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Anhaltendes Tnen einer Rhre durch eine Flamme.

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doch nach einigen Vorversuchen, da€s die von St r u v e ;nd
S F a n b e r g gefundene Zusamneusetzung 3,631 Proc. P O s t
86,881 Mo 0,, 9,488 Proc. Am 0 iind H 0 annaherud die
richtige seyn diirfte.
XU. Anhaltendes
Tonen einer Hohrc! dim4 eine
Flumme; Qon P. Riefs.
I n friiher niitgetheilten Versuchen ’) wurde der Grundton
offener RiSbren angeblasen durch die Flamme einer gewbhnlichen Kerze oder eines Leuchtgasbrenners rnit Einer Oeffnung. Der Ton hatte eine grofse Starke, aber nur eine
Dauer von Mchstens 70 Sekunden. Konnte das Aufh6ren des Tgnens dem zu gering gewordenen Temperaturunterschiede der Flamme und des Metallnetzes in der Robre
zugeschrieben werden, so rnufste durch Abkfiblung des Netzes
wahrend des Versuches dein Ton eine kingere Uauer gegeben werden.
Durch den Boden eines cylindrischen, init Wasser gefiillten Kupfergefilfses (59, par. Zoll hoch, 74 Zoll weit)
war der obere Theil einer Kupferrthe hindurchgeflibrt,
deren ganze Liinge 12; Zoll und deren Weite 14% Linien
betrug. An einer Scheibe von der Weite der Rshre aus
feinem Messingdrahtnetze (40 Maschen = 1 Zoll) wurden
die breiten Rander umgebogen und durch einen breiten
federnden Kupferring an die Rohrenwand gedriickt, die
Flticbe des Netzes 2) Zoll vom oberen Rtibrenrande entfernt. Eine diinne Glasrghre war durch ein kunes conisches, mit Baumwollendocht gestopftes Messingrobr verliingert, das eine Oeffnung von f Linie hatte, aus der Lencbtgas mit einer Flamme von nahe 2 Zoll Hirhe brannte. Als
die Flamme in den untern Theil der Kupferrtihre eingefiihrt
1 ) Diese Ann Bd. 108, S. 653.
Poggendorfl’r Annal. Bd. CIX.
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und ihre Spitze dem Drahtnetze bis etwa 1: Zoll genahert
war, tbnte die Rbhre 10 Minuten lang sehr stark; der Ton
war unrein, zurneist cis2 periodisch nahe bis d2 steigend.
In der Absicht, die Temperatur des Netzes noch mehr zu
erniedrigen, wurde aus dunnern Kupferblech eine Scheibe
von 11+ Linien Durchmesser geschnittcn und mit zwei bandartigen Fortsiitzen versehen, die umgebogen und durch einen
Kupferring an die innere Rohrenwand uber dem Drahtnetze
gedriickt wurden. Ehe die Scheibe das Nelz befihtte, ids
sie von ihm Linie entfernt war, fing die Rbhre an zu
tanen, und zwar reiner und tiefer als zuvor. Die Wirkung
der Kupferscheibe bestand also hier in einer Beschrankung
des Luftstromes, welche das Zustandekommen der Impulse
unter dem Netze erleicbterte.
In einem folgendeu Versuche wurde die Kupferscheibe
in innige Beruhrung mit dem Drahtnetze, und genau in dessen Mitte gebracht. Die Temperatur des Zimmers betrug
8O,5C., die des Wassers im Gefafse 12O,2. Die Flamme
brachte die Rtihre zum Tbnen mit einem glockenreiden c2
von groler Stiirke. Der Ton hielt (mit gleicher Reinheit
und Stiirke, wenn Bewegungen der Luft im Zimmer vermieden wurden) eine Stunde 11 Minuten an, wiihrend dessen das Wasser ini Gefafse zuweilen umgeriibrt wurde.
Nach dieser Zeit nahm der Ton an Stirke ab, an Hbhe
zu , uud konnte zuletzt nur durch bestiindiges Umriihren
des Wassers zu seiner friiheren Beschaffenheit gebracht
werden. Nachdem die Rbhre iiri Ganzen 1 Stunde 31 Minuten getant latte, wnrde der Versuch abgebrochen; die
Temperatur des Wassers im Gefiifse betrug 35"J C. Man
wird demzufolge init Anwendung von mehr und kiilterem
Wasser oder der Erneuerung desselben wtihrend des Versuchs, im Stande seyii, dem durch Anblasen mittels einer
Flamme eneugtea Tone einer Rbhre eine beliebig Iiingere
Dauer zu geben.
Die folgende Erfabrung beseitigt den, auch sonst nicht
zuhsigen Verdacht, es sey bei dem Versucbe der Ton
der chemischen Harmonika im Spiele gewesen. Nachdem
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das Wasser im Gefiibe sich v6llig abgekuhlt, und die Rdhre
d u d die Flamnie einige Minuten rein und boll getOnt hatte,
wurde das Wasser abgelassen. Als der Wasserstand uin
2 Zoll gesunken, und dadurch die Stelle der RBhre tiufserlich entbl6fst war, an der innerlich das Metallnetz lag, hdrte
der Ton pldtzlich auf und konnte nicht wieder hervorgerufen werden.
21. November 1859.
-
XIII. Eine neue A r t con Klang$guren durch Fliissigkeitstropfen gebildet; von F. M e l d e .
B e i Anstellung des Versuchs, wo man ein glockenfdrmiges
Gefafs mit W’asser oder einer anderen FlIissigkeit fiillt, urn
auf dcr Oberflache derselben die sich bildenden Wellenbewegungen zu beobachten, wtnn das Gefiifs angestrichen
wird, gewahrte ich oft, wenn ich Wasser wiihlte, dak vom
Rande des Gehfses aus einzelne Wassertropfen nach der
Mitte hin abgeschleudert wurden und sich einige Augenblicke
fiber der Fllissigkeit hieltm, ZLhnlich der Erscheinung welche
sich bei dem L e i d e n f r o s t ’schen Versuch darbietet, wenn
man einen Aetbertropfen auf die 0berfl;iche einer erwtinnten Fliissigkeit bringt.
Wahlt man nun statt Wasser, Weingeist oder Aether
und fiillt damit ein Trinkglas oder einen Trichter von ungefahr 3 Zoll Durchmesser ain Rande rind fuhrt einen starken und einmaligen Strich aus, so wird man auf der Fliissigkeit eine ganz burze Zeit lang eine Klangfigur entstehen
sehen, welcht! von lauter Fliissigkeitstropfen gebildet ist.
Gab das Gefafs den Grundton, so bildet jene Figur einen
derstrahligera Stern, dessen Spitzen nach den vier Knotenpunkten laufen ; bei dem zweithdhern Ton dagegen, welchen
das Gefiifs giebt, wird der Stern sechsstrahlig und man
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