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Anleitung zur Darstellung organischer Arzneimittel fr Studierende der Pharmazie und Medizin. Von Prof. Dr. Richard Dietzel. 194 Seiten. Verlag Ferdinand Enke Stuttgart 1936. Preis geh. RM. 7 20 RM

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N c i b e Riirhrr
allgemeine Intcresse beleuchten, das sie gefunden hat; aber
auch der rasche Fortschritt der Forschung auf den1 Gebiet
des Phenanthrens und der sich von ihm ableitenden Naturstoffe
wird hier deutlich. Gegeniiber der ersten Auflage blieb der
'Text unverandert, jedoch wurde ein starker Anhang von
90 Seiten angefiigt, in dem die neuen Arbeiten unter Rezugnahme auf die Seitenzahlen des Hauptteils Beriicksichtigung
finden. Die iiber 300 neuen Literatwangaben aus dem Jahr
1936 verteilen sicli gleichmiiBig iiber alle behandelten Gebiete.
Besonders ausfiihrlich sind die neuen Ergebnisse auf dem
Gebiet der Sterine, des Vitamins D und der Herzgifte sowie
der Synthesen von Phenanthrenderivaten dargestellt. Der
Anhang sol1 auch als Nachtrag fur die erste Auflage zusammen
mit dem erweiterten Index f i i r sich allein zur Ausgabe gelangen.
Damit ist einer Wertminderung dcr ersten Auflage vorgebeugt.
Die Klarheit des Stils und das iibersichtlich angeordnete
Material machen auch die neue Auflage wieder zu einem vorziiglichen Helfer und Berater f i i r jeden, der sich f i i r das umfangreiche Gebiet der Phenanthren-hTaturstoffe interessiert.
H . A . U'eidlich. [BR. 65.1
ErgebniSse der Enzymforschung. Herausgegeben von
I'.P. N o r d und K.W e i d e n h a g e n . 6 . Band (niit Sachregister zu Band 1-6). Mit 41 Abb. Akademische Verlagsgesellschaft m. b. H., Leipzig 1937. Preis geh. RM. 22,--;
geb. RM. 23,60.
Man darf wohl mit Recht feststellen, daB die ,,Ekgebnisse"
sich einen festen Platz in der Enzymliteratur geschaffen haben.
Der bewuate Verzicht auf eine absolut vollstAndige und
nach der Weise von Handbiichern zuriickhaltende Berichterstattung erweist sich heute als richtig, denn gefade die mehr
subjektive Betrachtungsweise wkklich fachkundiger Bearbeiter
macht die Beitrage besonders reizvoll und vor allem anregend.
- 1,angsam beginnen sich heute in der Enzymliteratur iibergeordnete und einfache GesetzmBOigkeiten abzuzeichnen ;
auch der jetzt crschienene 6. Band der ,,Ergebnisse" gibt
davon Kunde. Eine Reihe fiihrender Pachgenossen stellt ihre
Arbeitsgebiete unter dem von ihnen gewonnenen Gesichtswinkel dar ; beide Arbeitsrichtungen, die physikalisch-chemische
und die priiparative, kommen zum Wort: Moelwyn-Hughes
kniipft an eine Arbeit im 2. Band der ,,Ergebnisse" an und
behandelt die Kinetik von Enzymreaktionen mit besonderer
Beriicksichtigung der Kettenreaktioiien. Die heute so
haufig bearbeiteten Permentreaktionen in schwerem Wasser
fal3t Bonhoejjev in dankenswert kritischer Weise zusammen,
die den Wert solcher Untersuchungen fur die allgemeine
Fermentchemie und fur die Erforschung der Keaktionswege
kennzeichnen. Einen experimentell-apparativen Beitrag mit kwten Abbildungen erganzt - liefern Sreenivasaya und
Bhagvat mit der Darstellung der Dilatometrie f i i r die Messung
enzymatischer Vorgange. Spek behandelt das sehr schwierige
Problem der pH-Verteilung in der lebenden Zelle im Zusammenhang rnit der Analyse der zugehorenden Fermentwirkungen.
Parnas gibt einen ausgezeichneten tfberblick iiber die Glykogenolyse im Muskel, ein Gebiet, welches heufe schon recht
schwierig zu iibersehen ist. Den Stoffwechsel im anomalen
Gewebe, die Enzymologie der Tumorzelle, beschreibt Kohlev.
l'heovell hat es unternommen, das heute wohl am besten
bekannte Ferment, das sog. gelbe Ferment, mit seinem Coferment, der Lactoflavinphosphorsaure, in seinen Wirkungen
und Auswirkungen darzustellen. Die Kapitel Abwehrfermente
von Abderhalden und, Antiurease von Sumner geben aufschlufireiche tfberblicke; das erste vom allgemeinen Standpunkt
aus, das zweite aus dem Ureaseproblem heraus. Vita beschreibt die Assimilation des atmosphiirischen Stickstoffs
durch keimende Leguminosen, Stephenson schliel3lich das fiir
die Erkenntnis der Bakteriendehydrasen wichtige Gebiet jener
spezifischen Ameisensiiure-,,Hydrogenlyasen" , die die besondere
Fahigkeit zur Freisetzung molekularen Wasserstoffs besitzen.
Von den Benutzern der ,,Ergebnisse" wird es besonders
begriiBt werden, daB am Schlul3 dieses 6. Bandes ein ausfiihrliches Namen- und Sachregister der bisher erschienenen
Bande 1 - 4 aufgenommen ist.
H . Albevs. [BB. 71.1
Reports of the progress of applied chemistry. Herausgegeben von der Society of Chemical Industry. Bd. XXI.
1936. Verlag Society of Chemical Industry, London 1936.
In dem vorliegenden XXI. Band der Jahresberichte iiber
die Fortschritte der chemischen Technik haben 43 englische
(78
Pachleute in 26 Kapitgln mit nahezu 5000 Zitaten das, was5
ihnen aus dern Schrifttum des Jahres 1936 wichtig und interessant schien, zusammengestellt, und, soweit sie konntcn und
der Kaum des Buches es zuliel3, kritisch beleuchtet. Die Lektiire
des Buches setzt voraus, daB der Leser mit dem Stand der
chemischen Technik gut vertraut ist, und ist somit den in der
Technik arbeitenden Chemikern zu empfehlen. Studenten
und jiingere Chemiker werden das Buch, ermiidet durch die
Fiille der naturgemiil3 sehr kurzen Angaben, wohl bald wieder
aus dcr Hand legen und nicht zu einer rechten Wiirdigung
der grol3en Arbeit, mit der das Ruch hergestellt ist, kommen.
H . Dohse. [BB. 81.:
Trattato di Chimica Analitica Applicata. Von Prof. Dr.
G. V. Villavecchia. Metodi e norme per l'esame chimico
ed il controllo dei principali prodotti industriali ed alimentan.
3 . Aufl., Band' I. 916 Seiten. Verlag Clrico Hoepli,
Mailand 1936. Preis: Lire 85.-.
Das angezeigte Werk bringt in dem vorliegenden I. Band
eine Zusammenstellung von Analysenmethoden der angewandten Chemie, die in Italien gebrauchlich sind. Beim Durchblattern und Lesen des Buches drangt sich unwillkiirlich der
Vergleich mit dem Werk von Bevl-Lunge auf, das allerdings
erheblich umfangreicher und in der. Methodenbeschreibung
wesentlich ausfiihrlicher ist. Der Analyse des Wassers, die an
den Anfang gestellt ist, folgen -. uns ungewohnt - in alpha-.
betischer Reihenfolge Untersuchungsmethoden fiir wichtige
Handelspraparate, Diingemittel,
Schadlingsbekampfungsmittel, Mortel und Zement, Mineralfarben, Metalle und Legierungen, Brennstoffe, Teer und Teerprodukte, Mineralole
und Explosivstoffe. Die einzelnen Vorschriften sind knapp und
klar. Das Buch gibt dem sprachkundigen deutschen Analytiker
die Moglichkeit, sich iiber die italienischen UntersuchungsR . Fresenius. [BB. 116.j
methoden zu orientieren.
Lehrbuch der Pharmakologie. Fiir k z t e und Studierende.
Von Prof. E. Poulsson. Revidiert von G. L i l j e s t r a n d .
11. Auflage. 600 Seiten rnit 41 Figuren. Verlag S.Hirzel,
1,eipzig 1937. Preis geh. RM. 14,-, geb. RM. 16,50.
Das Buch des vor kurzem verstorbenen Pharmakologen
I'oulsson erfreut sich seit langer Zeit mit Recht der groaten
Beliebtheit und hat, wie auch die gro5e Zahl seiner Auflagen
beweist, eine ungewohnlich weite Verbreitung gefundeh. niese
verdankt es nicht zuletzt der Einfachheit und Klarheit seiner
Sprache, der mustergdtigen und fesselnden Darstellung, ganz
abgesehen von dem reichen un,d umfassenden Inhalt. Jedem
an pharmakologischen Dingen interessierten Chemiker wird
das Buch von groljtem Nutzen sein. Auch die wichtigsten
Vergiftungen sind darin kurz besprochen. Das Buch nimmt
eine gliickliche Mittelstellung zwischen den grol3en Handbiichern und den kleinen, mehr oder weniger mangelhaften
Kompendien ein, vereinigt dabei aber in seineni Inhalt die
letzten Ergebnisse der experimentellen Pharmakologie in
harmonischer Weise mit der iirztlichen Erfahrung und den
Errungenschaften der Klinik. Die vorliegende 11. Auflage ist
von dem schwedischen Pharmakologen L i 1j e s t Y a n d ergiinzt
und den Fortschritten der Wissenschaft angepaBt worden.
DemgemgB enthalten die Kapitel iiber Narkose, Schlafmittel,
ortliche Beaubung, A!kohol, ganz besonders iiber Hormone
und Vitamine vie1 Neues. I n dem Abschnitt iiber Vitamine
hat P o u 1 s s o n der Wissenschaft ein dauerndes Vermiichtnis
hinterlassen, auf einem Gebiet, dem das letzte Jahrzehnt
seines Forscherlebens fast ausschliel3lich gewidmet war.
Flury. [BB. 75.1
Anleitung zur Darstellung organischer Arzneimittel fur
Studierende der Pharmazie und Medizin. Von Prof. Dr.
Richard Dietzel. 194 Seiten. Verlag Ferdinand Enke,
Stuttgart 1936. Preis geh. RM. 7,20, geb. RM. 5,80.
' Das Buch bringt eine Zusammenstellung von Darstellungsvorschriften, von denen sich viele mit fast gleichem Text bei
anderen Autoren, z. B. Rojahn (siehe BB. 51 in dies. Zeitschr.)
und Gattermann- Wieland finden; eine Anzahl der theoretischen
Erortaungen ist bekannten Lehrbiichern, z. B . dem ,,I,ehrbucb der organischen Chemie" von Paul Kavvev, entnommen.
Trotz der guten Vorbilder haben sich doch einige Cnrichtigkeiten eingeschlichen. So ist auf S i t e 135 die Formel der
Tropasaure und auf Seite 139 die Aldehydformel des Berberins richtigzustellen. Furfurol (Seite 150; waruni steht es
Angerandre Chemie
KnILa,uLuu,pP
Nrire Hiich.er
iibrigens nicht an der Spitze der Furfurolderivatc Nr. 31,
Scite 87!) gleich zweimal als tertiaren ,,Alkohol" zu bezeichnen, ist kaurn angangig, zumal im ,,Gattermann" (22. Aufl.,
S. 372) ganz richtig ,,Aldehyd" steht. Ruf Seite 77, Zeile 17,
ist statt ,,schneller" ,,langsamer" zu setzen; aui Seite 128 in
tler 4. Zeile von unten statt ,,vollig" ,,olig". Die Vorschrift
Xr. 73 bedarf auf ,Seite 185 von Zeile 1 2 bis 17 der Neufassung;
der Praktikant niiifite wohl sonst Yohimbin fur mit Atherdampfen fliichtig halten.
Den Vorschriften sind saubcre E'ormelbilder sowie Angaben iiber die pharmakologischc Wirkung der Priparate beigefiigt ; Literatwangaben fehlen bis auf wenige Ausnahmen
vollig. Die Anordnung des Materials ist iibersichtlich, das
Ruch selbst handlich ucd sauber im Druck.
Schumann. iBB. 89.1
maBiger ist, den Abschnitt iiber Luftsqhutz an den SchluB des
Buches zu setzen und im' Interesse einer noch besseren ifbersicht einige weniger wichtige Versuche fortzulassen.
Gerade im Hinblick auf die gro5e Redeutung der Chemic
im Vierjahresplan und der hierzu enviinschten Kenntnis
weitester Kreise um ihre wichtigsten Fragen ist dem Buch eine
recht grok Verbreitung zu wiinschen. Stobwasser. IBB. 58.:
Herstellung und Verarbeitung von KunstharzpreBmassen.
Von K u r t B r a n d e n b u r g e r . Band 4 : PreBmischungen,
geschichtete Produkte und deren Aufbereitung. Verlag
J. F. T,ehmann, Miinchen/Berlin 1937. I'reis geh. RM. lo,---,
geb. RM. 12,-.
Der vierte Band des W e r k s von B r a n d e n b u r g e r , der
\ oraiegend die FreIjmischungen und geschichteten Stoffe mit
h i r t b a r e n H a r z e n als Bindemittel behandelt, wird von
Die chemischen Kampfstoffe und die Industriegiftstoffe.
Von Dr. W a l t e r G t e r m a r k . 2. vermehrte Auflage. Otto jedem begnict werden, der mit diesem heute besonders
aktuellen Gebiet zu tun hat.
MeiBners Verlag, Hamburg 1937. Yreis geb. RM. 2,80.
Gerade das Gebiet der mengenmil3ig im Vordergrund
Das Biichlein gehort zu den vielen, fast allzu vielen wohl- stehenden Phenoplaste wird besonders eingehend und mit
feilen Erscheinungen der Luft- und Gasschutzliteratur, die auf
ausgezeichneter Sachkenntnis behandelt. Man merkt Kapiteln
engstem Kaum moglichst vieles bringen wollen. Da5 dieses wie ,,Entwicklung" und ,,das Zweistufen-Verfahren" nicht
Ziel nur auf Kosten der Griindlichkeit und Vollstindigkeit, nur den Kenner an, der das Gebiet aus eigener praktischer
oft auch der Klarheit zu erziclen ist, bedarf keiner Begriindung. Erfahrung beherrscht, sondern auch den erfahrenen Pidagogen.
Die zweite Auflage ist erfreulicherweise ganz erheblich ver- Bbenso ist aus den Kapiteln iiber Rohstoffe, wie den Ausbessert und erweitert worden, wodurch das Werkchen an fiihrungen iiber Holzmehl, Zellstoff, Asbest usw., zu erkennen,
Brauchbarkeit sehr gewonnen hat. Einige unrichtige und da5 der Verfasser iiber griindliche Erfahrungen verfiigt, die
unklare Angaben waren bei der nachsten Auflage noch auszu- er in leichtverstandlicher Form mitzuteilen wei5. Es ist
merzen. 2. B. ist Adamsit kein von den Deutschen verwendeter
auljerordentlich erfreulich, da5 hier, besonders auch in dern
Kampfstoff. Was iiber das Fehlen von Keizwirkungen bei wertvollen Kapitel iiber die Technologie der Kunsthanmassen,
Phosgen, Perstoff, Phosphorsaurenebeln allgem& gesagt exakte Angaben iiber die Herstellung uud Aufbefeitung der
wird, ist unrichtig, u. U. sogar bedenklich. Die vom Verfasser Kondensationsprodukte gemacht werden. Man- mu5 sich j a
erwihnte Ausfiihrung des Aderlasses durch ,,ausgebildete"
dariiber klar sein, da13 dern Fabrikanten dieser Produkte
1,aien wird fast allgemein abgelehnt. Trotzdem keine che- nichts Neues gesagt wird, und daL3 auf G m d solcher Angaben
mischen Kenntnisse vorausgesetzt werden, ist gerade der den niemand eine Fabrikation ins 1,eben rufen kann. Aber als
Chemiker angehende Teil verhiltnism8Big umfangreich ge- Unterrichtsstoff fiir den werdenden Techniker der Kunststoffworden. Hier finden sich auoerordentlich viele chemische industrie und fiir solche Kreise, die sich, aus verwandten GeEinzelheiten, besonders iiber die Nachweismethoden, die bieten kommend, iiber den Gegenstand unterrichten wollen,
ubngens keineswegs immer spezifischer Natur sind. Im Gegen- ist das Gebotene sehr wertvoll. Wer sich freilich iiber den
satz dazu kommen rnanche praktisch wichtige Dinge, wie erste C h e m i s m u s der Harzblldung unterrichten will, mu5 andere
Hilfe, praktische Durchfiihrung der Desinfektion der Maske, Quellen aufsuchen.
zu kurz. Im grol3en ganzen wird das Biichlein, zumd wenn es
Weniger iiberzeugend und nicht in allen Punkten zudurch praktischen Iinterricht ergiinzt wird, seinen Zweck treffend sind die Ausfiihrungen iiber alle Kunststoffe von
erfiillen.
Flury. [.BB. 76.1
thermoplastischem Charakter, wie die mit ,,Acetylenabkommlinge" und ,,Anilinharz" iiberschriebenen Kapitel. Der VerChemie und Luftschutz fur Volks-, Mittel- und Berufs- fasser weist darauf hin, d d zur Znformation im wesentlichen
schulen. Von Prof. Ilr. P. P u d s c h i e s und A. S c h r o e n . nur die Angaben der herstellenden Firmen zur Verfiigung
192 Seiten mit 77 Abb. im Text. Verlag Albert Nauck & CO., stehen. Dies trifft nicht in allen Fallen zu. Wir haben eine
Berlin 1937. Preis geb. RM. 4,--.
adlerordentlich umfangreiche in- und ausliindische Literatur
In einer Folge von mehr als 300 ausgewahlten Versuchen, iiber diese Gebiete. Im Interesse der Geschlossenheit des
verbunden mit erlliuterndem Text, vermitteln Verfasser die Buches mijchte man wiinschen, dal3 vor allem die Ausfiihrungen
wichtigsten Erkenntnisse auf den Hauptgebieten der Chemie. iiber alle durch Polymerisation gewonnenen Harze ausVerfasser haben sich bewul3t gewisse Beschrankungen auf- geschieden wiirden, zumal sie streng genommen nicht zum
erlegt, um ein Zuviel und damit eine unnotige Wi-ssens- Thema gehoren.
A . Weihe. [BR. 60.1
belastung der Schiiler zu venneiden.
Der Stoff ist nicht wie sonst meist iiblich nach chemischen Dr. Fritz Muck. Der Begriinder d e r Steinkohlenchemie
I m Ruhrgebiet. Ein Lebensbild zu seinem 100. Geburts
Elementen, sondern nach bestimmten Vorgangen, wie z. B.
tage von Dr.-Ing. P. G. L a m e c k . 199 Seiten. Mlirkische
Oxydation, Keduktion, Saure-, Laugen- und Salzbildung,
nruckerei und Verlagsanstalt Aug. Pott, Witten 1937. Preis
geordnet; in diesen Abschnitten werden die wichtigsten chegeb. RM. 4,75.
mischen Stoffe und ihre Anwendung im tliglichen Leben beZum 100. Geburtstag von Dr. Fritz Muck, der als Leiter.
schrieben. Ausfiihrlich wird der 1,uftschutz behandelt. Seine
Eingliederung in ein chemisches Schulbuch mag gezwungen des chemischen Laboratoriums der Berggewerkschaftskasse in
erscheinen, da er ja nicht allein chemische, sondern auch sehr Bochum als Begriinder der Steinkohlenchemie im Ruhrgebiet
viele andere Probleme umfaBt. Trotzdem kann seine Aufnahme angesehen werden mu& hat Dr. L a m e c k ein sehr begrul3ensin dieses Buch durchaus begrii5t werden, weil das Interesse wertes Buch erscheinen lassen. Die Verdienste Mucks als
der Jugend an diesem so wichtigen Gebiet ausgehend von der Pionier auf diesem Gebiet sind in dem Buch klar tlargestellt.
Rehandlung chemischer . Fragen leicht geweckt werden kann. So schreibt der Verfasser:
,,Entgegen den Ansichien der meisten zeitgenossischen
Dem Abschnitt iiber den 1,uftschutz folgen einige Kapitel iiber
die Vorgiinge in der lebenden Natur und die wichtigsten in ihr Forscher vertrat Muck den Standpunkt, daB die Substanz
der Steinkohle auf keinen Fall als einfache chemische Vervorkommenden
Stoffe.
Die nicht leichte Aufgabe, den Ablauf oftmals verwickelter bindung aufzufassen sei, ja noch nicht einmal als Gemenge
von W c h e n , einer homologen Reihe arigehorenden VerVorghge dem Volks- und Mittelschiiler richtig und verst-dlich zu eikliiren, ist den Verfassern in fast allen Fallen recht gut bindungen. Seine Vermutung, dal3 es nicht gelingen konne,
gelungen. Einige kleine ,,Schonheitsfehler" - z. B. Seite 87: die verschiedenen Kohlenstoffverbindungen der Steinkohle
Natrium wird besser nicht mit der Hand angefaat, Seite 1 7 3 : voneinander zu trennen oder einzelne hiervon zu isolieren,
Pettsiure wird durch Kochsalz nicht in Kernseife iibergefiihrt - hat sich bis auf den heutigen Tag bestitigt. Weiterhin riumte
mindern den' Wert des Buches nicht herab. Fiir den Fall einer Muck mit der M g e n Ansicht auf, da13 freier Kohlenstoff einen
Seuauflage wird zur Erwigung gestellt, ob es nicht zweck- Bestandteil der Steinkohle ausmache. Man gelangte zu dieser
,
Angemondle Chetnie
60. J a h r d . 1 8 3 7 Sr.2.X
579
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