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Anleitung zu optischen Untersuchungen mit dem Polarisationsmikroskop. Von F. Rinne Ж u. M. Berek. 279 Seiten mit 335 Abbildungen. Verlagsbuchhandlung Dr. Max Jnecke Leipzig 1934. Preis geh. RM. 10 60 geb. RM

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H. I m m k 8 , Berlin-Dahlem: ,,Ciasdurchlbssigkeil und
Porenstruktur."
Auf Grund dea Poiseuillesschen Gesetzes Aussagen iiber die
Capillaren zu machen, i6t nicht moglich, da die DurchfluDgeshwindigkeit ganz erheblich von der Form der Poren abhangt. An Hand von Fornieln wurde gezeigt, wie stark diese
Werte variieren, und daW e6 hoffnungslos ist, theoretisch dem
Problem d e r Porositat niiher zu komnien. Praktisch gelingt es
jedoch, brauchbare Kesultate zu erhalten, wenn man die Stauwirkung niiIJt, die ein kerilniischer Kijrper in einerii Ciasstrom
ausiibt. Es wurden Versuche gezeigt, die iiiittels einer einIachen Apparatur diese Stauwirkung an verschiedenen porijsen
Materialien demonstrierten. -
A. P r a n s c h k e und H. E. S c h w i e t e , Berlin: ,,Ober
die Abhangigkeit der Liisungswarmen von der Konzentration
der Sauren."
Bei der Bestimmung der Liisungswarmen von Calciumoxyd
und Calciunihydroxyd i n Salzsaure sowie von Magnesiumoxyd
in SalpeteMure verschiedener Konzentration wurde gefunden,
daf3 die ermittelten Werte i n direkter Abhangigkeit von der
Konzentration der SLuren stehen. Beide Sauren haben eine
positive Verdunnungswarnie, uiii deren Betrag die einzelnen
Liisungswarmen differieren, und zwar liegt demnach die
Warmetonung i n konzentrierter Saure hiiher als i n verdiinnter.
Herichtet wird i n diesem Zusammenhang iiber die Arbeit V O I ~
H . E. Schwiefe und E. Hey iiber die Lbsungswiirnieri von CaO
und Ca(OH), in 1 n, 3,5 u und 6,1 n lIC1 sowie iiber neuere
Versuche iiber die Liisungswlrmen von MgO in 1 ri, 2 n, 4 n,
5 n HNO,. H. z. S t r a s e e n , Berlin-Dahlem: ,,Die Stabilitcil von Spinellen."
Vortr. zeigt, wie man durch heterogene Phasenreaktionen
ini festen Zustande zu einwandfreien Aussagen uber die Stabilitat kristalliner Stoffe gelangen kann. Die Methode wird zur
Untersuchung des chemisehen Verhaltens von Aluminaten zweiwertiger Metalle verwandt, von denen die in Spinelltypen kristallisiereiiden in der Keramik Verwendung finden. Z u r Untersuchung der Stabilitatsunterschiede zweier Aluminate wird das
Aluminat eines Metalk mit dem Oxyd eines an,deren bei 1400
bis 1500' iiii festen Zustand umgesetzt. Es gibt dabei zwei
Typen von Reaktionen: 1. Typ: Ausgangs- und Endprodukte
bilden keine Mischkristalle miteinander, z. B. MgO . Alloy
MgO. Nach d er Phasenregel mu8 die
CaO + CaO. Al,03
Reaktion volktandig bis zum Vemchwinden einer Phase verlaufen. In diesem Falle wird MgO . A1203 zersetzt, CaO Also8
ist daher das stabilere Aluminat. 2. Typ: Ausgangs- und Endprodukte sind paarweise zu luckenloser Mischkristallbildung be!NiO . Alz03 MgO. Die Reakfahigt, z. B. MgO . AlzOs NiO ;
tion verlauft bis zu eineni Gleichgewichkzustand unter Bildung
je einer einheitlicheii Spinell- u n d Oxydphase, wobei das Kation
derj stabileren Aluminats in der Spinellphase angereirhert ist.
Fur die Verteilung der Kationen auf die beiden Phasen gilt das
Massenwirkungsgesetz. Die au s den Versuchen erhaltene Stabilitatsreihe fiir Aluminate wird mit d er sonstigen chemisehen
Erfahrung verglichen.
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NEUE BUCHER
Anleitung zu optischen Untersuchungen mit dern Polrrrisationsmikroskop. Von F. R i n n e j - u. M. B e r e k. 279 Seiten
init 335 Abbildungen. Verlagsbuchhandlung Dr. Max Jiinecke,
Leipzig 1934. Preis geh. RM. 10,60,geb. RhI. 11,60.
Die Neuauflage etellt eine vollige Umarbeitung des beliannten Buchleins von F . R i m e ,,Einfiihrung in die kristallographkche Fornienlehre" dar. Das Kapitel iiber die rontgenographischen Methoden ist dabei vollstandig i n Wegfall gekommen, was aber durcliaus keinen Verlust bedeutet, da heute den
Mineralogen und Chemikern zahlreiche gute Spezialwerke zur
Einfiihrung in d i m Methoden zur Verfiigung stehen. Hierfiir
wurden die Kapitel iiber die speziellen optischen Methoden zur
qualitativen und quantitativen Untersuchung von durehsichtigen
und undurchsichtigen Kristallen ganz erheblich erweitert. Zur
Einfiihrung in diese Methoden werden die Grundlagen der
Krietalloptik, der kristallographischen Formenlehre und die
k z i e h u n g e n zwischen morphologischer und optischer Symmetric eingehend behandelt. Es folgt eine genaue Beschrei-
Dung der Einrichtung und der B e h a n d l u g des Polarimtiomniikroskopes, seine Priifung und Justierung. Bei den einzelnen
Untersuchungsn~ethodenwerden die jeweiligen Hihapparate
zum Miliroskop besprochen sowie die 'rechnik der Herstellung
von Diinnwhlitfen und Anschliffen beschrieben. Das Eingehen
auf die zahlreichen 'Ubungsbeispiele de r im Handel befindlichen zweckiiialiig zuearnniengestellten Sammlungen macht das
Uuch besonders wertvoll, und es diirfte heute ebenso wie friiher
die Erstauflage fur jeden mikroskopiseh arbeitenden Chemiker,
besonders aber fur die rnikmchemische Analyse ein unentbehrW. Weyl. [BB. 119.1
liches Hilfsniittel darstellen.
Handbuch der Ernahrung der landwirtschaf tlichen Nutepllanzen.
Von J. B e c k e r - Dillmgen. V III und 523 Seiten, 124 Textabbildungen, 12 Farbdrucktafeln. Verlag Paul Parey, Berlin
19a. Preis geb. RM. 19,60.
Das Buch ist bis zur Seite 233, einige unerhebliche Abweichungen und Umstellungen auegenonimen, gleichlautend mit
dem aus der gleichen Feder stammenden Handbuch der Erriahrung der gartnerischen Kulturpflanzen. Das Bestreben des
Verf., sich fiir den Praktiker allgemein verstandlich auszudriicken, 6011 durchaus anerkannt werden. Das darf aber jn
einem Handbuch, das nach dem Vorwort auch fur Studierende
und fur Schulmdnner bestinimt ist, nicht zu unwissenschaftlirlier Darstellnng und zu groben Pehlern fiihren. Besonders
die pflanzenphysiologischRn, bakteriologkchen und bodenliluidlichen Kapitel enthalten grobe Irrtiimer. Das Schicksal
der Kalisalze wird z. B. auf Seite 198 wie fo1g.t dargestellt: ,,Werden bei der Verwitterung oder b d Absorptionsvorglngen aue lijslichen Salzen Sauren frei, z. B. KC1 =K HCI,
dann tritt 6OfOrt das Carbonat in die Bresche, die HC1 (Salz.
saure) geht an den K a k des Carbonates und die freigemachte
Kohlensriure entweicht." Ein anderes Beispiel : ,,Kalk (das
Element Calcium, Ca) ist als Base starker als Ammoniak und
treibt es deshalb aus seinen Salzverbindungen aus" (Seite 73).
Ober die Assimilation der griinen Pllanzen wird auf Seite 40
iolgendes gesagt: ,,Der chemische Vorgang dieser Zersetzung
und Aufbauarbeit ist uns genau bekannt." Die Kapitel iiber
Nahrstoffabsorption des Bodens, Basenaustausch und Bodenaziditat sind unvolktandig behandelt; auch hier viele Irrtlimer.
So Seite 216: Aus CaC03 wird durch Ba se naustawh H,CO,;
Seite 220: ,,pr~O entspricht der unverdiinnten starken Saure,
z. B. der konzentrierten SalzAure." - Da die Kapitel, die praktische Fragen betreffen, eine Fiille guter vorschlage und Hinweise enthalten, wird das Buch trotz seiner wissenschaftlicheii
lrrtiimer dern Praktiker von Nutzen sein. In der Stoffeinteilung
folgt Verf. dern bekannten Lehrbuch von W. Sckneidewind.
Der Verlag hat das Buch mit sehr schiinen farbigeri Tafelri
uber Nahrstoffmangelerscheinungen unserer Nutzpflanzen nach
Untersuchungen von Kriiger und Wimmer ausgestattet.
Trdnel. [BB. 128.1
Stiirkevurkommen. Bestiiiimungstabell~e von Nahrungsmittelcheiniker Dr. Walter W e i D. Selbstverlag; gedruckt bei
Gittel, Dresden 1633. Preis RM. 1,-.
In der 'Ubersicht (21 Seiten im Din A5.Format) sind die in
Lebensmitteln, Futtermitteln und sonstigen pflanzlichen Erzeugnissen vorkommenden Starkekorner nach bestimmten Typen
geordnet. Daneben ist auch zum Teil auf d,as Vorkommen
anderer Gewebsteile hingewieeen. Das gebotene Material ist
ziemlich reichhaltig, wenn sich auch einzelne in g r o k r e n Handbiichern gegebene Abbildungen nicht finden lacxen. Das Biichk i n kann in Lebensmitteluntereuchungsanstalten, landwirtschaftlichen Versuchsstationen, Handelslaboratorien sowie in
den Laboratorien einschlagiger Industriezweige mit Nutzen verwendet werden.
Merres. [BB. 118.1
Untersuchungen iiber das Kalkbediirfnis de r Boden durch Labtiratoriumsmethoden und Diingungsversuche.
Zusammengestellt und herausgegeben von Prof. Dr. 0. L e rn m e r m a n n in Verbindung mit Dr. L. F r e 8 e n i u s. (2. Heihefl
zur ,,%eitschrift fur Pflanzenernahrung, Dtingung und Bodellkunde".)
463 Seiten mit zahlreichen Tabellen. Verlag
Chemie, Berlin 1933. Preis Ganzleinen geb. RM. 20,-.
Bericht iiber Untersuchungen einer Arbeitsgemeinschait
von 16 agrikulturchemischen Versucheanstalten und Hochschul.
instituten an iiber 60 verschiedenen Baden i n den Versuciisjahren 1930-193'2 mit dem Ziel, aus hboratoriumsmethoden
die Hohe de r notwendigen Kalk'dtingung zu ermitteln und die
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