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Annual Survey of American Chemistry Vol. V 1930. Published for National Research Council by the Chemical Catalog Company New York 1931. Preis Doll

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314
Personal- und Hochschulnachrichten - Neue Biicher
-
Arbeiterseliutr in der Glasindustrie.
Auf Grund der
§§ 120e und 199a Abs. 1 Nr. 1, 2 der Gewerbeordnung fur das
Deutsche Reich hat der Reichfiarbeitsniiiiister eine Verordnung
iiber die Heschlftigung von Arbeitern uriter 18 Jahren und von
Arbeiterinnen in der Glasinduetrie unter dem 21. M a n 1932
(Reichsgesetzbl. I, S. 156) herausgegeben. Die Bestimmungeii
gelten fiir die Beschiiftigung in Glashutten, Glasschleifereien,
Glasputzereien uiid Sandblasereien fur Glas und entlialten Verbote und Beschrankuiigeri. Fur einzelne Betriebe kann die
oberste Landesbehorde oder die von ihr bestimmte Rehorde
nusnahinsweise einzelne Beschiiftigungsarten genehmigeri. Soweit eine Beschaftigung voii Arbeitern und Arbeiterinnen unler
18 Jahren nicht verboten ist, durfen diese Personen aber auch
iiur dann kschaftigt werden, wenn ihre korperliche oder geistige
Eritwicklung nach dem Zeugnis eines voni Gewerbearzl oder
vom Gewerbeaufsichtsbeamten ermachtigten Arztes durch die
Arbeit nicht gefahrdel wird.
Merres. [GVE. 17.1
Arbeitszeitverkurrung und Tariflohn. I n der gegenwartigen Zeit der Arbeitsstreckung ist die folgende Entscheidung des Reichsarbeitsgerichts (vgl. .J. W. 1931, S. 1283) von
hesonderer Redeutung.
Der Arbeitgeber hatte einem langjlhrigen Angestellten initgeteilt, daB von eineni bestiinniten Stichtag a b Arbeitszeit und
Gehalt uni 20% g e k u n t werden warden. Der Angestellte hatte
hiergegeii geltend gemacht, dies bedeute eine Kurzung dea
Tariflohnes, die daher nicht zulassig sei; jedenfalls mifsse die
Firma die gesetztliche Kiindigungstrist innehaken. Das Reichsarbeitsgericht hat sich in vollern Umfang auf den Standpunkt
des Arbeitgebers gestellt. Das tarifbiche Monatsgehalt beruhe
auf der tariflich bestimmten regeEmaBigen Arbeitszeit und
miisse sich mindern. wenn VereinbarungsgemaB d i m Arbeitszeit nicht erreicht werde, ebenso wie ein Gehaltsabzug eintrete,
wenn der Angestellte Arbeitszeit unerlaubt versaume. ES
wurde cleiii Grundsatz von Leistung und Gegenleistung widersprechen, wenn der Tarifvertrag das EntgelR fur die monatliche
Arbeitsleistuiig ohne Hiicksicht auf ihren Umfang festsetzen
wollte. Bei der Ankundigung der Gehalrtskunung handelte es
sich soiiiit iiberhaupt nicht URI eine Kiindigung, sondern uni die
Ausubung der dem Arbeitgeber vertraglich eingeraumten Befugnis, deni Arbeitsverhailtnis eine bestimirite Gestaltung zu
geben.
I'. Reiicald. [GVE. 19.1
PERSONAL- UND HOCHSCHULNACHRICHTEN
(RdmktionsrchluE fur ,,Angewmndte" Mittwoche
fOr .Chem. h b r l k " Sonnebend..)
Dr. phil. P. K 1 e m m , Gautzsch bei Leipzig, Inhaber eines
Papierindustrie-Laboratoriums, Prof. am Polytechriikum Cothen,
feierte am 19. April seinen 70. Geburtstag.
Dipl.-Ing. Th. S c h m i e d e 1 , langjahriger Mitbeeilzer der
Fa. G. Schuy Nachf. und spater Vorstand der G. Schuy Nachf.
A.-G., Nurnberg-Doos (Salpetersiiure-, Schwefelsaure- und Kunstdiingerfabriltatiori), Griindungsmitglied des Mittelfriinkischen
Bezirksvereins, aus dern sich der Bezirksvereiti Nordbayern entwickelt hat, feiert ani 26. April seinen 60. Geburtstag.
E r n a n n t w u r d e n : Dr. F. K r o l l p f e i f f e r , a. 0.
Prof. fur Cheinie an der Universitat Marburg, niit Wirkung vom
1. April Zuni plannilfligen a. 0. Prof. fur Chemie an der
Hessischen Landesuniversitat G i e k n . - Zu Mitgliedern des
PreuDischen Landesgesundheitsrates Ministerialrat Dr. M a r m a n n im Preuflischen Ministeriuni fiir Volkswohlfahrt und
Prof. Dr. C. M a 11 II i c h , Direktor des Pharrnakologischen Institutes d e r Universitat Berlin. - Zu Mitgliedern der Deutschen
Akndeinie der Naturforscher aus AnlaD des 100. Todestages
ihres Mitgliedes Johann Wolfgang v. Goethe (aufgenonimen
1818 unler dem Beinanien Arion IV): G. Z e 111 11 1 6 n , Budapest, F. R. F i c h t e r , Basel, W. N. H a w o r t h , Birmingham.
G. L o c k e m a n n , Berlin, A. M c K e n z i e , Saint Andrews.
A. P i c t e t , Genf, 0. R o s e n h e i m , London, W. A. R o t h ,
Braunschweig, L. R u z i c k a , Zurich, H. R u p e - H a g e n b a c h , Basel, S v e d b e r g , Upsala, A. W o h l , Danzig.
Dr. S. €3 u a d z e , Assistent am Physiologischen Institut der
Llniversitat Halle. ist ale Priv.-Doz. fur Physiologie in der medizinischen Fakultat der dortigen Universitat zugelassen worden.
Dr. R. W i e r l , Ludwigshafen a. Rh., wurde von der
fipanischen Regierung eingeladen, am neuerrichteten Tnstituto
_____
Angewandlc Chernir
[45. Jahrg. 1932.N I . 17
-~
-.
~
~iacioiial de fisica y quiniica in Madrid Vortriige iiber sein
Arbeitsgebiet, Elektronenbeugung urid Molekulbau, zu halten.
Dr. G. B a u n i , Chefchemiker, FSsen, wurde zum Vorsitzenden des Bundes technisch-wisseiischaftlicherVereine, Essen,
gewahlt.
Prof. B u r c h a r t z , Vorsteher der Abteilung Haugewerbe
beim Staatlichen Materialpriifungsariit in Berlin, ist a m 1. April
in den Ruhestand getreteii.
G e 6 t o r b e n a i n d : Obering. DipLIng. 0. H 6 11 1 , technischer Leiter der Eisenportlandzement-Fabrik der Hochofenwerke Liibeck A.-G., in Herrenwyk am 29. Marz ini Alter von
53 Jahren. - Dr. H. K o b e r , friiher Direktor des Nahrungsmittel-untersuchungsaIntes der Stadt Trier, am 13. April. Generaldirektor H. F. L a u , Vorslandsmitglied der PortlandCeriientfabrik ,,Gerniania" A.-G., Iiannover, iiii Alter von
61 Jahren. - Ch. T i ni m , Direktor der Keramag, Keraniische
Werke A.-G., Bonn, vor kurzem.
Ausland. G e s t o r b e II : Exzellenz Dr.-lng. Dr. h. c.
A. F r h r. v. H ii b 1 , Feldiiiarschnlleutnant a. D., fruherer K o m mandant d% Militar-Geograi)hischen Instituts, Photorhemiker,
im Alter von 78 Jahren in Wien.
NEUE BUCHER
(Xu beziehen, soweit im Buehhnndel erschienen, (lurch
Verlag Chemie, G. m. b. H., Berlin W 10, Corneliusstr. 3.)
Annual Survey of American Chemistry, Vol. V, 1930. Published
for National Research Council by the Chemical Catalog Company, New York 1931. Preis Doll. 5,--.
Die flberaicht iiber die wissenschaftlichen Leistungen der
amerikanischen Chemiker im .Jahre 1930 is1 noch besser gelungen als der in dieser Zeitschrift') bereits besprochene Hand
iiber das vorausgeheade Jahr. Von 46 verschiedenen Rlitarbeitern werden die in ihr Forschungsgebiet fallenden Publikationen in sachverstandig geschriebenen, iihersichtlichen und
mit genauen Literaturzitaten versehenen Kapiteln behandelt ;
theoretische und praktische Zweige der Chemie kommen dabei
in gleicher Weise zu ihrem Recht, die Fortschritte der Thermodynamik urid Losungstheorie z. B. nicht weriiger als die der
Technologie des Petroleums und der Sprengstoffe. Eine besondere Verbesserung gegeniiber der letzten Ausgabe liegt in
der Anfiigung eines Sachverzeichnisses, das erst die volle Nutzbarniachung des zuaammengetragenen Materials ermoglicht.
J e besser diese Ubersicht uber die Fortschritte der amerikanischen Chemie wird, um so stlrker ist auch das Bedauern
des Referenten iiber die unzweckmaoige Begrenzurig auf ein
einzeliiee Land, und zwar wird dies- Bedauern in diesem Jahr
offensiohtlich auch von den Autoren und dem Herausgeber geteilt. Manche der Mitarbeiter bringen bereits ziemlich viele
Zitale aus der nichtamerikanischen Literatur, was ja bei einer
sinngemafl geschriebenen Darstellung naturgemae oft unvermeidlich ist ; andere schlieflen die Besprechung bestiniinter
Forschungsmeige aus mit der Begrundung, da13 auf dieseni Gebiet der Anteil der Anierikaner zu geringfugig sei und nur eine
Besprechung mit umfangreicher Berucksichtigung der auslandischen Arbeiten lohnend ware; und d e r Herausgeber selber
sprioht cs diesmal iiii Vorwort aus, daB ,,offen zugegeben werden
miisse, da5 eine Ubersioht fiber die amerikanisrhen Beitrage zii
einer internationalen Wissenschaft iu mancher Beziehung unbefriedigend sei". Als einziger Grund des Festhaltens an diesem
Programm wird die Reschranktheit der Mittel angefiihrt, die
deni Komitee fhr seine Referiertatigkeit zur Verfiigung stehen.
Solange diese Schwierigkeit vorhanden ist, wollen wir die bisherige, fur die Cheiniker aller Lander nutzbringende Leistung
dankbar anerkenneri, aber die Hoffriung riicht aufgeben, daB
die amerikanischen Kollegeri Mittel u n d Wege finden werden.
urn mit der gleichen Sorgfalt auch eine 0bel.sicht uber die internationalen Fortschritte der Chemie zusanimenzustellen. Nebeii
den enchopfenden, aber zersplitterten Heferaten, die in deiii
Chemischen Centralblatt und den Abstracts der American
Chemical Society gebracht werden, ist zweifellm auch fiir einen
solchen alljahrlich erscheinenden zusainnienhaiigeriden Bericht
von Sachverstandigen iiber alle Hnuptergebnisse der Chemie
ein Bedurfriis vorhanden ; die Annual Reports der Chemical
Society in London sind fiir die Wiinsche der nieisten Chemiker
1)
Vgl. diese ZIwhr. 44, 1 i 3 [1%311.
Angewandte Chemie
45. Jahrg. 1932. Nr. 171
Neue Bucher
zu k u n gefaljt und auf eine zu enge - von Jahr zu Jahr
wechselnde - Auswahl von Gebieten beschrankt.
Panelh. [BB. 40.1
Der Bau des Atonikerns und die Radioaktivitiit. Von G. G a Ins Deutsche iibertragen von C. und F. H o u t e r iii o w.
Heraus111 a n n s. Neue Probleine d e r Physik und Chemie
gegeben von Dr. E. R a b i n o w i t s c h , Band I. Mit 37 Tilhellen und 41 Figuren iin Text und auf einer Tafel. Verlag
S. Hirzel, Leipzig 1932. Preis kart. RM. lo,--.
Das vorliegende Buch stellt den Veisuch dar, rnit Hilfe der
Vorstellungen der moderrien theoretischen Physik die uber die
Atonikerne bekannten Tatsachen theoretisch zu deuten und die
Grenzen aufzuzeigen, jenseits derer diese Vorstellungen versagen.
I m ersten Kapitel sind die bis jetzt bekannten, fur die
Atonikerne inaljgebenden GroBen iibersir.htlirh zusammengestellt. Davon ausgehend, dalj alle Kerne sich aus Protonen,
a-l'eilchen uiid Elektronen zusammenwtzen, wird dann a n Hand
der bei der Packung der Eiiizelteilchen Zuni Kern auftretenden
Massendefekte (= Bindungsenegieverluste), die aus gennueii
Atomgewichtsbestiminungen bekannt sind, die Stabilitat der
K e r m allgemein diskutiert. Bei der Besprerhuiig der Kerninomenle wird eingehend die fiir Kernelektronen auflretende
grundsatzliche Schwierigkeit erortert, dalj die Elelitronen im
Kern einige ihrer wesentlichen Eigenschaften, wie Drehimpuls
urid deliriierle Energie, zu verlieren soheinen. - Das zweite
Kapitel bringt die Darstellung des Zerfalls der radioaktiven
Kerne. An Hand des G a m o wschen Kernmodells unter Zugrundelegung der Wellennatur tler Korpuskeln wird gezeigt,
(la13 eine endliche Wahrscheinlichkeit dafur besteht, daI3 eiti
rr-l'eilchen gegen ein Potential, welches gro5er ist als seine
lcinetische Energie, den Kern verlai3t. Weiter kann die ali
G e i g e r - N u t t a 1 - Regel bekanrite Beziehung zwischen Zerfallswahrscheinlichkeit und Energie der ausgeschleuderten
u-Teilohen abgeleitet werden. Bei Einsetzen der radioaktiven
Daten erhiilt G a m o w verniinftige Werte fur die GroBe der
Kerndurchmesser, w e l c h in obige Beziehung ebenfalls eingehen. - Der Verfasser versuoht auch (drittes Kapitel), die
bei der ,,Feinstruktur" der a-Strahlen und der Erscheinung der
weitreichenden a-Strahlen auftretenden scharferi Energieniveaus
bestimniten y-Strahl-Energien zuzuordnen. Zum SchluB wird
die bei der Streuung sehr harter y-Strahlen an schweren Atomen
beobachtete Anonialie, welche als zusatzliche Kernstreuung gedeutet wird, behandelt. - Das vierte Kapitel bringt die Wechselwirkung zwischen a-Teilchen und leichten Kernen. Ek wird
unterschieden zwischen Anregung durch a-Teilchen und eigentlicher Kernumwandlung (Zertriimnierung) mit Einfangen des
a-Teilchens, wie sie durch die Nebelbahnaufnahmen bei der
Zertrunimerung von Stickstoff sichergestellt ist.
Das G a m o w sche Buch komnit einem wirklichen Bediirhis
eiitgegen, indeni darin die Theorie der Kernvollgange in zusammenhangender und vollstlndiger Form dargestellt ist.
v. Droste. [BB. 59.1
Bandenspektren. Von W. W e i z e 1. Band I des Erganzungswerkes zu dem Handbuch d e r Experimentalphysik von W i e n
und H a r m s. XI11 u. 461 Seiten. Akademische Verlagsgesellschaft, Leipzig 1931. Preis geh. RM. 43,-; geb. RM. 45,-.
Der 1929 erschienene Band 22 des ,,Handbuchs der Experimentalphysik" enthielt einen 90 Seiten langen Abschnitt iiber die
Bandenspektren. Bei seiner Besprechung in dieser Zeitschrift
haben wir gesagt, d a 5 es zur Zeit eine niitzliche, zugleich nber
undankbare Aufgabe sei, zusammenfassende Berichte uber
Bandenspektren zu schreiben, da das Gebiet in einer stiirmischen
Entwicklung begriffen ist. Tatsachlich hat sich nach knapp zwei
Jahren die Notwendigkeit gezeigt, das Handbuch durch einen
stattlichen Band zu erganzen, der ausschlie5lich den Bandenspektren gewidmet ist. M a n kann behaupten, da5 dieser Band
jetzt die neueste und vollstandigste Zusammenfassung aller theoretischen und experimentellen Ergebnisse der Bandenforschung
darstellt. Im theoretischen Teil hat sich d e r Verf. g r o k Miihe
gegeben, verstindlich und anschaulich zu bleiben ; dieser Teil
ist als Lehrbuch des Molekiilbaues sehr gut verwendbar und
n i r d Zuni gro13ten Teil einen bleibendenwert behalten, da die
Theorie d e r Spektren zweiatoniiger MolekiiIe einen gewissen
AbschluB erreicht hat. Dagegen kann man leicht voraussehen,
daO die den mehratomigen Molekiilen und der Theorie der
315
-
cheniischeri Bindung gewidmeten Abschnitte bald wieder erganzungsbedurftig sein werden. Die zweite Halfte des Buc.hes
bietet eine vollstandige Obersicht iiber die bis jetzt untersuchten
Randenspektren mit sehr sorgfaltig zusammengestellten Literaturzitaten; dieser Teil wird jedem, d e r praktisch rnit Bandenspektren zu tun hat - also auch manchem Chemiker -, ZI!
einer unentbehrlichen Hilfsquelle werden. Allerdings ist das
experinientelle Material uber Bandenspektren in einem so
srhnellen Anwachsen begriffen, daB man in nenigen Jahren zur
erschopfenden Darstellung dieses Gebiets nicht mehr eineii
Handbuchband, sondern ein ganzes mehrbandiges Handbuch
B. Rabinozcilsch. [BB. 27.1
brauchen wird.
Erhiirtung und Korrosion der Zernente. Neue physikalischchemische Untersuchungen uber das Abbinde-, Erhartungsund Korrosionsprobkm. Von Dr. Karl E. D o r s c h , Privatdozent an der Techn. Hoohschumle Karlsruha. Verlag J u l i u s
Springer, Berhin 1932. Preis RM. 13,.io.
Das Buch bringt im wesentlichen eine Zusanimenfassung
einer groaeren Anzahl von Arbeiten des Verfassers, die zum
Teil schon veroffeiitlicht sind'. - Der erste Teil enthalt Abschnitte iiber die Hydratation des Portlandzeinents und Tonerdezements, die Viscositit, elektrische Leitfahigkeit, Abbindetemperatur uiid Waserbindung sowie uber die WawrlBslichkeit des Portlsandzements. I n dein Abschnitt Hydratation vermiljt man unter den Literaturangaben die Arbeiten von B i e h 1,
G o n e l l und T i p p m a n n 1 ) , die erwiesen haben, daB das
Abbinden und Erharten nicht nur auf Gelbildung, sondern
auch auf Kristallisationswrgangen beruhtl). Da die Gedankengange d e r fdgenden Kapitel ganz aaf dem Boden d e r reinen
Geltheorie von M i c h a e 1 i s aufgebaut sind, wird derjenige.
d e r nicht unbedingter Anhanger dieser Theorie ist, diesen nicht
iinmer folgerr woblen.. Der Wert des reichen Tataachenmaterials
dieser Abschnitte wird jedoch hierdurch nicht beriihrt. Fur
den Praktiker kt der Abschnitt uber die Einwirkung von Portlandzement auf Tonerdezenient von besonderem Interesse. Der zweite Teil behandelt Untersuchungen iiber das Verhalten
von Zernenten gegenuber aggressiven Liisungen. Die Auswertung der Ergebnisse fuhrte zu einer Einstufung der untersuchbn Zemente nach ihrer cheniischen Widerstandsfahigkeit.
Andererseits gibt Verfasser selbst niit Recht an, daB sich innerhalb einer wid derseliben Zenientkategorie Zemente verschiedener Herkunft d,urchaus versohieden verhalten konnen. Im
ubrigen wird erneut bestatigt, daB die chemische Widemtandsfahigkeit von Mortel und Beton mit d e r Dichtigkeit des Materials
zunimnit, was fur die Herstellung von Bauwerken aus Beton,
die dauernd niit W a e e r in Beriihrung stehen, nach wie vor
ausschlaggebend ist.
Die Versuchsergebnisse sind durch Kurventafeln und ausgezeichnet wiedergegebene Lichtbilder erliiutert. Alles in a l k m
stelM dae Werkchen mit seiner knappen und iibersicbtlichen
Darstellung von exakt durchgefiihrten Arbeiten aus tbeoretisch
und praktisch gleich wichtigen Gebieteri eine willkommene Bereicherung der Zementl~teratur dar. Leider wird d e r auljerordentlich hohe Preis die Beschaffung erschweren.
Gonell. [BB. 57.1
Koinnientar zu dem Gesetz iiber den Verkehr mit Betiiubungsmitteln (Opiurngesetz) und seinen, Ausftihrungsbestimmungen.
Von Dr. Otto A n s e 1 m i n 0 , a. 0. Prof. (friih. 0b.-Reg.-Rat u.
Mitglied des R e i c ~ e s u n d h e i t s - A m t s ) , Mitglied d. stand.
Opium-Zentralausschusses beim Volkerbund, und Dr. Adolf
H a m b u r g e r , Rechtsanwalt und Notar (approbierter Apotheker), Mitglied d. preulj. Landes-Gesundheits-Rats. Verlag
J. Springer, Berlin 1931. Preis RM. 25,50.
Durch das Opiumgesetz werden alle Personen betroffeu,
die irgendwie a n dem Inverkehrbringen der Betlubungsmittel
beteiligt sind, Fabrikanten und GroBhandler, Iniporteure und
Exporteure, Apotheker und Ante. Allen diesen Interesseiiten
wird der vorliegende Kommentar, der einen unserer besten
Exportena) auf dem Gebiete d e r Arzneiniittelgesetzgebung und
l) K . B i e h l , , Z e n i e n t 17,1%,21,24[1928]; H . W . G o n e l l ,
Ztschr. angew. Chem. 42, 1087 [1929]; F. T i p p m a n n ,
Zement 19, Nr. 52 [1931)]; Kolloid-Ztschr. 55, &5 [1931].
2, Vgl.
auch A. G u t t m a n n , Tonindustrie-Ztg. 55,
1297 [1931].
3) Bgl. Ztsrhr. angew. Chem. 4.7, 1106 [l%W]; 34, 28.5 [10:31].
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