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Apparat zur Nachweisung der Abhngigkeit der Pendelschwingungen von der bewegenden Kraft.

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XVII. Appnrat zur Nnchweisung (10 ALhfingigkcit der Penrlelscfiwiirgungen oon clrr bewegenden Kraft; von H o l t z m a n n .
B e i der Lehre vom Pendcl wird gew6hnIicli der Isochronismus der Schwingungcn, wie der Einflufs der Lange
des Pendels auf die Schwingnngsdaucr den Zulibrcrn
durch Versuche sor Augen gefiihrt, und so dcr theoretischen Ableitung der Pendelgesetzc mehr Halt im Gediicbtnisse gegeben. Ein weiteres Gesctz, wclches die
Abhsngigkeit der Schwingungsdauer von der Griifse der
bemegenden Kraft betrifft, wird, ineines Wissens, in der
Regel nicht durch das Experiment vergegenwsrtigt, und
doch ist es gerade dieses, welches am haufigstcn angewendct wird: 60 bei der Erforschung der Schwerkraft
an verschiedenen Orten der Erde, so bci dcr Untersuchung der magnelischen und der elek lrischen Krafte.
Diefs hat mich veranlafst , einen Apparat herstellcn ZU
lassen, der geeignet ist, dieses Gesetz, aIso den Satz
nachzuweisen: die Anzahl der Schwingungen desselbeii
Pcndels in derselben Zeit ist dcr Quadratwurzel dcr das
Tendel bewegenden Kraft proportiohaln, wobei vorausgesetzt ist, dafs diese Kraft stets dieselbe Richtnng habe.
Ich nahin hierzu ein Pendel a c (Fig. I1 Taf. I),
das seinen Drehpunkt 6 in dcr Mitte zwischcn zwci Zapfeii
a und c hat, ahf welche Gewichte aufgeschobcn wcrdcn
kiinnen. W i r d dieses Pendel aus seiner Gleichgemichlslage in die L6ge de gebraclit, so mufs das von d nach
c herabsinkende Gewicbt das in e angebraclite von e
nach n erheben, wahrend das Aufsteigcu voi: c nach g
diirch das Hcrabsiiiken des obereii Gewichtes vou a nacli
S erleichtert wird. Die bewegende Kraft ist also hier
inilner die Differenz der beiden in c und n nngebrach'2
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ten Gewichte. W i r d nun ein Theil des Gcwiclites vou
c nach a gebracht, so ist die bewegte Massc noch iinnier dieselbe, auch die Entfernung derselbeil vom Drehpunktc die fruhere, aber die bewegende Kraft eine nudere; untl die Schwingungsdauer mird , dem angefulirten
Gesctze gem&, abgciindert erscheinen.
Uer Apparat, wie ich ihn voin Mechanikns D e s n g ii
in Heidclberg ausfiihren lids, bcstelit in einer Stablstangc
a c , die in 6 eine Schneide, und in o iiiitl c cyliudrische Zapfen hat, dnnn atis funf sclieibenfijrinigen Gewichten von RiIcssing, die auf die Zapfen in a und c
aufgestcckt werden IrBnnen. Sic sind bci ineiiicin Apparatc :
Siimme.
I.
11.
111.
VI.
V.
0,lS Kilogrin.
0,14
0,lO
0,06
0,52
-
-
0,32
0,42
0,48
1,oo
Die Lenge des Pendels von a bis b ist 0,1463 Meter. Sind nun alle Gewichte unten in a angebracht, so
ist die bewegende Kraft 1 Kilogrin., und das Pendel
macht in 1 Minute 150 Schwingungen.
1st das Gewiclit I von unten nach oben gebracht, so
ist die bewegende Kraft 1 -2.0,18=0,64 Kilogrin.; das
Pendel macht 120 Schwingungcn in 1 Minute. Und
eben so findet man bei
die bewegeircle Kraft.
Sehwingungozald.
Kilogrm.
I und I1
oben, =1-2.0,32=0,36
I + I1 4-111
- =1-2*.,42=0,16
I+II+III+IV
- =1 - 2 .O,48=0,04
Die Schwinpngszahlen
150 , 120 , 90 , 60 , 30
vcrhaltcn sich abcr wie
90
60
30
135
v1 : v0,64
n;imlich wie
1 : 0,8
d. h. wie
: 1/0,36 :
:
0,6 :
v0,16 : I/O,O4,
0,4
:
O,2,
5 :
4 :
3 :
2 :
1.
Der in Frage stehende Salz ist soinit experiinentell hergestellt.
Fur Vorlesungeii wird es nun passender seyn das
Gcwicht I oben zu befestigen, und I1 und 111 in ein
Geivicht zusammen zu nehmcn; inan hat dann die bewegenden Krafte:
61 , 16 und 4,
und die Schwingungszahlen:
120 , 60 . 40,
die sich leicht durch Vergleichung mit einem Secundenpendel erkennen lassen, ohne daCs man gen6thigt wsre,
lange zu zablen.
Der Apparat, wie er ausgefuhrt ist, ist in der Fig. 10
Taf.1 im Drittel der wahren Grofse abgebildet.
M a n n h e i m , im September 1842.
XVIII.
Untersuchungen iiber die Zersctzungsproducte der SchwcfeIblausGure und Uehersch wcf e l b Zausbure; con D r . C. Y o e I c k e I ,
Prof. der Chemie und Phyoik an cler hiihcren Lehranstalt
Zweite AbhandIung
zu Solotlrurn.
I).
Verhalten cler w a s s e r h a l t i g e n S c h w e f e l b l a u s l i u r e - f i i r sich
i n lriiherer T e m p c r a t u r .
Es
ist eine bekannte Thatsache, dafs man durch Destillation von Schwefelcyankalium rnit verdiinnten SYuren
I ) Die erste Abliandlung Iiicriiber findct sich in den Annalen dei. Clicmie und Pharrnarie, Bd. XXXXllI S. 74.
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