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Apparat um Wasser unter dem Recipienten der Luftpumpe durch seine eigene Verdampfung mglichst schnell zum Gefrieren zu bringen.

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V. Pierre.
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XVI. Ga1vanosko;p fW Vorkmmgsversuche;
urn V. P i e r r e .
(Aleran Taf. 1 FIg. 16.)
Auf dern durch zwei Stellrrchrauben einzustellenden Gestelle A B C ist eine Saule D H aufgerichtet, an welcher die
Solenoi'de F und G in unveranderlicher Hohe angebracht
sind und von dem durch dieKlemmen a und b zu- und abgeleiteten Strome in demselben Sinne durchlaufen werden.
An derselben Saule ist das um eine Schneide bei J drehbare Pendel J H aufgehangt, das bei M einen kleinen Stahlmagnet und bei c und d kleine Laufgewichte zur Regulirung
der Pendelstellung trkgt. Nach oben veryangert sich das
Pendel zu dem Zeiger J K , an dem sich bei K eine schwarze,
auf einem weissen Kreisbogen spielende Scheibe befindet.
Die Soleno'ide sind so angeordnet, dass im Zustande des
Gleichgewichtes die Enden des Rlagnetstabes unmittelbar vor
den Miindungen der Hohlungen der Soleno'ide sich befinden
Der Apparat ist ziemlich emptindlich, diirfte jedoch durch
das Versuchsgalvanometer von B.ee tz entbehrlich geworden
sein und wurde zu einer Zeit construirt, zu welcher das
letztere Instrument noch nicht bekannt war.
XVII. A p p m a t , wm Wasser wnter &ernRec5pientem
dtw Luftpwmpe durch seine e i g w Verclampfung
m6ylichst schnell %urn Gef+*iermxu bringen;
u r n V. P i e r r e .
(Alerzo Taf. I Fig. 16.)
Die von mir seit vielen (mehr als zwnnzig) Jahren angewendete Methode Wasser unter der Luftpumpe zum Gefrieren zu bringen, riihrt eigentlich von dem verstorbenen
Professor und Ministerialrathe S c h r o t t e r v o n K r i s t e l l i
her, ist aber, wie es scheint, nicht bekannt geworden. Da
man bei dem eingangs erwiihnten Versuche die Wasser-
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V. Pierre.
dampfe von concentrirter Schwefelsaure absorbiren Iasst, entsteht durch Wasseraufnahme eine starke Erhitzung der
Schwefelsaure, welche noch bedeutender wird, wenn bei lebhaftem Sieden des Wassers Tropfen oder selbst griissere
Wassermengen aus der das Wasser enthaltenden Schale
fortgeschleudert werden und in die Schale mit Schwefelsaure
fallen. Dadurch wird ttber gewissermassen die mit Wasser
gefiillte Schale iiber eine Warmequelle gestellt, welche dem
Wasser eine grosse Warmemenge zur Dampfbildung zufiihrt
und dadurch die Abkiihlung des Wassers sehr verzogert.
Um diesen Uebelstand zu beseitigen, wird die Schale D, welche
etwa fiinf bis sechs Gramm Wasser fitsst, nicht unmittelbar
iiber der die Schwefelsaure enthaltenden Schale A B aufgestellt, sondern in eine vie1 grijssere, nahezu halbkugelformige
Schale C, wie Fig. 16 zeigt, gestellt. In letzterer ist der
hohle Kork E aufgekittet, auf welchen die Schale D, mit
Wasser gefullt, zu ruhen kommt. Mit einer einigermassen
gut, namentlich rasch wirkenden Luftpumpe kann man auf
diese Weise die erwilhnte Wassermenge selbst in einem
iiberfullten Eorsale in rangstens funf bis sechs Minuten zum
vollstandigen Gefrieren bringen, nur muss man noch die
Vorsicht gebrauchen , alle Theile des Apparates und ebenso
die Schwefelsaure und das Wasser durch Einlegen in Eis
vor dem Versuche maglichst gut abzukiihlen. Unter besonders gunstigen Verhaltnissen ist es mir sogar gelungen, das
Wasser mit derselben (Deleuil’schen) Luftpumpe in drei
Minuten gefrieren zu machen. Die Schale A B ist eine
Porcellanschale derselben Art, mie sie die Chemiker zum
Trocknen von Substanzen iiber Schwefelsaure benutzen.
Druok von XetzRer & W i t t i g in Ldpdg.
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