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Atomgewichtstabellen Fr das Jahr 1921.

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[
492
Produkte praktisch untliirchfiihrb;ir, besoiiders bei deli iius dent Auslande eiiigef'iihrten k'iirben.
Urid schliefilicli noch eins. Sollte in G m f das 1 3 l e i w e i B v e r b o t
wirklich besclilossen werden - ein Verbot, dessen Durchfuhrurig
sicher nur allein in Deutschland effektiv wertlen wurde! - so wiirde damit nur der erste Schritt zurn V e r b o t der B l e i v e r b i n d u n g e n
ii b e r h a 11 p t geschehen. \Velch gewaltige volkswirtschaftliche Schlidigungen xher sich ergeben aiirden, wenn auch alle xnderen Bleifarben, vor allem die Jlennige, ferner die Bleiolatte, die in der Industrie der Herstel lung von 1,aciifarben uiid Kitten, von Linoleum
nnd U'achstuch, ( i urnmi waren, Emaillewaren, Kristallglas, elektrotechnischen Artikeln und Akkumulatoren unentbehrlich ist, oder gar
das metallische Hlei selhst aiisgeschaltet w a d e n sollte, liegt klar zutage. Darurii heillt es: P r i n c i p i i s o b s t a !
[A. 213.1
Atomgewichtstabellen fur d a s J a h r 1921.
(EiiigPg. ?i,'%
IW.)
Die letzte Atoingeu ichtstabel le dcr I n ternationalen Kommission
wurde irri Jahre 1916 uer8ffentlicht. Seitdctm sind zwei Herichte erschienen, die von dem nrnerikanischen, dem englischeri und dem
franzosischen Mitgliede unterzeii,linet sind. Diese Herichte konnen
von den deutschen Cheniikern nicht 31s verhindlich betrachtet werden,
da sie ohne Mitwirkung des deutschen hlitgliedes zustandegekommen
sind. Ahgesehen hiervon, schien der Zeitpimkt gelionmen, die sachlichen und formalm Grundsatze, die bisher bei der Abfnssung der
internationalen Fterichte und Taliellen leitend gewesen waren, einer
erneiiten Prufung xu un terziehen.
Die D e u t s c h e C h e m i s c h e G e s e l l s c h a f t hat deshalb unter
Zustimmung der D e u t s c h e n H u n s e n - G e i e l l s c h a f t und des V e r e i n s d e u t s c h e r C h e i i i i l i er t:ine ,D e LI t s c h e A t o m gg w i c h t s k o m m i s s i on" gewiililt der die Aufgabe iibertragen wurde , einen
Bericht uber die in d e n letzten .Jahren ausgefiihrten Atomgewichtsbestimmungen ZI erstatten und eine Tabelle der zurzeit wahrscaheirilichsten Atomgewichte zitsarnmenzustellen. Sie legt hiermit die
Tabelle fur das .J;ihr l!Ql w r , die das 1Srgebnis der I'riifung der
in dem Zeitranrne ~ 0 1 1 1916-1!321 erschienenen Arbeiten unifafjt.
Ein ausfiihrlicher I:ericht, der auf' die einzelnen Abhandlungen wesentlich griindlicher eingehi , ills es friihei, geichehen i s t , sol1 noch irn
Laufe dieses .Jahres folgeii.
Die vorliiufige Verof'fentlichung der Tabelle, unabhangig von dem
Gesarntbericht, dessen Fertigstellung noch einige Zeit erfordert, erschien nus praktisc.hen (;runden gehoten, d;i bei den Unterzeichneten
vie1f;iche dringende An Irngen nach dein Ersclieinutigsterniin der Tabelle
eingelaufen sind , insbesondere von solchon Fachgenossen, die die
Atomgewichte fur lieu erscheinende literarische Werke benutzen wollten. Dazu kommt, d a5 die letzten Berichte tler ,,internationalen" Kommission lediglich i n auslandischen Zeitschriften erscbienen, die dem
deutschen Leser auch heute noch nur ausnahmsweise zuganglich sind.
Zum Verstandnis der neuen Tabelle sei hier nur das Notwendigste
gesagt. Der am meisten i n die Augen springende Unterschied gegen
fruher besteht i n ihrer Zweiteilung.
Die Ta b e l l e I, uberschrieben: ,,Pra k t is c h e A t o m g e w i c h t e",
ist fur den taglichen Gebrauch des Chemikers bestimmt. Sie weist
gegenuber der vom Jahre 1916 eine Reihe von Verlnderungen auf.
Zunachst mufiten, entsprechend den neuen Forschungsergebnissen,
einige Atomgewichtswerte abgeandert werden, nlmlich:
Ar
B
Bi
. C
Em
F
He
N
4,OO
14,Ol
1916: 39,88 11,O
208,O 12,005 222,4 19,O
22'2
19,OO 4,O
14,008
10,90 209,O 12,OO
1921: 39,9
S
SC
Th
Tu
232,4 168,5
1918: 32,06 44,l
1921: 32,07 45,lO 232,l 169,4
Ferner wurde eine Reihe von Atomgenichtszahlen, die 1916 mit
zwei Dezimalen angegeben wurden, auf eine Derimale ahgerundet. Es
handelt sich dabei um die Elemente: Ba, Cd, Cs, Pb, Rb und Sr.
Die Atonigewichte dieser Elemente sind nach der klassischen Methode
durch Analyse ihrer Halogenverbindungen unter Bezugnahme auf das
Atonigewicht des Silbers bestirnmt worden. Da die Unsicherheit des
Atomgewichts des Silbers, bezogen auf 0 ~=
16,000, liloo,,,, betragt,
werden alle Atomgewiclite, die mehr oder minder indirekt von der
sekundaren Silberhasis abhangen , eine noch grtii3ere Unsicherheit
betragen kann, so d a 5 sie in der Tabelle
aufweisen, die bis etwa 1i,5,)c,
nicht rnit grti5erer Genauigkeit angegeben werden sollten, als ihnen
tatsachlich zukomnit. Man mui3 deshalb in den angegebenen Fallen
vwlaufig auf d i e zweite Dezimale verzichten, auch wenn die angewandte Bestimmungsmethode bei kritisclier Prufung ihrer Ausfuhrung und die nahe Ubereinstimmung der Einzelergebnisse an sich eine
grtiljere Genauigkeit gewlhrleiuten, als in den mit einer Dezimale
notierten Werten zum Ausdruck kommt.
Diese Maljnahme ist nur eine vorlaufige; sie mui3 solange in
Geltung bleiben, his das Verhaltnis Silber :Sauerstoff noch scharfer
bestimmt sein wird, als es bisher der Fall ist.
SchlieBlich ist in der Tabelle der Name ,.Niton", der sich nicht
eingeburgert hat, durch die urspriingliche Bezeichnung , , E m a n a t i o n "
ersetzt worden, a n der die Itadiochemie stets festgehalten hat.
.
Zeitschrift ttlr
angewandte Cheniir
1921.
l'rali I i s c h e At o m g e w i c h t e.
Silber . . .
Aluinini~ii~i .
Argon . . .
. .
. .
. .
As
Ar>ell
.
Au
I3
(;old
Ag
A1
Ar
1301.
.
.
.
,
.
.
.
.
.
Bariuiii . . .
IJerylliuni . .
Wisrnut
. .
Hrom . . .
c I Kohlenstoff .
Ca
Calcium . .
Cd
Cadmium . .
re
Cerium . . .
C1
Chlor . . .
('U
Kobalt . . .
cr C h r o m . . .
CS
Caesiutn . .
CU
Kupfer . . .
Dysprosium .
DY
.
Em Emanation
Er
lhbium . . .
EU
Europium . .
F
Fluor . . .
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Eisen . . .
Ga
Gallium
. .
G tl
Gatloliuiuin .
Ge
Germeuium .
H
Wasseratoff .
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Helium . . .
€1fi
Quecksilber .
H 0 Ilolmium . .
In
lutliuin . . .
Ir
Iridium. . .
J
Jod . . . .
K
Kaliuni. . .
Kr
Krypton
. .
[,a
Lanthan . .
Li
Lithium
. .
Lu
Lutetium . .
.
M g Magnesium
Mu hfangaii
. .
na
Be
Hi
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.
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.
.
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137,4
R,1
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.
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. 52,o
. 132,8
. 63,s;
. 162,s
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. 152,o
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.
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. 157,3
. 72,s
.
1,008
.
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. 200$
. 1H3,5
. 114,8
. 193, l
. 326,92
.
3!1,10
. 82.92
. ' 139,o
.
fi,94
. 175,O
. 21,32
. 54, 93
.
.
.
.
.
Molybdiiu .
Stickstoff
Natriuru .
Niobium .
Neodym .
Neon . .
Nickel . .
hlo
N
Na
Nb
Ncl
Ne
Ki
0 8
I'
Ph
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Ka
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X
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Yb
Zn
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.
.
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.
.
.
.
. .
Sauerstoff. . .
Osmium . . .
~'h0sp110r
. .
Nlei . . . . .
l'alladiiit~i . . .
I'raseodyni
. .
Platin . . . .
0
S
Sb
sc
Se
Si
Sm
.
.
'
Radium
. . .
Rubidium . . .
Hliodiuni . . .
I<ntheuiuni . .
Schwefel . . .
Antinion . . .
Scandiurn . . .
Scleii . . . .
Siliciuni
. . .
Samarium . . .
Zinn
. . . .
Strontium . . .
Tautal . . . .
Terbium . . .
Tellur . . . .
Thnriuni . . .
Titan . . . .
Thalliuui . . .
Thulium , . .
Uran
. . . .
Vanadium. . .
Li'olfra1n . . .
Xenon . , . .
Yttrium
. . .
Ytterbium . . .
%ink . . . .
Zirkouiuin , . .
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
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.
.
.
.
.
.
.
.
.
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.
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195,2
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118,i
87,li
181,5
159,e
127,s
232,l
48,l
204,O
lti9,4
238,2
51,O
1U4,O
130,2
88,i
li3,5
135,37
90,6
Die T a b e l l e 11, uberschrieben: ,,Tabelle d e r c h e m i s ,
E l e m e n t e u n d A t o m a r t e n i n d e r Reihenfolge d e r Ordnut.
z a h l e n " , tragt den neuesten Erkenntnissen der Atomforschung Re:\
nung und ist fur den Gebrauch der Wissenschaft bestimmt.
Zum Verstandnis dieser Tabelle sei folgendes bemerkt : Der Nachweis der Isotopie nicht nur bei radioaktiven, sondern auch bei vielen
gewtihnlichen Elementen hat gezeigt, da!3 das Atompewicht nicht mehr
das unveranderliche Charakteristikum chemischer Elemente vorstellt.
Bestimmend fur die chemische Natur eines Elementes ist die ,,Ordn u n g s z a h l " , die seinen Platz im periodischen System eindeutig
festlegt.
Das Element selbst kann noch aus einem Gemisch einiger oder
einer ganzen Anzahl von .Atomarten" bestehen, deren Atomgewichte
sich augenscheinlich um ganze Einheiten voneinander unterscheiden.
Das in der Praxis gefundene Atomgewicht des Elements stellt in diesem
Falle einen Mittelwert dar, der sich ableitet von den das Element zusammensetzenden Atomarten und ihrer relativen Beteiligung. Diese
fur die Praxis lediglich in Frage kommenden mittleren Atomgewichte
wurden als , , P r a k t i s c h e A t o m g e w i c h t e " bezeichnet. Die Atorngewichte der einzelnen Atomarten erhielten zur Unterscheidung von
den ,,praktischen Atorngewichten" den Namen , , E i n z e l - A t o m g e w i c h t e".
Der Begriff des S y m b o l s als Forrnelabkurzung fur die Elemente
wurde beibehalten; das Symbol bezeichnet gleichzeitig die Stellung
des Elementes im Periodischen System. Als Formelabkurzung fur
die Atomart wurde der Ausdruck A t o m z e i c h e n eingefiihrt. Durch
das Symbol wird somit nur die Ordnungszahl, unabhlngig vom Atorngewicht, dargestellt, durch das Atornzeichen au5er der Ordnungszahl
aucli das Einzel-Atomgewicht.
Bei Elementen, die nur aus einer einzigen Atomart bestehen,
deckt sich die Bezeichnung der Atomart mit der des Elementes und
2ntsprechend das Atomzeichen mit dem Symbol.
Bei den aus mehreren Atomarten bestehenden gewtihnlichen
Elementen fehlt bisher fur die einzelnen Atomarten eine systematische
Bezeichnung. Ohne hier einer endgultigen Nam,engebung vorpreifen
GU wollen, ist in der Tabelle zwecks besserer Ubersicht fur die zu
lerselben Ordnungszahl gehtirigen verschiedenen Atomarten der Name
jes Elernentes unter Heisetzung der Atomgewichte als Indices aufZefiihrt. Beispielsweise bedeutet Chlor 1 , die Atomart Chlor vom
4tomgewicht 35.
Bei den radioaktiven Substanzen ist die Benennung der einzelnen
4tomarten seit langem durchgefuhrt.
#
d e r R e i h e n f o l g e d e r Ordnungszahlen.')
~
~
~
~
*3 5
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A
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Helium . . . .
Lithium. . . .
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~
~
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9' F
10 I Ne
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~
~
1
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.
.
.
.
,
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Stickstoff . . . 1
Sauerstoff . . .
Fluor . . . . i
Neon. . . . . 1
~
13 A1
14 Si
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Silicium. . .
15 ' P
16 , S
17 ' CI
Phosphor
Schwefel
Chlor .
18
~
19
I
Natrium. . . .
Magnesium. . .
11 Na
12 M g
Ar
Argon
,
I
.
.
: : :!
.
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.
Ca
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Ti
. . .
. . .
. . .
Mn
Calcium.
Scandium
Titan. .
Vanadium
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Maogan .
36
Kr
Krypton,
~
1,008
4,OO
6,94 Lithium,,
Lithium;
V
Cr
.
.
.
.
.
.
.
.
,
.
.
Kalium.,,2) .
Kalium ,, . .
39,lO
38 i Sr
i
Y
40 ' 2r
4 1 , h'b
42 blo
48
-
,
~
1
~
Stroutium
Yttrium.
Zirkonium
Niobium.
Molybdan
52.92
.
.
. .
. . .
87,6
88,7
9O,6
-
.
.
.
.
1 Ruthenium.
Rh
Rhodium .
Ru
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Ag
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Palladium .
Silber . .
Cadmium .
.
.
.
.
,
.
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1
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S
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.
1
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I
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~
~
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56
57
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1
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. 200,6 Quecksilber,,,-,,,,
84 P o
.
.
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184,O
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-
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I
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Aktinium B . .
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I
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1
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Aktinium C . .
Thorium C . .
Radium C . .
I
I
I
1
'
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I
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i
~
.
~
1 Polonium
I
I
Osmium. .
Iridium . .
Platin . .
Gold. . .
Quecksilber
1 Wimut
I
I
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.
.
.
.
.
.
I
1
-
-
I
1
Thorium D
(Thorblei) '
1 Radium D . . !
iI
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.
I
1
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128?
~
I
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. . ' I
Tantal . . .
Wolfram . .
I
') Die Bestinin~uug:dcr ~,Einzel-Atonigewichte~~
bis zum Quecksilber geschah nach den Methotlen tler zKanalstrablen-An;ilyse..
Die karsiv gedruckten Elemente und Atomarten sind radioaktiv; die
kursiv gedruckteu Atomgen ichte sind auf Grunt1 feststehender genetischer
%usainmcnliiinge berechnet, die eingeklammerten kursiven Zablen sind hypothetisch.
?) Es 1st uicbt entschieden, ob beide oder nur eine der beideu Atomarten des Kalitms radioaktiv sind. Dasselbe gilt fur R u b i d i u m .
;) Vcargl. Anm. beim K a l i u n t .
134
!
1
83
.
~
16797
-
Au
Hg
.
. .
. .
.
i
127
129
131
~
Thulium
. . . 169,4
Ytterbium . . . 173,5
Lutetium . . . 175,O
I
Xenon,,,
Xenon,,,
Xenon,,,?
Xencn,,,?
J
1
150,4
152.0
157,3
159,2
162,5
1635
.
Ho
.
.
.
.
.
-
.
Samarium
.
Europium . . .
Gadolinium . ..
Terbium
. .
Dysprosium . .
Holmium . . .
Sm
Eu
Gd
Tb
Dy
I
~
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127,6
126,92 Jod . . . .
130,2 Xenon,,,
.
Xenon,,,
.
.
.
i
I
. . .
. . .
. . . .
. . . .
Antimon
Tellnr .
Casium . . . . 132,8
Barium . . .
137,4
Lanthan.
. . 139,O
Cer . . . . . 140,25
Praseodym. . . 140,9
Neodym. . . . 144,3
Cs
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W
68
69
70
71
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81,O
78,O
80,O
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~
-
. . 106,7
. . 1O7,88
. . 112.4
i
53 J
54 X
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Brom,, .
Krypton,,
Krypton,,,
' Krypton,.,
, Krypton,.;
Krypton,,
Krypton,,,
i
28,O
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35,O
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36.0
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~
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.
23
24
25
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51,O I
52,O
54,,93
.
Ruhidiiim
11,o
12,O
14,O
16,000
1g,o
20,o
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21,op
C
N
0
F
Schwefel . . .
Chlor,, . . . .
Chlor,, . . . .
Chlor,,?
. . .
Argon,,.
. . .
Argon,$,. . .
32,07
35,46
1
Rb
'
~
I
37 I
;::
~
39,9
. .
1,008
4;0
. . .
. .
Bar,,
. . . .
Bor,,
. . . .
12,OO Kohlenstoff. . .
14,0081 StickstofF . . .
16,0001 Sauerstoff . '. .
19,OO Fluor . . . .
20,2
Neon. . . . .
Metaneoit . . .
Neon,,?
. . .
23,OO Natrinm. . . .
24,32 Magnesium,, . .
Magnesium,, . .
Magnesium,,, . .
27,l
28,3
Silicium,, . . .
Silicium,, . . .
Silicium:,,?
. .
31,04 Phosphor . . .
i
47
3o W
2
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45
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39
Bezeichnung
der Atomart
'
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Bezeichnung
des Elementes
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ThC
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,
208
210
(210)
212
214
210
(210)
212
214
i
Polonium
(Radium F) Po(RaF)! 210
! Aktinium C'. . AcC' i (210)
Thorium C' . .
Th C' ! 212
Radium C' . . RaC'
214
Aktinium A . . A c A
(214)
Thorium A . .
ThA ' 216
RadiumA . .
RaA
218
~
,
~
-
Emanation . .
~
!
i
2;
Aktinium-Emanation . . .
1 Thorium- Emanation . . .
I
!
AcEm
ThEm
(218)
~
220
494
____-__-
_ _
~
Caro : Das Madrurkverfahren und seine Bedeutung usw.
_________
_
_
_
_
I
_
_
_
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Y'
86
Em Emanation . .
88 Ra
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Ac
Th
91
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Radium .
Aktiniunr . .
Uran
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.
.
Thorium
.
1
226 0
Pa Protaktinium
Ll
222
.
Radium-Emanation . . . .
Aktiniuni X . .
Thorium X . .
Radium . . .
' Mesothorium I .
1 Aktiniurn
,
. .
.
AcX
ThX
Ra
I(222)
224
1
226.0
M s Th, 228
Ms Th, I 228
Radioaktinium .
Radiofhorium .
loniuni . . . .
Uran Y . . . .
Uran .U,
. . .
RaAc i (226)
RaTh 1 228
lo
1 230')
UY
(230)
UX,
Protaktinium .
Uran X ,
(Brevium) U&(Bv)
Uran /I
Uran l o
LlII
UI
.
Zeitschrift Itir
angewandte ChemE
-
__
Wasserballast durch mechanische Abpressung entzogen wird. Aber
dies lH3t sich nur ermbglichen, wenn vor der Abpressung der kolloidale Charakter des Torfs beeinfluat oder zerstort worden ist.
Zerseizter Rohtorf ist als eine kolloidale LBsung anzusprechen,
in dem sich neben Resten noch guterhaltener Zellmembranstoffe Zersetzungsprodukte bilden , die das eigenartige Verhalten des Torfes
beim Entw bse rn und Trocknen bedingen. In einer kolloidalen Ltisung
sind die Humusteilchen auijerordentlich fein verteilt , nicht wie z. 8.
zwischen Sandktirnern und Wasser im nassen Sandboden, sondern
wie gequollene Gelatine. Daraus resultiert die starke Anziehungskraft zwischen dem Wasser und der Trockensubstanz, und dies bedingt wiederum die Unmbglichkeit , lediglich durch Pressung das
Wasser von der Trockensubstanz absuspalten. Will man also das
Wasser abspalten, so mui3 zunachst die Oberflachenspannung gestbrt
werden , d. h. die Haftspannung , die das Wasser in der Trockensubstanz festhglt, aufgehoben wertlen.
(226)
AC
Mesothorium 2 .
232.1
.
222')
RaEm
[
- -
1
1
234
I
I
1
~
234
234
238
Die Einzel-r\tomCcffichte sind mit der Genauigkeit angegeben,
wie sie die 13estiminungsmethode zulii8i (in den besten Fallen etwa
' ,,lOo). Da diese Metlioden ;ilso rorliiufig nicht die Genauigkeit beansprnchr:n konrien, mit der die praktischen Atomgewichte festgestellt
tverden konnten, so ist es nicht zu entscheiden, ob die sicher vorIiandenen Abweichungen von der Ganzzahligkeit, wie z. B. beim StickstGff (14.01) oder beiin Phosphor (31,04) auf spurenweise Beimengungen
von lsotopen oder au t Miissendefekte zuruckzufuhren sind.
Das Weitere ergiht
- sich aus den Annierkungen, die der Tabelle I1
beigefiLigt sind.
M. B o d e n s t e i n , 0. H a h n ,
0. R 6 n i g s c h m i d l R. J. Meyer,
W. O s t w a l d , Vors.
[A. 216.1
Das Madruckverfahren und seine Bedeutung
fur die ckemische Industrie.
Von Bcrg- nod Hiitteningenienr HEISRICH CARo-Berlin.
(Eingeg. 24.:8. 1921.)
Aus dern Kuhrrevier kommen beunruhigende Nachrichten iiber
die Aussichten der \Vinterversorgung dr:s inlandischen Steinkohlenbedarfs, bei der alles in allem drei Momente ungiinstig dabei ins
Gewicht fallen: 1. der fortdauernde Mangel an Qualitatskohlen; 2. der
bevorstehende Wagenmangel und 3. der Ruckgang der Lagerbestande,
der sich in der nlichsten Zeit besonders unangenehm bemerkbar machen
wird. Dadurch wird die wichtige Nebenprodukterzeugung erheblich
in Mitleidenschiift gczogen merden und ihre Ruckwirkung auf die
chemische Indnstrie wird besonders stark hervortreten. Der Ausfall
an Nebenprodukten wiirde sivh allerdiugs teilweise aufbalancieren
lassen, wenn niiin die in der Torftrockensubstanz enthaltqnen wertvollen Nebenproduktt: der chemischen Industrie zufiihren ktinnte.
Hei der Entgasnng des Torfs mit 60 oder 40"/,H,O qge be n sich
aut3er dern hochwertigen Torfkoks, der f u r die Fejneisenindustrie von
Iiuheni Wert ist, l,euchtgas, leichte und schwere Ole, Paraffin, Essigsiiure. Holzgeist. Amirioniak, Asphalt, Butter-, Valerian- und Metacetonsiiure, wnhrend die i'ergasung des Torfs neben Kraftgas den wertvollen Stickstoff in Form \-on Animoniiik fbrdert. Eine Fiille wertvoller, wissenscli;iftlic,her Arbeit ist auf diesem Gebiet geleistet worden,
und es sei hier besonders auf die Arbeiten von H o e r i n g , P e t t e n It0 f e r , 'Theni \ I s, Wag e n m ;i n n , V o h 1 und vornelirnlich auf die
klassischen Arbeiten von N. C a r o und I'rank hingewiesen.
Die Grund1:ige einer wirtsclixftlichen Erzeugung der Nebenprodukte wird inuner die Beschaffung eines Halbtrockenguts mit 60-40°/,
H,O sein. Die Lufttrocknung, deren man sich bis jetzt bedienen
inrillto, bietet aber n egen ihrw Ahhangigkeit von der Witterung und
der Iiurzen Trocknunssperiode von etwa 100 Tagen keine Gewiihr fur
einen zaverllssigen groflindustriellen Hetrieb. Man muB daher die
'I'orfgewinnung iinabiiiingig von Witterung und Saison machen; und
claz ltann nur iladurch gescliehen, dall dem Torf sein gewaltiger
') Der Weit wurdi durch diwkte Dichtt\-Bestimmung innerhalb der Versuchsfchler bestatigt.
2 , Der Wert wurtle durch experimentelle Atomgewichts-Beslimmnng eioes
Ioniuni-Thorium-Gi~~llisches
gestutxt.
Mehrere Wege fiihren zu diesem Ziel. Den einfachsten Weg ging
A l e x a n d e r s o n in Stockholm, der das Torflrolloid durch Frost zersttirte und die aufgetaute Masse abpre5te. Dnh Prellgut Il8t sich
aber wegen seiner pulverigen Heschaffenheit nicht verwerten. Das
Verfahren des Grafen Schwerin -Wildenhoff und der Elektro-PlatCoal-Werke in Kilberry , Irland , das sogenannte Elektro-Osmose-Verfahren, wendet den elektrischen Strom zur Abspaltung des kolloidal
gebundenen Wassers an, wlhrend E c k e n b e r g und t e n - B o s c h iiberhitzten Dampf aufwenden; aber der Wirkungsgrad ist bei dem hohen
Eigenbedarf dieser Verfahren zu gering , urn eine Wirtschaftlichkeit
zu erzielen.
Einen neuen Weg zur Losung des Probleiiis eroffnet das Verfahren der Gesellschaft fur rnaschinelle Druckentwlsserung in tJrdingen a. Niederrhein, das unter der Bezeichnung ,,Madruckverfaliren"
als zurzeit wirtschaftlichstes Verfahren in den Vordergrund getreten
ist. Das Verfahren, das von den Dipl.-Ing. B r u n e und H o r s t auSearbeitet wurde, ist von der Technischen Abteilung fur Torfwirt;chaft bei der Landesanstalt fur Moorwirtschaft in Miinchen wiihrend
les letzten ,Jahres eingehend gepriift worden. Die Tecl~nischeAbteiung hatte neuerdings die Prufungsergehnisse auf der Ausstellung fur
Wasserkraft und Energiewirtschaft in Munchen ausgestellt, und man
rann sagen, dai3 durch dies Verfahren der langgesuchte Weg gefunden
ind das Problem, Torf lediglirh durch Druck zu entwiissern, gelbst
mcheint.
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