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Aufstze ber den in der Sode aus Tang entdeckten merkwrdigen chemisch - einfachen Krper Jode Jodine oder violettes Gas genannt und ber die Jode-Wasserstoff - Sure (acide hydrojodique);.

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RNNALEN DER PHYSLlf.
J A H R G A N G 1814, N E U N T E S S T U C K ,
1.
AUFSAl’ZE
iiber den
ir, der
wilra.,cn.
Sodc 0 1 1 s 7artg ertrdecklcn tnerkchrrnr/cli citificlicn Kvrpcr.
-
l o d e , J o d i n e , oder v i o l e r r e s
u
11
Gas
gerianritb
d
irber die J O d e - ~ V a S ~ e ~ ~ o . ~ - S(acid.
iiurc
fvRrujodi(;uc,’;
frei bearbcitet und z d a m m e n g e k t d t von
G i 1 b e r t.
Z w a r haben die Lerer rneiner Annalen [chon in d e m
erfirn Hefte des gegenwkrtiqcn Jahrgangs eine v o r l i u fige Noiiz, und in dem /tien Hette urnftdndlichere Nnchrichren durcli die HH. A c c o m und v a n h l o n s ,
ron dierem u e u - entdeckten Lorper erhaltpn. dcr J u r c h
fcin rhernifchcs Verlialten t u den nicrkivbilligfien i l l der
Natur gehvrt , und es End die umfiindlichen Suchrichten von den 4rbeiten. ~ e l c h ezwei der fcharffinni$en
Chemiker, die HH. D a v y und G a y - L u TTa c, pi-ichzeiiig fiber ihn angefirllr haben. m a r , fu s i e l ich weirs,
noch immer niclit im Druck errchienen. Dcm ungcachtet
,!irnal. d.
Phjiik. B 48. SL. 1. J.
ISI.,.
Sr.9.
A
C
2
J
wird es inir dar Lefer, der fich fiir die Fortfchtitte der
pllyfiknlifchen Chemie interefirt, Dank wificii. ihrn in den
folgenden Auffitzen znverliGge und ziemlich vollfiin&ge Nachrichterl iiber die Entdeckung, die Darfiellung und die Natur diefes hGchrt interenanten Kijrpers,
im Zutgmmenhange, Co dafs die eine die andere r r l i i ~
tert und aufklirt ,-nsch nieiner Freien Bearbeitung mitgetiieilt zu hnben. Erli nach Durchlefung derfelbcn
w i d der Lerer im Stonde feyn,. die Kotizen und AeuTserungsn, w e l c h mir Hr. v a n M 0 n I hirgetheilt
bat (vor. Band S. 428) ricbtig zu verfiebn und gehi7rig zu wiirdigen, daher ich bier auf diefen Auffatz
keine RiickIicht aehme; und Hr. A c c u m hat die
menigcn Zeilen, welche man (daC S: 426) von i h s
h d e t , in fpiteren Mitthcilungen To venollfiindigt u n d
harichtigt, dars ich jene r L in dieren Aniirlen noch
uiibenutzt anfehn c'arf. Diefem unfern verdienten
Landsmanno, der fich durch Scbrihen und chemifcbe
Arheiren fchon lingfi einen ehrenvollenRang unter den
Chcinikern in London emorben hat, fey es mir erlaubt, bei dierer Gelegenheit ijl3'entlich mehen Dank zu
Fagen, dafs er mir nicht blos diefe Auffitze zuzurchicken,
fondern mich auch durch Mittheilung von etwm Jude
(zugleich mit einigen andern reltenen cbernirchen Producten, Kaliurn, Iridium, Palladium und Proben von
gewalztem Plrtin und Zink) in den Stand zu h e n die
Giits gehabt hat, von der auffallcnden Verwandlung
der mstalllhnlichen Bliittchen der Jode bei mxsiger
Erwiirmung in einen purpnrfarbnen Dnmpf, und der
Dnmples beim Erkrlten in Graphitihnliche Blittchen, mich durch eigne AnIicht zu dberzeugen.
Mit feinen Nachrichten iiber die Ieicbteffe Dorfiellungsart der Jode und iiber die verfchiedrnen Arten von
Tang-Sodo oder K d p , welche irt dcn Handef kom-
men, (den fch!ecliteliea Arten der gemeinen Soda,
\vcIche a n den brittikhen und fmnroGfcilen Kijfisn
durch Verbrcnnen von mehreren Arteu fogcnrnnter
Meergriifer ( T a n g , Y47rech) bcreit$t werden,) fangs
ich dicfe Reihe von Aul'cirzen an, und lane auf fie diejeni:;on folken, welclie fich init den Eigenfchaften diefes dern Sduerfioff und d e r Chlorine n n der Seite ffc
henden WeTms Lerchaftigen.
Nocli Iielie hier Folgende Bemerkung: Die J o d e
bat z\vRr in illrrm gaiizen chemifchen Verhaltcn feLr
vie1 Arhnliclrcs mit der Chlorine, 1ofi ficli ebcr, \vie
es rclieint, in deni WnrTar nIcht n u f , und kann fiir
J c h nie den tropfbar - f l i i f i y m , rondern niir den fefieu
und den elafiifc!i - Hillfigen Ziilinnd nnnehmen, (welcbes
iet7.te1-e inders nAch Uavy auch mit der Chlorine d e r
F.111 ifi. : In & > i r i errtern Ztilimde ifi fie von einaa
metalllkh glintenden S c h w a n , dem Graphit oder
Bleiglanz ihnlich, und kcirimt i n Nadeln oder Blittchcn kr#iallifirt v o r .
ElaliiTch- fliifig zejgt fie fich
ftets in der rch6nlien Purpurfarbe, und obfchon fie
i n d e r gmviilinlictlrn Tcmprratur in diefem Zufiencle
nicht brfielit, l a d e r n die felt,. Gctialt wieder annimrnt, ro npnnen dawh (Le HH. D a v y und GayL I IC[.ac fie in didern Zirliande ein Gas. G a s und
Drmpf gPhn in der Kat:ir in einer To allmihligen Stufenfolge in einRiider fiber, (Ink lich zwikhcn ihnen
irgendwo .nur cine w i l l l i l l i r l i c h e CrinzIinie ziehn I i G t ;
follte es aber dem uograchtet nisht ein hlisbrauch
f e j n , wenn inan otine ! d r r Gbrrwiegeiidr: Grl7nde
die Grinrlinie twirrheit briden deni efnen Ends d e r
Reihe allzu nalte rScktv ? ,\i:itnoniak, welche3 unter
dern dreifacllen Liiflilriickc und in L h r !lQllen Grsden ktinfiliclirr KAlte t-lafiircli - kiiifis Z L I l r j n auflidrt,
rechnet man udtreitig rnit Reclit zu den Gariii-ten;
-
A2
c 4 3
rollte es aber geratlien feyn, den purpurfarbnen DampC
der Jode, die gebgrilne elaff ifch -1lijfige Chlorine,
\vclclle in nicht fehr hohen Kiltegraden ein fefier,. kryfisniGrender K6rper wird, und die orangefarbne falpecrigeSiitrre, welche fich in geringer K5lte zur tropfbnren
Flijfigkcit verdichtet, f3r Gararcen zu nehmen? Wenigficns gebt d a m das unterfcbeidende Merkmal des
GUJ, hie unter fillen Umftinden bZeibcnde elafiirchflijilige Gelialt, verloren, und wir mijfsten den UnterTchied zwifchen Daiupf und Gas datrin beffimmen, d d s
Dampf cin Kbrper Xt, woron, wenn er feine grcfite
Pichtigkeit hat, be1 jeder noch fo kleinen TemperaturErniedrigung oder Druck-Erhohung ein Theil zerretzt
wird, irdefs Leides brim Gas gar nicht, oder nur erfi
d a i gefcbieht, wenn K a t e uud Druck cine gewille
fefie (fGr jedes folches zweifelhafte Gas anders befiimmte) G r i m e errdcht. -'Noch in einer andern Eigenrchnft fcheint die Jodc von der Chlorine abzuweichen, nimlich darin, dnrs fie an Cch die Eigenfchaften
einer Siure nicht hat, wenn fie fich gleich init den Alkalien unmittelbar verbindct. Wenigfiens legt keioer
der folgenden Aufritze ihr dic Eigenfchaften einer
Siure Lei, in Allen w i d vielmehr ausdrijcklich gefagt,
Jars lie erR in Vereinigung mit WalTerfioff zur Siura
werrh. Wollte man lie nrrch der LloGen Analogie mit
tier oxygcnirten SalzCiire fiir eine oxygenirte Saurs
ausgeben, wie diefes in dem Anfratze zu gefcbehen
fcheint , der fich in dem vorigen E m d e diefer Annalen
S. 418 findet, fo wiirdc inan einer fisrk befirittenen
Hypothere, wie ich glaube, zu vie1 einr-iturnen.
G i 1b e r t.
I.
Bemerkrrngen iiher die uortlruilhaftese Art, die
Jode odor Jodirze zu bereiten, und iibcr die verfchiedcnen Arten de5 Kelp,
von
Fr i e d r i c h A c c u m , Proreflor of Chemifiry etc.,
No.I I. Old Coniptos Street, Soho, London *).
l m Januar
1814.
S i e erhalten, meine Herren, mit diereen %f.ilen eiue
kleine Glasrijhre, in wclclier eine Probe des vor
kurzem i n Frankreich entdeckten aufserorJentlich
merkwiirdigen Kurpers enthalteg ilt , der die fonderbare Eigenfchaft beGtzt , durch gelindes Emirm e n Gch in ein Ichijnes violet-gefarbtes Gas 211
vermandcln, und fich beim Erkaltcn wieder in fekern Zufiand unverhndert zu verdichtep, in welcben er Aehnlichkeit rnit Reifsblei odcr Blciglanz hat **).
I
Da dielkr KGrper , den man Jode genannt hot,
feit einigen Wochen die Aufnierkfauteit aller Chemiker auf Bch zieht , und man die Art, wic e r erhalten wird, bei tins noch nicht kpnnt, To benutze
ich diefe Gelegenheit , bekannt zu machen , Jars
man ihn lich verL'chakFen kann, wenn man die
nicht - kryfiallifirbare Salzmaf'Ce, weiche ziiriitk') Aos mehreren Brieren in den tlroi erfien dieajihr. fIrfren
d e s pJtiLoJ rnnrnz. a. j o u r c . v o i i N i c h o l r o n u n d Til!o c h , ausgemgeii.
G.
") A i i c l i m i r h a t Hr. A c c u m eine rolche R6hrs zoadrrhckhm #lit. (;Zte g c h a l i .
G.
C 6 1
blaibt, nachdem man pus einer L+euge oder Auflofuog von Kelp oder rpanifcher ilarilla. wie fie
im Handel vorkiimrnt *), alle kryfiallifirbaren Salme
ausgefchieden [und fie dann bis zurl'rocknirs abge..
dampft] hat, der Dellillation bei einer febr nialjigen
w t z e unterwirft.
Fiir die Darfiellung in Vorlefungen eignet fich
das'folgende Verfahrrn felir gut. Man pehrne eine
diinne, 1 0 Lis 122011 lange und 3 Zoll wcite Clasrijhre, die an dcm einon En& zuSell'chmelqt ill,
thue ilnrein uogeEihr I Drachrtle von cler eben erk;ihnten unkryfiallilirbaren SalzniaTTe, nachdem
man lie zuvor eiaigc Minuten laqg, urn fie miigliclJr waflerfrei zu maclien , gel'cb~nelzt und clann
gcbblich gepulvert h a t , gielse darauF Jem Gewichte
nach halb To vie1 conccntrirte Schwefclfiure, lo
dal's lie die Innenleite cler Riihre nicht n X c , frhiittele a l l r s unterainandzr, und erhitze die IIGhre
maljig iiber e h e m Wac!islichte oder einer Lampe.
Sehr biild aeigt ein dicker weifrer Hauch a d , und
in dam kalten Theile der Hohre hblimirt fich ein
') Herr A c c u m !iirnmt d i d o Auifrgr. d r h auch in der
Barilia (d. h. drr belton rpanrf<*hrnodrr lbgenrunrcn Alicantirchen SoJe m a SdJola S o d a bereitst) Jodc enrhalten Tey, in feinern riveitrn Btiefe felblt zuriick. Er war
dadurch gerittrcht wordca, JrIs er Kelp A ~ S eine S ~ n o
r o n Builla erhalten Iirtta.
..In drr T h a i , bernerir er,
berrrrlit vivl Vcrwirrtriifi a i i f J r n MirLten xwrffliun den
Artikeln Kelp uad Barillr. Dio ltutcre wird hiirfic l o geTchicLt mit ILdp srrmil*n.ht und vrr?.il,'r\if t dar, frlbrt tier
ScTcLeitltelis Hrndr!riii.airn in dielcr W a r m ofi bcirogen
wird:.
C, 1 I b t r r .
1
7
3
rchwarzes glinzendcr Pulvcr, welches J o d e ifi. Man
trennc diefen Theil der Riihrc mit dcr Feile und
lchmelte das offene Eode vor dem Liithrohre oder
"Ler einer Spirituslampe ZU.
Eben To leicht ill er, die Jode in griifserer
hiengo darzufiellen.
Man lege eineManghalGge
Tubulatretorte in ein Sandbad, umfchiitte fie bis
an den Tubulus niit S a n d , und lege eine Flaklie
od& einen Recipienten niit weitem Hvlle vor, ohne
fie zu verkitten. Dann Cdle man durch den Ttibulus errt I Theil SchweteIIiurP, und darauf a Theile
der erwfhnten Salzmalie in klciue Stiicke zcrltofsen
hinein, und defiillire wenige Minuten laog bei
mahiger Warine. Dabei Tublimirt fich die Joda
und fetzt lich i m H a l k der Retorte kryltallinifch
a b , in Gcfialt einer lchwarzen glaozenden Rinde.
Man fctioeide tlann den tials drr Retorte m i t der
Feile a b , und lioIbc aus i h r die Jodr? mit coiner F e
der oder eincrn Ham pinlel herniis.
Ifi aus dein Kelp blos dac kohlenlaure h'atrnn
ausgekhieden , und befieht k'olglich d e r Riickliand
noch aucl ralzlaurem Natron, IjlzTaurern und fcln\ et
fcllaurem Iiali , Schwefel- kVaTTerffoff - Kali u. 1: f.,
To ifi es vie1 fchwieriger, aus ilim durch Behandlung
niit Schwrfelfaure die J o d e zu gewinnrn.
€ten Febr.
--
I R ~ .
Schon bei einer oberflichlichsn Unterfuchung der verfchirdnen Arteii von Kelp, welche
in den Handt.1 konimcn, iitcrzeugr man ficli, Jars
fie in ihrem Aeufsern, und in ilirer Mifchung, auIserordentlich verfchieden End. Ich habe vor kurzem viele VerTuche iiber lie. angefiellt , und finde,
dafs auber kohlenfaiirem Natron und den gewiihnlichen Salzen, welche den McergrXern, aus deneo
man den Kelp gewinnt, eigen find, einige Kelpforten noch bedeutende Mengen von kohlcnraurem
Koli, andere von Schwefel. Alkalien entiialtcn, indefs einige falt grnz frei vonSchwefe1 find; noch
andere LeIlehn fafi ganz aus gemeinem Salz, dem
k a u m eine mer!cbare Menge Natron beigcmengt in,
indefs die guten Kelpl'orten a bis 3; Yrocent Natron geben,
Diefe Verkhiedenheit riihrt ohnc allem ZweC
Eel von der Art her, wie der Kelp beraitet wird,
und von der Verfchiedenheit der Materialien, welche man dazu nimmt. Nach authentifchen Nachrichten, welcho ich von mehreren Orten her eingezogen babe, pflegt man in einigcn Gegcndea bedeutende Mengen von Farrnkraut (Preris, nquilina
Linn.) und yon allerlei Holzarten zugleich Nit den
blattrigen Meergrarern zu vorbrennen, urn Kelp zu
erhalten. In andern Gegenilen fiigt man pine Mengung von Kochralz, Schwefel, Torf- u n i ReiTsholzAfche hinzu, urn die viitlig:~Schmelzung dcr Akhe
der Meergr5l'rr zu bewirken, welche vie1 prakticche
Kcnntnifs in der Kelp -Bereitung vorausletzen Toll.
Misbrauche, welche zum Theil iliren llrrprung tlsrin
haben, dafs man dem Hri:tilchen Kelp das Ausl'ehn der
Sicilianifchan oder TeneriGaer Harilla zti ;#*bcn1Lcht.
r
9
3
Bei der Bereitung der Jode iff cs eine Hauptfache, dars man nicht folchen k'juflichen Kelp nehm e , der von itir fo gut als nichts enthilt. Kelp,
de r zu diefern ProceKe gebraucht werden roll, muf;
e b e dunkel ..Llaulich-graue Farbc haben, an feuchter Luft rchnell Fcuchti$cit enaiehn und dann dunl;elfchwarz werden , mifsig hart und leicht tu pulYern feyn auf dem frifcben Uruch Gch Zdllig, p ~ riis und ertJi,n (niclit I<ryfidlinilch) leisen, mit Warfer oder verdiinntcn Saiii m befeuclitet I'chwach wie
Schwefelleber riechen , cinen rL:gen alkalirchcn
Gefchrnack haben, u n d , wenn er ;in einem trocknen Orte iiegt, weirs auswittern. Man e r h i f t auS
ihm 2; bis 5; Procent kohlcnibures Nitran. A n
diefen Kennzeichen I&t Iicli dcr Kelp, wnlcLzr Jocle
in bedeuteudtbr Menge c n t l d t , mi: Sicherheit crkennen,
Dicjcnigen Kelpforten, weldie criinlicli grau uod auf tlein Bruche YO^ kryfiallinil'cliem
G e f i i p f i n d , hefeuciitrt fiark nacli SchwefelleLer
riecheo, oder lieintiart lir a * und O I I S l'euchter Luft
nicht Ichnell Feuchtigkeit anzieliu find ziir Eel&
t u u ; der Jode untauglich ; Ge geben clavon nuc khr
wenig, und aucli das n u r mit Schwi&gkeit.
Dcr beffe Kell) w i r t t an d e n Orten Iicreitet, wo
man die lleergralkr yon Stellcn clcr Felfen, die
zwirclien dcm niediiglicn iind dcni hiichlien WarI'erfiande liegen, mit S d r n maht, wie d a s in KordSchottland iil)lich ili.
Und der Ichlechtclie Kelp
roll iln erlialteri wcrclen, w o es Sewiilinlich i f i , cfie
A/;.PRoder bl dtt ri ga hleergrblbr riiittelii eil;rncr
,
-
t
3
*o
Harken oder Hacken von den Felren mit den*Wur..
zeln auszureiljen, wie o die Bauern in einigcn
Kelpdifiricten der i d c h e n und englifchen KiiRe
thun.
Ehe man den Kelp auf Jode behandelt, probire
man ihn auC folgende Weife. Man &hue in ciuen
glafernen oder irdoen Trjchter e r a eikige grofse
Stiicke Kelp, dariiber eiae Lage klcinerer Stiicke,
und zu oberfi feinen gepulverteu Kelp, zufamnien
einige Unzen, IaKc 8 his 1 0 Unzen kaltes WaITcr
durchhkero oder I'elrr Iaoglam cJariiLer und hiodarch iaufeo, und gieGe das dur>ligelaufne Wafler
metirmals wicder in den Triehter zuriick, bir es
alle leicht adloslichen Sake mit Lortgewmmen hat.
Dicfe Lauge dampfo man d a m bis auC zwei Drittel
r b , wobei eine betrachtliche Menge SaIz niedwfillt , das man von Zeit zu Zeit herausnehme, urn
zuletzt die iibrigbleibendc Fliiffigkeit bis aur Trocknifs abzurauchen. Schmilzt man die fo erhaltene
MaITe einige Minuten lang in einem Tiegel, To
lafst fich aus ihrcm AusCehn auP den Jode-Gehalt
der Kelplbrte tinigermarsen fchliefcen. Llt fie von
einer lebhaften PlirEchblGtk Farbe, T o enthHIt fie
vie1 Jode ; wenigcr, wcnn Ge LleiTchFarler oJer fehr
rchwach rofenroth ill; und fall gar keine, wenn lie
farbenlos uad porcellanartig , weirsem Email ihnlich
jlt.
Oder man fetze rier ztlr Trocknifs e i n p
dickten Mane Scliwefelfiure in UebcrCchufs zu,
danipfe fie wieder bis zur Trocknifs a L , und erhitzc lie mit e i n p w x e n Antlieil Schwefell'J'urein
-
-
I:
*I
J
einer Flafche ader Retorte. Die Maffe witd defio
fisrkcr rorenroth, j e mehr J o d e fie emhalt; dar
Gefiil's fii'iilt lich mit e i n e k fcIiBnen violetten Dampf,
und at1 denWanden de5elben rinnt in Streifen eina
gelbe.oder orangeferbne Ffiiffigkeit herunter , welche SchwPJeL-Jode ifi. Enthilt die AuflGTung vie1
Schwefel- Alkalien, fo niuls der'Schwefel, der lick
beim Zuretzen der SchwcFell'iiuie nierlerTchliigq
fortgerchafit werden, bevor man die f'-uflijl;lng mit
Schwefeil'iure defiiliirt.
-0der m-.i erhitze die
durch Eintrocknen crhaltenc Salzmai-e, worin dar
Joda -IYatron enthalten fey" m u I s , dem Gewiclite
nach mit halb To vie1 rothem Uleioxyd; oinige Miiiuten lang, nnd dcfiillire lie tlann mit SchwefelGure; if3 Jode darin, To lleigt diere dabei als ein
violetter Dampf a d .
-
Betcitungsart rler Jode tjder Jodine. Die
woh!Ceiifie untl gefcliwlntlc?!ie A! !. ;e lich die Joda
ni
oder Jodin? aus &Jp tli!i,!telisr:
ifi fclgende:
4n
Man befdtige eintm Ectiiel nus grober Leinwand i n ein 'l'eaakd, l'iille ilin wit aepplvertern
Kelp, uilcl IaKe kaltes ky-siier rn&gliclifi l a n $ h i hind u r c h h k e r u wobei 4 Theiie VTalTer hinreichen,
I Theil Kelp auszrilaugen, wenn man die durchgelacfeae Lauge drei Lis vier Ma1 wieder ,aufgiel'st.
.Die erhaltene Lauge, welche vollkommen durchfichtig uiid Fait ohuc I'arbe ill. dampfe man in einer
Schale aus M'edpoodI:cher Waare a b , und n e h e
J a s Salz yon Ztit zu Zeit hcraus, wovon immer we-
.
~
niger niederfallt , je concentrirter die Lauge wird,
und zuletzt gar nichts mehr. Man koche dann die
Lauge his zur Trocknifs ein, thue den falzigen
Hiickfiand, worin das Jode-Natrom enthalten ifi,
i n einen Tiegel, und erhitze ihn bis zum Ichwachen
Rothgliihn. Wenn die MaUe xu fchmelzen beginnt,
zeigt fich eine blafsblaue lechzende PIamrne , und
ill diefe verlofcnen, l'o gierse man den Tiegel aus
auf einen Stein, pulvero die AWITe griiblich, und
hebe fie auE aum Cebraucli.
Will nim aus diefcr SalzmaITe die Jode darfiellen, fo reibe man lie mit f.ihres Gewichts an
rothem Bleioxyde zul'arnmen uad zedetze fie mit
Scliwefe:fiure, wovon man ro Iange etwas nichgierse, als noch ein Aufbrauren encteht. Deftillirt
man lie deiin aus einer langhalfigen Retorte rnit angefchot'nrr Vorlage einige Minuten lang hei mikiger Hitze, To l'uhlirnirt Iich die Jode und Ietzt licli
in dern Halfe S v ReEorte ab. Arbeitet man mit
einem oder r k i r e r e n Pfunden diefes SaIzes, ro
nehme m a n lieber eine Blare, die J o d e - e t z t lich in
dem Helm derfelben in l'chiinen prismatifchea Nadeln an, welche Metallglana haben, und man kann
den falzigen RiickItand nus der Blnfc! leicht mit warmem Waller wegkhaffen.
Hat man es nur mi: 2 bis 3 llnzen der SalzmaKc zu t h y , fo ifi folgeucles Verf,ihren das befic.
Man kitte in d m Hals eincr FlaL'che, welche drei
3 l a l Tc vie1 des Salzes faffen kijnnte, eine ra b i s . ~ S
Zoll lange ~ n -$d bis i ZolI weite Glasriihre, und
,I
c
13
3
fiille in die Flafche 2 Theile SchwefeIfiiure und
dann I Theil der-unkryfiaIliGrbaren Sahmalib, wel&e die Jode enthalt. Beide wirken Ibgleich heftig
auf einander ein, und die Flafche wird rnit einem
dichten violetten Rauch erfiiillt. Hat diefe Einwir-.
kung aufgehiirt, l'o erhitze man die Flafche mXsig,
bis fich kein violetter Rauch mehr entbindct. Man
nehme dann die Riihre heraus, in welcher Iich die
fode liibliniirt "at, I'pde die Kryltallc m i t ein weDig Wafler heraus, und trockne fie, ohne 1V;irme
zu Hiilfe zu nehmen, auf ungekalktes Papier, das
man ahf' einen Kaikhin lege. Die Jode, welche
man auf djefe Art erhalt , iit gewuhnlich mit etwao
Schwefel- Jode verunreinigt , riecht dnher fiarker,
beinahe wie Chlorine, und firbt die Haut und andere thieril'che Theile bleibend und glanzend orangegelb, welche Farbe nicht eher als beim Wechl'eln
Jes Oberhiiutchens vergeht, und an todten Kiirpern unrerganglich ik. In diel'eni Zultonde wird
die Jode beim Erwiirmen nicht in ein violettes Gas,
Londern in eine rol'enfarbne elafiil'che FlLifigkeit
verwandelt.
,
Will man dief'e Jode reinigen fo f'etze man zu
i h r die HClFte ihres Gewichts an gebranntem Ralk,
o d w Kalk, der durch Erhitzen vou reinern WaKer
befreit ift, und hblimire lie aus einw Kugel, die
a n einer 8 bis I O ZnlI Iangrn und $: 2011weiten
Glasrijhre iingehlafen if'&,uber einerhveingeifitampe,
in das kalte Ende der KGhre hinau&.
Eiir zwei1e.t Vcfahren. Man KTe I Theil der
niclit hryIiallilirbaren , die Jpde enthaltenden SaltinaIi'c, nadidc.oi man lie lich a u f die oben env;ihnte
A r t verl'cllnFr't h t , iu 3 oder 4 T l i c i l m W ajJ& auf,
giefse S r L w e ~ ~ l l ' h u rinr Uel)dcliul's hinzti , dampfs
die Mall'e wiedci bis zur 'froc!tni!i e i n , reibc fie
dmn mit + ilires I h w i c h t s Zn k i n gepulvertcnl ruthen Rleioxyde odcr fcliwarzeru Mangonoxytle ZUIaoimen , und defiillire diel'e AIrtlre mit iibtlr[cliii[J;g,
zrrgefetzter Scliwefelfaure auC die vorliin a n p
gelme Weife.
Bin drirtes Vefahren. Jodo iff in Mengr! in
dcr gebrauchten Lauge dcrjenigen Seifenliedcreycn
enthalteh , welche Krlp zum Seifekochen nehmen.
LEfst man diefe riiclcitPndige Lauge eiiiige IM'inriten
Idng iiber gebranntern Kalk kochen f), dann tiltriren, und mit fehr iilerfchiiig zugeretzter &hivefeIT;iure bis zur Syrupdicke einkoclien , iind deliillirt fie dann aus einer Flakhe auf die oben angc.
gel>ue Weife niit rothem BIeioxyde und Schwefelriure, Lo erhPlt man vie1 Jode. Dieles ili in &r
'rh~tder wohlfeillte Procefs, durch den man fich
die Jode verCcIialFen kanu. Entlialt die gehauchte
Lauge noch riel thierirche Theile, Seife u. dgl., fu
Dirks iR zwar nicht unumg~n6lichnothig, docb oortbeilLati. Unrl c6 i t i ruth bei den borigen 1'roceIT.w zu emprclllen, die Kelplrugc, Cobrld man lie eihalten Iirr, Jurch
pebrannton Kalk auf die betrnnre Weife itrerid tu ma.
chan. D u Jode enth~ltcudeSalz bratill daiin beim Dellilliren mit S h d e l l A t r e und rothtm Blrioxjde nicht auf, '
end man krno rlro kleinera DtRillirgefXsr nchmon. A.
mzflen fie zuvor durch m!iIiiges Rothgliihen zeta
fetzt werden.
Ifi das mit Maogan, zu tlefiillirende
Product
nicht'hinlinglich von den falzfauren Salzen b. frejr
worden , welche in der riickliandigen Seifenlicttcrlau:~: in Mcnge vorhanden End, Ib entliebt bei
dem Defiilliren viel Chlorine zugleicli w i t einer
gelhen FJiin;gkeit, ungl man erhilt Lec!(antrnd wenigcr Jotle. Gegen diefpn V e r l d l kat:u oian fit&
dadurch I'chiitzzn , dafs man ZinkfeiIe yor dern &L
fiilliren hinzuthut ; .ucli bewirkt Zinkfeile ein Austreiben von Jode nocli dann, wenn das Bloioxyd
und das Manganoxyd einzuwirken aufgehijrt ha.
ben; eine Thatfache, deren Kmntnifs ich dem
ProteKor der Chemie an der Hoyal InItitution
vet dnnk e.
Dal's Ech fiatt der Seifmfiederlaugc 4 c h die
rogcnannte fchwarze Ajcfie (black a.4) brawhen
l a f k , wenn man Lie in Wafler aUnii!l., ifi an
lich klar.
Ein Iriertes Verfahren. angegeten
m e s Fiffier.
vori
In einern i m Mart gerchrirbrnea
Briefe an die Herren h i c h o l l ' o n uud 'rrlloch
fact cfer Vcrf.. er nabe die vvn Hrn. A c c u m angegebnen Eereitunpsarten verl'ucht , und lie iichtig
brfunden, k;ione aber noch f~,Igr.r?fle~
b h r gutcr
Verfahren hinzufiigen, dar Hr. A c c w vicht an-
fiihro.
Man concentrire die gebrauclite Seifedederlouge aus Kelp durch Kochen, und fetze ihr dann
AZkohol zu. Diel'er khliigt aus ihr die Salze nieder, welche mah herausnimrnt, die Jode aber Eleibt
in dem Alkohol~aufgelofi. Defiillirt man den WeingeiR a b , und erhitzt den Riickffand mit etwas
SchweFe1l"a'ure und Jdangan- oder Blei-Oxyd, fo
fublimirt Iich die Jade in dem flalfe der Retorte.
Auf diefe Art wurde in Gegenwart der Mitglieder
der chemifchen Gerelll'chaft in London ungef'hr
I Drachnie Jodine aus 10 Weingallons SeifenGederlauge bereitet, aus der Iich alfo unfireitig, wie Hr,
Accum richtig bemerkt, die Jode am vortheilhaftefien darftellen Iafst.
0.
&te
neue Bereituiipart
der Jo&,
ion'A l e x . G a r d e n .
O!d Conipton Street, Soho,
21. Mird 181.1.
- - Man fiige zu einer KelpauflXung,
oder
emer zum Seifekochcn gebrauchten Kelplauge,-nadh-
dern man durch Abdampfeen und Kryllallitircn den
groliten Theil der kryfiallitirbaren Salze forrgeIchafft hat, rothes Bleioxyd hinzu, I Unze auf jeda
Qinte, koche fie dann langram bis zu'r Trocknifs
ein, und erhijhe die Hitae zuletzt I'o flark, dafs
alie noch iibrige thierifche und vegetabilikhe Theile
zerfiort werden, welches letztere fich am behen in
c
.I7
3
e'inern eikrnen LGffkl thun Iafst. Die trackne
$:!,<!Ie digerire nian mit To vielem kalten Wafler,
als' Iiinreicht, den griifsten Thei! der auflijslichen
Kijrper auszuziebd; filtrire, dampfe die Hare Fliifji;:krit his zur Syrupsdicke a b , fchiitte lie und das
6 & , welchrs w&rend diefes Abdainiifens niedergehllen iC, in einrn glal'wncn Kolben und giefse
ztvei 3Ia1 l'o vie1 Alkohol deb) urnfang nach hinzn.
Bacl:[Jeni man di4r:ii ~ i u i g eNinuten !aDg dariiber
bei mal'siger W-arine hat diseriren uncl dann erkalten lapen, gi&e nliin dir klirc pii'tige Auflijfung
in eine Retorte, kitte einci Vor;lage vor, iind de,s&
lire den Alkohol bri m;llsiger M'iirrne iiber.
,
D i e in der Retorte znriicktleibende Salzmafle
fpiile man wit WaLikr Ii+aus, dampfe fie in einer
Wedgwoodnen Schalr his zilr Trocknifs ab. bringe
fie dann in pinen kurztial[igeo Kolben, iiber deDen
Hals eine 8 his 1 0 2011 lange Glasruhre aufgekittef
ifi, giefse niittelff Pines !an;riihrigen Trichters dem
Gewichte nach 2 Ma1 I:? vir-1 iiarke Schwefelraure
hineio , und arwilrme die MalTe allmahlig iiber eifieb Weingeiiilanrpe oclw einrr Argandrrhcn Lampe.
6ehr bald lisht man die Jode n!s ein dichtes, I'chCn
Violrttes Gas aufiiciivn, und rich i n cIhm .fitwren
b.
Thcife des Gefifie!, Z L I I'chwarzen slanzcnden Kryfiallen verdic1i:en. Hiirt die Entlindung des Gas
a d , l'o Iiiist nlan den Ko!Lbn erkalten, fpiilt die
j o d e mit M'all'er hri.aus, troclrnet fie a u f weirsem
Fliel'spapier bei eiiirt, D,ai.aie, die niche iiber 100" P;
B
Adnal. d. Ph+
B.48. St. I. J. 1514. 9t.8.
c
It!
3
fieigen darf, und oerfchIiefst lie in einer fafche mig
einem genau eingeriebnen Glasft8pfel.
Der Hauptvortheil bei dielem Verfahren b e
Iteht darin, daIs durch den Akohol alle fremde in
dem Kelp enthaltenen Salze ganzlich abgefchieden
werden, und dars man die falzige Verbindung, aus
der lich die Jode dlein erhalten l i h t , fall vijllig
il'olirt bekGmmt.
Die MalTe, welche in der Retorte zuriickbleibt,
nachdem Cch die Jode aus ihr enrbunden hat, b e
Iieht aus Ikhwefell'aurem Kali mit l'ehr wenig fchwefelfaurem Natron. Wahrfcheinlich ill daher iri
dem Kelp die Jode an Kali oder Natron, oder an
beide gebunden, als Jodine- Knli oder JodineNatron vorhanden. Bringt man Jode in eine Auf1i;fung von bafifchem kohlenl'auren Kali, fo verbinden Iich beide mit einander, und werden dunkelbraun ; doch verfchwindet diefe Farbe bei mafsigem Erwarmen, und die Auflohng wird blab ftrohgelb, Die Siedehitze fcheidet aus ihr die Jode
nicht ab. Dampft man lie abcr bis ziir Trocknifs
ein und fetzt Schwefelraure hinzu, fo trennt lich
davon Jode in ihrer charakterifiifchen Gefialt *).
1'
Der auflorlichffe, nicht kryRalliGrbare Theil der rakigen
BeRandtheile eiuer Lauge aus Kelp, Ccclreinr. nicht die
Jode t l b f i , rondern die neue Saure, welrhe aur einer
innigen Verbindung YOU Jode mit Wafferltoff beRehr, a n
Kali oder Natron gebundm, zu enhalten. Obnedem
wiirde (wie wir bald rehen werden) Schwefeifaure allein
~ u jener
r
SahmnlTa Jlc Jade. olr folche, iuatreiben, da
I
'9
3
3.
NachricAt von einern der Londner SocietZt der
Pan's iiberfchickten Aiffatac,-e
S i r W u m p h r y D a v j ' s *>.
mJenfchoftcc?" nits
Sitzdng am soften Jan. 1814. S i r H u m p h r y
D a v p theilte in einem Btiefe an den PrXidenten,
aus Paris, der Gefellfchaft einen langen Auffatz mit;
iiber &n neues Gas, welches Hr. C o u r t o i s , SaL
peterfabrikant in Pans, entdeckt hat. Es ergiebt
lich, dafs Hr. Courtois diefes G a s fchon vor zwei
Jahren gefunden hat ; fo bedauernswiirdig ilt aher.
der Zuftand der Gelehrten in Frankreich "*), dars
davon nichts bekannt gemacht worden war, bis zur
Ankunft unl'ers Englifchen Naturforhhers in Paris.
doch d a m dio Mitwirkung sines leicht oxygenirenden
Korpers (von rothcm Bleioxyds oder Cchwarzem Mangnu;
oxyde) erfordert au werdeo kheiot, welcher der oeuen
Ssure den WaOTerfioff entreifat, und lie io den Zuftand
dar Jode verletlt.
Es wGrde ronR aucli die SalzrnaK.,
fiir fich erhitzt , SauerRoffgaa herpebea, welchea in keinam
der folgenden Auffdtze angegeben wird. Vidmehr findor
man weiterhin bei Hrn. Gay-LuTCac ooch oineu aodern Grund, warurn in jener Salzmalh dsr oeue Korpar
nicht als Jode-Kali oder Jode- Navoo vorhanden foyn
k r n n , fondem im ZnRands der oeuen Saure an drc Al.
G i l l 8 r t.
h d i gebundeo r e p murr.
*) Sind dieh inwreKaoten Nrchrichten auch nur.vorlaufige,
fo verdieneo fie doch in mehrerrr HinIicht a113 dam Jauuarhefce 1814 von N i c h o l l o n ' s und T i l l o c b ' r p h f loJ mag. P . journ. Vol. 43. hisrher iibertragen zu weden, welclirs lch an rnehreren Stellen mit FlsiIi faR wort.
lich gethan habe.
G.
") BILLSuch i J l h r drplorallc Jat8 of Jcianli/ic
me0
In Franc..
BP
r
20
3
Hr. C o u r t o i o maclite kine Entdeckung den HH.
C l e m e n t udd D e s o r m e s bekannt, welche Nit
dem Gas einige verruche adellten, und vor Kurzem hat Hr. G a y - L u U a c kine Aufmerklamkei~
auf Unterfiichung der Gekhichte und der Eisenlchaften deflelben gewendet. Wiihrend der Z e i ~
machte Sir H u m p h r y D a v y eine grofse Menge
yon Verfuchen iibcr darCelbe , und er wiirde noch
mehrere gemaclit haben, hitten ihm nicht in Paris
die nsthigen Apparate gcfehlt.
Mr.Courtois kam a u f die Entdeckung dadurch,
dafs die metallnen GeFafse, deren er lich bei der
Bereitung von kohlenfaurem Natron aus verfchiednen Arten von Meergriifern bediente, I'o auljerordentlich k h d l zerfrelren wurden. Wenn das
Natron aurgezogen ict [aus der Lause aus MeergrasAfche], fo machc es b i n e Schwierigkeit, das nece
Gas zu entbinden. Giel'st man Itarke Schwe€elCiure
auf den [fefien] Riickfiand , bei einer Temperatur
von 1580F.[5G0 R. od. 79'"C.] fo fteigt eine dichte
elafiifche, l'chiin violett gefirbte FliiIIigkeit auf. Fiir
diefe fchlagen die franzijfirchen Chemiker den Namen lode-Gas vor, von ;W'&p,zGo2aceru; Sir Humphry Davy nennt es dagegen, die englifche Sprache
beachtend, violaceow gas, [das violette Gas.]
Dieres Gas hat f'ehr merkwiirdige EigenrchaC
ten. Verbunden mit WaKerfioff, mit Phosphor
und mit falzraurem Silber (Davy's Argentbite ader
C?doran.-Siller *) bildct es eine eigcnthiimlichd
,
') Sirke dieh Annaltn B. 53. S. 87.
6.
&'lire; es iTt ein einfachw , nicht- zufammengeTetzter Gas, bei einer I'chicklichen Tempqratur eino
blcibend elaffifche Fliiffigkeit , dach fchwcrer a h
irgend ein anderer bekanntes Gas, da roo Kubik2011 95,5 Grain wiegen '). Es ifi ein Nicht-Leiter
der Electricitat, leiclet keine Verinderung. wenn
es in der Kette einer Volra'fchen Ratteric der Einwir!;ung oon Ro!i!c ~ i i ~ p r ~~i tc ~d t,iTt niclit entziindlicli, und Fernlag nic.lli (?,! das V.-rbrenilen zu
unterhaltcn,
-
Als eine e i a f d i e S u l h a t u list es manclica
Auhnliche mit dem S'auerfiolf, der Chlorine und
den -4lkalien. Gleicb dem Sauerfioff verbiuclet e l
lid1 rchnell mit d c s Metallea ; Qriccklilber Zinn,
bki, Zink uacl E i l b werden dadurcli iri ciner malsigcu Temperatur i n orange-gelbe u n d breune
Salze verwandelt , wclche atitliirlich linh in A)lrohol, Aether und WslTcr, fthr fchCne Pigmente biltien und h k h r t w;ihrlcheinlich accli in dw FSrLerei vqn Nutzeri
werden. I n eiiie niaLige
Klrlte gebriclit, condenfirt Gcli das Gas Z L I rt4t.n
KiyIlallen, weldie die Farhe Jrs neirsblcis tiahen.
In I;tiner Ycrbindung mit WalTerfloff LiIdet PS # I n s :
,
was d i e Franzol'cn { + . J r o j o d i c
')
- Gus [Jode-WaITer-
L)r bci mitilerm Druck und mittlrrer W i r m e . aach Davv,
an$ Kiibikroil Siuerfioffgos 5 ) Grain wiegen , lo i l l
d.35 lr.ecif. G r w c l i t d c i violetten Gas a,zag M~hlp T w r
113 1 1 4 s tic9 Sauerftoti'grs. u n d aIfo 3.1 AIalil FriiIier .Is d a s
der JtnloCpLar. I . u i [ . (UJSl'los;w1gir i l l folglich fprci.
Lla It k x \ p r e a r 1 1);- lode im frllen Xufiancla loll uogelihr
;hf.rlil l ' ~ ) ~ c i l i l r Ichwer+r
li
a!r Vb'aITer I;..?.
Gi/b,-rt.*
100
c
3
Gleich den Alkalien
yerbindet cs Iich mit dern Sauerltoff, und kanu
ron ihui durch Hitze wieder awgetrieben wetden.
Diefe S u b h n z beltatigt air6 die friiher i o n Sir
Humphry *g:eiiufserte Mcinung , dnl's Acididat und
Alkalitat nicht auf eigcothiimliche Princiye oder
Stoffe beruhen, fondcrn auf gewiDTe Modificationen
der Materie,
Iloff- Gas] genannt habeo.
Sir H u m p h y y D a v y berchliefst feinen wichtigen Auffatz mlt einigea Bemerkuogcn iibcr die
Nothwendigkeit einer neuen Nomencktur , iind
mit dem Vorrchlage einiger svillkuhrlichen EndlyIben, urn durch lie die verrchiednen neuen Subfianzen von einander zu unterfcheidw, wvlche nach
den Grundfatzen der neueren franzolifchen bpdeutungsvalIen Nomenclatur J0date.s genannt wertlen
miiGtcn, t r i g diere Bemerkungen aber, wie immer, nur mit dem iufserfien Mistrauen und nur a h
Winke vo'r, auf die lich einige allgemeine GruodGtze mochten bauen IaDTen. Es fillt in der That
in die Augen, d a b die g a m e NonisnclaturalTheorie L a v o if i e t's durch die Tpiter entdrckten Tbatfachcn vijllig auf die Seite gcraumt wird,
und es ilt Zoit, d:& die Chemiker licli mit einander
vereinigen, iin ?in neues cheniirches Worterbacli
zu bilden, das cei.1 jetzigen Zufiande u d r e r Kenntnitre mehr angepakt fejr.
4HacZiricQt von den Arbeiten der Herren D e s o r rites iind C l e m e n t rind des H m . G a y - L u f S a c
t i l e r Jert in der dfche clex Tang entdeckten
neuen KL'rpers *J.
Hr C o u r t o i s , Salpeterfabrikant zu Paris,
beoirrkte, als er die Af'che von Meergras ausgclaugt h a t t e , in de r Mutterlauge einen unregelni'ifsig kryflallifirten Hiickliantl. Die HH. D e s o rmi e s und C 1 e m e n t haben verfcliieclne Verfuche
ongdtrilt. urn dieNatur dieks Riickl'tands kennen zu
lernen. Die ausgezeiclinetfie Eigenfchaft deDelben
ili, dal's er in gelinder Warrne einen prachtigen
violetten Dampf giebt. In der gewlholiclien Tempcratiir h a t er das Ausl'ehn eines Metalls; in einer Warnie gegen 70" C. fclirnelzt e r , und gleich
d a r a u f erhebt er lich in einem violetten Ddrnpfe.
Weder Rothgliihehitze, noch Sauerftoff nocli die
Kohle wirken auf ihn im geringlien. Der Warferfioff aber verandert die Natur deil'elben, u n d
bildet mit ihm Salzfiure; nicht minder wirkt l'o
der Phosphor. Der neue Kijrper greift die Mei d l e unmittelbar an, und verbindet fich mit ihnen
d i n e AubrauCen.
Auch' verbindet cr fich mic
den OxyJen und bildet VerLindungen, tl!e fafi
alle. im Wallbr aufliislich finti. &lit dem Arnmoniak erzeugt cr ein detonirendes Pulver, tlas fich
,
'j
.\us dern M o n i r e u r N o 336. untl No. 546.
p/~yJ t. 77.
~ . S I J unti
,
n u s dem Jeurn. d s
TO^ 1 2 .
Dee.
B.
c
1
24
kaum anriihrcn 1aTst. & h o I't-tzt die angefangnen
Uuterluchungen u b c f diefen neucn Kiirpcr fort,
und wird walirfcheinlich bald uber die Natur deffelben im Neinen fcyn.
*
*
Auch Hr. G a y - L u f f a c h3t fich mit dieran
oeuen, vou Htn. Courtois entdeckten Girper befchLi.ftigt, d a z u a u f g d o r d e r t von Hrn. Clement,
lkincrn Freunde. Wir begniigen iins liier die vor-'
riiglichflcn HeLuItate mitzut Iirilcn, welchc er klion
erhaltrn hat.
Dcr neue KGrper, dem man den N a r n e n Jodc
geben 'Irsnn, belitzt in ein-ni h o h ~ nGrade die
elcctrifchen Eigrnkhat'c~ndes Sauerl!offs und tler
oxygenitten Sdzl'fute. H:t man ilin d u i d i K,tli
und Deltilliren geteioigt, To I'chmelzt er nivht in
der Temperetur deb kochpndpn 17'n!l;rs,
I
hat
fdl cinrrlei Grad von Fliiclltigkpit q i i 1
M.A!br.
Iir zrigt , mit allen che:uifrtipn >:itt*\ai lahautirlt,
aucli nicht ciue Si1ur v 9 n hdlzfaurc.
Die Jode vertiiidet Iicli f d i r l t i t a1lt.n >?.?r!a':.n,
niacht aber dabei, weil Ge eiii feCcr Kiir1jP.i JR,
nicht fo vie1 W i r m e h i , als (lie sxJgetiirre SnliCjure, ruit dpc fie im Allgerneiuen in i l i r r i i Eigssnfchaften grol'se Aehnlichkrit hat. Es h h f i t + m'-.ibl€
ein vorliiutiger Brgiff voii ihrem Veihalten 1.11 clen
andern Kiirperti iiicht bcflw geben , alr wcnn nian
fie mit dicfer S u r e yargleicht, untl die beiden flypothefen auf Iie a n t w n { l . . t , welciie man iiber die
N a t u r dieler letztcrrn gemacht liar.
011
f l * I o *
I
35
3
10 ihrer Vereinigung mit dern Wafl'erfboff bildea
fie eine eigenthiimliche lehr uiachtige Saure, die
lich in Gasgefialt erhalten lafst , fehr aufliislich irn
Wafl'er iR, and lich zur Jode eben To verhalt, wie
die Salzfaure zu der oxygenirten SuIzGnre oder der
Chlore. 4 a lich die n.eue Siiure in ihren beiden
Zuflhnden, gasfcrmig und tropj6nr.-fliifig,erhalten lafst , wenn man die Jode mit Phosplior behan'dele, [o qollen wir ntit dierer I\'irI-.crg atifangen.
Sind Phosyhsr und h d e Leide vollkonimen
tro'cken, lo eritlleht durch i!ir Einvfirken auE eina
ander ein. rotltbrauner f d i e r KGrper, untl es entbindct lich gar kein G a s ; befeuclitet mac dieh.11
Kurper , To erhebt Gch voti ilirn Cog!eich in Menge
ein felir laurer Kauch , und es entfteht phosphorigc
Siiure. Iii dagegen die Jode etwas f a d i t , fo erliiilt man die neue'siure in dem G9szi~:ii;tLt.,indem dann zwar loo.vielWaCfcr d3 ill, als zur Bildung diefes Gas nathwrndig ifr , aber nicfit gefiug,
um d3s G ~ zu
s condenhen. 13ringt m a n etid1ic.h
den Phosphor und die Jode n i t einander uuter
WaITer in Beriihrung, lo entbindet fich niir ein weaig nicht ganz rnit Phosphor gefattigtes Walledioffgas, und. das Wder wird lFbr liuer, und nimmt, jc
nachdem Jode oder Phosphor in Ueberlcliurs vorhandcn find, eine riithlich - braune oder gar k i n e
Farbe an. GewGlinlich bleibt ein rothe; RiickCtand,
der fich nicht ini Wafler aufliiIt, und in welchem
man Phosphor und Jode Iiinde:; das Ver!ial!niTr
beider kann jedoclr lo k y n , rial's man kcinen Eiiicii-
I
s6
3
Itand erhiilt, unJ dab die Fliiliigkeit hell und k h r
wie WalTer iff. Unterwirft man die neue fliiffige
SPure der Deliillation, To 'trcnnt fich anfangs von
ilir WalI'er, und lie felbft gcht nicht eher.iiber, als
bis die Fliifigkpit in dcr Retorte rehr conceatrirt
jli; als Riicklland bleibt in der Retorte reine phosphorige Saure, die bald Phosphor-Wa~~rltoffgas
is
Menge hergicbt.
Siod elf0 der phosphor und die Jode trocken,
fo vereinigen tie Iich zu einemKijrper, welcher ihnlicli ill der Vcrbindung des Phosphors niit der o q Seqrten SalzCiure. Sind dagegan beide feucht , fo
entflelit diefelbe Erkheinung, als wenn man den
fliilrgen orygenirt- ralzrauren Phosphor in WaKcr
wirft; der SauerllofF des WafTers bildet niit dem
Phosphor phosphorise Saure, und der WaVerfioE
yereinigt licli mit der Jode zu der neuen S u r e .
Diefa neue Saure hat folgende Eigen..
fchnjcen :
Im Gaszu.?nde ill lie farbenlos, riecht ungefihr wie die Salzfaure, rrucht, wedn fie mit der
Luft in Beriihrung kGmrnt, wird vom Wager Iklinell
verfchluckt, untl giebt mit dem oxygenilt-lilzliuren Gas tiaen khiincn purpurfarbnen Daoipf. Ueber Quecklilber gefperrt verandert lich cliefes Gas
rchnell; es bildet dsmit eine griinlich gelbe Subfianz, iihnlich der , welche mau direct a u t QurckGlber und Dampf der Jode elhalt, woLei Waller[Lofigas zuriickbleibt, dem Volum nach geracle halb
-
fo riel, rls man vopl fauren Gas genomnien hstte;
ein Schiitteln von wenigen Miniiten reicht i n b e l
hin, urn diere Subfianz ganz zu zerfetzen. Eifen
und Zink bringen eine iihnliche Wirkung bervor.
Im tropjharen Zu&ade.
wie man die neue
Saure durch AuflXen-des Gas in WaEer erhalt, bi1det lie, wie oben erwahnt worden, einc fehr dichte,
wenig fliichtige Fliilligkeit, zerretzt fchnall die kohlenfauren Salze, IGTt Zink und Eil'en a u f unter Enthindung von Waflerfioffgas , greift aber Queckfilber nicht an, lelbfl nicht von VIfruie unterfiiitzt,
tvelches beweilt, Jars lie eine grol'se Verwandtfchaft
zum Warren hat, Mit dern Baryt bildet fie eio aufliisliches Salz, und niit atzendem SuLlirnat giebt
fie eineo rothen Niederrchlag, der durch cinen
Ueberrchufs an Saure auflijslich ifi. 'TrGpfelt man
ein weriig oxygenirte SalzGure in die f1iiQe SLure,
I'o wird die neue SubItanz [die Jode] augeihlicklich wieder erzeugt ; und wenn m a n die SZiirc mit
Ichwarzem Manganoxyd ader rothcm oder kirrchbrauneni Bleioxyd erhitzt', To entbindet fich Jode,
und diefe Oxyde reduciren Ech bis zu dem Zuliand e , in welchem fie in Sauren aufliislick find. KOthes Queckfilberoxyd entbindet aus d e r SSure keine Jode, und es I& lich fchliefsen, dali iiberhaupa
n u r alle die Osyde, wclche die Salzfaure in nxygenirte Salzfaure umltalten, auch ciic neue Siure in
den Zuftand der Jotle zu bringen verriliigen. Endtich t r i t t diel'e n e w S u r e , wenn tie, in WaRer aufg e l d l , der Enwirkung der Voltn'i'c.lien Siiitlc? aus-
[:
A
I
w i d , an dem pofitiven Pol der Sauh in den
Zulfand der Jode zuriick.
gdetzt
Irt die neue Sauce einmsl in eiae Verbindung
gotreten, To ifi er nicht leicht fie aus diel'er wieder darzufiellen. B r i n g man z. B. eine Verbindung aus dar neuen Saure und Kali is Beribrung
mit Schwefelfaura oder mit Salpetcrfaure , fo erhJt man fchweflip odcr falpetrige Saure, und e~
enttindet Gcli der oeuc Kiirper [Jode und nicht
die neue Saure.] Phosphurfaure und Boraxraure
bewirkcn kciue Xedetzuag nedcr m F trocknem
noch auk' nafTan M'ege.
Es ill nt:n leiclit dasjeoige
hurtheihn,
was vor licli geht, wenn man die Jode mit den
iibrjgen KGrperu in Deriilirung bringt.
X i t dein
PU
PYnJerjioff gieLt Lie, in niederer
wie
i n lioher l'eniperatur, die neue Saure;
dach i&
dide gewiihdich n i c k rein, weil lie die Kigenl'chaft
hat Jode in grofser Menge aufzulijl'en, uqd lie
dsnn gl-gen die Einwirkung des FValTzrfioffs 211
rchiitzcu.
Der SCiawefelc W a f i r J i n f l entSiirlt die Jode
fcbnell, und m a d i t untrr I?bfetzuna von vieleiri
schwefel, lie in die ni-uc Satire iibergehri; ebeq
10 wirkt el' a u f die Joclr! in ihren VerLir\dungen
mit den Alkalion, wohci er tjraune o&\r f,irbonIofc
Aufli;!unqan bilclet. Es verdient tJenicrkt zu werJcri , dals weon man cine Aufli;filn,o von .rod,?in
.4ether odcr =Ukohol dutch Schwe&eJ \VaKerfi6tY
-
I
"9
3
fillt, fich keine merkliche bfenge von Schwefel
a b fet P t.
Schwelfige Saurc venandelt die Jode fcline3
in die neue Siiure, wobei fie felbll z u r SchweTelf3ure wird *). Auch die pho.vpl~ori,oeSaure und
diefchwefethaltigen fcliweJZig/auren S a k e erzeugen au3 der Jode die neue Stitre.
Daraus lifst
fich rchlielsen , dafs in der Sode aus Tang, welche
immer viele fchaefelhalt-nde fcbwefelfaure S a l t e
enth3lt, der neue Kiirpw lich im Zartande der
Siurr! b e h d e t ; er gicht f , c t felblt in den Uutterlaugen dieler Sodc nicht eger [als Colcher] zu erkenden, als bis die fchwefelhaltenden Cchwefligrauf e n Salzc zerliort find.
Kolile und Kohlenfaure *) reriindern die Jode
nicht , denn lie kdnnen ihr keinen WaKerfioff rerfcltaKen, vermittelfi deITen lie in den ZuCtand der
aeuen S u r e iiberginge.
Die Jode zerfetzt das WuJ& aicht, weder
i n eiocr niedrigeu noch in eiuer hohen Temperatur. Sie entfrlrbt den Indigo. Die rninerali/then Siiuren uncl TelbTt die E1Iigfaure vertreir
bPn Lie aus allen ihren Verbindtingen. Sie verbind- I k t i mit den niehrefien Merallert, ohne alJes Entbinden yon G a s , wie Gch zeigt, wenn m a n
dirtl; Verhiotlunpm z. B. mit Zink unter WaIIec
retanlialtet; das Waliir firbt lich dabei aDFangr
*) BU&
varcinr trrltrtrn dfo drr WaITer. war Ge cia*
acln nicht zu thun .;errldgen.
G.
") I m FranrGlilchen fiehc m a r a c i d e J h ' f u ~ 8 ~ %
ab.r
, au9
0.
tonichrinlich nur dnvh &ra SEbrribofohlu.
fiark, wird aber endlicft vdlig farbenlos , und dib
Alkalien rchlagen daraus einen Kiirper nieder , welcher alle Eigenfchaften des Zinkoxycles hat, jedoch etwas von der neuen S h r e turiick behalt:
das Waffer ift folglich zerfezt worden, und a d
Kofien deflelben haben Iich Zinkpxyd und die
neue Saure gebildet. Diefe Verbindung giebt,
wie alle, welche die neue Saure enthalten beim
Behandeln mit Schwefelfiure fcliweflige SSure. Es
werden von 18 Gramme JodeuxageFahr 34-Gr. Zink
aufelost , woraus Lich fcbliefsen 1arst dab dao
Verhiiltnifs in Gcwichtstheilen des Sauerlloffs
und der Jode ungek'ihr I :ao odcr r!j:30o,xt 9.
Mit der oxygenirtert Snkfaurs bildet die
Jode eine orangegelbe Verbindung, melche kip
Ilallinil'ch, fliichtig und zerfliefsend Xt, und in
zwei verrchiednen Mifchungs Verhdtniffen zu
beltehn fcheiat **). Mic dem Ammoniak giebt die
Jode, wie man we&, ein detonirendes Pulver;
welches fehr leicht aus dem grohen Bellreben EU
erklaren ill, das die Jode hat, Ech mit Wderrtoff
zu verbinden ***)
,
,
-
*] Em
terbiniicn Iich in0 'i'hoile Zink rnit 24.4 Theilen Sausrfioff, a l h 3; Gramme Zink mir 0,854 Gr. Sauerfiofi;
und er obrhdten Iich 0,854: 18=1: 31.
G t 16 c r t.
#+) Dagegnn bildet fich. nach S. 26, wenn die OxygenirteSalzfiure auf die der neuen Suure einwirkt, dar violctte Gas;
ein Beweis, dab dio Chlorine mehr Verwanddchaft als die
Jode zuin WaKerRoff bat, uiicl diefcn der neuen Siiure
G i I I e r t.
cntreifi.
H. D. R u h 1 a n d in Miinchen, fcl~liefstaus einigen Verfuchen, welche er rnir Jode angekellt hat, das kein andrer
Kiirper alc Gold und Plotin ihrer Einwirkung widsrfiehe,
*")
Nach diefem Ueberblick des Verhaltens und
der Eigenl'chaften der Jode, kann man nicht umhin Ge an die Seite der Cldore, untl die neue
Saure an die Seite der Salzfiiure zu Itellen. Auch
ilt es fehr merkwiirdig, Jars fiefs WaiTerfioff erforderlich ilt, damit die Jode in die neue Saure
umgewandelt werde. Es kheint , als iibernehme
der Waflerfioff in der Natur fiir eine gewilTe Klaffe von Korpern diefelbe Rolle, als der Sauerfloff
f i r eine andere. Allc Erfcheinungen welche
hier angegeben End, lalTen Ech geniigentl erkliren, fowolil wenn man annimmt, die Jode fey chemifch-einfadi, und bilde in Verbindung mit dem
WaUerfioff eine S u r e , als auch, wenn man diefe letztere Saure fir eire Verbindung aus Wager
mit einer unbekannten BaEs, und die Jode fiir
eine Verbindung diefer namlichen BaEs mit Sauerfioff nimmt. Die errte Hypothefe l'cheint mir,
den vorhergehenden Thatfachen zufolge w d r fcheinlicher als die andere zu r e p , und dient
zugleich mehr Wahrfcheinlichkeit derjenigen Hypothere zu geben, in welcher man die oxygenirteSoZzfiiure fiir einen eirfuchenKGrper nimmt. Zieht man
diefeHypothele vor, To wiirde der I'chicklichfiefiame
fur die neue Saure Ceyn, acide hydriodique *).
,
,
und dafs lie lich mit Oehlen =urn Theil unter Eorzihluog.
auch rnir den Erden und Siuren zu einigen ausRezeichneten Verbinditngen vereioige.
G i 11 c rt.
Odcr nach den von mir in dierea Anoalen befolgten
GrundCiitcen der drutfchen chernikhen Worrbildung
Iode WaferJoJfiure.
G i 1 b c r c.
*)
-
I
&h&hen
353
3
5.
dn den X&&arC u iu r iiber
dun nsudn
Tang entdeckren G r S i r H i r m p h r y Dagiy. *)
won 11111. Courtois irr dem
per,
von
Paria den
11.
Decemb. 1813.
Ich liabe Ihnen vor e d i t Tagen gdagt, clafs
jch in kcinem der Proclucte des neueii KCrpws,
tvelchen Hr. Courtois aus dc:n Salae &s Meer-'
Graces '(Yarec) e h l t e n . h a t , ha55 Salz!;ure auflinden !:-'inner?, iind dafs icli die Siitire, ::L*!che
J e r Phosphor in ihr bei den Veihchen der UkL
C l e m e n t und D e s o r m c s erzeugt hat, fiir ciqe
Verbindung des neuen Kijrpsrs mit WaKerlloE,
.und den Kij-per felblt fiir eine neue n;,ch unzerl'eztc Subltant halte, welche zu der KlalTe derjenigen €&per
gehGrt , denen man den Namen der
Suureerzeugenden (ucidijinnrs) oder das Ycra
Lrennen rrntcrhalcerid en (elitreten n n t la comZluJion) gegebcn h3t. Sie haben gewiidcht, rnei;
nc Gedauken fcchriftlich nu erhalten.
Da Gch
jetrt melirere Cliemiker mit diefem Gegenfiand
hel'chaftigen l o ifi wahrfcheiniich ein Theil meinet- ScIiliilTe fchon yon ihnen gemacht worden,
und befonders von HH. G a y- L u I r a c delTen
Scharffinn und Gefchicklichkeit uns hoffen laKen+
von ihm eine vollfiiindige Gefchichte dides neuen
KGrpers zu erhalten. Da Sie indefs glauben, dafs
i n dem Felde To neuer und intereflanter UnterGichungen durch Vergleichung verfchiedner An;
,
,
,
"1 Aur
drm Joum. d o
phyJ t . 77.
G.
I 33
3
h&en tlnd nach verrclibdned Planen gemaclltcr
Verfiiche Licht verbreitet -4erden d u r k , lo Will
jch Uinen die allgemeinen Reftiltate mejner At.beiten tnittheileri.
Ich habe in diefern neuen Kiirper, [der Jade]
als ich ihh in Gasgefialt darpfiellt h a t t e , Kn/rrim
verbrannt. Di&s gel'chielit mit einer fchullen
blauen Flarnme. und ich h a h e mich dabei iiberZeugt, dalj das Prodart diel'es Verbrennens pine
.Verbindung nur aus zwei Befiandtheiien ili, und
dafs wihrend der P r o c e l h kein Gas 2um Vor:.
rchcin kummt. - h clem fauren G a s , wplches
durch Defiillation des neucn Kiirperr niit Phosphor erlialten wird, bcentit das Kaliunr nicht, wie
in dcm lalzfauren (;as*);
das Kalium zerlbrtt abcr
deflen iinpachtet j e n a Gas, t.md cs entlteht ATfelbe Product, RIS aus Kalium und den1 netlea
Kijrpet , wobei WalTerliotTgas als Riickliand bleibt;
dem Volunien nach halb fo virl, als v9n der
gasfiirmigen Siure geuommen worden tv3r.
Andre Meraile zeigen ahnlichp Erfclieinunge n, wenn man lie in dern [raurrn] Gas erwarmt;
Queckfiller w r k t darauf l c ! b l t in d" K a l t e , To
dafd clas Gas lich ilber Quecklilber nicht Iange erhalten lafst. In allen diefpn Fallen ilt d3s Product eine VerSindung des 3lctalls niit drrn neuea
Kirper [mit Jodt], und wird Wauerfibffgas ent;
bund en.
*) i n d i d e m brennt m mir rorher Flrmme. rergl. AnnoL
B. 37. S. 61.
Gilbcrc.
Aoorl. d.Phyfik. B.48. St. 1. 1. 1814.
St
9.
c
r
34
3
DasfhrreGasCcheint fich mit einem dern Ceinigen gleiclien Volum k *Imoniakgas zu verbinden;
C
zum WalTer.
uod zeigt eine ~ ~ O T SAnziehung
l'dieint mir iiicht zweifelhaft, d a k die
Feuchtigkeit , welche durn neuen Kiirper a n h h g t ,
die yornehmlie Urfache ifi, d d s beim Einwirken
JeiTdben auf Plro.cphor das Caure Gas entlieht;
dcnn von dicl'eni Gas kGmmt delio weniger zum
Vorlchein, je belkr beide Kiirper gctrocknet find.
Zwar habe ich das Entffehn tles Caurcn Gas nie
ganz verliindern kiinnen , diefes niiichte ich abet
einern Antheile WalTerff off zurchreiben , der mir
in den Phosplior vorhanden zu Ieyn lcheint und
den die Voltairche Saute darin nachweiff, wie ich
durch VerTucfic dargethan habe ').
Icli liabe die Verbindungen des neuen KGrpers niit Srofser Sorgfalt unterfucht, utii aus ihn e n , wo tiriiglicli , Chforine- Gas oder fukfuures
Gas clarzuftellen, aber keines vbn bciclen Galkn
je erlialten. Die Niederlcliliige, welche die Auf,
riilhngen des neuen Kiirpcrs , oder feines l'aureri
Gas , in ralpeterraurem Silber bewirken, find bloke
Verbindungen tliefcs Kiirpcrs [der Jode] mit SiG
bcr, aus denen er lich u n v e r h d e r t wieder erhalten
lifst. Ich habe, urn beide unniittelbar m i t eincrnder
zu vel binden, uiolctte.c Gus iiber rothgliiliendcs Silber fortgctrieben; indcm es fich dabei mit dem
Silber vareinigte, bildete fich ein den e l e n erwihnten Niederrchliigen g m z ahnlicher Kiirper.
-1 In Jiokn Annalen B. 35, S. 168.
G.
,
Eben lo wenig als ich Chlorine oder oxpsenirtfalzI;iures Gas in den1 neuen Kijrper habe entdekk r n h c n n e n , ifi es mir gpgliickt von Snuer/to&as
aucti n u r eine S p u r daria Z I I lititlen. Ich habe
nwnrere VetLintlungen
wrlche aus dem neuen
Iiiirper untl ails eiurni Mptall oder ails Phosphor
belianden , zulanimen gebraclit i i i i t reinern Ammoniak , wortlit iie Lich L'chnell verbanden, wenn fie
damit erhitzt wurden ; beim Sublimiren zeigten
fich i b e r weder Osyde. noch oxydirte ?&per.
Die Verbindung des neuen Kurpers mit Zinn h a t
die Eigenfchaften einer Sn'ure, und vereinist Iicli
mit den Alkalien bnzrrletzt. A u s cler Verbindung
deflelben nlit k.~'/tw, fclildgt Ammoniak, wenn
fie irn M'alTer aiif;,?!>ft i I i , Eiltmoxj-d nieder; Ge
gicbt aber (lc.n!u k r i n s , wenn die Verbindung
trocken ili urid nlit trorkneni Animoniakgss behandclt wird.
Die HII. C l e m m t unrl DeLrmes haLen li.hon
angegeben, dols dcr 3'aut.rJi.h- kcine EinwirLung
auf d e n neucn K61peI .iu!;ert; icli linde, d d s
dieles M L l i nidit J-r Fall ilt, wenn man i h o
auf totligliiliericjes i.h*,roxygeilirt falrlaures Kiali
widr.
Dcr ncue Iiihper vert,intl*tt 5t.h willig init C / i / o I ' . I I C otler o s T q c i i i t ~
Ialzl'autcrri
~
Gas, und IiilJet
daniit eiricn I'ciir:n. IirylialltIii tcri , gelI)en I<Gt.per,
der ii*Iir I'cliii)ri/,tiar u n d tli:cIitig i l i , rind der,
wriin man ihn i n M'aITer auIi\,Ji. eine Shure ~ ; ; e b t ,
wrlche die blauen I'Ilcinzcnt~arLcii erfi rutlict urlti
.
-
c:
1
dann zarfil'rt , grade fo wie die oxygenhe Chlorine odor die Zuc?hrincr. Ih dider Hinficht, fo
!vie durch die Natur der Vekbidduagea , in die e t
mi€ den Metalien tritt, gleicht der heue Kirrper
dem SauerJof; und auch darin hat er mit ihth
Aehnlichkeit , dafs die Chlorine ilin aus feinknvetbinduagen austreibt. Erhitzt mau z. 13. die Vertindungen, worin deb neue Kiirper niit Silber,
Kalium, Blei dder Queckfilber getreten iff, in Cliloi
rine, Po erlcheint das violette Gas, ferbiiidet fich
gber bald mit der Chlorine irk Ueberflrl's, und
man erhrilt @inChloride filetall [Chlorine-Jade-
-
Mectatlj
i
In andern Beziehungen gleicht der Iicue KOrper der Chlorine. Er bildet z. B. wie fie niit derii
Wafler~toffeine Siure, witkt eben fa wenig als
fie auf ilea KohlenfioE, und wird tvie die Chlorine aus feiner Verbindung rnit Phosphor dur&
den Sauerfioff ausgelrieben. Treibt man Dampfe
dlefer Verbindung und Sauerfioffgas rnit einahd6r
d~&ch eine rath gliihende Riihre, fo bildet fich
Phosphorfaure, urld das violctte G a s kijmmt wiader hervor; Eiae andere Aehlichkeit m i t ddr
Chlorine hat der neue Kiirper darin, dafs er ih
Aufliilungen fefler Alknlien , zu&ich Verbindungen aus zwei und aus drci Beffandtheilen erzetlgt;
es vereinigt lich niimlich der Sauerltoff cIes Alkali
ganzlich rnit einem Antheilc dco neben KBrpers
zu eiocr Verbhdling aus drei Befiandtheilen *),
a m Ssuerfioff, Jode und Metall, wis aus dem
Folgrndon crlitllt.
C i l b e r c.
+) Nimlicli
c
38
3
hdt man den n e w n Kiirper und ein Gas, wel-
ches oiclit zum Ilntechalten der Flanrme dient.
Diek Jetohirende VerlJindung, morein der Stirkfion init deni neiicri K&per tritt, zeigt uns aine
neue Aehnlichkeit dcflelben rnit dvr Chlorine *).
Ich habe eioige VerCuche angc*firllt, uni die
bcfiimmte Proportion aufzuhdeii , in welchw der
neiie Kiirper mit aoderu licn rerbindet. Mit Kalium und Katrooiiini l'cheint cliel'e Proportion vie!'
mehr als noch, ein Ma1 lo g d s , nls die Proportioo der Chlorine zu Leyn. utid lktzt man den
Sauerfioff 1 5 , und die Chlorine 67, To. fallt lie
zwil'clien' 160 unil 170.
Diel'e Proportion und der fd?e Zulfariil tles
neuen Kiirpcrs er'kliren grrtiigecd, wdriinl h*i t1i.n
VerI)indui:gm-i, die er e i i i p t i t , I; wenig M'arme
und 1; rcltpn Licht entbunden wrrden.
Sicht man auf dieFarbe, deli Clam und das Gewicht dec iieuen Iicrpers, To lirke cr [die Jodej Licli Gir
ein Metsll nehinen. Allein I;ios cheniifche K r a f t
fetzt. i h i i in aine KlafTe niit Jeiii Sauerfio@, der
Chloririe und der Fluorine. Er ili kein Leiter der
Elactticit;it, untl k i n e Kraft ill oca;;ari+ in Ueziehuug atit the hlrtalle, abrr pofitiv Her.ieliui~$auf
die Chloriiie. Denn beini Elcctrifiren tler wdl'erigen AuflXuog der ;lus Chlorine uncl d e ~ ineuen
ift im rorigen
B d e d d e r l n n n l r n S 43 1. S e n i i p d gehrndeli WOKden.
G t Ib crt.
*) Von, dcr Nrtur cler Cliloraii-Stic;linf?'j
c
39
1
K;irper hefiehenden Saure habe ich gefunclen, d d s
dielkr neue Kiirper Gch an die negative Ob~rflaclie
bvgiebt. Electrilirt man tlapgen Aufliihngen von
Verbiticlungph clelIdben niit Alkalien, I‘o begiebt er
fich zu der pofitiven ObsrKiche.
Ich habe verrucht den n m e n Kiirper *) z’ii
zerretzen, indrni ici. ;hn irn Gnszulianrle in einrr
kleincn Clasriihre tlrr Einwir knng einer I’oIta k h e n Saute ausfetzte, rnittelli Kolilenlireifen, we1clie lich w;ihrentf der Operation Lis zum Ilothgliihen erhitzten. In1 Arifange bifdetc fich eia wenig
S t u r e , d i d e Siiure- Erzeugung hiirte aber bald auf,
und als die Kohle zurn Kothgliihen kam, erlitt der
neue Kiirper keine Verand-erung.
1‘
Die J o d e , oiler J o d i n e , (wie man ihn in Eii;lantl nach.
Analogie der Chlorine nenut , inders €1~.C a y - L u f r a c
dielrr letztern don Namen Clrlor-e girbt, analoy der Benen-
niing Jorle.)
Gi l b ori.
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