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Anwendung eines neuen Hahnsystems auf verdnnende und verdichtende Luftpumpen.

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Hr. S i e ni e 11 s eiiiiges Gewicht auf die Prioritst des elektroinaguetisclien Gegeiisprechens zu legcii. Icli kaiiii hierbei nicht urnhin zu beinerken, dab, wenn inaii auch
meiiie Erfindung des Gegensprechens iiiclit von 1848 dntircu will, es doch feststeht, dafs, nachdcin cinigc vorIiiufige Vcrsuclic im Mai oder J u n i 1851 (icli k a n i i inicli
nuninelir dieser Zeit iiicht gcnau erinnern) auf den hiesigen
Tele~raplietilinieiigeinacht worden, cine wirkliclie Iloppeltelcgrnpliiruiig Em August desselbeii Jalircs zwisclic~iStockliolin uiid Upsala errichtet w u r d c , das lieifst drei Monute
friiher als IIH. S i c in e 11 s und 11 a 1 s k e khre ersten Versuche
angeslellt huben. In cler geschiclitlichen Uebersiclit, die Hr.
S i ein c II s seiner Abhandliing vornnschickt, wird meiner Erfiaduug niclit niit einem VVorte crn.:ilint, obgleicl; dieselbe
iliin iiiclit unbekannt seyii konutc , wenn er auch ineine
publicirte Ahlrnndluiig nicht gelesen, dn er in der Pariser
A iisstcllung in cine A ppara t e kerinen zu 1ern en C, eleg cnhci t
llattc, und oline diers, wie ich gehiirt habe, den gelungelien Versuclien, die init ineinen Apparaten auf der Tcleg ra p 11e IIs ta t i o n an gest e 1It w u r d en , se 1bs t b e i w o11 11 t e.
-XI Anwendung
eines r i p i u t i Hdnsysllrms auf
diirznenrle unct or~rilichtmdeLnJLpurnpn ;
QOIZ Hrri. J. J . S i f h p r m o n n .
(Coiript. rend.
T.X X I I ,
cer-
p. 1051.)
I c h beehre inich, dein Urtlieile dcr Akadeinie eiii Systcin
von Saug- und Druckpuinpe vorzulegen, welches ich erdaclit liabe, niclit allein uiii (lie geiviilinliclie Lnftpuinpe
mit der Compressionspuinpe zu einein einzigen Apparat zu
vereiuigen, soiideri! aucli uin sic brauclibar zu maclicn zu
allcii Coinbinationen, welchc die Physikcr uiid Clieniiker
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bei ihren wissenschaftlicben Untersucliuiigeii odcr bei Deinonstratioiieii in Vorlesungen niltliig habeii sollten. So
crlaubt sic, das Vacuum beliebig auf vier Tcllern uncl
gleichzcitig in eiiicm oder zwei Recipienten durch eiiifacho
oder doppeltc Auspuuipung herzustellen, uiid gleiclies gilt
von dcr Compression.
Aukerdein gcstatten diese Einrichtungen, Gasarten nus
eineni odcr zwei Recipienten in eiiien odcr zwei Recipicnten iiberziifiillcu, uiid, iiidem inan die Recipientcn zu jc
zwei verkiiiipft , einen oder zwei Gasstrbine lierzustellen,
was nutzlicli scyii k a n n , sowohl bei cheiiiischen Aiialysen
als bei physikalischcii Untersucliuiigeii iiber die Eigenschaften dcr Gase, z. R. d e r specifisclieo Warme.
Den Sang- uiid Driickpuinpen diese Fdiigkeiten zu verleihen ist rnir iiur inbglich geweseii durch Anwendung der
Eig eiiscli a [ten der ii eu en, v o 11 mi r erdacli t en, Iln Ii II s y s t em e,
dereu eiiis, mit concentrischcn Tlieileu , icli drv Akadeinie
vorgezeigt liabe. Eine zweistieflige init diescm Hahn verselieiie Maschine befindet sicli vor A u g h d e r Akadcmie.
Sie ist, wie das kleiiie weiterhin beschriebeiie Modell, ausgefiihrt in den Werkstatten zweier jiingen Rleclianiker, der
HH. F a v r e uiid K u n e i n a i i n , Kaclifolger dcs Hrn. P i x i i .
I n der hbsiclit uieiiiem beriilimten Lehrer, Hrn. R e g n ;Iu 1 t , bei seinen Uiitersiicliungcii niitzlicli zu scyii, crtlaclite ich 1842 einc Puinpe, die bequemer ist als die his
dnhin gcbriiuchlicheii ). Uicse Puinpe war Sang- und
Uruckpninpe zugleich uiid besars , uin dns Druckgleichgewiclit licrzustclleii, einen gewbliiiliclieii Haliii uiid zw ei
Vcntil-Kaiiiilc (conduits de sozipapes). Icli ubertrug dcin
Meclianiker Hrii. G o 1 a z die Construction dieser Puinpe,
cli e F,egeii rvli r t i g i 11 d e ii pli y s i k al i s ch e n 11 11d cli eiii i s cli en La boratorieii selir verbreitet ist‘, voii dcr icli aber, da icli sie
nuch zu vervollkommnen holfe, der Akadeiiiie keinc Mittlieilung machte. Die Verstellung d e r Ventile erforderte
eirie Reilie voii T)perationen, die ich gegenwartig durch
1 ) Kinilich d;c kleincn G a y - L u s a c ’ s c l i e n Saugpurnpen und die Druckpumpen rnit seidichem Ven~il.
-
Aiiwentlrrng tlcr Eigeuscliafteii eiues neueii Hahns entbelirlicii rnaclie. Ilicser letztcre erfordert zu dein Eude iiirr
eine theilwcise Uindrehung rind ersetzt fur sicli allein die
drei Hlhue, rvelche bei den vorherigen Pumpen niithig
ivaren.
Die eimtieflige Maschine besteht nus einetn lotlirechteii
C:ylinder, i n welchem sicli ein voller Kolbcn bcwegt, bestclieiid a u s Ledcrscheiben, die zwisclien zwei a n dic Stangc
des Kolbens geschraubten Messiiigsclieibeu zusammengeprefst werden. Auf seinein Roden h a t tlcr Cylinder zwei
koirischc Ventile, das eine zurn Verdiinnen, das andcre
z m i Ver d i cht c 11. J e d es dies er Veil t i I e f ii 11ct ioii i r t in einer
klcinen Biichse, die angesclrranbt ist a n eiiie lothreclitc
L)urchbohrung der Nahe (boisseau) eincs daruiitcr befindlichen groCsen Hahns. T)ic liorizoiitale Axe dieses Hahns
ist parallel der die Mittell beider Ve~rtilc verbindenden
Liiiic und liejit in der Ebene der beidcn ebengen;r.intrn
D urchb ohrunge n.
1. D c r Hahn ist zuniicbst diametral diirclibohrt, tiin
so die beiden lothrecliten Kan$le der Veiltile fortzusetzeii
his zuin unteren Tlieil d e r Nabe, wo sie horizontal nach
aukell divergiren , nm sicli au zwci Kecipienteii ansetzen
Z l l lassen.
2. Aulser dieseii beiden paralleleii Kanlilen hat der
Halin zwci gegen dic Asc schiefe Durchbohruogeii, die
sicti X fiirinig kreuzeii, aber i n d e r Mitte in eiitgegeugesetztein Siiine gekriiinmt sirid, darnit sie einouder niclit
treflco. Diese scliriigen Liichcr sind gebolirt nacb eiiier
durch die Axe gchenden Ebcne, welche einen W i n k c l voii
300 bildet init der Ebene, welche die beideii vorhergehenden Kaiidle eiithdt.
3. 111 einer E b e n e endlicli, die ebenfalls durch die
Axe des Halins geht aber init d e r vorherigen eiiicn W i n kcl von 30° macht, befindeli sicli die Miindungen zweier
der Hahnaxe parallclen Kanlile voii der Gestalt ziveier ahgcwandtcn I’arenthcsen #.
D i m e Kaiiale setzeii den Pumpenkiirper und die Reci-
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pienten aufser Verbindung, errichteu dagegen eiue Verbindung einerseits zwischen den beiden Ventilen an deui
oberen Theile des Hahiis, uiid andrerseits an dem uutern
Theil desselben zwischen dem Saug- und dem Druckkaoal.
Diese K a n l l e dieneii also d a m , je iiacb Bedurfnifs, das
Druckgleichgewicht herzustellcn entweder zwischeii zwei
Recipienten oder zwischen einetn der Recipienten und der
Atmosphlre: denn, aufser der pareiitheseiifbrinigen Coinninnication, kaiin jeder der der Hahnaxe parallelen Kanhle
wit der aufseren Luft coininuniciren; dazu braucht inail
IIIW einen kleinen konischen Stiipsel zu offnen, der angeschraubt ist a n das Ende von Verllngerungen, die am Ende
der der Axe parallelell Kanlle aiigebracht sind uiid gegenfiber dein Handgriff des Hahnes munden.
Uin jedeii Irrthuin bei der Dreliuiig des Hahns zu verhiiten, bat der Hniidgriff desselben die Gestalt eiues sechsstrahligln Sterns, Pntsprechend den drei diainetralen Ebenen, i n deneu die Oeffnungen sind. Auf jcden dieser
Stralileti befindet sich eins der Zeichen 11, X
gravirt,
und soinit die Art der entsprechenden Coininonication angedeutet. In deli intermedilren Lageit schliefst der IInhn
jcde Coinmunication ab. A m unteren Theile der Nabe
cles Hahiis oder der Basis dcr Puinpe verlauft sich die
Fortsetzung der verticalen Kanhle uach Aufsen, wie scban
gesagt, i n ein horizontales R o h r , a n welches sicli durch
eine Mutter das Ansatzstfick zur Verbindurig m i t eiiicin
Recipienteii 11. s. w. anschrauhen lefst.
Zlneistieflige Maschine. - J e d e r Stiefel derselben ist init
einein Saug- und einein Druck - Ventil verselien. 1)iese
vier Ventile befiriden sich i n einer selbeti lothrcchten Ebene.
Die untereii Thcile der Kanlle der jedeiii diesel Stiefel am
nlchsten stehenden Ventile sind uiiter sich v e i bunden drirrh
ein Rolir odcr eineu KanaI, tier i n der tnassiven Hasis
der Stiefel ausgebolirt ist. Ehenso siiid die Kaii%le der cptferntesten Ventile uiiter sich dur ch ein horizontales Hollr
verbundeu. A i l den beiden Verbinduiigspuiikteii diesel bcideli horizoiitalen Kaiille wit jedt-in der vier verticalen KaPopge~idorll’>Annal. u d X C V I I I .
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nale befindet sich ein Hahn n i t drei Oeffnungen in Gestalt eines T, verbunden mittelst eines liorizoiitalen Kaiials
mit Ansatz (ujoutuge ci une platine mobile). Mall hat demnach gegenuber jedein der vier Ventile eine Oeffuung, an
welche man irgeiid einen Recipienteu ansetzen kann.
Jeder Stiefel ist mit einem Manometer und eiiier Eprouvette verseheu. Die Manometer und Eprouvetteii siiid seitwarts dicht an deli Stiefeln befcstigt und comlnuniciren init
dem Iunern mittelst eines Bleinen horizontalen Kanals, melcher den verticalen Kana1 jedes der Ventile trifft,. zwischeii
dieseii und dein Hahn. Auf diese Weise sind die Mauometer und Eprouvetten unabhangig von den Verstellungeu
des Hahns.
Die Riihren dieser Manometer uiid Eprouvetten sind
jede befestigt auf einem axialen Loche eines lileiiieii Hahiis,
wclcher mit den transversalen Kanaleo von T -Gestalt cmimunicirt. Die BUchse dieses Hahns hat gegeiiiiber dein
Stiefel ein Loch, welches man iiffnet, wenn iiian den in
seiner Axe das Manometer tragenden Hahu um 90° dreht.
M a n operirt auf diese Weise, weiin es sich darum handelt, die Verdunnung oder Verdichtung zugleicb in zwei
Kecipienten vorzunehmen.
Das ebeii beschriebene Communicationssystein des Hahns
kann auch als Mittel zur elektrischen Communication benutzt werdcii, wenn man statt des Metalls einen Xichtleiter anwendet und die L)urchbohru~~gen
init Leitungsdrahten
nusfiillt.
- - -
XII.
L i bftspiegelung
a n cter S o m e ; beohuchiet
wit
Prof: H. E m .F rn (1rt I I .
Am
Sonntag den 29. Juli 1555 gegen Abeiid ging ich
in lneinein Geburtsorte Eckertsberga in Thiiringeu, wo ich
mich zum Besuche aufhielt, i n begleituog einiger Freunde
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