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Annual Reports on the Progress of Chemistry for 1928. Vol. XXV. Ч Annual Reports on the Progress of Chemistry for 1929. Vol. XXVI

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142
Neue Bucher
Eandbueh der anorganischen Chemie. Herausgegeben von
R. A b e g g , Fr. A u e r b a c h und J. K o p p e l . Vierter
Band, Dritte Abteilung, zweiter Teil, B, Lieferung 1. E i s e 11
u n d s e i n e V e r b i n d u n g e n . Verbindungen von Felt
von W. J a n d e r , FeIII von A. K u r t e n a c k e r , FeIv, Fel',
FeVI von A. S i e m e n s , Eisencarbonyle und -nitrosyle von
J. K Op p e l . Verlag S. Hirzel, Leipzig 1930. Preis RM. a,-.
Herausgeber und Verleger des A b e g g schen Handbuches
haben sich an das groBe Werk einer Schilderung der Eisenchemie begeben. Die Disposition ist so, dafi in Teil A 1 das
Eisenatom und Eisenmetall abgehandelt wird; das Erscheineri
dieses Teiles wird f u r die nachste Zukunft in Aussicht gestellt.
Teil A 3, Legierungen, Technologie und Verbindungen mit
Metalloiden (auBer Halogenen), d. h. also Jegierungsartige Verbindungeii", ist in Vorbereitung. Teil B 1 liegt vor; Teil B 2 sol1
die koniplexen Eisencyanide und die Kolloidsysteme behandeln.
Jeder wird die Frage aufwerfen, ob e s Zweck hat, da13 die
Bearbeitung der Eisenchemie im A b e g g schen Sinne uiid daniit ein Werk unternommen wird, das an Mitarbeiter und Ver!ag groBe Anforderungen stellt und die chemische Ofkntlichkeit
literarisch erheblich belastet, zu einer Zeit, wo die umfassende
Eisencheniie des G m e 1 i n schen Handbuch-Unternehmens im
glucklichsten Werden begriffen ist. Die Antwort des Berichterstatters ist ,,Ja". Nicht deshalb, w i l ein Torso immer melanrholisch stinimen kann und die Prestigefrage zur Vollendung
ries Ganzen drangt; wohl aber lohnt sich zur Erkenntnis eines
naturgegebenen Fragenkomplexes stets eine Vielheit systematischer Querschnitte, und W. 0 s t w a I d mahnte nicht ohne
Grnnd srhon den Anfanget, seine Kenntnisse nicht e i n e in,
,,dem" Lehrbuche zu entnehnien, sondern durch den Vergleich
uer Dsrstellungen aus vielen Klarheit zu gewinnen. Von den
clabei iiijtigen Voraussetzungen, dalj das System des Querschnittes Siiin hat und dai3 die Bearbeiter zustandig sind, ist
die erste, wie der nunmehr Wjabrige Erfolg des ,,A b e g g "
bewiesen hat, erfullt, und die zweite desgleichen, wie eine
Durchsicht der von namhaften Verfassern bearbeiteten Abschnitte der vorliegenden Lieferung ergibt. So wird der
Benutzer des Handbuches von der auch in diesen Lieferungen
wieder vorliegenden Kritik des Stoffes Nutzen ziehen, e r wird
sich an der glatten, in sehr dankenswerter Weise durch Zeichnungen unterstutzten Darstellung freuen, und e r wird besonders
cinheitliche, nionographisch abgefaBte Teile, wie die iiber das
Ferrioxydhydrat und die Carbonyle, begriiBen.
GewiB InuB die Kritik heute anders ausfallen, als ehedeni,
IVO die Chemie der waBrigen Losungen im Vordergrunde stand.
So bilden die Lieferungen des Handbuches auch ein Bild
ihrer Zeit. Zeitabhangig ist schlieBlich auch die Zustandigkeit
der Systemaiik. A b e g g stellte den Begriff der Valenz in
den Vordergrund und die Geschichte der Chemie weiB, rnit
wie groi3eni Erfolge. Nun kampft man aber seit zehn Jahren
aiederum mit heieestem Beriitihen um die Erkenntnis der
,,Bindungsart" der Atome. Ein derartiges Kampfohjekt mit
einer Handbucheinteilung zu verquicken, ist gewiB interessant;
die Frage ist, ob das i m m e r glucklich ist. Fe,S, findet man
irn vorliegenden Band; FeS und wahrscheinlich auch FeS,
sollen ini Band A behandelt werden. Mir ware lieber: ,,Eisen
W . B i l k . [BB. 314.1
und Schwefel" an e i n e r Stelle.
Grundbegrilfe der Cheniie. Von E. R a b i n o w i t s c b. Verlag
Walter de Grugter 8c Co., Berlin u. Leipzig 1930.
Der Aulor dieses kleinen Buches hat seine ungewohnliche
!iterarische Begabung schon in verschiedenen Werken gezeigt ;
ill dern Band ,,Edelgase" des A b e g g schen Handbuches, in
der Bearbeitung des Buches von K. K. D a r r o w uber Welleninechanik und in der kurzlich erschienenen, genieinsam init
E. T Ii i 1 o verfafiten MonogrLphie uber das periodische System.
Auch die hier vorliegende neue Schrift zeigt die schon beIialiriten Vorzuge: grundliche Beherrschung des Stoffes, SOwohl in chemischer wie in physikalischer Hinsicht, wohliiberlegte Auswahl der Themen und sehr angenehm lesbare
Idare Darstellung. Jeder intelligente Student wird das schniale
I<lndchen rnit groflem Nutzen als eine Erganzung zu den
iiblichen chemischen Lehrbuchern und als erste Einfuhrung in
die moderne physikalische Chemie benutzen konnen, und auch
der Chemie Fernerstehenden wird es eine sehr gute Vorstellung w n den heute in dieser Wissenschaft herrschenden
theoretischen Gedankengangen vermitteln. Paneth. [BB. 195.1
angew. Chern.
[44.Ztschr.
Jahrg. 1931. Nr. 7
Annual Reports on the Progress of Chemistry €or 192%
VoL XXV. - Annual Reports on the Progress of Chemistry
for 1929. Vol. XXVI. Issued by the Chemical Society,
London 1- und 1930.
In Band 25 und 26 der Annual Reports liegen wieder die
bekannten und bewahrten Fortschrittsberichte der englischen
Chemischen Gesellschaft vor. Die allgeineine und physikalische
Chemie ist wieder von H. H u n t e r , die analytische Chemie
wieder von B. A. E 1 I i s und J. J. F o x , die Biochemie von
A. C. C h i b n a 11 und J. P r y d e referiert worden. Die aliphatische Abteilung der organischen Cheniie, Teil 1, haben iri
beiden Jahrgangen W. N. H a w o r t h und E. L. H i r s t , den
homocyclischen Teil 1928 C. K. I n g o 1d und 1929 G. M. B e 11 n e t t , die heterocycliische Abteilung beider Jahrgange S. G. P.
P 1 a n t bearheitet. Einen Uberblick der Kristallographie geberi
in ausgezeichneter Weisa im Jahrgang 1928 W. L. B r a g g ,
R. W. J a m e s , J. D. B e r n a l und A. J . B r a d l e y , im Jahre
1929 nur J. D. B e r n a l und W. A. W o o s t e r .
Das Jahr 19228 hat auBerdein einen Jahresbericht iiber
.,sub-atomische Phiinomene und Radioaktivitat" von A. S.
R u s s e 1 I und, einen Fortschrittsbericht iiber die Katalyse von
E. K. R i d e a l und 0. H. W a n s b r o u g h - J o n e s . Das Jahr
19' bringt noch einen Uherblick iiber zwei Jahre 1928-29 der
m i n e r a l o g i s c h e n C h e i n i e von L. J. S p e n c e r .
Diese in jedeni Jahre erscheinenden englischen Berichte
liaben einen hohen Wert fur denjenigen, der sich schnell iiber
ciie Fortschritte orientieren will, sie stehen auf einer hohen
Warte. Es ware erwiinscht, wenn auch i n Deutschland solchc
Fortschrittsberichte i n B u c h f o r m jedes Jahr erschienen.
M . Pfliieke. [BB. 174.1
Qualitative Analyse rnit Hilfe von Tiipfelreaktionen. Von Fritz
F e i g I. Akademische Verlagsgesellschaft, Leipzig 1931.
P m i s geh. RM. 26,40, geb. RM. 38,-.
1st es gerechtfertigt, uber ein so spezielles Thema ein
ganzes Buch zu schreiben, 387 Seiten in GroBoktav? - Wer
F e i g I s wissenschaftliche Arbeiten kennt, denen die ErschlieBung dieses Gebietes im wesentlichen zu danken ist, wird
diese Frage ohne weiteres bejaheii und das Buch niit Freuden
begriifien. Und w e t sich um diese Forschungen bisher nicht
gekiininiert hat in der irrigen Annahriie, sie w i e n n u r fur die
snalytische Arbeit von Bedeutung, den1 sei die Lekture diescs
Buches ganz besonders angeraten.
Der praktische Teil beschreibt Nachweisreaktiorien fur fast
alle wichtigen Kationen und Anionen, schildert die systzniatische Aufsuchung der Bestandteile von Gemischen und die
Ausfuhrung von Reinheitsprufungen und technischen Proben;
unzahlige Aufgaben, deren Losung mit Makro-Methoden
schwierig und zeitraubend ist, konnen nach den hier gegebenen,
unbedingt zuverlassigen Vorschriften in kiirzester Zeit einfach
und sicher gelost werden, und zwar rnit geringstem Stoffaufwand, liegen doch die Nachweisgrenzen durchweg in den
GroBenordnungen 1 P bis 1 F g. Der allgemeine Teil aber
greift weit uber den im Titel scheinbar gezogenen Rahmen
.hinaus, d,enn e r enthalt schlechthin alles, was zur klaren Begriffsbildung auf dern Gebiete der Nachweisreaktionen erforderlich ist, und zwar in mustergiiltiger Darstellung. Das Buch
zeigt die inxiige Verknupfung der analytischen Chemie rnit der
physikalischen Chemie im allgemeinen, der Komplexchemie
und der Lehre von der spezifischen Wirksamkeit bestimmter
organischer Gruppen gegenuber bestimmten anorganischen
Ionen, niit Capiilarchemie, Katalyse und Reaktionshemmung.
Es lehrt anschaulich, daB wirkliche Fortschritte in der analytischen Chemie heute nur durch Zusammenwirken eines
reichen Tatsachenwissens mit grundlicher theoretischer Durchbildung erreicht werden konnen und dai3 umgekehrt derartige
analytische Forschungen nicht nur fur das ,,Handwerk",
sondern mindestens in gleichem MaBe filr die Bereicheruug
und Vertiefung unseres allgemeinen Wissens wertvoll siiid.
F. Hahn. [BB. 396.1
Handbueh der biologisehen Arbeitsmethoden. Vou Geh. Med.Rat Dr. Emil A b d e r h a 1 d e n. Verlag Urban & Schwarzenberg, Berlin-Wien. Abt. IV. A n g e w a n d t e c h e m i 4 c h e
u n d p h y s i k a l i s c h e M e t h o d e n . Teil 7C, Heft 1-5.
Die neuen Lieferungen des gewaltigen Werkes gehorzn
m m Bande: U n t e r s u c h u n g s - u n d F o r s c h u n g s m e t h o d e n d e r P h a r m a z i e. Die Arzneimittelsynthese
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