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Arzneimittelsynthese von H. P. Kaufmann. Springer-Verlag Berlin. 1953 1. Aufl. VII 834 S. 26 Abb. 1 Tafel gebd. DM 87

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Literatur
Arbelten an8 dem Paul-Ehrlich-Institut, dem 6leorg-Speyer-Hans
und dem Ferdinand-Blnm-Inetitut en Frankfnrt a. M., Heft 51.
Zum 100. Geburtstage Paul Ehrlichs und zum Wiederaufbau
des Paul-Ehrlich-Instituts. Verlag Gustav Fischer, Stuttgart.
1954, 223 S., 35 Abb., 1 Tafel, geh. DM 30.-.
Diese Festschrift (nus der von Paul Ehrlich selbst begrundeten
Schriftenreihe) erhiilt ihr besonderes Gcprilge durch ganz in den
Dienst der Grundlagenforschung gestellte Aufsiltze von Rulenandt, Linder, Prigge, Schdfer, Gunther, Christ, Sieged-MannweilerHertenstein-Kropp, Wagner-Soar und Pedal. Die Themata entstammen den Gebieten der Krebsforschung, Immunnlogie, Serologie, Baktqriologie und Virologie sowie der Problematik der Versuchsplanung und Versuchsauswertung in der Biologie. Snlche
Arbeiten hesitzen immer besonderen Wert auch fur denjenigen,
dessen Forschung mehr zweckhedingt irrt, indem Rie ihm neue Anregung zur Losung seiner Probleme geben. Herausgeber und Verlag haben sich um gute Anordnung und fehlerfreien Druck bemuht, was ihnen in vorbildlicher Weise gelungen ist.
R . Schwoyzer [NB 8631
Arcneimittelsynthess von H . P . Kaufmann. Springer-Verlag,
Berlin. 1953,l.Aufl. VII, 834 S., 26 Abb., 1 Tafel, gebd. DM 87.Uber lange Jahre hin ist das Gebiet der Arzneimittel-Synthese
nicht mehr zusammenfassend beschrieben worden. Das Buch von
S. Frankel, das vor 30 Jahren noch als Standardwerk galt, ist
nicht fortgefuhrt worden, ebenso wurde der ,,GrundriB der modernen Arzneistoffsynthese" von K . H . Slotta nicht mehr erneuert.
Die ,,Medicinal Chemistry" von Burger konute diem Liicke zum
groom Teil ausfullen, ist aber - und es kann auch nicht anders
sein- vollkommen auf die amcrikanische Literatur aufgebaut.
Die ,,Arzneimittelsynthese" von H . P. Kaufmann ist deshalb
fur alle, die sich mit diesem Gebiet beschilftigen oder beschilftigen
wollen, eine HuBerst wertvolle Stiitze. Es ist oft iiber die Gliederung des Stoffes einer Arzneimittel-Synthcsc gesprochen worden; daB Kaufmann die schon von Frdnkel gebrachte Anordnung
beibehalten hat, entspricht wohl der allgemeinen Auffassung. Der
Inhalt des Buches. auf 782 S. zusammengedrilngt, bringt praktisch alles, was in der Arzneimittelsynthese bearbeitet worden ist.
DaB einzelne Substanzcn dabei nicht immer nach den besten Methoden dargcstellt werden, ist verstandlich - s. d a m z. B. die
Darstellung des Novonals auf S. 32 - doch kann das in weiteren
Auflagen leicht nachgeholt werden. Die pharmakologischen Ausfuhrungen lassen sofort den erfahrenen Praktiker erkennen und
sind wohl Herrn Schaumann zu vcrdanken. Allcs in allem ein
Buch, das, wie der Verfasser schreibt, ftir Chemiker, Apotheker
und Arzte gedacht ist, und das diesen angelegentlich empfohlen
G . Ehrhart
[NB 8591
werden kann.
Vorlesnngeu Uber Phermezentlsche Chemle nnd Arzncimitteleynthese, von Walter Huckel. Ferdinand Enke Verlag, Stuttgart.
Bd. 1: Anorganischer Teil. 1953. 1. Aufl. XI, 406 S., 5 Abb.,
gehd. DM 45.--, br. DM 42.-.
Vide in Deutschland erschienene Lehrbiicher der pharmazeutischen Chemie kBnnen zu dem Eindruck fuhren, daB dieses Gebiet
nicht 80 geschlossen und abgegrenzt ist, wie andere Teildisziplinen
der angewandten Chemie. Das vorliegende Buch ist deshalb
seiner Anlage nach geeignet, eine Lucke zu schliellen; es ist nicht
ein ,,Lehrbuch der Chemie fur Pharmazeuten", es setzt vielmehr
den Stoff der Grundvorlesung bzw. der Anfhgerlehrbucher der
Chemie voraus, und beschrilnkt sich im Wesentlichen auf die Behandlung pharmaaeutisch-chemischer Probleme.
Einen vollstindigen uberblick uber das Werk wird man erst
nach Erscheinen des 11. Bandes gewinnen. Der bisher vorliegende
anorganische Teil enttiuscht allerdings etwas die durch den Namen des Verfassers hochgespannten Erwartungen. Das Buch
bringt tatsacblich nur das, was sein Titel sagt, nimlich den Stoff
einer Vorlesung uber pharmazeutische Chemie. Damit unterliegt
es allen den Begrenzungen und Einschrilnkungen, die eine solche
Vorlesung mit sich bringt, sei es in zeitlicher Beziehung, sei es im
Hinblick auf die Aufnahmefilhigkeit des HBrers. Die Behandlung
der Probleme bleibt haufig an der Oberflache und manch wichtige
Frage wird uberhaupt nicht behandelt oder nur angedeutet. Auch
die Angaben uber die medizinisohe Anwendung der Stoffe sind
gelegentlich luckenhaft und entsprechen in manchenF&llen nicht
dcr derzeitigen wissenschaftlichen Anschauung.
Von einer spateren Auflage, bei der die angedeuteten Milngel
leicht zu beheben sind, ware aber vor allem zu hoffen und zu wiinschen, daS nus diesen ,,Vorlesungen" ein wirklichea ,,Lehrbuch
der pharmazeutischen Chemie" wird, das damit nicht nur dem
Studenten, sondern auch dem Fortgeschrittenen oder DrauBenstehenden von Nutzen sein kBnnte. Die Vorausseteungen hierftir
Bind fraglos gegeben, es muate aber ein wesentlich grBlleres Material verarbeitet werden und vor allem das neuere Schrifttum beriicksichtigt und Literaturhinweise eingefugt werden. Besonders
gilt dies im Hinblick auf analytische Fragen, wo sich das Buch im
Wesentlichen auf die in der heute veralteten deutschen und schweizerischen Pharmakopoe aufgefiihrten Stoffe und Methoden beH. Bdhme [NB 8411
schrilnkt.
Fortschritte der Chemle organischer Natnrstoffe, herausgeg. von
2. Zechmeister. Springer-Verlag, Wien. Bd. 9. 1952, 1. Aufl.
XI,535 S., 20 Abb., kart. DY 79.-, gebd. DM 82.50.
Die ersten beiden Abschnitte: ,,Synthetische Chemie der
Carotinoide" (Inhoffen und Siemer) und ,,Synthesis and Properties of Vitamin A and some related Compounds" ( J . G . Bazter)
erginzen siah und geben eine umfassende ubersicht iiber die wichtigsten neueren Synthesen dieses Gebietes der Polyenchemie, das
in den letzten Jahren mit wachsenden Erfolgen bearbeitet wurde.
Es schLicDt sich ein Kapitel ,,Les antivitamincs" von P. Meunier
an. In dicscm werden die verschiedenen Antagonistcn und Hemmstoffc, wic sie von einer grBBercn Zahl von wamer- und von lipoid1Bslichen Vitaminen bekannt sind, behandelt und auf ihre Bedeutung fur die Kenntnis der Wirkungsweise der Vitaminc sclbst und
auf ihre thcrapeutische Verwendung eingcgangcn. Im folgenden
Kapitel findet sich nus der Feder von A. StolZ eine eingehende Darstelluug dcr gesamten Chemie der Muttcrkornalkaloide (Recent
Invcstigations on Ergot-alkaloids), die es gestattet, die Arbeiten
der letztcn Jahrc und Jahrzehnte, die zur Strukturaufkliirung
dieeer intcrcssanten Gruppe von Alkaloiden gefiihrt hat, zu iibersehn. M. Tomita gibt eine Ubersicht iiber die zahlreichen AlkaIoide der Menispermaceen (Benzyl-isochinolin-Typ, Berberin-Typ,
Biscoclaurin-Typ u. a.), soweit diese in ihrer Konstitution geklilrt
sind. Es folgt eiu Kapitel iiber ,,Naturally occurring Coumarins"
(F. M . Dean), in dem das Gesamtgebiet dargestellt wird. H . Borsook behandelt im Kapitel: ,,The Biosynthesis of Proteins and
Pcptides including isotopic Tracer Studies" Bildung und Umwandlung der Proteine und Peptide in vivo und auf enaymatischem
Wege in vitro unter besonderer Berucksichtigung der energetischen Verhilltnisse und der Verwendung von Isotopen.
Die beiden nilchsten Kapitel Bind den Nucleosiden und Nucleotiden gewidmet: Ein Kapitel von H . M . Kalckar uber ,,The Enzymes of Nucleoside Metabolism" bringt die neueren Erkenntnisse iiber die Enzyme des Nucleins~urestoffwechse~s
(Gewinnung
der Enzyme und in vitro-Synthesen mit ihnen). Es schlieBt sich
an: ,,Nuclcosides and Nucleotides as Growth Substances for
Microorganisms", in dem vor allem der Einflull der in der Uberschrift genannten Stoffe auf das Wachstum verschiedener Microorganismen an Hand eines umfangreichen Materials behandelt
wird. Den AbschluB des Bandes bildet ein Kapitel von D. H.
Campbell und N . Bulman ,,Some Current Concepts of the Chemical
Nature of Antigens and Antibodies". Aus dem umfangreichen
Gesamtgcbiete der Immunochemie wird im Wesentlichen dae
Teilgebiot: die physikalisch-ohemischen Eigenschaften der Antigene und AntikBrper und das Wesen der Antigen-AntikBrperreaktion hervorgehoben und in seiuem neuesten Stand eingehend
behandelt. Es zeigt die Problemstellung und Problematik dieses
vie1 bearbeiteten Gebietes.
Es bedarf insgesamt keines Hinweises, daU auch dieser Band I X
der ,,Portschritte der Chemie organischer Naturstoffe"') sowohl
fiir die Forscher wie auch fur den Hochschullehrer, der etwa fur
eine Spezialvorlesung die umfangreichen Literaturangaben benotigt, von aullerordentlichem Werte ist. Einige der Kapitel enthalten auBer den Literaturangaben noch zahlreiche Tabellen und
vorzugliche Bilder.
F . Micheel [NB 8571
1) VEI. dlese Ztschr. 52. 163 119391: 53. 21. 278 119401.
Die Wiedergabc yon Gebrauchsnamcn, Handelsnamcn, Warenbezcichnungcn und 4 1 . in diescr Zcitschrijt bercchtigt nicht zu dcr Annahme,
daB solchc Namcn ohnc weitercs yon jedcrmann bcnubt werden darjen.
Vlclmehr handelt cs sich hdujig um gcsetzlich geschatzte eingetragcnc Warerueichen. auch wcnn sir nicht cincnsmit ..I W.Z.) "nckennzeichnd sind.
Redaktlon: ( 1 7 4 Heldelbeq, Zlegelhliurer Landrtr. 36; Ruf 6976/76
Alle Rechtevorbehalten, insbesonderedieder Ubersetzung. - Kein Teil
dieser Zeitschrlft darf in itgendeiner Form - durch Photokopie, M1krofilm oder lrgendein anderes Verfahren - ohne schrlftliche Genehmigung des Verlages re roduziert werden. -All rights reserved (including those of translabons Into foreign languages). No part of this
issue may be reproduced in any form, by hotostat, microfilm, or
any other means, without written permissfon from the publishers.
Verantwortlich f a r den wissenschaftl. Inhalt: Dipl.-Chem. F. Boschkc, (I7a) Heldelberg; far den Anzel entell: W . Thiel, Verlag Chemle, GmbH.
(Oeschlftsfthhfer Eduard Kreuzhage), Weinheim/Betgstr.; Druck: Druckcrcl \&inter, Heldelberg.
42 8
Angew. Chem. 1 66. Jahrg. 1954 1 N r . 13/14
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