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Atomabbau und Atombau. Die physikalische Analyse des Atoms. Von Prof. Walter Gerlach. Gustav Fischer Jena 1923

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unmoglich gehnlten, und doch sind wir noch lange nicht an der Grenze
des Erreichbaren angekommen. Unsere heute bestehende Anlage ist
ja noch im Grunde nichts weiter als ein vergrokrtes Versuchslaboratorium. Wir k6nnen mit unseren Maschinen vorlflufig noch nicht iiber
Abmessungen von 1200X800 mm bei Wandstarken von 30-40 mm
hinausgehen. Es ist aber nur eine Frage der VergroBerung, und wir
werden in absehbarer Zeit dazu kommen, auch 4 qm (2x2 m oder
2 m Durchmesser) groBe Stiicke zu fabrizieren.
Auch kounen wir jetzt erst nur viereckige TUrme bauen. Ich
kenne die Vontige der runden Turme sehr wohl und werde
danach streben, diese sobald als moglich in unsere Fabrikation aufznnehmen; .Schwierigkeiten bietet deren Anfertigung nicht.
Salzsiiure-, Schwefelsaure-, Salpetersaurefabrikations-Kondensation
und -Konzenlration bieten ein fast unbegrenztes Absatzgebiet fur unser
Material. Vielleicht mag eine Prophezeiung meinerseits heute noch
optimistisch klingen, trotzdem wage ich mit Zuversicht zu behaupten,
dai3 die Zeit kommt, wo nian ganze Saurefabriken aus Quarzglas
bauen wird.
[A. 214.1
.
..
Richtigstellungen.
Im Aufsatz H u g o B a u e r , Frankfurt a. M., Ztschr. f. angew.
Chem. 37, 25 [I9241: ,,Uber .therapeuiisch wirksame Farbstoffe"
mui3 der Satz auf Seite 25, Zeile 19 von oben lauten:
Der Farbstoff
Na08SmAS0,Na
Na0,S/u/\S03Na
aus biftdiarotiertem Renzldin und 2 Moleklllen ,9-naphthylamindisulfosnurem Natrium zeiete eine echwach verzBgerode Wirkung auf die
Entwicklupg von Trypanosomen.
.
.
.
-
Im Aufsatz H. T h r o n , Frankfurt a. M.: ,,Neuere Heilmittel ails
Cruppe dcr Chinaalkaloide" in Nr. 2 der Ztschr. f. angew. Chem.
1924, S. 19. Spalte 1, Zeile 17 mu0 es heiBen: ,,E. h l e r c k , D i e h l
und Mayen" (und nicht M a y e r!).
dpr
I
Neue Biicher.
I
Ergebnisse der erakten Naturwissenschaften. Herrusgweben von
der S r h r i ft 1e i tu g d er "Na t u r w i s s e n ft c h a f t en". Erster Band.
Mit 35Abb. Berlin, Verlag von Julius SprinfPr. 1922.
Geh. (3.-M. 12,5,geb. G.-M. 14
Das vorliegende Buch mu0 als ein verdienstvolles Werk vnn Verlag und SCbriltleitUng der .Natiirwissenschaften' hezeii hnet werden.
Selbst fur den Fachgelehrten ist es kaum nlBglii.b, den Fortgang
benachbarter oder gar fernerliegender Wisensgebiete dauernd in der
Fachllteratur zu verfdgen. Diesem Mange1 sollen die in vielen wissenschaftiia hen Zeitschriften Uhlkhen zusammeofsssenden Berichte ahhrlfen. For den in der Praxis tiitigen NaturwiGsensrhaftler bedeuten
selbst diese Berichte eine scbwer erhiiltlii.he Gnbr. Um SO mebr wlrd
es in diesen Kreisen begrllBt werden, eine Sammlung solcher Herichte
in Buchforrn erwerben zu kanneo. Die Bezeichnung als er*ter Band
drutet an, daI3 dieser Swmrnlung novh weitere folgea werden. Was
ein.itweilen in dieser geboten wird, la5t sich am besten du,rch die
folgende Angabe der Mitarheiter und ihrer Referate wiedergeben:
Prayer ( 4stronomie 1921). Thirring (Relati viutstheorie), Hertt, (Statisthehe Mecbanik), Grammel (Kritische Zustflnde rawh umhulendei
Wellen). Eucken (Nernstscher Wlirme.;alz), Henning (W%rmestrahlung),
Coehn (Kontaklpotential). Bodenstein (ChemLcbe Kinetik, Pholocbemie)~
Auertbach (Elektrolyiische Dissoziation). v. h u e (Hhtgenspektro-knpie),
Johnsen (Krist~llstrukiur),Wentxel (Atom- und Spektraltheorie), Kretzei
(Handeospektren). Prtngsheiin (Lit hle'eklrische Wirkung und Photolumineszenz), Paoeth (Periodiscbes System). Der Umstand, da5 jedem
Artikel ein sorgfiiltig zusammengrstelltes Literirturverzeivhnis beigegeben ist, erh6ht seinen Wert als Informationsbuch fur den Fach
gelehrten.
Herrmann. [BB. 105.1
Elektrische Durchbruchfeldstarke VOII Qasen. Theoretische Grund.
lagen und Anwendung Von Prof. W. 0.S c h u m a n n . JuliusSpringer
Berlin 1923. 246 Seiten mit 80Textabb.
Broach. (3.-M. 6, geb. G.-M. 7,2E
Das Bnch bildet die Erweiternng der Habilitationsschrift des Ver
fassers. Es vereinigt im ersten Teil alle bisher Uber das Thema er.
schlenenen Arbeit en, soweit sie sich mit experimentellen Mersunger
bpschtiftigen. Dabei werden so ziemlich alle irgend denkbaren Varia.
tinnen der Grundbediogungen durchgesprochen. Danach geht dei
Verfasser auf die theoretiachen Deutungeversuche, namentlich J. S
l'ownsends, ein. Endlich werden diese Oberlegungen auf die atmo;philrische Luft angewandt, wohei die aufgestellten Siltze im wesentichen brstsiigt, aber awh erweitert werden.
Die urigetnein sorgfaltige Arbeit ist in erster Hlnsirht far die
'nteressen deu Hochspannungsterhiiikers pescbrieben, dem sie wohl
rlle in der Praxis auftrefenden Fragen beantworten wird. Aber auch
lem wiusenscbaftlicb Gerichteten gtbt sie durch ibre zablreichen
nalhematiscben Ableitunpen und tbeoretischen Betrachtungen reichicheo Stofl zum Nachdeaken. Auch neue Aufgaben werden angeregt,
lie durchaus zeitgemafl sind.
Somit ist das Buch alien deajenigen. die diesem Wircsensgebiete
rgend nahestehen, als erschBpfend u d preiswert sehr zu empfehlen.
Bennewifz. [BB. 102.1
Btomabbau und Atombau. Die physikaliscbe Analyse des Atoms. Von
Prof. W a l t e r G e r l a c h . Gustav Fischer, Jena 1923. 6 2 Seiten.
G.-M. 2
Als Erweiterung einer zusammenfassenden Darstellung in den
,Fortsch itten der Mineralogie, Kristnllopraphie und Petrographie'
Ceht dies Heft heraus. In seinem Untertitel hei5t es .Die pbysikalische
inalyse des Atoms'.
Wer sich in Kiirze fiber die neueren und neuesten Fortschritte
inserer Kenntnis vom Aufbau der Grundsteine der Materie unter'ichten will, dern k m n diese Srhrift nur empfohlen werden. Die
mpulsive Art des Verfasserd, sowie der Wunsch, nlchts zu vergessen,.
;ondern alles zum mindesten pestreitt zu haben, b r i m es mit sich,
%if3 manches als bekannt voraunqesetzt wird, so daf3 die Arheit mehr
~ 1 seine guie Ubersicht wie als eine EinfUhlung gewertet werden
muB. Dabei ist von mathematischen Ableitungen fast gflnzlich ab{esehen.
be13 der Verfasser defMaterie, a n der er selbst mitgearbeitet hat,
v6llig gewachsen ist, bedarf keiner ErBi terung. Urn so angenehmer
beriihtt es, wenn er sich gelegentlich nicht scheut, eia .iynorabimue'
LU setzen. Wirkli. h, es ist mit Siebenrneilenstiefeln vnrwtlrtsgeganeed,
aber das Ziel ist noch nicht in S i c k
Bennewifz. [BB. 97.1
Die Stellung der Relativitatstheorte in d e r geistigen Entwicklung
der Menschheit. Von Joseph P e t z o l d . 2. Aufl. Joh. Ambr. Barth,
Leipzig 1923. 96 Seiten.
Brosch G.-M. 2,7, geb. G.-M. 4
Der Verfasser, der bereits eine ganze Reihe von Ver6ffentlichungen
Uber die RelntiviWtslheorie zu verzeirhnen hat, betrachlet dime Schrift
als Kampfschrift far eine brstimmte Interpretation der E i n s t e i nsrhen
rhmbrie, und zwar im Rnhmen ihrer erkenotnistheoretischen Stellung
zu friiberen Aurfassuneen. Wie sich im G ens& zum Rationalismus
ein .biologiseher Positioismus' h e t a u a g e a d e t hat, stellt e r in anregender W e i s e a n der StafFel: H e r a k l i t , P r o t a g o r a s , B e r k e l e y ,
H u m e , Mach, E i n s t e i n dar. Nach und nach fnllen die Srheuklappen eines - Ubrigens auch heute noch nicht Uherwundenen Spiritt~alismus,und der Mensch erkeant, da5 es in der Welt vielleicbt doch
elwas anders auqsehen kannte, als er am griinrn Tisch ermittelt hatte,
kurz, daS es noch mehrere mngliche LBaungen gibt.
W a s nun die Besonderheit der Auffassung des Verfassers betrifft,
so sei mir ein kurzes Wort gerrtattet. Es wird wohl von niemand auch nicht von den auf Seile 78 genannten Autoren - bestritten,
dafi zwei relativ zueinander bewegle KUrper verschiedene Koordinatenaysteme mit siTh fiihren; da5 dirse aber monadologisvh voneinmder
geschieden sind, lirgt wohl nicht im Sinne der Theorie,.da man andernfalls wohl nicht von einer Eindeutigkeit d w Geschehens sprerhen
konnte. Und weiter, wie ka.nn eine Koinzidenz von der Geschwindigkeit ahhfingen (S. 86)? In den E i n s t e i n s c h e n Arbeiten findet
sich nichts dariiber.
Wie dem auch sei, die Schrift gibt manches Nachdenkliche und
hebt sich aus der Relativilltsflut vorteilhaft hervor.
Bennewitz. [BB. 91.1
Qrnndlagen d e r physikaliseh-cheminchen Petrographie. Von Prof. Dr.
H. E. B o e k e f. 2. Auf'lege. neubearbeitet von W. E i t e l . Mit 277 Textfiguren und 5 Tefeln. 590 Seiieo. Berlin, Gebr. 'Borntraeger. 1923.
G.-M. 27
Verfasser hat das bekannte Werk B o e k e s weiter ausgebaut und
dem heuligen Stande der Wisennchaft angepa5t. So hat er, um nur
einigee heraoszugreifen, besonders die Darstellungen der speziellen
Schmel2gleichsewichte wesentlich neubparbeitet, wobei e r d m Versuch mwhte, eine allgemeine nattirlicbe Klassifikation der Syr;teme
durchzufllhren, die den Gebrauch des Bucbes auvh als Nachs&Lgewe1k sehr erleichtern wird. Die Besprecbung von Mehrstoffgleichgewichten ist eine au*fUhrlichere geworden, ebenso die iiber pegniatitische und pyrohydatogeoe Bildungen und Uber hydrotbermale
Untersuchungen. Eine weitgebende Neubearheitung bat auch der Abschitt Uber die Kalisaldagersttitten und die Gesteinsmebmorphose
(besondere der kristailinen Si;hiefer) erfahren.
E3 wllrde zu weit IUbren, die iiuBrret umfangreiche Materie,
welrhe die Neuauflage von E i t e l uns bietet, hier eingehender zu
hesprechen; es mag der kurze Hinweis genllgen, dad dlrs Bucb narh
jeder Richtung hin auf der HBhe umerer jetzigen wissenschaftlichen
Erkenntnis auf dem Qebiete der phyaikalisch-chemischen Petrographie
ateht, uod daO auch die Anordnung des S t o f f a und die Darstellun sweise gro0e Anerkennnng verdienen.
Schucht. [BB. 889
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