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Aufsatz mit Heberverschluss fr Reductionsklbchen.

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620
[
Zeitschrift ftir
angewandte Chemie.
Internationaler Congress far angewandte Chemie.
sie bisher auf den in der Piirberei gebraucbt.cn
und dam geeigneten Maschinen erzeugt werden
konnto, so kann ein Zusammenhang der neueren
mit dem iilteren Verfahren nicht geleugnet werden. Dass die durch die Centrifugalkraft im Verein mit dem gewaltsamen Hineinschleudern der
Fliissigkeiten in der Baumwollfaser bewirkte Spannung die gleiche ist, wie die durch mechanische
Entfernung der Streckarme von einander nach
Patent No. 97 664 hervorgebrachte, ergibt sich
aus der gleiehen Wirkung auf die Faser und aus
den vorgctragenen, sachverstindig angestellten Versnchen.
Der Einwand des Anmelders, dass der Anspruch des Patents 97 664 zur Zeit der Einreichung
der Anmeldung R. 14503 I V 8 b nicht den jetzigen
Inhalt und die jetzigc Tragweite gehabt habe, ist
thatsichlich unzutreffend, da das kennzeichnende
Merkmal der Erfinduog, nimlich die Enielung des
Seidenglanzes, wenn auch nicht in den urspriinglichen Unterlagen der Anmoldung des Patentes
97664, so doch schon in dem Schriftsatze vom
6. April 1896, also vor dem Tage des Eingangs
der Anmeldung K. 14503, die am 26. October
1896 erfolgte, dem Patentamt zur Kenntniss gebracht worden ist.
Demnach konnte der vorliegenden Anmeldung
die Prioritit nicht zuerkannt werden.
Der Anspruch 1 hat folgenda Fassung erhalten:
1. Verfahren zurn Mercerisiren der Baumwollfaser in Strangform unter Benutzung des durch
Patent No. 97 664 gescbiitzten Verfahrens, dadurch
gekeonzeichnet, dass man die Striinge in dichter
Lage lose iiber den durchlochten oder sonstwie
f i r m6glichst gleichmksigen Flissigkeitsdurchgang’
geeignet gemachten Mantel eines Ccntrifugalapparates legt und die alkalische Lauge aus der Centrifuge heraus durch die Faserdecke hindurchschleudert, welchem Process cin Nachspiilen der Striinge
in losem Zustande mit Wasser folgen kaon.
(Anspruch 2 lautet: Zur Ausiibung des unter
1 gokennzeichneten Verfahrens ein horizontal oder
vertical gelagerter Centrifugalapparat, entweder
mit vielfach durchlochter Hohlwelle zum Einlass
der Lauge bez. Spiilfliissigkeit in die Centrifuge
wiihrend des Umlaufs derselben, oder bei einseitiger Lagerung der Centrifuge mit besonderen
Plussigkeitszuleitungen in den einseitig offenen
Mantel.)
[Schlurr folgt.]
Internationaler Congress f u r angewandte Chemie. .
D e r niichste internationale Congress f i r
angewandte Chemie wird vom 23. bis 31. J u l i
1 9 0 0 in Paris tagen. Ehrenpriisident ist
M. B e r t h e l o t , Priisident H. M o i e e a n .
Daa i n Paris aufgestellte vorlliufige Programm
fir d i e Siteungen lautet:
Section 1. A n a l y t i s c h e Chemie:
Vereinheitlichung der analytischen Methoden.
Officielle und Handelsanalyse steuer - und zollpflicbtiger Stoffe. Prickionsapparate.
Section 2. Cbemischo I n d u s t r i e d e r a n o r ganischen Stoffe:
Schwcfelsiure, Soda, Hypochlorit, Phosphate
u. dgl. Keramik, Glasbereitung, Farben, Gyps,
Kalk, Cement, mineraliachc Brennstoffe.
Section 3. M e t a l l u r g i e , B e r g b a u ,
Sprengstoffe:
Grosse und kleine Metallurgie , Sprengstoge.
Section 4. C h e m i s c h e I n d u s t r i e d e r o r ganischen S t o f f e :
Brotfabrikation, Stirkcfabrikation, Sthrkemehl,
Stiirkezucker, Abwbser, Conservirung der Nahrungsmittel, Farbstoffe, Fiirberei, Zeugdruck, Pettindustrie , Seifen, Kerzen, Glycorin , Parfiimerie,
Cellulose, Papier, Leder und Hiute, Leim, nichtelektrische Beleuchtung.
Section 6. Zuc k e r f a b r i k a t ion.
Section 6. G i h r u n g s g e werbe:
Alkohol, Branntwein, Weine, Biere, Obstweine, Essig, Hcfe, Malz.
Section 7. P r o d u c t i o n d e r C u l t u r g e wichse i n d e r Industrie:
Boden, Diinger, Viehzucht, Molkerei.
Section 8. H y g i e n e , m e d i c i n i s c h e und
p h a r m a c e u t i s c h e Chemie.
Section 9. P h o t o g r a p h i e .
Scction 10. E l ec t r o c he mie.
Auf Veranlassung des Herrn Prof.
M o i s san h a t sich fiir Deutschland ein
engerer Ausschuss gebildet, der die erforderlichen Vorarbeiten einleiten will, bestehend
aus den Herren Dr. C l a a s s e n - D o r m a g e n ,
Prof. H e r z f e l d - B e r l i n und dem Unterzeichneten. Dieselben nehmen gern Vorschliige,
Antriige u. dgl. entgegen. H e r r Geheimrath
E m i l F i s c h e r - B e r l i n h a t d a s Ehrenpriisidium d e r deutschen Abtheilung iibernommen.
Die friiheren Congresse tagten bekanntlich in Paris’) und Wien’).
Fisclie..
Anfsatz rnit Heberverschlnss
ftir Reductionskiilbchen.
Von
Dr. Heinrich Qockel.
(Mittheilung aus den1 chernischen Laboratoriuni
der ttiuringischen Glasinstrumentenfabrik
von Alt, Eberhardt und Jiiger in Ilmenau).
Von C o n t a t (Chemzg. 1898, 298) ist ein
Aufsatz rnit Heberverschluss zur Abhaltung
von L u f t bei Reductionen mittels Zink i n
sauren LBsungen, namentlich bei Eisentitrationen, construirt u n d an Stelle der gebriiuchlichen Gummiventile empfohlen worden. Das
eigenartige Gefiiss des kleinen Apparlrtes
wird mit concentrirter Natriumbicarbonatliisung beschickt, durch welche die Luft nnd
.-
I)
I). Zft. 1896, 243 und 602; 1897, 2, 26 und
509; ferner 1698, 59, 107, 135, 154, 176, 244, 264
und 875.
2) D.Zft. 1897, Mi; 1898, 59,106,140,774,871.
entwicbelte Wasserdampf entweichen kiinnen.
Liisst man nun erkalten, so wird durch den
Luftdruck nur so viel Natriumbicarbonatliisung in den jetzt luftleeren Kolben iibertreten, bis durch die bei der Beriihrung rnit
der sauren Liisung sich entwickelnde Kohlensiiure ein Ausgleich zwiachen dem iiusseren
und inneren Druck geschaffen worden ist.
Auf diese Weise bildet der im
Aufsatz verbleibende Rest der
Natriumbicarbonatlosung einen
sicheren Abschluss des Kiilbcheninhaltes von der iiuseeren
Luft und die reducirte Liisung
kann in einer Kohlensiiureatmosphiire beliebig lange vor
Oxydation geschiitzt werden.
Dies ist namentlich von Vortheil, wenn man nicht in der
Lage ist, die reducirte Liisung
sofort zu titriren. Auch hat
~ i 149.
~ .
man keine Zertriimmerung
des Kiilbchens zu befirchten,
was hiiufig bei der Verwendung von Gummiventilen nach Verschluss des Schlitzes rnit
dem Glasstiibchen der Fall ist. Der von
C o n t a t construirte Apparat ist jedoch technisch schwer herstellbar. Um die Schwierigkeit der Ausfiihrung zu umgehen und den
Apparat bedeutend einfacher zu gestalten,
habe ich demselben die skizzirte Form gegeben, welche C o n t a t selbst als eine wirkliche Vervollkommnung bezeichnet, nachdem
sich derselbe von dem tadellosen Arbeiten
des von mir modificirten Heberaufsatzee durch
wiederholte Versuche iiberzeugt hat.
Bei der Ausfiihrung einer Reduction verfahrt
man in folgender Weise. Nachdem der Aufsatz
auf das Reductionsktilbchen aufgesetzt worden
ist, wird i n ersteren nur so viel Waeeer oder
Natriumbicarbonatliisung eingefiillt, drss der
liingere Scbenkel des Heberriihrchens eben
in die Fliissigkeit eintancht; man kann dann
lebhaft kochen, ohne dass Fliissigkeit aus der
Kugel des Aufsatzes herausgeschleudert wird.
Wird nun das Kochen eingestellt, so fiillt
man bis zur Hiilfte der Kugel in der Kiilte
gesiittigte Natriurnbicarbonatliisung nach und
es tritt infolge der entstehenden Druckreduction so lange Natriumbicarbonatliisung
in den Kolben ein, bis der Druck der sich
entwickelnden Kohlensiiure stark genug ist,
um dem iiusseren Druck das Gleichgewicht zu
halten. Der Rest der im Anfsatz verbleibenden
Liisung bildet einen sicheren Schutz des Kiilbcheninhaltes vos der Beriihrung mit der Luft.
Der Apparat ist in correcter AusfIihrung
von oben genannter Firma zu beziehen.
Apparate.
T i e g e l o f e n . Nach F. W. M i n c k (D.R.P.
No. 103 119) wird der Tiegel a (Fig. 150)
n i t Schmelzgut geftillt, rnit einem Deckel
verschlossen u n d in den Feuerraum d eingesetzt. Jetzt wird der ganze Feuerraum d
init Brennstoff ausgefiillt und nach Anziindung desselben durch eine Steinplatte verschlossen. 1st das Schmelzgut in den fliissigen Zustand iibergegangen und sol1 jetzt
legirt werden, so wird der Feuerraum d geEffnet, der gliihende Brennstoff iiber dem
Fig. 150.
Tiegel a abgerzumt, der Tiegeldeckel abgeboben und die neue Schutzvorrichtung h in
den Feuerraum d eingehiingt.. Dieselbe besitzt am beaten die Form eines Trichters,
der mit einem Rand i iiber dem Raum d
ruht und rnit einer BodenBffnnng k: zum
Durchblick auf den Tiegel versehen ist.
Oben sind Henkel I angebracht, urn den
Trichter einsetzen und herausheben zu kiinnen. Die Hiihe des Trichters h ist so bemessen, dass zwischen seinem Boden und
dem Oberrand des Tiegels a noch ein freier
Raum nz verbleibt, durch welchen die bei
der nunmehrigen Legirung entstehenden
Metalldiimpfe in den Kana1 e und Schornstein f entweichen kiinnen. Der Arbeiter
kann daher wiihrend des Legirens den Metallflues im Tiegel genau beobachten und behandeln, ohne von der Hitze und den Abdiimpfen beliistigt oder an der Beobachtung
gehindert zu werden.
Trocken-, Wasch- u n d Condensat i o n s t h u r m . Nach J. W a l t e r (D.R.P. No.
103 510) werden einzelne flache, kantige
oder eigenthiimlich geformte Stiibe verwendet,
die auf an der inneren Wandung herumlaufenden Leisten eingelegt werden und aus
poriis oder dicht gebrannter Thonmasse bestehen. Die Richtung der Stiibe wird von
einer Lage zur anderen urn 90° oder einen
anderen Winkel verstelt. Die Stiibe tragen
seitliche Nasen, sodass sie sich nicht beriihren kiinnen; der damit gegebene Abstand
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