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liacli eiuiger Zeit hurt aber dieses auf, und die uber der
Probe stehende Fliissigkeit schmeckt und reagirt alkaJisch, u i d trubt das Kalkwasser, wenn Kali sich im Mergel betiodct. W i e weiter zu verfnbren ist, um cuszumittcln, wie vie1 Kali auf dirse Weise ausgescliieden wird,
uiicl ob dabei auch ISatron ist, weirs man.
hnhang.
U e b e r das V e r l i a l t e n d c s K a l k r zur K o l t l r o s i u r e a n d
z u IU W a s s c r.
Bekannt ist, dafs der gebrannte Kalk aus der Luft
KohlensYure und Wasser zugleich anzieht, und sich Kalkhydrat und Kalkcarbonat bildet; und allgemein scbeint
angeuommen zu werden, daki sich zuletzt das Hydrat
auch in Carbonat verwandele und durcbaus wieder neutraler kohlensaurer Kalk entstele. Diesem ist aber nach
F u c h s nicht so; er fand, dafs Kalk, welcher drei Juhre
laug der Luft ausgesetzt worden, noch ziim Theil Itzend,
eigentlich zum Theil Kalkbydrat war. Dieses bewog ihn,
ein bestimmtes Quantum reinen islandiscben Kalkspaths
zu Aetzkalk zu brennen, und dann seine Gewicbtsveruiehrung in der Luft von Zeit zu Zeit anzumerken. In
den ersten Tagen war sie sehr merklicb, d a m ging sie
imrner laogsamer von statten, und nacbdem noch nicht
ganz drei Monate verflossen waren, btbrte sie ganz auf.
Bei Analysiruog des durch Absorption von Koblensaure
und Wasser entstandenen Products ergab sich ein solcbes Verblltnifs der Bestandtheile, dafs zu vermuthen
war, es sey aus 4 M. Gew. Kalk, 2 M. Gew. KohlensSure und 3 M. Gew. Wasser gebildet.
Die Richtigkeit dieses Verbaltnisses etwas bezweifelnd machte F u c h s spater noch einen Versucb mit aller
Sorgfalt, wobei er ein Product erhielt, beetehend in 100
Theden aus:
GO4
Kalk
Kohlenshe
Wasser
63,8
24,O
12,2
100,o.
Demnach ist es sehr wahrscheinlich, dafs dieser Karper aus 2 M. Gew. Kalk, l M. Gew. Kohlensaure und
1 M. Gew. Wasser zusammengesetzt sey, und betrachtet
werden k2)nne als 'eine Verbindung von 1 M.Gew. Kalkcarbonat und 1 M. Gew. Kalkhydrat.
F u c h s glaubt aucb, dak der Niederschlag aus Kalksalzen durch kohlensaure Alkalien, der bekanntlich sehr
voluminiis ist, eine ahuliche Verbindung sey, und erst
nach einiger ,Zeit in das neutrale und pulverig niederfallende KaIkcarbonat sich vemandele.
Wahrend der Bildung jenes Products aus gebranntem
Kalkspath entstebct nicht ein feines Pulver, wie es der
gebrannte dichte Kalkstein giebt, wenn er in der Luft
zerfdlt, sondern ein grobes und rauli anzufuhlendes, und
.mitunter bilden sich auch kleine eckige Stucke, welche
eine nicht unbedeutende Harte baben, und nichts mehr
wabrnehmen lassen von der Form des Kalkspaths, die
nach dem Brande stets noch deutlich zu erkennen ist.
Beim Auflasen in S k r e n , mas mit starkem Aufbrausen
von statten geht, wird vie1 Warme frei.
W i r d dieses Product sehr stark ausgegliibt, so erhalt man einen Kalk, der sich mit Wasser nicht wie der
gewiihnhhe Aetzkalk l6scht , sondern nur sehr langsam
und ohne sehr merkliche Temperaturerh6hung zu Pulver
zertallt; was jedoch nicht immer gerade so zutrifft. F u c h s
halt es demnach nicht fiir ganz unwahrscheinlich, dafs
unter gewissen Umstiinden reiner Kalk kiinne todtgebrannt werden, und ist der Meinung, dafs dieses als
eide Transformation des Kalks zu betrachted sep.
Wird kohlensaurer Kalk in mabiger Rotbgliihhitze
gebrannt, so verliert er ungefd.w nur die Hate Kohlen-
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$sure, und wird in batischcs Kalkcarhonat verwandelt.
Eben dasselbe Product entstehet, wenn Aetzkalk eine
Zeit lang zwischen Kohle gelinde gegliiht wird. Dieser
Ksrper braust und erhitzt sich sehr stark mit S u r e n ;
mit Wasser lsscht er sich nicbt, sondern hat die Eigenschaft damit zu erhlrten, indem sich die obige Verbindung von Carbonat und Hydrat darstellt. Daher schadet es nicht, wenn, wie schon gesagt, der hydraulische
Kalk nicht ganz frei von Kohlensaure ist.
Die Behauptung einiger Kalkbrenner: dab halb ausgebrannter Kalk nicbt mehr ganz gebrannt werden kilnne,
fand F u c h s nicbt gegiindet.
V.
I/eber Acetal (Sauerstoffaher). Holzgeist
und Essiguther ;
con J u s t u s L i e b i g .
nfeine Versache iiber die Darstellung von D B b e r e i n er’s Sauerstoffather in diesen Annalen, Bd. XXlV S. 245,
hatten mich zu folgenden Scbliissen geflihrt.
1) Durch Destillation von Braunstein, SchwefelsPure
und Weingeist in den Verhaltnissen, wie sie D d b e r e i n e r angegeben hat, erhalt man zwei Fltissigkeiten, wovon die letztere sauer reagirt, Aether, Weingeist und eine
e@mthiim&he pnCnrige Substant entbdt, welcbe die Eigenschaft besitzt, durch Kali in &en braunen han;ihnlichen Karper zersetzt zu werden.
2 ) Der sogenannte schwere Sauerstomther ist schweklslurebaltiges Weindl, seine Zusammensetzung iat mithin eine andere, ale die, welche DCrbereiner diesem
Kdrper beigelegt hat, und durch Destillation desselben
erhtilt man keineswegs einen neuen Aether, den sogenannten leichten Sanenrtoffdtber.
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