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Anleitung zur Herstellung von Ultragiften. Von Dr. Hugo Stoltzenberg 71 Seiten mit 34 Abbildungen. Verlag Chemische Fabrik Dr

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Vereiti deutscher Cheiniker
.
Bnorganibeh-eheiiii~ches Prtrktihirh, qualitative Analyse und
anorganibche Priparate. %on Dr. E. H. R i e 8 e n f e 1 d ,
a. 0. Prof. an d@r Universitat Berlin. Neunte Auflage, neubearbeitet voni Verfasser unter Mitwirkung von Dr. R. K 1 e m e n t , Assistent ani Cheniischen Institut der Universitat
Frankfurt a. M. Mi! 29 Abbildungen im Text. Verlag S. Hirzel.
Leipzig 1930. Preis geb. RM. 9,-.
Die neu erschienene neunte Auflage des R i e s e II f e 1 d bedeutet nicht nur eine laufende Neuauflage eines an einer Reihe
von Hochschulinstituten eirigefuhrten Laboratoriums-Arbeitsbuches; in dieseni Falle ware eine Besprechung nicht erforderlich, da das Werk in weitesten Kreisen hinreichend bekannt ist.
Die vorliegende Auflage unterscheidet sich aber von den
voraufgegangeiien dadurch, da8 der Verfasser in deni Kapitel
,,Theoretische Vorbemerkungen" eine gr6Bere Anzahl von Versuchen eingefugt und die allgenieinen Gesetznial3igkeiten nach
Moglichkeit aus einfachen Versuchen abgeleitet hat. AuBerdeni
is! diesem, die elenientaren Grundgesetze behandelnden Abschnitte ein zweiter hinzugefugt worden, in dem a n Hand von
Versuchen die Eigenschaften der wichtigsten Metalloide beharidelt werden.
An sich ist die noch starkere Betoriung des Grundsatzes,
dalj der Cheniiestudierende in erster Linie aus deni e i g e n e n
Experinient lernen soll, zu begruBen. Es ist nur die Frage,
ob sich der hier vorgeschlagene Weg in der Unterrichtspraxir
ohne groljere Schwierigkeit wird durchfuhren lassen. Die angefulirten Versuche verlangen u. a. analytische Wagungen, dns
Aufbauen inimerhin schon etwas nnspruchsvollerer Apparnta
usw. Es scheint dem Referenten, daB diese Anforderungen fiir
die allerersten Versuche eines ,,Anfingers" recht hoch sind.
Zuni niindeslen durfte die Reduktion der beideri Kupferoxgde
ini Wasserstoffstroin ein Versuch sein, der deni verantwortlichen Saalassistenten irnmer etwas Angst bereiten wird.
Klemm. [BB. 143.1
Die Mallaualyse. Von Dr. I. M. K o 1 t h o f f , 0. Prof. fur
analytische Chetriie a n der Universitat von Minnesota
in Minneapolis (U. S. A.), unter Mitwirkung von Dr.-Ing.
H. M e 11 z e 1 , a. 0. Prof. an der Technischen Hochschule
Dresden. I. Teil: Die theoretischen Gruridlagen der Mafianalyse. 2. Auflage. XI11 u. 277 Seiten niit 80 Abbildurigen
Verlag Julius Springer, Berlin 19N. Preis RM. 13,80, geb.
RM. 15,-.
Die zweite Auflage ist so rnsch auf die erste gefolgt, daB
auf die in dieser Ztschr. 12, 597 [194?]erschienene ausfuhrliche Besprechung \ e r n iesen werden kann. I n dern kurzen
zwischen deiii Erscheinen der beiden Auflageri liegenden Zeitrauni ist eine tiefergreiferide Neuerurig nicht zu verzeiehnen
gewesen, so daB der Verf. sich auf die Eiriarbeitung einiger
Erganzungen hat beschrlnken konnen. So sind ini 6. Kapitel
iiber Katalyse und induzierte Reaktionen die Dislokationstheot ie von B o e s e k e n und die Ansichten von C h r i s t i a II s e ti uber die Renktionsverzijgerung bei Ketterireaktionen beriicksichtigt, und ini 8. Kapitel uber die niaflanalytischen Methoden der orgnnischen Cheniie sirid die Ergebnisse der Untersuchurgen von v a 11 d e r S t e u r bzw. von G e l b e r und
B o c s e k e n eingefugt worden.
Der Ref. mochte nuch be1 dieser Gelegenheit, nachdein er
sich durch langeren Gebrauch des Buclies von dessen wertvollen Eigenschaften uberzeugt hat, die Fachgenossen auf das
K o 1 t 11 o f f sche Werk hinmeisen. Es mag nur besonders an
jungere Mitarbeiter in der Unterrichtstatigkeit die Mahnung
gerichtet werden, das Verstehen der Ansatze nicht mit dein
Beherrschen auch der experimentellen Seite der MaBannlyse
fur gleichbedeutend zu halten, was ganz sicher auch nicht ini
Sinne des Verf. liegen wurde.
W . Bollger. [BB. 224.1
Anleitung z u r Herstellung von Ultragiften. Von Dr. Hugo
S t o 1 t z e n b e r g. 71 Seiten niit 34 Abbildungen. Verlag
Cheniische Fabrik Dr. Hugo Stoltzenberg, Haniburg 1930.
Unter ,,Ultragiften" faBt Hugo S t o 1 t z e 11 b e r g solche
cheriiischen Verbindungen zusamrnen, deren physiologische
Wirksanikeit die der bekannteren Gifte Iiierklich ubertrifft und
die schon in den geringsten Mengen auf die Sirinesorgane ungewiihnlich heftig einwirken. Die Bedeuturig derartiger Ultragifte ist in den letzten Jahren erheblich gewachsen, und sie
finden in den verschiedensten Gebieten interessante Ver-
J iwn
1Zcitschr. fiir nngew.
C:II~>IIIIC,-13
wendung. Angewandte Botnnik uiid Zooloyie, Mediziu und
Phgsiologie, Polizei- und Heerwesen bedietien sich der Ultragifte i n iniiner steigendereni MaBe. Aber die Handhabulig
dieser so uberaus wirksanien Stoffe in ungeubten Hlnden ist
nicht gefahrlos, und daher is! es zu begriiBen, daB einer der
wenigen Fachmanner auf diesem Gebiete es iinternoninien hat,
Iilare, einfache und selbsterprobte Vorschriften fiir die laboratoriunisni#Bige Darstellung der wichtigsten Ultragifte zu geben.
In sehr ausfuhrlichen Angaben, die ein Mifilingen und Unglucksfalle ausschlieBen sollten, wird die Herstellung von
15 chetiiischen Verbindungen gelehrt, die den Gebieteii der
Augenreizstoffe, der Nasenreizstoffe, der Lungengifte, dcr
Hautgifte, der Blut- und Nerverigifte entnotnmen sind. Die
Vorschriften sind so gehalten, daB auch der Nichtchemiker
danach arbeiten kann. Sehr zu begruBen is! es, dafi uberall
auch die erforderlichen Schutzvorrichtungeti, sowie die Gegenniittel bei etwa auftretenden Schadigungen und Verletzungen
angegeben sind.
Die S t o 1 t z e n b e r g sche Anleitung a i r d hoffentlich dazu
beitragen, die interessierten Kreise init den Eigenschaften der
Ultragifte vertrauter zu tnachen und vor allem die ubertriebene
Furcht vor diesen Stoffen auf das richtige MaB zuruckzufuhren.
J . Meyer. [BB. 194.1
Ergiinzungsbueh zum Deutsehen Arzneibueh. (Arzneiniittel, die
itii Deutschen Arzneibuch nicht enthalten sind.)
5. Ausgabe.
Bearbeitet und herausgegeben voni Deutschen Apothekerverein. 503 Seiten. Verlag des Deutschen Apotheker-Vereins, Berlin 1930. Preis geb. RM. lo,-.
Die neue Ausgabe, a n der insbesondere Dr. .J. H e r z o g ,
Berlin, ferner Prof. Dr. H. Z 6 r ti i g , Basel, Dr. K. S c h u 1 z e ,
Berlin, Dr. F. D i e p e n b r o c k , Berlin, und Prof. Dr.
L. L e a i n , Berlin, niitgewirkt haben, ist erst nach Erscheineri
des letzten Deutschen Arzneibuchs bearbeitet worden, sie
schlieBt sich daher in der Behandlung des Stoffes an das anitliche Werk an. In1 .,Erganzungsbuch" werden rund lo00 Praparate besprochen, die wohl samtlich im Deutschen Arzneischatz eine Rolle spielen. Soweit es sich uni galenische Zuhereitungen handelt, ist geaohnlich fur deren Darstellung eine
hewahrte Vorschrift gegeben, welche die Selbstdarstellung ertn6glicht. Bei den aufgenoniiiienen Drogen ist jeaeils eine
itusreichende pharniakognostische Beschreibung erfolgt, a o b e i
auch die Anatoinie weitgehend berucksichtigt ist. und notigenfalls mikrochemische Reaktionen angegeben sind. Fur die zahlreicheii Arzneiniittel, welche die phaririazeutisch-cheiiiische Industrie in den Haridel bringt, werden die erforderlichen
Identitatsreaktionen verzeichnet, ferner sind, soweit tiiijglich.
Methoden zur Prufung auf Reinheit und zur Gehaltshestitnritunl,r
aufgefuhrt. Ein Verzeichnis der Maximaldosen und der wichtigsten Synonynien vervollstlndigt das Werk. Die Bedeutung
des Erganzungsbuchs fur die Apotheke, aber auch fur die
pharniazeutische Industrie und den Handel ist klar. Jeder
Interessent wird es tiiit Nutzen zur Hand nehtiien.
C. Mnnnich. [RB. 115.1
VEREIN DEUTSCHER CHCMIKER
*
Bezirksverein Groll-Berlin und Mark. Sitzung am 2 3 . Juni
1980, 20 Uhr, ini Hofniannhaus. Vorsitzender: Dr. E. B. A u e r b a c h. Schriftfuhrer: Reg.-Rat Dr. H. D e r s i n. Teilnehmerzahl: etwa 100.
Prof. Dr. 0. G e r n g r o B , Berlin: ,,Holz/eime, i l w Priifung und ilire nnsse und trockene Anicendung {E'ilmrerleimung)" 1).
In der Aussprache, an der sich die Herren A u e r b a c h ,
C o h 11 - W e g e 11 e r , E i c h e n g r ii n und Vortr. beteiligten,
wurde die Frage erortert, ob mit wenig brennbareni Material,
z. B. init Cellonfilm verleinites Sperrholz iti groBereni MaBe
feuersicher sei als gewohnliches Holz. Dr. E i c h e n g r ii 11
erklart, daB alle Sperrholzer weniger feuersicher seien als
massive Bretter. Das Sperrholz lost sich durch das Feuer in
die einzelnen Blatter auf, die danri naturlich dem Feuer eine
groBere Oberflache bieten. Kleinversuche mit einer Bunsenflamnie, die, wie verschiedene Diskussionsredner benierkten,
auf das Gegenteil schlieaen lieBen, seien riicht niaBgebend, da
ein GroBversuch das gegenteilige Ergebnis lieferte.
Nachsitzung irn Bayernhof.
1) Erscheint als Aufsatz in dieser Zeitschrift.
Verlng Chcniic, G . m. b. H.. Brrlin W 10. - Vrrnniworllirhc*r Schrifllriler: Prof. Dr. Dr.-lng. c. h . A . B i 11 z , Berlin. - Vrranlworilirh filr Crschililirlic
.Ililfrilu~igmdrs Vrrcins: Prof. Dr. A I( I ii g r s , Brrlin. - Druck: M:iurcr & Dimmirk G . 111. IJ.H., Brrlin SO 16.
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