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Apparat zur Entwickelung von trockenem Salzsuregas.

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Gwiggner: Apparat zur Entwlckelun~von trockanem Salmluregas.
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freicw Restes der Holmiibstanz, cher i w i n r n in tler 7 em weiten O h u n g eine Glasknppe
mit Tubus fiir den eingeschliffenrn Sgure.lngithen entsprietit ~ 1 s cler Z w u n u i r n zctziing, die fiir d u u Lignin bishcr angc- triclitcr und scitlichelu Gasableitunparolir nit
Uuten eudet dcr Entwickcliiiigsnoiiiinen w i r d e . Wrnn Inan im Pirhtrnhtrlze llithn.
einen Cellulosegehalt \-on 48 Pro[*.auuiuiiiit, c.ylinc1t.r konisch zulaidentl in eiue etwa 15 inm
wcitc, inid 1 2 em lange Hijhrc. Tui konibchcn
s o i b t tler IIeizwvrtti des Lignins (CrI Inlohr =
4188 W.X.) 5904 1V.K. A115 meiuen h g : t b ( J i i Thcilv l d i n d e u sich Stiicke von (;lasriihrcn,
Iiprrchnet sic11 alier iintrr Zugrundcl(~gnug : ~ n f \\-elche der Salmiak in m3glichst grossen
tler D u l o n g ' s c h e n Formel cirl Heizwertli Stiickvn (Jingebracht wird. Der Cliluriiiriiiionb er ~l i,iii il it t ~ ist in das AbfnllsLureg
\ oii 6 1 7 3 1V.K. fur d n s a i i s l i g n i n s ~ ~ l f o b ~ ~ ~ ~
schlitf'tw iind ragt mit ariuem
K a l k regenerirte L i p i u .
Icli kann mir nicht \erliehlen. (lass die iingefliltr 10 cni in ein 2 5 iiim w e i t e a . :tm
Rerechnunjien aiis tleui Heiz\vertli des Ho1zt.s Botleii :tiifgeschinolzeueb Gla
wenig lieweisen, da die Anji:Lbrn iibcr \velcht~s gefiillt mit der ahfallcnd(~ii iiiiiio(!ell ulosegvhalt der Hiilzer rariiren lint1 :lnrli niiimsiilfatliising, glcichzcitig den Drurh d e s
entwivkelten C l i l o r ~assrrstoffgasrz r e g d i r t .
(lie IJiilong'schc Foruicl yon cler I'rasiz ah\\ c~ichende Re4ult:tte
ergieht, iuijclitc xliiJr
tlocli aurh aiif diese \Ziiglic.hkeit, Lic.lit in
tlic Zusamrnensetzung des .,JJigiiinb'' Z I I
hringen, hingrwiesen haben.
Ciii aucti den teclinolofiischen 'Ylieil
iiieiner letzten A h h a n d l m g ZII t ~ g i i i i z t w ,
theile ich niit, duss d x s D o r e n f ( : l d
\7cd'nhren ziir Ausnutzung deb Hrizwertlies
(11,r Sulfitablauge 1intt.r glcic.lizc,itigcr KOfimorntion deb Schn efelb thathIc*hlicli wit
kurzer Zeit in cler Cellulobefabrik \Yolfaeli
:I usgeiilJt wird und, soweit inir herirlitet ist.
g i i t fiinctionirt .
Tom Stxndpunktc cler Tlicorie ist (lit.
Couibinatian des D o r e n f c l d t ' s c l i e n Vtlrfdirens eine sehr gliickliche, untl es i*t zii
vrn arten, dass bei tccliniucli Iiijch5t ~011koiiiinrner Appnratur die Frnge tlrr kozten1o w n Vernichtung der Sulfit :ihl :iuge nii.1it
nielir lange :A ungeliist brtraclitct \wr(lrii
~
(lid.
Apparat zur
Entwickelung von trockenem Salzsauregas.
Von A. Gwiggner.
Kin Apparat ziir Erzeiignug you C'hlorwnssc~rstoEgiis nus C h l o r a m o n iind w n w n trirtcr Srhwefelsiinre w i d e ailerst \ ou L.
I,. de K o n i n j i k anjiepeheu. Eine hlodificxtiou diese:, Apparates heschrieb H. TVollny.
B r i An\veiic\ung dessclben stellten hii'h ii1Jer
versrhiedrne i;'beIstiint\c ein, \ve~cahe ziir Constrnction dc.5 nebenstehrnd abgebild(.trn
pimites fiihrten. Der etwn 200 ccni faswnde,
:il)sichtlich schlank gehaltrne Schcidctric*htiJr
eritliLlt concentrirte, cheniisrh reine Srlimefel5iiure iind endvt im Ent\~ickelungsgeflissc i n
eiuc 2 iiim stnrkr. seitlich gebogenc dnsflim,spitze; dnrch Drehen des Trichter5 kanu tler
A u s f l i i s s dcr S i r e xiif imuicr n e w P;irtivn
cles Cl11or:iinmons bex-irkt \I ertlen. l)ns 10 ciu
\I c,ite
c? linclri wtw Entw irlwl 1iiig~fic4i.s h:tt
Fig. 1.
Dir seitlich angesctiuiolzeue Glabr6hre des
Untermtzgefiissrs wird hehiLfs Alisorptiori des
C l i l o r w a s s e r s t o t a ~ e s aus der Sn1f;itliibung
mit einer iiiit Wiisser brscliicktcn n'nscliflazchc \ erbunden.
Der Appmxt h a t sich h i einer niiniiichr
zweijihrigen Verwendung in1 IILIttenlaliorat oriuni sowohl lJei zahlreichen Arhenbr 5 t irnmungeu nach dem Uestillationsrerfnlireii wie
bei anclrren an:tlytischen Opcrationrn xiihherordentlich lwwiiht.
Die Vortlieile dieses
nach lj e h n n t en Principien zusarumenges t el 1ten
Bpi ) ar at ( ~ ssi nd di c I\Ziiglirhkeit einclr rnb (.hen
i t i i t l reinlichen Fiilluug, einer vorziiglichen
-i~i*iii'itziiiiqtler Slinre i m J rc.grlni:,iq\iger G:mg
Jahrgmg 1900.
Heft 53. 85. December 1900.1
Erwideruog.
- Sitzungsberichte.
Erwiderung.
In der Sitzung des Wurttemberger Bezirksvereins des Vereins deutscher Chemiker vom
12. October dieses Jahres sprach Herr Dr. E b e r l e
iiber die Werthbestimmung der Gerbstoffextracte.
I n diesem Vortrage I) citirte derselbe einen Artikel
von uns, welchen wir in der Fachzeitung: ,,&huh
und Leder" 1899, Heft 42, veroffentlicht batten.
I n dieser Veroffentlichung haben wir ein Rechenexempel in der Weise ausgefhhrt, dass wir sagtcu :
Wenn der Itaufer nach einem bestimmten Gehake kauft, und der Extract so und soviel weniger enthalt, so bezahlt er den Extract u r n so
und soviel theurer.
An dieser Thatsache wird wohl nicht zu
riitteln sein.
Herr Dr. E b e r l e fiihrt an der
Hand einiger Beispiele an, dass von ein und derselben Probe, welche yon verschiedenen Gerbereichcmikern untersucht worden ist. verschiedene
Resultate gefunden worden sind, und betont mit
Recht, dass diese Unzuverlassigkeit sehr geeignet
ist, Lieferanten in ungerechtfertigter Weise zu
schadigen. Wenn Herr Dr. E b e r l e unsere Notiz
in der vorerwahnten Sitzunu wciter vorgelesen
3.
hatte, wiirde jeder seiner Zuhorer erkannt haben,
wie die Sache aufzufassen ist. Der Schluss unseres Artikels Iautete namlich folgendermaassen :
.Man sieht, dass hier eine Analyse sehr am
Platze ist und sich reichlich bezahlt macht. Dies
seheo auch reelle Extractfabrikanten gern ein,
uud es hat sich neuerdings bei vielen Kaufen ein
Modus herausgebildet, der beide Theile, Consument
und Verkaufer, ganz zufriedenstellt. Dieser Modus
besteht darin, dass der Abschluss auf Basis eines
festgesetzten Gerbstoffgehaltes nach unserer Analyse geschieht. Nach dieser mird der Gehalt garantirt. Von jeder Sendung wird aus mehreren
Fassern eine Probe zusammengegosseu u n d immer
1309
zur Untersuchung uns eingesandt. W a s wir an
Gerbstoff weniger als den garantirten Gehalt
finden, wird dem Abnehmer iergiitet, was wir
dariiber finden, wird dem Licferanten-gutgeschrieben,
d. h. der Lederfabrikant bezahlt thatsiichlich nur
pro kg Gerbstoff. Durch diesen Modus fallt jeder
Einwand iiber die Unzuverlassigkeit der Gerbstoffbestimmungsmethode fort, sowie auch, dass verschiedene Chemiker verschiedene Resultate finden.
Deshalb bestreben mir uns, unsere Kundschaft
darauf hinzuweisen, stets nur nach unserer Analyse zu kaufen und die gekauRe Waare auch bei
uns wieder untersuchen zu lassen. Wird so verfahren, dann werden auch Misshelligkeiten, wie
sie in letzter Zeit vorgekommen sind, aus der
Welt geschafft."
Auch wir unterschreiben voll und ganz, was
Herr Dr. E b e r l e iiber die immer noch nicht aus
der Welt geschaffte Unsicherheit der Gerbstoffbestimmungsmethode gesagt hat. Diese ist trotz aller
Confcrenzen nicht ails der Welt geschafft, sie wird
auch unserer Ansicht nach nicht aus der Welt geschafft werdcn k o n n e n , so lange wir mit einem so unsichereu Material, wie es die gepulverte Haut ist,
arbeiten miissen. Unleugbar fest steht jedoch,
dass diese Unsicherheit soweit wie moglich behoben wird, wenn, wie wir es in dem citirten
Artikel gesagt und in spiteren Veroffentlichungen
wiederholt haben, stets nach der Analyse eines
bestimrnten Chemikers gekauft mird und die Lieferung wieder von demselben Chemiker untersucht wird.
Auch uns ist sehr wohl bekannt, dass ausser
den gerbcnden Stoffen noch andere Factoren mie
Loslichkeit, Farbe etc. fur die Werthbestirnmung
in Betracht gezogeu werden sollten. Leider hat
der Chcmiker zur Feststellung dieser Werthe noch
keine zurerlassigen Methoden oder Normen, sodass einzig und allein die Praxis bislang den
Ausschlag giebt. Die Erfahrungen, welche der
Gerber bei den eiuzelnen Extracten macht, lassen
ihn das Gute bald erkenneu. Wieviel Gerbstoff
jedoch ein Extract enthilt, muss er vorher
wissen, u m seine Gerbbriihen danach anstellen
zu k6nnen.
Wir wissen ausserdem sehr wohl, dass die
durch die Analyse gefundeneu Zahlen nur relativer Art sind; ihren Werth behalten sie jedoch
durch die Controle, welchc sie auszuiiben im
Stande sind, iinmer vorausgesetzt, dass ein und
derselbe Chemiker, nach dessen Analysc die Waare
gekauft ist, auch der Controleur ist.
Versuchsstation des Vereins Deatscher Gerber
Berlin N.
Dr. Mnsclih-e 4 JT7011enstein.
Sitaungsberichte.
Sitzoug der Akrdeinie der Wiasensehaften in
Wieu. Mstheuirtisch-natarwivseuschaftliche
Klasse Toni 6. December 1900.
Der Secretir legt eine Arheit y o n Hofrath
J . M. Ecler vor: S y s t e m tler S e n s i t o i n e t r i e
p h o t o gra p h i s c h e r PI a t t cn. - Dr. C 1a n s e r
J ) Zeitschr. angcw. Chemie 1900, 1196
uherreioht cine hl,hancllnng: Z n r I i e n n t n i b s t l e r
E u g e n o 1g l y k o 1S:L Lire, In welcher festgestellt
IFird, dass diese \'erbindnng, entgegcn der bisherigen
Annahme , mit einern Molecul Krystallwasser krystallisirt. Zur Charakterisirung nnrden Metallsalze,
Ester, das Amid, hnilid und IIydrazid dargestellt.
Eei den Eroniirangs~ersochenentstaud eine Dibromeugenolgl~lrolsnore, daneben jedoch ein alltaliun-
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