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Apparat zum Filtriren in hherer Temperatur.

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Temperatur nach unten bin steigend
Orange
Roth
WYrmemaximum
Erste dunkle Zone
Isotherme des Orange
- Gclb
Zweite
Grlin
Dritte
Vierte
BIau
Indig
Fiinfte
Sechste
Violctt.
..
-
-
- - - -
-
d
-
-
-
XVII. Apparat zum Filtriren in Iiiiherer
Temperatur ;
von K. M a r c h a n d in Berlin.
S c h o n seit langerer Zeit mit Operationen beschaftigt,
welche Filtrationen in h6herer Temperatur erforderii,
empfand ich den Mangel eioes Apparates, welcher die
schnelle Abkiihlung dcr Fliissigkeit binderte, wodurcli
Arbeiteo, weun aucb nicLt ganzlich mifslaogeii, docb bedeutend aufgehalten wurden. Ohne Zweifel hahen sclioii
andere Experiineiitatoren diesen Mangel gefuhlt, oboe jedocb demselben so vie1 .4ufmerksamkeit zu scheoken, dafs
sie darauf hatten denken solleu, * demselbeu abzuhelfeu.
D e r Apparat, welchen ich vorschlage, ist sehr einfach,
. uud kann ohne grofsen Kostenaufwand leicht aogefertigt
Es ist 'Taf. V Fig 16 a eirl cyliodrisches
werden.
GefaTs von Messing oder Dlech, welches jedocb, uin das
Kosten zu verhii~eo, lackirt seyu inufs. Es darf dasselbe
nur sehr diinn s e j i i , daluit es schnell eine hbbere Teiiiperatur aiinehlnen kauu. In dem Boden dieses Gefalses
befiiidet sicb eiu rundes Loch, welclies wit eiuein Korke c
genau vcrschlosseii werden kann. bieser Kork ist durch-
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bohrt, 80 dars der Trichter, dessen man sicli beim Filtriten bediencn will, luftdiclit hincinpal'st. Es versteht
sich, dafs uian zii verscliiedenen Trichtern sich aiich verschiedener Korke bcdieocu miifs. Urn den Trichter g
festzostellen und vor dem Urnfallen zu scliijtzeu, wild
an detn MessiiigPtabe d , nclcher in der Eutfernong von
ungefahr einem Zolle von dew Gefifse a nil deinselbeii
angelfitbet ist, der gebogene Arm e angebracht, welchcr
an d h c r m t e r - und heraufbewegt werden kann, und vermittelst dcr Schraube h feslgestellt wird. Die Biegung
des hrines e mufs SO seyn, dafs tlcrselbe zii jetler erforderlicben Tiefe hiiiabgclassen werden kaiin, oliiie dafs
er auf dcn Cylinder u aufsti)fst, oder dafs h die obersle
Lathung 0011 d berirbrt. O e r Ring k, in welchein der
Arui e auslhuft, mufs so grofs seyii, dafs derselbe bei
den gr6lsten Trichtern, welche man anzuwenden p l l v ~ t ,
uiigeffihr bis in die Mittc derselben Iiiiiaiifreicht.
Hei
kleineren l'richtcni niirde er riatiirlicli hiilicr hioaufgchen, was jedoch oboe nachtheiligen Einfhfs ist. Auf
der andern Seite von a betiodet sicb eine zweite Messingstange, welclie unmittelbar an u aiigeli)~Iietist, obeii
mit einem Htikchen versehen, a n welcbes inau ein l'herlnoineter anhsngeo kann, tiui stets den Stand der Teiiiperatur beobachten tind reguliren zu k&nen. W e n n das
Wasser, welches den l'richter umgiebt, e'rkaltet ist, SO
wird es darch den Hahn b abgelassen, uiid es wird news,
heikes W a s s e r binzug6gassen. Man kann auch das ahfliefseode Wasser auf die Weise ersetzen, dafs inan es
aus einem zweiten. (hfiifs, in welchem es verrnittelst einer Lainpe irn Koclicn erhalten wird, durcli rioen Hahn
biozofliefsen lufst, wobei man den Vorthrtil hat, d a b man
das Hintufliefseo dndurcli, d a k mail deli Hahii mehr oder
weniger ulfnet, so eiiirichten kanii, dal's sicb der W a s serstand i n u nictt andert. W e n o der hpparat gcbraucbt
nerden soll, so n i r d er auf einen Dreifulj; geselzt, wclcher auch uuurittelbar an deuisclben augebraclt werdeu
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kann. W e n n der Apparat die Hbhe von 7 bis 8 Zoll,
uiid Breite von 5 bis 6 2011 besitzt, so geniigt er vollkommen. Zu analyfischen Cntersucliungen, bei we1cl)c.n
iiiaii init our geriiigen QuantitSten zu arbeiten pflept,
niiiEste der Apparal iru kleinereo Maafsstabe ausgefiihrt
werden, wohei jedocb die Ersetzung des Wassers dutch
das zweite Gefsls vorzuziehen ware.
A m besten n3hlt
man Trichter, welche ungefahr unter dem Winkel von
60° zusawmeolaufen uod eiue zieoilich lauge Spitze liaben, wie diefs auch bei anderen Filtrationen anzuriithen ist.
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D i e Kbnigliche Societst der Wissenschaften erhielt uiiter dem viertea Mai von den] Hrn. Hofrarh S t r o i n e y c r
eine vorliiufige Notiz iiber eiu r o n demselben kiirzlich untersucbtes Meteoreisen, in welchem seiner h a lyee zufolge das Eiseu aufser mit Nickel uod Kobalt legirt, welcbes letztere Metall bekanntlich ber‘eits im Sommer 1916 zuerst van ibw in dew Capschen Meteoreisen
aufgefundeii worden ist *), nocb mit Molpbdiiii untl KIIpfer verbunden vorkomint. I)a diese beiden Metalle bis
jetzt in dem Meteorpisen noch nicht nabrgeoommen warden siiid, SO gewahrt diese Entdeckung fur die olhere
Kenntuirs dieses uicrkwiirdigen uiid biusichtlich seines
Ursprungs 50cb *O lrcichst rathselbafieo Kbrpers ein nicht
geriuges wissenscbaf!fiches Interesse, welches ooch d a durch erhaht w i d , d& das erstere dieser Metalle ijberhaupt auf der Erde iiur iii schr geiinper Meiige, und bis
jetzt nur ausschlielaldi als Schwefelrrioljbd;o im Mot. htliiiiglaiiz und als uiolybdausaures Blei im Gelb. I31e:vrz
oiigelroffen wordcii isf.
Aulserdem enthiilt dieses Me-
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’.) l)iese Ann. R d 56 5. 191.
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