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Auffindung von Zinn in Frankreich.

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'7'
3
XI.
A uf f i n d u n g v o n Z i n n i n F r a n k r e i c b ;
Crei a u r g e z o g e n
ans verfcliiedenen Berichten
3)
von G i l b e r t .
Ails einer Notiz des Zerrr, d c C r e L f a c ,
Zng. en chej des ntirzec ").
B i s aum Jahr 1809 glaubte man, Fraukreich enrhalte kein Zinn; I'eitdem ill cs aber in dem Deparrerncnt der oleren 1-ienrie (delTen Hauptftadt Limoges i[€>an 3 Orten au[qefunden worden, die in
eineai R a u p von 7 geogr. Meiien (5 Myriameter)
bei einander Iiegzn. Ein Zweig des Ruvergncr
Gebirgs. welcher fich durch das Departement der
Creul'e in das der obern Vienne zieht theilt lich
hier in viele k!eine Aefie , und in &elen Gndet ficli
dns Zinn. Der Boden mcftlich von clicfen kteinen
Rergketten befieht bis an die Vienna aus Cranit,
welctien , in weniger Entfernuns vom linken Ufer
der Vienoe an, Kalk bedeckt.
In Steinbriichen unwcit Sain:-.l.eonzrd, die
man zum Behuf der Stralbe nach Atinoutizrs angelegt hatte, Fand man im J. 1795 auF dern Gip€el
,
*) .?ouru. des mines. 1812.
6.
-
eincs kleinen Rerges , Namens Puy 2e.s - Figncs,
cine Menge FTolfratn in Magen weifsen Quarzes.
Da Wolfram ein gewiihnlicher Begleiter
des
Zinns
ifi, To veranlafste Hr. d e C r e Cfa c , der Ieit 1803
dem Bergwerks -Dill ricte vorfieht , zu welchem dar
Departement der obern Vienne gehGrt * das Berg-
-
werks Departernent , hier einm Vcrfuchbau unternehnien zu laflen. Die Gegend belielit a m niedrigen, runden , meiR mit Heidekrrut bedeckten
Hiigeln; Zer Puy-les-Vignes hat eine Hohe von
ungefahr 440 Meter iiber dem Meere, und ill ein
glimmeriges Urgebirge , in welchem Quarzmaflen
eingafchloflen lind, die man auf dem Gipfel finder.
Herr de CreUac hat in ihn einen lenkrechten
Schacht obteufen lalren, in welchem man allmahlig
auE imrner mehr Erze kam, die J a s Zinn zu begleiten p Regen : Avenikkies, gediegener W u m u t h ,
Schwegpath, ar/niAiaures Eijen [ Wiirfelerz] ,
welches his dahin nur in Cornwallis in einer Ziongrube des Kirchlpiels Gwcnnap vcir,”ekomrnen war,
arfetzikfaures Kupfer [0li ven erz] und T u n d c i n .
Endlicit zeigten Iich im J. 1809 in zc) Meter ‘riefe
die erfien Zinngrairpen, und tiefer kam man auf
Nieren Arfenikkies, dic in dem Quarze zeritrcut
Iiegen, und in welche derber %innfiein untl Zinngraupen eingerprongt End. Alle Zinngraupea Gnd
von der Abart welcLe Hauy oppoJre nennt.
Auch kBmmt in diefer Miner manclimal Wafcherz
(e‘tnirr d e lavage) vor.
c
'73
3
Jm September 181a reilte Hr. A b e l , Director
des Bergwerks zu GuadaIcanaI, mit drei Bergleuten, die er CelbR xu Geyer im rachfifchen Erzgebrige ausgeltclit hatte, durch Limogcs, und
ihaen hatte der VerF,, (durch Hm. B o n n a r d ,
10s. en Chef und Secretiir der General Direction
der Bergwerke in Paris, auf diefe gtiffige Gelgenheit aufnierklam gemacht,) den Rergofficier
Hrn. A 1 I o n a h Begleiter durch das Departement
zugefchickt. Einer diefer Bergfeute , Namens
S c h n o r r aus Schneeberg , homerkte gegen Hrn.
Allon, er habe an einer (genau von ihm bezeicb
neten) StelIe, an der Chrugee yon Paris nach Limoges, wo ein Felfen entbliififey, olehrere fchwarze
3 bis 7 Zoll machtige Ginge, 10 bis 1 2 Furs von
einander entfernt, zu 'rage amltehn fehn, und zwar
kein Zinn in ihoen erkennen kiinnen, es werde Gch
aber heim-Wafchen dann zcigen. Diefer Ort ifi
nicht weit von dom entfernt, wo Hr. L e l i e v r e
den SrnJragd von Limoges entdeckt hat, und Nr.
d e C ref Ca c hat der General-Direction der Bergwerkr Probefiiickc von dort her eingerendet, die
auf Zinn probirt werden follen. Scitdem , meint
er, fey die Volksfage nicht okno Wahrfcheinlichkeit, ein Bauer in Sggur, nahe bei Saint- Yn*exn
habe rordem in feineni Hade Zinn gegraben und
LiilTel daraus gemacht.
Der dritte Geburtsort ton Zinn find die Berg/:
yon Blon an der OMeite der Vitnne, unweit der
welllichen Grante deo Departemcat, mit welchem
-
I: 174
1
Iich einer clcr letzten AeIle des Aurergner Gebirges
endigt, Hier hatte ein Freund der Mineralogie,
Hr. d e V i l l e l u m s , der ein Landgut 3 geogr.
b'leil. nordweftlich von Limoges, unweit des Dorfs
Ynwy bewohnt , an dem iirtlichen Furs der Bcrge
y o n Bion, unweit ties kleinen FliiITes von Glayeule,
Stiicke M'olfcam pfunden , die er zweien MineraJien-S:ammlern in 1,imoges mittheilte, welche durch
fie veranlafst murden, dort nach Zinn zu fucheo,
&tI
darin bald gliicklicli waren. Es koinmen hier
Zititrgraupea in Gel'ellfchaft rnit tYolfrnm, Arfenikkrcs, Wiirfelerz (arlenikraurern Eifen) , gediegtwern KupJer, koldenfaurem Kupfer, Kupferkies,
Olivenerz (arl'enikl'aurem Kupfer) , KupJeroxyd,
PVLflerllei , Steirtmark un3 etwas F~uf.ippat?rvor,
alfo €ah-diefelben Erze a h im Puy-2es- Yignes.
Auch h a t die Gefialt, die Lage und die Hiihe der
BPrge an beiden Orten vie1 Aehnjiches. Die Lagerungsort der Erze ilk aber an beiden Orten fehr
verl'chieden.
Im Puy-les-P i p e s hat man Lie blos in ArTenilckies gefunden, der liier und d a in ziemlich
grolien MaKen Quarz unti Wolfram vorkiimmt,
d c h u unregelmaljig in der Gebirgsart liege", und
r o n den Bergleuten Kugeln genannt werden. In
d~nnRergen von EIon findet fich clagegen das Zinn
in fall parallelen Quarzsihgen, die in grofser Zahl
neten einander liegen, und von denen die miichtiglien hochfien 7 Zdl, die fciiwBchfien nicht 2011
Liark lind, Sie fireichen VOA N 3 O nach SSU'. Die
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,
glimmrige, dem Gneis ihnliche Gebirgsart worin
lie lich befindea, eiitlialt Zinnfiein fehr lichtlich
eingefprengti, daher hier wahrkheinlich Wal'cherz
gewonnen werden wiirde.
An dem mit Heidekraut bedeckten Abhange
der Berge von Rlon finden fich, nahe bei Bells-c,
Ueberrefie zweier alten Berggelaudo und von
Schmelzhiitten ; nach den Halden zu unheilen,
hiitten 14 Arbeiter wohl ein Jilbrhundert tang zu
thun, urn To vie1 zu Tage zu briogeo. Man hat
nicht die mindelte Nachricht wer diel'e Gruben
angelegt und gebaut hat.
,
2)
Ails einer NoLiz des Hrn. GIjjton - Morzaau.
Die folgenden Nachrichteo von Auflindung yon
Zinn in Bretogne, find aus eiriem Bericht enrlehnt,
den ein Herr A t h e n a s in der Gelklll'chaft der
KiinIie und WiITenfcbaftcn zu Nuntes am 7. Oct.
18x3 vorgelekn, und Hr. G u y t o n M o r v e a u
in den Annal. de Chimie mitgetheilt hat.
Der Maire des in nretagoe liegenden Flecken
Piriac, Hr. L a g u e r r a n d e , hrrttc a n der N e e reskiilte zwei Stiicke eines Minerals gcfunclen , die
i h m wegen ihrer Schwere auffielen, und yon denen
er das eine, Faufigrofse dem naturhifiorifchen M u Ieum einl'chicken wollte. Hr. Atli e n a s dern fie
gezeigt wurden, hielt lie fiir Zinnerz, uud bei det
Wichtigkeit diefer Entdeckung bagat er Lch to-
-
,
,
gleich an den Ort wo f e gefunden worden waren,
an dar fiidlicheo Kiiffe yon Piriac, bci dem Dorfe
Penltaruc. In den Granitmaflen, aus deoen hier
Jie Kiifie und der ganze Boden Lefieht zeigten
fie ihrn drei zu Tage ausfetzende G5nge und ein
Saalband (?) von Zinnfiein (mine d'dcain oxide').
Diere Gange enthalten nach fbiner Bekhreibung
griilsere und kleinere Stiicke Stinkquarz (quurtz
IayaIin -)i?tidej und dazw'irchen eiae chloritil'che
( h h r , in welcher eiazelne Kryrtalle von Zinnere
(Zioograupen) oorkornmen. Der Quarz felblt iI€
Enit Zinnzwitter durchzogeo, To wie der Granit, der
jhrn zur Sohle und zum Dache dicnt. Die bcitlen
Hauptgloge ltreichen VOQ Olt aach Wen, und v&einigen Iich rnit dent dritten, der von Nard nach
Siid lireicht; der vierte Gang fey ein Salband oder
eine hodzontale Schicht zwifchen zwei Granitmaflen {une faltande ou cotlche horiJoricale entre
deux niafles de graiute), kheine sber weniger
reich als die andeta zu feyn, bide GInge betinden lich ungefiihr ib dem Spiegel der h t h zur Zait
wenn diere am nieclrigRen ili, 6Fufs iiber der Oberflache tles Bodens der Kufte. Der nPchlle am Lande hat eine Mtichtigkeit von 18 2011, der zweite
von 12 2011, und der voh Nord sach Siid h i chende auch von 18 Zoll dad Sdband aber von G
bis 8 2011. Die heiden eraeta haben ein Fallen
nach Siiden, doch To w d g , dafs Lie fnaR I'eiger
liehn ; Jer Iich mit h e n Lchaarende Gang ill e l m falls fall feiger.
,
c
c
'77
3
D n s Meer l'piilt den erdigen Chloiic (nrgilc
chloritique) B U S , welcher Iich zwilchen d m Zinnhaltenden Qurrzitiicken betinclet, und Ial'st das
Zinnerz als durch die Wogen abgcrundete Ge[chiebe zuriiek. In der Gegsnd diefer Gange kammen gro"YeManen rathlichen Graaits vor, welche
man, nach Jar's metallurgil'chen Reifen, in Cornwailis fur Anzeigen von Gingen auf Zionerz halt,
und vngcfiihr r5o Furs weftlich von diden Gangen
Iieht eiue 600 Furs breite MalTi, Kiefelkhiefer an,
dcr m i t Chloritrchiefer abwechlblt und wefilich
von einer M a r e rothen Granitr abgerchnitten wird,
jeuieits welchrr blos Chloritkhiet'er langs der Kiifie
bis nach Mesquer und weiter vorkiimnit. Da diefes Granitgebirge eine Ausdehnung von mehr als
20 Lieues h a t , L'o wird man wahrl'cheinlich noch
a n vielen Orten delrt?lben Zinn finden. An einigen
Stellcn fieht man ltatt des Granites Goeis.
,
Herr A t h e n a s fiigt hinzit, dab, wenn man
dieres Vorkomnien des Zinns niit dem in den Cornwallil'er Zinnbergwerken vvrgleiche, zwil'bhen beiden Gch eine Urbereinltimniung zeige, welche zu
grofseu Erwsrtungen berechtige.
Die General- Miinzdirection in Paris, wdcher
Hr. Athenas l'einen Bericht und zuglrich ProbeItiicke
von der Zinnminpr in quarziger Gangart, und VOLI
den gerullten Krylialleo zugelchickt hatte, [tellte lie
deni Gweralwarrloin Herrn A 11 Fry e ZLI ; diel'er
Lchruolz einen drr gorollten Kryffalle mit KohlenA o d . d.Phyfik. B.49.St. I . 1.1815. St.1 u.1.
fiaub, und erliielt daraun 62 Procent Zinn. Herr
G u y t o n- M o r y e a u fchrnolzebenro einen gerola
ten K y b l l , der das fpecif. Gewicht 7,99 hatte, mit
Kohlenltaub und erhielt 70 Proc. Zinn ; bemerkt
h e r , dafs beide Proben mit zu kleinen Mengen
gemacht waren, urn in diefen Zahlbeltimmungen
ganz zuverli5g zu feyn.
,
XII.
Vorkommeri des Alurninic (ehemals H a 11 e'f clr e
r e i a e . T h o n e r d e genarint) in Kreidefeel/n in
England,
von T E N W A N T .
I n dem reinnen Zufiande, worin die Thonerde in
der Natur Iich findet , zeigt lie Iich uns als Saphir
und als Corund. Aucil kcrnrnt fie niit WaUcr verbunden im Mineralreiche vor, unter dent %amJrawelir. Man hat dide Mineralien an verrchiedenen Stellen der Erde gefunclen. Dagegen war
die L&i.fScILe fc?tweJel/nure Thonerdc *) , welche
a u r an wenig Scliwefeltaure gebunden ill, und ganr
das Ausfehu einer diirren Erde hat, Lis jetzt blor
an eineoi einzigen Orte, niimlich zu H c U e an der
Saale grfunden worden, und zwar in Ib geringer
') Sub-Jilfate d'nlimiris neiint fie Hr. T s n n P n t ; lie
bcfirhr inders hruptGchlich aus WaKer, nimlich in IOU
Thtilca, nrch Simon's Celtitnmung. PUS 47 Tlieilen war.
h,15: Th. Schnefeliiurs unit 52; Th. 'l'honrrdr.
G.
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