close

Вход

Забыли?

вход по аккаунту

?

Antonio de Marti's eudiometrische Untersuchungen.

код для вставкиСкачать
7
[: 389
I €.
Antonio
e ZA 1-2 ia n: e t r i f c l i e
(r
t ~ eM a r t i
U II
s
t e I' f IL.,C Ib
Z L II.
g
P 11,
u sg e z og c
vqm
HERAUSGEBEK,
D a s im yorigen -4uffatze
K i c l ! o ] f o n tiefchriebenc Eudiometer, cleffen fich cter.Ur. H o p e
in feincl1 chcmifchen V o r l e f ~ n ~ ezitn Edinburgh bed i e n t , iCt i n cler T h a t kein nrideres, d s clas, welc l ~ e silrr I w d m i l c h e Phyfiiier A n t o n i o ct c 31 il r
t i , viclj2hrigen euilionietrifchen Verfbchen zu FoIg c , ah ctas. zuverliiffigfte uncl bequeiiilfe aller Euilionieter eiripfiehlt; nur ckI'sDr. H o p e jcnem cinF ~ c h e nh f t r u m e n t e cine etwas volkoiniiiiiere Einriclituil:, gegebeii hat.
D e 312 r t i ' s ,,Abhnnd11111s
'ilhzr den Gelialt 'tfet Atmofpliiire qn LebeiisI t ~ f t , und die N i t t e l , ihn zu meffen; vor-gelefen in
der Ak'nclemie z'u Unrcellona m i 22ften .\hi 1.790",
iindet ficli in d a s Frnnzijfifche 'Liberi'etzt i!n J O Z ~ ~dc
.II.
PI~TJ:, ( 1 8 0 1 , ) t. 3 2 , p. ~ 7 6 fthwerlich
;
kann fie
dahei-, X i c h o 1 Fo n ganz entgaiiyeii feyii. Folgencles ilt ein vo1lft:inciipr Auszug iius ihr.
'r2uch cl e >la F t i giebt ilaiii itiiliigcn Schwefelk A < , (genau gel'prochen, clttrii liquiden SchwefelIVafi'el-fttoff- Kalk ,>i'einen genatien urid vielen Verfuchen z u Folge, clen Vorzug vor den iibrigeii euvQii
-
diometrifchen Mitteln ; dem Salpetergas , dem -Wafferftoffgas, tlem angefeuchteteo Gemenge aus Schwefel uncl Eifen clas jmmer etwas Wafferftoffgas entbindet, uqd dem phosphor, (rnit den1 er aber
nicht experimentirf hat, gegen den auch ieiu Grund,
dafs beim Veybrerl~enGcb Salpeterfaure bilden kiinn e , nicht gilt.) Er fand, wenp er Flafchen, die
1: bis 6 Unzes hielten , mit liquidew Schivefelkalk
f a k e , und his IzUnzenmaafs atinafpharikher L u f t
binein fteigen, und fie ruhig ohne Schiitteln daruber ftehen l i d s , immer eine Abforptioh ' o n 0121
bis 0123 dey Luft.
Wenn e r
M d s Luft rnit
5 maTs Schwefelkalk khilttelte, verkhwanden
0126 der Luft; yon einer zweiten Portion atmofpharifcher Luft wurcten dann aber iinmer nur 012 I
verfchluclq, Er fchliefst daraus dafs der Schwefelkalk Gch mit einem gewiifen Antheile Stickgas
verbinde, w e n q er aber damit gefattigt fey, nicht
I I I C ~ ~Eben
,
bereiteter Schwefelkalk , den noch
fiedentl heirs in eine 5 Uszenflafche gegoflen, vnd
folglicb d l e r eingemengten Luft beraubt war verfchluckte, nls man nach dern Erkalten Uozenma& atinofphiirifcher Luft hinein fteigen Eels, usd
3 bis 5 Minuten lang fchilttelte, davos 0 ~ 5 ;und
eben fo hehaptlelter, yon 4 UnzenmaaEs Stickgas, o p g ,
a
D e M a r t i rnifst in einer Ia ZoQ langerl und
f ZQU weiten RGhre ,. welche nach Linien abgetheilt
ilt, Iea Theile Luft ab, die ungefjhr den.Raum ei:
c
39’
n e r U n z e Waffer einuchmen.
1
D i d e lifst e r in eine
Z w e i - bis Vier - Unzenflafche voll liquideii Schwefelkalks, d e r zuvor niit Stickgas g e f i t t i g ift, fteigen , ftopfelt tlann die F l a k h e z u , fchiittelt h e 5 Minuten lang, iiffnet fie, giebt noch eiii paar Stijfse
untl Ialst clas Gas i n die ~ I a a f s r i j l i r e - z u r u c ktreteii.
H i e r nahtn es jedes Mahl 79 T h e i l e ein. J’ergilsst
man n u r nicht den Schwefelkalk zuvor zu fchiitteln,
uni ihn rnit Stickgas zu fattigen, uncl ninimt hei
fehr. geringen Gasniengen kleinere Naafsrfihren ; fo
giebt cler Verfuch nie auch n u r olor Unterfchietl.
So oft iich ein griifserer Unterrchitxt a e i g t e , rind
man den Verluch fogleich wietlerhohlte, fand tich,
dafs ctas nur an einer Nachl~liigkeitin1 Verfuchell
lag.
U n d d a s war i m m e r tler Erfolg, io oft
und an fo verlchieclenen T a g e n d e 3 1 a r t i auch
tfiefe Verfuchr: mit a t ~ r ~ o f p h i l - i f ~ hLuft
e r an cIer
Cudlichen ICiiCte voti Kataloiiirn ntirteilte.
Icein
\\jind erzeugte aucli n u r o,o I 1,-rirerfchied in1
Sauerftoffgchalt tler L u f t , eben fo wenig heite1.e rind trube Witteruiig , D i i r r e uitd Feuchtigkeit,
T e m p e r a t u r e n r o n oo und von ~ 4 ’R . , h o h e r un({
niederer Barometerftand; inirnel- 1111(! i n jeder JahrSzeit wa r ilntl b!ieh der Gehalt d c r I,uft an Sauerftoffgns 0 ~ 2 1 oline
,
auch n u r j e o,?? z u erreichen.
D e M a r t i gliiiibt Sefilntleli z u h a b e n , dafs
Stickgas tlas einzige Gas f e y , welcli?s Gch iricht mit
Waffer verbintle. Uine in I O O gleiclte T h e i l e getheilte Luftfiule Stickgas, die i n eitier. R o h r e dur.ch
f
39=
1
Waffer gclperrt ilt, dient ibm doher bei l h g e r daucrnden eudioriietrifchen Verfuchen, a. B, Wenp e r
die Luft mit dem Schwefelkalk iiicht fchuttelt, zur
Berichtigung ; und mit W f e dieler Vorrichtung
fand er auch bei dielen Verfuchen imnier genau eipen Sauerltoffgehalt von 0 ~ 2 1 ,
Oft nahm er Luft an Orten, wo fich viele Menfcheu beifammen befanden, oder bei MorSften und
ftehenden Gewzlfern; immer will e r fie ehcn fo
Xein als
- clie,gewiihnliche Luft gefunden haben, ( ? )
und fchlieist ddraus , clie Ungeluntlheit der ikloraftl u f t lciinne nicht von einem Mangel an Saueritaffgas herriihren. Und doch ley es gewih, dafs hier
iinrnerfort andere Gasarten emaniren, Kzinnen nun
cljcfe tleu Swerftoffgebalt cler atmofphzrilchen Luft
nicht eismahl urn olox aqdern, wie ware 8s rnog.
lich, meiht e r , clafs an einam und ctemfelben Orie
Jer Gehalt der Luft an SauerCtoffgas nach Verfchiedenheit cler Jahrszeit, ader iiberhappt zu verfchiedeneri Zejtep, wriiren follte? Ueberall, meint ey,
wa freier Zufainmenhang mit dein ungeheuerrz Recipienten, tler Atrnafphare, Statt finde; enthalte
die atinolphiirifche Luft zu jeder Zeit nur Q p x his
0 ~ 2 2SauerCtoffgas. Jedes andere Refultat beruhe
auf CTnvolllaxiimenheit der Inftrumente, oder: der
Verfdhsungsart,
5-
U e N a r t i bemerkt noch, dafs nicht zu hopfen leyl clal's fich mit diefem Eudiometer der Gehalt
der LuFt an Swerfttc.lffgas his auf ein ader mehrere
c
393
1
Tnufendtheile, (wohl -aber .his auf efm-Hunderttheil,) gcnau beftirnnien Iaffe. Es bleibe daher allerdings die Frage: ob fich dooh nicht vielleicht der
Sauerftaffgclialt cler Luft urn einige Taufeniltheile
viclleicht periodifch 5ndere; eine Frage, auP die
fich, w e c r ineint, n u r dann erft wircl antwarten
Iaffcn, wenn v i r das Mittol werden kennen gelernt
haben, cleffen die Natur ficli bedient, d e r Atmofpharo clas Sauerftoffgas, welohes i h r duroh Refpiration und Verbreniiungsprozeffe unaufharlich enteogen w i d , wvierler zu erfetzen,
*-
Документ
Категория
Без категории
Просмотров
0
Размер файла
157 Кб
Теги
martin, antonio, eudiometrische, untersuchungen
1/--страниц
Пожаловаться на содержимое документа