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Angeblich dargestellter Jodine-Gehalt einer gegen Skropheln und Krpfe gebruchlichen Salz-Quelle zu Sales in Piemont.

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IX.
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Angeblich dnrgcJellter Jodine Gehnlt einer
SLropheln und Krbi3fe gebriiuchlichen Salz Qt&
su Sales in Piernont.
D i e folgenile Nachricht ifi nus einem gefchtitztenW e r ke des Doctor B e r r i n i fiber die Mineralwall'er in den
Sardinilchen Staaten entlehnt und von einem Mitgliede der Parifer niedicidcllen Nacheifer~ings-GefdlI'chaft Hrn Duponchel der philomatilcheii Gel&
fchaft in Paris mitgetheilt wordcn.
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Niclit weit von dem Dorfe Sales, welches in dem
Gebiete VOII Rivanazzo in dcr Pieniontefifchen Provinz
Vogliera liegt, quellt am FuLe eines Hiigels, am linken Ufer des Strome Staffora iind nahe an dcr Strafso
nacli Godiafio, in zienilicher McnSe ein triibes gelblichcs WatTer a119 dem tlionigen Kalkboden fortdaurend hervor, und fammelt Iich in einer Art von BeKken, dae 6 Fd's im DurcllmeITer hat nnd 18 bis 20 Zoll
tief ifi. Ee hat einen liarken Geruch, ungefiihr wie
Urin oder wie eine Salzlange cleJive muriatique?), einen etwae falzigen pikanten Gelchmack, und dao rpecif.
Gewicht 1,0502. Unaufliorlich fiekeq Blafen einer
elafiibhen Pliifigkeit aib den1 Roden dee Beckens an,
den'en Tenipcratur der der Atniol'phiire gleicli ifi (?I *I.
') Ein unricbtiger Aurdruck, man verllehe Ihn ran dem Bccken
felbR, odar, wie wahrkhelnlich dm Sinn r e p foll, ron dem
W a l r d d n . Nach der Bdckrribung follte e r n glaubar, d h
I 53 1
Sclioil Gabriel E'rafiati l'priclit voii dicfer Q ~ ~ o l l e ,
uiiter dem Ki1111en S&n, iiiid der Caiionicus Valta,
der fie im J. 1788 unterluchle, fand in ilir Gx Cehr re;nee Kochfalz und etwas eiCeill'c11iilfige11Tlion, der,
wie er glanbtc, von den Backlieinen herriihrc, a11s dcnen die Wlinde des Beckens gemacht find, in welcliein
das WaKer fielit. Hr. Romano, der fie ini J. 1820 allfs
neue analylirte, fand in ihr Koi;llCalz, mehrere erdige
falzfaure Salze und eine lcleilie MenSe EiCn *I.
Seit gerauiner Zeit wird das Wall'er der Qiielle
von Sales in Ckrophulal'en Uebeln und befondere gegen den Kropf mit Erfolg gebrsucht; und es Iieht
nicht blos bei den Bewohnern der umliegenden Gegelid, fondern aucli bei den Ein wohnern Mailands
und der Gegend urn Pavia in Ruf. Der Apotlieker
1.1o r e n z A n 6 e 1 i n i zu Vogliera, braclite Stitrke, nls
bekanntes Reagens auf Jodine hinein, und fa11 lie blau
werden, wdches das Vorhandenlkyn diefcs Korpers in
dem SdzwaITer von Sales beweifi; und er hat dtrauf
i n Gegenwart des Dr. Ricotti und eines ausgezeiclineten Eleven der Pharniacie Hrn Luc Harenghi's aus
diefem Waller Jodiiie dargefiellt durcll darelbe Ver-
,
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,
Quelle entfpringe auf.erhalb des Beckens, and dann wtirdon
die Gasblafen ntcht mit der Quelle. roudern f i r lich.ru8 drm
Bodeu hervordriqph, wie bei den bnnnenden Quellen mehrcrer Lander , und im trocknen Boden der Pietra mals und z u
Rlein Saros (C fltere BILiide d i d . Ann.). Da aber dar Bckken, wielweiterhin erhellt, gemauerr iR, fo l H k r lich kaum zwsifeln, dafs es die Falhng der Quelle felbfi iR, und dafs die
Gacblnfen mit der Quelle herauf Reigen.
Gilb.
*) Und Fagt nichtr von dem Gasgabalto d a W a r m ? Eine
Kochfalzquellc rom fpecif. Gewicht 1,0502 bei 15" R. Wirmc.
enthglt, nacb Hrn Factor BifchoPs in DUrrenberg zu empfehlenden fboigohalts-hbellen (Ann. 1810 St, 7 od. 6. 3 j S. 311)
in ICO Loth 7 Loth Salz , iR alfo eine mtfsig rmehe Soolquelle.
nur wonig lmer alr dio Durrmbergcr.
GiLb.
l 355 I
,
frllren welches Thenard angezeigt h a t , urn Re aua
den Miltterlaugen der Sode zu erhalteii *).
Es iCt zwar nicht unmiiglich dare diefelbe Erdrcvdution, weldie die UeberreRe voq fo v i e h T b h e a ,
Waldungen Torfmooren und Sumpfhlilam~ untar
das aufgefcliwo~nmteLand, lelbft imter Fliitzlagen yerietzt hat, bei Solee Anhgufung yon hgenonntem Mcergrae oder Tang, (aus denen fich durch allm~ligesZerletzen Uhnliche Produote als durch dae Feuer entwikkeln konnten) z p ~ m e n g e f c h w e w m ,und mit Mergel bedeckt hsbe; ehe nulo indeh auf den hier mitgetheiiten AusEagen fortbaut, diirfte ee.rathlam feyn ihn,
BeRittigung abzuwarten. Der angegebne medicinircl~e
Gebrauch ifi nicht etwas der Quelle zu Sales aurfcldieblich Eignee; ttlich bei line wendet man bekanntiich Soolbgder feit geraunier Zeit gegen fkrophulore
Uebel an, z.B. dae W a h der Swlqudlen zu Frankenhaden in Thiiriiigen, und dac IXlbthige Salma&
fer au8 dem Soolbrunnen zu Salee bei Sdiiimebeck,
2 Meilen ron MalJdeburg, wo man im JRhm a891
fibr ISOOO Bader in der bequsm eingeriohteten Soob
bade -AnlSalt verbraucht hat. Beruht die erwahutb
Heilkraft der Quelle zu Sales wirklicli aiif einem Gehalt an Jodino lh miifsten alfo auch unfere Ihnlidie
Krafte beadirende Soolbrunnen Jodine in fich fbhliefaen. Da die Priifung a d fie fo 8Ureerfi lridit anzuh u e n iR, To erfuche ich Lefer, weMze in her M ~ h e
r o n S&quebn yohnen, Stiirke in dm Walibr derfelben zu thun und nachzufehn ob fie fogleich, oder
nach einigar Zeit blau wird, und snir den Erfolg giitign mitzutheilsa.
G iibsrt,
*) v i d m b r dm VuocC’ardrr TaatpSde.
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