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Anmeldungen fr Fachgruppenvortrge.

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Zlsehr. angew. Chem
Verein deutscher Chemiker
lrerechnen sich Molekularrefraklionen und -dispersionen, die
sowohl niit den eigenen als auch den von F. S w a r t s gefundenen Werten gut, in vielen Fallen vorzuglich ubereinstinimen. Beiiierlrenswerte Exaltationen zeigen sich in solcheii
Fallen, in denen die enlsprechenden Verbindungen der anderen
IIalogene ebenfalls Exaltalionen besitzen. Hier zeigt sich Fluor
als typisches Halogen, was sich auch in dem ganzzahligen Verhlltnis seiner AlonireIraktion mit denjenigen von Chlor, Broni
und Jod eiitsprechend der C u t h b e r t s o n schen Regel fur
die gasforniigen Halogeiie ausdriickt (z. B. fur NaD 1,OO : 6,07 :
8.9 : 14J, d. h. 1 : G : 9 : 14). Die von S w a r t s abgeleitete
Soiiderslelluiig des Fluors zeigt sich nur darin, daB es als einziges Element lileiiiere Refraktionswerte als der Wasserstoff
besitzt. Iiii ubrigen verhalt es sich durchaus ,,normal". Bei
deli SLellungsisomeren zeigt im allgeineiiieii die m-Verbindung
die geringste Abweichung voni Ciruiidltorper. Fur die ,,OkteltRefraklionen" iiii Siniie von K. F a j a n s und C. A. K n o r r
ergebeii sich fur Fluor:
H,= 1,58 Na,= 1,59 H:,A 1,62 H I= 1,63. -
F. Q u i n c k e berichtete iiber ausgedehnte Reihen von
Vulkanisaticiiisversuchen, die Dr.-Ing. G. B o 11 e im Laboraloriuni der C'ontineiital-Guinnii-Gesellschaft ausgefuhrt hat, uni
d i e quunlitntive Wirkung organiseher Vulkanisationsbesclalezlniger aufzuklaren.
In gleichniaBigen Stufenheizungen wurde eiii gleiches Geiiiisch von 100 Teilen reinsten Java-Kautschuks und 6 Teileii
Schwefel, niit und oline Zusatz von 2 Teilen Zinkoxyd, bei
1130 und 3 atii wechselnd 10 bis 300 iiiiii lang vulkanisiert, nachtleiii wechselnd l/looo bis ~ l ~ / l o o o mol des Beschleunigers auf
100 Kautschuk zugegeben war. Die Versuche umfaBten je
2 Reschleuniger ahnlicher Konstitution, und zwar Diphenqlund Triphenylguanidin, Hexaiiiethylentetrainin und Forni;ildehydanilin, Diphenyltbioharnstoff und Mercaptobenzothiazol.
Die einzelnen Guiiiniiprodukte wurden auf ZerreiBfestigkeit,
Elastizitat und Harte gepruft und auf Gesaintschwefel und den
;in Kautschuk gebundenen Scbaefel analysiert.
Ee ergab sich bei jedein Beschleuniger ein bestininiter
Zusatz fur das Optimum an Festigkeit und Erhitzungsdauer,
:her uiitereinander schwankend zwischen l/looo und 20/1000 mol,
so daB der Effekt nicht mit der Konstitution des Beschleunigers
in Verbindung zu bringeii war. Diphenylguanidin erwies sich
;iIs der beste Beschleuniger, deni bei Zinkoxydzusatz Hexainethylentetramin und Mercaptobenzothiazol a n die Seite
treten, wahrend die drei anderen untersuchten Jkschleuniger
trotz ihrer Hhnlichen Konstitution in ihrer Wirkung deutlich
abfallen. Die in der Technik aiigewandten Zusiitze sind etwas
hoher als die bei den Versuchen festgestellten wirksameii
Zusatzmengeii.
Die Vulkanisationskoeffizienten schwanken bei den guten
Produkten zwischen 1,s und 4,7 gebundenen Schwefels und
lagen ohne Zinkoxyd nieist uni 4, iiiit Zinkoxyd um 3%.
Wenn man die Versuche f u r jeden Beschleuniger in
Kurveii gleicher Festigkeit auftragt, so daD die Ordinate die
Zusatzinenge, die Abszisse die Erhitzungszeit angibt, SO entstehen sehr aiischauliche Flachenbilder, die bei guten Beschleunigern das Zueilen der Zusatze und Zeiten zur Fllche
und Spitze besten Effekts erkennen und Zusatz nebst ZUgehoriger Erhitzungszeit fur Enielung bestinimter Guinmiqualitat direkt eiitnehiiien lassen. W. B i 1 t z u. W. G e i 1 in a n n : ,,Uber die Zusnmmenselzuntg vulknnischen Sckirefels v o m Papnndajnn (West-Java)"
(vorgelragen voii W. B i 1 Iz).
Vollstliidige Analysen vulkanischen Schwefels lagen bisher
iiioht vor. Schnefelhandsliicke, die W. B i l t z an Ort und
Stelle gesaninielt hatte, uurden von W. 0 e i 1 ni a n ii gewichtsanalytisch, coloriinetrisch, titriinetrisch, niikrocheniisch und
speklralanalytisch gepriift. Die reinsle Probe enthielt neben
99,9:3% S, abgeseheii von den allgemein verbreiteten Elementen,
in Tausendslel Prozenten: 8 Se, 6 As, 8 T1 und 3,5 Li. Das
unler den Nebeiibestandteileu vorherrschende T h a 11 i u m liegt
wahrscheinlich in eiiier Verbindung voni Typus des Lorandits,
'I'lAsS,, vor. Eine graue, nur 94,0%ige Schwefelprobe enthielt
an Fremdstoffen iiberwiegend eine sehr titanreiche Kieselsaure
und als besonders charakteristische Beimengung kohlenstoffhallige Substanz.
--
[44. Jahrg. 1831. Nr. 13
HAUPTVERSAMMLUNG WlEN 1931
Anmeldungen fur Fachgruppenvortrlge.
Fachgruppe fUr Landwirtrchaftrchemie.
Prof. Dr. F. H o n c a n i p , Rostock: ,,Ergebnisse und Probleme der Agrikulturchemie." - Priv.-Doz. Dr. K. S c h a r r e r ,
Weihenstephan: ,,Versuche uber die Bedeutung der Saponine
f u r die Schireinemast." - Dr. J. M a y r h o f e r , Wien: ,,Rollfnser und ihre Bezoertung bei d e r Fiitterung." - Dr. A. U h I ,
Wien: ,,Uber zwei neue einfache Apparate zur elektrometrischen
illessung der Wasserstoffionenkonzentration." - J. K r e n 11,
Ing., Wien: ,,Die elektrische Leitfihigkeil der Milch, ihr Weseti
und ihre Anirendung." - R. D i e t z , Ing., Wien: ,,Die N e w
bnuer-Melhode in Osterreich." - Dr.-Ing. W. K u b i e n a ,
Wien: ,,Methoden der Mikrountersuchung i m Dienste der Bodenkunde." - Prof. Dr. K a s e r e r , Wien: ,,Neue Versuche zur
Aufbereilung des Stallmistes." - Ing. Dr. V. R e i c h , Klosterneuburg: ,,Die derzeitigen Verhaltnisse der Spiritusprodukiioii
in Osterreich."
Freitag, den 29. Mai a. c., nachiii., Ausflug nach Klosterneubnrg (Weinbaulehranstalt, Weinniuseuiii, Chorherrenstift).
Abfalirt : gegen 14 Uhr voni Franz-Josef-Bahnhof, Teilnehiiierzahl beschrankt, Anineldung bis Mittwoch, den 27. Mai a. c., bei
der Geschaftsstelle in Wien.
Fachgruppe IUr Gerchichte der Chemie.
Prof. Dr. J. R u s k a , Berlin: ,,Zehn Jahre Cherniegeschickle. Ein Ruckblick und Ausblick." - Geh. Reg.-Rat
Prof. Dr. G. L o c k e m a n n , Berlin: ,,Zur Geschichle d r r
I'hlogistontheorie."
Fachgruppe fUr gewerblichen Rechttschutr.
Dr. P. A b e 1, Wien: ,,Das icissenschaflliche Eigenlum." Dr. B 1 u in, Berlin: ,,ller Sekuk des Betriebsgeheimnisses n l s
geselzgeberisehes Problem."
Am 10. Marz 1951 stcrb infolge eines
Schlaganfalls in Hainburg auf der Reise
plotzlidi und unerwartet
Herr Oberregierungsrat
ALBERT RAU
Prof. ~ r .
aus Stuttgart.
Der Verstorbenc hat dem Gebuhrenauswhull =it seiner Crundung als hcrvorragendes Mitglied angehort.
Seiner hingebencleii und gewisenhaften
'I'reue verdaiikt der Auwchufl die Auwrbeitung cles Gebiihrenverzeichnises in seinen
Einzelheiten und die jedwmalige Neugmtaliung cler einzelnen Anflagen. Darch seine
rciche Erfahrung und eeine strenge Sachlichkeit war er in ereter Linie berufen, d a
muhevolle Werk zu volrbringen, wofiir iliin
tler dauerncle Dank nidit iiur des Gebiihryausschmses, mondmn aller, denen clas Gebiihrenverzeichnis dient, gewiR ist.
In dem K ~ e kdes Ausschwses und bei
allen, die ihn porsonlich gekannt haben,
\\ ird
das hndenken des charaktervollen,
tiichtigeo, lichenswurdigen und dabei so
bescheidenen Mannes etek in Ehren bleiben.
DER GEBUHRENAUSSCHUSS:
Prof. Dr. W. F r e s e n i u s .
Verlag (Zhemie, G., m. b. H., Berlin w 10. - Vera ntwortlicher Schriftleiter: Prof. Dr. Dr.-Ing. e. h. A. B i n z , Berlin. - Veranlwortlich fiir gesch5ftliche
Druck: Maurer & Dimmick G. m. b. H., Berlin SO 16.
Mil teilungcn des Yereins: Prof. Dr. A. K1 a g c E , Berlin.
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