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Analysenbrenner aus Porzellan.

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etwa durch dae Blutelkali neutraliaiert, als, daB einc
geronnene EiweiBmseee etwa auf a u t o l y t i h e n
Wege echnell verdaut werde.
Weiter haben noch unveriiffentlichte Versuchc
von B r a c h und mir b i &hen
gemigt, daB
wiihrend dea Lebens ihr Gewicht steta konstan
bleibt. beim Eintritt dea Tdea aber daa Gewich,
sofort zunimmt.
Die hier angefuhrten Versuche durften geniigi
h a b n . um Ihnen die Geaichbpunkte anzudeuten
die sich hier ergeben. Wir diirfen aber sirherlicl
schon sagen, daB die Beteiligung von Quellunps
und Entquellungserscheinungen bei dem Pliiinomer
der 'rotenstarre fur sichergestellt werden kaun
Dieat: neue Theorie bietet daa, waa man von einei
brauchliaren A r b e i t L 11 y p o t h e s e verlanger
kann. Sie macht eine ganzc Reilie von Emclieinun
gen klar und verstiindlich. die bislier ganz unver
standlich geblieben waren.
Ich liabe hisher nur von tieriscliem G e w e b ge
Sprochen. ohne aiif das pflandiclie einzugehen. I r
Ckrneinschaft mit meineni KolIegen B r a c h ha&
icli pelegentlich einw Aufenthaltss in der b i o 1 o .
g i 8 c 11 e n S t a t i o n in L II n z einige Quellungs.
vemiiche mit 1) f 1 R n z 1 i c Ii e m E i w e i U anye.
stellt , iiidein wir iin Verlaiife einer Untemiicliungs.
reihe iibor den Antagonisinus von Seutralsalzer
niich den Quellungsverlauf von Bohnen, Samen vor
Phaaeolus, untersucliten. \Venn mnn auf die .4b.
a z i w die &it, auf die Ordinate die aufgenommenc
Wawrmenge ouftriigt, so fanden \rir folgentlc
iiuUerst interessante Kiirve. Zuemt niiiinit (lie
&line durch einige Tngr Iiindurch a n Gewiclit m.
Sodann gibt sie ihr nufgenomrnenea Wasser zum
Stunden, worauf sie
Teil ab; diea deuert %30
w i d e r \ V m r rrufnirnmt. \Vir gingen diesen Er.
scheinungen nacli iind fanden, dRB. sohald die
Hohne den emten C;ipfelltiinkt iibemchritten hatte,
eie nicht mehr keimfahig war: also diesor Punkt den
Todder Hohne Iiedeute. Ichhabernir nunubrdieaen
Quellungaverlnuf folgendc Vomtellung gemacht. Da
die pflanzliche Zelle morpliologinch ganz andera
konstituiert ist als die tierische, so vermag sie, d a
nie vie1 oarnotinch wirkseme Molekiile enthiilt. osmotisch aelir vie1 W-r
iriis dem Quellungsmedium
aufziinehmen. I)ies entepric*ht.dem Kurvenverlauf bis
zum ersten Gipfelpunkt, wornuf eiph daa ganze System derart iindert, daB, d a daa regulahrische f i n zip h i m Tode verloren gcht, die %I10 das osmotisch aufgenommene Wllsser nicht mehr halten
limn. Dies entapridit durn -4hfall der Kurve. Nun
kommt die Quellung dnzii. Jetzt nelimen infolge
den Quellungevermogens EiweiUstoffe, Stiirke und
die nnderen Reaervestoffe tler Bohne Wareer twf,
iind die.sem Vorgang entuliricht der weitere Kiirvenverlniif.
Endlich miichte ich eine Untemucliungereilie erwahnen, die Prof. v. F u r t h und ich im
letzten Sommemmester anstellten. Vor einigen
.Iahren wurden von H i r o k a w a i m F ii r t h
c ii e n L a b o r a t o r i u m einige Versiiche iiber
tlaa Verholten von Nierenatiickchen in KochealzIGungen gemacht. Kollege H i r o k a w a bmerkte, daU einige %it nach dem Tode des T i e m
(*in Nierenwurfel erst mit einer vie1 konzentrierterm Kochualzltieung isoosniotich war, a18 sofort
i i a c l i Eintritt des Todcs.
-
Wir gingen nun d a m , egstemetimhe Untersuchungen mit verechieden alten Fleiechatucken zu
machen, indem wir eie in vemhieden %om.Koch&iieungeri
legten (0.6--30%),und ihr Gewicht
nach pleichen Zeiten (2 Stunden) h t i m m t e n .
naa Quellungsvennogen dea abgeatorbenen
IIiiRkeln iindert. Rich 80 schnell, daB er einige Stunden
nnclidem Eintritt (lea TwJes bereitcl mi! einer 5%igen
KocheaMCisiing inooimutiscli ist, wiihrend der osmotische Druck ini lelenden Muskel einer physiologisclien Koclwalzlijaiing (O.Sq,,) enbpriclit. I n den
konz. Kocli*nlzl&tingen nirnmt er a n Cewicht deato
nielir nb, je kcinzentrierter die Likring ist. Wird
dm Pleiscli alter. hu veriindert sicli d m Quellungsvermiigen drs Miiskcls immer weiter, d. h. j e ii I t e r
(la?; E ' l e i s c h , e i n e . . I e ~ t ok o n z e n t r i e r t e r I: K c h H n 17. I ij, i i n 4 muU man anwenden,
um eine 1 s c i o s rn ( I s e zu Lwwirken. Monate altss
kleisch, wie argentinisches cder lange abgrlegenea
Haeenfleinch rtc.. sind rnit einer e t w u iiber
250/oigen KochRalzliisun(! im Gleichgewicht.
Diem einfache btimmungt.tmethode diirfte
fiir die S R Ii r i i n g n m i t t e l c h e m i e und f o r r n e i s c I i e . \ . I e d i z i n v o n Wichtigkeitsein.de
wir his jetzt iiher kein Mittel verfugten, daa A 1 t e r
e i n e r F l e i R c h p r o h e zu bedimmen.
. ~ U H diwen LJntemuchungen ergibt sich, daB
man vom StRndyunkte der Kolloidchemie tlus die
sicli in den (:ewehen nach dem Tode vollziehenden
Anderungen verfolgen kann. und ist ea geboten,
Iikhrr nicht vollstjlndig bgriffene biologische Vorgiinpe in Kolloictvorpiinpe iinizudeuten. [A. SO.]
t i
Analysenbrenner aus Porzellan.
Von ERNST
BECXMANX.
a Yitteilung Rue dsm Kniser Wilbelm-Institut far Chemir .
Yit 7 Flguren irn Text
(Elngeg. 6 4 . 18121
Ihirch meine Vemuche zur Fiirbung der Humenflnmmr rnittels Zerstiiubung von Salzliiaungen
hin ich zur Konstruktion von Rrennern auR siiurrwidvratandfiihigrm Material wio Porzellan. Glan.
Quarzg1a.c gefuhrt wordcnl). Auch beim nllgrincinen Gcbrauch irn h b o r a t o r i u m zeigcm die
Mrtallbrenner vine zu poBe Neigung dee Inkruaticrrns rnit Oxyden bzw. SalzPn und des Verschrnivrens. Fiir nnalytische Arbeiten. insbesondere bei
forennischen Unterauchungen auf Metalle. kiinnen
ruch die gewolinlichen M e s s i n g brenner leiclit
CII bedrnklichen Irrtumern AnlaB geben.
AUR dienen Grunden sind von der Berliner 80sic der MeiLknrr Porzellanrnanufaktur die iiblichrn
Hunsenbrenner Rehr h u h c h aua Ponellan auegcs'iihrt iind in dcn Handcl gebracht worden. In dc*r
rat ciyznrn Hich dieaelben in Kombination niit meiien fiir pcwiihnlirhr Huneenbrenner eingerichteten
hrstiiubern') selir wohl zu spektralannlytinchrn
b'ersuchen. Einfachrr aber und bequenirr zu rcini:cn ist folpcndrr Brennrr.
1)
Zeitaclir. f. nngcw. Oheniie 20. 564 (1907).
190.
1. E i n f a c h e r R r e n n e r .
In d w T-formige Brennerrohr a, Fig. 1, wird das
Lenchtgaa seitlich durch ein Rohrchen aus GIoder Quarzglas e, welches in einem Korkstopsel
drehbar ist, zugefiihrt. Ohne Bedenken kann bei
dieser Konatruktion des Rohrchen auch durch ein
solches aus (ev. emailliertem) Metall, am besten
Dem Mischrohr dea Brenners liiBt sich der
Salzstaub auch mittels Winkelzerstiiubers oder durch
elektrolytische Zerstiiubung zufiihren. Die d a m
dienenden , aus Glaa geblasenen INebenapparate,
welche statt des Porzellanblocks unter den BrennerfuB geschoben werden, sind in Fig. 2 und 3 abgebildet. Nach Fig. 2 wird hei r G e b l k l u f t zugefuhrt, durch den Winkelzerstiiuber 8, t mit Salzstaub beladen und tritt durch u in das Mischrohr ein.
d
Fig I .
E i n h c b e r Brenner m i t Fufi.
wirkliche Grohe.)
Nickel, ersetzt werden, weil hier pine Reinigung
leicht moglich ist.
Bringt man das Gaszustromungsrohrchen durch
Verschieben bzw. Drehen in die Lage, d a l der Austritt des Gases in der Mitte des Brennerrohres vertikal nach oben erfolgt, so brennt, unter der Voraussetzung richtiger Dimensionierung des Brenners,
die Flamme entleuchtet und sausend. Wird aber
durch Drehen des Rohrchens der Gasstrom nach
der Brennerwandung zu abgelenkt, so hort das
Sauwn mehr und mehr auf, und die nun ruhig
brennende Flamme geht schlieI3lich in eine leuchtende iiber. Die Erscheinung kommt daher, daB
beim senkrechten Ausstromen des Gases mehr Luft
nachgesogen wird als nach Ablenkung des Gasstronies zur Horizontalen. Ein Drehen uber 90'
hinaus ist zu vernieiden, d a sonst Leuchtgas nach
unten entweicht. Wenn man das Gaszufiihrungsrohrchen, mit. der Miindung nach oben, von der Mitte aus
hin und her schieht, liBtdas Sausen gleichfalls nach.
I k r I3rrnnrr ist in r.incsm hohlen F u n aus
Porzellan oder Eisen ringekittet. Dieser hat rinen
sichelformigen Ausschnitt, uin den1 JIischrohr
die erforderliche Luft zufiihren und' dieselbe bei
spektroskopischen Vntersuchungen niit Salzstaub
beladen zu konnen. Zu lctzterein Zwxke wird in
die grolere oder die auf der entgrgengesetztcn Seite
befindliche kleinere Aushohlung 9.4, des I'orzellanblocks die zu untersuchende Losung gebracht. Xach
der Zugabe von vcrkupfertem Zink und einigen
Tropfen konzentrierter Salzsaurc bis zur ganz
scliwachen Entnicklung ron Wasserstoff schicbt
man den Porzellanblock so weit in den Ausschnitt
drs RrennerfuI3caa, dem er angepaBt ist, bis die gesamtc nachgesogenc Luft gezaungen a i r d , den Weg
iiber die Losung zum JIischrohr des Rrenners zu
nchmen. Es empfiehlt sich, die Losung nicht ganz
unter den BrennerfuB zu bringen: man gewinnt
dadurch den Vorteil, die Losung wahrend des Versuches im Auge bcldten. sie umriihrrn und mit
neuer Saure versetzen zu konnen.
Fig. 2.
Winkelzerstauber ftlr den Porzellanbrenner.
Der Tubus v dient zur Luftregulierung. Durch teilweises Verschliel3en desselben mit Guminischlauch
und Schraubenquetachhahn kann eine sausende
Brennerflamme erzeugt werden. Die GlasfiiBchen n
7-.
Fig. 3.
Elektrolytischer Zerstnuber fur den Purzellanlire~i~iei'.
bewirken, da13 die Fliissigkeit iinmer wirdcr zuni
Winkelzerstauber zuriickflielt.
Die elektrolytische Zerstilubung erfolgt nach
Fig. 3 von cingeschmolzenen Platindrahten x, s1
aus, welche zu den Klemmschrauben y, y1 fiiliren,
dic auf einem Holzklotzchen montiert sind.
Durch Verwendung eines Schornsteines wird
eine besonders ruhige Flamme erhalten.
Da der Brenner wegen seiner ~-iinschensu.ertcii
Stabilitiit nicht zu leicht sein darf, wird beim PorzellanfuB nureine viereckige
Hohlung Zuni Einscliiebcn
des Porzattanblocks gelassen, Fig. 4, nahrend der
Eiscnfu5 ganz Iiohl sein
knnn. Besonders die Hrenner niit Gaszufiihrungsrohr
8\18 Kickel nnd eineni F u l
aus EisenguIS sind durch
-.
Fig. 4
Widerstandsfahigkeit BUR- Porzellanfufi mit vier.
gezeichnet. &fit Riicksicllt
eckicer Hohlung.
auf forensische und andere analytische Zwecke wird
man aber lieber dae Gaazufiihrnngarohr aua Glee
b m . Quarzglaa und den FuD aua Porzellan nehmen.
2. R r e n n e r m i t Z i i n d f l a m m e .
A) Qanz o w Porzellan.
Schwieriger war a.einen nur aua Prozellan bestshenden Rwnner mit Ziindflamme zu konstruieren.
m
Fig. h.
Brrmnvr mil Zhdflnmme. (I/, a i r k l i c h e
Cr66e.i
f i n jolcher iat in Fig. 5 und 6 abgebildet. Auf dem
vorhin beschriebenen hohlen BrennerfuB ist aicder
ein untm offenen T-forrniga Mischrolir a, c befestigt.
L)HJ ~ ~ z u a t r i i i i i u n p a r o hist
r a k r dwch cin
Hahnkiiken e , Fig. 6, crwtzt, welclies in den witlichen Tubus c des Rrcmnerrohrra, RIS drm Hahngehauw, eingeachliffen wird. Zur Speisung der
Hauptflamrne tritt dw h w h t g a v in das Hahnkiikcm bei f, Fig. 6, ein, kann E ~ I durch
'
den
h c i I' i z o n t n 1 e n Ii~rntil zunachst nur bis zur
Offnung g phnKen. Hinter diiwr Offnung g ist
d e m n horizontaler Tt4 durch eine Querwand 11
gwperrt. Die Weiterfiihrung des Gases zur vertiktrlrn Offnung i wird durch Verniittlung rincs Hohlraurna k (Fig. 5 und ti) d r s Hahngchauses ermoglicht, worauf dann die W(itc.rfiiliruny durch i bis
zur Ganauurrtrornringsdiinr 1 erfolgt. Beini Drehen
t1e.c Hahnkiikens in stein(-nt Schliff wird
die Htruptflamnte nix bis zii c.inelri
Winkel vbn !KP brennrn konnrn, \veil
nur so lange durcli tlen Hohlraum ties
Hahngehauses (lit. Verbinclung zwiachrn
den Offnungen p und i rrhalten ldeibt,
und mu& sobtild die Offnung i auf die
Wand deu Geliauws trifft, erliischen.
Anders bei drr ZiintlflnInme i n . I ) ~ Y
dieselbe speiwnde Riihrchrn ist init dem Hohlrnulii
des Hahnkiikme in ntiintligrr Yvrbindunp rind erhiilt
von dicwni stetu Gus, a w h wenii tier Hnhn ganz ini
4
I
g irt n&mlich ringa urn daa Hahnkiiken eine Rille gefiihrt.
welohe die Oberfuhrung dea Gesee in die Hohlung
dea Hahngehiiuaee bei jeder Stellung des Hebnkiilrena aufreoht erhdt.
Der Geaamtaffekt der Drehung dee Kiikena im
S i n n e d e a U h r z e i g e r e iat crleo folgender.
Anfang8 soll darr Gas in der RichtMg der
Hrennerachae auatreten und daa Verhiiltah zsiachen
Gaaauatrittaoffnung und Brennerrohr ao gewiihlt
win. daD die Flamrne sausend brennt. E n e mit
der Drehung des Kiikens erfolgende Ablenkung des
Gwtromes yird zuniichst bewirken, daQ die Hamme ruhig brennt; cine weitere Drehung dee Kiikcms
wird dieselbe leuchtend machen. Dreht man aber
w ) weit, daB die Offnung i durch die Wandung den
Hahngehiiuwa vcmchloc+*en wird, RO verliacht dir
Hmptflamme, und die Zundfiamme brennt allein
weiter. Beim Zuriickdrehen des Hahnes wiederholt sich alleu in umgekehrter Roihenfolge. Dreht
man nun daw Hahnkiiken iiber die Anfangwtellunp
Iunaus, c n t g c g r n g r s r t z t d e m U h r z r i g e r ,no trifft die Offnunp i &bald auf die Wandung
tles Hahngehauses, ehc vine wewntliche Ablenkring
dea OasJtromes erfolpen kann, und die Hauptflamnic.
verlischt, ohne daU sie vorher Ieuchtend wird. S a tiirlich tritt an Stelle derselben wieder die Ziindflamme. Man kann also je nach Fkliebcn von der
musenden Flarnme zur ruhigen nichtleuchtendt-n,
zuc leuchtendtm und zur Ziindflamme iibergehen
oder such auf kiirzerem Wege von der musenden
faet unmittelbar zur Ziindflamme. Ein Zuriickschlagen der Flamiiie ist nuch auf diellem Wege bei
richtigen Dimensionen des Brennera kaum zu befiirchten, wiirde aber durch den ubergang zur
Ziindflarnme wfort unschiidlich gemacht.
ILrei gedreht wird. Von der &ung
Fig. 6. Lftngsscbnitt.
Dtimit die Ziiiidfltrriiiuc h i m Ubergehen in die
Hauptflamnie niclit Iriiclitentl brennt, ist der obere
Tkildes Ziindriihrchens iniiglichut nahe an die Bren-
1518
Riokmenn : Die Untenuohung antimonhdtiger Emails.
neriiffnung herangebogen. U
z! der Ziindflarnrne die
richtige GroBe zu sichern und deni Zusarnmenfalleii
der Ziind flamnienoffnung beim Porzellanbrennen
vorzubeugen, wird di@be zuniichst, weit hergestellt und nachher erst durch Einlegen eines Drahtes
und Verstreichen mit Gips, sowie spiiteres Entfernen des Drahtes auf die gewiinschte GroBe und in
die zweckmiifligste Richtung gebracht. Brennt
namlich die Ziindflaninie auf die Hauptflamine zu,
so wird sie mit dieser nichtleuchtend. Es hat nichts
zu sagen, wenn sich beim chemisclien Arbeiten die
Ziindflammenoffnung einnial verstopft; durch Entfernung des weichen Gipses liiJ3t sich die offnung
ohne weiteres wieder herstellen.
Uni dern Brenner geniigend Luft zu schaffen,
hat derselbe an der Stelle, wo das Hahnkiiken eingefiihrt ist, eine Erweiterung n erhalten. Auch der
eingekittete oder eingeschraubte untere Teil des
Brenners o besitzt etwas griil3eren Durchniesser als
die Rrenneroffnung.
Durch Umschlingen mit einein Gumniiband p,
Fig. 5, wird das Hahnkuken festgehalten, oline daB
seine leichte Drehbarkeit eine Beeintrachtigung erfahrt.
Brennt der Brenner zu stark sausend, so kann
das untere Ende des Jfischrohres durcli Einlegen
eines Bleiringes zwisclien FulJ und Brennerrohr
entsprechend verengt werden.
B ) Aus Porzellan ,und Netall.
Um den Brenner niit Ziindflamme zu verbilligen, ist noch ein Nodell, Fig. 7, konstruiert
worden, bei welchem das Hahnkiiken e nebst
Gehiiuse r sowie die Gasausstromungsrohrchen b
und m fur die Hauptflamme bza. Ziindflamme
aus Metall bestehen.
Fig. i.
Brenner aus Porzellan luit Metallhahn.
(?,,
wirkl. Grijfie.)
Das Hahnkiiken r a i r d in das Porzellanmischrohr a bei c eingekittet. Bei den1 Hahnkiiken sind Anschlage in einer Art BayonetverschluB gefiihrt, wodurch das Kiiken in den
gewiihnlichen Lagen gegen Herausfallen bzw.
Hrrausziehen grsichert wird. Das Ausstromungsrohrchen b fur die Hauptflamme 1aOt sich voni
Kiiken abschrauben und deshafb bequem reinigen
bzw. austauschen. Vor Einwirken der Spriihnebel
wird es ev. durch Emaillieren geschiitzt. Auch
kann es leicht durch ein Rohrchen aus Glas oder
Quarzglas ersetzt bzw. mit Rohrchen aus diesen
Materialien unihiillt aerden. Fur den Fufl verwendet man am billigsten GuBeisen niit Asphaltanstrich.
Bei der Herstellung der Modelle h a t mich
der Unisersitlits-Mechaniker G. H i 1d e b r a n d t ,
Leipzig. unterstiitzt.
Die Brvnner sind durch D. R. G. 31. 448 484
bzw. D. R . 1'. 221 162 gescliutzt und werden von
der Firnia I'a u 1 A 1 t m a n n , Berlin, Luisen[-4.131.1
straBe 87, geliefert.
Die Untersuchung antimonhaltiger
Emails.
Von Dr. Rm. RICKMANN,
Koln-Kalk.
(Eingeg. 13. 6. 1912,)
Zur Herstellung weiBen Emails aerden in ncuester Zeit vielfach Antimonverbindungen verwendet,
besonders hTatriummetantinioniat (nach D. R . 1'.
134 774 und 244 880 hergestellt und unter der Bezeichnung ,,Leukonin" in die Emailtechnik eingefiihrt) und Antinionoxyd.
Da eingehende Versuclie (Arch. f. experiment.
Pathologie und Pharmakologie 61, 352) und langjiihrige Reobaclitungen die vollstiindige Unschiidlichkcit der Antimoniate gegeniiber den bekannten
gesundheitsschadlichen Eigenschaften der Antimonsalze ergeben liaben, so genugt bei der Untersuchung
der Emails nicht mehr der einfache Xachweis, ob
Antimon vorhanden ist oder nicht; es ist vielmehr
notwendig, festzustellen, i n w e 1c h e r F o r ni
das ev. gefundene Bntinion in deni Email enthalten ist.
Zu dieseni Zwecke n-ircl das Email von der
Unterlage abgeliist, sorgfiiltig von den anhangenden
Eisenverbindungen gereinigt und alsdann mit 4%
Essigsiiure oder 20/, Weinsaure eine halbe Stunde
lang gekocht. Die erhaltene Losung a i r d filtriert,
und das Filtrat halbiert.
Ein Teil wird mit
Scliwefclwasserstoff behandelt, um zu priifen, ob
uberhaupt Antimon in Losung gegangen ist. 1st
dies der Fall, so wird die andere Halfte der
Losung nach dem Erkalten mit einer Kaliumpermanganatlosung versetzt ( K e fl 1 e r ,Poggend. Ann.
118, 17). Tritt sofort Rosafkrbung ein, so ist kein
Antinionoxyd, sondern unschadliches .4ntinioniat
zur Herstellung des Eniails verwendet worden.
Icli habe durcli eingehende Versuche (Spreclisaal, Jahrg. 45, Kr. 8) festgestellt, daU, wenn zum
WeiDfiirben des Emails Antinionoxyd serwendet
wird, ein sehr groBer 7'eil desselben beini Kochen
mit Essigsiiure und Fruchtsauren als Antimonsalze
[z. B. Brechweinstein) in Losung geht. Zur qusntitativen Reatimmung des in Losung gegangenen
Antinionoxydes verwendet man eine Kaliumpermanganatlosuns son IJekanntem Gehalt, die
3er antimonhaltigen Losung nach vollstandigem
Erkalten zugesetzt wird.
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