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Anorganische Chemie in Frage und Antwort von E. Thilo. Johann Ambrosius Barth Verlag Leipzig 1953. 4. ergnzte Aufl. III u. 128 S. 3 Abb. geheftet DM 3

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Literatur
Grundversuche der Yhyslk in historlscher Darstellung. 1. Band:
Von den Fallgesetzen bis zu den elektrischen Wellen, von Carl
Rantsauer. Springer-Verlag. Berlin. 1. Aufl. 1953. VIII, 189 S.,
129 Abb., gebd. DM 19.80.
In dem Vorwort des Verf. werden die Griinde der Herausgabe
dieses Buches ausfiihrlich dargelegt. Es ist sicherlich richtig, dafi
man bisher neben historischen Darstellungen genaue Angaben
iiber die Versuche vermiOt, die die grouen Entdecker der letzten
Jahrhunderte zur Aufstellung dieser Gesetze fiihrten. Als Lehrer
stellt man sich in jedem Semester wieder neu die Frage, wie man
am besten den ricsig angewachsenen Stoff der Physik darstcllen
SOIL Ohne Zweifel darf die historischo Entwioklung nicht 811
kurz kommen. Im Gegcnsatz zu den Lehrbiichern, die von deli
Studenten benutzt werden, ist eine starkere Beziehung zur Gcschichte der Physik und den wichtigen Experimenten oine groWe
Hilfe, die Gesetzmiilligkeiten dem jungen Studenten in einer solchen Form darzustellen, daB sie fur ihn einer natiirlichen Ordnung
entsprechen. Wahrscheinlich sollte auch in dem Unterriclit der
Schule wesentlich mehr auf diese gesohichtliche Entwickluiy
Riicksicht genommen werden. Deswegcn fiillt das neue Bueh von
Ramsauer sicherlich eine Liicke Bus, die bisher in der physikalischen
Literatur vorhanden war. An neuen Lehrbiichern der Physik
fehlt es nicht mehr, aber a n guten historisohen Darstellungen, an
die sich auch die Lehrer halten kbnnen, fehlt es sehr.
Der Verf. ist in der Weise vorgegangen, daO er die wichtipsten
Entdeckungen vom 16. bis 19. Jahrhundert herauegegriffen hat
und in den einzelnen Kapiteln nioht die eigentliche Geechichte
des betreffcnden Experiments darstellt, eondern seine Anlage.
Dabei macht Verf. reiohlich von historischen Darstellungen Gebrauch und gibt viele alte Gertite naoh alten Druoken wieder. Die
Darstellung gewinnt daduroh auBerordentlich an Lebendigkeit.
Natiirlich mu13 die Auswahl etwas subjektiv sein, wenn man sioh
fur diem Jahrhunderte auf knapp 200 Seiten beschriinken will.
Jedem Lehrer, der Interesse an der historisohen Entwicklung hat,
wird dieses Buch iiber die Geschichte des Experiments eine Fillle
von Anregungen geben. Es kann daher in diesem Kreis und allen
Liebhabern der Geschichte nur dringend empfohlen werden.
siure weitere Abschnitte mit insgesamt 140 S. iiber die Bestimmung des Phosphors in speziellen Materialien (z. B. in Erzen, Legierungen, Diingemitteln, Boden, organischen Stoffen usw.) angofiigt. Weiterhin werden die versehiedenen Sauren des Phosphors, Phosphin und elementarer Phosphor behandelt. Der Verf.,
R. Klenrent, Regensburg, hat sich mit der erheblichen Arbeitsleistung, dic er diesem Werk gewidmet hat, ein grofies Verdienst
erworben.
Nach der Anlage des Grsamtwerkos werden die Trennungsverfahren in den der quantitativen Analyse gewidmeten Teilen besprochen; im Phosphor-Band werden diese Verfahren recht kurz
abgehandelt (Trennung der Orthophosphorsaure von anderen
Elcmenteii: 6 S. Trennung bzw. Bestimmung der verschiedenen
Phosphorsauren nebeneinander: 12 S.). - Das Handbuoh bringt
keine alphabetischen Sachregister, sondern dafiir ausfiihrliche
Inhaltsverzeichnisse iiber den systematinch weitgehend aufgegliederten Stoff. Im Phoephor-Band ist diese Systematik nioht
immer ganz konsequent durohgefuhrt worden, so daB in Einzelfillen das Aufsuohen der Angaben iiber ein bestimmtes Problem
rtwas erschwert ist. Andererseib werden den einzelnen Kapiteln
und Abschnitten jeweils einfiihrende Vorbemerkungen vorausgeechiokt, die die ubersiohtliohkeit ganz wesentlich erhohen. Die
internationale Nomenklatur ist weitgehend benutzt worden, untl
es wird angegeben, daO die Litoratur big Ende 1952 beriioksiehtigt
worden ist.
Alle an der quantitativen Analyse der Platinmetalle und des
Phosphors Interessierten finden in den neuen Banden des Handbuches zuverliiasige Wegweiser, die ihnen wertvolle Arbeitszeit
einsparen helfen.
Werner Fischer [NB 7801
Textbook of the Qnsntltatlve Inorganic Analysis, von 1. M. Ifoifhoff und E . B. Sandell. The MacMillan Co., New York. 1952.
3. Aufl. XV,769 S., 131 Abb. Gebd. S 6.50.
In den beiden Hauptabschnitten des Buches werden die klassischen gravimetrisohen und titrimetrischen Analysenmethoden
eingehend behandelt, wobei jeweils die theoretischen Grundlagen
W . Gcntner
[NB 7731 und die Arbeitateohnik angegeben werden und ansohlieoend die
wichtigsten Anwendungen in Beispielen angefiihrt sind. Im A n hang findet man eine Ubenicht iiber physikalisoh-ohemische
Analyeenverfahren und sohlieDlioh Analyeengange fur einige hauHundbueh der Analytlschen Chemle, von W. Fresenius u. G. Jander. Teil 111. Quantitative Bestimmungs- und Trennungsme- fig vorkommende Materialien (Messing, Stahl, Silicate).
Die auflergewbhnlioh eorgfaltige und ansohauliohe Darstellung
thoden. Band V I I I b y. Elemente der aohten Nebengruppe
der Gewiohts- und MaOanalyse, die auch heute noch a h die Grund111. G. Bauer u. W . Geibel: P l a t i n m e t a l l e . XIII, 118 S.,
lage jedes pnalytisohen Arbeitens anzwehen sind, verdient ale
3 Abb., DM 24.-. .- Band Va p. Elemente der fiinften Hauptvorbildlich hervorgehoben zu werden. Man findet awfiihrliche
gruppe. R. Klemcnt: P h o s p h o r . XIII, 370 S., 32 Abb.,
Abschnitte iiber MitfBllung, Siiure-Base-Theorien, RedoxpotenDM 72.-. Gpringer-Verlag, Berlin, Gottingen, Heidelberg. 1953.
tiale, Fehlerrechnung, eine Ubereicht iiber die wiohtigsten anaMit erfreulioh steigender Gesohwindigkeit erscheinen neue
Biinde des ,,Fresenius-Jander", dieses allgemein anerkannten Stan- lytischen Biioher und Zeitschriften und vieles andere mehr. Yon
besonderern Reiz Bind die zahlreichen Hinweise auf modernste
dardwerkes. Heute liegen zwei weitere Bande dee q u a n t i t a t i Verfahren (z. B. Chromatographie mit Ionenaustauschern, Tiv e n Teiles vor.
trationen mit Komplexon, Amperometr. Titration, radioaktive
Die P l a t i n m e t a l l e Bind von zwei bewiihrten Faohleuten, G .
Messungen uew.), die sich teils im Text der Hauptabsohnitte verRauer und W . Geibel, Hanau, bearbeitet worden, die auBer den
Literaturangaben insbes. auoh ihre eigene reichhaltige Erfshrung streut, teils systematisoh geordnet im Anhang befinden und die
den Leser zur weiteren Besohliftigung mit den Problemen der
in dem Werk beriicksichtigt haben. Dies macht eioh in der gananalytischen Chemie iiber das in diesem Werk Behandelte hinaus
zen Anlage des Bandes, in dem Umfang, der den einzelnen Methoanregen.
den zugebilligt wird, und auch sonst auf Schritt und Tritt beAle einziger wesentlioher Mangel mu0 das Fehlen einea einmerkbar. Ea uberrascht zunlchst, daO der vorliegende Band nur
gehenderen Kapitela Uber Lasen und AufsohlieDen angesehen wereinen knapp halb so gro13en Umfang besitzt wie derjenige iiber die
den. Man kbnnte ferner eine etwas ausfiihrliohere Besprechung
qualitative Analyse der Platinmetalle, der iibrigene auoh der
der Waagen mit automatisoher Gewiohtsauflage und eine ErFeder von G. Bauer entstammt. Diem - fiir den Kiiufer anoh im
wahnung des ' Saugtopfes naoh Wilt,des Rose-Tiegels und des
Preise angenehm bemerkbare
Beschriinkung wurde dadurch
Oberfliichenatrahlers wiinsohen. In dem Absohnitt iiber Reinheit
erreicht, daO die Darstellung knapp, aber priizise und klar gehalder
Reagentien sollte der Name Merck zu finden sein.
ten wurde, dall vielfach auf awfuhrliohe Wiedergabe von ArbeitsAlles in allem diirfte jedoch das Werk eines der beeten Lehrvorschriften, die in weit verbreiteten anderen Werken leicht zubiioher der analytisohen Weltliteratur sein. Es kann nicht nur
giinglich sind, verzichtet und hliufig auf den qualitativen Teil verwiesen wurde. Das letztere war um SO eher maglioh, als der quali- jedem Studenten wiirmstens empfohlen werden, sondern vermag
auch dem ausgebildeten Analytiker vieles zu bieten.
tative Band eine umfassende Monographie der Reaktionen der
Platin metalle darstellt').
R. Bock
[NB 7821
Umgekehrt liegen die Dinge bei dem zweiten zu besprechenden
Bande iiber die quantitative Analyse des P h o s p h o r s ; hier werAnorganlsche Chemle In &age und Antwort, von E. Thilo. Johann
den die Arbeitsvorsohriften breit und ausfiihrlich gebracht. Dan
Ambrosiua Barth Verlag Leipzig, 1953. 4. ergiinzte Aufl. I11 u.
ist aber gerade zweckmU3ig bei einem solch weit verbreiteten Ele128 S., 3 Abb., geheftet DM 3.-.
ment wie dem Phosphor, fiir dessen analytisches Verhalten sioh
Da sich der Inhalt des Buohes gegenilber dem der 3. Auflage
auBer den Chemikern auch Landwirte, Biologen, Physiker und
nicht wesentlich geiindert hat, kann auf die friihere Besprechung,
andere mehr interessieren. Augenaoheinlioh am den gleichen
Angew. Chem. 65, 406 [1953], verwiesen werden. Auch die neue
Griinden hat der Verf. dem 134 S. umfassenden Kapitel iiber die
Auflage mochte man sioh in die HDnde vor allem der Studierenverschiedenen Verfahren zur Bestimmung der Orthophosphorden der Medizin wiinschen.
M . Goehring [NB 7751
I ) Vgl. diese Ztschr. 64, 172 [1952].
-
Angew. Chem. 166. Jahrg. 1954 1 N r . 2
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1953, 128, barth, johann, anorganische, antwort, geheftet, aufl, ergnzte, iii, und, chemie, frage, abb, ambrosius, leipzig, verlag, thilo, von
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