close

Вход

Забыли?

вход по аккаунту

?

Anorganische Chemie. Von Prof. Dr. Wilhelm Klemm. Verlag Walter de Gruyter & Co. BerlinЦLeipzig 1935 (Sammlung Gschen 37) 173 S. 18 Fig. 11 16 cm. Preis geb. RM

код для вставкиСкачать
Versammlungsberichte
~~
-
.
1:ordernd auswirken miissen sich ferner die -1usdehnung der
~Iilcliviehkontrolle (Pflichtkontrolle), verbunden niit sachgeniaBer Ritterung und der Beseitigung der schlechtesten
1:utterausnutzer sowrie das neue Tierzuchtgesetz. An Schweinefettcn wurde 1934 der Gesatntverbrauch von 3S0000 t durch
cine Rigenerzeugung r o n 320000 t zu S4O/, selbst gedeckt.
IIier fiihrt eine Hebung der Fettproduktion iiher die Verliiiigerung der Mast bei Verringerung des Schweinebestandes
zur Wahrung des bisherigen Fleischanfalls von 1 ,4 Millionen t.
Die -4usdehnung der Fettrriast hangt von den Moglichkeiten
tler Vutterbeschaffung ah. Den Mehrverbraucli \-on 1,3 Millionen Tonnen Kartoffeln bis zur Bedarfsdeckung in Schweinefett wiegen die bislang durch Schwund verlorengeherlden Niihrstoffniengen der Kartoffelwirtschaft nach ihrer Konservierung
tlreifach auf. Eine verbreiterte Anwendung der Ergebnisse der
Schweineleistungspriifung sowie eine zweckmaljigere E'iitteruiig
auf ( kimd besserer Beratung werden ebenfalls wesentlich ziir
Vergr6Berung der einheiinischen Fetterzeugung beitragen. -Freiherr r o n G u n i p p e n b e r g , Piittines: , , l l i ~Wolle."
LValirend vor 60 Jahreii in Deutschland ~ioch2 s Millionen
Schafe gehalten mnrden, deren Wolle tias ganze deutsche Volk
uiit Bekleidung versorgte, auUerdeni ein geschatzter Bxportartikel war, zahlte man zu Beginii des Jahres 193-1 nur niehr
3.3 Millionen Schafe, die rund 350000 dz Rohwolle erzeugten,
(1. 11. die deutsche Schafhaltung ist heute nur iriehr in der
Lage, rund 7 06 cles gesarnten deutschen Industriebedarfs init
der benotigten Wolle zu versorgen. Daniit ist die zweitgroUte
Industriegruppe L)eutschlancls, die Textilindustrie, zu 93O;;
in ihrer Rohstoffversorgung auf das Ausland angewiesen.
Die von der Regierung in der nationalsozialistisclien Agrarpolitik ergriffenen bfaljnalimen zur Erhiihung der deutschen
Wollerzeugung haben ein weiteres Ahsinken der Schafzahlen
in Deutschland verhindert, so daU nach den neuesten Ergellnissen cier \'iehziihlung schon jetzt eine Zunahme vou rund
100 000 Schafen zu verzeichnen ist. Das ist trotz der ungiinstigen Fntterverhiiltnisse des vergangenen J ahres nur durch die
Binfiihrung der Festpreise ernioglicht worden. Infolge des
geringen Xnteils der deutschen Wollerzeugung ist lteine irgendwie untragbare preiserhohende Wirkung durch die deutschen
landwirtschaftlichen Festpreise auf das Fertigfabrikat iiioglich,
und die yon verschiedenen Seiten betotite preissteigernde
It'irkung der deutschen Festpreise ist fur die Durchfiihrung
von Kompensationsgescliaften niit den1 Auslande nicht auf
die deutsclien Wollpreise selbst, sondern auf uriseren derzeitigen Mange1 an Wolle und teilweise wohl aucli auf die
T:nvollstandigkeit derartiger Vertriige zuriickzufiihren. Die
Mehrung der deutschen Wollerzeugung ist ohne weiteres iiiijglich, einerseits durch VergroUeruiig der Schafzahlen. andererseits durch Steigerung der Wolleistung des einzelnen Tieres,
wobei naturgemal3 nicinals der Rohstoffbectarf der deutsclien
Textilindustrie 1 OOyoig durch Inlandserzeugung gesichert
xverden kann. Ministerialrat P a r c h n i a n n , Berlin: ,,HoZi als Rohstoff "").
Mit deni ;Inwachsen der industriellen Produktion seit
tleni Ende des letzten Jahrhunderts wurden an die Forstwirtschaft die starksten Anforderungen gestellt. Vortr. erortert die Verwendung des Holzes als Bauholz, Kraftstoff,
Zell- und Faserstoff. Beziiglich des Zellstoffes ist die Frage
der Verwendung von Kiefer und Buche heute besonders wichtig,
(la das bisher allein venvertbare Fichtenholz nienials ausreichen
kann, urn auch nur den allerncjtwendigsten Bedarf zu decken.
Dureh ein neues Verfahren kann heute Zeitungsdruckpapier
aus Kiefernschliff hergestellt werden. Auch bei chemisch gewonnenem Zellstoff mu8 angestrebt werden, Kiefernholz zu
benutzen, wobei an Stelle des bisherigen Sulfitverfahrens das
Natronverfahren treten miiWte. Von besonderer Bedeutung
ist die Verwendung der Buche zur Herstellung VOII Kunstseide, die in anderer Form als Stapelfaser dazu geeignet ist,
13auuiwolle und Wolle zu ersetzen. Bei der Verwendung des
Holzes als Nahr- und Futterstoff ist es wichtig, den Zucker
auf biologischeni Wege weiterzuverarbeiten zu Futterhefe,
die ein eiweiohaltiges Futterniittel darstellt und als Ersatz fur
Sojabohnenschrot, Fischniehl usw. angesehen werden kann,
Zimi SchluB wurde verwieseri auf die Gewinnung von hocli5,
t:tgun:,
-
179
S e u e I3ucher
~
Vgl. aach den kiirzlicli erschienenen Vortragsbericht der Holzdies(. Ztschr 48, 0.5 11935:.
~
wertigen cheniisclien Auszugsstoffen a m deni Holz. Es handelt
sich \-or alleirl uni Harz- und Terpentinge\~innung,uni die
Geivinnung \-on Gerhstoffextrakten und organiwlien Sauren
verschiedenster Art. -
NEUE BUCHER
Anorganische Chemie. Yon Prof, Dr. W i l h e l n i I<lenim.
Verlag TValter de Gruyter Pr Co., Berlin---l,eipzig 193.5
(Samnilung (>oschen 37), 173 S.,
I S Fig., 11 x 16 em. Preis
geb. RM. 1,62.
Ein vortreffliches, niodernes, itihaltreiches Lehrbucli der
anorgaiiischen Cheiiiie in nuce, YOII~ neuesten Standpunkte
der Wissenschaft klar und verstandlich - nicht ,,popular" ! -abgefaDt, in der Stoffauswahl geschickt aligewogen und init
groUer Sorgfalt bearbeitet. Das Allgemeine, die physikalische
Cheinie, das Periodische System als das Riickgrat der Systernatik uric1 auch cles 1,ernens koninien zu ilireni Rechte. l k s
Buchlein kann z11iii Selbststudiuiri und den Studenteri. die
Clieniie als Sebenfach hetreiben, warm empfohleii werden
Fiir KM. 1.62 ist nicht mehr ZLI bieten! Stock. [I313. 32.Experimentelle Einfuhrung in die Chemie. Von -1.y o n
- 1 n t r o p o f f , 0 . ii.Professor an der I'niversitat Bonn. 3. neuhearheitete -1uflage. 94 Seiten mit 1 2 Abhildungen ini Test.
Leopold 1'013, Leipzig 1935. K1.-So. Kart. RM. 2,70.
Die dritte, irn andereii 1;erlag ersclieinende, neuhearlieitete
Xuflage des ,,Xntropoff" weist gegeniiber den Trorhergehenden
Suflagen eiiie Reihe hegriiUenswerter Verbesserungen auf :
ilufnahnie ron Abschnitten iiber die ,,Verhiitung von Vnfallen" und die ,,Erste Hilfe hei Unfallen", Xeuanfertigung
sanitlicher Zeichnungen, sprachliche und sachliche Oberarbeitung aller Arbeitsvorschriften, Verniehrung der Fragen, Ausmerzung der reralteten chemiselien Nonienklatur, Erhijhuiig
der ~bersichtlichkeitdurrh bessere Einteilung und geschicktere
typographische -1nordnung des Stoffs u. a. 111. Die Auswalil der
experimentellen Aufgaben sowohl nach didaktischeni Wert mie
nach Schwierigkeitsgrad ist recht gliicklich. So stellt der
,,Antropoff" in seiner neuen Form eine sehr enipfelilensnerte
,,Expeririientelle Einfiihrung in die Chemie" dar.
Ijetont sei allerdings aus der eigenen Unterrichtserfahrung
des Referenten heraus, daU ein so ~-erhaltnismaUigunifangreiches Eiiifiihrungspraktikum fur Anfanger sich nur tlanxi
xi-irklich nutzbringend auswirkt und daher auch nur dann eingerichtet werden sollte, wenn fur den Kursus durch entsprechende Kiirzung des - rielf ach iihertrieben ausgedehnten und
als Selbstzweck statt als Mittel zuin Zweck hetracliteteii ! analytischen Unterrichts ein volles Semester zur Verfiigung
gestellt werden kann, wenn gleichlaufend mit den1 Praktikuni
ein wochentlich zweistiindiges Seminar ahgehalten wird, wenn
unterrichtsfreudige und -begabte -Assistenten in geniigender
Xnzahl die 1,aboratoriunisiibungeii leiten und die Versuchsprotokolle besprechen, wenn das dauernde griindliche Studiuni
eines Lehrbuchs nebenhergeht und wenn schliel3lich ein erfahrener und ~rerant~~-ortungsbewuljter
Dozent sich niit innerer
I-Iingabe uni diesen ersten und deshalb fraglos wichtigsteii
Uiiterricht bemulit . Diese Voraussetzungen diirften - leider -wohl nicht allzu haufig zusammentreffen.
E . Wiberg. [BR. 29.1
Uber heterogene Gleichgewichte chemischer Stoffe in
Wissenschaft, Natur und Technik. Von Prof. Dr. Dr.-Ing.
e . h. E. J a n e c k e . (Sanimlung chemischer und chemischtechnischer Vortrage. Neue Folge, Heft 21 .) 31 S. mit 22 Abb.
Verlag F. Enke, Stuttgart 1934. Preis geh. RM. 2,70.
Es ist selbstverstandlich vollig ausgeschlossen, auf einem
Raum \-on knapp 2 Druckbogen eine auch nur einigermal3en
vollstandige Darstellung des auljerordentlich umfassenden
Gesanitgebietes der heterogenen Gleichgewichte zu bringen.
Der Verfasser macht daher auch gar keinen Versuch hierzu ;
sein Ziel ist vielmehr, durch die kleine Monographie erneut zur
-~nschauung zu hringen, welche Bedeutung die Gibbssche
Phasenlehre fiir zahlreiche Fragen der Wissenschaft, insbesondere
der Geophysik und I,agerstattenlehre, somie der Technik besitzt. Dies gelingt ihni in der Tat durch eine z. T. recht knappe,
z. T. etwas ausfiihrlichere Besprechung einer Xnzahl geschickt
ausgem-ahlter Beispiele ; an ihnen wird zugleich die heutige
Methode der Phasenlehre, die in erster Linie auf der Verwenclung
graphischer Hilfsniittel beruht und zu deren A4usbauin den
~
Документ
Категория
Без категории
Просмотров
3
Размер файла
206 Кб
Теги
prof, gruyter, sammlung, berlinцleipzig, anorganische, klemm, gschen, wilhelm, walter, fig, 1935, preis, chemie, geb, verlag, von, 173
1/--страниц
Пожаловаться на содержимое документа