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Anorganisch-Chemische Experimentierkunst von H. Lux. Johann Ambrosius Barth Leipzig. 1954. XVII 651 S. 358 Abb. brosch. DM 29.60 gebd. DM 31

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L i t era t u r
Houben-Weyl, Band 1X : Schwefel-, Selen-, Tellur-Verbindungen.
4. Aufl., herausgegeben von Eugen Miiller. G. Thiemc, Stuttgart 1955, 1337 Seiten, 218.- DM.
Von den 7 hisher erschienenen Banden') ist der vorliegende
mit 1337 Seiten der umfangreichste. 915 Seiten beansprucht
der Schwefel (24 Kapitel, von denen 11 von A . Sehoberl und A .
Wagner und 6 von 8'. Muth bearbeitet wurden).
Auf 300 Seiten sind Selen und Tellur von H . Rheinboldt ahgehandelt: Die wertvollste Monographie, die es iiber organische Seund Te-Verbindungen gibt. Die letzte ubersicht iiher die SelenVerbindungen2) ist namlich, abgesehcn von dem vie1 geringeren
Umfang in d e r von H . Rheinboldt zusammengestellteu Biographie wie folgt gekennzeichnet: ,,Im wesentlichen Formeltabellen
(liickenhaft) bekannter Verbindungen (ohne Konstanten) mit,
Literaturangaben. I n die Monographie h a t sich einc ungewohnliche Auzahl von Fehlern und Falschzitaten eingeschlichen".
Die ausgezeichnete Darstellung der Schwefel-Verbindungen h a t
gleichfalls hohen monographischen Wert. Sie wird in weiten Kreisen
freudig begriiDt werden und sich bald als kaum entbehrlich erweisen.
Hervorgehoben sei der Abschnitt ,,Nomenklatur der Schwefelverhindungen" von A . Wagner (Manuskript durchgesehen von
F . Richter), in dem dargelegt ist, wie manche Schwierigkeiten
im vorliegenden Band umgangeu wurden und welche Zweideutigkeiten i m Schrifttum zu fiudeu sind. Es h a t sich herausgestellt, daB die i m Englischen zweckmaaige Terminologie der IUPAC
in einer Reihe von Fallen nicht ohne weiteres ins Deutsche iibertragbar ist. Darum verdient gerade dieser Abschnitt besondere
Beachtung nicht nnr,bei Autoren und Redakteuren sondern auch
bei Zentralblattreferenten, die nicht selten ,,Anglizismen" in
deutsche Referale ubernehmen. Man hedenke, daB Formelbilder
sowohl i m ,,Chemisehen Zentralblatt" wie in den ,,Abstracts"
zu Raritaten geworden sind nnd daI3 gerade deshalh der Lesrr
unter keinen Umstanden dariiher in Zweifel gelassen werden sollte,
ob z. B. uuter Phenyldithioessigsaure C,H,-S-S-CH,-CO,II
Richard Iiuhn [ N B 1311
oder CE.H,-CHZ-CSZH
gemeint ist.
Anorgcnisch-Chemische Experimentierkunst, von 8. Lux. Johann Ambrosius Barth, Leipzig. 1954. XVII, 651 S., 358 Abh.,
brosch. DM 29.60, gebd. DM 31.-.
Bei der Abfassung dieses Werkes schwebte dem Autor der Plan
vor, eiu Gegenstiick zu dem bekannten und bewahrten Hilfsbuoh
fur das organisoh-praparative Arbeiten von C. Weygand fur den
Anorganiker zu schaffen. Der Referent h a t das Buch unmittelbar
nach seinem Erscheinen in seinem Laboratorium Mitarbeitern in
die Hand gegeben, um seinen Wert in der Praxis zu erproben.
Hierbei h a t es sich als ein vorziiglicher Ratgeher bei apparativen
Problemen in der Forschungsarbeit und als gute Hilfe fur das praparative Praktikum erwiesen. Zwar findet man keine Vorschriften
praparativer Art, dafiir aher eine kritische Beschreibung der
Operationen mit Hinweis auf die Originalliteratnr. Da dem Anorganiker heute fur praparative Arbeiten das von W . Brauer
herausgegebene Handbuch der praparativen Chemie zur Verfiigung
stpht, eriibrigen sich in einem Buche wie dem vorliegcnden derartigc Vorschriften. Sie wiirden sowohl den Rahmen einer handlichen Anleitung sprengen wie auch die Kapazitat cines einzelnen
Autors iiberschreiten. Wahrend aber in dem eben genannten Handbuch nur 93 Seiten den praparativen Methoden in1 allgemeinen
pewidmet sind, steht dem Experimentator jetzt i m vorliegenden
Werk einc iiber 600 Seiten umfassende Anweisung zur Verfiiguug.
Somit kann das Buch als eine sehr willkommene Erganzung fur
die Werke der praparativen Chemie bezeichnet werden. Es ist
d p m Verf. als besonderes Verdienst anzurechnen, daB er die in der
Literatur weit verstreuten und dort nur selten besonders hervorgehohenen oder iiherhaupt gekennzeichneten Angaben apparativcr
und allgemein praparativer Art aufgefunden, gesichtet und gesarnmelt hat. (Hierbei sind gliicklicherweise nur selten schwerzugangliche auslandische Zeitschriften zitiert worden. I n solchen
Fallen ware es bei einer Neuauflage zu empfeyeu, s t a t t des Hinwpises einen kurzen, aber hinreichenden Auszug aus der Literaturstelle zu bringen. BegriiOenswert ware auch eine Vermehrung der
Abhildungen moderner Laboratoriumshilfsmittel und deren genaue Beschreibung).
Die Mannigfaltigkeit der 19 Hauptabschnitte wird zum SchluB
noch durch ein Kapitel iiber Glasblasen und iiber ,,Laboratoriumskniffe" wirkungsvoll erganzt. Es ist zu vermuten, daO das
Buch in allen Laboratorien, in denen man anorganisch-praparativ
arheitet, dankhar begriiBt werden wird.
R.
[NB 9 2 ~
')
Vgl. dieseztschr. G8,50 [1956].
2,
Chem. Rev. 50,279-349 [1952].
Patent-Fibel, von H. Geigel. Verlag Chemie, GmbH., WeinheiniBergstr. 1955. 2. erw. Aufl. 233 S., gebd. DM 9.90.
Das Patentrecht ist derart vielgestaltig und mit Fachausdriicken
eigener Art durchsetzt, daB es fur den Sachbearheiter in der Patentahteilung oder den Patentanwalt eine wesentliche Hilfe bedeutet, zur Klarung der Grundhegriffe und der Verfahrensgrundziige den Erfinder auf eine kurzgefallte ,,Fibel" verweisen zu konnen.
Die schon 1952 erschienene ,,Patentfibel" liegt jetzt in 2. Auflage vor, was als Bestatigung ihrer Anerkennung durch die Praxis
gewertet werden darf. Die neue, in verbesserter Ausstattung erschienene Auflage erweitert die einzelnen, iibersichtlich gegliederten Abschnitte der Darstellung nur unwesentlich, bringt sie
aher iiberall auf den neuesten Stand der Gesetzgebung und Rechtsprechung.
Die Brauehbarkeit der Fibel wicd durch die hinzugekommene
Wiedergabe der Gesetzestexte und der amtlichen Anmeldebestimmungcn und Merkblatter wesentlich verbessert, ganz besonders noch durch wechselseitige Verweisungen zwischen dem Text
~ ~ [NB
i l 1261
der Fibel und den Gesetzesparagraphen.
w.
Warenzeichenanmeldung leicht gemacht, von E . Donges. Hans
Holzmann Verlag, Bad Worishofen. 1956. 1. Aufl. 132 S.,
geh. DM 4.85.
l)er Verfasser h a t sich die nicht leichte Aufgabe gestellt, dem
Anmelder eines Warenzeichens das Wissenswerteste iiber Warenzeichen zu vermitteln. Wenn dies auf dem beschrknkten Raum
von knapp 100 Seiten gelungen ist, liegt dies vor allem daran, dall
der g u t gegliederten und iibersichtlichen Darstellung reichlich
Beispiele aus der Praxis nnd vor allem nach praktischen Fallen
ausgefiillte Formulare beigegehen sind, einsohliel3lich des Musters
ciner Verbandszeichen-Satzung.
Die Darstellung wird erganzt durch die Wiedergabe des Warenzeichengesetzes und der dazu ergangenen amtlichen BekanntW . Beil
[NB 1271
machungen.
Bibliographie der Pflanzenschutzliteratur 1951, von J . Blirner.
Mitteilungen aus der Biologischen Bundesanstalt fur Landnnd Forstwirtschaft, Berlin-Dahlem. Paul Pareg, Berlin 1955.
1. Aufl., XLIV, 420 S., DM 38.- geb.
Die Litcratursammlung des Jahres 1951 ist einc Fortsetzung
der von Prof. Dr. Morstatt 1921 begonnenen Bibliographie der
Pflanzenschutzliteratur. In 22 Banden urnfaat diese die Literatnr
der Jahre 1914-1945. I n nachster Zeit sollen die fehlenden Jahrgange 1946-1950 erscheinen und damit die noch vorhandene
Liicke sohlielleu.
Der Verfasser h a t sich mit der ubernahme dieser muhsamen
Arbeit groBe Verdienste um den Pflanzenschutz erworben. L)as
kann hesonders derjenige ermessen, der wissenschaftlich odpr
praktisch auf dem Gebiet des Pflanzenschutzcs tatig ist, und weil;
wie miihsam es ist, die in vielen in- und auslandischen Zeitschriften, Berichten und Biichern verstreute Literatur zusammenzusuchen.
Dall hinter dem Autor die Biologische Bundesanstalt fur Lancluud Forstwirtschaft steht, bietet Gewahr fur groBtmogliche Vollst andigkeit.
Die Einteilung ist iin wescntliclicn die von Morstutt geschaffene
gcbliebeu, was der Einheitlichkeit des Gesamtwerkes vorteilhaft
zustatten kommt. Es ist natiirlich selbstvcrstandlich, daD bei
Clem standig wachsenden Stoff weiter nnterteilt werden muate.
L)as Werk fiillt eine empfiridliche Liicke aus und man darf ihm
die Verbreitung wiinschen, die es verdient.
Es ist nnr zu hoffen, daB in absehharer Zeit die fehlenden Jahrgange erscheinen, und auch die neuen nicht allzulange auf sich
warten lassen, damit die uniibersehbare Flut neuester Literatnr
hesser erfaBbar wird.
Paul Miiller (Basel) INB 1301
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Die Wiedergabe von Gebrauchsnamen -Handelsnamen Warenbezeichnungen und dgl. in dieser Zeitschrift derechtigt nicht z; der Annahme,
daJ3 solche Namen ohne weiteres von jedermann benutzt werden diirfen.
Vielmehr handelt es sich haufig u m gesetzlich geschiitzte eingetragene W a renzeichen,auch wenn sie nicht eigens mit ,, (W.Z.)"gekennzeichnet sind.
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Redaktion: (17a) Heidelberg, Ziegelhauser Landstr. 35; Ruf 249 75
Fernschreiber 046 1855 Foerst Heidelbg.
0 Verlag Chemie, GmbH. 1956. Printed in Germany,
Alle Rechte vorbehalten insbesondere die der Obersetzung. - Kein
Teil dieser Zeltschrift dirf in irgendeiner Form - durch Photokople
Mikrofilm oder irgendein anderes Verfahren - ohne schriftliche Gel
nehmigung des Veriages reproduziert werden. - All rights reserved
(including those of translations into foreign languages). No part of
this issue may be reproduced in any form, by photoprint, microfilm
or any other means, without written permission from the publishers.
Verantwortlich fur den wissenschaftl. Inhalt: Dipl.-Chem. F . Boschke, (17a) Heidelberg; f u r den Anzeigenteil: W.Thiel,Verlag Chemie, GmbH.
(Geschaftsfiihrer Eduard Kreuzhage), WeinheimlBergstr.; Druck: Druckerei Winter, Heidelberg.
448
Angew. Chem.
1 68. Juhrg. 1956 1 N r .
13
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