violette Farbe verrith.
-
-
Das nufpj?hruernrnte Erclrcich (formations
terfiaires) ill zwar viel reicher an Eifen - Hyrlrat
als an Eifenoxyd irn Maximo ; doc11 kommt a u c h
tliefcs liier uncl cla clarin vor. Unter den eifenfchiif-
iigen Sandfieinen :ler Formation uni Paris enthalten Ti, z. 13. die gelbeii und die braunen Waffer, (lie
rothen tlagegen verlieren beim Calciniren nichls
a n Gewicht und verzntlern ihre Farbe nicht. In
den Ganggebirgen (formations primitifs) finden
t c h heide Arten von Eifenrniiiern zizmlich i n gleicher Menge, untl find, vermengt niit kohlenfaurem
&lke UHCIandern hli,ieraIien, in mtichtigen Gangen, abgefetzt.. So,findet.man in dem Departement
dc I'Arrit!ge nicht blofs Glasltopf, der aus abwechEelntlen Lagen rotlies Eifenoxyd iind Eifen H ydrat
befteht ,, fondern auch diclite S t u c k e , worin beide
niit einander unordentlich vermengt find ; Manganesoxyd f i r b t fie nianchniahl gleichmiifsig fchtvarz,
d e r Stricli verrzth lie aber auch dann fogleicli
durch k i n e bald rothe , bald gelba Farbe.
Als nian zu fchmelzen anfing, wolIten clic
Hiittenleute fclileclitcrclings fclbft den Zufchlag zu
d en N i n e r n ausfuchen, uiid fie iiahmeii gerade
den Einzigen, welcher fich dazu nicht fchickte, uZn1lich einen. kalkigen Schicferthon von eincr Stelle,
wo Anzrigen voii Steiilkohlen vorkoiiimen. n'ach
a ch t T a g e n hatte fich de r Ofen gsnzlich zugefetzt.
Als man darauf den Ofen ausriunite iind dichten
Kalkftein, tler liier clas ganze L a n d bcdeckt, als
Zufchlng n a h n i , kaiii tler Ofcn in einen gilten
Gang uiid tler GdTs gclang ~ollkoiiimen. RInii
fclilfist jetzt 5o his 55 l'rcjccnt rliefes KallJteins zu,
uncl verfelzt 7 'I'litrile dor JIiiier i n Kiirnern n i i t 5
Tlieilen clicliten qu;lrziScti EiTciifteili, weil did I{&-n e r zti fclincll tliirch did Kohlen grhen.
Die
i\laffc CcI~mclzt fclincll (lurch, bctlarf aher"vie1
Luft, 1 G Iiis 23 CuLi1,meter in d e r Jiiiiutc. A u c h
nachcfeni clcr Ofcn fcliun ausgetrockiiet w a r , kam
d e r Verbrnucli ail I<ul~lcii(altc, die in1 Frcien gelegen liat teii , n l i t \i'sffer tl urchzosenc) cleiii Ge\yjclite cler zu v c r f h i c l z e i i J c n NaUe g!eicli.. Auf
-
die Grijfse des Rohltpverbrauclis hat die Mengo
iind die A r t iles Zufclilags grofsen Einflufs ; eben
fo die vierecltige Geftalt cles Ofens , da die Erfahrung in mehrern grufsen Hiittenwerlten gelelirt
hat, d d s runile Oefen vie1 vortheilhafter find, eine n fclinellern tilid regelrnafsigern Gang haben,
un d wen i g e r li oh 1en v e r ze h re t i .
Damit Gch das Schmrlzen richtig beurtheilen
l a r k , habe ich analyfirt 1) die Miner aus allen
H a uf e n, nach dem Verh3ltnifTc von 7 T h . Kbrnern zu 5 TI]. tlichtem~Eifeni'teingenoiiinien; 11)
den Zuf ih f u g ; I l l ) tlurchfcheinentle unverniengte
Schlucken; lie enthielten in 1 0 0 'rheileii
I.
X i ercl crde
12
Thoncrde
'5
Xiilk
' 0
BlagnrTia
o
Eilenoxyd iml'vIaxirno 58
hlat~gancsoxyd
e. Spur
W a fl e r
Ko h 1en I2 ur e
11.
39
3
26
2938
18
o
o
0
-4575
100
100,o
15
-
Rolicileii n. d. Probe 41,z
1x1.
511
-
1976
9
59 0
097
0
0
99,3
D e r Hohufen giebt e i n graucs, vortrcffliches,
ganz fehlerfreies Eifeii , das vortrefflicltes Statxifen ul1cl Stat11 gcbeii wiirrle, uniL zu clcn f;idtrn
Gufswaareli brauchbar ill, u n c l z\v;Lr r r h d t m a i l 311s
100 Theilcn
iler bchnirlzniaTfe wenisftens 3G
Tlieile Rohcifcn. Es gehen nlfo (bringt man tlns
hygrometrifche \Varier m i t i n Anfchlag) ungefahr
4 Tlieile Eileii verlohren. I n felir grofsen Oefen,
z. 8.in den Oefen, die man nsit Coaks bctreibt,
, uncl d a n n
Iialten fie keine merkbare hIenge Eifenoxv.! zuriick. H i e r ltoinmen fie nje vollkoinmen rerglafet
und nur von einer mlfsigen FlofGgkeit vor; die
rcinften Schlackeu find grilnlicli und durchicheinentl; Jie mehrei-tcn grilnlichgrau oder dunlcelgrau,
vdlig undurchfichtig , von fteinnrtigeni Uruchc ,
nnd voll Kdrner iintl B13ttchen i o n Reifsblei. Einig e voii porphyrnrtigem Rusfehen enthalten nicht
gefcliniolzene .Z'heile tics Zufclilngs, \veiin. e r
j n zu grofsen Stilcken eingetrageii wortlen. D a b
ficli in den Schlaclien 1Ciefelerde in eineni vie1 grofsern Vcrhiltniffe 31s Thonerde vorfand, rilhrte
von dem Umftande her,, dafs die \VSnde des Ofem,
befonclers an der Seite, welche dcm Gebl5fe entgegen fteht, .wShrend des SChmelzens ausgefrcfi-en
wurden, und zivar in kurzer Zeit io t i e f , dais fie
zuiarnmen zii ftiirzen rlrohteii. Ein Geniense von
Errlen ift fch\-/er fchmclzbar, wciin T h o n c r d e tlariii vorherri-cht ; bei fchicldichem \.'erll~ltniffe tter
Kalkertle ift es dagegen defto lcichtzr fcl~melzbar,
je melir tler Kiefelerde vorhantlcn irt. D i e Sch!ac k e n des hiefigen Hohofens waren Jalier besicrig
nach Kiefeiercle, mit der die Thont~rrlc fich zLL
neutralifiren fuchte; untl clicfe fJncien Ge j n clell
)i'snden des Ofens, die 2 Meter liocli nus Steinkohlen - Sandftein aufgcniaucrt \ V ~ I ' C I I *]. n i c f e r
verglafen die S c h h c k e n vollkommen
-
*) Hr. G u e n y v e a u hat cine ilinliclic \VirI:uI1g zu Crru: o t beobaclitzt , iind im Journ. dcs min. KO. 132. p.42,.
befchriebc,i. Die Sclilacke zcrkortc d;s Tlionx.erk,
wcm der KaIP Ui zu groher ivkngc vwrh:r;cn \y;Lr.
Steiii befteht aus Quarz und Feldfpath , und wurde uni fo leichter ausgefreffen, da d e r Feldfpath
ZLI einem Email fchnielzt, u n d der Stein daclurch
erweicht untl faft verglafet. Man baute daher i n
d e r letzten Carnpngne den Ofen aus einem andern
Uni inclefs d e n
ganz quarzigen Fldtzfandftein.
Ofen zu fichern, niilfste inan die Befchickung reic h e r an Iiiefelercle machen, fo dafs (lie Schlacken
beinahe noch ein hlalil To vie1 KiefeIcrde ais T h o n ercle enthielten, u n d zu den1 Entle z. B. tleni Linfeenerze 5 bis 6 Proc. 1Ciefel aus clrni Bette tles Aveyxon zufetzen. Enthalten fie 2 bis 5 l’roc. Mangaiiesoxyd, fo befijrclert ilas ihre Leichtfliiffiglteit. MagncGa in rler Menge, i n welcher fie allcin ICalke urn
Bruniquel beigenieiigt ilt, v e r h d t fich fo gut wie
neutral i n 1 Schmelzen , befdrdert weoigftens die
Sclimelzbarkeit der Schlacke in weit g e r j n ~ e r e m
Grade, 11s eine gleiche N e n ~ cKalkerde, w i e
V c r fuche mi c 11 be 1e h r t h a b e n.
5. Analyfe eines blaircn phosphor-aiircn Eifens
*I.
Diefe Miner k o m m t bei d’Alleyras, iin Dep r t e m c n t de la Haute Loirc, 2 ) tleutfchc hleilen
fudaCt:ich von clem Fiij,, i n einein ltleinen Lager
eioes grauen ,g1ininieri;en , IchlanimartiSen T h o n s
\ o r , wclches eiii Ideiues R a t i n ausfiillt. Difnne
Lascn von lileineii nleift quarzigcn liiefeln iind von
p ~ h z c nheiien
t
tlurchfetzen das Thonlagcr , i n
*) Journal d r s m i n t s , Juill.
1810.
Gilbert.
E
91
I
welchem die Miner unregelniafsig rcrbreitet, meill
in fehr kleiiien Alaffen und frlten g r 6 t e r als F a u h
grofs vorkommt. hlanchmahl filidet mail kleine
Zweige verfaulter Baunie, die im Innern ganz aus
phosphgrfaurem Eifen vom fchot~ften Blau beltehen. \.Venn man die Mirier au\ detii 'Thone herausnimmt fo ift fie blafsblau uncl an der Oberfliiclie pulverulent; an d e r Luft verwandelt fich aber
die Farbe fehr fchliell i n ein fchijnes Laftirblau.
Innerlich ift fie hlaulichgrau und befteht ilus einer
3lenge in allen Richtungen einander durchfetzenJer Blattchen, die wie Horn glanzen , wenig h a r t
und fehr zahe find, fo dafs fie f c h leichter zerfto$&en als.zerbrechen laffen. Strich und Pulver find
weifs; beide werden aber an der L u f t und am Lichte ebenfalls blau. D i e Analyfe gab folgendeBefiandtheile :
¶
¶
Eirenoxgd im M n r i m u i n
0,430
nlanganesoxyd im M i n i m u m 0,003
Phosphodzure
0,231
wVarr:r
0,3244
Tlion - iind Kierelerde
0,006
0199
S i e gab Hrn. B e r t h i e r Veranlaffung, Untprfuchtmgcn fiber den Oxyclationszuftand cles Eifens und fiber den Ssuregehalt des phosphorfauren
Eifcns i m Plininio iind j n i Naxinio der Oxydirung
anzuftellen. Er fiihrt die Analjfcn aii , welche
wir bis jetzt von natiirlichem phosphorfauren Eifen
erhalten haben, uiid giebt die Kefultate feiner
C
92
I
Daraus zielit 'er folgen-'
cle Schliifie:
1) Dafs die unter dem Piamen Infurblaues
Eifen bekannten hlinern Verbintluiigen von Eifenoxyd im Minirqurn, Phosphorfaure und Wafier in
klir verinderlichen Verhiiltniffen find.
2) Dafs in ihnen clas .Oxyct felten von der
S u r e gefsttigt ift, wovon man nur Ein Beifpiel
h a t , nsmlich in d e r , von K l x p r o t h zerlegten
blauen Eifenerde ,van Ecl<ardsberge, die i n ihrer
Znfminicnfetzitng nicht merklich von detn k u n f i l i chen phcsphorf'iurcn Eifen abweicht ; urn (Ins blaue
phospliorfaure Eifen von ci'Alleyras zu ncutralih e n , wird.noch.f fo VielSlurc, als cs Cchon enth i l t , erfordert.
3) Dafs das V-crhdltnifs'der Beftandtlieile ties
pllosphorfauren Eifcris itn Minirno u n d des im M a xiilzo ganz dein fchiinen Yon H r n . G a y - L u f f a c
entdeclcten Gefetze iiber die Zufammertfetzurig der
Herr 13 e r L h i c r
lnetallifchen S a k e entfpriclit.
finclet nstulich in bcitlen die S;i:ire i n Clem Ver)islt11iffe wie 15- : SS, indefs tliefes \'erhiiltnifs
nacli Hrn. Ga y - L v f l a c ' s Gefett v i e I 3- : 90
feyn follte, welcbes eine unbedeutcucle Abwcicliuiig ift.
h a l y f e des kilnftlichen.
4.
Anrrljf e cines fa ferigen, kohlen/;curen, pfeudo-
niorphifchen Eifens 1
'.
Iin Departement du Cuntal finclct ficli i.1 der
Geseud des Dorfcs sc. I h c e n t , i n ein:clner~ grij*) Journal d c mines,
~
Juin i S i o .
G il bcrt.
I: 93 1
fsern und kleinernJtIallen, eine eifenfchilffige Subftanz, die h3ufi.g das Anfehen gcwundener Baurnftirnrne hat. S i e iTt von tlunklern Schwarzbraun,
h a t zurn fpecififchen Grwichte 595, und wirtl vom
3lagnete in1 iiaturlichen Zufinnde nicht sezogcii,
wohl aber, wenn die Flamrne tlcs Lothrohrs eine
Z e i t lang n u f fie cingewirkt hat. Sie iTt voii faferiger Striictur unil ihre Fafcrn Gnd gerade uiitl parallel; lie hat eincii lebhaftcn Glanz, als beftindc
.fie a m einer blenge kleiiier Laniellen; ihr L5ngenbruch ift fchiefrig uncl fplittrig ,ilir Qucrbruch
k c r n i g von 1;leinem lamelleu fen Korii.' Die Uruchflachen find haufig m a t t durch eine thonige FIaffe,
weiche auch die nach der Liinge und hsufiger n o d l
n a c h der Quere gehendenaHiife, die man a n allen
Stilcken wahrnimmt, ausfiillt. Nnch dcm Anrehen follte man diefe 3Iiiier f u r fderiges Eifenoxyd
ocler fogenannteii Glasliopf halten ; Hrn B e r t h i er's Analjfc beweifet aber, clafs lie kohleiifaures Eiferl ift. Sie hefteht n3iiilich atis
Eilenoxyd im AZinirno
Mongancsoxyd itn illinitno
Kielclcrde
Tllonerde und Kalk
Xoldr
KohleAif;iurewid e t w o s IVaITer
0,590
0,040
0,016
o,oo+
0,020
0,330
JI3n kcnnt wenig fo rcjnes liohlenfaurcs Eifen als cliefcs, tln es nic!its Fi-einclJrtiSes, 31s nur
etwas >Iangancsoxyd, ohne Ka!k und >laSilrIia,
e1itli;iIt. Fiiiicle es fich in hinI;i~i;licher AIcngc, fu
wfil-Je es Z L ~ I RIIilttengcbr~[ichcund utii nncli \ V J -
c
94
1
lonifcher Weife zu Cute gemacht zu werden, vortreffiich feyn.
Noch merkwtirdiger ift der faferige Bmch,
da man ihn noch in keiner Eifenminer tliefer Art
bemerkt zu hnben fcheint ; wahrfcheinlich rilhrt
er yon Holz her, nacli welcheni diefe Miner, nach
Art der Verfteinerungen, iich modellirt hat. Dafs
fie in einze!nen Blocken mitten in aufgefchwemmtern Erdreiche vorkommr , nnd dafs i h r Kohle in,
bedeutender Menge beigemengt ift , fcheint diefer
Die Rohle wiirde
Idee vie1 Gewicht zu geben.
dann von dern H o k e herrnhren, nach Clem die
M n e r Clch geftaltet hat.
Auf jeden Fall ift die
An wefenheit derfelhen et was fehr hlerkwiircliges,
da fich bisher noch in lieiner der To zahlreichen
Analyfen von kohlenfaaurern Eifen Koh!e gezeigt hat.
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