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Aromatische Kohlenwasserstoffe. Von E. Clar. (Organische Chemie in Einzeldarstellungen. Bd. 2. Herausgeg. von H. Bredereck u. E. Mller.) 324 S. 58 Abb. Springer-Verlag Berlin 1941. Pr. geh. RM

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tvort)enen Crmidkeiiiitnisse Erscheinungen in Stoffsystemen unbekaiinter Zusammcrisetzung selbstandig zu dcuten. Weun ihni
cine zu vollst5nintlige 1,iste der ~ i i o g l i c l iBrschcinungen
~
und der
ziigdiiirigeu Ueutungen in die 1I:tnd gegebeu wird, biiWt das Analysicrcn 11. U. eiiien wesentlichen Teil des naturlichen Kcizes und
clcr tlidnktisclicn Bccleutung ein. I m 1,ehrgarig fiir P h a r i n a z e u t e n ,
auf tlcii die Axilcitiuig von Soisci in erster Liriic zugesclinitteri ist,
steht iiir tlie qu:ilitativ-arialytisclie Ausbildung naturgcniaI3 ctwas
weiiiger Zcit zur Vcrfiigurig. Hicr kann das Petlsuiii init einer
tlcrartigen Anlcitung tatsiiclilicli schiieller durchgcarbeitet werdcn.
Iiohlschilt/er. [BB, 10.1
Aromatische Kohlenwasserstoffe. \'on 1:. Clar. (Orgariische
Chernie in @inzcldarstelluugen. BtZ. 2. IIerausgeg. von H. B r c d e r e c k u. I<. JIiiller.) 324 S., 58 Abb. Springer-Verlag, Berlin
1941. l'r. gdi. RM. 3G,-.
Iiri wesentlielien handelt Czar in &escr Monographie die polycyclisclien Systeine ab, die allerdings auf Grund ihres tcilweise stark
urigesittigten Cliarakters nicht mebr als klassische Keprasentanteri
clcs ,,aroriiatischrn Zustandes" anzusprechen sind.
ISiner tlcr besten Kenner clieses Gebietes liat es unternommen,
clicse eigeiitlicli nur tleni I(iipenfarbenc1iemiker vertraute untl
ncuertlings aucli deli Krebsforscher interessierende Materie unifasscncl t1:irzustcllcn. 13esoiiders verdienstvoll ist es, etwa auf einem
Fiinftel cles Uuchunifangs die Theorien dcs aroniatischen Zustandes
kritiscli dargestellt zu haben.
Beini lhrcharbeiten des Werkes fPllt auf, welch grol3eri experinicntellen Bcitrag Czar selbst zuni Ausbau der hoherniolekulareri
aroniatischen Chemie gelcistct h a t .
Ini cinzelnen ist zu tlerii Wcrk zu sageri, daO der Autor anscheiiieiid bcivuWt auf die Darstellung des Benzols, Naphtlialins usw.
zukpiisten tler viclglicdrigcn Kolilenwasserstoffe verzichtet liat uiid
m c J i deren Derivate nur knapp behandelt liat.
JI. P;. hiitte man die Chinone und Ketone der polycyclisclien
Vcr1)indungcn nicht von d e n reiiicn Kohlenwasserstoffeii trcnneri
sollen, (la sic doch f u r den Farbcricheniikcr die ungleicii wichtigcreu
Verbindungen darstellen. 1
's ware sehr dankenswert, wenn Clar
in eiiieiii folgenden Band dicse Gruppe ausfiihrlicli darstellen wiirde.
1;benso erwiiiisclit mlre eiuc riiodcrnc JIonographie iibcr die Derivate
dcs Steirikohleiitcers.
0.Buyer. [BB. 3.1
Die LMethoden der Permentforschung. Cuter JIitiirb. von Facligc.t:ossen herausg. vou I<.B a n i a i i i i und K . M y r b a c k . Lief.
8- -10,799 S., 86 Ahb., G. Thieme, Ixipzig 1941. Pr. geh. Rhl. 81,30.
Die 8. 1,ieferung dicscs ausgezeichrieten IIandbuchs') bringt
den ScliluW d e s T c x t t c i l e s . Bs wird zunichst der Absclinitt
,,Desniolasen und Enzyme der biologisclien Oxydation und Recluktion" zu TCnclc gefiihrt mit den Kapiteln ,,Perosydase" umd
,,Iiat;ilase" ( Z e i k ) , ,,IIydrogenase" (Stephenson und Woods) uxd
,,Redoxsubstanzeri uribekanriter Wirkung", in wclch letzterem das
Thiol-Disulfidsysteni von Bersin, die AscorbinsPure von P . I I u / / z
und die chinonartigm Parbstoffe von Lynen bescirieben sind. I r r i
Abschnitt ,,Assimilation" siiid die Kohlcnslureassiinilation der
griinen Pflanzen von Steiner, die der autotrophen Bakterien von
Engel und die Stickstoffassimilation VOII Ifiina ~ u i dVirtunen an IIaiid
eines reichhaltigcn Anscli;iuuIigsmatcriols ausfiihrliclier bchazdelt.
In1 dritten Hauptteil, dcm ,,Besonderen Teil", finden wir iin
Absclinitt iibcr ,,Die Erizynie i n d e r I n d u s t r i e , niit besonderer
Bcriicksichtigung dcr in der Technik bcvorzugten Methoden" eine
eingehende Iktrstellung der Fermentr in der GBrungs-, Fett-, BIalzestrakt-, Textil-, Leder- und pharmazeutischen Industrie sowic
der I h n i e n t e in der >filch, clenr Honig, dem Ilrotgetreicle und deiii
Xehl. Der Abschriitt ,,Die E n z y m e i n d e r K l i n i k " bringt eine
Beschreibung der ,,in der Klinik gebrauchlichen Feriueutbcstirnniungstriethoden" von Anlsnoia und Chybek und der ,,enzyirichcniischc~iCaicinornreaktioncii" von h'dtler.
Dicx 9. Liefcrung urnfaat die 7 908 Titel zitierter Rbhandlung.cn
in eincr in sich gcsclilosscnen B i b l i o g r a p h i c in Originalfassung
und -sprachc mit dern &men und Vornamen dcr Verfasser und
cler gcnaucn Bezeiclinung der betreffenden Zeitschrift, so daB dicsc
13ibliographie auch unabhangig voni Handbuch als eine wertvollc
Quellc fur literarisch Arbeitende anzusehen ist. Aus ihr ist &erdeiri ersichtlich, auf welchen Seiten des Handbuchs und wie oft
die Abliantllungen ziticrt sintl.
Die 10. Lieferung endlich, nlit der clas Wcrk abschlieWt, enthilt
ein V e r z e i c h n i s der Verfasser der einzelnen Beitrage sowie ein
Verzeichnis tler behandelten Pragen und der niclitigstcn Stichwortcr.
H . H e l l m m n . [BB. 14.1
Die Biologische Chemie i m Dienste der Volksgesundheit.
Pestrede am Friedrichstag der PreuBischen Akademie der Wissen sehaften am 23. Januar 1941, gehalten von A. B u t e n a n d t .
(PreuWischcAkaderuie der Wissenschaftcn. Vortrage und Schriftcn,
Heft 8). 31 S., W. de Gruyter, Berlin 1941. Pr. br. RM. -.80.
Klar und iibcrsichtlich, meisterhaft in Aufbau mid Darstellung
wird liier ein auch deru Laicn leicht verstiindlicher tfberblick gegeben
iibcr die Kolle der Biochemie im Dienste der Volksgesundheit. Das
Studiuxn der lebensnotwendigen Wirkstoffe fiihrte zu einer Therapie
') Vgl. die Baprechuug in d i w r aitschrift 55,
I7 [1942].
auf natiirlieher Basis, d . 11. niit k6rpcreigencn Substanzen, wie es
tlie verschiedenen Vitamine und IIorinone sind. Wcht rninder groW
sind die Erfolge bei der Brklnipfung dcr Infcktionskrankliciteii,
besonclers niit den erst 3 935 btkatintgefforcleiieti, in I)eutschl:intl
ciitdeckten Siilfonarniden. SchlieDlich wird auf iieucre I'roblcmc
tler biologischcn Chriiiic hirigcwieseri, (lie niit der 1,cpra-, Krcbsund Virusforschuig vcrkniipft sind. Die klcinc Scliriit, die nuch dttr
Chemiker niit GetinO lcseii wird, bringt &:in 1,aien cincu bedcutsanien Zwcig tiioderner l~orschiingbctrlclitlicli naher.
I<. ( h . , L l ? t / . jBI3. 118.1
Pflanzliche Arzneimittel bei Theophrast von Hohenheim
genannt Paracelsus. Von D. S c h m a l t z . 87 S., 1 Abb. Hippokrates, Stuttgart 1941. Pr. geh. R31. 4,50, gel). KX. 5 , 2 5 .
12s tut dcni Ruselien diescs groom 3Ianncs keinen Ablxucli,
wenn m a n liier und dn ihn verwickelt sicht in dict Ikgrcnzthcit eintir
von Abcrglauben gcschwingerten Uinwlt. \Venn cr seine Rezcptc
gelegeritlich mit Kegenwiirmern, I+dscheii odrr Asseln wiirzt, w~riii
er das Johanniskraut als Mittel g w m h l l s u c h t einfach unter deni
5:
IIut trageii liWt, so sehen wir weniger den Ifaim als das Zeitalter
am Werk. So ist es in viclcri I{inzelheitcn auch in seiner Krauterkunde. I n dieser IIiiisicht war l'a?-uce/szhs aiidarcrseits liincingestellt
in ein grol3es Erbe, und c s wire urir~crstlindlieli,h i t t e er nicht Gebraucli geiriacht von deni Wissctrisgut urid den IVerten, die seiner Zeit
aus einer friihereri Mcdizin und bcsonders aus dcr dcutsclien Volksmediziniiberliefertwarcn. Sosinddieriicistciidcr ~~oniliirivcr~endcteri
Drogen Pltester Mensclilieitsbcsitz, und wir findrn clirwiirdige Heiliiiittel in seineii HHiriden wie Opium, I3cllatlonria, Scilla niaritima
11. a. Aucli gal) cs schori vor PuraceZsm ausgvzeichricte deutsche
KrLuterbiichcr, urici da der Verfnsscr uns cine IVeiterfiilirung
seiner historischen Arbcitcn vcrspriclit, so wiire es hiichst rcizvoll,
auch auf dieseni Gebiete die eng? Verflechtung niit dcni Zcitalter
aufzudecken.
Quintcssenz und J1:igisteriuni sind die phariiiazeutischen Zubereituugcn von Krautern, die iiiit dem Samen dicses groWcn Jlanncs
verbuiiden wcrden, Bei der Bcschreibung der sp:igyrischen Arzrieieri
ist deni Autor eiri kleiner Fchlcr unterlanien. \venn m a n nPmlich
frische IIeilkrauter zerkleinert und in abgcschlossencn GefaBeii sicli
selbcr iiberl50t, so erfolgt keirie IIefcgariing, sontlern cine niilcbsaure
Girung, soferri man wirklicli die allgeriieine I>iulnis unter den Versuchsbedingungen vcrhindern kann. Gbrigens findct sicli dicse Art
der niilchsauren Giruiig von Armeipflanzen sclion bci I'linius. Die
optiriiistisclien Auff uiigen dcs Verfassers ini IIinblick anf Quintessenz und Magisterium karm der Iiefcrrnt nicht ohnc wcitercs
teilen, im ganzcn ~iiuWjedcnfalls tlcr Vcrsuch des l'circicc/.stas, iibcr
die Galenisclieri Zubercituigeri hiriaus N e u e s zu scliaffcn, als gcscheitert angeschcn werden, schon aus drni einfachrn Grumdc, weil
bei jcder seiner chemiscllen Manipulationen kleinc oder gcw8hnlich
g r o k Verluste an wirksniner Siibstanz eintretc.n. An dicser Stcllc
iiiii13 auch bedauert werden, daO dns nucli mcscmtlirli literarisehen
Inhalts ist, es daher ganzlich unbekariiit bleibcn niuW, was in solclicii
Zubereitungeri an wirksamen Stoffen iibrigbleibt. I.:s ist ja nicht so,
daW die Saturwissenscliaften und die hkdizin 1Hngcr als 400 Jahre, wie
der alte Barbarossa iiri Kyffhauscr gcsclilafen hatten, und dd3 sic ini
Grunde nicht hinaus gelangt wiiren iiber die Kriiuterkund(: des Pnrcicelszls. Nach diesen kleinen Vorbehalten bckennt der Referent. (la0
er das Buch init Gewinn gelesen hat.
Eichlioltz. LI313. 107.1
Aus den Bezirksverbhden
Bezirksverein Thuringen.
S i t z u n g :ini 1. D c z c n i b c r 1941 ini groBen Hiirsaol tles
Clicniischcn L~il~oratoriuiiis,
Jeiia. Vorsitzcntlcr : Prof. D r . Si ( ' v c r t s.
lrilnelitncr : I<tnra 50.
1)r. Fr. Hein, Lcipzig : Bct'triige. zur I i o r , t p / e ~ , . r ~ l i r , / i i ~ ~ .
Es wurdc cin C1)erbliek iiber (lie michtigsteJ: hisherigen koiiiplc schcmischcn Arbcitcn tles Vortr. und seiner Mitarbeitcr gcgchcri.
ZuIiichst wurdcn die koiripltsr~ndthcrate tlcr \Visiiiutli alogeri w a s s c r s t of f s a u r e n bchandelt, die beiiri Einlciteil voii I-ialog(!liwnsserstoff in (lie Btlicrischcn LBsungeri dcr \Visniutlialoide erlialteti
werdcn.
Die Auffiiidung cler chroniorgniiisclieii Vrrbindm~gcn erniijgliclite die Erkenntnis ciner Be bung zwisclicri Koiii~~lcskonstitutioii
untl Bilrlung iiietallorgariisclicr Verbindungcri imtl fiihrte zu tler
Feststellung, (la13 die Ligandcii z. U.
S I I , von E;oniplt.xKationen und Anionen gegcn Cr'ripnrd-Rcagens Ifcschiitzt sind.
Die Rufklirung dcr Atherspnltung riiit Chrornolialoideii wurde
durch Isolicrung ciner Rcihe von I;oniplestlerivntcr~, z. 11. CrX,
OK3SI13, clcr dabei ~utsteliendenVerbinrlungC I S , . OK erniiigliclit.
Die besondere Stabilitlt dcs Tridipyridylferro-Koniplcxes
fiihrtc zur Synthese des a , " - D i p y r i d y l s aus I'yritlin untl Pcrrichlorid, glcichzcitig crgab sicli tlie ~rnuclibarkcitcks 1)ipyricIylquecksilberbronii~ls[Dipy : HgBr,j fiir die cluantitative Bcstiiiirriung
des Ilipyridyls. Dargestellt wurtlc ;iuI3ertLeni ths [CrlI I)ipy3j J
.413,0, clas sicli zuni Uuterschiccl von deiii eiitsprec1ieiidc.n FerroKoniplcs :ils sclir unbestlndig crwies.
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aromatische, herausgeg, einzeldarstellungen, clare, bredereck, organische, kohlenwasserstoff, springer, chemie, 1941, abb, verlag, geh, 324, mller, von, berlin
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