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Anleitung zur qualitativen chemischen Analyse. Zum Gebrauche bei den praktischen bungen im Laboratorium von Dr. H. Hlasiwetz weil. Professor an der Technischen Hochschule in Wien. VI u. 54 S

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186
Neue Biicher
recht, der, wie bereits gesagt, als solcher vom Patentschutz ausgenommen ist. Nur das bestimmte Verfahren zu seiner Herstellung ist patentfiihig. Dieser wichtige Punkt wird klar und
ausfuhrlich erortert; ebenso die Definition des bestimmten
chemischen Verfahrens, die Unterschiede zwischen physikalischen und chemischen Vorgangen, die Moglichkeit der Patentierung von Legierungen, und alle damit zusammenhangenden
Fragen. Weiter wird in sehr interessanter Weise die Patentfiihigkeit von Zwischenprodukten behandelt und an dem Falle
des Jonon-Patentes erliutert. Auch die Untersuchungsverfahren
werden in den Kreis der Betrachtungen gezogen.
Eine sehr wichtige Rolle bei Beurteilung der Patentfahigkeit von Erfindungen auf chemischem Gebiete und ein heiBumstrittener Punkt in der Literatur ist die Erteilung von
Patenten auf analytische Verfahren. Friiher wurden derartige
Verfahren nicht allgemein als patentfahig bezeichnet, da es sich
bei ihnen nur um die Gewinnung einer Erkenntnis handelt,
ein solches Verfahren aber nicht gewerblich verwertbar ist,
wie es das Patentgesetz vorschreibt. Neuerdings erkennen
Patentamt und Reichsgericht die Patentfabigkeit an, wenn es
sich um einen bestimmten technischen Zweck handelt. Wichtig
ist ferner die Bedeutung des ,,neuen Stoffes" im Patentrecht
in bezug auf Nahrungs-, GenuB- und Arzneimittel. Dieser
Punkt wird ebenfalls besprochen; ferner Heilverfahren, landwirtschaftliche Verfahren und Verfahren des Bergbaues.
Das Buch bietet sehr vie1 Interessantes und Lehrreiches;
jeder Chemiker, der etwas rnit Patenten zu tun hat, sollte es
lesen.
Ferlig. [BB. 60.1
Die Valenrzahl und ihre Beriehungen zum Bau der Atonie.
Von H. L e s s h e i m und R. S a m u e l . ,,Fortschritte der
Chemie, Physik und physikalischen Cheinie", Rd. 19, Heft 3.
Verhg Gebr. Borntriiger, Berlin 1927.
6,40 RM.
Als Vorstufe zur eigentlichen, mathematisch schwer zuganglichen und erst im Ausbau begriffenen ,,wahren Atomniechanik" hat sich in den letzten zehn Jahren eine halbempirische, halb-theoretische ,,Quantenzahlentheorie" entwickelt,
die die Ordnung und qualitative Deutung siimtlicher atonispektroskopischer Erfahrungen ermoglicht und jetzt in eineni
ziemlich abgeschlossenen Zustand vorliegt. Diese Theorie erinnert etwa an die Isomerie- und Strukturlehre der organischen
Chemie. Ihre Beherrschung erfordert keine besondere matbematischen Hilfsmittel und ist fur einen Chemiker, der theoretisch6 Oberlegungen fiber die Probleme der chemischen Bindung
anstellen will, heutzutage als unerlaBlich zu bezeichnen.
Als eine der wenigen Darstellungen dieser formalen Theorie
des Atombaus ist das Buch von L e s s b e i m und S a m u e 1 zu
begriifkn. Die schon ,,klassisch" gewordene ausgezeichnete
Darstellung dieses Gebietes in dem ebenfalls 1927 erschienenen
Buch von H u n d , ,,Linienspektren und periodisches Systeni",
ist - hauptslchlich infolge ihrer Knappheit - einem Chemiker
leider schwer zuganglich. Das Buch von L e s s h e i m und
S a m u e l stellt dagegen einen Versuch dar, die Theorie
elenientar und hauptsachlich ini Hinblick auf ihre chemischen
Anwendungen danustellen.
Der erste Teil des Burhes gibt eine Obersicht fiber die
B o h 1'- P a u 1i sche Theorie des periodischen Systems und die
formale Theorie der Spektralterme auf der Grundlage der
Vorstellung vom Elektronendrall und vom Verbot vollkommen aquivalenter Bahnen. Hierzu mochte ich bemerken,
daB meiner Erfahrung nach die Darstellung der physikalischen
Theorien gerade in den Fallen besonders sorgfaltig durchgeftihrt
werden mu& wenn sie sich an Nichtphysiker wendet. Der
Fernerstehende ist stets geneigt, alle Hypothesen und besonders
die anschaulichen Bilder der theoretischen Physik genauer zu
nehinen, als es der Physiker selbst zu tun pflegt. Fiir ihn
miissen daher die Unterschiede zwischen apriorischen Annahmen, mathematischen Folgerungen und ,,unverbindlichen"
Analogieschlussen besonders betont werden. Wenn die Verfasser etwa auf Seite 28 von der Bohrschen, modellmSig
erkliirfen. azimutalen Quantenzahl k zur Quantenzahl 1 einfach
mit dern Satz Gbergehen: ,,Wir werden jetzt oft an Stelle von k
eiae URL l. kleinere Zahl 1 benutzen", so stol3en solche Obergange bei einem Nichtphysiker auf besonders starken Widerspcuch und lassen ihm die ganze Theorie als etwas vollkommen
Wiltkiirliches erscheinen.
I Chernie,
. far angew.
_
_
Zeitschr.
~
42. J. 1929
In Wirklichkeit ist aber die formale Theorie der Spektren
durch unzahlige Priifungen an der Erfahrung ebenso fest fundiert wie etwa die Isomerielehre. Willkiirlich sind dagegen
die B i l d e r , wie etwa das Bo h r s c h e Atommodell, die man
zur physikalischen Begriindung der formalen Theorie heranzieht; wenn zwischen der formalen Theorie und dem Modell
Gegensatze auftreten, so ist das Modell und nirht die Theorie
als falsch anzuseben.
Einfache und durch die Erfahrung entscheidend bestatigte
forinale RegelmaBigkeiten erreichen oft grundlegende Bedeutung und konnen mit Ruhe einer allgeniein-physikalischen Begriindung harren; es besteht kein Zweifel daran, daS die wahre
Atommechanik die formale Quantenzahlentheorie nur neu
begriinden, nicht vernichten kann. Dasselbe bezieht sich auf
die organische Strukturlehre, auf die Rolle der ,,Edelgaskonfirationen" bei der polaren Bindung ( K o s s e l ) und auf die
Bindung-durch Elektronenpaare (L e w i 9).
Der zweite Teil des Buches von L e s s h e i in und S a m u e 1
ist deni Versuch gewidmet, eine neue und aeiter ins einzelne
gehende formale Theorie der Valenz zu entwickeln. Es ist
schade, dalj dieser problematische Teil von der allgemein
anerkannten Termsystematik nicht deutlicb genug getrennt ist.
Man kann nainlich nicht behaupten, daS dieser hypothetische
Teil ganz iiberzeugend nirkt. Iin Gegensatz zu den einfachen
Annahnien von K o s s e l und L e w i s ist die Grundannahme
von L e s s h e i in und S a in u e 1 relativ k o m p 1i z i e r t und,
WAS noch scblinimer ist, physikalisch nicht nur unbegriindet
(dies konnte man auch K o s s e l und L e w i s vorwerfen),
sondern der heutigen physikalischen Begriindung der Termlehre direkt zuwiderlanfend: Die Verfasser gehen niimlich von
einer Verteilung der Elektronen im Atom auf Gruppen, Untergi'uppen und T e i l u n t e r g r u p p e n ( , , S t o n e r s c h e Verteilung") aus; nach H u n d u. a. (auch nnch S t o n e r selbst)
ist aber - wie die Vei-fasser im Schkljabschnitt des Buches
selbst zugeben - die Verteilung auf Teiluntergruppen eine
rein formale, physikalisch unzulassige Rechenmethode. Diese
Verteihng allein fiihrt aber die Verfasser zur Aussonderung
eines - wiederum nur rein arithrnetisch - ,,ausgezeichneten"
Atomzustandes (eine physikalische Erklarung fur diese ,,Auszeichnung" wird nicht versucht; es handelt sich nicht immer
um den energetisch tiefsten Atomzustand), der far das
chemische Verhalten der Atome verantwortlich gemacht wird.
Seit dem Erscheinen des Buches sind eineinhalb Jahre verflossen; ich glaube daber, daB es wohl zu spat ist, sich eingehend mit den Hypothesen von L e s s h e i ni und S a in u e 1
auseinanderzusetzen, da sie vielleicht fur die Verfasser selbst
schon liberholt sind. In diese Zeitspanne fallen niimlich die
ersten erfolgreichen Ansltze zur strengen atommechanischen
Behandlung der Valenzfragen (L o n d o n , H e i t 1e r) ; andererseits hat die Obertragung der formalen Quantenaahlentheorie
auf zweiatomige Molekeln (B i r g e , M u 1 1 i k e n , H u n d),
insbesondere die neuesten Arbeiten von H u n d , Beweise dafiir
gegeben, daB man auch durch Anwendung der formalen Theorie
qewisse Gesichtspunkte zur Frage der chemischen Bindung und
Valenz gewinnen kann - wenn man die arithmetischen Regeln
ineiner p h y s i k a l i s c h s i n n v o l l e n Weiseanwendet.
Rabinozcitsch. [BB. 316.1
Anleitung zur qualitativen chemischen Analyse. Zum Gebrauche bei den praktischen ffbungen im Laboratorium von
Dr. H. H l a s i w e t z , weil. Professor an der Technischen
Hochschule in Wien. Siebzehnte Auflage von Dr. G. V o r t n i a n n , 0. 5. Professor an der Technischen Hochschule in
Wien. VI u. 52 S. Verlag Franz Deuticke, Leipzig und Wien
1928.
1,60 RM.
Diese Anleitung ist, wie in der Vorrede ausgefuhrt wird,
nur fur den Gebrauch am Arbeitstische zusammengestellt. Sie
liefmt-eimn kon m&iibersichtlich-gef&en G a n r z u r - Unter-'
suchung auf die wichtigsten Anionen und Kationen nebst den
hierzu erforderlichen Vorprufungen auf trockenem Wege, wie
Lotrohr-, Flammen-Reaktion u. a. Die hohe Auflagenzahl beweist, da0 das Buch in Usterreich gut eingefuhrt ist, also von
Lehrern und Studierenden als eine zwechii0ige Anleitung zur
Ausfiihrung von Analysen angesehen wird.
Trotzdenl kann der Referent seine Zweifel nicht unterdriicken, ob es angebracht ist, Studierenden ein 80 flWhtig
gedrucktes und in der Nomenklatur so veraltetes Buch in die
_
Zcitschr. Mr w e w .
Chemk. 42. J. lolel
Neue Bticher
Hand zu geben. Auf die dualistische Auffassung, in der das
Buch urspriinglich abgefa6t war, ist n u r an einigen Stellen die
Ionenlehre aufgepfropft. So ist z. B. auf S. 9 die Silbernitratreaktion als Reaktion auf ,,Chlorjon" (sic!) beschrieben, auf
S. 38 aber soll damit Chlor nachgewiesen werden. Ubrigens
sind die Ionen nur teilweise mit J, zum anderen Teil richtig
niit I geschrieben. I n der Formel der Salze ist abwechselnd
einmal der Kationen-Bestandteil und dann wieder der AnionenBestandteil vorangestellt. Ftir Rhodan wird die l i t verlassene Baeichnung ,,Schwefelcyan", fiir Stickstoffdioxyd ,,Untersalpetersaure", fur Thioschwefelsaure a n vielen Stellen ,,Unterschweflige Slure" verwendet usw. Hoffentlich bringt die
niichste Auflage eine sorgfiiltigere Umarbeitung des a n sich
Riesenfeld. [BB. 921.1
recht brauchbareii Praktikums.
Verdichtete und verllilssigte Olse. Von Dr. Kurt D r e ws.
Verlag Wilhelm Knapp, Halle 1928.
Preis broach. ?1,50 RM., p b . 23,W RM.
Das Buch iat im AnachluD a n die im Jahre 1908 von
T e i c h m a n n im gleichen Verlage herausgegebene Monographie ,,Komprimierte und verfliissigte Gase" bearbeitet. Der
Verfasser b e s c h r h k t sich nicht darauf, nur das Verdichten und
die Verfliiesigung technischer Industriegase sowie damit ZusammenMngendes zu beschreiben (Theorie, chemische mwie
physikalische und physiologische Eigenechaften der Gase, Gasschutz, Analytisches, Lagerung, Transport, Verwendung und
beh6rdliche Sicherheitsverordnungen); es wird auch versucht, weit uber den titelml5igen Rahmen einen 'Uberblick der
entsprechenden Herstellungsverfahren zu geben. Nach den1
Vorwort soll dabei die Beschreibung der Fabrikationsmethoden
dein heutigen Stande der Technik angepa5t sein. Die gesteckten
Ziele sind nur zum Teil erreicht worden. Es ist zu bemtlngeln,
da5 namentlich bezilglich der Herstellungsverfahren Unterlagen
RUS der Zeit vor und um die Jahrhundertwende ohne wesentliche Erganzungen wiedergegeben werden (Schweflige Silure,
Kohlendioxyd, Chlor, Wasserelektrolyse) uiid die Abschnitte
vielfach Originalitit stark vermissen lassen (Ammoniak, Sauerstoff, Wasseratoff, Stickstoffdioxyd). Der Fachmann wird also
aus dem Buche nicht vie1 Neuee entnehmen konnen.
Brauer. [BB. 221.1
Der Antbau des Mortels und dee Betons. Untemuchungen fiber
die zweckmll5ige Zusainmensetzung des Betons und des
Zementmortels im Beton. Hilfemittel zur Vorausbestimmung
der Festigkeitseigenschaften des Betone auf der Baustelle.
Vereuchsergebnisse und Erfahrungen aus der Materialprlltungsanstalt an der Technischen Hochschule Stuttgart.
Von Otto G r a 1. Zweite, neubearbeitete Auflage. Mit 6U Textabbildungen. Verlag Julius Springer, Berlin 1927. 7,20 RW.
Die Baustoffkunde war bis vor wenigen Jahren ein an den
Technischen Hochsehulen sehr vernachlissigtes Gebiet, obwohl
gerade die Martel- und Betonfeetigkeit eine der Grundlagen
der statischen Berechnungen bildet. Durch die zielbewut3te
Tdtigkeit G r a f s hat sich die Erkenntnis von der Bedeutung
der zweckmii6igen Zu&immensetzung dee Betons ftir die Sicherlieit des Bauwerkes und fiir die Wirtechaftlichkeit allgemein
durchgeeetzt. G r a f hat die im In- und Auslande friiher ausgefuhrten Verauche Uber die Bedingungen, welche fur die Cute
eines Betona von Bedeutung sind, gesichtet und zusammengestellt und hat auf Grund zahlreicher eigener Versuche in der
ersten Auflage des vorliegenden Werkes die Wepe zur Erzielung
eines zweckmP6ig zueaminengesetzten Zementniortels und
Betons gewiesen.
Die zweite Auflage ist durch die Angabe zahlieicher neuer
Versuchsergebnisse wesentlich erweitert worden.
In dem ersten Abschnitt wird der Einflu6 der groben Zuschlage naohgewiesen. Maagebend ist nach G r a f die Mortellestigkeit, wiihrend die groben Zuschlage, bis zu einer solcheii
Menge zugesetzt, daf3 die Hohlriiume von Mortel ausgefiillt
werdee, die Festigkeit nicht verandern. In Verfolg der Bedingungen, die vor allem die Widerstandsfiihigkeit des Martels
bestimmen, wird in Uberzeugender Weise der EinfluD des
Waseergehaltes des frischen Mortels gezeigt.
I n Anlehnung an die Arbeiten des anierikmulischen Forschera A b r a m s bringt G r a f den ,,Wamserzementfaktor", d. i.
dae Yerhaltnie von Waesergehalt : Zementgewicht zu der Druckfestigkeit des Mortels in ReziehunR. G r A f weist ferner an
187
Versuchsergebnissen nach, daD der Wasseranspruch von Mbrtel
und Beton von der Kornzusammensetzung der Zuschlagstoffe
abhtlngig ist, so daB es unter Ausschaltung des Zuschlagstoffes
inoglich ist, aus der Angabe der Festigkeitseigenschaften des
Zementes und der Angabe des Wassergehaltes beim Anmachen
des MBrtels anniihernd die voraussichtliche Druckfestigkeit zu
berechnen. AnschlieDend folgen Ausfuhrungen Uber die zweckiiia5ige Kornzusaiiimensetzung der Zuschlagstoffe, uber die
Kornform und KorngraL, deren Auswertung zu der Q r a f schen Siebregel fiitirt.
I n der neuen Auflage ist der Einflu5 voii beaonderen Steiniiiehlen, wie Trai3, Quarzmehl, und von Lehni auf die Druckund Zugfestigkeit von Zementnibrtel niiher erlautert.
Neu hinzugekonimen ist ferner ein Abschnitt Uber den EinIlu5 des Wasserzusatzes auf die Druckfestigkeit des Betons, in
welchem die Vorausbestimmung der Mindestdruckfestigkeit bei
sachgemPf3er Zusanimensetzung und Behandlung durch kurveninaDige Darstellungen erleichtert wird. Die gewonnenen Erlcenntnisse werden a n einem Beispiel besprochen, wodurch deiii
in der Praxis stehenden Bauingenieur eine empfehlenswerte
Anleilung fur die Herstellung und Kontrolle des Betons gegeben wird.
In weiteren Abschnitten werden die Beziehungen zwischen
Rdumgewicht, Hohlraumen und Druckfestigkeit des Zementniortels und der EinfluD der Gr6i3e der Oberfliiche des Sandes
auf die Druckfestigkeit erartert; i n einem Anhange sind schlie5lich Versuche und Ergebnisse anderer Forecher erlilutert und
lturz beeprochen.
Die Fulle von Verauchsergebnissen und Erfahrungen niacht
das C r a f 6Che Buch ganz besonders wertvoll; es ist ein Wegweiser fur die sachgema5e Herstellung von Miirtel und Beton
und damit fur die Sicherheit und Wirtschaftlichlreit im Betonund Etsenbetonbnu.
[BB. 88.1
Die interleromebische Mcssung im Ultromikroskop siehtbar
gemaehter Teilchen von 200 mp Durchmesser. Von 0.
v o n B a e y e r und W.Q e r h a r d 1. Fortschritte der Cheinie,
Physik und physikaliachen Chemie, Bd. 20, H. 1. 23 Seiten.
Verlag Gebr. Borntrager, Berlin 1928.
2,80 RM.
Das in die Astronomie von M i c h e 1 E o n eingeftihrte Interferenzverfahren zur Bestimmung des Winkelabetandes zweier
Sterne wird unter geeigneter Ablnderung iibertragen auf die
Ausniessung der Dimemionen ultraniikroskopischer Teilchen.
D a m wird von den VerL vor dem Dunkelfeldkondensator eine
Aziniutblende derart eingelegt, da6 nur die beiden Enden eines
Durchmessers des Teilchens als leuchtende Punkte erscheinen.
Durch zwei Spalte, deren gegenseitiger Abstand sich kontiiiuierlich verandern lafit, wird das von den Leuchtpunkten des
Teilchena ausgesandte Licht gebeugt, und es entstehen im Bilde
des Teilchens Interferenten. Diese verschwinden bzw. werden
verwaschen bei einer bestiniinten einfachen Beziehung zwischen
der TeilchengriiOe, der W e l k n l b g e des von den Teilchen abgebeugten Lichtes und dem Abstand der beiden Spalte. Die
Verfasser geben eine sehr liandliche, genau zu regulierende
Ausfuhrung des Spaltes an, der ale Zusatzapparat a n einem
Dunkelfeldmikroskop leicht aiigebracht werden kann und ohne
besondere Umstilnde zu handhaben ist. Bisher wurden niit
Hilfe dieser Einrichtung Teilchen bis zu 200mp herab geinessen. Doch ist es grundsltzlich maglich, durch Wahl
Iciirzerer Wellenllngen des zur Beleuchtung nngewandten Lichtes
nucli noch kleinere Partikel auszuniessen. Das Verfahren
bietet gegenuber den auf Auszilhlung beruhenden ultramikroskopischen Methoden zur Bestimmung der TeilchengriiBen den
Vorteil, da5 man innerhalb gewisser Zerteilungsgrnde den
Durchmesser der Partikel unmittelbar messen kann. Das
nuch ist verstiindlich und klar geschrieben.
Tkiessen. [BB. 350.1
Glastaschenbuch 1929. 2 Biinde. Verlag Keramische Rundschau, Berlin.
Das erste Bitndehen iat ein Notizkalender mit einem Anhang uber allgemeine Angaben. Der zweite Band ist ein Nachschlagebuch fur den Qlasfachmann. An Stelle der frilher
iiblichen, allgemein gehaltenen Ausfiihrungen tlber Glasherstellung ist in 75 Seiten eine recht gute Besprechung von
Glasfehlern, deren Ursachen und Beseitigung gegeben. Besprochen werden insbesondere die durch Falschschmelzung entstandenen inechanischen Fehler und Farbfehler, sodann die hei
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