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Archiv f Geschichte der Mathematik der Naturwissenschaften und der Technik. Herausgegeben von Julius Schuster. 10. Band (neue Folge Bd. 1). Verlag F. C. W. Vogel Leipzig 1927. 1 Bd. RM

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Verein deutscher Chemiker
des jungen Pharmazeuten hinreichend angepai3t ist. Wenn
der Autor ferner damit rechnet, dai3 das Buch auch von ,,Fortgeschritteneren" benutzt wird, und dementsprechend hier und
da iiber die Anspriiche, die vom Standpunkte des Apothekerpraktikanten a n das Buch zu stellen s i d , hinausgeht, so konnte
man einweiiden, dai3 damit dem Praktikanten, fur den: das
Buch nun einmal bestimmt ist, iiur a e n i g gedient sei.
Hiervon abgesehen ist aber zusammenfassend zu sagen,
dai3 der Apothekerpraktikant, dem das vorgeschriehene Arbeitstagebuch, insbesondere, was die theoretische Seite anbetrifft,
erfahrungsgemai3 recbt vie1 Sorgen bereitet, in dem S c h e n k schen Praktikum in der Tat einen Ratgeber vorfindet, dem er
sich voll und ganz anvertrauen kann und aua dern er in v k l e r
Th. Boehm. [BE. 305.1
Hinsicht reichen Nutzeii ziehen wird.
Rontgenographie des Eisens und seiner Legiernngen mit besonderer Beriicksichtigung d er Ergebnisse anderer Untersuchungsmethoden.
Von M. C. N e u b u r g e r , Wien.
Sonderausgabe aus der Samnilung chemischer und chem.techn. Vortrage, herausgegeben von Prof. Dr. W. H e r z ,
Hreslau. 124 Seiten, 44 Abbildungen, 35 Tafeln. Verlag
Ferdinand Enke, Stuttgart 1928. Geh. RM. 1135.
In der Einleitung hespricht der Verfasser die Methoden
zur Erforschung uer Metalle und Legierungen. Es folgen die
Ergebnisse fur die Kenntnis der Mischkristalle. Die Begriffe:
idealer Mischkristall uiid ideale Verbindung werden definiert.
Ein Kapitel beschiiftigt sich mit der Allotropie des Eisens. Im
weiferen wird dann auI etwa 70 Seiten das Verhalten der
allotropen Modifikationeri des Eisens gegeniiber den Legierungsbestandteilen Kohlenstoff, Silicium, Chrom, Wolfram,
Vanadin, Kobalt, Nickel. Mangan und Molybdan behandelt.
Schlieljlich folgt eine Zusammenstellung der Kristallgitterdaten. Oberall wird das Ergebnis der Rontgenuntersuchung
init dern anderer Methoden zusainmengehalten. Das Buch
bringt eine Fiille voii Tatsachen und Literatur, iibersichtlich
uiid klar dargestellt. Es kann bestens empfohlen werden.
G . Scheibe. [BB.145.1
Arehiv fur Geschichte der Mathematik, der Naturwissensehaften
und der Teehnik. Herausgegellen VOII Julius S c h u s t e r.
10. Band (neue Folge Bd. 1). Verlag F. C. W. Vogel, L e i p i g
1927. 1 Bd. RM. 34-.
Im August 1922 erlag das allen Freunden der Geschichte
der Mathematik, Naturwissenschaften und Technik wohlbekannte uiid lieb gewordene ,,Archiv" den Noten der Nachkriegszeit. Nach fiinf Jahren Scheiritod ist es - in hoffnungsvollem griinen Umschlag, vorziiglicher Ausstattung, unter
Assistems eines ausgezeichneten Mitarbeiter- und Hedaktionsstabes .wieder aufgelebt. Der verdiente Herausgeber hat dem
ersten Bande der ,,Neuen Folge" einige programmatische Ausfiihrungen (,,Die Geschichte der Naturwissenschaften und wir")
mit auf den Lebensweg gegeben, die vollste Zustimmung verdienen. Er betont dabei vor allem den universalgeschichtlicheri
Charakter des neuen Organs, das schlieBlich die Geschichte
des menschlichen Geistes in seiner Beziehung zur Kenntnis
der Natur pflegen soll. Auch Wilhelm O s t w a l d nimmt in
einer Abhandlung iiber ,,Geschichtswissenschaft und Wissenschaftsgeschichte" grundsatzliche Stellung zu den Zielen der
neuen Zeitschrift. Aus dem reichen Inhalt des ersten Bandes
seien folgende den Chemiker interessierende Aufsatze herausgegriffen:
E. D a r m s t a d t e r , Assyrische ChemischTechnische Vorschriften und ihre Erklarung; Hermann
F i s c h e r , Eine Bliiteperiode der pharmakogriostischen
Literatur im 15. Jahrhundert; M e y e r h o f, Eine 5000 Jahre
nlte wasserige Losung; W i n d e r 1 i c h , Die ersten Schmelzversuche rnit einem Sauerstofigeblase; d e r s e 1 b e , Geschichtliche Notiz zur Verflussigung der Gase. AuDer diesen die
Chemiker besonders angehenden Beitragen finden sich aber
i n dem vorliegenden Band noch zahlreiche andere sehr interessante Aufsatze aus Grenzgebieten, deren Lektiire auch dem
Chemiker manche Anregung geben kann.
Das Archiv kann selbstverstandlich nur dann in dem Umfang und in der Qualitat dieses ersten Bandes fortgesetzt
werden, wenn es iiber einen ausreichenden Stamm von Lesern
verfiigt. Es sei deshalb auch an dieser Stelle der Wunsch
ausgesprochen, dai3 sich auch aus den Kreisen des Vereins
Deutscher Chemiker recht viele Interessenten fiir dime wertG. Bugge. [BB, 10.)
volle Publikation finden mogen.
'Clmmie, 42. J. 1948
I Zeitschr. fGr angew.
VERllN DWJTSGHM CHEMIK6R
60 jZihriges Doktorjubilaum
Oeh. Rat Prof. Dr. Wallach, Gattingen.
Den1 Jubilar wurde folgendes Telegramm iibersandt :
,,Den1 genialen Forscher, der durch wissenschaftliche
Arbeiten groi3e technische Gebiete rnaegebend beeinflul3t
hat, dern ausgezeichneten Lehrer, seinem hochverehrten
Ehrenmitgliede sendet Zuni sechzigsten Doktorjubilai m
herzliche und ehrerbietige Gliickwiinsche der
Verein deutscher Chemiker."
AUS DEN BEZIRKSVEREIWBN
Bezirksverein Sachsen und Anhalt. Friihjahrsversam~llung
in Nauniburg am 8. Juni 1929. Dr. E s p i g , I. G. Bitterfeld:
,,Uber die Herstellung synthetzscher Edelsteine."
Korunde und Spinelle werden heutzutage fabrikmaBig
synthetisch hergestellt, indem in einer vertikal nach uiiten
brennenden Knallgasllamrne das Rohrnaterial, AbO,, oder fur
Spinell A1,0, nebst MgO in Pulverforni eingestreut wird, zum
Schmelzen kommt und auf einem Schamottestift zu einem
birnenforniigen Kristall- heranwachst Durch die synthetischen
Edelsteine sollen nicht die Natursteine verdrangt, sondern die
wertlosen Imitationen solleri durch ein Qualitatslnaterial ersetzt
werden. Voni wissenschaftlichen Standpunkt interessieren besonders die Spinelle, die eine Mischkristallreihe von MgO . A1,0,
rnit der 1925 entdeckten regularen Modifikation des Aluminiumoxyds darstellen (R i n n e). Die Moglichkeit der Unterscheidung
von den Natursteinen, die Imitationen aus Glas und die
Dubletten wurden kurz behandelt. Lichtbilder der Fabrikations:
statte, von schonen Einzelkristallen, von Rontgendiagrammen
und Mikrophotographien bildeten den SchlufJ des Vortrags.
Wiirttembergiseher Bezirksverein des Vereins deutscher
Chemiker. Sitaung am 5. Juli 1929, 8 Uhr c. t., Stuttgart,
Schellingstr. 26. Voi-sitzender: Dr. A. S i m o n.
1. Geschaftliches: Kurzer Bericht des Vorsitzenrien uber
die Hauptversammlung.
2. Vortrag: Prof. Dr. G. G r u b e : ,,Oher die Bildung non
Bariumsilicaten aus Bariumcarbonat und KieselsGure im festen
Zustand" (nach Versuchen von R. T r u c k s e s s ) .
lti der Techriik wird Barythydrat neuerdings nach einem
Verfahreii von D e g u i d e gewonnen, bei dem ein Gemenge
voii Bariumcarbonat und Kieselsaure i m Drehofen zu Bariumsilicat und Kohlensaure umgesetzt und das entstandene
Bariumsilicat mit heifiem Wasser in Barium'hydroxyd und
Kieselsaure zerlegt wird. Durch die Versuche des Vortr.
sollte festgestellt werden, welche Bariumsilicate bei dieser
Reaktion im festen Zustarid auftreten. Von den vier moglichen Gleichgewichten
BaCO,+SiO, 2 BaO . SiO,+CO,
(1)
BaO . SiO,+BaCo,
2Ba 0. Si0,+C02
(2)
2Ba0. SiO,+BaCO, 2 3Ba 0. SiO,+CO,
(3)
3Ba 0. SiO,+BaCO,
4Ba0. SiO,+CO,,
(4)
die s8mtlic.h phasentheoretisch monovariante Systeme sind, ist
der Vorgang (1) eiiigehender von W. J a n d e r untersucht rnit
den1 Ergebnis, dai3 der Gleichgewichtsdruck des Kohlendioxydes
bereits bei 6900 e ine Atmosphare betragt. Die Gleichgewichtsdrucke der Reaktionen (2)-(4) waren bisher nicht bekannt.
Erhitzt man pulverformige Genienge von Bariumcarbonat und
K ie se lshre im Kohlendioxydstrom, so ist im Ternperaturinterdas bariumreirhste Silieat 2Ba0. SiO,,
vall von 800-11OOa
ein Beweis dafiir, dai3 bei 8000 der COpDruck der Reaktion (2)
bereits eine Atmosphare iiberschritten hat, und daD jener
d w Reaktion (3) bei 11000 unter einer Atmosphare liegt. Uer
Versuch, den 6leirhgewichtsdruck der Reaktion (2) im Tensimeter zu messen, fiihrte zu keinem Ergebnis, weil bei den
'l'eniperaturen
brauchbarer
Reaktionsgeschwindig~it die
Drucke weit iiber einer Atmosphare liegen. Dagegen konnten
die Gleiohgewichtsdrucke der Reaktionen (3) und (4) im Temperaturgebiet von 800-12000 gemessen werden und d a s Triund Tetrabariumsilieat durch isobaren Abbau der Kohlensiiure
im Tensieudiometer dargestellt werden. Der Verlauf der ISObarenkurven lehrt, dafl jeweils das Ausgangssilicat mit seinem
Reaktionsprodukt in begrenztem Umfange feste Losungen bildet.
An der Diskussion beteiligten sich: Prof. Dr. W i l k e ,
Dorfurt, Dr. F i s c h b e c k , Dr. W e b e r und Vortr.
Verlag: Chemie, G . m. b. H.. Berlin W 10. - Veranlwortlicber Schriflleiter: Prof. Dr. Dr.-Ing. e. h. A . B i n z , Berlin. - Drurk: Maurrr%Dimmick, Berlin SO 16.
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