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Analytische Chemie von J. Hoppe. I. Reaktionen II. Gang d. qualitativen Analyse. 5. Aufl. Verlag W. de Gruyter u. Co. Berlin 1950. 135 bzw. 166 S. je Bd. DM 2

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Literatur
Analytische Chemie, von J . Hoppe. I. Reaktionen, 11. Gang d.
qualitativen Analyse. 5. Aufl. Verlag W. de Gruyter u. Go.,
Berlin 1950. 135 bzw. 166 S., je Bd. DM 2.40.
Die Neuauflage ,,Analytische Chemie" behandelt in 2 Gosohenbandchen die qualitative Analyse. Der erstc Teil enthalt die
Einzelreaktionen, der zweite den Trennungsgang. Die Anionen
nehmen dabei cinen verhaltnismaBig groBen R a u m ein, so daIJ
so wichtige Metalle wie Ti, V, Mo, W, U usw. nicht erwahnt werden. Die neuere Entwicklung bleibt i m wesentlichen unberucksichtigt. So werden uberholte konstitutionelle Auffassungen beibehalten (z. B. sauresK-Pyrostibiat K,H,Sb,O, s t a t t K[Sb(OH),];
Na-Zinkat, -Chromit in Losung Na,ZnO,, NaCrO, s t a t t Na,[Zn(OH),], Na,[Cr( OH),].,
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als Formel fur unschmelz-
c1
baren Prazipitat u. ahnl. Bei dem Trennungsgang f u r Kationen
(uur fur gewohnliche Metalle) wird fur die Aufspaltung der
(NH,),S-Gruppe die Na-Acetat- und EaC0,-Methode behandelt,
wahrend das neuere weit uberlegene Urotropin-Verfahren unerwahnt bleibt. I m Jahre 1950 kann diese Neuauflage nur begrenzten Wert haben.
Gleu
[NB 4581
Histamin und Antihistamin, von H . Haas. Verlag Editio Cantor,
Aulendorf i.Wurtt. 212 S.,DM 9.80.
Die Literatur iiber Histamin und Antihistamine h a t in den letzten Jahren einen solchen Umfang angenommen, daD wohl n u r
noch der auf diesem Gebiet Interessierte einen Oberblick behalten
konnte. Mit dem Jahre 1933 bcginnen die Versuche, Substanzen
zu finden, die der Histamin-Wirkung entgegengesetzt werden
konnen, und sind znerst von B o w t und Maderni und von Fourneau
und Bocet durchgefuhrt worden. Aber erst 1941 setzen die Versuche ein, die zu einer praktischen Verwendung der Antihistamine
gefuhrt haben. Wenn wir nun horen, daB die Verkaufssumme fur
diem Antihistamine i n USA i m Jahre 1950 100 Millionen $ betragt (Wyngarden u. Seecers, J. Amer. Med. Assoc. 1951, 277),
so laBt sich a m diesem ungeheuern Umsatz schlieBen, daB diesc
Antihistamine i m Arzneischatz eine gro5e Bedeutung besitzen.
I n dem vorliegeuden Buch sind alle Erscheinungsformen aufgefuhrt, die heute mit Antihistaminen angcgangen werden, wie z. B.
Serumkrankheit, Urticaria, Heufieber, Rhinitis vasomotorica,
Asthma, Pruritus, Migrane usw. Die .gesamten pharmakologischen Unterlagcn, die zur Auffindung und Prufung solcher Antihistamin-Substanzen notwendig sind, werden anschaulich uud
vollstandig zusammengestellt. Es ist ein grolles Verdienst des
Verfassers, daB er diese ungeheure Literatur, die sich in den wissenschaftlichen Zeitschriften fast aller Kulturstaaten verstreut
findet, zusammengestellt hat, so daB sich der Interesseut sehr
leicht uber den gegenwartigen Stand orientieren kann.
Der Pharmakologe wird ,,Histamin und Antihistamine'' begruBen und sich iiber diese - wie gesagt - sehr gute Darstellung
freuen. Unvollstandig sind allerdings z. B. die Augaben ubcr
, , A d " , (8. Naunyn-Schmiedebergs Arch. exper. Pathologie u.
Pharmakologie, 211, 328 -344). F u r den Chemiker bleiben Wiinsche offen. E r hatte sich namlich gewunscht, daB auch die Chemie
etwas ausfuhrlicher gebracht worden ware, denn auch die Chemie
der Antihistamine ist ganz aul3erordentlich angewachsen, und nur
das Aufzahlen der Konstitutionsformeln kann nicht mehr geniigen.
Vielleicht entschliePt sich der Verfasser, bei der nachsten Auflage,
evtl. in Zusammenarbeit mit dem Chemiker, auch die Chemie der
Antihistamine ahnlich ausfuhrlich wie die Pharmakologie darzustellen, jedenfalls wurden alle Fachgenossen, die iiber Arzueimittelsynthese arbeiten, eine solche Darstellung sehr begriiDen,
zumal wir i n Deutschland solche Biicher bislang nicht besitzen,
bzw. nur iiber veraltete Werke verfiigen. G. Bhrhart [NB 4591
Wlssenschaftlich-teehnische Fortschrittsberichte auf dem Gcbiete
der nichthartburen Eunststoffe 1949 -1945, von K . Thinius.
Akademie-Verlag, Berlin 1950. 463 S., brosch. DM 26.-,
geb. D N 29. -.
Der Verf. bezeichnet se'ne Fortschrittsberichte als eine unmittelbare Fortsetzung des von ihm i m Jahre 1942 herausgegebenen Deutschen Jahrbuches fur die Plastiscben Massen P941/42.
Dieses war i m Gegensatz zu dem vorliegenden Werk bei Wilhelm
Pansegrau, Berlin Wilmersdorf, erschienen. Inzwischen h a t in diesem Verlag Dr. K. Fabel unter dem Titel ,,Deutsches Jahrbuch
fiir die Industrie der plastischen Massen" die 6. Ausgabe dieses
Jahrbuohes herausgebracht, 80 daB die 5. Auflage 1942 eigentlich
Angew. Chem.
64. Jahrg. 1952
1 Nr. 2
cwei Fortsetzungen erhalten hat. T h i n i u s wahlte die Form eiues
Fortschrittsberichtes, ,,der kritisch cine sehr umfasgende, wenn
nicht sogar auf manchen Gebietcn erschopfeude Darstellung von
Arbeitsergebnisseu auf dem Kuuststoffgebiet anstrebt".
Behandelt werden Kunststoffe aus pflauzlichen und tierischeri
Rohstoffen, synthetisch gewounene Kunststoffe, und zwar Polymerisationsprodukte sowie nichthartbare lineare Polykoudensatc,
dic Verarbeitungstechnik und ihre apparativen Hilfsmittel sowie
Apparaturen zur Herstellung und Verarbeitung von plastischen
Massen. Nicht behandelt wcrden die vulkauisierbaren und die
hartbaren Produkte. Man kann dcm Verfasser das Lob aussprechen, daD er mit gro0ter Umsicht und Sachkenntnis etwa 80 Zeitschriften und uber 3000 Patente bearbeitet hat, u m sie den
Fachgenossen in Form dieses Fortschrittsberichtes nutzbar zu
machen. Vielfach handelt es sich nicht nur um eine einfache
Wiedergabe, soudern der Verfasser nimmt kritisch dazu Stellung.
Solch eine Kritik ist zu begruDen. Es crscheint mir aber unmijglich,
daD ein einzelner Forscher kritisch zu der Vielzahl der Probleme
Stellung nehmen kann. Das Gebiet der Kunststoffe ist doch wohl
bereits dafur zu groB geworden. Vielleicht gelingt es dem Verfasser,
fur den AnschluBband noch den einen odor anderen kritisch befahigten Mitarbeiter zu gewinnen.
Wie immer bei solchen Arbeiten sind einipe Druckfehler stehen
geblieben. So sollte es auf S. 58 wohl Scherelastizitat heilsen; das
storende Doppel-l findet sich im ganzen Buche. S . 177 schreibt man
besser FlieRverhalten als FlieRverfahren. S. 181 sind die Polyvinylacetale u n d nicht die Acetate gemeint. S. 183 ist das Quarzrohr
wohl 12 mm statt cm weit. S. 242 heiRt der Autor Hernmersbach,
wie er auch S. 399 richtig genannt wird. Der Kritik des Verfassers
S. 206/207 an den Weichmacher-Arbeiten wird sicher widersprochen
werden. S. 210, bei der Beurteilunq von Eigenschaften von Vinylpolymeren sollte man immer die EinschrBnkung machen ,,bei dem
vorliegenden Material". S. 315, im Gegensatz zu der Ansicht des
Verfassers werden Gemische aus Schwefelkohlenstoff rind Aceton in
groRerem Umfang in der Praxis angewendet.
Dime Anmerkungen mindern nicht den Wert der Fortschrittsberichte. Es ist vielmehr zu wunschcn, daB der nachste Band
schon bald erscheint. Wenn dabei drucktechnisch eine starkere
Aufgliedcrung des gebotenen Materials zu ermoglichen ware, ware
der Gebrauchswert noch hoher.
H . Berger
[NB 4451
Handbuch der Farberei und anderer Prozesse der Textilveredlung,
YOU A. Sehaeffer.
Kouradin-Verlag, Robert Kohlhammer,
Stuttgart 1951. Bd. V: Chemikalienkunde fiir den Tertilveredler. 674 S., 5 Abb., Ganzl. DM 54.J).
Wie der Verfasser i m Vorwort bemerkt, handelt es sich bei dem
vorliegenden stattlichen AbschluDband des Handbuches u m ein
ausgesprochenes Nachschlagewerk. Er sol1 dem Textilveredler die
Moglichkeit geben, sich in allen Fragen uber die von ihm verwendeten Chemikalien, Losungsmittel, Hilfsmittel, Baseu, Naphthole
usw. zu uuterrichten. Der gesamte Stoff wurde in einen a n o g a n i schen (Nichtmetalle und Metalle) und einen orgauischen Teil gegliedert (aliphatische, isocyclische und heterocyclische Verbinduugen). Das Auffinden des Gesuchten in der Fiille des Gebotenen ist durch zwei sorgfaltig zusammengestellte Sachregister
(30 S.) sehr erleichtert. F u r die aufgenommenen Stoffe fiudet
man die Haudelsnamen und -formen, Herstellcrfirmen (auch
auslandische), Eigenschaften und Verhalten, Verwendung, in
vielen Fallen auch Nachweis, Bestimmungsmethoden und bei deu
Basen und Naphtholen die Diazotierungs- bzw. Losungsvorschriften. Vide Literaturaugabeu bis in die neueste Zeit, die sich an
die einzelnen Stichworte anschlieDen, erhohen den Wert des Buches. Wunschenswert waren ausfuhrlichere toxikologische und
arbeitshygienische Angaben, vor allem bei den aromatischeu Nitro- und Amino-Vcrbindungen und bei einigen Losungsmitteln,
so z. B. beim Dioxan. Den AbschluB machen Bezugsquelleuuachwcise fur Chemikalien (50 S.) und fur Maschinen und Gerate (30 S.).
Auch in diesem Band erkennt man a n der Auswahl des Au€gcnommenen den erfahrenen Fachmanu, der die Bedurfuisse des
Praktikers genau kennt. F u r eine neue Auflage mochte man sich
wunschen, daB die Sehreibweise der quaternaren Ammoniumsalze mit 5 wertigem Stickstoff (z. B. S. 427) zu Gunsten der hcute
allgemeiu iiblichen Ionenform aufgegeben wird.
Zusammenfassend kaun man zu dem nun vollendeten Haudbuch sagen, da5 es sich seinen Platz in der Bibliothek aller Farbereien und Textilveredlungsbetriebe eroberu wird. Dariiber
hinaus durfte es in keiner chemischen Bibliothek fehlen, bringt
es doch in klarer und pragnanter Weise so vieles, was sonst muhSam aus dcr teilwcise schwer zu beschaffenden Literatur erarbeitet
H . Raab
[NB 4541
werden muB.
~
))
Bd. I u. I 1 vgl. diese Ztschr. 6 2 , 103 [1950], Bd. I 1 1 u. IV ebenda
63,35 [1951].
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